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W-Fragen Tool
Das kostenlose W-Fragen Tool: Begriff eingeben und aus Google und YouTube Suggest echte Suchanfragen sammeln, sortiert nach Fragewort (wie, was, warum), Präposition und Buchstabe. Auswählen, kopieren oder als CSV exportieren; ohne Anmeldung.
W-Fragen Tool: So funktioniert es
- 1Suchbegriff eingeben
Geben Sie einen allgemeinen Begriff aus 1 bis 3 Wörtern ein, etwa "online shop". Konkret akzeptiert das Feld 2 bis 80 Zeichen.
- 2Modus wählen
W-Fragen, Präpositionen, Alphabet oder Alle. Die Zeile unter den Kennzahlen zeigt vorab, wie viele Anfragen der Lauf sendet.
- 3Markt und Quelle festlegen
Wählen Sie Sprache und Land. Für Videoideen stellen Sie die Quelle außerdem auf YouTube.
- 4Ideen sammeln
Klicken Sie auf "Fragen finden". Die Gruppen füllen sich, während der Fortschrittsbalken wächst; bei Bedarf stoppen Sie den Lauf.
- 5Auswählen und exportieren
Haken Sie die passenden Ideen an. Danach kopieren Sie sie, laden eine CSV oder schicken sie an das Match Type Tool.
Wie baut das Tool seine Anfragen?
Das Tool stellt nie nur eine Suchanfrage. Es kombiniert Ihren Begriff mit Fragewörtern und anderen Zusätzen, fragt jede Variante bei Google Suggest ab und führt die Antworten zusammen.
der Begriff selbst (Gruppe Direkte Vorschläge).was, wie, warum, wann, wo, wer, welche, wieso, weshalb, wozu, woher, wie viel + Begriff; dazu Begriff + was und Begriff + wie.Begriff + für, mit, ohne, in der nähe, vs, oder, und, bei, kosten; beste + Begriff.Begriff + a bis z (inklusive ä, ö, ü) + 0 bis 9.1 Basisanfrage + die Zusätze des gewählten Modus; höchstens 60 pro Lauf.das Tool schreibt jede Idee klein, entfernt doppelte Leerzeichen und zählt jede Phrase nur einmal.Der Modus Alphabet prüft auch die Ziffern; der Modus Alle lässt sie weg, damit er unter der Grenze von 60 Anfragen bleibt. Das Tool hält höchstens 3 Anfragen gleichzeitig offen und wartet 120 ms zwischen zwei Anfragen.
Beispielläufe und Anzahl der Anfragen
Die Zahlen entsprechen dem Anfrageplan, den das Tool für den deutschen Markt (de-DE) anzeigt; die Zahl der Ideen hängt von der aktuellen Antwort von Google ab.
| Suchbegriff | Modus | Beispielanfragen | Gesendete Anfragen |
|---|---|---|---|
| online shop | W-Fragen | wie online shop · online shop was | 15 |
| kaffeemaschine | Präpositionen | kaffeemaschine für · beste kaffeemaschine | 11 |
| zahnaufhellung | Alphabet | zahnaufhellung a · zahnaufhellung ä · zahnaufhellung 9 | 40 |
| webdesign | Alle | Fragen, Präpositionen und Buchstaben (ohne Ziffern) | 54 |
Die Anfrage für den Begriff selbst ist mitgezählt. Englische und türkische Märkte nutzen andere Listen mit Zusätzen; dort ergeben sich andere Zahlen.
Welche Daten liefert welche Quelle?
| Quelle | Was Sie bekommen | Suchvolumen | Beste Verwendung |
|---|---|---|---|
| Google Autovervollständigung (dieses Tool) | Vorschläge auf Basis echter Suchanfragen, Fragen und Muster | Nein | Ideen sammeln, Überschriften und FAQ planen |
| Google Ads Keyword Planer | Geschätzte monatliche Suchanfragen, Gebotsschätzungen, neue Keyword Ideen | Ja (Schätzung) | Priorisierung und Werbebudget |
| Google Trends | Relatives Interesse auf einer Skala von 0 bis 100, Saisonalität | Nur relativ | Vergleiche und Timing |
| Google Search Console | Suchanfragen, zu denen Ihre Website erscheint, Klicks, Impressionen, Position | Ihre eigenen Impressionen | Bestehende Seiten verbessern |
Quellen: Google Hilfe zur Suche, Google Ads Hilfe, Hilfeseiten zu Google Trends und zur Search Console. Oberflächen ändern sich; prüfen Sie Details auf der jeweiligen Hilfeseite.
Was macht ein W-Fragen Tool?
Ein W-Fragen Tool zeigt Ihnen in einer Liste, mit welchen Wörtern und Fragen Menschen ein Thema bei Google suchen. Dieses Tool erweitert Ihren Begriff um Fragewörter wie wie, was und warum, um Präpositionen und um Buchstaben. Danach schickt es jede Variante an die Google Autovervollständigung, entfernt Dubletten und gruppiert die Antworten. Anders gesagt: Sie sparen sich eine lange Sitzung, in der Sie jede Variante von Hand ins Suchfeld tippen.
Wenn ich einen Content Plan beginne, ziehe ich zuerst diese Liste. Denn so, wie Kunden eine Frage formulieren, entsteht eine bessere Überschrift als aus Fachjargon. Die Liste liefert Ihnen vor allem drei Dinge.
- Fragemuster: Formulierungen wie "was kostet" oder "wie lange dauert", aus denen FAQ Einträge und Blogtitel entstehen.
- Hinweise auf die Absicht: Zusätze wie "kosten", "beste" oder "in der nähe" stehen oft kurz vor einer Kaufentscheidung.
- Longtail: enge Phrasen aus den Buchstabenanfragen, die viele Wettbewerber übersehen.
Wie ich die Ideen danach priorisiere, beschreibe ich im Artikel Keywords finden, die verkaufen.
Woher kommen die Vorschläge der Google Autovervollständigung?
Laut Google spiegeln die Vorschläge der Autovervollständigung Suchanfragen wider, die Menschen tatsächlich bei Google gestellt haben. Sprache, Standort und steigendes Interesse an einem Thema bestimmen die Reihenfolge. Sind Sie angemeldet, spielen zudem Ihre früheren Suchen eine Rolle. Google betont außerdem, dass es nicht einfach die häufigsten Vorschläge zeigt. Erkennen seine Systeme ein steigendes Interesse, kann ein aktueller Vorschlag nach oben rücken.
In der Praxis hat das drei Folgen.
- Die Liste von heute kann in ein paar Wochen anders aussehen. Speichern Sie wichtige Recherchen deshalb als CSV mit Datum.
- Zudem liefert derselbe Begriff in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedliche Ideen. Darum lässt Sie das Tool den Markt wählen.
- Google entfernt Vorschläge, die gegen seine Richtlinien verstoßen, etwa gefährliche, hasserfüllte oder sexuell explizite Inhalte. Manche echten Suchen tauchen also nie auf.
Kurz gesagt: Die Autovervollständigung ist ein lebendiges Signal dafür, wie Menschen über ein Thema sprechen. Allerdings ist sie kein vollständiges Suchprotokoll. Die offizielle Erklärung finden Sie in der Google Hilfe zur Suche.
W-Fragen, Präpositionen oder Alphabet: Welcher Modus passt wann?
Die vier Modi betrachten denselben Begriff jeweils aus einem anderen Blickwinkel. Welcher passt, hängt davon ab, wofür Sie die Liste brauchen.
- W-Fragen: Der ergiebigste Modus für Blogartikel, FAQ Bereiche und Featured Snippets. Im Deutschen steht das Fragewort meist vorn, deshalb setzt das Tool was, wie, warum und die übrigen Fragewörter vor Ihren Begriff. Zusätzlich hängt es was und wie an, weil viele Suchende so tippen.
- Präpositionen: Zeigt die Suchabsicht. "beste" und "vs" deuten auf einen Vergleich hin, "für" und "mit" auf Einsatzzwecke, "kosten" auf die Preisfrage.
- Alphabet: Hängt a bis z, ä, ö, ü und 0 bis 9 an und liefert die breiteste Longtail Liste.
- Alle: Kombiniert die drei Modi; im deutschen Markt sind das 54 Anfragen.
Kurze Absätze, die eine Frage direkt beantworten, verbessern Ihre Chance auf ein Featured Snippet. Den Aufbau erkläre ich im Artikel Featured Snippet gewinnen. Starten Sie deshalb mit W-Fragen und wechseln Sie erst zum Alphabet, wenn die Liste dünn bleibt.
Zeigt ein W-Fragen Tool das Suchvolumen?
Nein, und das ist Absicht. Die Autovervollständigung verrät, dass es einen Vorschlag gibt, aber nicht, wie oft Menschen danach suchen. Eine Phrase in der Liste kann also kaum Volumen haben. Andererseits fehlen manche Suchen mit hohem Volumen wegen der Richtlinien ganz.
Wenn ich Zahlen brauche, gehe ich so vor.
- Zuerst sammle ich mit diesem Tool eine breite Ideenliste.
- Dann füge ich die ausgewählten Phrasen in den Google Ads Keyword Planer ein. Er liefert dann geschätzte monatliche Suchanfragen und Gebotsschätzungen. Für die Grundfunktionen verlangt Google allerdings ein vollständig eingerichtetes Ads Konto.
- Bei saisonalen Themen prüfe ich zusätzlich Google Trends. Trends zeigt relatives Interesse auf einer Skala von 0 bis 100, keine absoluten Zahlen.
- Bei bestehenden Websites vergleiche ich die Liste mit den Suchanfragen in der Search Console.
Die Tabelle oben fasst die Unterschiede der vier Quellen zusammen. Zusammengefasst: Dieses Tool zeigt, was gefragt wird; die anderen Quellen zeigen, wie oft.
Wie machen Sie aus den Ergebnissen im W-Fragen Tool einen Content Plan?
Eine rohe Liste bewirkt allein nichts; Sie müssen sie auf Seiten verteilen. So gehe ich vor.
- Nach Absicht trennen: Informationsfragen gehören in Blogartikel und Ratgeber. Phrasen mit "kosten" oder "beste" gehören auf Leistungs oder Produktseiten.
- Gleiche Absicht bündeln: "was kostet ein online shop" und "online shop kosten" sind eine Seite, nicht zwei.
- Fragen zu Überschriften machen: Fragen, die in mehreren Gruppen auftauchen, eignen sich als H2 oder FAQ.
- Ergebnis prüfen: Kontrollieren Sie nach dem Schreiben die Verteilung der Begriffe und die Vorschau im Suchergebnis.
Wie Sie Begriffe sauber auf Seiten verteilen, zeigt meine Keyword Mapping Anleitung. Ist der Text fertig, prüft die Keyword Dichte, ob er natürlich klingt. Danach zeigt die Google SERP Vorschau, ob Google Titel und Beschreibung abschneiden würde. Wenn ich diesen Plan mit Ihnen aufbauen soll, finden Sie Details auf der Seite zur SEO Beratung.
Wie erstellen Sie daraus eine Keyword Liste für Google Ads?
Dieselbe Liste hilft auch bei bezahlter Suche, nur der Blick ändert sich. In Anzeigen sollen Klicks zu Verkäufen werden, deshalb starte ich mit dem Modus Präpositionen. Ideen mit "kosten", "beste" oder "in der nähe" stammen meist von Menschen kurz vor einer Entscheidung.
Bevor eine Liste in eine Kampagne geht, prüfen Sie diese Punkte.
- Ausschlusskandidaten trennen: Ideen mit "kostenlos", "was ist" oder "jobs" kosten in einer Verkaufskampagne oft nur Klicks.
- Markennamen aussortieren: In Vorschlägen tauchen Wettbewerber und Marktplätze auf. Zielen Sie daher nur bewusst auf sie.
- Keyword Option festlegen: Schicken Sie Ihre Auswahl mit der Schaltfläche "An Match Type Tool senden" weiter. Dort entstehen Varianten für weitgehend passend, passende Wortgruppe und genau passend.
Zum Schluss prüfen Sie Volumen und Gebote im Keyword Planer. Wenn Sie Hilfe bei Struktur und Budget der Kampagne möchten, sehen Sie sich meine Google Ads Verwaltung an.
Was ändern die Quelle YouTube und ein anderer Markt?
Stellen Sie die Quelle auf YouTube, schickt das Tool dieselben Anfragen an die YouTube Suchvorschläge. Videosuchen haben ein eigenes Vokabular: "anleitung", "test" und "für anfänger" rücken nach oben. Planen Sie also Videos, dann erstellen Sie die Liste zusätzlich mit der Quelle YouTube. In diesem Modus öffnet der Link in jeder Zeile eine YouTube Suche.
Die Marktwahl ändert sowohl die Zusätze als auch die Ideen.
- de-DE, de-AT und de-CH: Das Tool nutzt deutsche W-Fragen. Österreich und die Schweiz liefern trotzdem eigene Ideen, etwa regionale Anbieter und Begriffe wie Jänner statt Januar.
- Schreibweise in der Schweiz: Dort schreibt man ss statt ß. Der Filter für den Suchbegriff behandelt beide Formen gleich.
- en-US, en-GB und tr-TR: Das Tool wechselt zu englischen oder türkischen Fragewörtern.
Verkaufen Sie in mehrere Länder, dann starten Sie jeden Markt einzeln. Zum Beispiel sollte eine Liste für Deutschland nicht ungeprüft in der Schweiz online gehen; mit dem Land ändern sich oft auch die Ideen.
Häufige Fehler bei der Keyword Recherche
- ✕FehlerJeden Vorschlag für ein Keyword mit hohem Volumen halten✓Besser soDie Autovervollständigung zeigt kein Volumen. Prüfen Sie Phrasen im Keyword Planer, bevor Sie priorisieren.
- ✕FehlerFür jede Frage eine eigene Seite anlegen✓Besser soBündeln Sie Fragen mit gleicher Absicht auf einer Seite. Eine eigene Seite lohnt sich also nur bei wirklich anderer Absicht.
- ✕FehlerEinen ganzen Satz als Suchbegriff nutzen✓Besser soLange Begriffe liefern wenige Ideen. Starten Sie mit 1 bis 3 Wörtern und nutzen Sie spannende Ideen als neuen Begriff.
- ✕FehlerWettbewerber und Marken in der Liste lassen✓Besser soEntfernen Sie fremde Marken aus dem Content Plan. In Anzeigen sollte das Targeting auf sie eine bewusste Entscheidung sein.
- ✕FehlerIm falschen Markt recherchieren✓Besser soWählen Sie de-AT für Österreich und de-CH für die Schweiz. Denn Sprache und Land verändern die Ideen direkt.
Häufig gestellte Fragen
Eine Keyword Liste ist noch keine Strategie.
Suchanfragen, die verkaufen, von reinen Trafficbringern zu trennen und Seiten danach zu planen, ist die eigentliche SEO Arbeit. Bauen wir Ihre Keyword Recherche und Ihren Content Plan gemeinsam auf.
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