Klein, mittel, groß statt Maßen
Schachteln stehen mit Foto und vagem Namen auf der Seite, ohne Innenmaß, Außenmaß oder Belastbarkeit. Einkäufer wissen nicht, ob ihr Produkt hineinpasst, und rufen an oder gehen.
Webdesign für Ihre Branche
Wer Verpackungen einkauft, sucht zuerst das passende Maß für sein Produkt, danach Material und Veredelung; Lebensmittelhersteller fragen zusätzlich nach der Eignung für Lebensmittelkontakt. Genau in dieser Reihenfolge bauen wir die Website für Verpackungsunternehmen: Produktgruppen nach Einsatz, Innen und Außenmaße, Musteranfrage und ein Anfrageformular, das Druckdaten annimmt.
Live Demo öffnenEin Demodesign für eine fiktive Marke
Kurz gesagt
Die Website eines Verpackungsunternehmens ordnet Schachteln, Kartons und Beutel nach Einsatz, nennt für jedes Produkt Maß, Material und Mindestmenge, macht die Musteranfrage einfach und zeigt bei Lebensmittelverpackungen die passenden Unterlagen. In Deutschland verbietet § 31 LFGB, Materialien als Bedarfsgegenstände in Verkehr zu bringen, die den Anforderungen aus Artikel 3 Absatz 1 der EU Rahmenverordnung für Lebensmittelkontaktmaterialien nicht entsprechen.
Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:
Warum ein eigener Ansatz
Einkäufer wählen eine Verpackung für ihr eigenes Produkt: Maß, Material, Druck und Menge zählen gleichzeitig. Eine allgemeine Firmenwebsite beantwortet keine dieser vier Fragen.
Schachteln stehen mit Foto und vagem Namen auf der Seite, ohne Innenmaß, Außenmaß oder Belastbarkeit. Einkäufer wissen nicht, ob ihr Produkt hineinpasst, und rufen an oder gehen.
Einwellige und zweiwellige Wellpappe, Kraftpapier, Faltschachtelkarton und Folie stehen im selben Satz. Einkäufer erfahren nicht, welches Material für Versand, Kühlkette oder Regal taugt.
Über Verpackungen wird meist mit einem Muster in der Hand entschieden, doch die Website hat keinen eigenen Ablauf dafür. Anfragen landen im allgemeinen Kontaktformular, Maß und Material gehen verloren.
Lebensmittelhersteller fragen nach der Konformitätserklärung, die Antwort geht jedes Mal per E-Mail raus. § 31 LFGB verbietet das Inverkehrbringen von Bedarfsgegenständen, die Artikel 3 Absatz 1 der EU Rahmenverordnung für Lebensmittelkontaktmaterialien nicht erfüllen; die Website sagt trotzdem nicht, welche Nachweise es gibt.
Blattsymbole und das Wort recyclebar stehen bei jedem Produkt. Wenn nicht steht, welches Material welchen Rezyklatanteil hat, bleiben bei der Lieferantenprüfung eines Konzerns Fragen offen.
Ohne Mindestbestellmenge auf der Website schicken kleine Betriebe Anfragen, die Sie nicht bedienen können, und große Einkäufer sehen Ihre Kapazität nicht. Der Vertrieb sortiert unpassende Anfragen aus, statt zu verkaufen.
Quellen: Lebensmittel und Futtermittelgesetzbuch (LFGB), § 31, Gesetze im Internet
Unser Aufbau
Wir ordnen eine Verpackungswebsite nicht nach Produktart, sondern nach dem Bedarf des Kunden: Wer Lebensmittel, Versand, Kosmetik oder Geschenkverpackungen sucht, betritt seine Gruppe, filtert nach Maß, vergleicht Materialien und fordert mit einem Klick ein Muster an. Mindestmenge und Lieferzeit stehen auf jeder Produktseite.
Bei einem großen Sortiment bauen wir einen filterbaren Produktkatalog; sollen Standardschachteln in kleinen Mengen online verkauft werden, verbinden wir einen Onlineshop mit denselben Produktdaten. Individuell bedruckte Aufträge laufen immer über die Anfrage.
Design, Entwicklung und Inhalte liegen in einem Team. Die Strategie entwickelt Talha Aslan, die Umsetzung übernimmt unser erfahrenes Team; mit Verpackungsunternehmen im DACH Raum arbeiten wir vollständig per Videocall.
Startseite
Jede Produktseite endet mit Maß, Material und Mindestmenge, und alle führen in denselben Muster und Anfrageablauf.
Der passende Aufbau
Alle drei nutzen dieselbe Produktbasis; den Unterschied macht die erste Frage des Einkäufers.
Lebensmittelverpackung
Lebensmittelhersteller fragen zuerst nach der Eignung, deshalb zeigt die Website Nachweise und Einsatzbedingungen direkt beim Produkt.
Versandkarton
Onlinehändler suchen den Karton über das Maß, deshalb antwortet die Website mit Maßfilter und kleinen Mengen.
Individueller Druck
Kosmetik und Geschenkmarken entscheiden über die Optik, deshalb erklärt die Website Druck und Veredelung mit echten Beispielen.
Speziell für Verpackungsunternehmen
Diese Punkte entscheiden Verpackungshersteller in der Planung mit uns am häufigsten.
Innen und Außenmaß, Materialstärke und bei Bedarf Belastbarkeit, je Produkt eine Zeile, übernommen aus Ihren Datenblättern. Einkäufer geben ihr Produktmaß ein und filtern passende Schachteln.
Wellpappe, Kraftpapier, Faltschachtelkarton und Folien auf einer kurzen Ratgeberseite mit typischen Einsatzbereichen; die Produktseiten verlinken darauf.
Einkäufer wählen Maß und Material und fordern ein Muster an; die Anfrage erreicht den Vertrieb mit Artikelnummer. Ob Muster kostenlos sind und wie schnell sie verschickt werden, steht nach Ihren Regeln auf der Seite.
Das Anfrageformular nimmt Logo, Druckdaten und Stanzkontur an und fragt Farben, Veredelung und Menge gleich mit ab; Ihre Druckvorstufe muss fehlenden Dateien nicht hinterherlaufen.
Die Europäische Kommission beschreibt, dass die EU Rahmenverordnung für Lebensmittelkontaktmaterialien eine Kennzeichnung mit Verwendungshinweis oder Symbol sowie Konformitätsunterlagen und Rückverfolgbarkeit vorsieht. Die Website zeigt diese Angaben beim Produkt und bietet die Erklärung auf Anfrage an.
Rezyklatanteil und Recyclingangaben stehen nur dort, wo Sie Belege haben. Die EU Verpackungsverordnung (PPWR) gilt seit dem 12. August 2026 und soll bis 2030 alle Verpackungen auf dem EU Markt wirtschaftlich recyclingfähig machen.
Quellen: Europäische Kommission, Food Contact Materials: Legislation · Europäische Kommission, Packaging waste: Regulation (EU) 2025/40
Vergleich
| Thema | Allgemeine Firmenwebsite | Website für Verpackungen |
|---|---|---|
| Produktaufbau | Schachteln, Beutel und Etiketten in einer Galerie | Gruppen nach Einsatz wie Lebensmittel, Versand oder Kosmetik |
| Maß | Foto und klein, mittel, groß | Tabelle mit Innen und Außenmaß und Maßfilter |
| Muster | Per Telefon oder allgemeinem Formular | Eigene Musteranfrage mit Maß und Material |
| Lebensmittelkontakt | Fragen zu Nachweisen per E-Mail | Kennzeichnung beim Produkt und Ablauf für die Erklärung |
| Nachhaltigkeit | Dasselbe grüne Symbol überall | Belegte Angaben zu Material und Rezyklat |
| Anfrage | Name, Telefon und Nachricht | Menge, Farben, Veredelung und Datei Upload |
Schnellcheck
Unverzichtbar: Hat Ihre Website das?
0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihrer Website.
Nach Bedarf
Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Nennen Sie uns Ihre Produkte, Mindestmengen und die häufigsten Fragen zu Mustern und Nachweisen; wir schlagen eine Seitenstruktur vor und schicken ein schriftliches Angebot.
Ablauf
Wir klären Ihr Geschäft, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website in einem Satz: Wem verkauft sie was, über welche Aktion? Umfang und Zeitplan entstehen aus dieser Antwort.
Startseite und zentrale Vorlagen kommen zuerst als Entwurf zu Ihnen; ohne Ihre Freigabe wird kein Code geschrieben. Wir mögen keine Überraschungen und verursachen keine.
Das freigegebene Design wird zu schnellem, sicherem, wartbarem Code. Sie verfolgen den Fortschritt im CRM und sehen jede Seite vor dem Livegang in einer Testumgebung.
Die Website geht mit Analytics, Search Console und Conversion Tracking online; Panel Einweisung inklusive, Hosting und Wartung im ersten Jahr enthalten.
Suche und Geschwindigkeit
Einkäufer suchen nach Einsatz und Maß, etwa Pizzakarton, Versandkarton 300 x 200 oder Kraftpapiertüte, nicht nach Ihrem Firmennamen. Produktgruppen und Maßseiten beantworten jede dieser Suchen einzeln.
Jede Produktseite zeichnet Maß, Material und Artikelnummer als strukturierte Daten aus, damit Suchmaschinen und KI Assistenten das Produkt richtig lesen.
Fotos von Schachteln und Drucken werden in moderne Formate umgewandelt und komprimiert, Galerien laden ohne die Seite zu blockieren, Core Web Vitals werden vor dem Start gemessen.
Musteranfragen, Anfrageformulare, Anrufe und WhatsApp Klicks werden ab dem ersten Tag als Conversions erfasst; Sie sehen, welche Produktgruppe und welches Maß Anfragen bringt.
Kostenlose Tools
Testen Sie vor dem Wechsel, wie Ihre Produktseiten auf dem Smartphone aussehen, wie schwer Ihre Produktfotos sind und ob Antworten auf Musteranfragen im Spam landen. Den QR Code für die Nachweisseite auf Ihrer Schachtel erstellen Sie hier ebenfalls. Die Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.
Tech SEO
Testet, ob eine Seite auf dem Smartphone gut nutzbar ist: Viewport, Schriftgröße, Tap Targets, Screenshot und Core Web Vitals.
Tech SEO
Prüfen Sie Title, Meta Description, Überschriften, Canonical, Indexierbarkeit und Ladezeit einer URL kostenlos und erhalten Sie einen SEO Score mit konkreten Aufgaben.
Bild
Wandelt JPG, PNG und WebP mit einem Klick oder im Stapel um; erkennt das Eingangsformat, bietet Qualität und Hintergrund für Transparenz und lädt nichts hoch.
Tech SEO
Rich Results JSON LD für Artikel, Produkt, FAQ, Lokales Geschäft erzeugen.
Conversion
URLs, WhatsApp, WLAN, vCard und Text in Sekunden in einen QR Code; hochauflösendes PNG oder SVG.
Warum landen Ihre E-Mails im Spam? Prüft SPF, DKIM und DMARC einer Domain, findet Fehler und erstellt den korrekten Eintrag.
So arbeiten wir
Für Verpackungsunternehmen haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir deshalb auf einer Demo Website. Die Demo ist keine Kundenseite. Unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.
Live Demo
Für diesen Bereich haben wir eine einseitige Demowebsite für eine fiktive Marke gebaut, nur um unseren Ansatz zu zeigen. Design, Textaufbau und mobile Ansicht können Sie live in drei Sprachen ansehen.
Live Demo öffnenIm ersten Gespräch klären wir, welche Produkte für Lebensmittel, Versand, Kosmetik oder Geschenke gekauft werden, und bauen das Menü nach diesen Gruppen.
Maße, Materialien und Mindestmengen stammen aus Ihren Datenblättern oder Produktionslisten; Aussagen zu Konformität oder Umwelt ohne Beleg veröffentlichen wir nicht.
Wir halten fest, welche Angaben ein Muster braucht, wer es freigibt und wie es verschickt wird, und bauen das Formular in dieser Reihenfolge.
Wir verfolgen, welche Produktgruppe, welches Maß und welche Nachweisseite Anfragen bringt, und passen Seiten vor Messen und Saisonspitzen an.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.
Nächster Schritt
Im kostenlosen Gespräch von 15 Minuten besprechen wir Ihre Produktgruppen, Ihren Musterablauf und Ihre Fragen zu Nachweisen; danach erhalten Sie Umfang und Angebot schriftlich.
Ausführlicher Ratgeber
Wer Verpackungen einkauft, kommt nicht auf Ihre Website, um eine Schachtel schön zu finden. Er bringt ein Produkt, einen Versandweg und ein Budget mit und sucht die Verpackung, die zu allen dreien passt. Meist entscheiden drei Personen mit: die Fertigung prüft das Maß, die Qualitätssicherung fragt nach Unterlagen, der Einkauf verhandelt die Menge. Ihre Website braucht für jede dieser Personen eine eigene Antwort.
Dieser Leitfaden geht die Entscheidungen der Reihe nach durch, die ein Verpackungshersteller bei der Planung seiner Website trifft: wie Maße geschrieben werden, wie Schachteltypen heißen, wie Muster und Druckdaten ankommen, wo Lebensmittelkontakt und Umweltaussagen rechtliche Grenzen ziehen und wie Sie messen, welche Produkte wirklich Aufträge bringen. Jeder Abschnitt enthält eine Prüfung, die Sie heute an Ihrer eigenen Website vornehmen können.
Auf der Website eines Verpackungsunternehmens verkauft das Maß mehr als das Foto, und das Innenmaß, also der Raum für das Produkt des Kunden, gehört an die erste Stelle. Das Außenmaß braucht man für Palettierung, Regalplatz und Versandkosten; beide stehen in derselben Tabelle, aber in getrennten Spalten.
Legen Sie eine Regel für Maßangaben fest und wenden Sie sie überall gleich an:
Im Maßfilter gibt der Einkäufer das Maß seines Produkts ein, und die Website listet passende Schachteln mit einigen Millimetern Spiel. Wie viel Spiel, entscheiden Sie je Produktgruppe: knapp bei Kosmetikfaltschachteln, großzügiger bei Versandkartons mit Füllmaterial. Ein Satz auf der Seite, der diese Regel erklärt, schafft Vertrauen in das Ergebnis, und niemand muss anrufen, um zu fragen, ob sein Artikel hineinpasst.
Sammeln Sie die Maßdaten vor dem Design. Datenblätter sind oft uneinheitlich: eines nennt Zentimeter, ein anderes Millimeter, ein drittes zuerst das Außenmaß. Werden diese Unterschiede nicht vor dem Start in einer Tabelle bereinigt, liefert der Filter falsche Treffer.
Die Namen, die die Branche intern verwendet, decken sich selten mit den Suchbegriffen der Einkäufer; deshalb braucht jeder Schachteltyp zwei Namen, den Fachbegriff und den Namen nach Einsatz. Der Einkäufer eines Konzerns tippt vielleicht "Faltkiste", ein Onlinehändler sucht nach "Versandkarton"; beide sollen beim selben Produkt landen.
Bei Wellpappe hilft der FEFCO Code, der in Europa verbreitete Katalog der Kartonkonstruktionen, als kleine Angabe auf der Produktkarte, etwa 0201 für die klassische Faltkiste. Neben dem Code gehören immer ein schlichter Satz zur Verschlussart und Fotos im offenen und geschlossenen Zustand.
Vergleiche werden einfacher, wenn jede Typenseite diese vier Angaben in derselben Reihenfolge zeigt:
Der letzte Punkt schafft Vertrauen. Ein ehrlicher Hinweis wie "für schwere oder flüssige Produkte allein nicht empfohlen" verhindert Fehlbestellungen und die Retouren danach. Einkäufer nehmen einen Lieferanten ernster, der ihnen auch sagt, was sie nicht kaufen sollten.
Eine Materialseite sollte beim Szenario des Einkäufers beginnen, nicht bei einer Liste technischer Werte: Geht das Produkt per Paketdienst, lagert es in der Kühlkette, steht es im Ladenregal. Die Wellenart kennt der Einkäufer vielleicht nicht, aber er weiß genau, wie sein Produkt transportiert wird.
Bauen Sie eine kurze Ratgeberseite, die Szenarien und Materialien verbindet, und verlinken Sie sie von jeder Produktseite. Eine bewährte Gliederung:
Grammatur, Dicke und Festigkeitswerte gehören nicht in den Ratgeber, sondern in die technische Tabelle des Produkts. So bleibt der Ratgeber lesbar, und die Tabelle bedient den technischen Leser. Wurde ein Wert nicht geprüft, ist ein leeres Feld ehrlicher als eine geschätzte Zahl.
Ein kurzes Formular am Ende des Ratgebers mit dem Einstieg "Unsicher? Beschreiben Sie Ihr Produkt" lohnt sich ebenfalls. Der Einkäufer nennt Produkt, Gewicht und Versandweg, Ihre Technik schlägt das Material vor, und Sie sehen, welche Szenarien im Ratgeber noch fehlen.
Wer die Mindestbestellmenge versteckt, verlagert Arbeit in den Vertrieb; jede Produktseite sollte sagen, wie Menge und Lieferzeit zustande kommen. Ein festes Lieferdatum müssen Sie nicht zusagen, aber Sie sollten sagen, was ab Lager kommt und was in die Produktion geht.
Die Mindestmenge ist bei Verpackungen selten eine einzige Zahl, denn neutrale Lagerware und individuell bedruckte Schachteln folgen einer anderen Logik. Drei Ebenen machen das verständlich:
Eine Staffeltabelle mit Stufen wie 1.000, 5.000 und 10.000 Stück, bei denen sich der Stückpreis ändert, kommt ohne Preisangaben aus: Sie zeigen die Stufen, und das Anfrageformular fragt, welche gewünscht ist. Der Vertrieb beantwortet dann passende Anfragen schnell, statt unpassende auszusortieren.
Formulieren Sie die Lieferzeit nach derselben Logik: statt eines festen Tages den Startpunkt, etwa "nach Freigabe der Druckdaten". Wer kleine Abnehmer nicht verlieren will, verweist sie mit einem Satz auf Lagerware oder die Onlinebestellung, statt ihre Anfrage unbeantwortet zu lassen.
Über Verpackungen wird mit dem Muster in der Hand entschieden, deshalb gehört die Musteranfrage nicht ins allgemeine Kontaktformular, sondern kommt mit Artikelnummer an. So sieht der Vertrieb schon in der ersten Nachricht, wer welches Maß in welchem Material wofür möchte.
Ein durchdachter Musterablauf hat diese Schritte:
Der letzte Schritt ist zugleich die Grundlage, um den Beitrag der Website zum Umsatz zu messen. Wer nicht weiß, wie viele Muster zu Aufträgen werden, kann auch die Kosten seines Musterversands nicht bewerten. Setzen Sie sich bei der Planung einmal mit dem Vertrieb zusammen und beantworten Sie die Frage, für welche Anfragen Sie keine Muster verschicken; das schärft auch die Formularfelder.
Bei bedruckten Verpackungen besteht die eigentliche Aufgabe des Anfrageformulars darin, vollständige Dateien beim ersten Mal zu erhalten; jede fehlende Datei kostet Tage zwischen Druckvorstufe und Kunde. Das Formular sollte Uploads nicht nur annehmen, sondern direkt daneben erklären, wie jede Datei vorbereitet wird.
Eine kurze Prüfliste neben dem Uploadfeld könnte so lauten:
Nennen Sie die maximale Dateigröße im Formular und legen Sie einen Weg für große Dateien fest. Fragt das Formular auch Farbanzahl, Veredelung (Mattlack, Glanzlack, Heißfolie und Ähnliches) und Menge ab, beginnt die Kalkulation mit einer einzigen Nachricht. Hochgeladene Dateien gehören zur Marke des Kunden; wie lange Sie sie speichern und wer Zugriff hat, gehört deshalb in Ihre Datenschutzerklärung. Wer ankündigt, vor dem Druck einen digitalen Proof zur Freigabe zu schicken, vermeidet spätere Diskussionen über Farben.
Für Lebensmittelhersteller ist die Eignung die erste Frage, und in Deutschland verbietet § 31 LFGB, Bedarfsgegenstände in Verkehr zu bringen, die den Anforderungen aus Artikel 3 Absatz 1 der EU Rahmenverordnung für Lebensmittelkontaktmaterialien nicht entsprechen. Die Europäische Kommission beschreibt, dass diese Rahmenverordnung eine Kennzeichnung mit Verwendungshinweis oder Symbol sowie Konformitätsunterlagen und Rückverfolgbarkeit vorsieht.
Eine Pflicht, die Konformitätserklärung öffentlich auf der Website zu zeigen, ergibt sich daraus nicht. Die Website muss also nicht alles veröffentlichen, aber sie muss klar sagen, was für welches Produkt vorliegt und wie man es bekommt.
Die Aufteilung, mit der wir arbeiten:
Schreiben Sie nicht pauschal "lebensmittelecht" an jedes Produkt; nennen Sie die Bedingungen, für die die Erklärung ausgestellt wurde. Pflegen Sie die Ausstellungsdaten der Unterlagen im Verwaltungsbereich, damit eine alte Erklärung nie einer neuen Charge zugeordnet wird. Welche Nachweise für Sie gelten, klären Sie vor dem Start der Unterlagenseite mit Ihrer Qualitätssicherung. Für Lieferungen in die Schweiz gelten eigene Vorschriften, die Ihre Fachberatung prüfen sollte.
Umweltangaben sind bei Verpackungen ein starkes Verkaufsargument, sie sollten aber nur so weit gehen wie Ihre Belege. Seit dem 27. September 2026 gilt die EU Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel für Unternehmen: Sie verbietet in der Kommunikation mit Verbrauchern allgemeine Umweltaussagen wie "grün", sofern keine anerkannte hervorragende Umweltleistung nachgewiesen ist.
Aus dieser Richtlinie lassen sich für die Website eines Verpackungsunternehmens direkte Regeln ableiten:
Die Richtlinie zielt auf Geschäfte mit Verbrauchern, doch Ihre Formulierung wandert oft weiter: Markenhersteller übernehmen Angaben ihres Lieferanten auf die eigene Verpackung und in die Werbung. Bauen Sie deshalb je Produkt eine Informationskarte mit Material, Rezyklatanteil und Quelle sowie Entsorgungshinweis, und lassen Sie die Karte leer, wo kein Beleg vorliegt. Datum und Aussteller des Nachweises unter der Karte ersparen Konzerneinkäufern die Rückfrage im Lieferantenaudit.
Für Verpackungshersteller ist die Website der Ort, an dem Fragen zur Verordnung zuerst gestellt werden. Laut Europäischer Kommission ist die EU Verpackungsverordnung (PPWR) seit dem 11. Februar 2025 in Kraft und gilt seit dem 12. August 2026; sie soll bis 2030 alle Verpackungen auf dem EU Markt wirtschaftlich recyclingfähig machen.
Ihre Kunden entscheiden auf Grundlage Ihrer Angaben, was sie selbst auf ihre Verpackungen drucken. Das bedeutet für die Website:
Wer in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft und zugleich Kunden im übrigen Europa beliefert, braucht oft eine englische Fassung neben der deutschen. Eine Sprachfassung ist dabei mehr als eine Übersetzung: Maßschreibweise und Fachvokabular der Unterlagen müssen zum Zielmarkt passen. Die technische Seite dazu beschreiben wir in unserem Leitfaden zur mehrsprachigen Website.
Die meisten Suchen nach Verpackungen verbinden Einsatz und Maß, etwa "Pizzakarton", "Versandkarton 300 x 200" oder "Kraftpapiertüte". Für jede Maßkombination eine eigene Seite anzulegen, ist verlockend, füllt den Index aber mit dünnen, fast gleichen Seiten.
Gesünder ist eine Architektur mit drei Ebenen:
Ein technisches Detail ist wichtig: Google kann das noindex einer Seite nicht lesen, die in der robots.txt gesperrt ist. Soll eine Filterseite nicht im Index erscheinen, muss sie crawlbar bleiben und noindex tragen. Maß, Material und Artikelnummer als strukturierte Daten auszuzeichnen, hilft Suchmaschinen zusätzlich, das Produkt richtig zu lesen. Diesen Aufbau setzen wir im Rahmen unserer Suchmaschinenoptimierung um; für Sortimente mit Hunderten Produkten geht unser Leitfaden zur Katalogwebsite tiefer.
Ein Foto der Schachtel soll Größe und Konstruktion erklären, nicht nur gut aussehen; deshalb braucht jedes Produkt einen Bildsatz aus immer denselben Blickwinkeln. Eine Schachtel aus einer Perspektive auf weißem Grund lässt eine 20 Zentimeter große nicht von einer 40 Zentimeter großen unterscheiden.
Der Bildsatz, den wir für jedes Produkt empfehlen:
So viele Bilder können eine Seite bremsen. Bei Googles Core Web Vitals liegt der Schwellenwert für "gut" beim LCP, der misst, wie schnell der Hauptinhalt lädt, bei 2,5 Sekunden oder weniger, beim CLS, der Layoutverschiebungen misst, bei 0,1 oder weniger. Wandeln Sie Fotos in moderne Formate um, skalieren Sie sie auf die Anzeigegröße und laden Sie Galerien so, dass sie den ersten Seitenaufbau nicht aufhalten. Mit unserem Bildkonverter sehen Sie den Unterschied sofort, wenn Sie Ihre aktuellen Fotos ins WebP Format umwandeln.
Das wichtigste Ergebnis auf der Website eines Verpackungsunternehmens sind nicht Besuche, sondern Musteranfragen, die zu Aufträgen werden. Wenn Website und Vertrieb dieselbe Artikelnummer verwenden, sehen Sie, welche Produktgruppe tatsächlich Geschäft bringt.
Erfassen Sie ab dem ersten Tag getrennt: Musteranfrage, Anfrage mit Dateiupload, Anforderung von Unterlagen, Anruf und WhatsApp Klick. Trägt jedes Ereignis Artikelnummer und Produktgruppe, liefert der Bericht konkrete Befunde wie "Versandkartons bringen viele Muster, aber wenige Aufträge". Nach § 25 TDDDG dürfen nicht notwendige Cookies erst nach Einwilligung gesetzt werden; Analysewerkzeuge laufen also erst danach, und die Datenschutzhinweise stehen neben jedem Formular.
Ein QR Code auf der Schachtel ist ebenfalls ein Messkanal. Im Deckel oder auf dem Etikett des Umkartons führt er zur Unterlagenseite oder zum Nachbestellformular; ergänzen Sie die Adresse eines mit unserem QR Code Generator erstellten Codes um einen Quellparameter, und Nachbestellungen von der Schachtel erscheinen im Bericht. Wenn Sie Lagerware online verkaufen, zeigt eine E-Commerce Lösung auf denselben Produktdaten zusätzlich, welche Maße direkt gekauft werden.
Lesen Sie den Bericht einmal im Quartal mit dem Vertrieb. Bringt eine Gruppe Anfragen, aber kaum Aufträge, liegt die Ursache meist bei Preis oder Mengenregel; bringt sie keine Anfragen, muss die Seite selbst überarbeitet werden.
Auf Websites von Verpackungsherstellern wiederholen sich dieselben Fehler, und die meisten entstehen, weil die Seite wie eine Broschüre statt wie ein Produktkatalog gebaut wird. Für jeden gibt es eine bessere Lösung:
Bevor Sie ein Websiteprojekt für Ihr Verpackungsunternehmen beginnen, ist der Stand Ihrer eigenen Daten so wichtig wie die Wahl des Teams. Mit aktuellen Datenblättern, Maßlisten und Unterlagen geht es schnell voran; fehlen sie, werden zuerst die Daten geordnet.
Fragen Sie jedes Team, das Sie in Betracht ziehen:
Auf dieser Seite ist eine Live Demo verlinkt, die wir für den Verpackungsbereich gebaut haben; sie ist keine Kundenwebsite, sondern zeigt unseren Ansatz konkret. Projekte aus anderen Branchen finden Sie in unseren Referenzen, den gesamten Ablauf auf der Seite zu unserem Webdesign Service. Den Umfang bestimmen Zahl der Produkte und Maße, Onlinebestellung und Sprachfassungen; Pakete sehen Sie im Preisbereich, und mit Ihrer Produktliste erhalten Sie über ein kostenloses Erstgespräch ein schriftliches Angebot.
Projekt starten
Danke {name}, wir haben Ihr Briefing erhalten. Wir antworten meist noch am selben Tag.
Wie geht es weiter?