Die Anzeige führt auf die Startseite
Wer auf die Kampagne klickt, landet zwischen Menüs, Leistungslisten und Neuigkeiten. Findet er das Angebot nicht in wenigen Sekunden, geht er zurück; bezahlt ist der Klick trotzdem.
Lösung im Webdesign
Eine Landingpage hat eine Aufgabe: die Person, die auf Ihre Anzeige klickt, zu einer einzigen Aktion zu führen, etwa ein Formular ausfüllen, anrufen oder sich anmelden. Anders als eine Unternehmenswebsite, die alles erklärt, baut sie auf einer Botschaft, einem Ziel und einem messbaren Ergebnis auf.
Kurz gesagt
Eine Landingpage ist eine fokussierte Seite ohne Navigation, die Besucher aus einer Anzeige zu genau einer Handlung führt. Die Überschrift greift das Versprechen der Anzeige auf, das Formular bleibt kurz, und jede Conversion wird gemessen. Gegenüber Anzeigen, die auf die Startseite führen, liegt der Unterschied im Fokus: Besucher finden auf dem ersten Bildschirm, wofür sie geklickt haben, und das stärkt auch die Nutzererfahrung mit der Landingpage in Google Ads.
Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:
Wann sie sich lohnt
Nicht jedes Unternehmen braucht als Erstes eine Landingpage. Wenn Sie Ihre Leistungen vorstellen und dauerhaft über die Suche gefunden werden wollen, brauchen Sie eine vollständige Unternehmenswebsite; eine Landingpage ersetzt sie nicht. Wenn Sie aber Anzeigen schalten, kommen Ihnen die folgenden Verluste vermutlich bekannt vor.
Wer auf die Kampagne klickt, landet zwischen Menüs, Leistungslisten und Neuigkeiten. Findet er das Angebot nicht in wenigen Sekunden, geht er zurück; bezahlt ist der Klick trotzdem.
In der Anzeige steht „Probetraining kostenlos“, die Seite erzählt etwas anderes. Google Ads bewertet die Nutzererfahrung mit der Zielseite als eine von drei Komponenten des Qualitätsfaktors; fehlende Übereinstimmung wirkt sich auf Conversions und Kosten aus.
Ein Formular mit zehn Feldern auf dem Handydisplay ist die Stelle, an der die meisten Besucher abbrechen. Für ein erstes Gespräch reichen meist zwei oder drei Felder.
Werden Formulare, Anrufe und WhatsApp Klicks nicht gemessen, wird das Budget nach Gefühl verteilt; die erfolgreiche Kampagne lässt sich nicht ausbauen, die schwache nicht abschalten.
Quellen: Google Ads Hilfe: Informationen zum Qualitätsfaktor für Suchkampagnen
Unser Aufbau
Wir gestalten die Landingpage als Fortsetzung der Anzeige: Der Besucher sieht das Versprechen, auf das er geklickt hat, in der Überschrift wieder, versteht das Angebot im ersten Bildschirm und handelt mit einem einzigen Button. Kein Menü, keine Links ohne Bezug, keine Abschnitte, die ablenken.
Bevor die Seite online geht, sind die Conversion Tags eingerichtet und der Consent Mode verbunden; in der Google Ads Betreuung sehen Sie, welches Keyword welche Anfrage bringt. Sobald genug Daten vorliegen, testen wir Varianten von Überschrift, Bild oder Formular und übernehmen die erfolgreiche Version dauerhaft.
Bei Branchenkampagnen verbinden wir diesen Aufbau mit Wissen über die Branche; die Seite für die Implantatkampagne einer Zahnarztpraxis etwa schreiben wir sachlich und mit Blick auf die geltenden Werberegeln.
Kein Menü, keine Ausstiege: Jeder Block dient derselben Handlung, das Conversion Tracking läuft ab dem ersten Tag, und Impressum sowie Datenschutz bleiben im Fußbereich erreichbar.
Welche Kampagne?
Die Handlung, die eine Kampagne auslösen soll, bestimmt den Aufbau der Seite.
Anmeldung
Sammelt Probetrainings und Anmeldungen für Schulen, Kurse oder Veranstaltungen.
Angebot und Termin
Nimmt Anfragen für Angebote oder Termine von Dienstleistern in einem Schritt an.
Aktion und Launch
Eine zeitlich begrenzte Seite für einen Rabatt, ein neues Produkt oder ein Saisonangebot.
Bausteine einer Landingpage
Jeder Baustein beantwortet eine Frage: Sollte der Besucher auf dieser Seite bleiben, und was soll er jetzt tun?
Die Überschrift wiederholt das Versprechen der Anzeige mit denselben Worten. Gibt es mehrere Anzeigengruppen, führt jede auf ihre eigene Variante.
Die Seite bittet nur um eine Sache: Formular, Anruf oder WhatsApp. Die Formularfelder beschränken sich auf das, was für ein erstes Gespräch wirklich nötig ist.
Echte Referenzen, Zertifikate, Google Bewertungen und Kontaktdaten stehen dort, wo die Entscheidung fällt: in der Nähe des Buttons.
Anzeigenklicks kommen häufig vom Smartphone; die Seite bleibt schlank, Bilder werden komprimiert, der erste Bildschirm lädt ohne Verzögerung.
Conversion Tags werden am ersten Tag eingerichtet; Cookie Consent und Googles Consent Mode binden wir mit Blick auf die DSGVO ein. Impressum und Datenschutzhinweise sind auch auf der Landingpage mit einem Klick erreichbar.
Sobald genug Traffic da ist, testen wir jeweils eine Variable: Überschrift, Bild, Formularlänge. Ausgewertet wird anhand der Daten, nicht nach Gefühl.
Vergleich
| Thema | Anzeigen auf die Startseite | Landingpage |
|---|---|---|
| Ziel | Marke und alle Leistungen vorstellen | Eine Handlung für eine Kampagne |
| Navigation | Viele Links, Besucher verlieren sich | Kein Menü, ein Weg |
| Botschaft | Allgemeine Überschrift, oft ohne Bezug zur Anzeige | Die Überschrift greift das Versprechen der Anzeige auf |
| Formular | Allgemeines Kontaktformular | Kurzes Formular für die Kampagne |
| Messung | Besuche und Conversions der ganzen Website | Conversions je Anzeigengruppe |
| Tests | Jede Änderung betrifft die ganze Website | Varianten laufen, ohne die Hauptseite zu verändern |
Schnellcheck
Unverzichtbar: Hat Ihre Website das?
0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihrer Website.
Nach Bedarf
Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Erzählen Sie uns, welche Anzeigen Sie schalten und was Besucher tun sollen; wir skizzieren den Seitenaufbau und schicken Ihnen ein schriftliches Angebot.
Ablauf
Wir klären Ihr Geschäft, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website in einem Satz: Wem verkauft sie was, über welche Aktion? Umfang und Zeitplan entstehen aus dieser Antwort.
Startseite und zentrale Vorlagen kommen zuerst als Entwurf zu Ihnen; ohne Ihre Freigabe wird kein Code geschrieben. Wir mögen keine Überraschungen und verursachen keine.
Das freigegebene Design wird zu schnellem, sicherem, wartbarem Code. Sie verfolgen den Fortschritt im CRM und sehen jede Seite vor dem Livegang in einer Testumgebung.
Die Website geht mit Analytics, Search Console und Conversion Tracking online; Panel Einweisung inklusive, Hosting und Wartung im ersten Jahr enthalten.
Suche, Geschwindigkeit und Messung
Varianten, die nur für Anzeigen entstehen, werden meist von der Indexierung ausgeschlossen, damit in den Suchergebnissen kein doppelter Inhalt entsteht. Behandelt die Seite ein dauerhaft gesuchtes Thema, wird sie indexiert und auch für die Suche geschrieben.
Vor dem Livegang durchläuft die Seite einen mobilen Geschwindigkeitstest; die Core Web Vitals werden dokumentiert.
Formulare, Anrufe und WhatsApp Klicks fließen als Conversions in Google Ads und Analytics; die Gebotsstrategie arbeitet mit den richtigen Daten.
Die Landingpage kann in einem Verzeichnis Ihrer Website oder auf einer eigenen Subdomain laufen; Marke, Domain und Messung bleiben in denselben Konten.
Kostenlose Tools
Berechnen Sie Budget, Conversion Rate und Testdauer, bevor die Seite steht, und bereiten Sie Anzeigentext und Tracking Links vor.
Tech SEO
Testet, ob eine Seite auf dem Smartphone gut nutzbar ist: Viewport, Schriftgröße, Tap Targets, Screenshot und Core Web Vitals.
Conversion
Prüfen Sie, ob Ihr A/B Test statistisch signifikant ist, und berechnen Sie die nötige Stichprobengröße und Testdauer.
Conversion
Berechnen Sie Conversion Rate, CPA und Umsatz pro Besucher und planen Sie, wie viele Besucher Sie für Ihr Ziel brauchen.
Analytics
Erzeugen Sie korrekt getaggte Links mit Ads-, Social- und Newsletter Vorlagen.
Ads
Schreiben Sie 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungen einer responsiven Suchanzeige mit Zeichenlimit und sehen Sie die Anzeigenvorschau für Google mobil und am Desktop.
Ads
Berechnen Sie aus Klickpreis, Conversion Rate und Ziel das nötige Monatsbudget und Tagesbudget für Google Ads samt CPA und ROAS.
Echte Projekte
Für Sportschulen und Kurse in der Türkei haben wir Seiten gebaut, die in Anmeldephasen zusammen mit Anzeigen laufen. Alle Projekte finden Sie auf der Referenzseite.
Sportausbildung · Webdesign, Landingpage, Anzeigenbetreuung
Sportausbildung · Landingpage Design, Google Ads
Sportausbildung · Webdesign, Landingpage, lokales SEO
Sportausbildung · Webdesign, Landingpage, lokales SEO
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.
Nächster Schritt
Erzählen Sie uns von Kampagne, Budget und Zielaktion; nach einem kostenlosen 15-minütigen Gespräch erhalten Sie Umfang und Angebot schriftlich.
Ausführlicher Ratgeber
Wer eine Landingpage erstellen lässt, investiert im Kern in eine Verbindung: zwischen dem Klick auf eine Anzeige und einer Anfrage, die Sie messen und bearbeiten können. Ob sie trägt, entscheiden wenige Stellen: die Übereinstimmung von Suchbegriff und Überschrift, das Formular, die Ladezeit auf dem Smartphone und eine Messung, die mit dem Cookie Banner zusammenarbeitet.
Dieser Text richtet sich an Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Google Ads oder andere bezahlte Kampagnen schalten. Darin beschreiben wir, Talha Aslan und Team, wie wir solche Seiten planen, bauen und auswerten, welche rechtlichen Pflichten in Deutschland dazugehören und woran Sie das Angebot einer Agentur prüfen können.
Eine Landingpage ist eine Zielseite für Besucher mit einer bestimmten Absicht: Sie bietet genau eine Handlung an und lässt alles weg, was davon ablenkt. Kurz muss sie dabei nicht sein, solange jeder Abschnitt dieser Handlung dient.
Drei Seitentypen werden oft verwechselt. Die Startseite verteilt Besucher mit unterschiedlichen Anliegen auf viele Wege, eine Kampagnenseite begleitet eine befristete Aktion und endet mit ihr, und eine Anfrageseite sammelt dauerhaft Anfragen zu einer Leistung, etwa zur Badsanierung, und überdauert in der Regel mehrere Kampagnen. Eine eigene Zielseite lohnt sich, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft:
Ohne bezahlten Traffic bleibt eine einzelne Landingpage dagegen meist unsichtbar, weil eine Seite mit nur einem Angebot kaum organische Besucher anzieht. Wer dauerhaft über die Suche gefunden werden möchte, braucht zuerst eine Unternehmenswebsite mit eigenen Seiten für jede Leistung.
Wie viel eine Zielseite leisten muss, hängt davon ab, was der Besucher beim Klick schon weiß und wie konkret er sucht. Daraus ergibt sich je nach Kanal ein anderer Bedarf:
Bei Performance Max Kampagnen, die Google automatisch über mehrere Kanäle ausspielt, kann die Erweiterung der finalen URL Besucher auf andere Seiten Ihrer Domain leiten. Soll jeder Klick auf der Landingpage ankommen, prüfen Sie diese Einstellung vor dem Start.
Der Besucher sollte auf der Seite in denselben Worten weiterlesen, in denen er gesucht und die Anzeige gelesen hat; im Marketing heißt diese Übereinstimmung Message Match. Wo die Kette reißt, tippen Besucher auf Zurück.
Nehmen wir einen Heizungsbauer, der das Keyword „Wärmepumpe im Altbau“ bucht. Seine Anzeige verspricht „Wärmepumpe im Altbau: Eignung vor Ort prüfen“, die Überschrift der Seite lautet „Wärmepumpe im Altbau: Wir prüfen, ob Ihr Haus geeignet ist“, und der Button heißt „Prüftermin anfragen“. Keine Stufe führt ein neues Thema ein.
Daraus folgt eine Arbeitsregel: ein Thema je Anzeigengruppe, eine Seitenvariante je Thema. Pro Variante ändern wir nur, was der Besucher dem Thema zuordnet, also Überschrift, Unterzeile, Hauptbild und die erste Referenz; Formular, Vertrauensbereich und Technik bleiben gleich und werden zentral gepflegt.
Responsive Suchanzeigen setzt Google aus Ihren Titeln und Beschreibungen selbst zusammen, deshalb muss jeder einzelne Titel zur Seite passen, nicht nur Ihr Favorit. Den Titel mit dem Kernversprechen können Sie an die erste Position anpinnen; das schränkt die Kombinationen ein, sichert aber den Bezug. Mit unserer Vorschau für Google Ads Anzeigen sehen Sie vorab, wie die Texte zusammen wirken.
Was ohne Scrollen sichtbar ist, der sogenannte Above the Fold Bereich, muss fünf Aufgaben erfüllen, und zwar in der Reihenfolge, in der sich ein Besucher orientiert. Wir planen ihn von oben nach unten so:
Prüfen Sie das Ergebnis auf einem kleinen Smartphone im Hochformat und nicht nur in der Desktopvorschau Ihres Baukastens. Rutscht der Button dort unter die Bildschirmkante, kürzen Sie zuerst die Überschrift und verkleinern das Bild, bevor Sie Inhalte streichen.
Ein Angebot überzeugt, wenn der Besucher nach wenigen Sätzen weiß, was er bekommt, welchen Aufwand es ihm abverlangt und was nach seiner Anfrage geschieht. Werbeadjektive helfen dabei wenig: „Schnelle und kompetente Beratung“ bleibt leer, während „Erstgespräch per Video, 30 Minuten, danach eine schriftliche Einschätzung“ eine Leistung beschreibt, die man sich vorstellen kann.
Ersetzen Sie deshalb jedes Werbewort durch eine Angabe zu Umfang, Ablauf, Zeitpunkt oder Ergebnis. Danach kümmern Sie sich um den Haupteinwand, also den Grund, aus dem Interessenten trotz Bedarf zögern; Sie finden ihn in Verkaufsgesprächen, E-Mails und Bewertungen. Häufig ist es einer dieser vier:
Der letzte Punkt wird gern übersehen. Eine Seite zur Dachsanierung, die offen sagt, dass keine Kleinreparaturen übernommen werden, spart beiden Seiten Zeit und wirkt glaubwürdiger, weil sie erkennbar nicht jedem alles verspricht.
Ein gutes Formular verlangt nur Angaben, die Sie vor der ersten Rückmeldung tatsächlich brauchen, und lässt sich auf dem Smartphone ohne Umwege abschicken. Diese Regeln setzen wir in jedem Projekt um:
Unter dem Button verweist ein kurzer Satz auf Ihre Datenschutzhinweise nach DSGVO. Werbung ist ein anderer Zweck als die Anfrage: Ein Newsletter braucht ein Kästchen, das niemand vorab angekreuzt hat, und eine Bestätigung per Double Opt In, bei der die Anmeldung erst nach einem Klick auf den Link in einer E-Mail gilt.
Laufen die Daten über einen externen Formulardienst oder in ein CRM, also Ihre Kundendatenbank, schließen Sie mit dem Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Dasselbe gilt für Buchungstools, über die Interessenten direkt einen Termin wählen.
Vertrauen schaffen auf einer Landingpage nur Angaben, die der Besucher überprüfen kann; alles, was nach bloßer Behauptung klingt, schwächt die Seite eher. Belastbar sind Bewertungen mit Quelle und Datum, die außerhalb Ihrer Seite auffindbar sind, Zertifikate mit Aussteller, Kundenlogos mit Zustimmung der Kunden und Fotos Ihrer echten Räume, Fahrzeuge oder Mitarbeitenden.
Eine Garantie gehört nur auf die Seite, wenn es sie schriftlich gibt, und ihre Bedingungen stehen dann direkt daneben statt versteckt in den AGB. Dasselbe gilt für Fristen und begrenzte Plätze: Steht dort eine Zahl, muss sie stimmen.
Auch eine Seite ohne Menü braucht ein Impressum nach § 5 DDG, mit einem Klick aus dem Fußbereich erreichbar; für Besucher ist es zugleich ein Echtheitsnachweis. Bei reglementierten Berufen gehören die zuständige Kammer, die gesetzliche Berufsbezeichnung samt dem Staat, in dem sie verliehen wurde, und die berufsrechtlichen Regelungen hinein. Für Österreich und die Schweiz gelten eigene Vorschriften, die Sie mit Ihrer Rechtsberatung klären.
Im Gesundheitsbereich ziehen Werberegeln zusätzliche Grenzen. § 11 HWG beschränkt vergleichende Darstellungen mit Vorher und Nachher Bildern bei operativen Eingriffen der plastischen Chirurgie, und das zahnärztliche Berufsrecht erlaubt sachliche Information, untersagt aber berufswidrige Werbung. Eine Implantatseite auf Websites für Zahnarztpraxen gewinnt Vertrauen deshalb eher durch Angaben zu Behandlern, Ablauf und Grenzen der Behandlung als durch große Worte.
Eine Landingpage sollte bei echten Besuchern die Werte erreichen, die Google für die Core Web Vitals als gut einstuft, gemessen am 75. Perzentil der Seitenaufrufe. Das heißt: LCP (Largest Contentful Paint, die Zeit bis zum Laden des größten sichtbaren Elements) höchstens 2,5 Sekunden, INP (Interaction to Next Paint, die Reaktion auf Tippen und Klicken) höchstens 200 Millisekunden und CLS (Cumulative Layout Shift, das Verrutschen von Inhalten beim Laden) höchstens 0,1.
Eine neue Seite hat oft zu wenige Besucher für Felddaten, also Messwerte echter Chrome Nutzer. Bis genug davon vorliegen, arbeiten wir mit Labortests und echten Geräten; unseren Test für Mobilgeräte können Sie dafür ebenfalls nutzen. Die wirksamen Stellschrauben sind meist dieselben:
Die Messung muss stehen, bevor der erste bezahlte Klick kommt, denn automatische Gebotsstrategien lernen aus Conversions, also aus gemessenen Zielhandlungen wie einer Anfrage. Wir richten sie in dieser Reihenfolge ein:
Von den drei Komponenten des Qualitätsfaktors verbessern Sie auf der Seite selbst vor allem eine: die Nutzererfahrung mit der Landingpage. Voraussichtliche Klickrate und Anzeigenrelevanz hängen stärker an Keywords und Anzeigentexten. Google zeigt den Qualitätsfaktor in Suchkampagnen je Keyword auf einer Skala von 1 bis 10 und beschreibt ihn als Diagnosewerkzeug; direkt in die Auktion fließt er nicht ein.
Nützlich sind vor allem die Teilbewertungen: Steht die Nutzererfahrung mit der Landingpage auf „Unterdurchschnittlich“, während die Anzeigenrelevanz passt, liegt der Hebel auf der Seite. Wir blenden dann im Keywordbericht die Spalten für alle drei Komponenten ein und sortieren nach Kosten, damit die teuren Keywords zuerst an der Reihe sind.
Danach gleichen wir die Suchanfragen aus dem Bericht zu den Suchbegriffen mit dem Thema der Seite ab; passt beides nicht zusammen, helfen auszuschließende Keywords oder eine eigene Variante. Außerdem prüfen wir, ob erkennbar ist, wer hinter dem Angebot steht, und ob Chatfenster oder Werbeeinblendungen auf dem Smartphone den Inhalt verdecken.
Als Google Partner betreuen wir Anzeigen und Seiten im selben Team. In unserer Google Ads Betreuung planen wir Änderungen an Texten und Seite daher als ein Vorhaben.
Ein A/B Test, bei dem zwei Versionen einer Seite zeitgleich an zufällig aufgeteilte Besucher gehen, liefert nur dann eine belastbare Antwort, wenn Frage, Messgröße und Laufzeit vor dem Start feststehen. Wir gehen in fünf Schritten vor:
Reicht der Traffic für einen sauberen Test nicht, vergleichen Sie größere Unterschiede, etwa zwei grundverschiedene Seitenkonzepte statt zweier Buttonfarben, oder beobachten Sie einige Personen aus der Zielgruppe bei der Bedienung. Halten Sie jedes Ergebnis fest, auch ein Unentschieden, damit dieselbe Idee nicht später erneut getestet wird.
In den Suchindex gehört eine Landingpage nur, wenn sie ein Thema behandelt, nach dem auch ohne Ihre Kampagne gesucht wird, und ihr Inhalt für sich allein trägt; reine Anzeigenvarianten bleiben draußen. Für den Ausschluss dient noindex, eine Anweisung im Seitenkopf, die Seite nicht in den Index aufzunehmen.
Dafür muss die Seite crawlbar bleiben, denn die robots.txt, die Datei mit den Zugriffsregeln für Crawler, hat eine Tücke: Sperrt sie die Adresse, kann Google das noindex nicht lesen, und die Adresse kann trotzdem im Index auftauchen. Eine zweite Tücke betrifft Anzeigen. AdsBot, der Crawler, mit dem Google Ads Zielseiten prüft, beachtet allgemeine Sperren für alle Crawler nicht, wohl aber Regeln, die ihn ausdrücklich nennen; wer ihn namentlich aussperrt, riskiert abgelehnte Anzeigen.
Für eng verwandte Varianten, die auffindbar bleiben sollen, setzen Sie einen Canonical, also einen Verweis auf die maßgebliche Version; Google wertet ihn als starkes Signal, nicht als Befehl. Wählen Sie pro Variante ein Signal, noindex oder Canonical, und nicht beide zugleich. Anzeigenvarianten gehören außerdem weder in die XML Sitemap noch in die Navigation. Wie Kampagnenseiten und Leistungsseiten zusammenspielen, legen wir im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung vorab fest, damit keine Variante Ihrer Leistungsseite Suchanfragen abnimmt.
Viele Probleme, die wir bei bestehenden Landingpages finden, entstehen nicht im Design, sondern an den Übergängen zwischen Anzeige, Seite, Messung und Vertrieb. Diese sechs begegnen uns regelmäßig:
Wenn eine Kampagne endet, ist das Wissen aus der Seite mehr wert als die Seite selbst; halten Sie es fest, bevor Sie entscheiden, ob die Adresse bleibt, weiterleitet oder vom Netz geht. Wir dokumentieren mit unseren Kunden, welche Anzeigengruppe Anfragen mit späteren Aufträgen brachte, welcher Einwand in den Gesprächen vorherrschte und welche Testvariante sich durchgesetzt hat. Die Varianten archivieren wir als Vorlage, statt sie zu löschen, und Formulardaten werden nach der Frist aus Ihren Datenschutzhinweisen entfernt.
Bei der Wahl einer Agentur trennen wenige Fragen solide Arbeit von hübschen Entwürfen. Stellen Sie diese vor dem Auftrag:
Versprechen zu Platzierungen oder Conversion Zahlen sollten Sie skeptisch machen, denn Ergebnisse hängen auch von Markt, Angebot und Wettbewerb ab. Brauchen Sie eine Seite für laufende oder geplante Anzeigen, ist eine Landingpage mit Varianten der passende Auftrag. Fehlt noch eine tragfähige Website, beginnen Sie dort; die Pakete dafür stehen im Preisbereich für Webdesign.
Wenn Sie Ihre Landingpage erstellen lassen möchten, schicken Sie uns über das Kontaktformular einen Screenshot Ihrer Anzeige, die heutige Zieladresse und die gewünschte Handlung. Daraus entsteht ein schriftlicher Vorschlag für Aufbau, Messung und Umfang.
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