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März Core Update abgeschlossen: Was Sie jetzt tun sollten

Talha Aslan 16 Minuten Lesezeit 2 Aufrufe

Ist das März Core Update abgeschlossen und wann endete es?

Das März Core Update ist ein breites Rankingupdate von Google, das laut Google Search Status Dashboard am 27. März 2026 startete und am 8. April 2026 endete. Der Rollout dauerte rund zwölf Tage. Google beschreibt es als reguläres Update, das relevante und zufriedenstellende Inhalte aller Arten von Websites besser sichtbar machen soll.

Der Rollout ist also vorbei, und die meisten Rankingbewegungen beginnen sich zu beruhigen. In diesem Beitrag zeigen wir die Daten, Googles offizielle Aussage und die nächsten Schritte. Unser Team geht nach jedem Core Update gleich vor: Zunächst lesen wir die Daten, dann entscheiden wir.

Die Zeitangaben stammen aus dem Google Search Status Dashboard. Unsere Einschätzungen zur Wirkung auf Seiten beruhen dagegen auf Praxiserfahrung. Deshalb versprechen sie nicht für jede Website dasselbe Ergebnis.

Wann lief das März Core Update aus?

Laut dem Status Dashboard von Google begann das Update am 27. März 2026. Als Abschlussdatum nennt das Dashboard den 8. April 2026. Die Gesamtdauer beträgt dort zwölf Tage und einige Stunden.

Außerdem veröffentlichte Google im selben Zeitraum ein eigenes Spam Update. Es startete am 24. März 2026 und dauerte etwa 19,5 Stunden. Somit trafen zwei verschiedene Ereignisse innerhalb weniger Tage aufeinander.

EreignisStartDauerStatus
------------
März Spam Update24. März 2026Etwa 19,5 StundenAbgeschlossen
März Core Update27. März 2026Etwa 12 TageAbgeschlossen (8. April 2026)

Quelle: Google Search Status Dashboard. Branchenmeldungen zufolge war dieser Rollout schneller als das Core Update vom Dezember 2025. Allerdings sagt die kürzere Dauer nichts über die Stärke der Wirkung aus.

Tragen Sie diese Daten in Ihre eigenen Berichte ein. Markieren Sie das Zeitfenster im Diagramm der Search Console, dann sehen Sie, wo die Bewegung begann. Außerdem sollten Sie eigene Änderungstermine in dieselbe Zeitleiste einfügen, denn so erkennen Sie Ursache und Wirkung leichter.

Was ist der Unterschied zwischen Core Update und Spam Update?

Ein Core Update verändert, wie die Rankingsysteme von Google Inhalte insgesamt bewerten. Ein Spam Update nimmt dagegen Seiten ins Visier, die gegen die Spamrichtlinien verstoßen. Beide folgen einer anderen Logik, daher reagieren Sie unterschiedlich darauf.

Bei einem Spam Update liegt meist ein Verstoß vor. Dazu gehören zum Beispiel versteckter Text, gekaufte Links oder massenhaft erzeugte Seiten ohne Wert. Bei einem Core Update gibt es oft gar keinen Verstoß; andere Websites haben Sie schlicht überholt.

Dann erklären wir das Kunden mit einem einfachen Bild. Ein Spam Update gleicht einem Verkehrspolizisten, der Regelbrecher bestraft. Ein Core Update gleicht einem Schiedsrichter, der die gesamte Tabelle neu berechnet. Ändert sich die Formel, kann Ihre Platzierung wechseln, obwohl Sie keinen Fehler gemacht haben.

Die Unterscheidung ist wichtig, denn eine falsche Diagnose führt zu falscher Arbeit. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zum Google Spam Update und zur Vermeidung von Abstrafungen.

Weil beide Updates Ende März so nah beieinander lagen, prüfen Sie zuerst die Daten. Begann Ihr Einbruch am 24. März oder erst nach dem 27. März?

Was hat Google zu diesem Update gesagt und was nicht?

Google nannte es ein reguläres Update, das relevante und zufriedenstellende Inhalte aller Arten von Websites besser sichtbar macht. Einen eigenen Blogbeitrag oder neue Richtlinien gab es nicht. Auch die Abschlussmeldung bestand nur aus einer Zeile.

Dieses Schweigen sagt Ihnen etwas Nützliches. Google hat keinen einzelnen Punkt, den Sie beheben sollen. Daher sollten Sie Behauptungen wie "das Update hat genau diesen Faktor bestraft" mit Vorsicht lesen.

Denken Sie außerdem daran, dass Core Updates keine einzelne Seite und keine einzelne Website gezielt treffen. Die Systeme bewerten Inhalte insgesamt neu. Folglich messen Sie die Wirkung nur mit Ihren eigenen Daten.

Den offiziellen Rahmen finden Sie in Googles Hinweisen zu Core Updates. Dort steht klar, wie Sie die Ergebnisse nach einem Update analysieren.

Stützen Sie Ihre Analyse auf offizielle Quellen. Kommentare Dritter helfen, doch Sie lesen sie als Hypothese und nicht als Tatsache. Treffen Sie also keine Entscheidung auf Basis einer Behauptung, die Sie nicht mit eigenen Daten geprüft haben.

Woran erkennen Sie, ob das März Core Update Ihre Website getroffen hat?

Sie erkennen es, indem Sie Klicks und Impressionen vor und nach dem Update vergleichen. Ein einzelner Tag mit Rückgang reicht als Beleg nicht aus. Eine echte Veränderung zeigt sich als gleichmäßige Verschiebung über mehrere Tage.

Beantworten Sie vor dem Start drei Fragen:

  • Begann der Rückgang oder Anstieg vor dem 24. März oder nach dem 27. März?
  • Betrifft die Änderung die ganze Website oder nur einen Ordner oder Seitentyp?
  • Haben Sie dann im selben Zeitraum veröffentlicht, das Design geändert oder technisch eingegriffen?

Diese Antworten geben Ihnen einen ersten Hinweis, ob Update oder eigene Arbeit die Ursache ist. Danach wechseln Sie zu den Daten der Search Console.

Kleine Schwankungen sind normal. Rankings bewegen sich jeden Tag ein wenig, deshalb beweist eine Änderung von wenigen Prozent selten ein Update. Ein echter Effekt bewegt sich über mehrere Tage bei vielen Suchanfragen in dieselbe Richtung.

Für einen schnellen Überblick über den Zustand Ihrer Seite nutzen Sie unseren SEO Check. Er bündelt technische und inhaltliche Signale auf einem Bildschirm.

Welchen Vergleich führen Sie in der Search Console durch?

Google empfiehlt, nach dem Ende des Rollouts mindestens eine volle Woche zu warten. Danach vergleichen Sie den Zeitraum nach dem Update mit einem Zeitraum davor. Weil dieses Update am 8. April endete, wird das Analysefenster nach dem 15. April aussagekräftig.

Zudem empfehlen wir in der Search Console diese Reihenfolge:

  1. Öffnen Sie zudem den Leistungsbericht und wählen Sie einen Datumsvergleich.
  2. Vergleichen Sie einen Zeitraum vor dem Update mit einem gleich langen Zeitraum danach.
  3. Sortieren Sie konkret im Tab Suchanfragen die größten Verlierer und Gewinner.
  4. Finden Sie vor allem im Tab Seiten heraus, in welchen URL Gruppen der Rückgang liegt.
  5. Prüfen Sie dann die Aufschlüsselung nach Gerät und Land.

Für die Diagnose Schritt für Schritt hilft unser Beitrag zur Analyse von Trafficeinbrüchen in der Search Console. Wenn Sie das Tool neu nutzen, beginnen Sie mit der Anleitung zur Google Search Console für Einsteiger.

Wie lange sollten Sie nach dem Ende des Updates warten?

Während eines Rollouts können sich Rankings sogar innerhalb eines Tages verändern. Deshalb warten Sie nach dem Enddatum mindestens eine Woche und werten dann aus. Zu frühe Entscheidungen beruhen meist auf Rauschen.

Die Wartezeit ist nicht passiv. Außerdem sammeln sie Daten, machen Screenshots und halten Verluste Seite für Seite fest. Löschen Sie dagegen in Panik Inhalte oder ändern Sie alle Titel, erfahren Sie nie, welche Änderung was bewirkt hat.

Zum Beispiel wirkt es verlockend, bei einem Einbruch im Blogordner sofort hunderte Beiträge neu zu schreiben. Doch jede gleichzeitige Änderung verfälscht die nächste Messung. Sicherer ist es, eine Hypothese aufzustellen und sie zu testen.

Halten Sie in dieser Phase auch die Geschäftsleitung auf dem Laufenden. Teilen Sie den Stand früh mit und nennen Sie einen Termin für die Analyse. Ein datierter Analyseplan ist ehrlicher als eine vage Prognose.

Allgemeine Erwartungen haben wir in Wie lange dauert SEO beschrieben. Auch die Wirkung von Core Updates klärt sich meist über Wochen.

Was tun Sie in der ersten Woche, wenn der Traffic gesunken ist?

In der ersten Woche diagnostizieren Sie nur, Sie greifen noch nicht ein. Dann halten sie Seiten, Suchanfragen und Wettbewerber fest. So stützen sich Ihre nächsten Schritte auf Belege und nicht auf Vermutungen.

Hier eine praktische Liste für die erste Woche:

  • Exportieren Sie zudem die verlorenen Seiten in eine Tabelle nach Suchanfrage und URL.
  • Notieren Sie, wer heute bei denselben Suchanfragen oben steht.
  • Listen Sie konkret alle Änderungen an der Website rund um diese Termine auf.
  • Prüfen Sie vor allem Indexierungs- und Crawling Berichte auf technische Fehler.
  • Schauen Sie dann auf den Traffic anderer Kanäle wie Anzeigen und E-Mail.

Wenn Sie diese Liste abarbeiten, finden Sie oft etwas Unerwartetes. Manchmal ist nicht das Update die Ursache, sondern ein versehentliches Noindex Tag oder eine defekte Weiterleitung.

Bleiben Sie außerdem ruhig, wenn Kunden oder Kollegen Druck machen. Ein klarer Analysekalender setzt Erwartungen und verhindert hastige, schädliche Entscheidungen. Jede Notiz, die Sie anlegen, wird später zur Begründung für den nächsten Schritt.

Liegt der Einbruch am Update oder an einem technischen Problem?

Am schnellsten trennen Sie beide Ursachen über die Form des Einbruchs. Technische Probleme erzeugen meist einen plötzlichen, scharfen Bruch. Ein Core Update wirkt dagegen eher schrittweise und verteilt sich auf Gruppen von Suchanfragen.

Die folgende Tabelle hilft bei der ersten Trennung. Zudem ist sie ein Ausgangsrahmen aus unserer Praxis und keine feste Regel.

SignalDeutet auf ein UpdateDeutet auf ein technisches Problem
---------
Datum des EinbruchsDeckt sich mit dem UpdatezeitraumPasst zu einem Release oder Änderungstag
Form des EinbruchsSchrittweise, über viele Suchanfragen verteiltPlötzlich, in einem Ordner gebündelt
IndexstatusSeiten im Index, Ranking niedrigerSeiten aus dem Index gefallen oder fehlerhaft
Server und CrawlingNormalFehler, Verlangsamung oder Sperren sichtbar

Vermuten Sie ein technisches Problem, beheben Sie es zuerst. Denn Inhaltsarbeit zahlt sich nicht aus, solange eine technische Blockade besteht. Danach bewerten Sie, wie groß der Updateeffekt ist.

Welche Seiten trifft ein Core Update meistens besonders stark?

Google veröffentlicht keine Liste mit Seitentypen. Eine feste Liste zu schreiben wäre deshalb unehrlich. Trotzdem geben Muster, die unser Team bei früheren Updates sah, eine Orientierung; es sind Beobachtungen aus der Praxis und keine Garantien.

In unseren Beobachtungen teilen betroffene Seiten oft diese Merkmale:

  • Seiten, die ein Thema oberflächlicher behandeln als die Konkurrenz.
  • Inhalte ohne klare Angabe zu Autor, Quelle oder Aktualität.
  • Seiten, die die eigentliche Frage des Nutzers nicht im ersten Bildschirm beantworten.
  • Mehrere sehr ähnliche Seiten, die dieselbe Suchabsicht bedienen.

Dagegen halten sich aktuelle Seiten mit Erfahrungsbezug und direkter Antwort oft besser. Allerdings ist jede Website anders. Deshalb prüfen Sie die allgemeine Beobachtung an Ihren eigenen Daten.

Um das umzusetzen, bauen Sie eine einfache Tabelle Ihres Seitenbestands. Jede Zeile enthält URL, Suchanfrage, Trafficänderung und Schwachstelle. Nach einigen Dutzend Seiten zeigt sich das Muster von selbst, und Ihre Liste für Verbesserungen nimmt Form an.

Wie bewerten Sie Ihre Inhalte nach Googles Richtlinien für hilfreiche Inhalte?

Googles Leitfaden für hilfreiche, zuverlässige und nutzerorientierte Inhalte ist dafür der solideste Rahmen. Außerdem stellen sie die Fragen daraus Ihren eigenen Seiten, eine nach der anderen, und antworten ehrlich.

Diese Fragen lassen sich in eine praktische Checkliste übersetzen:

  1. Zeigt die Seite echte Erfahrung und Fachwissen zum Thema?
  2. Findet der Leser die Antwort, wenn er die Seite zu Ende gelesen hat?
  3. Haben Sie zudem den Inhalt für Menschen oder für Suchmaschinen geschrieben?
  4. Nennen Sie konkret Autor und Quellen deutlich?

Zu Vertrauenssignalen finden Sie in unserem Beitrag zu E-E-A-T und Vertrauen im Content einen ausführlichen Rahmen. Nutzen Sie KI als Hilfe, dann wenden Sie zusätzlich die Prüfpunkte aus SEO Texte schreiben an.

Wie stellen Sie Inhalte auf verlorenen Seiten wieder her?

Zunächst ordnen Sie die verlorenen Seiten nach Wert. Dann treffen Sie für jede eine klare Entscheidung: verbessern, zusammenführen oder entfernen. Dieselbe Maßnahme für alle Seiten kostet nur Zeit. Beginnen Sie bei den Seiten mit dem höchsten Potenzial.

Bei einer Seite, die Sie verbessern wollen, gehen Sie so vor:

  • Geben Sie vor allem direkt unter der Überschrift die klare Antwort.
  • Frischen Sie dann alte Angaben auf und zeigen Sie das Datum der letzten Aktualisierung.
  • Ergänzen Sie zudem ein echtes Beispiel, eine Zahl oder eine Erfahrung.
  • Bauen Sie konkret überfliegbare Bereiche wie Tabellen und Listen ein.
  • Fügen Sie vor allem sinnvolle interne Links zu verwandten Seiten hinzu.

Bedenken Sie dabei, dass ein Update nicht den Neubau der ganzen Website verlangt. Eine gezielte Verbesserung ist meist effizienter.

Seien Sie beim Zusammenführen vorsichtig. Zwei schwache Seiten mit derselben Suchabsicht zu einer starken Seite zu bündeln, funktioniert oft gut. Denken Sie aber daran, die alten Adressen dauerhaft weiterzuleiten, sonst verlieren Sie die gewonnenen Signale.

Welche technischen Prüfungen führen Sie nach dem Update durch?

Ein Core Update zielt auf Inhalte, doch eine schwache technische Basis entwertet Ihre Verbesserungen. Deshalb machen Sie vor der Inhaltsarbeit einen kurzen technischen Check.

Bei diesem Check prüfen Sie folgende Punkte:

  • Indexstatus: Sind wichtige Seiten indexiert, und blockiert etwas versehentlich?
  • Seitenerlebnis: Liegen LCP, INP und CLS in einem akzeptablen Bereich?
  • Strukturierte Daten: Passt das Markup zum Inhalt der Seite?
  • Interne Links: Erhalten Ihre wichtigen Seiten genug Links von innerhalb der Website?
  • Mobile Ansicht: Ist der Inhalt mobil genauso vollständig?

Zum Seitenerlebnis lesen Sie Core Web Vitals erklärt: LCP, INP und CLS. Für strukturierte Daten nutzen Sie unseren Beitrag Was ist Schema Markup.

Führen Sie diese Prüfungen nach jedem großen Update routinemäßig durch, nicht nur einmal. Technische Schulden wachsen leise und schwächen die Wirkung Ihrer Inhaltsarbeit. Regelmäßige Pflege senkt spätere Überraschungen.

Wie analysieren Sie Wettbewerber nach dem März Core Update?

Sie schauen, wer bei den verlorenen Suchanfragen oben steht. Das Ziel ist nicht, einen Wettbewerber zu kopieren. Dann wollen sie verstehen, wie er die Suchabsicht erfüllt. Manchmal verlieren Sie Rankings, weil Google für diese Anfrage jetzt einen anderen Seitentyp bevorzugt.

Früher rankten zum Beispiel Kategorieseiten, heute stehen Ratgeber oben. In diesem Fall reicht es nicht, Ihre Seite zu verbessern; Sie müssen den Inhaltstyp wechseln. Darum ist es wichtig, die Ergebnisse selbst zu lesen.

Stellen Sie im Vergleich diese Fragen:

  • Beantworten die Topseiten die Frage im ersten Bildschirm?
  • Welches Format führt: Ratgeber, Liste, Produkt- oder Toolseite?
  • Wo liegt der Unterschied bei Tiefe und Aktualität?
  • Sind Autor, Quelle und Erfahrungssignale dort stärker als bei Ihnen?

Prüfen Sie die Ergebnisse auch auf verschiedenen Geräten und an verschiedenen Orten. Suchergebnisse sind personalisiert, daher kann ein einzelner Screenshot täuschen. Zeigt sich dasselbe Muster unter mehreren Bedingungen, können Sie es sicher deuten.

Zudem brauchen sie dafür nur eine Tabelle mit den Unterschieden. Links zu Wettbewerbern sind nicht nötig.

Wie verändern KI Antworten die Lesart der Updatewirkung?

KI Zusammenfassungen können einen klassischen Rankingverlust mit einer anderen Kennzahl vermischen. Die Klicks sinken, während die Impressionen gleich bleiben. Dann liegt das Problem vielleicht nicht im Ranking, sondern an neuen Elementen auf der Ergebnisseite, die sich die Klicks teilen.

Darum schauen Sie nicht nur auf den Traffic, sondern auch auf die durchschnittliche Position. Bleibt die Position stabil und die Klickzahl sinkt, hat die Änderung womöglich wenig mit dem Update zu tun. Fiel auch die Position, ist ein Updateeffekt wahrscheinlicher.

Diese Trennung hilft in der Praxis, denn die Lösungen unterscheiden sich. Im einen Fall erhöhen Sie die Qualität der Inhalte. Im anderen Fall strukturieren Sie Inhalte so, dass KI Antworten sie zitieren können.

Zur inhaltlichen Seite lesen Sie Content für AI Overviews schreiben. Unser Team behandelt beide Themen gemeinsam.

Wie unterscheidet sich der Umgang kleiner Unternehmen und großer Websites?

Kleine Unternehmen haben weniger Ressourcen, daher konzentrieren Sie sich auf die 10 bis 20 wertvollsten Seiten. Bei einer großen Website arbeiten Sie dagegen mit Seitengruppen; das spart Zeit. Ein Problem im Template kann hunderte Seiten gleichzeitig treffen.

Dieser Unterschied verändert den Plan. Auf einer kleinen Website prüfen Sie jede Seite von Hand, ergänzen Autorenangaben und Beispiele und stärken die interne Verlinkung. Auf einer großen Website suchen Sie zuerst das Template, das verloren hat, und beheben das Problem auf Templateebene.

Onlineshops betrachten Kategorie- und Produktseiten getrennt. Kategorieseiten profitieren von hilfreichen Begleittexten. Produktseiten profitieren von eigenen Beschreibungen und Bewertungen. Mehr dazu in unserem Beitrag zu E-Commerce SEO für Produkt- und Kategorieseiten.

Dienstleister hängen stärker von Vertrauenssignalen ab. Fallbeschreibungen, ein klarer Ablauf und sichtbare Kontaktdaten stärken diese Signale.

Wie lesen Sie Anzeigendaten zusammen mit einem organischen Einbruch?

Ein organischer Verlust kann auch die bezahlte Seite beeinflussen. Sinkt zum Beispiel der Traffic bei Suchanfragen nach Ihrer Marke, wächst der Anteil bezahlter Klicks oder die Verteilung der Conversions ändert sich. Daher lesen Sie beide Kanäle gemeinsam.

Achten Sie auf einige Punkte:

  • Wie veränderte sich die Anzeigenleistung bei Suchanfragen mit organischem Verlust?
  • Sanken die Conversions insgesamt, oder verschob sich nur der Traffic zwischen Kanälen?
  • Ist ein höheres Anzeigenbudget effizient genug, um den organischen Verlust auszugleichen?

Das Budget hastig zu erhöhen, ist oft ein teurer Reflex. Zunächst brauchen Sie saubere Daten je Kanal. Stellen Sie außerdem E-Mail und Social Media nebeneinander. Bleibt das Gesamtergebnis stabil, liegt das Problem nur in der Kanalverteilung.

Für die bezahlte Seite sehen Sie sich unsere Google Ads Verwaltung an.

Wie sieht ein Überwachungsplan für 30 Tage aus?

Ein Plan für 30 Tage besteht aus Messung, Diagnose und kleinen Tests. Jede Woche konzentrieren Sie sich auf ein Ziel. So vermeiden Sie Panik und Zersplitterung.

Hier der Beispielplan, den wir empfehlen:

  1. Woche eins: Daten sammeln und die gefallenen und gestiegenen Seiten festhalten.
  2. Woche zwei: Technische und inhaltliche Diagnose abschließen und Prioritäten setzen.
  3. In Woche drei veröffentlichen Sie Verbesserungen auf den Seiten mit dem höchsten Potenzial.
  4. Zum Schluss messen Sie in Woche vier erste Effekte und schreiben den Plan für den nächsten Monat.

Dieser Plan ist eine Vorlage, und er ändert sich mit der Größe der Website. Bei einer kleinen Website können zwei Wochen genügen. Bei einem großen Onlineshop gehen Sie in Seitengruppen vor.

Halten Sie am Ende jeder Woche eine kurze Auswertung ab. Was haben wir gemessen, was gelernt, was tun wir nächste Woche? Schriftliche Antworten auf diese drei Fragen halten den Plan zusammen.

Welche Fehler sollten Sie in dieser Phase vermeiden?

Der häufigste Fehler ist eine schnelle Entscheidung aus einem einzigen Datenpunkt. Zweitens ändern viele zu viel auf einmal. Drittens deuten manche das Update als persönliche Strafe.

Vermeiden Sie diese Verhaltensweisen:

  • Alle Inhalte pauschal löschen oder neu schreiben.
  • Hunderte schwache Seiten mit KI erzeugen und hoffen, dass sie das Problem lösen.
  • Sich auf einen vermuteten Faktor fixieren und die anderen ignorieren.
  • Steile Behauptungen aus Social Media ungeprüft umsetzen.
  • Traffic kaufen, um den Einbruch zu verdecken.

Ein weiterer häufiger Fehler ist, den gesamten Blog von Grund auf neu zu schreiben. Oft verursachen nur wenige Seitengruppen das Problem. Finden Sie die wahre Ursache, erzielen Sie mit weniger Aufwand mehr Wirkung.

Kurz gesagt: messen, der Reihe nach beheben und abwarten. Das klingt trocken, ist aber langfristig der zuverlässigste Weg.

Können Sie nach Änderungen sofort eine Erholung erwarten?

Nein, das sollten Sie nicht. Nach Googles Hinweisen zeigt sich die Wirkung eines Core Updates womöglich erst mit einem späteren Core Update vollständig. Zwischen Verbesserung und Ergebnis liegt also eine Verzögerung.

Diese Tatsache sollte daher Ihre Planung ändern. Außerdem führen sie Verbesserungen als laufenden Prozess und bewerten Ergebnisse in Monatszeiträumen. Wegen kurzfristiger Schwankungen wechseln Sie nicht jede Woche die Richtung.

Dann sagen wir unseren Kunden: Gute Arbeit leisten Sie heute, die Wirkung kommt mit der Zeit. Das ist eine ehrliche Erwartung, und sie verlangt Geduld.

Einen genauen Zeitplan versprechen wir nicht, denn Google tut es ebenfalls nicht. Zudem können wir nur stetige Fortschritte in die richtige Richtung messen.

Welche Lehren ziehen Sie aus Core Updates im Allgemeinen?

Jedes Core Update wiederholt dieselbe Botschaft. Nützliche, vertrauenswürdige und aktuelle Inhalte gewinnen langfristig. Abkürzungen, die dem Ranking hinterherjagen, bergen bei jedem Update ein Risiko. Daher bauen Sie Ihre Strategie auf Kontinuität und nicht auf ein einzelnes Update.

Unser Team wendet drei Prinzipien an:

  • Außerdem schreiben sie für Menschen und strukturieren für Suchmaschinen.
  • Dann prüfen sie jede wichtige Seite mindestens einmal im Jahr.
  • Zudem messen sie laufend, unabhängig von Updatemeldungen.

Diese Prinzipien sind kein magischer Schutzschild. Dennoch nehmen sie Ihnen die Panik, wenn ein Update kommt, weil Ihre Daten bereitliegen, Ihre Seiten in Ordnung sind und Ihr Plan schriftlich vorliegt.

Wie unterstützt Sie unser Team nach einem Core Update?

Talha Aslan und Team sind seit 2012 im Geschäft und haben viele Core Updates aus der Nähe begleitet. Jede Website ist anders, deshalb bieten wir kein fertiges Rezept an. Zunächst lesen wir Ihre Daten.

Außerdem gehen wir meist in drei Schritten vor:

  • Dann trennen wir mit Ihren Daten aus Search Console und Analytics den Updateeffekt heraus.
  • Danach ordnen wir technische und inhaltliche Probleme nach Priorität.
  • Schließlich erstellen wir eine konkrete Roadmap und verfolgen die Ergebnisse mit Ihnen.

Haben Sie auf Ihrer Website einen Einbruch gesehen oder möchten Sie sich auf das nächste Update vorbereiten? Dann sehen Sie sich unsere SEO Beratung an. Bei Fragen schreiben Sie uns gern.

Häufig gestellte Fragen

Wann begann das März Core Update und wann endete es?
Laut Google Search Status Dashboard startete das Update am 27. März 2026 und endete am 8. April 2026. Der Rollout dauerte rund zwölf Tage. Warten Sie nach dem Enddatum mindestens eine volle Woche, bevor Sie auswerten, damit Sie echte Effekte statt kurzfristigem Rauschen vergleichen.
Mein Traffic sank nach dem März Core Update. Wurde ich abgestraft?
Nein, ein Core Update ist keine Strafe. Die Rankingsysteme bewerten Inhalte insgesamt neu, daher steigen manche Websites relativ, andere fallen. Oft gibt es keinen einzelnen Fehler. Manuelle Maßnahmen erscheinen in einem eigenen Bereich der Search Console, prüfen Sie diesen zuerst und beginnen Sie danach die Diagnose.
Soll ich nach einem Core Update sofort Inhalte löschen?
Nein, pauschales Löschen ist meist der falsche Reflex. Sortieren Sie zuerst die verlorenen Seiten nach Suchanfrage und Wert. Entscheiden Sie dann für jede Seite, ob Sie sie verbessern, zusammenführen oder entfernen. Ändern Sie zu viel auf einmal, erkennen Sie nicht, welcher Schritt gewirkt hat.
Wie lange dauert die Erholung nach einem Core Update?
Es gibt keinen festen Zeitplan, den Sie fest einplanen könnten. Nach Googles Hinweisen zeigt sich die volle Wirkung Ihrer Verbesserungen womöglich erst mit einem späteren Core Update. Deshalb führen Sie Verbesserungen als laufenden Prozess und bewerten Ergebnisse in Monatszeiträumen, nicht nach wöchentlichen Schwankungen.
Ist das März Spam Update dasselbe wie das Core Update?
Nein, es sind verschiedene Ereignisse. Das Spam Update zielt auf Seiten, die gegen Spamrichtlinien verstoßen, und lief ab dem 24. März 2026 etwa 19,5 Stunden. Das Core Update verändert die Gesamtbewertung der Rankingsysteme und lief vom 27. März bis 8. April. Sie diagnostizieren beide getrennt und wählen danach jeweils passende Maßnahmen.
Mit welchem Tool messen Sie die Wirkung eines Core Updates am besten?
Die Google Search Console ist das zuverlässigste Tool. Im Leistungsbericht vergleichen Sie gleich lange Zeiträume vor und nach dem Update. Die Aufschlüsselung nach Suchanfrage, Seite, Gerät und Land zeigt, wo der Rückgang liegt. Analytics hilft Ihnen zusätzlich, die Verschiebung zwischen Kanälen zu verstehen.
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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