Wer auf der Website eines Wallbox Installateurs landet, hat meistens ein Datum im Kopf: den Tag, an dem das neue Elektroauto kommt. Bis dahin will er wissen, ob in Garage, Carport oder Tiefgarage eine Wallbox möglich ist, wer zustimmen muss und wie viele Schritte bis zum ersten Ladevorgang vor ihm liegen. Eine gute Website beantwortet diese Fragen der Reihe nach, ehrlich und ohne Zusagen, die erst die Besichtigung bestätigen kann.
Dieser Leitfaden betrachtet die Website aus Sicht Ihres Montageteams: Vorabfragen vor dem Formular, brauchbare Fotos, der Umgang mit Ladeleistung, Netzanmeldung und § 14a EnWG, Unterlagen für Eigentümergemeinschaften, Briefings für Flotten, Produktseiten, Übergabe und Service, Suche und Messung. Jeder Abschnitt endet mit etwas, das Sie direkt umsetzen können.
01Kunden vor der Fahrzeugübergabe abholen
Eine Wallbox Anfrage kommt meist mit einem kurzen Entscheidungsfenster, deshalb muss der erste Bildschirm Ablauf und nächsten Schritt zeigen. Wer ein Fahrzeug bestellt hat, möchte die Wallbox vor der Auslieferung montiert haben; wer es schon fährt, lädt an der Haushaltssteckdose und wird ungeduldig. Beide brauchen einen klaren Weg und einen schnellen ersten Kontakt.
Im sichtbaren Bereich der Startseite genügen vier Angaben: welche Einbautypen Sie anbieten, in welchem Gebiet Sie arbeiten, wie die Besichtigung abläuft und was der erste Schritt ist. Ein freiwilliges Feld für das voraussichtliche Lieferdatum des Fahrzeugs hilft Ihrem Team bei der Planung; fragen Sie es als Planungsinformation ab, nie als Termin, den Sie zusagen.
- Ablaufleiste: Anfrage, kurze Prüfung, Fotos oder Besichtigung, Netzanmeldung, Montage, Übergabe.
- Türen nach Einbautyp: drei klare Schaltflächen für Eigenheim, Mehrfamilienhaus und Tiefgarage sowie Gewerbe und Flotte.
- Schneller Kontakt: Telefonnummer, die auf dem Smartphone direkt wählt, und WhatsApp mit vorbereiteter Nachricht.
- Einsatzgebiet: Postleitzahlbereiche oder Landkreise klar benannt, damit Anfragen von außerhalb gar nicht erst entstehen.
Arbeiten Sie mit Autohäusern zusammen, die Elektroautos verkaufen, kann ein QR Code bei der Schlüsselübergabe direkt auf diese Seite führen; der Übergabeablauf, den wir für Websites von Autohändlern planen, ist das andere Ende dieser Partnerschaft.
02Drei Vorabfragen vor dem Anfrageformular
Drei kurze Fragen vor dem eigentlichen Formular schaffen Klarheit für den Besucher und halten unpassende Anfragen von Ihrem Team fern. Bei der Wallbox Installation geht die meiste Zeit dort verloren, wo sich erst bei der Besichtigung zeigt, dass ein Auftrag nie gepasst hat.
- Wo steht das Fahrzeug: eigene Garage oder Carport, Stellplatz in der Tiefgarage einer Gemeinschaft, Firmenparkplatz.
- Wem gehört die Immobilie: Eigentum, Miete, Wohnungseigentum in einer Gemeinschaft, Betrieb.
- Wie viele Fahrzeuge: eines, zwei bis fünf, mehr als fünf.
Je nach Antwort führt der Weg zu einem von drei Zielen. Wer im eigenen Haus wohnt, geht direkt zur Anfrage mit Fotos. Wer zur Miete oder in einer Eigentümergemeinschaft wohnt, sieht zuerst die Seite zur Zustimmung und die Infomappe, danach das Formular. Wer mehr als fünf Fahrzeuge nennt, landet beim Projektbriefing für Betriebe.
Richtig nützlich wird die Vorabprüfung, wenn ihre Antworten automatisch in das Formular übernommen werden: Niemand muss doppelt antworten, und Ihr Team sieht sofort, über welchen Weg die Anfrage kam. Formulieren Sie die Fragen gemeinsam mit Ihren Monteuren; Begriffe wie Anschlussart brauchen einen kurzen Hinweis, wo man sie findet. In unserem Webdesign Service setzen wir solche Vorabfragen in jeder Branche vor das Formular, bei Wallbox Betrieben sparen sie am meisten Zeit.
03Fotos vom Zählerschrank richtig anleiten
Eine Anfrage mit Fotos funktioniert nur, wenn der Kunde genau sieht, was er fotografieren soll; der Satz „Laden Sie ein Foto vom Zählerschrank hoch“ reicht allein nicht. Unscharfe, dunkle oder falsch gewählte Bilder führen Ihr Team trotzdem zur Besichtigung.
Stellen Sie neben jedes Uploadfeld ein Beispielbild und eine einzeilige Anleitung. Schreiben Sie den Sicherheitshinweis deutlich: Der Kunde öffnet keine Abdeckung und fotografiert nur, was ohnehin sichtbar ist. Dieser Satz schützt Sie und zeigt, dass Sie die Arbeit ernst nehmen.
- Zählerschrank: geschlossen, mit allen Sicherungen und Beschriftungen gut lesbar in einem Bild.
- Zähler: Nahaufnahme, auf der das Typenschild lesbar ist, ohne etwas zu berühren.
- Stellplatz: die Wand oder Stele, an der die Wallbox hängen soll, mit der üblichen Parkposition.
- Leitungsweg: ein oder zwei Bilder vom Weg zwischen Zählerschrank und Stellplatz, mit Türen und Durchbrüchen.
Smartphonefotos sind groß; eine Verkleinerung beim Hochladen hält das Formular auch im Mobilfunknetz schnell. Fotos können personenbezogene Daten enthalten, deshalb nennt die Datenschutzerklärung Zweck und Speicherdauer. Liegt die Anfrage bei einem externen Formular oder Cloud Anbieter, braucht es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, und nur Ihr Montageteam sollte Zugriff auf die Dateien haben.
Machen Sie Fotos nicht zur Pflicht. Wer gerade nicht zu Hause ist, sollte sie später per WhatsApp schicken können; die Anfrage geht nicht verloren.
04Ladeleistung und Ladezeit mit Annahmen erklären
Ziel der Seite zur Ladeleistung ist eine realistische Erwartung; eine einzelne kW Zahl in großer Schrift bewirkt das Gegenteil. Die Ladezeit hängt von der Leistung der Wallbox, vom einphasigen oder dreiphasigen Anschluss, von der Grenze des Fahrzeugs beim Laden mit Wechselstrom und von der Akkugröße ab. Jede Zeitangabe ohne diese vier Größen ist ein Versprechen.
Erklären Sie die Optionen wie eine Tabelle: je Zeile Anschlussart, Leistung der Wallbox und der Hinweis „sofern Ihr Fahrzeug diese Leistung aufnimmt“. Viele Fahrzeuge laden mit Wechselstrom weniger, als eine 22 kW Wallbox bereitstellt; dann bringt die stärkere Box keinen Unterschied. Das offen zu sagen, verhindert auch Wünsche nach Anschlussverstärkungen, die nichts nützen.
- Nennen Sie bei jeder Zeitangabe Akkugröße und angenommene Leistung.
- Schreiben Sie „etwa“ statt genauer Stunden; verbindliche Werte gehören ins Angebot nach der Besichtigung.
- Zeigen Sie in einem kurzen Hinweis, wo die Ladeleistung im Datenblatt des Fahrzeugs steht.
- Verzichten Sie auf Aussagen zu Ersparnissen; verweisen Sie auf ein Werkzeug, mit dem Kunden selbst rechnen.
Für den letzten Punkt eignet sich ein Rechner für Ladekosten von Elektroautos: Der Kunde rechnet mit seinem eigenen Tarif und Fahrzeug, und Sie schreiben keine Sparzahl auf Ihre Website. Erwähnen Sie auf derselben Seite, dass eine 22 kW Wallbox die Schwelle von 12 kVA je Anlage überschreitet und nach § 19 NAV die vorherige Zustimmung des Netzbetreibers braucht; das verbindet die Leistungsfrage mit dem nächsten Abschnitt.
05Die Netzanmeldung nach § 19 NAV verständlich machen
Die Website sollte kurz und korrekt erklären, dass jede Ladeeinrichtung dem Netzbetreiber gemeldet wird; sonst hören Kunden erst bei der Montage davon. Nach § 19 Abs. 2 NAV sind Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitzuteilen. Überschreitet die Summe der Bemessungsleistungen 12 kVA je elektrischer Anlage, braucht die Inbetriebnahme seine vorherige Zustimmung.
Die Verordnung gibt dem Netzbetreiber für seine Äußerung zwei Monate nach Eingang der Mitteilung. Lehnt er ab, muss er Gründe, mögliche Abhilfe und den Zeitbedarf nennen. Für Kunden heißt das: Bei einer Wallbox mit höherer Leistung kann der Zeitplan vom Netzbetreiber abhängen, und das sollte vor der Bestellung klar sein.
- Was der Kunde wissen muss: Meldung vor Inbetriebnahme, Zustimmung erst über 12 kVA je Anlage.
- Wer es übernimmt: schreiben Sie klar, ob Ihr Betrieb die Anmeldung für den Kunden erledigt.
- Was er beisteuert: Zählernummer, Angaben zum Anschluss und gegebenenfalls Fotos.
- Quelle und Stand: Link auf Gesetze im Internet und das Datum der letzten Prüfung des Textes.
Halten Sie diese Erklärung an einer einzigen Stelle und verlinken Sie sie von Produkt und Einbauseiten aus. Ändert sich etwas, passen Sie einen Block an statt zehn verstreute Sätze.
06§ 14a EnWG und steuerbare Ladepunkte
Nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte zählen nach § 14a EnWG zu den steuerbaren Verbrauchseinrichtungen, und das betrifft fast jede private Wallbox. Bis zu einer abschließenden Festlegung sieht das Gesetz vor, dass Netzbetreiber bei netzorientierter Steuerung ein reduziertes Netzentgelt anbieten; dafür braucht die Einrichtung einen separaten Zählpunkt.
Viele Kunden haben den Begriff schon gehört, verstehen ihn aber als Abschaltung. Ihre Website kann das sachlich einordnen, ohne Beträge oder Ersparnisse zu nennen: Was netzorientierte Steuerung bedeutet, welche Voraussetzungen Ihr Betrieb vor Ort prüft und wo der Kunde die Bedingungen seines Netzbetreibers nachliest.
- Begriff erklären: steuerbare Verbrauchseinrichtung in einem Satz, ohne Fachjargon.
- Technik benennen: ob die angebotenen Wallbox Modelle steuerbar angebunden werden können.
- Zähler ansprechen: dass für das reduzierte Netzentgelt ein separater Zählpunkt nötig ist.
- Grenze ziehen: Konditionen legt der Netzbetreiber fest; die Prüfung im Einzelfall bleibt bei Ihnen.
Dieser Abschnitt ist auch ein guter Ort für eine kurze Frage im Anfrageformular: ob der Kunde bereits eine Wärmepumpe oder einen Speicher hat. Das hilft Ihrem Team, Zählerkonzept und Steuerung von Anfang an gemeinsam zu planen, und zeigt dem Kunden, dass Sie das Haus als Ganzes sehen.
07Infomappe für Eigentümergemeinschaft und Vermieter
Im Mehrfamilienhaus entscheidet meist die Gemeinschaft mit, deshalb erleichtert eine ordentliche Mappe zum Weitergeben die Abstimmung. Das Gesetz gibt dabei Rückenwind: Nach § 20 Abs. 2 WEG können Wohnungseigentümer angemessene bauliche Veränderungen verlangen, die dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge dienen, und nach § 554 BGB können Mieter verlangen, dass der Vermieter solche Veränderungen erlaubt. Über das Wie beschließt die Gemeinschaft; rechtliche Fragen gehören zu ihren Beratern.
- Kurzbeschreibung: wo die Wallbox hängt, welche Arbeiten anfallen, wie viele Arbeitstage etwa nötig sind.
- Leitungsweg: vom Anschluss bis zum Stellplatz, Führung durch Gemeinschaftsflächen, Verlegung und Brandschutzdurchführungen.
- Zählerkonzept und Abrechnung: technischer Unterschied zwischen Anschluss an den eigenen Zähler und gemeinsamer oder separater Messung.
- Auswirkungen auf das Gemeinschaftseigentum: Bohrungen, Kabelkanäle, Beschilderung, Nutzung der Tiefgarage.
- Erweiterung: wie die Infrastruktur wachsen kann, wenn weitere Eigentümer Ladepunkte wollen.
Bieten Sie die Mappe als PDF zum Download an und messen Sie die Downloads; jeder ist ein frühes Signal für ein mögliches Projekt für die ganze Tiefgarage. Ein eigener Kontaktweg für Hausverwaltungen lohnt sich, weil eine Verwalterin, die über alle Stellplätze nachdenkt, andere Fragen stellt als ein einzelner Bewohner und ein anderes Angebot erwartet.
08Projektbriefing für Flotte und Betrieb
Ein Betrieb kauft ein Projekt und kein Produkt, deshalb sollte das Formular für Gewerbe wie ein Briefing funktionieren. Fuhrparkleitung, Hotelbetrieb oder Facility Management wollen beim ersten Kontakt merken, dass sie ernst genommen werden.
- Fahrzeugprofil: Zahl der Fahrzeuge, Modelle und geplante Erweiterungen.
- Standzeiten: wie lange Fahrzeuge stehen, über Nacht oder tagsüber, Schichtbetrieb.
- Nutzerfreigabe: wer laden darf und ob Ladekarte oder App zur Freigabe nötig sind.
- Abrechnung und Berichte: ob Verbräuche je Fahrzeug oder Mitarbeiter erfasst werden sollen, etwa für das Laden von Dienstwagen.
- Anschlusssituation: was über den vorhandenen Netzanschluss bekannt ist und ob Lastmanagement gewünscht ist.
Erklären Sie Lastmanagement, also das Aufteilen der verfügbaren Anschlussleistung auf mehrere Ladepunkte, mit einer einfachen Skizze statt mit einem Absatz voller Datenblattwerte. Die Gewerbeseite zeigt außerdem einen beispielhaften Projektablauf: Briefing, Begehung, Konzept, Montage, Inbetriebnahme. Ein Uploadfeld am Ende erlaubt Betrieben, Lageplan oder Übersichtsschaltplan gleich mitzuschicken.
Umgesetzte Projekte bekommen je eine kurze Seite mit Fahrzeugzahl, Ladetechnik und gelöstem Problem. Firmennamen nennen Sie nur mit schriftlicher Zustimmung des Kunden.
09Wallbox Modellseiten mit Wissen aus der Montage
Die Hersteller zu zeigen, für die Sie Fachpartner sind, ist wertvoll; den Produkttext des Herstellers zu kopieren, unterscheidet Sie aber von keinem anderen Betrieb mit derselben Wallbox. Eine Modellseite lohnt sich, wenn sie ergänzt, was nur der Monteur weiß.
- Für wen sie passt: Eigenheim, Mehrfamilienhaus oder Betrieb; Einzelgerät oder mehrere Ladepunkte.
- Montagehinweise: Wand oder Stele, Schutz im Außenbereich, fest angeschlagenes Kabel oder Steckdose Typ 2, Kabellängen.
- Intelligente Funktionen: App, Zeitsteuerung, Freigabe per Karte, Lastmanagement und Steuerbarkeit nach § 14a EnWG.
- Unterlagen: Datenblatt und Bedienungsanleitung des Herstellers zum Download.
Planen Sie einen Modellvergleich, ordnen Sie ihn nach Situationen statt nach Höchstwerten: „Tiefgarage mit einem Anschluss und mehreren Nutzern“ sagt mehr als eine Spalte mit Maximalleistungen. Möchten Sie keine Preise zeigen, endet jede Modellseite mit der Anfrage, in die der Modellname automatisch übernommen wird.
Viele Kunden kaufen die Wallbox online oder mit dem Fahrzeug und suchen nur Montage und Inbetriebnahme. Montieren Sie auch fremd gekaufte Geräte, sagen Sie das auf einer eigenen kurzen Seite; diese Tür bleibt auf vielen Websites geschlossen.
10Übergabe, Service und Störungsmeldung
Wer den Montagetag vorab erklärt, nimmt dem Kunden Unsicherheit und verkürzt die Zeit vor Ort; ein strukturiertes Störungsformular hält den Kontakt danach. Schicken Sie die Vorbereitungsseite als Link, sobald das Angebot angenommen ist.
- Vor der Montage: Stellplatz frei, Zählerschrank zugänglich, Zustimmung der Gemeinschaft oder des Vermieters liegt vor.
- Am Montagetag: Befestigung, Leitungsverlegung, Schutzeinrichtungen, Messungen, Dauer der Stromabschaltung.
- Inbetriebnahme: erster Ladevorgang, App auf dem Smartphone des Kunden, Ladekarten eingerichtet.
- Übergabemappe: Kurzanleitung, Servicekontakt, Seriennummer, Prüfprotokoll und Herstellersupport.
Das Störungsformular fragt dann, was Ihr Techniker am Telefon fragen würde: Hersteller, Modell und Seriennummer mit Bild zur Lage des Typenschilds, Farbe der Anzeige oder Fehlercode, Beginn des Problems, ein kurzes Video der Anzeigen und die Zugänglichkeit des Stellplatzes. Darüber stehen sichere Prüfungen, die der Kunde selbst machen kann, etwa Ladeeinstellungen im Fahrzeug und Verbindung der App, jeweils mit dem Hinweis, das Gerät nicht zu öffnen.
Leiten Sie Störungen in ein eigenes Postfach, damit Bestandskunden nicht hinter neuen Anfragen warten. Prüfen Sie Übergabe und Serviceseite mit einem Test zur mobilen Darstellung; Kunden öffnen sie auf dem Smartphone, direkt neben der Wallbox.
11Bei Suchen nach Fahrzeug, Ort und Einbautyp gefunden werden
Wer eine Wallbox sucht, ergänzt oft Einbautyp, Fahrzeugmodell oder Ort; der Inhaltsplan sollte alle drei Richtungen abdecken. Eine einzige Seite „Leistungen“ ist für keine davon stark genug.
- Seiten je Einbautyp: eigene, ausführliche Seiten für Eigenheim, Mehrfamilienhaus und Tiefgarage sowie Gewerbe und Flotte.
- Ratgeber zu Fahrzeugen: sachliche Beiträge zur Ladeleistung eines Modells und zu passenden Geräten; Markennamen nur zur Information.
- Ortsseiten: nur für Orte, in denen Sie wirklich arbeiten, mit den Einbautypen, die Sie dort umsetzen.
- Antwortblöcke: kurze Antworten mit Quelle auf Fragen wie die, ob ein Hausanschluss eine 11 kW Wallbox trägt.
Firmenname, Einsatzgebiet, Kontaktdaten und häufige Fragen werden als strukturierte Daten ausgezeichnet; erstellen Sie das Markup mit einem Schema Generator und gleichen Sie es mit dem sichtbaren Text ab. Im Google Unternehmensprofil bleibt das Einsatzgebiet auf die Orte beschränkt, in denen Sie tatsächlich arbeiten; als Betrieb mit Einsatzgebiet können Sie die Adresse ausblenden. Unser SEO Service behandelt Inhaltsplan und technische Grundlage als eine Aufgabe.
Zum Vertrauen gehört auch ein vollständiges Impressum nach § 5 DDG mit Angaben zur Handwerkskammer und Eintragung, wenn Ihr Betrieb eingetragen ist.
12Von der Anfrage bis zur montierten Wallbox messen
Entscheidend ist nicht die Zahl der Formulare, sondern wo der Weg von der Anfrage über das Angebot bis zur montierten Wallbox abbricht. Ein abgeschicktes Formular ist ein Anfang; aufschlussreich ist, welcher Einbautyp wirklich zum Auftrag wird.
- Erfassen Sie jede Antwort der Vorabfragen und jeden Formularschritt als eigenes Ereignis.
- Beobachten Sie Abbrüche beim Fotoschritt; sind sie hoch, machen Sie Fotos optional oder später möglich.
- Übergeben Sie Quelle, Einbautyp und Gebiet mit jeder Anfrage an Ihr CRM oder Ihre Auftragsliste.
- Markieren Sie Anfrage, Besichtigung, Angebot und Montage in derselben Liste und prüfen Sie monatlich, welche Quelle zu Aufträgen führt.
- Melden Sie umgesetzte Aufträge als Offline Conversions an Ihr Werbekonto zurück.
Nicht notwendige Analyse und Werbecookies brauchen nach § 25 TDDDG eine Einwilligung; planen Sie die Messung deshalb mit Consent Mode und einem Cookie Banner, das Ablehnen so leicht macht wie Zustimmen. Bauen Sie für eine Wallbox Aktion eine eigene Landingpage, verbinden Sie deren Formular mit derselben Messung. In der Betreuung von Google Ads richten wir diesen Rückkanal als Teil des Aufbaus ein; ohne ihn wertet die Plattform auch Anfragen außerhalb Ihres Gebiets als Erfolg.
13Sechs wiederkehrende Fehler auf Wallbox Websites
Die meisten dieser Fehler entstehen, weil die Website losgelöst vom Ablauf des Montageteams geplant wurde, nicht durch schlechtes Design. Zu jedem gibt es eine bessere Alternative.
- Feste Ladezeiten versprechen: besser Akkugröße und Leistung als Annahme nennen, einen ungefähren Wert zeigen und nach der Besichtigung bestätigen.
- Alle Produkte auf einer Seite: besser Seiten je Einbautyp, von denen aus die passenden Modelle verlinkt sind.
- Fotos ohne Anleitung verlangen: besser Beispielbilder, Sicherheitshinweis und eine kurze Schrittfolge für die Aufnahmen.
- Netzanmeldung verschweigen: besser § 19 NAV in zwei Sätzen erklären und sagen, wer die Meldung übernimmt.
- Eigentümer mit der Gemeinschaft allein lassen: besser eine Infomappe zum Download und ein eigener Kontaktweg für Hausverwaltungen.
- Kunden nach der Übergabe vergessen: besser Vorbereitungsseite, Störungsformular und Wartungsseite.
Sie müssen nicht alles auf einmal ändern. Für die meisten Betriebe ist diese Reihenfolge sinnvoll: zuerst Formular und Fotoanleitung, dann die Seiten je Einbautyp, danach Netzanmeldung und § 14a EnWG, zuletzt der Service.
14Fragen an die Agentur und die Entscheidung
Der passende Partner plant eine Wallbox Website als Werkzeug, das Ihrem Team die Arbeit vor der Besichtigung abnimmt, nicht als Produktschaufenster. Stellen Sie im ersten Gespräch diese Fragen und erwarten Sie konkrete Antworten.
- Legen Sie die Felder der Anfrage gemeinsam mit unseren Monteuren fest?
- Aus welchen amtlichen Quellen stammen die Sätze zu NAV, EnWG und WEG, und wie wird das auf der Seite gezeigt?
- Wo werden hochgeladene Fotos gespeichert, wer hat Zugriff, und gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?
- Wie messen Sie den Weg vom Formular bis zur Montage, und wie berichten Sie darüber?
- Wie bleiben Störungsmeldungen von neuen Anfragen getrennt?
Fragen Sie sich danach selbst: Aus welchem Einbautyp kommen die meisten Anfragen, und wie viele Besichtigungen erweisen sich als unnötig? Bei einem Betrieb mit Schwerpunkt Eigenheim stehen Fotoanfrage und Seite zur Ladeleistung vorn, bei Schwerpunkt Mehrfamilienhaus und Flotte die Infomappe und das Projektbriefing.
Auf dieser Seite ist eine Demo für diese Branche verlinkt; sie ist keine Kundenseite und zeigt den Aufbau. Umfang und Pakete finden Sie im Preisbereich, und um Einbautypen und Einsatzgebiet zu besprechen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Im ersten Gespräch sammeln wir die Fragen, die Ihr Team vor jeder Besichtigung stellt, und leiten daraus Seitenstruktur und schriftliches Angebot ab.