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Rabatt Rechner
Berechnen Sie den reduzierten Preis in Sekunden: Preis + Rabatt Prozent → neuer Preis und Ersparnis, mit gestapeltem Zweitrabatt. Oder finden Sie den Rabattsatz aus zwei Preisen und den Ursprungspreis aus einem reduzierten Preis. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Der Extra Rabatt gilt auf den Preis nach dem ersten Rabatt: 50 % + 20 % ergeben zusammen 60 %, nicht 70 %. Nutzen Sie das Feld für Warenkorbrabatt oder Gutschein.
Der Satz bezieht sich immer auf den alten Preis. Deshalb sind 800 € auf 600 € ein Rabatt von 25 %, 600 € auf 800 € dagegen eine Erhöhung um 33,33 %. Ist der neue Preis höher, zeigt das Tool die Preiserhöhung.
Ursprungspreis = reduzierter Preis ÷ (1 − Satz). Ein um 20 % auf 400 € gesenkter Artikel kostete vorher 500 €, nicht 480 €. Gab es zusätzlich einen Extra Rabatt, tragen Sie ihn im zweiten Feld ein.
Ergebnis
Preis eingeben und Rabatt wählen; das Ergebnis erscheint sofort.
Rabatt Rechner: So funktioniert es
- Rechenart wählen
Rabatt abziehen liefert den reduzierten Preis. Rabattsatz vergleicht zwei Preise, und Ursprungspreis rechnet vom Aktionspreis zurück.
- Preis eingeben
Cent trennen Sie mit Komma oder Punkt ab; 349,90 und 349.90 ergeben dasselbe. Folgen auf einen Punkt genau drei Ziffern, liest der Rechner ihn als Tausenderpunkt. Also bedeutet 1.250 eintausendzweihundertfünfzig, und auch 1.250,90 erkennt er richtig.
- Rabatt wählen
Klicken Sie auf 10, 20, 25, 30 oder 50 Prozent. Jeden anderen Satz, etwa 12,5, tippen Sie in das Feld Eigener %. Ein Klick auf eine Voreinstellung löscht den eigenen Satz wieder.
- Extra Rabatt ergänzen
Einen zweiten Satz, etwa Warenkorbrabatt, Gutschein oder Skonto, tragen Sie im Feld Extra Rabatt ein. Der Rechner zieht ihn vom Preis nach dem ersten Rabatt ab.
- Ergebnis ablesen und teilen
Reduzierter Preis, Ersparnis und realer Gesamtrabatt erscheinen schon während der Eingabe. Link kopieren liefert eine Adresse, die mit denselben Werten öffnet. So teilen Sie die Rechnung mit Ihrem Team.
Formeln des Rabatt Rechners
Der Rechner nutzt in allen drei Modi die folgenden Formeln. Den Satz geben Sie in Prozent ein, für 30 Prozent also 30.
Reduzierter Preis = Preis × (1 − Satz ÷ 100)Ersparnis = Preis − reduzierter PreisEndpreis = Preis × (1 − a ÷ 100) × (1 − b ÷ 100)Realer Satz = [1 − (1 − a ÷ 100) × (1 − b ÷ 100)] × 100Satz = (alter Preis − neuer Preis) ÷ alter Preis × 100Ursprungspreis = reduzierter Preis ÷ (1 − Satz ÷ 100)Der Rechner rundet Beträge auf zwei und Prozentsätze auf höchstens zwei Nachkommastellen. Deshalb weichen die beiden Rabattzeilen selten um einen Cent von der Ersparnis gesamt ab.
Beispielrechnungen mit dem Rabatt Rechner
Jede Zeile ist ein Rechenbeispiel; mit denselben Eingaben zeigt der Rechner genau diese Ergebnisse.
| Modus | Eingabe | Ergebnis | Ersparnis | Realer Rabattsatz |
|---|---|---|---|---|
| Rabatt abziehen | 500 €, 30 % | 350,00 € | 150,00 € | 30 % |
| Rabatt abziehen | 100 €, 50 % + extra 20 % | 40,00 € | 60,00 € | 60 % |
| Rabatt abziehen | 1.250 €, 30 % + extra 10 % | 787,50 € | 462,50 € | 37 % |
| Rabatt abziehen | 1.000 €, 10 % Rabatt + 2 % Skonto | 882,00 € | 118,00 € | 11,8 % |
| Rabattsatz | 1.200 € → 900 € | 25 % Rabatt | 300,00 € | 25 % |
| Rabattsatz | 50 € → 40 € | 20 % Rabatt | 10,00 € | 20 % |
| Ursprungspreis | 400 €, 20 % | 500,00 € | 100,00 € | 20 % |
| Ursprungspreis | 63 €, 30 % + extra 10 % | 100,00 € | 37,00 € | 37 % |
Die vierte Zeile zeigt Rabatt und Skonto nacheinander, wie in der Bezugskalkulation. Addiert ergäben die Sätze 12 Prozent, real sind es 11,8 Prozent.
Realer Gesamtrabatt bei zwei Rabatten
In dieser Tabelle sehen Sie auf einen Blick, was zwei Prozentangaben auf einem Aktionsschild wirklich ergeben.
| Erster Rabatt | Extra Rabatt | Scheinbare Summe | Realer Gesamtrabatt | Endpreis eines Artikels für 100 € |
|---|---|---|---|---|
| 10 % | 10 % | 20 % | 19 % | 81,00 € |
| 20 % | 10 % | 30 % | 28 % | 72,00 € |
| 20 % | 20 % | 40 % | 36 % | 64,00 € |
| 30 % | 10 % | 40 % | 37 % | 63,00 € |
| 30 % | 20 % | 50 % | 44 % | 56,00 € |
| 40 % | 25 % | 65 % | 55 % | 45,00 € |
| 50 % | 20 % | 70 % | 60 % | 40,00 € |
| 50 % | 50 % | 100 % | 75 % | 25,00 € |
Jede Zeile können Sie im Modus Rabatt abziehen prüfen: Preis 100 eingeben und beide Sätze wählen.
Was zeigt Ihnen dieser Rabatt Rechner?
Dieser Rabatt Rechner macht aus einem Preis und einem Prozentsatz drei Zahlen: was Sie zahlen, was Sie sparen und wie hoch der Rabatt wirklich ist. Die Rechnung wirkt einfach. Sobald sich aber Rabatte stapeln oder ein Shop nur den Aktionspreis zeigt, wird sie tückisch. Deshalb habe ich das Tool um drei Fragen gebaut.
- Rabatt abziehen: Sie geben Preis und Satz ein. Sie erhalten den reduzierten Preis, die Ersparnis und den realen Gesamtrabatt.
- Rabattsatz: Sie geben alten und neuen Preis ein. Der Rechner zeigt den Rabatt oder, bei einem höheren Preis, die Preiserhöhung.
- Ursprungspreis: Sie starten beim Aktionspreis und rechnen zum Preis vor der Aktion zurück.
In unserer E-Commerce Beratung planen wir regelmäßig Aktionen. Dabei prüfen wir zuerst, ob der Satz auf dem Banner zum Betrag an der Kasse passt. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser; kein Preis verlässt Ihr Gerät.
Wie berechnen Sie mehrere Rabatte nacheinander richtig?
Händler lieben gestaffelte Aktionen, denn das Auge addiert zwei Prozentzahlen ganz von selbst. Allerdings zieht der Händler den zweiten Rabatt immer vom Preis nach dem ersten Rabatt ab. Rechenbeispiel: Ein Mantel für 1.000 € sinkt um 40 Prozent auf 600 €. Der Extra Rabatt von 25 Prozent an der Kasse nimmt davon 150 € weg, und Sie zahlen 450 €. Das Schild legt also 65 Prozent nahe, real sind es 55 Prozent.
Die allgemeine Regel lautet: Machen Sie aus jedem Rabatt einen Faktor (1 − Satz ÷ 100). Dann multiplizieren Sie die Faktoren. Zum Beispiel ergeben 30 und 10 Prozent 0,70 × 0,90 = 0,63. Sie zahlen 63 Prozent des Listenpreises, der reale Rabatt beträgt somit 37 Prozent. Folglich liegt der reale Satz gestapelter Rabatte immer unter der Summe der beiden Prozentzahlen.
- Warenkorbrabatt: Er kommt auf den Preis der Produktseite. Im Rechner tragen Sie ihn als Extra Rabatt ein.
- Prozentgutschein: Er folgt derselben Logik. Einen Gutschein in Euro rechnen Sie dagegen zuerst in einen Satz um.
- Dritter Rabatt: Übernehmen Sie das erste Ergebnis als neuen Preis und geben Sie die restlichen Sätze nacheinander ein.
Für allgemeine Prozentfragen eignet sich außerdem der Prozentrechner. Er berechnet Prozentwerte, Anteile und prozentuale Veränderungen.
Rabatt Rechner rückwärts: Wie finden Sie den Ursprungspreis?
Steht auf dem Schild nur der Aktionspreis mit dem Satz, rechnen Sie rückwärts. Teilen Sie den reduzierten Preis durch (1 − Satz ÷ 100). Rechenbeispiel: Ein Artikel kostet mit 20 Prozent Rabatt 400 €. Vorher kostete er also 400 ÷ 0,80 = 500 €.
Der häufigste Fehler ist, denselben Satz einfach wieder aufzuschlagen. 20 Prozent auf 400 € ergeben 480 €. Die 20 Prozent gingen aber von 500 € ab, nicht von 400 €. Mit dem Satz wächst auch der Fehler. Zum Beispiel kostete ein um 50 Prozent auf 250 € gesenkter Artikel vorher 500 €, nicht 375 €.
Der Modus Ursprungspreis übernimmt diese Division für Sie. Gab es zusätzlich einen Warenkorbrabatt, tragen Sie ihn im zweiten Feld ein. Dann rechnet der Rechner beide Sätze auf einmal zurück. So führen 787,50 € nach 30 und danach 10 Prozent Rabatt zu einem Listenpreis von 1.250 €.
Ich nutze diese Kontrolle vor allem in zwei Fällen.
- Wenn ich den Aktionspreis eines Wettbewerbers mit dem eigenen Listenpreis vergleiche.
- Wenn ich aus einer Nettopreisliste des Lieferanten die Katalogpreise zurückrechne.
Streichpreis und 30 Tage: Von welchem Preis darf der Rabatt ausgehen?
Ein Rabatt ist nur so ehrlich wie der Preis, von dem er ausgeht. Nach § 11 PAngV nennt ein Händler bei jeder Preisermäßigung für eine Ware den niedrigsten Gesamtpreis der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung. Ausnahmen gelten etwa für individuelle Preisnachlässe und für schnell verderbliche Waren. Bei einer schrittweise steigenden Ermäßigung darf er den Preis vor Beginn der Aktion nennen.
Der Europäische Gerichtshof hat 2024 im Urteil gegen Aldi Süd nachgeschärft. Auch eine Prozentangabe in der Werbung muss sich auf diesen niedrigsten Preis der letzten 30 Tage beziehen. Rechenbeispiel: Eine Lampe kostet 100 € und sinkt für einige Tage auf 50 €. Danach steigt sie wieder auf 100 €, und zwei Wochen später erscheint sie für 40 € mit dem Hinweis minus 60 Prozent. Maßgeblich sind hier 50 €, ehrlich sind also nur 20 Prozent.
Zur Kontrolle öffnen Sie den Modus Rabattsatz. Als alten Preis tragen Sie den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage ein, als neuen Preis den Aktionspreis. Beim Texten von Aktionen denke ich zudem an Vertrauenselemente auf der Website. Ein Kunde, der einmal einen aufgeblähten Rabatt entdeckt, misstraut auch der nächsten Aktion. Die Regeln können sich ändern; prüfen Sie daher vor großen Kampagnen die aktuelle Rechtslage.
Rabatt, Skonto oder Bonus: Was ist der Unterschied?
Im Geschäftsalltag begegnen Ihnen drei Arten von Preisnachlass, und alle drei lassen sich mit diesem Rechner prüfen:
- Rabatt: ein Nachlass direkt beim Kauf, etwa Mengenrabatt, Treuerabatt oder Aktionsrabatt.
- Skonto: ein Nachlass für schnelle Zahlung, zum Beispiel 2 Prozent bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen.
- Bonus: ein nachträglicher Nachlass, meist am Jahresende und abhängig vom erreichten Umsatz.
In der Bezugskalkulation ziehen Sie zuerst den Liefererrabatt vom Listenpreis ab und erhalten den Zieleinkaufspreis. Davon geht dann das Skonto ab, und übrig bleibt der Bareinkaufspreis. Rechenbeispiel: 1.000 € Listenpreis mit 10 Prozent Rabatt ergeben 900 €. Nach 2 Prozent Skonto zahlen Sie 882 €. Im Rechner tragen Sie den Rabatt als ersten Satz und das Skonto als Extra Rabatt ein.
Beim Skonto ändert sich nachträglich die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer. Nach § 17 UStG berichtigt der Unternehmer dann den geschuldeten Steuerbetrag. Den Steueranteil eines reduzierten Bruttobetrags zerlegen Sie mit dem Mehrwertsteuer Rechner in Netto und Steuer.
Wie hoch ist der echte Rabatt bei 3 für 2 und Mengenaktionen?
Mengenaktionen nennen den Satz nie direkt. Rechnen Sie deshalb zuerst die Summen aus und wechseln Sie dann in den Modus Rabattsatz. Die Summe ohne Aktion kommt in das Feld alter Preis, Ihr tatsächlicher Betrag in das Feld neuer Preis. In den folgenden Rechenbeispielen kostet ein Stück 100 €.
- 3 für 2: Sie zahlen 200 € statt 300 €. Das entspricht einem realen Rabatt von 33,33 Prozent.
- Zweiter Artikel zum halben Preis: Sie zahlen 150 € statt 200 €. Auf beide Artikel gerechnet sind das 25 Prozent.
- 50 € Rabatt ab 500 € Einkaufswert: Bei genau 500 € sind das 10 Prozent. Bei 800 € sinkt der Satz auf 6,25 Prozent.
- Kauf eins, nimm zwei: Zwei Artikel zum Preis von einem ergeben 50 Prozent. Wer nur einen Artikel braucht, spart allerdings nichts.
Als Käufer sehen Sie so, ob sich die zusätzlichen Stücke überhaupt lohnen. Als Händler erkennen Sie, wie stark der durchschnittliche Warenkorb wachsen muss, damit sich die Aktion rechnet. Sie möchten Rabattcodes an Besucher mit abgebrochenem Warenkorb schicken? Im Artikel über Remarketing im Sales Funnel beschreibe ich, wann ein Rabatt hilft und wann er nur Marge verschenkt.
Wie viel Marge kostet Sie ein Rabatt?
Rabattsatz und Gewinnrückgang sind nicht dasselbe. Rechenbeispiel: Sie verkaufen einen Artikel für 1.000 €, der Sie 600 € kostet. Der Stückgewinn liegt also bei 400 €. Mit 20 Prozent Rabatt sinkt der Preis auf 800 €, die Kosten bleiben gleich, und der Stückgewinn fällt auf 200 €. Kurz gesagt halbiert ein Rabatt von 20 Prozent hier den Gewinn pro Verkauf.
Für denselben Gesamtgewinn müssen Sie mehr Stück verkaufen. Den nötigen Faktor liefert die Formel Bruttomarge ÷ (Bruttomarge − Rabattsatz). Bei 40 Prozent Marge ergibt 40 ÷ (40 − 20) = 2; Sie brauchen also die doppelte Menge. Bei 30 Prozent Marge verlangt derselbe Rabatt 30 ÷ 10 = 3, also die dreifache Menge. Erreicht der Rabatt die Marge, bringt jeder Verkauf Verlust.
Läuft eine Aktion über bezahlte Anzeigen, gehören auch die Werbekosten in diese Rechnung. Geben Sie den reduzierten Umsatz in den ROAS Rechner ein und prüfen Sie den Break even. Im Rahmen unserer Google Ads Betreuung passen wir den Ziel ROAS während einer Aktion ebenfalls an die neue Marge an.
Häufige Fehler bei der Rabattberechnung
- ✕FehlerGestapelte Rabatte addieren: 50 % + 20 % für 70 % Rabatt halten.✓Besser soMultiplizieren Sie die Faktoren: 0,50 × 0,80 = 0,40. Der reale Rabatt beträgt also 60 Prozent. Im Rechner tragen Sie den zweiten Satz als Extra Rabatt ein.
- ✕FehlerDen Ursprungspreis durch Aufschlagen suchen: 400 € + 20 % = 480 €.✓Besser soTeilen Sie den reduzierten Preis durch (1 − Satz ÷ 100): 400 ÷ 0,80 = 500 €. Der Modus Ursprungspreis erledigt das in einem Schritt.
- ✕FehlerDurch den neuen Preis teilen: den Schritt von 1.200 € auf 900 € als 33 Prozent Rabatt ausgeben.✓Besser soTeilen Sie die Differenz immer durch den alten Preis: 300 ÷ 1.200 = 25 Prozent. Die Division durch den neuen Preis liefert die Erhöhung in umgekehrter Richtung.
- ✕FehlerDen Preis kurz vor der Aktion anheben, damit der Streichpreis größer wirkt.✓Besser soRechnen Sie mit dem niedrigsten Preis der letzten 30 Tage, wie § 11 PAngV es verlangt. Diesen ehrlichen Satz nennen Sie dann in der Werbung.
- ✕FehlerSkonto vom Listenpreis statt vom Zieleinkaufspreis abziehen.✓Besser soZiehen Sie zuerst den Rabatt ab und danach das Skonto vom verbleibenden Betrag. Im Rechner geben Sie dafür beide Sätze nacheinander ein.
Häufig gestellte Fragen
Gute Rabattstrategie ist anders als margenfressende Rabatte.
Im E-Commerce ist eine Kampagne die Balance zwischen Margenschutz und Umsatzsteigerung. Gestalten wir Ihre Preise und Kampagnen gemeinsam.





