Eine Photovoltaikanlage kauft niemand spontan. Ein Hausbesitzer sieht Module auf dem Nachbardach, schaut in seine Stromrechnungen, liest über Wochen hinweg die Websites mehrerer Solarbetriebe und fragt erst dann ein Angebot an. Beim Gewerbedach wandert dieselbe Entscheidung zwischen Haustechnik, Buchhaltung und Geschäftsführung hin und her. Die Website einer Solarfirma muss jede dieser Personen an der richtigen Station dieses langen Weges abholen.
Dieser Leitfaden geht die Entscheidungen in der Reihenfolge durch, in der sie anfallen: die Schritte der Anfrage, der Schutz hochgeladener Rechnungen, ein ehrlicher Ertragsrechner, die Regeln für Umwelt und Ersparnisaussagen, die Anmeldung der Anlage, Projektseiten und die Betreuung nach der Montage. Jeder Abschnitt endet mit etwas, das Sie direkt umsetzen können.
01Die Website entlang der Recherche des Kunden aufbauen
Die Struktur der Website folgt der Phase, in der sich der Besucher befindet, nicht Ihrer Leistungsliste. Wer sich zum ersten Mal mit Solar beschäftigt, will noch kein Angebot; er will wissen, ob sein Dach geeignet ist, wie kompliziert der Ablauf ist und wem er vertrauen kann. Jede dieser Fragen braucht einen eigenen Seitentyp.
- Neugier: ein verständlicher Ratgeber zur Dacheignung mit Ausrichtung, Verschattung und Zustand der Dacheindeckung.
- Vergleich: Lösungsseiten je Anlagentyp und gebaute Projekte.
- Entscheidung: Ablaufseite, Wartungsangebot und eine Anfrage, die mit der Stromrechnung arbeitet.
- Nach der Montage: Serviceanfrage, Hilfe zum Monitoring und regelmäßige Prüfungen.
Jede Seite endet mit genau einem Weg zur nächsten Phase. Wer gerade den Ratgeber zur Dacheignung gelesen hat, ist mit Projekten auf ähnlichen Dächern besser bedient als mit einem Anfrageformular. Die Startseite zeigt alle vier Türen und lässt den Besucher seine Phase selbst wählen.
Diese Entscheidungsreihenfolge nutzen wir in allen Branchen unseres Webdesign Angebots, hier angepasst an Photovoltaik. Der Unterschied liegt in der Länge des Zyklus: Viele Besucher kommen erst Wochen später zurück, und die Website sollte sie dort weitermachen lassen, wo sie aufgehört haben.
02Eigene Türen für Eigenheim, Gewerbedach und Freifläche
Wer drei Anlagentypen auf einer Seite erklärt, verliert drei verschiedene Entscheider gleichzeitig. Der Hausbesitzer denkt an das Haushaltsbudget und an die Optik seines Dachs. Der Betriebsinhaber fragt nach dem Lastprofil und danach, ob die Montage den Betrieb stört. Der Flächeneigentümer oder Investor interessiert sich für Projektsteuerung und Netzanschluss.
Jede Tür braucht eigene Sprache, eigene Bilder und eine eigene Anfrage. Die Nahaufnahme eines echten Einfamilienhausdachs setzt den Ton auf der Eigenheimseite, eine Luftaufnahme einer Hallendachanlage auf der Gewerbeseite und ein Foto der Flächenvorbereitung auf der Freiflächenseite.
- Eigenheim: Dacheignung, die häufigsten Fragen im Haushalt, der Ablauf des Montagetags und die Wartung.
- Gewerbedach: Lastprofil, Prüfung der Dachstatik und ein Montageplan, der den Betrieb nicht unterbricht.
- Freifläche: Kriterien für die Flächeneignung, Phasen der Projektsteuerung und ein Kontaktweg für Investoren.
- Stromspeicher: bei welchen Verbrauchsgewohnheiten sich die Frage nach einem Speicher überhaupt stellt.
Ein hilfreicher Test: Kann jemand nach dem Lesen einer Seite entscheiden, ohne die beiden anderen je gesehen zu haben? Falls nicht, ist die Seite noch wie eine allgemeine Leistungsseite geschrieben. Benennen Sie die Seiten mit den Worten der Kunden, etwa "Photovoltaik für Ihr Einfamilienhaus", und listen Sie alle drei im Menü unter "Lösungen".
03Die Anfrage aus den Fragen Ihres Beraters entwickeln
Das Anfrageformular ist die digitale Fassung der Fragen, die Ihr Berater im ersten Telefonat stellt; Name, Telefon und Nachricht leisten das nicht. Die Lösung ist, die Fragen in kurze Schritte aufzuteilen und jeden Schritt an die vorige Antwort anzupassen.
- Wo: Eigenheim, Gewerbedach oder Freifläche. Die folgenden Fragen richten sich nach dieser Wahl.
- Verbrauch: Jahresverbrauch in Kilowattstunden oder ein Foto der letzten Jahresabrechnung.
- Dach: Dachart, ungefähre Ausrichtung, ungefähre Fläche und ein freiwilliges Dachfoto.
- Standort: Postleitzahl und Ort; die genaue Adresse folgt bei der Terminvereinbarung.
- Zeitpunkt: Optionen wie "in diesem Jahr" oder "noch in der Recherche" zeigen, wie konkret die Anfrage ist.
- Kontakt: Telefon, bevorzugte Rückrufzeit und Einverständnis für WhatsApp.
Die Frage nach dem Zeitpunkt wirkt klein, verändert aber die Priorisierung im Vertrieb. Wer sich nur informiert, ist mit einer Infomappe besser bedient als mit einem Rückruf am selben Tag.
Zeigen Sie bei jedem Schritt einen Fortschrittsbalken und eine kurze Zeile "Warum wir fragen". Neben der Frage zur Ausrichtung verhindert ein Satz wie "Wir brauchen das für die Ertragsschätzung; lassen Sie das Feld frei, wenn Sie unsicher sind", dass echte, aber unvollständige Anfragen abgebrochen werden.
04Stromrechnungen und Dachfotos als personenbezogene Daten behandeln
Eine Stromrechnung ist kein gewöhnlicher Anhang: Sie enthält Namen, Adresse, Zählernummer und Verbrauchsverlauf. Sobald Ihre Website einen Upload für Rechnungen anbietet, verarbeiten Sie personenbezogene Daten, und die Technik dahinter muss das berücksichtigen.
Ein kurzer Datenschutzhinweis gehört direkt neben den Upload, nicht hinter einen Link am Seitenende. Läuft das Formular über einen externen Dienst, etwa einen Formular oder CRM Anbieter, verlangt Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit diesem Dienstleister. Für Cookies und Tracking, die nicht unbedingt erforderlich sind, verlangt § 25 TDDDG eine Einwilligung, bevor Informationen auf dem Gerät gespeichert oder ausgelesen werden.
- Speicherung: Dateien liegen in einem geschützten Bereich, auf den nur berechtigte Mitarbeiter zugreifen, nie in einem öffentlichen Ordner.
- Weitergabe: Dateien erreichen das Team über ein Dashboard statt als Anhang; per E-Mail kommt nur eine Benachrichtigung.
- Löschung: Unterlagen aus Anfragen ohne Auftrag werden nach einer festen Frist gelöscht, die im Hinweis steht.
- Alternative: Wer keine Rechnung hochladen möchte, gibt einfach den Jahresverbrauch als Zahl ein.
Auch Dachfotos können verraten, wo jemand wohnt. Vor jeder Veröffentlichung auf einer Projektseite werden die eingebetteten Standortdaten (die GPS Koordinaten, die ein Smartphone in der Datei speichert) entfernt und die schriftliche Einwilligung des Kunden geprüft.
05Den Ertragsrechner mit sichtbaren Annahmen bauen
Ein Rechner ist nur dann nützlich, wenn er eine erste Einschätzung liefert, die die Vorortberatung bestätigt, und kein festes Versprechen. Am schnellsten verliert eine Solarwebsite Vertrauen mit einem einzigen Feld, in das man die Rechnung tippt und eine exakte Ersparnis zurückbekommt. Der tatsächliche Ertrag hängt von Ausrichtung, Verschattung, Neigung und Verbrauchsverhalten ab.
Ein guter Rechner zeigt die Annahmen direkt neben dem Ergebnis. Liest der Besucher "angenommen: Süddach ohne Verschattung", denkt er automatisch darüber nach, wie sich sein eigenes Dach unterscheidet.
- Eingaben: Postleitzahl, Ausrichtung, ungefähre Fläche und Jahresverbrauch, jeweils mit der Option "unbekannt".
- Annahmenbox: verwendete Neigung, Verschattung, Systemverluste und das Datum der Tarifangaben.
- Formulierung: "geschätzt", "erste Einschätzung" und "wird bei der Beratung bestätigt" statt "Sie sparen".
- Nächster Schritt: ein Button unter dem Ergebnis, der die Eingaben in die Anfrage übernimmt.
Vor dem Livegang sollten Sie mit Ihrem Berater einige gebaute Anlagen durch den Rechner laufen lassen und die Annahmen anpassen, wo die Ergebnisse von der Praxis abweichen. Besucher, die zuerst ihren eigenen Verbrauch verstehen wollen, können Sie auf den Stromkostenrechner verweisen.
06Umweltaussagen und Ersparnis ohne Irreführung formulieren
Jeder Satz über Klimaschutz oder Ersparnis auf Ihrer Website ist eine geschäftliche Aussage, und für sie gilt das Lauterkeitsrecht. § 5 UWG verbietet irreführende Angaben unter anderem über wesentliche Merkmale einer Leistung, über die von ihrer Verwendung zu erwartenden Ergebnisse und über ökologische Merkmale. Für Solarbetriebe trifft das genau die Sätze, die am häufigsten auf ihren Websites stehen.
"Nie wieder Stromkosten" stellt ein Ergebnis in Aussicht, das von Verbrauch, Tarif und Anlage abhängt. "Klimaneutraler Strom vom eigenen Dach" lässt offen, worauf sich die Aussage bezieht, denn Module werden hergestellt, transportiert und später entsorgt. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln gegen unlauteren Wettbewerb; prüfen Sie Ihre Formulierungen vor der Veröffentlichung.
- Unklar: "Saubere Energie, mit der Ihre Stromrechnung verschwindet."
- Klarer: "Der Strom von Ihrem Dach deckt einen Teil Ihres Verbrauchs; wie viel, berechnen wir bei der Beratung."
- Unklar: "Der einzige zertifizierte Fachbetrieb der Region."
- Klarer: "Unsere Qualifikationen und Mitgliedschaften finden Sie mit Nachweisen auf unserer Seite über uns."
Eine einfache Gewohnheit hilft: Notieren Sie für jede Umwelt oder Ersparnisaussage in einem internen Dokument den Beleg, auf dem sie beruht. Sätze ohne Beleg werden umformuliert oder gestrichen. Dieselbe Liste gilt für Social Media, Prospekte und die Formulierungen Ihres Vertriebs am Telefon.
07Anmeldung und Netzanschluss im eigenen Ablauf erklären
Kunden wollen vor allem wissen, was nach der Unterschrift passiert, und die Ablaufseite nimmt ihnen diese Unsicherheit. In Deutschland muss eine neue Anlage nach § 5 MaStRV innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden. Das ist ein konkreter Schritt, bei dem Kunden wissen wollen, wer ihn übernimmt.
Statt Rechtstexte zusammenzufassen, beschreiben Sie, wie Ihr Betrieb tatsächlich arbeitet: welche Unterlagen der Kunde vorbereitet, welche Schritte Sie übernehmen und wann der Kunde von Ihnen hört. So wird aus einer abstrakten Pflicht ein nachvollziehbarer Plan.
- Beratung: Besichtigung von Dach oder Fläche, Verbrauchsanalyse und erste Planung.
- Planung und Angebot: Anlagenauslegung und ein schriftliches Angebot zur Freigabe.
- Anmeldung beim Netzbetreiber: Unterlagen, die Ihr Betrieb einreicht, und Unterlagen, die der Kunde beisteuert.
- Montage: Gerüst, Arbeiten auf dem Dach und Sicherheitsmaßnahmen am Montagetag.
- Inbetriebnahme und Registrierung: Übergabe der Unterlagen, Eintrag im Marktstammdatenregister und Einrichtung des Monitorings.
Nennen Sie keine festen Fristen, sondern erklären Sie, was das Tempo bestimmt, etwa Rückmeldungen des Netzbetreibers oder fehlende Unterlagen. Markieren Sie jeden Satz mit Rechtsbezug und ergänzen Sie unten ein Datum der letzten Prüfung. Für Anlagen in Österreich oder der Schweiz beschreiben Sie die entsprechenden Schritte nach den dort geltenden Regeln.
08Projektseiten als Datenblatt anlegen und schnell halten
Eine Projektseite ist ein Datenblatt, mit dem Besucher ihre eigene Situation vergleichen können, keine Sammlung schöner Fotos. Gleiche Felder in gleicher Reihenfolge bei jeder Anlage machen den Vergleich leicht.
- Eckdaten: Leistung in kWp, Anlagentyp, Landkreis oder Region und Monat der Inbetriebnahme.
- Komponenten: Module, Wechselrichter, Montagesystem und gegebenenfalls Speicher.
- Herausforderung: ein auf der Baustelle gelöstes Problem, etwa Verschattung, flache Dachneigung oder alte Ziegel, und wie es gelöst wurde.
- Bilder: das Dach vorher, die Montage und die fertige Anlage; Namen nur mit schriftlicher Einwilligung.
Bildlastige Seiten werden schnell langsam. Google bewertet beim 75. Perzentil der Seitenaufrufe den LCP (Ladezeit des größten Elements) bis 2,5 Sekunden, den CLS (Verschiebung des Layouts) bis 0,1 und den INP (Reaktionszeit auf eine Eingabe) bis 200 Millisekunden als gut. Komprimierte Bilder in modernen Formaten, Laden beim Scrollen und reservierte Bildmaße sind die Grundlage.
Kunden, die vor der Montage ein neues Dach brauchen, sind auf einer getrennten Website des Dachdeckers besser aufgehoben; wie diese Trennung funktioniert, zeigen wir bei Websites für Dachdecker. Wie Ihre heutige Website auf dem Smartphone wirkt, prüfen Sie mit dem Test zur mobilen Darstellung.
09Eine Projektmappe für Gewerbekunden und Investoren
Bei Gewerbedächern und Freiflächen fällt die Entscheidung an einem Tisch, deshalb sollte die Website etwas liefern, das man an diesen Tisch mitnehmen kann. Die Haustechnik fragt nach technischen Details, die Buchhaltung nach Ablauf und Risiken, die Geschäftsführung nach der Verlässlichkeit Ihres Betriebs. Eine einzige Seite, die alle drei bedienen will, überzeugt keinen.
Wir empfehlen für die Gewerbeseite eine herunterladbare Projektmappe. Sie bündelt die Inhalte der Website in einer Form, die sich in einer Besprechung zeigen lässt, und ein kurzes Formular beim Download zeigt Ihnen, wer sich interessiert.
- Betrieb: Qualifikationen, Teamstruktur und die Art, wie Projekte gesteuert werden.
- Technik: Prüfung der Dachstatik, Wahl des Montagesystems und ein Plan für die Montage im laufenden Betrieb.
- Ablauf: die Aufgaben Ihres Betriebs und des Kunden von der Anmeldung bis zur Inbetriebnahme.
- Referenzen: Datenblätter von Gewerbeprojekten ähnlicher Größe.
Investoren und Flächeneigentümer bekommen ein eigenes kurzes Formular mit Lage, ungefährer Flächengröße und Projektphase. Auch Bewerbungen von Handwerkspartnern brauchen ein eigenes Formular, sonst verstopfen sie die Vertriebsliste. Eine Teamseite mit den Rollen von Projektleitung und Bauleitung und einem direkten Kontakt für technische Fragen zeigt Gewerbekunden Ihre Größe ganz konkret.
10Mit Wartung und Monitoring in Kontakt bleiben
Mit der Übergabe endet die Kundenbeziehung nicht; die Wartungsseite ist die verlässlichste Quelle für Folgeaufträge und Empfehlungen. Modulreinigung, Wechselrichterstörungen und sinkender Ertrag sind die häufigsten Fragen nach der Montage, und wer auf Ihrer Website keine Antwort findet, sucht einen anderen Betrieb.
Das Serviceformular sollte sich nach der Art des Problems aufteilen. Wer eine Fehlermeldung am Wechselrichter sieht, schickt ein Foto des Fehlercodes, und der Techniker kommt mit dem richtigen Ersatzteil. Wer weniger Ertrag bemerkt, findet eine kurze Anleitung, welche Ansicht er in der Monitoring App prüfen sollte.
- Störungsmeldung: Foto des Fehlercodes, Datum der Inbetriebnahme und Standort der Anlage.
- Regelmäßige Wartung: Terminwunsch für Reinigung und Prüfung, mit saisonaler Erinnerung.
- Fremdanlagen: ein eigenes Formular für Anlagen, die andere Betriebe gebaut haben.
- Hilfe zum Monitoring: eine Anleitung Schritt für Schritt für Kunden, die nicht in ihre App kommen.
Erinnerungen per E-Mail oder SMS brauchen eine eigene Einwilligung. Die Betreuung von Fremdanlagen ist eine starke Quelle für Neukunden, gerade wenn der ursprüngliche Errichter nicht mehr am Markt ist. Nennen Sie offen, welche Wechselrichterhersteller Sie betreuen können.
11Bei Suchen nach Anlagentyp und Region sichtbar sein
Gesucht wird nach Photovoltaik entlang zweier Achsen: Anlagentyp und Ort. Wer "PV Anlage Gewerbedach" eingibt, und wer "Solaranlage Einfamilienhaus" sucht, sollten auf unterschiedlichen Seiten landen, und Suchen mit Stadt oder Landkreis brauchen Inhalte über das Gebiet, das Sie tatsächlich bedienen.
Eine Regionalseite zu kopieren und nur den Ortsnamen zu tauschen, funktioniert nicht. Jede Regionalseite zeigt dort gebaute Anlagen, die typischen Dachformen der Gegend und an welchen Tagen Ihr Beratungsteam dort unterwegs ist. Ohne Projekte in einer Region verzichten Sie besser auf die Seite.
- Ratgeber: Artikel zu Dacheignung, Speicherentscheidung und Wartungsintervallen für die Recherchephase.
- Google Unternehmensprofil: der Firmenname genau wie im echten Leben, ohne angehängte Suchbegriffe; empfangen Sie keine Kunden am Firmensitz, legen Sie ein Einzugsgebiet fest und blenden die Adresse aus.
- Strukturierte Daten: Firmenangaben und häufige Fragen nur mit Informationen auszeichnen, die auf der Seite sichtbar sind.
- Interne Links: jeder Ratgeber verweist auf seine Anlagentypseite, jede Projektseite auf ihren Anlagentyp.
Die Suchseite dieser Struktur behandeln wir in unserer Suchmaschinenoptimierung. Jede Seite sollte die eine Antwort auf eine Suche sein. Planen Sie Ratgeber nach Kalender: Wartungsthemen vor dem Winter, Themen zur Anschaffung vor dem Frühjahr.
12Einen langen Entscheidungszyklus richtig messen
Bei Photovoltaik ist eine Anfrage der Anfang eines Verkaufs, nicht sein Ergebnis; die Messung darf deshalb nicht beim Formular aufhören. Um zu sehen, welche Seiten wirklich Aufträge bringen, müssen Sie festhalten, was mit jeder Anfrage danach passiert.
- Erfassen Sie Formulare, Anrufe und WhatsApp Klicks ab dem ersten Tag als Conversions, im Rahmen der Einwilligung.
- Versehen Sie jede Anfrage automatisch mit der Herkunftsseite und dem Anlagentyp.
- Lassen Sie den Vertrieb jede Anfrage bei Beratung, Angebot und Auftrag markieren.
- Vergleichen Sie einmal im Monat, welche Seiten Anfragen bis zum Auftrag gebracht haben.
Diese Sicht kann zeigen, dass die Eigenheimseite viele Anfragen bringt, die wenigen Gewerbeanfragen aber häufiger zum Auftrag werden. Ein kurzes Feld "Grund für Absage", etwa Dach ungeeignet oder Budget verschoben, liefert zusätzliche Erkenntnisse. Bei Suchanzeigen setzt sich der Qualitätsfaktor von Google aus erwarteter Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Zielseite zusammen; er ist ein Diagnosewerkzeug und kein direkter Faktor in der Auktion.
Für saisonale Aktionen passt eine eigene Landingpage für Dachanlagen zur Anzeige, ohne die Hauptseite zu verändern. Kampagne und Messung bauen wir gemeinsam in unserer Google Ads Betreuung auf.
13Häufige Fehler auf Solarwebsites und bessere Wege
Diese Probleme sehen wir auf Websites von Solarbetrieben am häufigsten, und viele lassen sich leicht beheben. Zu jedem Fehler nennen wir den besseren Weg.
- Stockfotos von Modulen: glänzende Dächer aus Bilddatenbanken schaffen kein Vertrauen; zeigen Sie eigene Fotos, auch von der Montage.
- Rechner mit nur einem Feld: ersetzen Sie versteckte Annahmen und exakte Zahlen durch eine erste Einschätzung mit sichtbaren Annahmen und dem Weg zur Beratung.
- Startseite voller Herstellerlogos: Logos allein schaffen kein Vertrauen; erklären Sie auf Projektseiten, warum Sie die Komponenten gewählt haben.
- Ein Formular für alles: geben Sie Kunden, Investoren und Handwerkspartnern eigene Formulare, statt ein Postfach von Hand zu sortieren.
- Veraltete Ablaufseite: markieren Sie jeden Satz mit Rechtsbezug, prüfen Sie ihn mindestens einmal im Jahr an amtlichen Quellen und zeigen Sie das Prüfdatum.
- Fehlende Impressumsangaben: ergänzen Sie ein vollständiges Impressum nach § 5 DDG, statt nur einen Namen und eine Telefonnummer im Footer zu zeigen.
Viele dieser Fehler entstehen nicht im Design, sondern weil nie geklärt wurde, für wen eine Seite geschrieben ist. Die Frage "Wer liest das, und in welcher Phase?" fängt viele davon schon vor dem Livegang ab.
14Fragen an Ihre Agentur und der nächste Schritt
Die richtige Agentur will Ihren Beratungsablauf verstehen, bevor sie die Website schön macht. Wir empfehlen, jedem Team, von dem Sie ein Angebot einholen, diese Fragen zu stellen.
- Entwickeln Sie die Felder der Anfrage aus den Fragen unseres Beraters?
- Wo liegen hochgeladene Rechnungen, wer hat Zugriff und wann werden sie gelöscht?
- Wer legt die Annahmen des Rechners fest, und wie wird das Ergebnis formuliert?
- Woran sehen wir, ob aus einer Anfrage ein Auftrag geworden ist?
- Wer hält die Sätze mit Rechtsbezug aktuell, wenn sich Regeln ändern?
Im Solarbereich haben wir noch kein laufendes Kundenprojekt; unseren Ansatz zeigen wir auf einer Live Demo, die auf dieser Seite verlinkt ist, und unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie bei unseren Referenzen. Pakete vergleichen Sie im Bereich Preise für Webdesign, oder Sie nehmen Kontakt mit uns auf und sprechen mit uns über Ihre Anlagentypen und Ihr Einzugsgebiet. Im Gespräch sammeln wir Ihre Beratungsfragen und schicken Ihnen Umfang und Angebot schriftlich.
Drei Dinge beschleunigen den Start: die Projekte des letzten Jahres mit Fotos, die Fragen Ihres Beraters aus dem ersten Telefonat in schriftlicher Form und der Anlagentyp, den Sie zuerst ausbauen wollen. Damit steht der Großteil der Struktur schon nach dem ersten Termin.