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Zinseszinsrechner
Mit diesem kostenlosen Zinseszinsrechner sehen Sie, wie Einmalanlage und Sparplan wachsen: Tabelle Jahr für Jahr, Grafik, Endkapital nach Abgeltungsteuer, Vorabpauschale und Inflation sowie die nötige Sparrate für Ihr Ziel. Ohne Anmeldung.
Unverbindliche Schätzung. Keine Anlageberatung; vergangene Renditen garantieren keine künftigen Renditen.
Betrag, Zins und Laufzeit eingeben; das Ergebnis erscheint sofort.
Zinseszinsrechner: So funktioniert es
- 1Modus wählen
Öffnen Sie Endkapital, um zu sehen, was am Ende auf dem Konto steht. Im Modus Sparziel ermittelt der Rechner dagegen die nötige Sparrate und die Dauer bis zu Ihrem Zielbetrag.
- 2Beträge eintragen
Tragen Sie Anfangskapital und Sparrate ein und wählen Sie über den Schalter über dem Feld monatlich oder jährlich. 10.000 und 10000 funktionieren beide.
- 3Zins und Laufzeit festlegen
Geben Sie den Zins in Prozent pro Jahr sowie die Laufzeit in Jahren und Monaten ein. Für ETF und Fonds wählen Sie den Effektivzins, für Tagesgeld und Festgeld den Nominalzins samt Zinsgutschrift.
- 4Inflation und Steuer ergänzen
Mit Ihrer Inflationserwartung zeigt der Rechner den realen Wert. Für das Ergebnis nach Steuern wählen Sie Zinsen, ETF thesaurierend, Österreich oder einen eigenen Steuersatz.
- 5Ergebnis lesen und teilen
Endkapital, Einzahlungen, Erträge, Steuern und realer Wert aktualisieren sich bei jeder Eingabe; Grafik und Tabelle zeigen den Verlauf. Mit Link kopieren teilen Sie danach genau diese Rechnung.
Zinseszinsformel und Rechenweg im Tool
Der Rechner simuliert jeden einzelnen Monat. Ohne Steuern und Dynamik liefert diese Simulation centgenau dasselbe Ergebnis wie die folgenden Formeln.
K = K0 × (1 + p / m)^(m × n)K = K0 × (1 + i)^n + R × ((1 + i)^n - 1) / iSparplananteil zusätzlich × (1 + i)i = (1 + p)^(1/12) - 1R = (Ziel - K0 × (1 + i)^n) × i / ((1 + i)^n - 1); vorschüssig Nenner zusätzlich × (1 + i)e / (4 + k), dazu 5,5 % Soli und k KirchensteuerWert zu Jahresbeginn × Basiszins × 0,7, höchstens der Wertzuwachs des JahresNettoendkapital / (1 + Inflation)^JahreK0 ist das Anfangskapital, R die Rate pro Periode, p der Jahreszins, m die Zinsgutschriften pro Jahr, i der Zins pro Periode und n die Zahl der Perioden. Bei jährlicher oder vierteljährlicher Gutschrift verzinst der Rechner Einzahlungen innerhalb der Periode linear wie eine Bank und schreibt die Zinsen am Periodenende gut. Mit Steuern oder Dynamik nutzt er die Simulation, im Modus Sparziel zusätzlich eine Intervallsuche.
Beispielrechnungen mit dem Zinseszinsrechner
Jede Zeile ist eine Beispielrechnung; mit denselben Eingaben zeigt das Tool genau dieses Endkapital.
| Szenario | Start | Sparrate | Zins | Laufzeit | Steuer | Endkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sparplan ohne Steuer | 10.000 € | 200 € / Monat, nachschüssig | 7 % effektiv | 20 Jahre | Ohne Steuer | 140.204,12 € |
| Gleicher Sparplan als ETF | 10.000 € | 200 € / Monat, nachschüssig | 7 % effektiv | 20 Jahre | ETF, Aktienfonds, ledig, ohne Kirchensteuer | 128.537,47 € |
| Gleicher ETF für Ehepaare | 10.000 € | 200 € / Monat, nachschüssig | 7 % effektiv | 20 Jahre | ETF, Aktienfonds, verheiratet, 9 % Kirchensteuer | 128.731,52 € |
| Tagesgeld | 50.000 € | Keine | 3 % nominal, monatliche Gutschrift | 10 Jahre | Zinsen, ledig, ohne Kirchensteuer | 65.315,09 € |
| Sparplan mit Dynamik | 0 € | 100 € / Monat, 3 % Dynamik | 6 % effektiv | 30 Jahre | Ohne Steuer | 136.258,62 € |
| Österreich, Fondssparplan | 10.000 € | 200 € / Monat, nachschüssig | 7 % effektiv | 20 Jahre | KESt 27,5 %, bei Verkauf | 117.597,99 € |
Alle ETF Zeilen rechnen mit dem Basiszins von 3,20 % und einem Plan ab Januar. In Zeile 2 zahlen Sie 823,64 € Steuer auf Vorabpauschalen und 10.843,00 € beim Verkauf. Zeile 3 liegt trotz Kirchensteuer höher, weil der doppelte Sparerpauschbetrag alle Vorabpauschalen abdeckt. Mit 20.000 € statt 50.000 € fällt beim Tagesgeld gar keine Steuer an, denn die Zinsen bleiben jedes Jahr unter 1.000 € (Endkapital 26.987,07 €).
Steuersätze und Freibeträge im Rechner
Diese Werte nutzt der Rechner; alle stammen aus Gesetz oder amtlicher Veröffentlichung.
| Parameter | Wert | Grundlage |
|---|---|---|
| Abgeltungsteuer plus Soli, ohne Kirchensteuer | 26,375 % | § 32d EStG, Solidaritätszuschlaggesetz |
| Mit 8 % Kirchensteuer | 27,8186 % | § 32d Abs. 1 EStG: e ÷ (4 + k) |
| Mit 9 % Kirchensteuer | 27,9951 % | § 32d Abs. 1 EStG: e ÷ (4 + k) |
| Sparerpauschbetrag ledig / verheiratet | 1.000 € / 2.000 € | § 20 Abs. 9 EStG |
| Teilfreistellung Aktienfonds / Mischfonds | 30 % / 15 % | § 20 InvStG |
| Vorabpauschale | Wert zu Jahresbeginn × Basiszins × 70 %, höchstens Wertzuwachs; im Kaufjahr 1/12 weniger je vollem Vormonat | § 18 InvStG |
| Basiszins 2026 | 3,20 % | BMF Schreiben vom 13.01.2026 |
| KESt Österreich: Bankzinsen / sonstige Kapitalerträge | 25 % / 27,5 % | BMF Österreich |
Den Basiszins gibt das BMF jedes Jahr im Januar neu bekannt; der Rechner nimmt 3,20 % auch für Folgejahre an, Sie können den Wert aber ändern. Prüfen Sie bei wichtigen Entscheidungen die aktuelle Rechtslage.
Was berechnet ein Zinseszinsrechner?
Ein Zinseszinsrechner zeigt, wie viel Kapital Sie am Ende haben, wenn Erträge nicht nur auf Ihre Einzahlungen entstehen, sondern auch auf die Erträge früherer Jahre. Beim einfachen Zins bekommen Sie jedes Jahr denselben Betrag. Beim Zinseszins arbeiten dagegen auch die Zinsen selbst, deshalb wächst das Kapital exponentiell und der Abstand nimmt mit der Zeit zu.
Eine Beispielrechnung zeigt den Unterschied. 10.000 € mit 7 % einfachem Zins ergeben nach 20 Jahren 24.000 €. Mit 7 % effektiver Rendite und Zinseszins sind es 38.696,84 €; die zusätzlichen 14.696,84 € stammen also komplett aus Zinsen auf Zinsen. Nach 10 Jahren stehen 19.671,51 € auf dem Konto, danach beschleunigt sich das Wachstum deutlich.
Beim Bau des Tools habe ich mich nicht auf die Lehrbuchformel beschränkt. Weil der Rechner jeden Monat einzeln durchgeht, kombinieren Sie Sparplan, Dynamik, Steuern und Inflation in einer Rechnung. Für schnelle Nebenrechnungen hilft zudem der Prozentrechner.
Wie nutzen Sie den Zinseszinsrechner für Sparplan und Einmalanlage?
Sie brauchen ihn immer dann, wenn eine Sparentscheidung Zahlen verlangt. Zum Beispiel vergleichen Sie ein Festgeldangebot, einen ETF Sparplan oder die Ausbildungsrücklage für Ihr Kind auf einem Bildschirm. Konkret beantwortet der Rechner vier Fragen:
- Wie viel kommt heraus? Endkapital aus Anfangskapital, Sparrate, Zins und Laufzeit.
- Wie viel muss ich sparen? Die nötige monatliche oder jährliche Rate für ein Ziel.
- Wann bin ich am Ziel? Jahre und Monate mit Ihrer aktuellen Rate.
- Was ist es real wert? Der Betrag in heutiger Kaufkraft nach Inflation.
Für Angebote mit Laufzeit in Tagen ermitteln Sie die Zeitspanne mit dem Tagerechner und tragen sie in Monaten ein. So vergleichen Sie Festgeld über 181 Tage und einen Sparplan über 20 Jahre auf derselben Grundlage.
Allerdings ersetzt der Rechner keine Anlageberatung. Ihre Renditeannahme bleibt eine Annahme; rechnen Sie deshalb mehrere Szenarien und schauen Sie auf die Spanne statt auf eine einzelne Zahl.
Effektivzins oder Nominalzins: Was tragen Sie ein?
Beide Optionen lesen denselben Jahreszins unterschiedlich. Der Nominalzins ist der ausgeschriebene Jahreszins, den die Bank auf die Gutschriften pro Jahr aufteilt. Der Effektivzins ist dagegen das Wachstum, das nach einem Jahr tatsächlich auf dem Konto steht. So entsprechen 6 % nominal mit monatlicher Gutschrift einem Effektivzins von 6,17 %; bei täglicher Gutschrift ist der Unterschied noch etwas größer.
In der Praxis wählen Sie so:
- Tagesgeld und Festgeld: Nominalzins wählen und die Zinsgutschrift einstellen, also täglich, monatlich, vierteljährlich oder jährlich.
- ETF, Fonds und Aktien: Effektivzins wählen, denn Renditen von Fonds gelten bereits als jährliche Durchschnittsrendite mit Zinseszins.
- Unsicher? Steht Rendite pro Jahr oder effektiver Jahreszins im Angebot, nehmen Sie den Effektivzins.
Bei jährlicher und vierteljährlicher Gutschrift verzinst der Rechner Einzahlungen innerhalb der Periode linear, wie es Banken tun, und schreibt die Zinsen am Ende gut. Eine Rate in der Quartalsmitte bekommt also nur ihren anteiligen Zins. Kurz gesagt: Stellen Sie die Gutschrift richtig ein, dann liegt das Ergebnis nah an Ihrem Kontoauszug.
Wie wirken Abgeltungsteuer und Vorabpauschale auf das Endkapital?
Auf Kapitalerträge zahlen Sie in Deutschland 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Soli darauf, zusammen 26,375 %. Mit Kirchensteuer sinkt die Abgeltungsteuer nach § 32d EStG auf e ÷ (4 + k); insgesamt ergeben sich 27,8186 % bei 8 % und 27,9951 % bei 9 % Kirchensteuer. Erträge bis 1.000 € pro Jahr bleiben dank Sparerpauschbetrag steuerfrei, bei Zusammenveranlagung bis 2.000 €.
Bei thesaurierenden ETF kommt zudem die Vorabpauschale hinzu. Sie besteuern jedes Jahr eine fiktive Mindestrendite: Wert zu Jahresbeginn × Basiszins × 0,7, höchstens den Wertzuwachs des Jahres. Für 2026 beträgt der Basiszins 3,20 %. Bei Aktienfonds bleiben 30 % steuerfrei, bei Mischfonds 15 %. Im Kaufjahr sinkt die Vorabpauschale um ein Zwölftel für jeden vollen Monat vor dem Kauf.
Beim Verkauf zieht der Rechner die bereits versteuerten Vorabpauschalen vom Gewinn ab, sodass Sie nichts doppelt versteuern. Die Steuer auf die Vorabpauschale bucht Ihre Bank jeden Januar vom Verrechnungskonto ab. Der Depotwert sinkt dadurch nicht; das Tool zieht diese Beträge deshalb separat vom Nettoergebnis ab. Außerdem nimmt es an, dass Ihr Plan im Januar startet.
Warum lohnt sich der Blick auf den realen Wert?
Ein hohes Endkapital beeindruckt, doch was zählt, ist die Kaufkraft. Der reale Wert rechnet das Nettoendkapital in heutige Euro um: Nettoendkapital ÷ (1 + Inflation)^Jahre. Die Europäische Zentralbank strebt mittelfristig 2 % Inflation an, deshalb steht das Feld für Euro zunächst auf 2.
Ein Beispiel: Der Sparplan aus Zeile 1 der Beispieltabelle erreicht 140.204,12 €. Bei 2 % Inflation entspricht das nach 20 Jahren einer heutigen Kaufkraft von 94.353,35 €. Liegt Ihre Rendite unter der Inflation, wächst der Kontostand zwar weiter, Ihr reales Vermögen schrumpft aber.
Deshalb empfehle ich, das Inflationsfeld nie leer zu lassen und mit einer eigenen Erwartung zu rechnen. Vergleichen Sie danach nominalen und realen Wert nebeneinander. Gerade bei langen Laufzeiten verschiebt schon ein Prozentpunkt mehr Inflation das Bild spürbar.
Wie viel müssen Sie sparen, um Ihr Ziel zu erreichen?
Im Modus Sparziel tragen Sie zuerst den Zielbetrag ein. Danach ergänzen Sie Anfangskapital, Zins und Laufzeit, und der Rechner zeigt die nötige Sparrate groß an. Beispielrechnung: Für 250.000 € in 20 Jahren mit 10.000 € Startkapital und 7 % effektiver Rendite brauchen Sie 416,33 € pro Monat.
Derselbe Bildschirm liefert außerdem eine zweite Antwort. Tragen Sie Ihre heutige Rate ein, dann sucht der Rechner Monat für Monat, wann Sie das Ziel erreichen. Mit 200 € im Monat sind Sie nach 27 Jahren und 3 Monaten am Ziel. Somit vergleichen Sie eine höhere Rate und eine längere Laufzeit ohne Rätselraten.
Denken Sie das Ziel in heutiger Kaufkraft, setzen Sie den Haken bei inflationsbereinigt. Der Rechner hebt das Ziel dann auf künftige Euro an: Bei 2 % Inflation entsprechen 250.000 € nach 20 Jahren 371.486,85 €, die nötige Rate steigt auf 655,70 €. Mit Steuer sucht er die Rate, bei der das Ergebnis nach Steuern das Ziel trifft. Mit Dynamik zeigt er die Rate des ersten Jahres.
Wo wirkt der Zinseszins in Ihrem Unternehmen?
Der Zinseszins wirkt nicht nur auf dem Sparkonto, sondern auch beim Wachstum eines Unternehmens. Im Online Marketing ist organischer Traffic das deutlichste Beispiel. Bezahlter Traffic endet mit dem Budget; gute Inhalte und eine saubere Technik bauen dagegen jeden Monat auf dem Vormonat auf. Deshalb sehe ich bei SEO oft einen langsamen Start und danach eine steilere Kurve; mehr dazu in meinem Artikel wie lange SEO dauert.
Budgetentscheidungen lesen Sie also genauso. Werbung bringt schnell Ergebnisse, die sich aber nicht ansammeln; organisches Wachstum ist langsamer, baut jedoch auf sich selbst auf. Wie ich beides austariere, beschreibe ich unter organisches Wachstum oder bezahlte Werbung. Für die Rentabilität Ihrer Anzeigen eignet sich der ROAS Rechner.
Soll der organische Traffic Ihrer Website zu einem Vermögenswert mit Zinseszinseffekt werden, finden Sie auf der Seite SEO Beratung meine Arbeitsweise.
Häufige Fehler beim Zinseszins berechnen
- ✕FehlerDen Nominalzins der Bank als Rendite eintragen✓Besser soNennt die Bank einen Nominalzins, wählen Sie Nominalzins und die richtige Zinsgutschrift. Fondsrenditen tragen Sie dagegen als Effektivzins ein.
- ✕FehlerBrutto rechnen und Steuern vergessen✓Besser soWählen Sie Zinsen oder ETF thesaurierend und stellen Sie Sparerpauschbetrag und Kirchensteuer ein; sonst wirkt das Endkapital zu hoch.
- ✕FehlerDie Vorabpauschale übersehen✓Besser soHalten Sie im Januar Guthaben auf dem Verrechnungskonto bereit. Der Rechner zeigt Ihnen dann Jahr für Jahr, wie hoch Vorabpauschale und Steuer ausfallen.
- ✕FehlerNominales Endkapital mit Kaufkraft verwechseln✓Besser soTragen Sie Ihre Inflationserwartung ein und schauen Sie auf den realen Wert; liegt die Rendite unter der Inflation, sinkt Ihre Kaufkraft.
- ✕FehlerNur mit einer einzigen Rendite planen✓Besser soRechnen Sie denselben Plan etwa mit 4 %, 7 % und 10 %. Die Ergebnisse sind Schätzungen; vergangene Renditen garantieren keine künftigen.
Häufig gestellte Fragen
Auch Ihr Website Traffic kann wie Zinseszins wachsen.
Bezahlter Traffic endet mit dem Budget; gut aufgebautes SEO baut jeden Monat auf dem Vormonat auf. Planen wir das organische Wachstum Ihrer Website gemeinsam.
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