LinkedIn Unternehmensseite Admin weg: So erhalten Sie Zugriff

LinkedIn Unternehmensseite Admin weg: Was tun Sie zuerst?
Wenn die Person, die Ihre Unternehmensseite betreut hat, gegangen ist, prüfen Sie zuerst, ob noch ein aktiver Admin existiert. Gibt es einen, bitten Sie ihn, Sie hinzuzufügen. Gibt es keinen, tragen Sie Ihr Unternehmen als aktuellen Arbeitgeber ein, bestätigen Sie Ihren Arbeitsplatz per Firmen E-Mail, folgen Sie der Seite und beantragen Sie Adminzugriff.
Dieser Ratgeber behandelt genau den Fall LinkedIn Unternehmensseite Admin weg: Der Mitarbeitende, der die Seite verwaltet hat, ist ausgeschieden oder sein Konto ist unerreichbar, und Sie kommen nicht als Admin hinein. Bleiben Sie ruhig, denn die Seite ist nicht gelöscht. Nur der Zugang zur Verwaltung ist versperrt. Das sind die ersten Schritte:
- Zunächst klären Sie, ob noch ein aktiver Superadmin existiert.
- Dann tragen Sie Ihr Unternehmen in Ihrem eigenen Profil als aktuelle Position ein.
- Danach bestätigen Sie Ihren Arbeitsplatz mit Ihrer Firmen E-Mail Adresse.
- Außerdem folgen Sie der Seite und senden die Anfrage auf Adminzugriff.
- Schließlich wenden Sie sich an den LinkedIn Support, falls niemand reagiert, und bewahren Ihre Unterlagen auf.
Die folgenden Abschnitte erklären jeden Schritt, die Rollen und die Vorsorge für die Zukunft. Alles stützt sich auf die Dokumentation des LinkedIn Hilfecenters. Menünamen können sich ändern, daher orientieren Sie sich an der Logik und nicht an exakten Schaltflächentexten.
LinkedIn Unternehmensseite Admin weg: Gibt es noch einen aktiven Admin?
Bevor Sie eine Anfrage senden, sollten Sie wissen, wer überhaupt Admin ist. Laut LinkedIn prüfen bei einer aktiv verwalteten Seite die aktuellen Superadmins Ihre Anfrage. Das heißt, die Lösung ist manchmal einfach ein Kollege im Büro nebenan.
Fragen Sie zunächst im Unternehmen herum. Marketing, Personalabteilung, Geschäftsleitung und frühere Agenturkontakte besitzen möglicherweise eine Rolle auf der Seite. Außerdem läuft die Verwaltung über persönliche Profile, deshalb kann neben der ausgeschiedenen Person ein weiterer Teamkollege eingetragen sein. Zudem steht manchmal ein Praktikant oder Berater, der die Seite vor Jahren angelegt hat, noch in der Liste.
- Zunächst fragen Sie das Marketing und die Kommunikation einzeln.
- Dann überlegen Sie, wer den ausgeschiedenen Admin hinzugefügt hat und ob eine Agentur beteiligt war.
- Außerdem fragen Sie die Geschäftsleitung und die Personalabteilung, wer die Seite genutzt hat.
- Falls jemand die Ansicht für Superadmins öffnen kann, lassen Sie ihn den Bereich zur Verwaltung der Admins in den Einstellungen prüfen.
- Schließlich notieren Sie jeden Namen und jedes Datum.
Erreichen Sie die ausgeschiedene Person noch, ist das der kürzeste Weg. Ein Superadmin kann Sie von seinem eigenen Konto aus hinzufügen und danach seine eigene Rolle entfernen. Das ist eine völlig regelkonforme Übergabe, und sie geht schneller als jede Anfrage beim Support.
Die Hilfethemen von LinkedIn erklären außerdem, dass Seiten den Adminzugriff über persönliche Profile regeln und nicht über getrennte Zugangsdaten. Somit hängt die gesamte Verwaltungsmacht an einzelnen Personen. Genau diese Abhängigkeit ist das größte Risiko jeder Unternehmensseite.
Welche Rollen für Seitenadmins gibt es bei LinkedIn?
LinkedIn ordnet die Seitenverwaltung drei Hauptrollen zu: Superadmin, Inhaltsadmin und Analyst. Außerdem gibt es bezahlte Medienrollen für Werbearbeit. Wer die Rollen kennt, weiß, welche Rolle er beantragt und wie schnell er den Zugriff einer ausscheidenden Person schließen muss.
| Rolle | Was sie darf | Risiko beim Ausscheiden |
|---|---|---|
| Superadmin | Hat alle Adminrechte, fügt Admins hinzu und entfernt sie, bearbeitet Seiteninfos, kann die Seite deaktivieren | Am höchsten, Zugriff sofort entziehen |
| Inhaltsadmin | Erstellt und verwaltet Beiträge und Events | Mittel, kann weiter veröffentlichen |
| Analyst | Beobachtet die Seitenleistung über Analysen | Gering, trotzdem entfernen |
| Bezahlte Medienrollen | Gesponserte Inhalte, Lead Gen Formulare, Landingpages | Hängt am Werbezugriff |
Details finden Sie in den LinkedIn Seiten zu Rollen für Seitenadmins und zu den Berechtigungen der Rollen. Zum Beispiel kann nur ein Superadmin andere Admins hinzufügen oder entfernen. War die ausgeschiedene Person Ihr einziger Superadmin, wird das Problem also ernst. Beantragen Sie deshalb die niedrigste Rolle, die Ihre Aufgabe erfüllt.
Welche Voraussetzungen gelten für eine Anfrage auf Adminzugriff?
Das LinkedIn Hilfecenter nennt drei Voraussetzungen, bevor Sie Adminzugriff beantragen. Fehlt eine davon, sehen Sie die Option unter Umständen nicht, oder Ihre Anfrage bleibt hängen. Daher bereiten Sie zuerst Ihr eigenes Profil vor.
- Tragen Sie Ihr Unternehmen im Bereich Berufserfahrung als aktuelle Position ein.
- Bestätigen Sie Ihren Arbeitsplatz mit Ihrer Firmen E-Mail Adresse.
- Folgen Sie der Seite, für die Sie Zugriff wünschen.
Zum Beispiel erscheinen Sie nicht als aktueller Mitarbeitender, wenn Sie falsche Zeiträume eingetragen haben. Wählen Sie beim Firmennamen den von LinkedIn vorgeschlagenen Seiteneintrag aus. Denn ein von Hand getippter Name passt nicht zur Seite, und ein nicht passendes Profil lässt Sie bei der Anfrage stecken.
Außerdem brauchen Sie für die Bestätigung ein funktionierendes Firmenpostfach. Falls Sie keines haben, bitten Sie Ihren IT Ansprechpartner, eines anzulegen. Warum das wichtig ist, erklären wir weiter unten in einem eigenen Abschnitt.
Wie senden Sie die Anfrage auf Adminzugriff Schritt für Schritt?
Die Anfrage läuft am Desktop und auf dem Smartphone fast gleich ab. Laut LinkedIn öffnen Sie die Seite, nutzen das Menü mit weiteren Optionen und wählen die Möglichkeit, Adminzugriff anzufordern. Dann setzen Sie den Haken, der Ihre Berechtigung bestätigt, und senden die Anfrage. Menütexte können sich ändern, suchen Sie daher auf Ihrem Bildschirm die ähnlichste Option.
- Zunächst melden Sie sich mit Ihrem eigenen persönlichen Konto an, niemals mit dem einer anderen Person.
- Dann öffnen Sie die Unternehmensseite.
- Danach suchen Sie im Menü der Seite die Option, Adminzugriff anzufordern.
- Außerdem setzen Sie den Haken, der bestätigt, dass Sie die Seite verwalten dürfen.
- Schließlich senden Sie die Anfrage und bestätigen bei Bedarf erneut Ihre Firmen E-Mail.
- Beobachten Sie anschließend Ihre Benachrichtigungen.
Laut Dokumentation erhalten alle aktuellen Superadmins mit der Anfrage Einblick in Ihre öffentlichen Profilinformationen. Daher sollten Sie die Anfrage von einem sauberen, professionellen Profil aus senden. Sobald Sie Zugriff erhalten, erscheint eine Benachrichtigung. Details lesen Sie auf der offiziellen Seite zur Anfrage auf Adminzugriff.
Wie genehmigt ein bestehender Superadmin Ihre Anfrage?
Erreichen Sie einen Superadmin, geht es schnell. Laut LinkedIn öffnet er die Ansicht für Superadmins, geht in die Einstellungen, ruft die Verwaltung der Admins auf und findet Ihren Namen bei den offenen Anfragen. Dann weist er Ihnen eine Rolle zu.
Bei der Rollenwahl empfehlen wir das Prinzip der geringsten Rechte. Denn wer jedem Superadmin Rechte gibt, schafft beim nächsten Abschied dasselbe Problem. Wer Beiträge verfasst, kann Inhaltsadmin sein, und wer Berichte erstellt, bleibt Analyst.
- Zunächst geben Sie zwei vertrauenswürdigen Personen die Rolle Superadmin.
- Dann machen Sie die Personen, die Beiträge vorbereiten, zu Inhaltsadmins.
- Außerdem tragen Sie Berichtsleser nur als Analysten ein.
- Schließlich halten Sie Datum und Grund jeder Zuweisung intern fest.
Den Ablauf beschreibt LinkedIn in der Anleitung zum Hinzufügen von Adminzugriff für ein anfragendes Mitglied. Allerdings beschreibt diese Seite nur den Genehmigungsablauf. Den Fall, dass gar kein Admin mehr übrig ist, behandelt sie nicht.
Was passiert, wenn niemand auf Ihre Anfrage reagiert?
Die LinkedIn Dokumentation sagt: Erhalten Sie keine Benachrichtigung über Adminzugriff, haben die bestehenden Admins Ihre Anfrage nicht angenommen. Außerdem darf der LinkedIn Support Mitgliedern oder Mitarbeitenden keine Auskunft über die Admins geben. Der Support nennt Ihnen also keine Namen.
Seien Sie jetzt geduldig, aber nicht passiv. Wir versprechen keinen Zeitrahmen, denn LinkedIn entscheidet darüber, und die Dokumentation nennt keine Frist. Dennoch erleichtert vorbereitetes Beweismaterial die nächsten Schritte.
- Zunächst sichern Sie Anfragedatum und einen Screenshot.
- Dann legen Sie interne Nachrichten per E-Mail ab, die Ihre Verbindung zum Unternehmen zeigen.
- Außerdem listen Sie auf, wer Befugnis über die Seite haben könnte.
- Schließlich lassen Sie das Unternehmen in Ihrem Profil als aktuellen Arbeitgeber stehen, denn der Kontakt zum Support hängt davon ab.
Laut Dokumentation müssen Sie die Seite als aktuellen Arbeitgeber eingetragen haben, um den Support zu kontaktieren. Überspringen Sie diese Bedingung daher nicht.
LinkedIn Unternehmensseite Admin weg und kein Admin mehr da: Wie wenden Sie sich an LinkedIn?
Die offizielle Dokumentation beschreibt für eine Seite ganz ohne Admin keinen eigenen Wiederherstellungsschritt. Sie erklärt lediglich, dass Sie eine Anfrage senden, dass Schweigen bedeutet, die Admins haben nicht angenommen, und dass Sie den Support kontaktieren können. Seien Sie deshalb vorsichtig bei Texten, die eine garantierte Rettung versprechen.
In der Praxis senden Sie die Anfrage ordnungsgemäß und wenden sich danach über den Supportweg im LinkedIn Hilfecenter an LinkedIn. Schildern Sie den Fall nüchtern: Name der Seite, Ihre Rolle, Status des ausgeschiedenen Admins und Datum Ihrer Anfrage.
- Zunächst nennen Sie den Link zur Seite und den offiziellen Firmennamen.
- Dann beschreiben Sie in wenigen Zeilen Ihre Position und Ihre Verbindung zum Unternehmen.
- Außerdem erklären Sie, dass der frühere Admin gegangen und sein Konto unerreichbar ist.
- Danach ergänzen Sie das Datum Ihrer Anfrage.
- Schließlich teilen Sie nur echte, korrekte Unterlagen und folgen den Hinweisen von LinkedIn, falls mehr verlangt.
Bestimmen Sie eine einzige Person für die Bewerbung. Sonst verwirren mehrere Mitarbeitende mit getrennten Anfragen die Unterlagen. Die anderen liefern lediglich Informationen und Belege.
Ein Ergebnis ist nicht garantiert. LinkedIn allein entscheidet, und wir können Ihnen nur helfen, Ihre Bewerbung klar und vollständig vorzubereiten.
Warum zählt die geschäftliche E-Mail Adresse so viel?
LinkedIn nennt die Bestätigung des Arbeitsplatzes per Firmen E-Mail Adresse ausdrücklich als Voraussetzung. Deshalb reicht eine private Webmail Adresse hier oft nicht aus. Eine Adresse auf Ihrer eigenen Domain ist der stärkste Nachweis Ihres Arbeitsplatzes.
Hat Ihr Unternehmen noch keine E-Mail mit eigener Domain, lösen Sie das zuerst. Unser Ratgeber zur E-Mail mit eigener Domain zeigt die Einrichtung. Kurz gesagt, beginnt ein Seitenproblem oft bei einer schwachen E-Mail Struktur.
Löschen Sie das Firmenpostfach der ausgeschiedenen Person nicht sofort, denn Hinweise und Bestätigungen von LinkedIn können dort weiter eintreffen. Stattdessen kann Ihre IT das Postfach an eine berechtigte Person weiterleiten, bevor Sie es schließen.
Allerdings gilt eine feste Grenze: Nutzen Sie dieses Postfach nicht, um das Passwort des persönlichen LinkedIn Kontos der Person zurückzusetzen. Das Konto gehört der Person. Außerdem verstoßen Sie damit gegen die Regeln von LinkedIn und riskieren rechtlichen Ärger.
Ist ein Login mit dem Konto des Ehemaligen oder eine neue Seite die Lösung?
Nein. Das Passwort der ausgeschiedenen Person zu suchen, sich still unter ihrem Namen anzumelden oder LinkedIn mit gefälschten Unterlagen zu überzeugen, gilt als Umgehung des Systems. Dadurch geraten Sie sicherheitstechnisch und rechtlich in Gefahr. Zudem können Sie die Schutzsysteme von LinkedIn auslösen und die Lage verschlimmern.
- Fragen Sie nie nach dem Passwort der Person und raten Sie es nicht.
- Melden Sie sich nicht über das persönliche Konto der Person an.
- Außerdem erstellen Sie keine gefälschten Dokumente, Schreiben oder Identitäten.
- Stattdessen nutzen Sie den offiziellen Weg und zahlen keine Fremden, die Seitenrettung verkaufen.
- Legen Sie niemals ein Konto an, das ein fremdes Profil nachahmt.
Auch eine komplett neue Unternehmensseite bringt die alte nicht zurück. Follower, frühere Beiträge und die Seitenadresse bleiben nämlich auf der alten Seite. Daher ist eine neue Seite nur der letzte Ausweg, wenn die alte wirklich nicht zu retten ist, und nur im Rahmen der LinkedIn Regeln.
Gehört die Seite einer anderen Organisation, senden Sie überhaupt keine Anfrage. Handeln Sie nur bei Seiten, die Sie verwalten dürfen.
Warum sollten Sie bezahlten Kontorettungen nicht trauen?
In sozialen Netzwerken wimmelt es von Versprechen wie "Wir holen Ihre Seite in 24 Stunden zurück". Tatsächlich hängt der Zugriff von den internen Regeln und Prüfungen von LinkedIn ab. Niemand von außen kann diese Entscheidung garantieren.
Solche Angebote bergen typische Risiken. Zum Beispiel verlangen sie Ihre Kontodaten, kassieren Geld und verschwinden, oder sie drängen Sie zu Methoden, die gegen die Regeln verstoßen. Außerdem kann jemand Zugangsdaten, die Sie einmal herausgeben, für andere Zwecke weiterverwenden.
| Vorgehen | Sicher? | Grund |
|---|---|---|
| Offizielle Anfrage auf Adminzugriff | Ja | Folgt den Regeln und hinterlässt eine Spur |
| Supportanfrage über das LinkedIn Hilfecenter | Ja | Das ist der offizielle Kanal |
| Bezahlte Rettung durch Fremde | Nein | Kann nichts garantieren, verlangt eventuell Zugangsdaten |
| Login mit dem Konto eines Ehemaligen | Nein | Gilt als Umgehung des Systems |
Zusammengefasst ist der offizielle Anfrage und Supportweg der einzige sichere Weg. Begegnen Sie einem dubiosen Angebot, geben Sie niemals Zugangsdaten preis.
LinkedIn Unternehmensseite Admin weg: Wie entziehen Sie dem Ehemaligen den Zugriff?
Der beste Zeitpunkt ist das geplante Übergabegespräch vor dem letzten Arbeitstag. Stellen Sie dabei sicher, dass eine zweite Person ebenfalls die Rolle Superadmin trägt. Laut den Hilfethemen von LinkedIn muss beim Ändern oder Entfernen einer Rolle mindestens ein Superadmin übrig bleiben. Deshalb können Sie Ihren letzten Superadmin nicht entfernen.
- Zunächst listen Sie alle Personen mit einer Rolle auf der Seite auf.
- Dann halten Sie die Rollen der ausscheidenden Person fest, auch bezahlte Medienrollen.
- Danach geben Sie der Nachfolge zuerst die passende Rolle.
- Schließlich entfernen Sie die Rolle der ausscheidenden Person, sobald die Übergabe geprüft ist.
- Außerdem sehen Sie am selben Tag die Benachrichtigungen und den Beitragsverlauf durch.
- Zuletzt tragen Sie die Daten in Ihre interne Dokumentation ein.
Das Entfernen einer Rolle beendet die Befugnis dieser Person auf der Seite. Allerdings löscht es ihr persönliches LinkedIn Konto nicht. Zum Beispiel arbeitet die Person im neuen Unternehmen weiter, und ihr Profil bleibt, wie es war. Einzelheiten zum Entfernen finden Sie unter den Artikeln zu Admins und Berechtigungen für Seiten.
Wie viele Admins sollte eine LinkedIn Unternehmensseite haben?
Praktisch empfehlen wir mindestens zwei Superadmins. Geht einer, führt der andere die Seite weiter. Die Grenzen von LinkedIn für die Zahl der Admins können sich ändern, prüfen Sie daher die aktuellen Grenzen auf der offiziellen Hilfeseite. Wir nennen hier keine Zahlen.
Richten Sie eine einfache Rollenverteilung ein. Inhaber oder Marketingleitung tragen die Rolle Superadmin. Mitarbeitende, die Beiträge entwerfen, sind Inhaltsadmins, und wer Berichte erstellt, ist Analyst. Einer Agentur geben Sie höchstens eine Inhaltsrolle.
- Zunächst tragen Sie jeden Admin mit dem eigenen persönlichen Profil ein und teilen niemals einen Login.
- Außerdem benennen Sie beim Abschied eines Superadmins noch in derselben Woche eine Nachfolge.
- Dann prüfen Sie die Rollenliste in regelmäßigen Abständen.
- Schließlich halten Sie die Adminangaben in einem sicheren internen Dokument fest.
Selbst ein kleines Unternehmen kann das umsetzen. Zum Beispiel werden Inhaber und Betriebsleitung Superadmins, und die Marketingkraft wird Inhaltsadmin. Eine so einfache Verteilung verhindert, dass die Seite ohne Besitzer dasteht.
Ein gemeinsames Passwort wirkt verlockend, aber es rächt sich. Außerdem wissen Sie nicht, wer wann was getan hat, und Sie müssen das Passwort bei jedem Abschied ändern. Meldet sich jeder Admin mit dem eigenen Profil an, ist das Setup sicherer und nachvollziehbar.
Welche Checkliste für die Übergabe hilft vor dem Abschied eines Mitarbeitenden?
Probleme beim Seitenzugriff entstehen meist, weil niemand eine Übergabe geplant hat. Eine kurze Checkliste direkt nach der Kündigung erspart Wochen voller Ärger. Zum Beispiel nutzen Sie mit Personalabteilung und IT eine gemeinsame Austrittsliste und halten sie als Vorlage bereit.
| Situation | Empfohlener Schritt | Hinweis |
|---|---|---|
| Ein aktiver Superadmin existiert | Bitten Sie ihn, Sie zum Admin zu machen | Der schnellste Weg |
| Ein Admin existiert, ist aber unerreichbar | Senden Sie eine Anfrage auf Adminzugriff | Die Genehmigung kommt vom Admin |
| Kein Admin vorhanden | Anfrage senden, danach den Support kontaktieren | Ergebnis nicht garantiert |
| Der Mitarbeitende ist noch da | Geben Sie einer zweiten Person die Rolle Superadmin | Eine Übergabe ist die günstigste Lösung |
- Zunächst listen Sie alle Seitenrollen der ausscheidenden Person auf.
- Dann planen Sie die Weiterleitung des Firmenpostfachs.
- Außerdem prüfen Sie Berechtigungen für Werbekonto und Lead Gen Formulare.
- Danach übergeben Sie Beitragskalender und Entwürfe.
- Schließlich lassen Sie einen Admin die Seite nach der Übergabe testen.
Wie führen Sie die Marke weiter, bis der Zugriff zurück ist?
Eine Anfrage kann dauern. Währenddessen bleibt Ihre Seite online, doch Sie können sie nicht aktualisieren. Kundschaft liest dann möglicherweise veraltete Angaben. Halten Sie daher Ihre anderen Kanäle aktuell und geben Sie dem Team einen vorläufigen Kommunikationsplan.
- Zunächst prüfen Sie, ob die Kontaktdaten auf Ihrer Website stimmen.
- Dann teilen Sie aktuelle Mitteilungen in Ihren anderen Kanälen.
- Außerdem klären Sie die Zuständigkeit, falls Anzeigen oder Stellenangebote unter der Seite laufen.
- Danach beantworten Sie Fragen von Kundschaft und Bewerbenden per E-Mail oder Telefon.
- Schließlich eröffnen Sie keine neue Seite, die Ihre Follower aufteilt.
Benennen Sie außerdem eine Sprecherin oder einen Sprecher im Team. Sagt jeder etwas anderes zur Seite, stören Sie die Angaben an LinkedIn und die Ordnung im Unternehmen.
LinkedIn Unternehmensseite Admin weg: Welche Risiken entstehen, solange die Seite unerreichbar ist?
Eine unerreichbare Seite ist mehr als ein stilles Schaufenster. Laut der Dokumentation bearbeitet ein Superadmin Seiteninformationen, erstellt Stellenanzeigen und kann die Seite deaktivieren. Fehlt Ihnen all das, bekommt Ihr Unternehmen gleich mehrere Probleme.
- Zunächst lassen sich Felder wie Adresse, Website oder Branche nicht aktualisieren.
- Außerdem gehen keine neuen Beiträge und Events raus, und die Stimme Ihrer Marke verstummt.
- Dann lassen sich Stellenanzeigen weder öffnen noch bearbeiten.
- Zudem bleiben Werbe- und Lead Gen Berechtigungen womöglich außer Reichweite.
- Schließlich kann ein früherer Admin Spuren hinterlassen, solange seine Rolle besteht.
Folglich ist ein schneller und regelkonformer Zugriff keine rein technische Frage. Ihr Markenruf und Ihre Vertriebspipeline hängen daran.
LinkedIn Unternehmensseite Admin weg: Welche Fehler passieren am häufigsten?
Die meisten Fehler, die wir sehen, entstehen aus Hektik. Unter Panik greifen Menschen zu Abkürzungen, doch die richtige Reihenfolge ist meist kürzer. Wer diese Fehler vorab kennt, spart Zeit.
- Erstens senden viele die Anfrage, ohne das Unternehmen als aktuelle Position zu zeigen.
- Zweitens geht die Anfrage an eine ähnlich benannte Seite.
- Außerdem wiederholen mehrere Mitarbeitende die Anfrage und bringen die Unterlagen durcheinander.
- Dann beschreiben manche den Fall in einer langen, zerstreuten Nachricht an den Support.
- Zudem veröffentlichen sie Inhalte nach dem Zugriff, ohne die Rollenliste zu bereinigen.
- Schließlich machen sie mit nur einem Superadmin weiter und schaffen dasselbe Risiko erneut.
Haben zum Beispiel zwei Seiten ähnliche Namen, wählen Sie die richtige anhand der Anzahl der Follower und der Website Adresse. Eine Anfrage an die falsche Seite kostet Zeit. Außerdem zeigt sie die Profilangaben den Admins eines fremden Unternehmens.
Ein weiterer Fehler ist, den Prozess erst im Krisenfall anzusehen. Wer Rollenliste und Vertretung vorab festlegt, braucht diesen Ratgeber im Grunde nicht mehr.
Wie regeln Sie den Zugriff, wenn eine Agentur die Seite betreut?
Arbeiten Sie mit einem externen Team, muss die Kontrolle über die Seite stets im Unternehmen bleiben. Die Agenturkontakte kommen mit ihrem eigenen persönlichen Profil als Admin hinzu, doch die Rolle Superadmin behält Ihr Unternehmen. Trennen Sie sich später, entfernen Sie die Rolle selbst.
Wenden Sie dasselbe Prinzip bei anderen Werbekanälen an. Zum Beispiel gilt die Logik aus unserem Ratgeber zum Agenturzugriff auf Google Ads auch für eine LinkedIn Seite: Das Eigentum bleibt bei Ihnen, die Berechtigung geht an die Agentur.
- Geben Sie der Agentur die Rolle Inhaltsadmin und nicht Superadmin.
- Außerdem halten Sie das Ende des Zugriffs im Vertrag fest.
- Aktualisieren Sie die Rollenliste, wenn die Agentur Personal wechselt.
- Schließlich prüfen Sie bezahlte Medienrollen gesondert.
Möchten Sie Ihre Kanäle von einem Team betreiben lassen, sehen Sie sich unsere Social Media Betreuung an. Wir richten die Zugriffsstruktur von Anfang an zu Ihren Gunsten ein.
Was prüfen Sie am ersten Tag nach dem Zugriff?
Kommt der Zugriff zurück, hetzen Sie nicht. Sichern Sie zuerst die Seite in ihrem jetzigen Zustand und gehen Sie dann zum neuen Inhaltsplan über. Denn Einstellungen, geplante Beiträge oder verbundene Tools, die der frühere Admin hinterlassen hat, können Überraschungen bergen.
- Zunächst öffnen Sie die Rollenliste und entfernen alle, die Sie nicht kennen oder die gegangen sind.
- Dann stellen Sie sicher, dass mindestens zwei Superadmins existieren.
- Danach prüfen Sie Seiteninformationen, Adresse und Kontaktfelder.
- Außerdem kontrollieren Sie verbundene Werbe- und Lead Gen Berechtigungen.
- Schließlich sehen Sie ausstehende und geplante Inhalte durch.
- Zuletzt bestätigen Sie, dass Benachrichtigungen per E-Mail eine aktuelle Adresse erreichen.
Laut Dokumentation müssen Sie für den Zugriff auf Landingpages und Lead Gen Formulare den Superadmin der Seite kontaktieren. Prüfen Sie diese Rollen daher ebenfalls. Setzen Sie Links in Ihre Beiträge, bereiten Sie getaggte Adressen mit unserem UTM Generator vor.
Worin unterscheidet sich das Problem von einer LinkedIn Kontobeschränkung?
Viele verwechseln diese beiden Themen. Eine Kontobeschränkung begrenzt Ihr persönliches Profil nach einer Warnung. Ein Seitenproblem heißt dagegen, dass Ihr Profil in Ordnung ist, Ihnen aber die Verwaltungsbefugnis für die Seite fehlt.
Ist Ihr persönliches Konto beschränkt, lösen Sie das zuerst. Unser Beitrag zum vorübergehend eingeschränkten LinkedIn Konto führt Sie durch den Ablauf. Außerdem kann ein beschränktes Profil Ihre Seitenanfrage erschweren.
Haben Sie ein ähnliches Verwaltungsproblem bei Meta, hilft Ihnen unser Ratgeber zum verlorenen Zugriff auf das Meta Business Konto. Allerdings nutzen beide Plattformen unterschiedliche Abläufe, übertragen Sie deshalb keine Schritte von einer auf die andere.
Brauchen andere Social Media Kanäle dieselbe Zugriffsdisziplin?
Ja, denn jede Plattform hat dieselbe Schwachstelle. Ein Mitarbeitender geht, und niemand kommt mehr in den Kanal, weil er der einzige Admin war. Jeder Kanal braucht zwei berechtigte Personen, eine hinterlegte Firmen E-Mail und eine ordentliche Rollenliste.
Zum Beispiel behandeln wir Katalogprobleme bei WhatsApp Business im Beitrag WhatsApp Business Katalog wird nicht angezeigt. Das Löschen eines Profils und den Bezug zu Instagram finden Sie unter Threads Profil löschen, Instagram bleibt.
Mitarbeitende, die Ihre Marke über ihre eigenen Profile unterstützen, sind ein anderes Thema. Lesen Sie dazu unseren Leitfaden zu Employee Advocacy.
Wie dokumentieren Sie den Zugriffsplan und wie oft prüfen Sie ihn?
Schreiben Sie einen einseitigen Zugriffsplan. Er listet Ihre Social Media Seiten auf, die Superadmins jeder Seite, die Vertretung und wer beim Abschied was erledigt. So gerät niemand in Panik, wenn ein Mitarbeitender kündigt.
- Name des Kanals, Adresse und verknüpfte Firmen E-Mail.
- Namen der Superadmins und der Vertretung.
- Rollen und Endbedingungen für Agenturen oder externe Teams.
- Eine kurze Checkliste für jeden Austritt.
- Datum der letzten Prüfung.
Aktualisieren Sie den Plan in regelmäßigen Abständen und bei jedem Personalwechsel. Die Häufigkeit hängt von der Größe Ihres Unternehmens ab, entscheidend ist ein fester Termin. Bedenken Sie außerdem, dass der Plan personenbezogene Daten enthält, und begrenzen Sie daher den Leserkreis.
Wie unterstützen Talha Aslan und Team Sie dabei?
Wir können die Entscheidungen von LinkedIn nicht ändern, und wir versprechen keine Rettung Ihrer Seite. Wir helfen Ihnen jedoch, die Anfrage sauber vorzubereiten, eine Rollenstruktur aufzubauen und einen soliden Zugriffsplan für die Social Media Konten Ihres Unternehmens zu erstellen.
Unser Team arbeitet seit 2012 im digitalen Marketing und baut die Verwaltungsstruktur von Kanälen gemeinsam mit Kundschaft auf. Teams, die ihre Seite zurückerhalten, empfehlen wir, Rollenbereinigung und Inhaltskalender gemeinsam durchzugehen. Gehört die Seite wieder Ihnen, zeigen unsere Beiträge zu Kunden über LinkedIn gewinnen und zu LinkedIn Thought Leader Ads, wie es weitergeht.
Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen, und Oberfläche und Regeln von LinkedIn können sich ändern. Prüfen Sie die aktuellen Schritte immer im LinkedIn Hilfecenter.



