Webdesign für Ihre Branche

Website für Kaffeeröstereien

Wer Spezialitätenkaffee kauft, fragt nach mehr als dem Preis einer Tüte: Woher kommen die Bohnen, wann wurden sie geröstet, wie fein soll ich für meine Zubereitung mahlen. Stehen diese Antworten nur auf der Rückseite der Tüte oder hinter der Theke, bleibt der Onlineshop ein Foto mit einer Zahl. Wir bauen Websites für Kaffeeröstereien, die Herkunft, Röstung und Zubereitung in denselben Ablauf wie den Kauf legen, Stammkunden ins Abo bringen und der Gastronomie einen eigenen Großhandelszugang bieten.

HerkunftsseitenRöstdatumMahlgradKaffeeaboGroßhandel
  • Google Partner
  • Talha Aslan und Team
  • Deutsch, Englisch, Türkisch

Live Demo öffnenEin Demodesign für eine fiktive Marke

Kurz gesagt

Eine Website für Kaffeeröstereien stellt jeden Kaffee mit Herkunft, Aufbereitung, Röstgrad und Geschmacksnoten vor, zeigt Röstplan und Mahlgrad im Bestellschritt, bietet Stammkunden ein Kaffeeabo, das sich leicht pausieren und kündigen lässt, und gibt Cafés und Büros einen eigenen Großhandelszugang. Zubereitungsguides öffnen sich über den QR Code auf der Tüte; die Pflichtangaben nach LMIV stehen vor dem Kauf auf der Produktseite.

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:

Warum ein eigener Ansatz

Die häufigsten Schwächen von Websites für Kaffeeröstereien

Bei Spezialitätenkaffee ändert sich das Produkt mit jeder Ernte, jedem Lot und ein Stück weit mit jeder Röstung. Ein allgemeines Shoptemplate presst das in eine starre Produktkarte; die Geschichte steht auf Instagram, die Website kassiert nur.

Produktkarten mit Name und Gewicht

Ein gewaschener Guji und ein naturaler Huila stehen mit denselben zwei Zeilen nebeneinander. Ohne Herkunft, Höhenlage, Aufbereitung, Röstgrad und Geschmacksnoten erkennt niemand den Unterschied; gekauft wird der günstigste oder gar keiner.

Kein Mahlgrad im Bestellschritt

Ganze Bohne, Filter oder Espresso wird nicht abgefragt. Falsch gemahlener Kaffee schmeckt zu Hause enttäuschend, schuld ist dann der Kaffee, und die Klärung läuft über Nachrichten.

Zubereitung steht nur auf der Tüte

Rezepte für V60, French Press oder Mokkakanne finden sich nur auf dem Etikett oder in einer Story. Der QR Code auf der Tüte führt zur Startseite, also liest niemand den Guide.

Gastronomieanfragen landen im Endkundenshop

Ein Café auf der Suche nach einem Hausespresso muss einen Warenkorb füllen oder das allgemeine Kontaktformular nutzen. Konditionen, Musteranfrage und Unterstützung bei Maschinen werden nirgends erklärt.

Pflichtangaben fehlen online

Auf dem Etikett steht mehr als auf der Produktseite. Laut BMLEH müssen beim Onlinehandel alle Pflichtangaben nach LMIV mit Ausnahme des Mindesthaltbarkeitsdatums und des Verbrauchsdatums vor Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein, bei der Lieferung dann sämtliche Angaben.

Unklare Bedingungen für Abo und Lieferung

Wie man das Abo kündigt, wann versendet wird und was mit geöffneten Tüten passiert, steht nirgends. Für Verträge über wiederkehrende Leistungen, die online geschlossen werden, verlangt § 312k BGB eine gut sichtbare Kündigungsschaltfläche.

Quellen: BMLEH: Pflichtangaben nach der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV), Abschnitt Fernabsatz · Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 312k, Gesetze im Internet

Unser Aufbau

Eine Website, die den Kaffee erklärt, richtig mahlt und wieder verkauft

Wir bauen die Website in der Reihenfolge, in der Menschen Kaffee auswählen: zuerst Geschmacksprofil oder Zubereitung, dann die passenden Kaffees, zuletzt Gewicht und Mahlgrad. Jeder Kaffee bekommt eine eigene Seite mit Herkunft, Farm oder Kooperative, Aufbereitung und Geschmacksnoten; ist ein Lot ausverkauft, verschwindet die Seite nicht, sondern verweist auf die neue Ernte oder einen ähnlichen Kaffee.

Der Verkauf läuft über eine E-Commerce Lösung: Mahlgrad in der Bestellung, Rösttag und Versandplan auf der Produktseite. Stammkunden bekommen ein Abo, und für Anlässe wie eine neue Ernte oder Geschenkboxen geht eine passende Landingpage zu den Anzeigen online, ohne die Hauptseite anzufassen.

Design, Entwicklung und Inhalte liegen in einem Team, deshalb werden Kaffeeseiten, Warenkorb und Großhandelsformular nicht nachträglich zusammengeflickt. Die Strategie entwickelt Talha Aslan, die Umsetzung übernimmt unser erfahrenes Team; mit Röstereien im DACH Raum arbeiten wir vollständig per Videocall.

  • Kaffeeseiten mit Herkunft, Aufbereitung, Röstgrad und Geschmacksnoten
  • Mahlgrad nach Zubereitung und sichtbarer Röstplan
  • Kaffeeabo, das Kunden selbst pausieren, aussetzen und kündigen
  • Zubereitungsguides über den QR Code auf der Tüte
  • Eigener Großhandelszugang für Cafés, Restaurants und Büros
Empfohlene Seitenstruktur

Startseite

  • KaffeesSingle OriginsBlendsFür EspressoFür FilterEntkoffeiniert
  • Herkunft und RöstungLänder und RegionenAufbereitungsmethodenRöstplan
  • KaffeeaboAbo wählenLieferrhythmusPausieren und kündigen
  • ZubereitungV60 und FilterEspressoFrench Press und Mokkakanne
  • GroßhandelBelieferung für CafésMuster anfragenMaschinen und Schulung
  • RechtlichesImpressumAGB und WiderrufsbelehrungDatenschutz und Cookies

Jede Kaffeeseite zeigt Herkunft, Aufbereitung und Röstgrad, die Wahl des Mahlgrads und den Link zum passenden Zubereitungsguide auf einem Bildschirm.

Der passende Aufbau

Onlinerösterei, Café mit eigener Röstung oder Großhandelsröster?

Alle drei entstehen aus denselben Kaffeeseiten; den Unterschied macht, wer den Kaffee über welchen Kanal kauft.

Verkauf online

Rösterei mit Onlineshop

Der Großteil des Umsatzes kommt über die Website; den Kaffee erklären und Kunden halten ist der Kern.

  • Kaffeeseiten mit Herkunft und Geschmacksnoten
  • Mahlgrad und Röstplan
  • Kaffeeabo und schnelle Nachbestellung

Theke und Röster

Café mit eigener Röstung

Die Kundschaft kennt das Café und will Bohnen für zu Hause; die Website verbindet Laden und Tütenverkauf.

  • Laden, Öffnungszeiten und Anfahrt
  • Abholung im Laden
  • Rösttage und Neuheiten

Für Unternehmen

Röster für Gastronomie und Büros

Hauptkunden sind Cafés, Restaurants und Büros; entscheidend sind Muster, Verlässlichkeit und Service.

  • Großhandelsanfrage und Musterformular
  • Espressoblends und Mengen
  • Maschinen und Baristaschulung

Für Röstereien gebaut

Was eine Website für Kaffeeröstereien braucht

Diese Themen erfordern die meisten Entscheidungen, wenn wir eine Website für einen Betrieb planen, der seinen eigenen Kaffee online verkauft.

Kaffee und Herkunftsseiten

Land, Region, Höhenlage, Varietät, Aufbereitung, Röstgrad und Geschmacksnoten stehen bei jedem Kaffee in derselben Reihenfolge. Kunden vergleichen direkt; wechselt das Lot, zieht die Seite auf die neue Ernte um.

Pflichtangaben nach LMIV

Beim Onlinehandel müssen laut BMLEH alle Pflichtangaben außer dem Mindesthaltbarkeitsdatum und dem Verbrauchsdatum vor Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein, ohne Zusatzkosten für Kunden. Wir legen die Produktdaten so an, dass Etikett und Website aus einer Quelle gepflegt werden.

Registrierung als Lebensmittelunternehmen

Laut BVL sind auch Onlinehändler Lebensmittelunternehmer und müssen jede Betriebsstätte bei der örtlich zuständigen Lebensmittelüberwachung registrieren lassen. Wer wo röstet, gehört deshalb klar auf die Seite über die Rösterei und ins Impressum.

Kaffeesteuer beim Versand

Liefert eine Rösterei mit Sitz in einem anderen EU Mitgliedstaat, etwa aus Österreich, Kaffee an Privatpersonen in Deutschland, entsteht nach § 18 KaffeeStG die Kaffeesteuer mit der Auslieferung. Versandregeln je Land klären wir vor dem Aufbau des Checkouts mit Ihnen und Ihrer Steuerberatung.

Kaffeeabo und Kündigung

Rhythmus, Menge und Kaffee bestimmt der Kunde; Pausieren, Aussetzen und Kündigen liegen im selben Kundenkonto. Die Kündigung ist ohne Umwege erreichbar, und Lieferpausen lassen sich vor dem nächsten Rösttag einstellen.

Großhandelszugang

Cafés, Restaurants und Büros verlassen den Endkundenshop: Eine Anfrage nach Betrieb, erwarteter Monatsmenge und Maschine, eine Musterbestellung und die Espressoblends stehen in einem eigenen Bereich.

Quellen: BMLEH: Pflichtangaben nach der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV), Abschnitt Fernabsatz · BVL: FAQ zur Registrierung und zu Pflichten von Lebensmittelunternehmern, Stand 23. Juli 2024 · Kaffeesteuergesetz (KaffeeStG), § 18 Versandhandel, Gesetze im Internet

Vergleich

Shoptemplate von der Stange oder Website für eine Rösterei?

ThemaShoptemplate von der StangeWebsite für eine Rösterei
ProduktkarteName, Gewicht und FotoHerkunft, Aufbereitung, Röstung und Geschmacksnoten
MahlgradNotiz im BestellkommentarAuswahl nach Zubereitung im Bestellschritt
FrischeKein HinweisRösttage und Versandplan
StammkundenJeden Monat neu bestellenAbo zum Pausieren und Aussetzen
GastronomieAllgemeines KontaktformularGroßhandelsanfrage, Muster und Blendseiten
MessungGesamtumsatzWelcher Kaffee, welches Abo und welche Anfrage Ergebnisse bringt

Schnellcheck

Funktionsliste der Website für Kaffeeröstereien

Unverzichtbar: Hat Ihre Website das?

0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihrer Website.

Nach Bedarf

  • Kaffeeabo mit Kündigungsschaltfläche
  • Zubereitungsguides per QR Code
  • Kaffeefinder nach Geschmacksprofil
  • Geschenkboxen und Gutscheine
  • Anmeldung zu Baristakursen
  • Englische Seiten für internationale Kunden

Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.

Sprechen wir über Ihre Kaffees und Vertriebswege

Schicken Sie uns Ihre Kaffees, Ihre heutigen Verkaufskanäle und Ihre Gastronomiekunden; wir melden uns mit einer Seitenstruktur und einem schriftlichen Angebot.

Ablauf

Vom Briefing zum Livegang in vier Schritten

  1. Kennenlernen und Umfang

    Wir klären Ihr Geschäft, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website in einem Satz: Wem verkauft sie was, über welche Aktion? Umfang und Zeitplan entstehen aus dieser Antwort.

  2. Design Freigabe

    Startseite und zentrale Vorlagen kommen zuerst als Entwurf zu Ihnen; ohne Ihre Freigabe wird kein Code geschrieben. Wir mögen keine Überraschungen und verursachen keine.

  3. Entwicklung

    Das freigegebene Design wird zu schnellem, sicherem, wartbarem Code. Sie verfolgen den Fortschritt im CRM und sehen jede Seite vor dem Livegang in einer Testumgebung.

  4. Livegang und Messung

    Die Website geht mit Analytics, Search Console und Conversion Tracking online; Panel Einweisung inklusive, Hosting und Wartung im ersten Jahr enthalten.

Kostenlose Tools

Testen Sie den Onlineauftritt Ihrer Rösterei heute kostenlos

Prüfen Sie vor der Planung einer neuen Website, wie Ihre Seiten am Smartphone öffnen. Außerdem können Sie Produktfotos verkleinern und einen QR Code für die Tüte, der zum Zubereitungsguide führt, strukturierte Produktdaten, eine Instagram Bio und einen WhatsApp Link für Großhandelsanfragen erstellen. Die Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.

Tech SEO

Mobile Friendly Test

Testet, ob eine Seite auf dem Smartphone gut nutzbar ist: Viewport, Schriftgröße, Tap Targets, Screenshot und Core Web Vitals.

Bild

Bild verkleinern

Fotos skalieren + komprimieren + KB senken; verlässt Ihr Gerät nie.

Conversion

QR Code Generator

URLs, WhatsApp, WLAN, vCard und Text in Sekunden in einen QR Code; hochauflösendes PNG oder SVG.

Tech SEO

Schema (JSON LD)

Rich Results JSON LD für Artikel, Produkt, FAQ, Lokales Geschäft erzeugen.

Bio

Insta Bio Sprüche Generator

Kurze, coole und lustige Insta Bio Sprüche plus Generator für Instagram, TikTok und X: Bio nach Name und Thema erstellen und mit Schriften verschönern.

Alle kostenlosen Tools

So arbeiten wir

Unser Ansatz für Röstereien an einer Demo Website

In diesem Bereich haben wir noch kein veröffentlichtes Websiteprojekt; deshalb zeigen wir unseren Ansatz an einer eigens dafür gebauten Demo Website. Unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.

Live Demo

So könnte Ihre Website aussehen

Für diesen Bereich haben wir eine einseitige Demowebsite für eine fiktive Marke gebaut, nur um unseren Ansatz zu zeigen. Design, Textaufbau und mobile Ansicht können Sie live in drei Sprachen ansehen.

Live Demo öffnen

Wir beginnen mit einer Kaffeetabelle

Vor dem Design tragen wir Ihre Kaffees mit Herkunft, Aufbereitung, Röstgrad und Geschmacksnoten in eine Tabelle ein und legen gemeinsam fest, welche Angaben bei jedem Kaffee in gleicher Reihenfolge stehen.

Wir bauen die Bestellung um Ihren Röstplan

Rösttage, Mahlgrade und Versandregeln wandern in den Bestellschritt, damit das Datum, das Kunden sehen, zu Ihrer Produktion passt.

Wir trennen Endkunden und Großhandel

Privatkunden und Anfragen von Cafés oder Büros bekommen getrennte Wege; das Großhandelsformular fragt nur, was Sie im ersten Gespräch fragen würden.

Wir messen und verbessern

Nach dem Start verfolgen wir, welcher Kaffee, welcher Guide und welches Abo Ergebnisse bringt, und passen die Seiten gemeinsam mit Ihnen an.

Alle Referenzen

Häufige Fragen

Fragen zur Website für Kaffeeröstereien

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.

Nächster Schritt

Planen wir die Website Ihrer Rösterei

In einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten per Videocall besprechen wir Ihre Kaffees, Ihren Röstplan und Ihre Vertriebswege und schicken Ihnen danach Umfang und Angebot schriftlich.

Ausführlicher Ratgeber

Website für Kaffeeröstereien: Kaffeeseiten, Rösttage, Großhandel

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert: 14 Min. Lesezeit

Eine Kaffeerösterei verkauft ein Produkt, das nie stillsteht. Lots gehen zu Ende, Ernten wechseln, Röstprofile werden angepasst, und trotzdem fragen Kunden jedes Mal dasselbe: Wie schmeckt dieser Kaffee, wann wurde er geröstet, und wie wird er für meine Zubereitung gemahlen.

Dieser Leitfaden geht die Entscheidungen eines Websiteprojekts in der Reihenfolge durch, in der eine Rösterei selbst arbeitet: Kaffeedaten, Röstkalender, Mahlgrad, Kaffeeabo, Zubereitungsguides, Großhandel, Versand, Rechtliches und Messung. Jeder Abschnitt enthält etwas, das Sie mit Ihrem Röstprotokoll ausfüllen können, oder eine konkrete Frage an die Agentur.

Vertriebskanäle vor dem Design festlegen

Bevor jemand ein Layout skizziert, sollten Sie aufschreiben, wo, an wen und wie oft Ihr Kaffee verkauft wird. Onlineshop, Ladentheke und Belieferung von Betrieben nutzen dieselben Kaffeeseiten, aber diese Gewichtung bestimmt, was die Startseite in den Vordergrund stellt.

Verkauft eine Rösterei überwiegend online, gehören neue Kaffees und das Abo auf den ersten Bildschirm. Ein Café mit eigener Röstmaschine braucht oben Öffnungszeiten, Anfahrt und die Abholung im Laden. Kommt der Umsatz einer Kaffeerösterei vor allem aus Gastronomie und Büros, sollte der Großhandel der zweite Button auf der Startseite sein und nicht ein Link im Footer.

  • Kanalverteilung: Teilen Sie die Bestellungen der letzten drei Monate in Einzelkäufe, wiederkehrende Käufer und Großhandel.
  • Sortiment: Entscheiden Sie jetzt, ob nur Kaffee verkauft wird oder auch Zubehör, Filterpapier, Geschenkboxen und Gutscheine.
  • Zustellung: Notieren Sie, welche Wege Sie wirklich anbieten: Paketversand, eigene Auslieferung in der Region oder Abholung in der Rösterei.
  • Nachrichtenaufkommen: Sammeln Sie eine Woche lang alle Fragen aus Instagram, WhatsApp und E-Mail; die meisten sollte die Website direkt beantworten.

Die Wahl der E-Commerce Plattform folgt aus dieser Liste, denn Abos und eigene Großhandelspreise schließen manche Systeme früh aus. Fragen Sie Ihre Agentur: Unterstützt die vorgeschlagene Plattform wiederkehrende Zahlungen und Kundengruppen mit eigenen Preisen?

Feste Felder für jede Kaffeeseite bestimmen

Eine Kaffeeseite überzeugt, wenn jeder Kaffee mit denselben Feldern in derselben Reihenfolge beschrieben ist; nur dann können Kunden vergleichen. Wer diese Felder vor dem Design in einer Tabelle festlegt, weiß außerdem bei jedem neuen Lot genau, was zu schreiben ist.

  • Herkunft: Land, Region, soweit bekannt Farm, Aufbereitungsstation oder Kooperative, dazu die Höhenlage.
  • Pflanze und Aufbereitung: Varietät sowie gewaschen, natural, honey oder ein anderes Verfahren.
  • Röstung: hell, mittel oder dunkel und ob für Filter, Espresso oder beides geröstet.
  • Geschmacksnoten: höchstens drei Noten und eine schlichte Zeile zu Körper und Säure.
  • Kaufangaben: Packungsgrößen, Mahlgrade, nächster Rösttag und Verfügbarkeit.

Schreiben Sie Geschmacksnoten in der Sprache Ihrer Kunden: "Aprikose, Milchschokolade, leicht blumig" liest sich schneller als ein Cuppingprotokoll. Ein Satz zur Verwendung, etwa "auch mit Milch ausgewogen" oder "im Handfilter am klarsten", gibt Unentschlossenen einen Grund zur Wahl.

Für Fotos reichen Vorderseite der Tüte, eine Nahaufnahme der Bohnen und eine gebrühte Tasse, bei jedem Kaffee in gleichem Licht und Winkel. Verkleinern Sie die Bilder vor dem Hochladen mit einem Tool zum Bilder verkleinern auf ihre tatsächliche Anzeigegröße, damit die Kaffeeliste auf dem Handy nicht träge wird.

Lot ausverkauft, Seite bleibt

Dass ein Lot ausverkauft ist, gehört zum Spezialitätenkaffee; die Seite zu löschen ist der Fehler. Eine gelöschte Seite schickt Besucher aus der Suche und aus geteilten Links auf eine Fehlerseite und verschenkt die Sichtbarkeit, die sie aufgebaut hat.

Hilfreich ist es, jedes Produkt in zwei Ebenen zu denken. Die dauerhafte Ebene ist die Herkunftsseite, etwa "Äthiopien Guji". Die vorübergehende Ebene ist das Lot dieses Jahres. Kommt die neue Ernte, ändern sich die Lotangaben, die Adresse bleibt. Verlässt ein Kaffee das Sortiment ganz, bleibt die Seite mit dem Hinweis "derzeit nicht verfügbar" online und verweist auf das nächstliegende Geschmacksprofil.

  1. Bevor das Lot zu Ende geht, ergänzen Sie den Hinweis "letzte Packungen" und den erwarteten Zeitraum der nächsten Ernte.
  2. Bei null Bestand wird der Warenkorbbutton zu einer Anmeldung "Benachrichtigen, wenn verfügbar".
  3. Oben auf der Seite erscheinen zwei ähnliche Kaffees, jeweils mit einem Satz, warum sie ähnlich sind.
  4. Mit dem neuen Lot schreiben Sie die Geschmacksnoten neu; die alten beschreiben einen anderen Kaffee.

Für kurze Aktionen wie die neue Ernte oder die Geschenkbox zu Weihnachten lohnt sich eine eigene Landingpage für bezahlte Anzeigen; so muss die Navigation des Shops nicht jede Saison umgebaut werden.

Rösttage, Bestellschluss und Versandtag

Kunden sollten vor dem Bezahlen sehen, wann ihr Kaffee geröstet und verschickt wird; fehlt diese Angabe, lautet die erste Nachricht nach jeder Bestellung "Wann geht das raus". Dafür muss die Website Ihren Produktionsrhythmus kennen.

Röstet eine Kaffeerösterei an festen Tagen, berechnet die Website anhand eines Bestellschlusses, in welche Röstung eine Bestellung fällt. Beispiel: Sie rösten dienstags und freitags, Bestellschluss ist jeweils am Vortag um zwölf Uhr. Eine Bestellung am Montagvormittag geht in die Dienstagsröstung, eine am Montagabend wartet auf Freitag. Produktseite und Warenkorb nennen dieses Datum klar.

  1. Legen Sie Ihre wöchentlichen Rösttage und den Bestellschluss für jede Röstung fest.
  2. Notieren Sie, wie viele Werktage zwischen Röstung, Verpackung und Übergabe an den Paketdienst liegen.
  3. Verlangen Sie einen Kalender, in dem Sie Feiertage, Wartungstage und Messewochen sperren können.
  4. Zeigen Sie "nächste Röstung" auf der Produktseite und "voraussichtlicher Versand" im Warenkorb.

Statt Frische in Tagen zu versprechen, beschreiben Sie Ihren Rhythmus für Röstung und Versand. Kunden wissen, woran sie sind, und eine Verzögerung beim Paketdienst wird nicht zum gebrochenen Versprechen. Das auf der Tüte gedruckte Röstdatum und die Angabe auf der Website sollten aus derselben Quelle stammen.

Mahlgrad im Bestellschritt und Hilfe bei der Kaffeewahl

Der Mahlgrad gehört in den Bestellschritt; ein Mahlwunsch im Kommentarfeld wird beim Packen übersehen oder falsch gelesen. Benennen Sie die Optionen nach der Zubereitung in der Küche des Kunden statt nach technischen Mahlstufen.

  • Ganze Bohne: Standardauswahl, mit dem Hinweis, dass sie für alle mit eigener Mühle passt.
  • Handfilter und Filtermaschine: mittlerer Mahlgrad, verlinkt mit dem Filterguide.
  • French Press und Cold Brew: grob, mit Verweis auf die Ziehzeiten im Guide.
  • Mokkakanne und Espresso: fein, mit dem Hinweis, dass Siebträger zu Hause meist mit frisch gemahlenen ganzen Bohnen besser laufen.

Mahlen erzeugt auch Arbeit in der Rösterei. Aus den Bestellungen sollte nach jeder Röstung eine Mahlliste entstehen, und der gewählte Mahlgrad gehört aufs Etikett, damit zwei Mahlgrade desselben Kaffees nie verwechselt werden.

Wächst das Sortiment, lassen Sie Kunden nicht mit Herkunftsnamen allein. Ein Kaffeefinder mit drei Fragen hilft: Zubereitung, mit oder ohne Milch, fruchtig oder schokoladig. Das Ergebnis schlägt höchstens drei Kaffees vor, jeweils mit einer Zeile Begründung. Fragen Sie Ihre Agentur: Wird der Finder bei jedem neuen Kaffee von Hand gepflegt, oder liest er die Felder der Kaffeeseiten?

Ein Kaffeeabo, das der Kunde steuert

Ein Abo erspart es Ihnen, Stammkunden jeden Monat neu zu gewinnen; ein Abo, das sich schwer verwalten lässt, kostet aber mehr Vertrauen als jede Einzelbestellung. Die eigentliche Arbeit besteht darin, dass Kunden alles im eigenen Konto ändern können.

  • Auswahl: ein fester Kaffee, die monatliche Auswahl des Rösters oder zwei Kaffees im Wechsel.
  • Rhythmus und Menge: Lieferabstand und Packungsgröße lassen sich vor der nächsten Lieferung ändern.
  • Aussetzen und Pausieren: eine Lieferung im Urlaub auslassen oder das Abo unbefristet pausieren, mit wenigen Klicks.
  • Kündigen: im selben Kundenkonto; für online geschlossene Verträge über wiederkehrende Leistungen verlangt § 312k BGB ohnehin eine gut sichtbare Kündigungsschaltfläche.
  • Vorabinfo: eine kurze E-Mail vor jeder Lieferung mit dem kommenden Kaffee und dem Abbuchungstag.

Zwei technische Fragen gehören an den Anfang: ob Ihr Zahlungsanbieter gespeicherte Zahlungsmittel und wiederkehrende Abbuchungen unterstützt, und was bei einer fehlgeschlagenen Zahlung passiert. Die Lieferung anzuhalten und einen Link zum Aktualisieren der Zahlungsdaten zu schicken, ist für beide Seiten angenehmer als eine stille Kündigung.

Koppeln Sie die Abolieferungen an Ihren Röstkalender. Bündeln sich Abobestellungen an einem Rösttag, wird die Produktion planbar, und auch der Einkauf von Rohkaffee lässt sich ruhiger planen.

Zubereitungsguides und der QR Code auf der Tüte

Zubereitungsguides sorgen dafür, dass der gekaufte Kaffee zu Hause gelingt, und genau das bringt Kunden zurück. Dafür braucht jede Methode eine eigene Seite, und der QR Code auf der Tüte muss diese Seite öffnen und nicht die Startseite.

Jeder Guide folgt demselben Aufbau: Ausrüstung, Verhältnis von Kaffee zu Wasser, Mahlgrad, Wassertemperatur, Gesamtzeit und die Schritte in Reihenfolge. Am Ende stehen zwei kurze Blöcke: was zu ändern ist, wenn die Tasse sauer oder bitter schmeckt, und welche Kaffees zu dieser Methode passen.

  1. Listen Sie die Methoden auf, die Ihre Kunden tatsächlich nutzen, etwa Handfilter, Chemex, AeroPress, French Press und Siebträger, und planen Sie je eine Seite.
  2. Legen Sie fest, wohin der Code jeder Tüte führt: bei Einzelherkünften zur Kaffeeseite, bei Blends zum Methodenguide.
  3. Testen Sie den gedruckten Code mit mehreren Handys auf der echten Tüte; ein kleiner Code auf einer geknickten Tüte wird oft nicht erkannt.
  4. Hängen Sie an die Zieladresse einen Kampagnenparameter an, damit Scans von der Tüte in der Auswertung getrennt erscheinen.

Die Codes erstellen Sie mit einem QR Code Generator; ist ein Code aber einmal gedruckt, darf sich seine Adresse nicht mehr ändern. Zeigt der Code auf eine kurze, dauerhafte Adresse unter Ihrer Kontrolle statt auf eine lange Seitenadresse, funktionieren alte Tüten auch nach einem späteren Umbau der Website.

Ein eigener Zugang für Gastronomie und Büros

Großhandelskunden sollten nicht durch den Endkundenwarenkorb müssen; Cafés, Restaurants und Büros entscheiden nach Muster, Beständigkeit und Betreuung, nicht nach Packungsgröße. Der Großhandel bekommt deshalb einen eigenen Menüpunkt, ein eigenes Formular und bei Bedarf eine eigene Preisliste.

Die Großhandelsseite erklärt drei Dinge: welche Espressoblends und Filterkaffees Sie in welchen Mengen liefern, wie weit Ihre Unterstützung bei Maschinen und Baristaschulung reicht und wie die Belieferung abläuft. Möchten Sie Konditionen nicht veröffentlichen, beschreiben Sie den Rahmen und teilen Details nach der Anfrage.

  • Betrieb: Name, Art des Betriebs, Ort und Ansprechperson.
  • Erwartete Menge: eine Größe, die der Betrieb kennt, etwa Packungen pro Woche, statt einer Kilogrammspanne.
  • Ausstattung: eingesetzte Espressomaschine und Mühle.
  • Musterwunsch: welcher Blend bemustert werden soll und an welche Adresse.

Ein Login für freigegebene Kunden beschleunigt später vieles: Das Café sieht seine Preise, wiederholt die letzte Bestellung mit einem Klick und lädt Rechnungen an einem Ort herunter. Bis dahin genügen Formular und Bestelltabelle. Fragen Sie Ihre Agentur: Werden die Preise für Großhandel und Endkunden am selben Produktdatensatz gepflegt?

Machen Sie auch den Ablauf der Bemusterung sichtbar: wie schnell Sie antworten, wie groß die Musterpackung ist und ob Sie zur Einstellung der Mühle vorbeikommen. Nennen Sie nur eine Antwortzeit, die Sie auch in vollen Röstwochen halten.

Versand, Verpackung und Packungsgrößen

Versandfragen gehören zu den Produktentscheidungen, denn Packungsgrößen, Verpackung und Versandkostenregel beeinflussen sich gegenseitig. Erklären Sie sie auf der Produktseite, nicht erst im Checkout.

Beschränken Sie die Packungsgrößen auf das, was Ihre Produktion bewältigt. Fünf Größen pro Kaffee vervielfachen Verpackungslager und Etikettenarbeit; zwei oder drei reichen den meisten Röstereien. Entspricht die Grenze für versandkostenfreie Lieferung etwa zwei Packungen, probieren Kunden eher einen zweiten Kaffee.

  • Lieferangaben: mit welchen Paketdiensten Sie arbeiten, an welchen Tagen versendet wird und wie die Sendungsnummer kommt.
  • Verpackung: Ventilbeutel, Kartons und Schutz für Zerbrechliches; Zubehör wird gesondert beschrieben.
  • Abholung: falls angeboten, die Zeiten und wie Kunden erfahren, dass die Bestellung bereitliegt.

Wer aus Österreich nach Deutschland liefert, sollte wissen: Nach § 18 KaffeeStG entsteht bei Lieferungen eines Versandhändlers aus einem anderen Mitgliedstaat an Privatpersonen die Kaffeesteuer mit der Auslieferung. Klären Sie Lieferländer deshalb mit Ihrer Steuerberatung, bevor der Checkout gebaut wird. Erst wenn feststeht, wohin Sie liefern, lohnt sich eine mehrsprachige Website für diese Märkte.

Pflichtangaben, Widerruf und Impressum

Wer Lebensmittel online verkauft, muss die Pflichtangaben des Etiketts vor dem Kauf zeigen. Laut BMLEH müssen beim Onlinehandel alle Pflichtangaben nach LMIV mit Ausnahme des Mindesthaltbarkeitsdatums und des Verbrauchsdatums vor Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein, bei der Lieferung dann sämtliche Angaben.

Etikett und Produktseite sollten deshalb aus einer Datenquelle gespeist werden. Wer Etikettentexte bei jedem Lotwechsel von Hand auf die Website kopiert, veröffentlicht früher oder später zwei verschiedene Fassungen.

  • Produktseite: die Pflichtangaben in einem Block, der vor dem Bestellbutton sichtbar ist.
  • Widerruf: Nach § 312g Abs. 2 Nr. 3 BGB besteht kein Widerrufsrecht für versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde; die Widerrufsbelehrung sollte klar sagen, wie das für geöffnete Tüten gilt.
  • Registrierung: Laut BVL sind auch Onlinehändler Lebensmittelunternehmer und lassen jede Betriebsstätte bei der zuständigen Lebensmittelüberwachung registrieren.
  • Impressum und Datenschutz: Die Anbieterkennzeichnung folgt § 5 DDG; Cookies für Tracking brauchen nach § 25 TDDDG eine Einwilligung, und mit Dienstleistern wie Shop oder Newslettersystem ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO nötig.

Verkaufen Sie Kaffee und Zubehör im selben Warenkorb, formulieren Sie die Rückgabebedingungen getrennt; eine originalverpackte Mühle und eine geöffnete Kaffeetüte werden nicht gleich behandelt. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln; was für Ihre Produkte gilt, klären Sie mit der Lebensmittelaufsicht oder einer Rechtsberatung.

Herkunftssuchen, Produktdaten und Ladezeit

Wer Kaffee sucht, sucht oft nach Herkunft, Aufbereitung oder Zubereitung statt nach einer Marke, und diese Suchen beantwortet eine gut gebaute Kaffeeseite oder ein Guide, nicht die Startseite. Anfragen wie "äthiopischer Kaffee für Handfilter", "natural aufbereitete Kaffeebohnen" oder "Kaffee für Siebträger" verdienen jeweils eine eigene Seite.

  • Herkunftsübersicht: Verkaufen Sie mehrere Kaffees aus einem Land, erklärt eine übergeordnete Seite Regionen und Aufbereitung und verlinkt auf jeden Kaffee.
  • Produktdaten: Jeder Kaffee trägt strukturierte Daten mit Name, Bild, Preis und Verfügbarkeit; ein Schema Generator zeigt Beispielcode.
  • Interne Links: Guides verlinken auf passende Kaffees, jeder Kaffee zurück auf seinen Guide.
  • Doppelte Seiten: Packungsgrößen und Mahlgrade eines Kaffees sind Optionen einer Seite, keine eigenen Seiten.

Bei der Ladezeit geben Googles Core Web Vitals am 75. Perzentil die Richtung vor: LCP, das Laden des größten Inhalts, bei höchstens 2,5 Sekunden; INP, die Reaktion auf eine Eingabe, bei höchstens 200 Millisekunden; CLS, das Verschieben des Layouts, bei höchstens 0,1. Große Tütenfotos und Slider belasten meist den LCP; messen Sie auf einem Mittelklassehandy, nicht am Desktop.

All das gehört zu unserer Suchmaschinenoptimierung, die Grundlage ist aber eine von Anfang an richtige Seitenstruktur.

Messen: welcher Kaffee, welcher Guide, welcher Kanal

Wer nur den Gesamtumsatz betrachtet, sieht nicht, welche Kaffees und Inhalte wirken. Schreiben Sie den Messplan vor dem Start, und lassen Sie ihn die Fragen beantworten, die eine Kaffeerösterei tatsächlich entscheidet: welchen Kaffee nachkaufen, welchen Guide ausbauen, wer das Großhandelsformular ausfüllt.

  • Kaufereignisse: In den Warenkorb, Beginn des Checkouts und Kauf, jeweils mit Kaffee und Mahlgrad erfasst.
  • Aboereignisse: Abschluss, Aussetzen, Pausieren und Kündigung getrennt gemessen, bei der Kündigung mit einer kurzen Frage nach dem Grund.
  • Großhandelsformular: Anfragen, Musterwünsche und von welcher Seite und aus welchem Kanal der Besucher kam.
  • Scans der Tüte: von der Tüte geöffnete Guides, über den Kampagnenparameter getrennt ausgewertet.

Kündigungsgründe sind hier die wertvollsten Daten. "Kommt zu oft" heißt, die Rhythmen sind zu grob; "der Geschmack hat sich verändert" heißt, Lotwechsel werden schlecht erklärt. Beides lässt sich auf der Website selbst beheben.

Planen Sie Cookiebanner und Datenschutzerklärung als Teil der Messung, nicht als Nachtrag. Fragen Sie Ihre Agentur: Welchen Bericht sehe ich im ersten Monat nach dem Start, und welche Frage beantwortet er?

Häufige Fehler auf Websites von Röstereien

Die meisten Fehler auf der Website einer Kaffeerösterei entstehen nicht im Design, sondern weil der Röstalltag nie auf die Seite übertragen wurde. Jeder der folgenden lässt sich mit einer Entscheidung in der Planung vermeiden.

  • Seite eines ausverkauften Lots löschen: Lassen Sie sie mit Hinweis, erwarteter Ernte und Links zu ähnlichen Kaffees online.
  • Mahlgrad im Kommentarfeld: Machen Sie ihn zur Pflichtauswahl und drucken Sie ihn automatisch aufs Etikett.
  • Frische in Tagen versprechen: Veröffentlichen Sie stattdessen Rösttage, Bestellschluss und Versandrhythmus.
  • Ein schwer kündbares Abo: Bieten Sie Aussetzen, Pausieren und Kündigen im selben Kundenkonto an, ohne Anruf oder E-Mail.
  • Cafés in den Endkundenwarenkorb schicken: Bauen Sie ein eigenes Anfrageformular, einen Musterprozess und eine Preisansicht für freigegebene Kunden.
  • QR Code auf die Startseite: Führen Sie ihn über eine dauerhafte Adresse zum passenden Guide oder zur Kaffeeseite.

Notieren Sie, welche dieser sechs Fehler Ihre heutige Website hat; daraus ergeben sich die Prioritäten des neuen Projekts, beginnend mit dem Fehler hinter der Frage, die Kunden Ihnen am häufigsten schicken.

Die passende Lösung wählen und der nächste Schritt

Die passende Website für eine Kaffeerösterei beginnt mit der Gewichtung Ihrer Vertriebskanäle und Ihrem Röstrhythmus; der visuelle Stil folgt diesen Entscheidungen. Gut vorbereitet wird der Umfang klarer und das Angebot genauer.

  1. Halten Sie in einer kurzen Notiz fest, wie sich der Umsatz auf Einzelkäufe, Stammkunden und Großhandel verteilt.
  2. Tragen Sie Ihre Kaffees mit Herkunft, Aufbereitung, Röstgrad und Geschmacksnoten in eine Tabelle ein.
  3. Schreiben Sie Rösttage, Bestellschluss und Versandrhythmus auf.
  4. Entscheiden Sie, ob Kaffeeabo und Großhandel in die erste oder eine spätere Phase gehören.
  5. Fragen Sie Ihren Zahlungsanbieter nach wiederkehrenden Zahlungen.

Nicht alles muss zum Start fertig sein. Kaffeeseiten, Mahlgradauswahl, Röstkalender und Pflichtangaben bilden den Kern; Abo und Großhandelslogin können folgen, sobald erste Verkaufsdaten vorliegen. Wichtig ist, dass die Plattform aus Phase eins dieses Wachstum trägt.

Liegen Design, Entwicklung und Texte in einem Team, entstehen Kaffeeseiten, Warenkorb und Großhandelsformular gemeinsam, statt später zusammengeflickt zu werden. Eine live geschaltete Beispielwebsite, die unseren Ansatz für Röstereien zeigt, ist auf dieser Seite verlinkt; Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf unserer Referenzseite.

Um Ihren Umfang zu besprechen, nehmen Sie Kontakt auf; Pakete zum Festpreis und den Onlinekauf finden Sie im Preisbereich. Bringen Sie Tabelle und Notizen mit, dann erarbeiten wir im ersten Gespräch gemeinsam den schriftlichen Umfang.