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CMS Checker

Der kostenlose CMS Checker zeigt, welches CMS, welches Shopsystem, welcher Server und welches CDN hinter einer Website stecken, dazu Google Analytics, Google Tag Manager, Google Ads Tag, Meta Pixel und Cookie Banner. IDs kopieren, Lücken im Tracking erkennen; ohne Anmeldung.

Technik und Tracking Scan80 Technologien · 14 ID Typen · Tracking Status
Die Website wird einmal von unserem Server gelesen; Adresse und Inhalt werden nicht gespeichert.

Das Tool vergleicht die erste HTML Antwort der Seite, die HTTP Header und die Cookie Namen mit seinen Signaturen und führt kein JavaScript aus. Tags, die der Google Tag Manager später lädt, bleiben deshalb unsichtbar.

Ergebnis Wartet
Adresse eingeben und „Website prüfen“ drücken. Das Ergebnis erscheint hier als Überblick zur Plattform, Tracking Status, IDs und Kategorien.
  • CMS und Baukasten
  • Shopsystem
  • Frameworks und JavaScript
  • Analytics und Werbung
  • Server und CDN
  • Cookie Banner (CMP)
  • Sonstiges
Talha Aslan Verfasst vonTalha AslanOnline Marketing Berater, Google Partner Zuletzt aktualisiert

CMS Checker: So funktioniert es

  1. 1Adresse eingeben

    Tragen Sie eine Domain oder eine vollständige URL ein. Ohne https ergänzt das Tool die sichere Variante und folgt bis zu 5 Weiterleitungen.

  2. 2Website prüfen

    Das Tool lädt die Seite einmal über unseren Server. Danach vergleicht es die ersten 1,5 MB mit den Signaturen für 80 Technologien. Das Ergebnis steht dann meist nach 1 bis 10 Sekunden.

  3. 3Plattform lesen

    Die linke Karte nennt CMS oder Shopsystem samt Sicherheit des Treffers. Darunter stehen außerdem Tech Stack, Server, Framework und Antwortzeit.

  4. 4Tracking Status prüfen

    Die mittlere Karte fasst GA4, Google Ads, GTM, Consent Mode, Cookie Banner und Meta Pixel zusammen. Kümmern Sie sich zuerst um rote und gelbe Zeilen.

  5. 5IDs kopieren

    Ein Klick auf eine ID kopiert sie, „Alle kopieren“ übernimmt die ganze Liste. Prüfen Sie die Tags danach live mit dem Google Tag Assistant.

Wie erkennt das Tool die Technik einer Website?

Das Tool rechnet nichts aus; es gleicht die Spuren einer Seite mit einer Signaturliste ab. Zudem steht zu jedem Treffer, woher er stammt und wie sicher er ist.

Sicherer TrefferHTTP Header, Meta Generator Tag, Cookie Name, Tracking ID oder eine plattformtypische Codespur (zum Beispiel __NEXT_DATA__) passt
Wahrscheinlicher TrefferNur ein Dateipfad oder eine CDN Adresse passt (zum Beispiel /wp-content/ oder cdn.shopify.com)
VersionDas Tool liest sie aus dem Generator Tag, dem Server oder x-powered-by Header oder aus einer Nummer im Dateinamen
PlattformGehostete Plattform (Shopify, Wix, Jimdo, IONOS MyWebsite) allein; CMS plus Shop Erweiterung zusammen (WordPress + WooCommerce); fehlt beides, das wichtigste JavaScript Framework
Tracking StatusRote, gelbe, grüne oder blaue Zeilen nach Regeln für GA4, Google Ads, GTM, Universal Analytics, Consent Mode, Cookie Banner und Meta Pixel
UmfangNur die erste HTML Antwort, HTTP Header und Cookie Namen; kein JavaScript, höchstens 5 Weiterleitungen und 1,5 MB

Von Cookies lese ich nur die Namen, nie die Werte. Die Erkennung hängt von den Spuren ab, die eine Website preisgibt; wer sie verbirgt, erscheint unvollständig.

Beispielspuren und das Ergebnis im Tool

Jede Zeile ist ein Beispiel: Sie zeigt das Ergebnis, wenn das Tool nur diese eine Spur sieht; IDs sind Platzhalter.

Spur im QuelltextArt der SpurErgebnis im ToolSicherheit
<meta name="generator" content="TYPO3 CMS">Generator TagTYPO3sicher
<meta name="generator" content="WordPress 6.6.2">Generator TagWordPress, Version 6.6.2sicher
Nur ein Pfad /wp-content/themes/Dateipfad im HTMLWordPresswahrscheinlich
x-powered-by: PHP/8.3.12HTTP HeaderPHP, Version 8.3.12sicher
Header cf-rayHTTP HeaderCloudflaresicher
fbq('init', '1234567890123456')SkriptaufrufMeta Pixel mit ID 1234567890123456sicher
Cookie laravel_sessionCookie NameLaravelsicher

Passt eine Technologie zu mehreren Spuren, zeigt das Tool bis zu drei davon; ist eine davon sicher, gilt der ganze Treffer als sicher.

Tracking IDs und ihre Präfixe

Am Präfix einer ID im Quelltext erkennen Sie, zu welchem Dienst sie gehört.

PräfixGehört zuFundort im QuelltextHinweis
G-Google Analytics 4 Mess IDgtag/js?id= und gtag('config')gehört zu einem GA4 Datenstream
GTM-Google Tag Manager Containergtm.js?id= und noscript iframeTags im Container sieht dieser Scan nicht
AW-Google Ads Taggtag('config') und Conversion TagsConversion Messung und Remarketing
GT-Google Taggtag/js?id=kann Daten an mehrere Ziele senden
UA-Universal Analyticsanalytics.js und ga.jsverarbeitet seit dem 1. Juli 2023 keine Daten mehr
nur ZiffernMeta Pixelfbq('init') und facebook.com/tr?id=Messung für Meta Anzeigen

Quelle: Google Tag Manager Hilfe (Formate der Tag ID) und Google Analytics Hilfe (Zeitplan für Universal Analytics).

Was zeigt ein CMS Checker an?

Ein CMS Checker liest die Spuren, die eine Website im Quelltext und in den Antworten ihres Servers hinterlässt. Mit Technik meine ich drei Schichten. Zunächst das CMS oder Shopsystem, das die Inhalte verwaltet. Danach Server und CDN, die die Seite ausliefern, und schließlich die Tracking Tags, die Besucher messen.

  • Generator Tag: WordPress, Joomla, TYPO3 und Wix schreiben dort ihren Namen und oft die Version hinein.
  • HTTP Header: cf-ray verrät Cloudflare, x-powered-by: PHP die Sprache auf dem Server.
  • Dateipfade: Adressen wie /wp-content/, cdn.shopify.com oder /typo3temp/ deuten auf die Plattform.
  • Cookie Namen: laravel_session deutet auf Laravel, PHPSESSID auf PHP.

Nicht jede Spur wiegt gleich viel. Ein Header oder Generator Tag ist zum Beispiel ein harter Beleg, ein bloßer Dateipfad dagegen nur ein Hinweis. Laut W3Techs (Stand September 2026) nutzen 40,2 % aller Websites WordPress. Zudem setzen 31,5 % keines der dort erfassten Systeme ein. Anders gesagt: Bei jeder dritten Website taucht kein bekanntes CMS auf, und das ist normal.

Wozu prüfen Sie, welches CMS eine Website nutzt?

Bevor ich ein Angebot schreibe oder eine Website übernehme, schaue ich mir zuerst die Plattform an. Denn dieselbe Aufgabe kostet auf einem anderen System oft ganz andere Zeit und ein anderes Budget. In diesen Fällen nutze ich das Tool am häufigsten.

  • Wettbewerbsanalyse: Shopsystem, Werbetags und Cookie Banner der Konkurrenz sind ein guter Einstieg in die SEO Konkurrenzanalyse.
  • Übernahme und Relaunch: Beim Agenturwechsel planen Sie keine Migration, ohne das alte System zu kennen.
  • Check vor dem Kampagnenstart: Prüfen Sie vorab, ob GA4 und das Google Ads Tag wirklich im Quelltext stehen.
  • Angebote vergleichen: Läuft das empfohlene System auch bei erfolgreichen Websites Ihrer Branche? Worauf Sie außerdem achten sollten, steht in meiner Checkliste zum Vergleich von Webdesign Angeboten.

Allerdings sagt die Plattform allein wenig über Qualität. Eine schnelle, sorgfältig gebaute WordPress Website schlägt einen lieblos eingerichteten Baukasten mühelos. Nehmen Sie das Ergebnis deshalb als Startpunkt für Entscheidungen rund um Webdesign und wägen Sie dann Tempo, Wartungskosten und die Gewohnheiten Ihres Teams ab.

Welche Shopsysteme und CMS erkennt das Tool?

Konkret umfasst die Signaturliste 80 Technologien in sieben Gruppen. Beim Aufbau habe ich für jede Plattform echte Websites geprüft und nur Spuren behalten, die zuverlässig waren.

  • Open Source CMS: TYPO3, WordPress, Joomla und Drupal verraten sich meist über das Generator Tag oder typische Ordner wie /typo3temp/.
  • Shopsysteme: Shopware, WooCommerce, Magento beziehungsweise Adobe Commerce, PrestaShop und OpenCart hinterlassen Ordner, Skripte oder Session Cookies.
  • Baukästen: Jimdo, IONOS MyWebsite, Wix, Squarespace und Webflow nutzen eigene Header, CDN Adressen oder Attribute wie data-wf-page.
  • Gehostete Shops: Shopify sendet einen eigenen powered-by Header und Cookies mit dem Präfix _shopify.
  • Frameworks: Next.js, Nuxt, Gatsby, Astro, SvelteKit und Angular lassen Datenblöcke oder Build Ordner zurück.

Bei gehosteten Plattformen zeigt das Tool einen einzigen Namen, bei WooCommerce auf WordPress dagegen beide zusammen. Die Wahl des Shopsystems prägt zudem alles von Schnittstellen bis zur Zahlungsabwicklung. Wenn Sie dazu eine zweite Meinung möchten, finden Sie auf der Seite zur E-Commerce Beratung alle Details.

Was bedeuten die Zeilen im Tracking Status?

Der Tracking Status zeigt die Bausteine für saubere Werbemessung auf einen Blick. Die Farben geben eine Reihenfolge vor: Rot ist dringend, Gelb lohnt eine Korrektur, Grün passt und Blau dient nur der Information.

  • GA4: Grün, sobald eine Mess ID im Quelltext steht. Fehlt sie, aber ein GTM ist vorhanden, weist das Tool darauf hin, dass GA4 über den Container laden kann.
  • Google Ads Tag: Ohne eine ID mit dem Präfix AW- bleiben Conversions womöglich ungemessen.
  • Universal Analytics: Rot, wenn noch UA Code im Quelltext steht. Laut Google haben Standard Properties am 1. Juli 2023 die Datenverarbeitung eingestellt.
  • Consent Mode und Cookie Banner: Gelb, wenn das Einwilligungssignal oder das Cookie Banner fehlt.
  • Meta Pixel: Fehlt es, erscheint nur ein Hinweis, denn nicht jedes Unternehmen schaltet Meta Anzeigen.

In der Kampagnenarbeit sehe ich am häufigsten ein Tag, das zwar existiert, dessen Conversion Aktion aber nie auslöst. Eine grüne Zeile bedeutet also noch keine vollständige Messung. Genau diese Prüfung steht in der ersten Woche meiner Google Ads Betreuung an. Welche Werkzeuge sich für die Auswertung eignen, zeigt mein Überblick über Webanalyse Tools.

Warum gehören Consent Mode und Cookie Banner zusammen?

Eine Consent Management Plattform (CMP) sammelt die Entscheidung der Besucher, der Consent Mode gibt sie an die Google Tags weiter. Das eine funktioniert ohne das andere nur halb. Google schreibt in der Anleitung zum Consent Mode ausdrücklich, dass der Standardbefehl vor jedem config oder event Befehl laufen muss. Stimmt die Reihenfolge nicht, greifen die Standardwerte nicht.

Für Nutzer aus dem Europäischen Wirtschaftsraum erwartet Google außerdem, dass Werbetreibende Einwilligungen einholen und die Signale an Google senden. Sonst fallen Messung, personalisierte Werbung und Remarketing für diese Nutzer weg.

Deshalb prüft das Tool zwei Dinge zugleich: Steht ein Cookie Banner im Quelltext, und gibt es einen Befehl gtag('consent', 'default')? Fehlt der Standardbefehl, schaut das Tool nach CMP oder GTM und weist darauf hin, dass die Einstellung von dort kommen kann. Den rechtlichen Rahmen erkläre ich ausführlicher im Leitfaden zur datenschutzkonformen Website. Bei kritischen Fragen prüfen Sie bitte immer die aktuelle Rechtslage mit Ihrem Datenschutzberater.

Was hat Google Fonts mit dem CMS Checker zu tun?

Viele Themes laden Schriften direkt von den Servern von Google. Dabei geht die IP Adresse jedes Besuchers an Google, oft bevor jemand eingewilligt hat. Das Landgericht München I hat genau das am 20.01.2022 unter dem Aktenzeichen 3 O 17493/20 als rechtswidrig bewertet und dem Kläger 100 Euro Schadensersatz zugesprochen.

Der CMS Checker erkennt deshalb Verweise auf fonts.googleapis.com und fonts.gstatic.com im Quelltext. Bei deutschsprachiger Nutzung und bei Domains aus dem EU Raum erscheint dann ein gelber Hinweis im Tracking Status. Die Lösung ist in der Praxis meist einfach:

  • Schriften herunterladen und vom eigenen Server ausliefern.
  • Im Theme oder Page Builder die Option für lokale Schriften aktivieren.
  • Danach die Seite erneut prüfen, bis der Hinweis verschwindet.

Lokal eingebundene Schriften laden zudem oft schneller, weil keine zusätzliche Verbindung zu einem fremden Server nötig ist. Dieser Abschnitt ist allerdings keine Rechtsberatung; im Zweifel fragen Sie Ihre Anwältin oder Ihren Anwalt.

Wie zuverlässig ist ein CMS Checker?

Ein CMS Checker, der rohes HTML liest, arbeitet schnell und sicher, hat aber blinde Flecken. Mein Tool liest die erste HTML Antwort und führt kein JavaScript aus. Folglich entgehen ihm einige Dinge.

  • Tags im GTM: Lädt der Container GA4, Google Ads oder ein Pixel erst später, sieht das Tool nur die GTM ID.
  • Serverseitiges Tagging: Wer Daten über eine eigene Subdomain sendet, hinterlässt im Quelltext womöglich keine Spur.
  • Bot Schutz: Manche Firewalls antworten unserem Tool mit einem Status wie 403. Dann weist das Tool auf Lücken hin.
  • Verborgene Header: Server ohne Server oder x-powered-by Header geben sich nicht zu erkennen.

Für ein endgültiges Urteil öffnen Sie die Seite im Browser und beobachten die Tags live mit dem Google Tag Assistant. Wo eine Domain liegt, zeigen Ihnen außerdem die DNS Abfrage und die IP Abfrage. Somit kommen Sie dem echten Hoster hinter einem CDN einen Schritt näher.

Wie nutzen Sie das Ergebnis für SEO und Werbung?

Das Ergebnis ist ein Startpunkt; der eigentliche Wert zeigt sich in den Entscheidungen danach. In meinen Projekten nutze ich die Angaben zur Plattform an drei Stellen.

  1. Migration: Wechselt die Plattform, plane ich vorab, welche alte URL auf welche neue zeigt. Nach dem Umzug teste ich dann die Regeln mit dem Redirect Checker.
  2. Ladezeit: Ein schwerer Page Builder, alte jQuery Kopien oder Schriften von Google Servern bremsen eine Seite. Den Einfluss auf das Ranking erkläre ich im Beitrag Wie beeinflusst die Ladezeit SEO.
  3. Kampagnenmessung: Stehen die Tags, markiere ich Kampagnenlinks mit dem UTM Generator. Danach trenne ich die Berichte nach Quelle.

Kurz gesagt bringt das Wissen über die Plattform technisches SEO und Werbemessung an einen Tisch. Wenn Sie die technische Basis Ihrer Website mit mir durchgehen möchten, erreichen Sie mich über die Seite zur SEO Beratung.

Häufige Fehler bei der Prüfung der Technik

  • FehlerEinen einzelnen Pfad /wp-content/ als Beweis nehmenBesser soBestätigen Sie einen wahrscheinlichen Treffer mit einer zweiten Spur wie Generator Tag oder Header. Auch eine fremde Datei kann denselben Pfad tragen.
  • FehlerVom GTM auf GA4 und Google Ads schließenBesser soDer GTM ist nur ein Container. Welche Tags darin auslösen, zeigt Ihnen der Tag Assistant oder die Vorschau im GTM.
  • FehlerUniversal Analytics im Quelltext lassenBesser soUA verarbeitet seit dem 1. Juli 2023 keine Daten mehr. Entfernen Sie den alten Code und prüfen Sie, ob GA4 Daten sammelt.
  • FehlerDen Consent Mode Standard nach den Tags aufrufenBesser soSetzen Sie gtag('consent', 'default') vor jeden config oder event Befehl. Google betont ausdrücklich, dass die Reihenfolge zählt.
  • FehlerGoogle Fonts direkt von Google ladenBesser soBinden Sie Schriften lokal ein. Das LG München I hat die dynamische Einbindung ohne Einwilligung als rechtswidrig bewertet.

Häufig gestellte Fragen

Ohne sauberes Tracking fliegt Ihr Werbebudget blind.

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