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Google Ads Budget Rechner

Mit diesem Google Ads Budget Rechner rechnen Sie vom Ziel rückwärts: gewünschte Conversions pro Monat, Klickpreis und Conversion Rate eingeben und sofort Monatsbudget, Tagesbudget, CPA, ROAS und Gewinn sehen. Sie haben schon ein Budget? Dann rechnet das Tool auch andersherum. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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/Monat
Füllt Conversion Rate und CTR mit ungefähren US Durchschnittswerten (LocaliQ 2026).
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Wert und Gewinnoptional

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Google berechnet pro Monat höchstens das 30,4fache Ihres durchschnittlichen Tagesbudgets; deshalb ermittelt das Tool das Tagesbudget mit Monat ÷ 30,4. Conversion Rate unbekannt? Starten Sie mit dem Conversion Rate Rechner; die Rentabilität prüfen Sie im Detail mit dem ROAS Rechner.

Benötigtes Monatsbudget
0 €

Conversion Ziel, Klickpreis und Conversion Rate eingeben; das Ergebnis erscheint sofort.

Tagesbudget0 €Monat ÷ 30,4
Klicks0Conversions ÷ CR
CPA0 €CPC ÷ CR
ROAS0xWert eingeben
  • Check Conversion Volumen
  • Check Klicks pro Tag
  • Check Conversion Rate
Geschätzte Impressionen0
Kunden (nach Abschluss)0
Umsatz pro Monat0 €
Gewinn pro Monat0 €
Break even CPA0 €
Talha Aslan Verfasst vonTalha AslanOnline Marketing Berater, Google Partner Zuletzt aktualisiert

Google Ads Budget Rechner: So funktioniert es

  1. 1Modus wählen

    Kennen Sie Ihr Ziel, bleiben Sie bei Budget aus Ziel. Steht der Betrag schon fest, wechseln Sie zu Ergebnis aus Budget und geben ihn monatlich oder täglich ein.

  2. 2Ziel oder Budget eintragen

    Tragen Sie ins Feld Conversions pro Monat ein, wie viele Verkäufe oder Leads Sie monatlich möchten. Beträge funktionieren mit Tausenderpunkt wie 3.000 oder ohne wie 3000.

  3. 3Klickpreis und Conversion Rate eingeben

    Nutzen Sie für den Klickpreis Ihre Kontohistorie oder eine Schätzung aus dem Keyword Planer. Ohne eigene Daten wählen Sie eine Branche; dann füllt das Tool Conversion Rate und CTR mit ungefähren US Durchschnittswerten.

  4. 4Wert und Marge ergänzen

    Mit Wert je Conversion und Rohertragsmarge zeigt das Tool ROAS, Monatsgewinn und Break even CPA. Sammeln Sie Leads, tragen Sie auch die Abschlussquote ein; dann zählt der Umsatz nur echte Kunden.

  5. 5Checks lesen

    Drei Checks in der Ergebnisspalte prüfen Conversion Volumen, Klicks pro Tag und die Plausibilität der Conversion Rate. Eine gelbe Zeile zeigt das schwache Glied im Plan.

Formeln im Google Ads Budget Rechner

Beide Modi nutzen dieselbe Kette; nur der Startpunkt ändert sich. Sie geben Quoten in Prozent ein, das Tool teilt sie intern durch 100.

Benötigte KlicksConversion Ziel / (Conversion Rate / 100)
MonatsbudgetBenötigte Klicks × Ø Klickpreis
TagesbudgetMonatsbudget / 30,4
CPAØ Klickpreis / (Conversion Rate / 100)
Geschätzte ImpressionenKlicks / (CTR / 100)
KundenConversions × Abschlussquote / 100 (ohne Abschlussquote zählt jede Conversion als Kunde)
Umsatz und ROASUmsatz = Kunden × Wert je Conversion; ROAS = Umsatz / Monatsbudget
MonatsgewinnUmsatz × Rohertragsmarge / 100 - Monatsbudget
Break even CPAWert je Conversion × Abschlussquote / 100 × Rohertragsmarge / 100
Ergebnis aus BudgetMonatsbudget = Tagesbudget × 30,4; Klicks = Monatsbudget / CPC; Conversions = Klicks × Conversion Rate / 100

Das Tool zeigt Beträge unter 100 mit Cent und größere Beträge als ganze Zahl; innerhalb der Rechnung rundet es nicht. Der Monatsgewinn enthält keine Fixkosten, er zeigt also den Rohertrag nach Werbekosten.

Beispielrechnungen mit dem Google Ads Budget Rechner

Die Zeilen sind Beispielrechnungen und keine Kundendaten; mit denselben Werten zeigt das Tool exakt diese Ergebnisse.

Szenario (Beispiel)EingabenMonatsbudgetTagesbudgetKlicksConversionsCPAROASMonatsgewinn
Onlineshop, Budget aus Ziel40 Bestellungen, CPC 2,80 €, CR 4 %, Wert 250 €, Marge 35 %2.800 €92,11 €1.0004070,00 €3,57x700 €
B2B Dienstleister, Lead Ziel25 Leads, CPC 6 €, CR 5 %, Abschluss 20 %, Auftragswert 8.000 €, Marge 30 %3.000 €98,68 €50025120 €13,33x9.000 €
Handwerk, lokale Anfragen30 Anfragen, CPC 4,50 €, CR 6 %, Wert 150 €, Marge 40 %2.250 €74,01 €5003075,00 €2x-450 €
Ergebnis aus TagesbudgetTäglich 100 €, CPC 1,60 €, CR 5 %, Wert 90 €, Marge 50 %3.040 €100 €1.9009532,00 €2,81x1.235 €
Kleines MonatsbudgetMonatlich 800 €, CPC 3 €, CR 4 %800 €26,32 €26710,775,00 €kein Wertkein Wert

In Zeile zwei liegt der Gewinn deutlich im Plus, trotzdem meldet das Tool zu wenig Conversions für Smart Bidding. Zeile drei zeigt einen CPA von 75 € bei einem Break even CPA von 60 €, daher erscheint das Badge Verlustzone. In Zeile fünf kommen rund 9 Klicks pro Tag zusammen, deshalb leuchten zwei Warnungen gleichzeitig.

Branchenwerte für Suchanzeigen (USA)

Die Branchenliste im Tool stammt aus diesem Bericht. Alle Zahlen beziehen sich auf den US Markt in US-Dollar; lesen Sie sie als Richtung, nicht als Ziel.

BrancheØ CPCØ CTRØ Conversion RateØ Kosten pro Lead
Alle Branchen5,42 USD6,64 %8,18 %66,69 USD
Rechtsanwälte und Rechtsberatung9,87 USD5,87 %5,55 %131,63 USD
Haus und Renovierung8,33 USD6,47 %8,05 %90,92 USD
Zahnärzte8,00 USD5,66 %10,67 %72,97 USD
Unternehmensdienstleistungen (B2B)5,87 USD6,10 %4,85 %93,69 USD
Industrie und Gewerbe5,87 USD6,57 %8,20 %75,19 USD
Bildung und Kurse4,81 USD7,56 %13,14 %77,48 USD
Beauty und Körperpflege4,62 USD6,75 %10,35 %39,25 USD
Mode und Schmuck4,44 USD6,64 %4,50 %97,51 USD
Finanzen und Versicherungen3,39 USD9,83 %2,64 %74,44 USD
Immobilien3,22 USD7,61 %3,70 %102,51 USD
Reisen und Tourismus2,14 USD9,32 %5,83 %44,70 USD

Quelle: LocaliQ und WordStream, Benchmarkbericht für Suchanzeigen, Aktualisierung Juni 2026 (Kampagnen in Google Ads und Microsoft Ads). Der Bericht misst die Conversion Rate als Leads ÷ Klicks und weist die Kosten pro Lead separat aus; deshalb passt CPC ÷ CR nicht exakt zur letzten Spalte. In der deutschen Version übernimmt das Tool den Klickpreis nicht, weil US Klickpreise in Dollar nicht auf den deutschen Markt passen.

Was leistet ein Google Ads Budget Rechner?

Ein Google Ads Budget Rechner schätzt, wie viel eine Kampagne pro Monat ausgeben muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dieser Rechner arbeitet in beide Richtungen. Im Modus Budget aus Ziel geben Sie ein, wie viele Conversions Sie pro Monat möchten. Das Tool zeigt dann die nötigen Klicks, das Monatsbudget, das Tagesbudget und den CPA. Im Modus Ergebnis aus Budget sehen Sie umgekehrt, wie viele Conversions ein fester Betrag ungefähr bringt.

Im ersten Gespräch höre ich oft denselben Satz: "Wir haben so viel eingeplant, mal sehen, was passiert." Allerdings bleibt mit diesem Ansatz am Monatsende nur ein Ausgabenbericht übrig. Rechnen Sie dagegen vom Ziel rückwärts, wissen Sie von Anfang an, was jedes Glied der Kette liefern muss. Bleibt die Kampagne hinter dem Ziel, erkennen Sie somit sofort, ob der Klickpreis oder die Conversion Rate das Problem ist.

Außerdem hört der Rechner nicht beim Budget auf. Mit Wert und Marge sehen Sie den Gewinn auf demselben Bildschirm:

  • Budget: Monatsbudget, Tagesbudget, Klicks und geschätzte Impressionen.
  • Effizienz: CPA und ROAS.
  • Gewinn: Monatsgewinn und Break even CPA, dazu das Badge Profitabel oder Verlustzone.

Für B2B Dienstleister zerlege ich Abschlussquote und Leadqualität Schritt für Schritt in meinem Ratgeber Google Ads Budget festlegen.

Budget aus Ziel oder Ergebnis aus Budget: welcher Modus passt?

Beide Modi nutzen dieselbe Formel, sie stellen die Frage nur von entgegengesetzten Enden. Welcher passt, hängt davon ab, welche Zahl bei Ihnen schon feststeht.

  • Budget aus Ziel: Nutzen Sie diesen Modus, wenn Ihr Vertrieb weiß, wie viele Leads er pro Monat bearbeiten kann, oder Ihr Lager weiß, wie viele Bestellungen es schafft. Sie setzen das Ziel nach Kapazität, das Tool nennt den Preis dafür.
  • Ergebnis aus Budget: Nutzen Sie diesen Modus, wenn die Geschäftsführung einen festen Betrag vorgibt. Sie geben ihn monatlich oder täglich ein; einen Tageswert rechnet das Tool mit 30,4 auf den Monat hoch.

In der Praxis nutze ich beide nacheinander. Zuerst ermittle ich das Budget für das Ziel, danach trage ich den freigegebenen Betrag im zweiten Modus ein. Die Differenz zeigt, wie viel vom Ziel dieses Budget abdeckt. Zum Beispiel brauchen 40 Conversions 2.800 €; mit freigegebenen 2.100 € erwarten Sie beim gleichen Klickpreis und gleicher Conversion Rate rund 30 Conversions.

Dann bleiben zwei Wege: Sie senken das Ziel oder investieren in eine höhere Conversion Rate. Schon eine kleine Verbesserung der Landingpage kann die Lücke schließen, denn die Conversion Rate steht in der Formel direkt im Nenner. Welche Aktion überhaupt als Conversion zählen sollte, klären Sie mit meiner Anleitung zu Conversion Zielen.

Woher bekommen Sie Klickpreis und Conversion Rate?

Die ganze Rechnung hängt an zwei Eingaben: Ø Klickpreis und Conversion Rate. Betrachten Sie beide nicht als exakte Zahl, sondern als realistischen Wert aus einer Spanne.

Beim Klickpreis prüfe ich drei Quellen. Erstens die eigene Kontohistorie; wenn es sie gibt, schlägt sie jede andere Quelle. Zweitens den Keyword Planer von Google, der pro Keyword ungefähre Kosten und Traffic prognostiziert. Allerdings betont Google selbst, dass diese Prognosen Schätzungen sind und keine Zusage. Drittens Benchmarkberichte der Branche. Widersprechen sich die drei, plane ich mit dem höchsten Wert.

Bei der Conversion Rate gilt die Definition von Google: Conversions geteilt durch Anzeigeninteraktionen im selben Zeitraum. 50 Conversions aus 1.000 Klicks ergeben also 5 %. Die Rate für die ganze Website in Ihrer Webanalyse enthält auch organischen und direkten Traffic und weicht daher oft von der Anzeigenrate ab.

Ohne eigene Daten liefert die Branchenliste im Tool einen Startpunkt. In der deutschen Version füllt sie nur Conversion Rate und CTR, den Klickpreis lässt sie bewusst leer. Für saubere Messung kennzeichnen Sie Ihre Kampagnenlinks mit dem UTM Generator. Bei der Keywordauswahl hilft Ihnen mein Ratgeber Keywords finden, die verkaufen, den Klickpreis zu senken.

Warum teilt der Rechner das Monatsbudget durch 30,4?

In Google Ads legen Sie das Budget als Tagesdurchschnitt fest, abgerechnet wird aber pro Monat. Laut Hilfeseite von Google liegt die monatliche Ausgabengrenze bei den meisten Kampagnen beim 30,4fachen des durchschnittlichen Tagesbudgets. 30,4 ist die durchschnittliche Zahl der Tage pro Monat, also 365 geteilt durch 12. Deshalb teilt das Tool das Monatsbudget durch 30,4.

Dieselbe Seite nennt eine zweite Grenze: An einem einzelnen Tag darf die Ausgabe bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets steigen. An starken Tagen gibt das System mehr aus, an ruhigen weniger; die Monatssumme bleibt dennoch innerhalb der Grenze.

Daraus folgen drei praktische Punkte:

  • Teilen Sie das Monatsbudget durch 30, entsteht jeden Monat eine kleine, aber systematische Abweichung.
  • Kürzen Sie das Budget nicht nach einem einzelnen teuren Tag; sonst zwingen Sie die Gebotsstrategie grundlos zum Neulernen.
  • Bei saisonalem Geschäft passen Sie das Ziel Monat für Monat an und teilen nach jeder Änderung erneut durch 30,4.

Kurz gesagt: Das Tagesbudget im Tool ist die Zahl, die Sie in Google Ads eintragen. Das Monatsbudget ist dagegen die höchste Mediaausgabe, die Sie am Monatsende sehen sollten.

Wie lesen Sie den Gewinn im Google Ads Budget Rechner?

Budget und CPA sagen allein nichts darüber, ob Sie Geld verdienen. Deshalb habe ich drei optionale Felder eingebaut: Wert je Conversion, Rohertragsmarge und Abschlussquote. Füllen Sie sie aus, berechnet das Tool Monatsumsatz, ROAS, Monatsgewinn und Break even CPA.

Der Break even CPA ist der höchste Betrag, den Sie für eine Conversion zahlen können. Google nutzt dieselbe Logik, wenn es erklärt, wie Sie den Conversion Wert schätzen: Sie multiplizieren den durchschnittlichen Auftragsumsatz mit der Gewinnmarge und dem Anteil der Leads, aus denen ein Auftrag entsteht. Ein Beispiel: Auftragswert 8.000 €, Abschlussquote 20 %, Marge 30 % ergibt 480 € Rohertrag pro Lead. Solange Ihr CPA darunter bleibt, verdient die Kampagne Geld.

Das Badge folgt demselben Vergleich. Liegt der Monatsgewinn bei null oder darüber, zeigt das Tool Profitabel, darunter Verlustzone. Rechnen Sie die Werbekosten nicht in die Marge ein, denn das Tool zieht das Budget selbst ab; sonst zählen Sie dieselben Kosten doppelt.

Die ROAS Karte teilt den Umsatz durch das Budget und zeigt das Ergebnis als Faktor und in Prozent. ACOS und Break even ROAS pro Kampagne sehen Sie im ROAS Rechner. Welche Kennzahl Sie an die Geschäftsführung melden sollten, zeigt mein Artikel zu Online Marketing KPIs.

Wie verlässlich sind Branchenwerte für Ihr Konto?

Kurz gesagt: Sie zeigen eine Richtung, aber kein Ziel. Die Branchenliste stammt aus dem Benchmarkbericht für Suchanzeigen von LocaliQ und WordStream. Der Bericht stützt sich auf Kampagnen von US Werbetreibenden in Google Ads und Microsoft Ads, alle Zahlen stehen in US-Dollar. Deshalb füllt die Liste in der deutschen Version nur Conversion Rate und CTR.

Die Conversion Rate schwankt zwischen Märkten weniger stark als der Klickpreis, gleich bleibt sie trotzdem nicht. In Deutschland, Österreich und der Schweiz hängen Klickpreise von Region, Wettbewerb und Saison ab. Zudem ändern sich Benchmarks jedes Jahr, ein Wert aus dem Vorjahr kann Sie heute in die Irre führen.

Ich empfehle diese Reihenfolge:

  1. Behandeln Sie den ersten Monat als Messmonat und starten Sie mit dem Branchenwert.
  2. Tragen Sie nach 30 Tagen den echten Klickpreis und die echte Conversion Rate Ihres Kontos ein.
  3. Suchen Sie das Glied mit der größten Lücke zwischen Plan und Realität und setzen Sie dort mit der Optimierung an.

In der Tabelle fällt noch etwas auf: Der teuerste Klick bedeutet nicht automatisch den teuersten Lead. Zahnärzte zahlen zum Beispiel einen hohen Klickpreis. Weil ihre Conversion Rate ebenfalls hoch ist, liegen ihre Kosten pro Lead weit unter denen von Kanzleien. Vergleichen Sie Branchen also über den CPA, nicht über den Klickpreis.

Reicht Ihr Budget für Smart Bidding?

Die Ergebnisspalte führt drei Checks aus und markiert jeden mit einem grünen Haken oder einer gelben Warnung. Diese Checks fragen mehr als nur, ob das Budget auf dem Papier aufgeht; sie fragen, ob die Kampagne aus ihren Daten lernen kann.

  • Conversion Volumen: Google empfiehlt, die Leistung beim Ziel CPA über die letzten 30 Tage mit mindestens 30 Conversions auszuwerten. Für Suchkampagnen setzt der Ziel ROAS mindestens 15 Conversions in den letzten 30 Tagen voraus. Das Tool markiert daher jeden Plan unter 30 Conversions pro Monat.
  • Klicks pro Tag: Reicht das Tagesbudget nicht für 10 Klicks, sammeln sich Daten sehr langsam. Das ist meine eigene Praxisregel und keine Schwelle von Google.
  • Conversion Rate: Eine Rate über 30 % deutet oft auf einen Messfehler hin, etwa eine doppelt gezählte Conversion.

Sehen Sie eine gelbe Zeile, erhöhen Sie das Budget nicht blind. Verkleinern Sie stattdessen zuerst den Rahmen: weniger Keywords, ein engeres Gebiet, ein starkes Angebot. So erzeugt dasselbe Budget dichtere Signale. Wenn Sie Einrichtung und Gebotsstrategie gemeinsam angehen möchten, sehen Sie sich meine Google Ads Betreuung an. Für B2B beschreibt mein Ratgeber zu Suchkampagnen für B2B zudem die Einrichtung Schritt für Schritt.

Was landet außer dem Budget auf der Google Ads Rechnung?

Das Tool rechnet nur die Mediaausgaben, nicht die komplette Rechnung. Google berechnet länderspezifische Aufschläge danach, wo eine Anzeige erscheint, und nicht danach, wo Ihr Unternehmen sitzt. Für Deutschland nennt die Hilfeseite derzeit keinen solchen Aufschlag. Für Anzeigen in Österreich fällt dagegen eine Gebühr von 5 % für die Digitalsteuer an. Hinzu kommen die Steuern, die in Ihrem Land gelten, etwa die Umsatzsteuer.

Ein Beispiel: 2.800 € Budget, die komplett in Österreich ausgeliefert sind, erhalten 5 % Aufschlag. Das sind 140 €, die Summe steigt also vor Steuern auf 2.940 €. Für die Steuerebene können Sie den Mehrwertsteuer Rechner nutzen; zur korrekten Verbuchung fragen Sie Ihren Steuerberater.

Da sich Sätze ändern können, prüfen Sie vor wichtigen Budgetentscheidungen die aktuelle Hilfeseite von Google und die geltende Rechtslage. Werben Sie in mehreren Ländern, rechnen Sie den Aufschlag pro Land getrennt.

Häufige Fehler bei der Budgetplanung

  • FehlerDas Monatsbudget durch 30 teilenBesser soGoogle begrenzt den Monat auf das 30,4fache des durchschnittlichen Tagesbudgets. Ermitteln Sie das Tagesbudget mit Monat ÷ 30,4.
  • FehlerDie Conversion Rate der ganzen Website als Anzeigenrate nutzenBesser soBerechnen Sie die Anzeigenrate nur aus Anzeigeninteraktionen; organischer und direkter Traffic verzerren die Gesamtrate.
  • FehlerUS Klickpreise in Euro übernehmenBesser soNutzen Sie Benchmarks nur als Richtung für Conversion Rate und CTR; beim Klickpreis zählen Ihre eigenen Daten oder der Keyword Planer.
  • FehlerJeden Lead als Kunden zählenBesser soTragen Sie die Abschlussquote ein. Dann zählt das Tool Umsatz nur aus echten Aufträgen und senkt den Break even CPA passend.
  • FehlerWerbekosten in die Marge einrechnenBesser soTragen Sie die Rohertragsmarge vor Werbekosten ein; das Tool zieht das Budget selbst vom Gewinn ab.
  • FehlerEin Ziel über der eigenen Kapazität setzenBesser soEin Ziel über den Leads oder Bestellungen, die Ihr Team schafft, bläht das Budget auf und lässt neue Anfragen liegen.

Häufig gestellte Fragen

Das Budget steht; jetzt muss die Kampagne profitabel laufen.

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