Webdesign für Ihre Branche

Website für Landwirte und Agrarbetriebe

Abnehmer finden einen Hof meist über die Suche nach einem Erzeugnis und wollen zuerst drei Dinge wissen: wann es verfügbar ist, welche Menge geliefert werden kann und welche Zertifikate dahinterstehen. Wir bauen Websites für landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund um Erzeugnisseiten mit Erntezeiten, ein Anfrageformular für Großabnehmer und eine klare Zertifikatsseite; für Hofläden und Direktvermarkter kommen Bestellung und Abholzeiten hinzu.

Erzeugnisse und ErntekalenderAnfragen von GroßabnehmernZertifikatsseiteGeschichte des HofsZuerst für das Smartphone
  • Google Partner
  • Talha Aslan und Team
  • Deutsch, Englisch, Türkisch

Live Demo öffnenEin Demodesign für eine fiktive Marke

Kurz gesagt

Die Website eines landwirtschaftlichen Betriebs zeigt, welches Erzeugnis in welchem Monat verfügbar ist, fragt bei Großabnehmern Menge und Lieferung gleich mit ab und stellt jedes Zertifikat mit seinem Geltungsbereich dar. Begriffe wie bio und öko stehen nur bei zertifizierten Erzeugnissen. Für Höfe mit Hofladen oder Direktvermarktung gilt derselbe Aufbau; dort stehen Bestellung, Liefergebiet und Öffnungszeiten vorn.

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:

Warum ein eigener Ansatz

Die häufigsten Schwächen von Websites landwirtschaftlicher Betriebe

Die Website eines Hofs spricht Großhandel, Lebensmittelhandel und Verarbeiter ebenso an wie Familien, die wissen wollen, woher ihr Essen kommt; dazu ändert sich das Angebot mit der Jahreszeit. Allgemeine Firmenvorlagen berücksichtigen weder die beiden Zielgruppen noch den Erntekalender.

Erzeugnisse ohne Saison

Kirschen erscheinen im Oktober noch als verfügbar, die neue Ernte wurde nie eingetragen. Wer nicht sieht, was wann verfügbar ist, ruft an oder wendet sich an einen Betrieb, der seinen Kalender offen zeigt.

Anfragen kommen unvollständig an

Das Formular fragt nur nach Name und Telefonnummer. Ohne Menge, Verpackung, Lieferort und Termin braucht jede Anfrage mehrere Rückrufe, bevor ein Angebot möglich ist, und der Abnehmer wartet tagelang.

Zertifikate bleiben unsichtbar

Biozertifikat, GLOBALG.A.P. oder QS liegen im Ordner oder erscheinen nur als kleines Logo in der Fußzeile. Steht nicht da, für welche Erzeugnisse, Flächen und Zeiträume ein Zertifikat gilt, schafft es beim Abnehmer kaum Vertrauen.

Bio und öko ohne Zertifikat

§ 12 ÖLG stellt es unter Strafe, Begriffe mit Bezug auf die ökologische Produktion entgegen Artikel 30 der EU Ökoverordnung in Kennzeichnung oder Werbung zu verwenden. Eine Website, die nicht zertifizierte Ware als bio bezeichnet, setzt den Betrieb einem rechtlichen und einem Imagerisiko aus.

Der Hof selbst ist nicht zu sehen

Eine Website aus Stockfotos sieht aus wie jede andere. Ohne Felder, Gewächshäuser, Obstanlagen, Ernte und Menschen hat die Website nichts zu zeigen, sobald sich ein Abnehmer fragt, woher die Ware kommt.

Keine Pflege zum Saisonstart

Die Ernte beginnt, eine neue Sorte kommt hinzu oder ein Zertifikat wird erneuert, und die Änderung wartet bei Dritten. In der arbeitsreichsten Woche der Saison zeigt die Website noch die Angaben vom Vorjahr.

Quellen: Öko-Landbaugesetz (ÖLG), § 12, mit Verweis auf Art. 30 der Verordnung (EU) 2018/848, Gesetze im Internet

Unser Aufbau

Eine Website, die Erzeugnis, Saison und Zertifikat zeigt und vollständige Anfragen sammelt

Wir bauen die Website entlang der Fragen des Abnehmers: Erst sieht er das Erzeugnis und wann es verfügbar ist, dann prüft er Zertifikat und Herkunft, zuletzt trägt er seine Menge ein und schickt die Anfrage ab. Deshalb hat jedes Erzeugnis eine eigene Seite, jede Seite ihre Saisonangabe, und jede Seite endet mit demselben Anfrageformular.

Liefern Sie ins Ausland, planen wir die mehrsprachige Struktur von Anfang an mit; ist Ihr Sortiment groß, kommt eine Katalogstruktur mit herunterladbarer Sortimentsliste dazu. Möchten Sie direkt an Verbraucher verkaufen, prüfen wir den Bestellablauf gesondert im Rahmen einer E-Commerce Lösung.

Design, Entwicklung und Inhalte liegen in einem Team, deshalb laufen Erntekalender, Anfrageformular und Zertifikatsseite nicht auseinander. Die Strategie entwickelt Talha Aslan, die Umsetzung übernimmt unser erfahrenes Team; mit Betrieben im DACH Raum arbeiten wir vollständig per Videocall.

  • Eigene Seite je Erzeugnis mit Erntezeitraum
  • Anfrageformular mit Menge, Verpackung und Lieferung
  • Zertifikate mit Geltungsbereich und Gültigkeit
  • Echte Fotos von Feldern, Gewächshäusern und Ernte
  • Erzeugnisse und Saison selbst pflegbar
Empfohlene Seitenstruktur

Startseite

  • ErzeugnisseObstGemüseGetreide und HülsenfrüchteMilch, Eier und HonigJungpflanzen
  • ErntekalenderErntemonateAktuelle Verfügbarkeit
  • Der HofFlächen und AnbauTeam und GeschichteBildergalerie
  • ZertifikateZertifikate und GeltungsbereichLaborberichte
  • Anfrage und KontaktAnfrageformularWhatsAppAnfahrt und Hofbesuch
  • RechtlichesImpressumDatenschutz

Jede Erzeugnisseite beantwortet ihre eigene Suche; alle führen zum selben Anfrageformular.

Der passende Aufbau

Großabnehmer oder direkt auf den Tisch?

Alle drei beruhen auf derselben Grundlage; den Unterschied machen Ihre Abnehmer und Ihre Zertifikate.

Großabnehmer

Betrieb für Großhandel, Handel und Verarbeiter

Abnehmer denken in Tonnen, Terminen und verlässlicher Lieferung; die Website beantwortet genau diese drei Fragen.

  • Sorte und Erntezeitraum je Erzeugnis
  • Formular mit Menge, Verpackung und Lieferort
  • Herunterladbare Liste zu Sortiment und Verpackung

Direktvermarktung

Hof mit Hofladen oder Lieferservice

Kunden möchten sehen, woher ihr Essen kommt; die Website stellt Hof und Familie in den Mittelpunkt.

  • Geschichte des Hofs und echte Fotos
  • Bestellung oder Kistenanfrage per WhatsApp
  • Liefergebiete und Öffnungszeiten des Hofladens

Zertifiziert und exportbereit

Betrieb mit zertifizierter Erzeugung

Abnehmer recherchieren aus einem anderen Land und schauen zuerst auf die Zertifikate; die Website spricht ihre Sprache und zeigt die Nachweise.

  • Geltungsbereich: Erzeugnis, Fläche und Gültigkeit
  • Sprachversion je Markt mit hreflang
  • Seiten mit QR Code für Chargenangaben

Speziell für landwirtschaftliche Betriebe

Was die Website eines Hofs braucht

Über diese Punkte wird bei der Planung einer Hofwebsite am häufigsten entschieden.

Seiten zu Erzeugnis und Saison

Für jedes Erzeugnis: Sorte, Klasse oder Größe, Erntezeitraum, Verpackungsoptionen und Lagerung. Erzeugnisse außerhalb der Saison werden nicht gelöscht; sie bleiben mit dem nächsten Erntetermin online, und die Suchmaschine behält die Seite.

Anfrageformular für Großabnehmer

Felder für Erzeugnis, Menge, Verpackung, Lieferort und Wunschtermin. Alles, was Ihr Verkauf vor einem Angebot erfragt, steht im Formular; Anfragen landen mit der Seite, von der sie kommen, an einem Ort.

Zertifikate mit Geltungsbereich

Für jedes Zertifikat: welche Erzeugnisse, Flächen und Zeiträume es abdeckt, welche Stelle es ausgestellt hat und bis wann es gilt. Ein abgelaufenes Zertifikat wirkt auf der Website nie aktuell.

Bio und öko mit Bedacht

Begriffe mit Bezug auf die ökologische Produktion regelt Artikel 30 der EU Ökoverordnung; Verstöße in Kennzeichnung oder Werbung sind nach § 12 ÖLG strafbar. Wir verwenden diese Begriffe nur bei zertifizierten Erzeugnissen und beschreiben sonst die Anbauweise; die abschließende rechtliche Bewertung liegt bei Ihrem Betrieb.

Die Geschichte des Hofs

Felder, Gewächshäuser, Obstanlagen oder Stall; Ihre Arbeitsweise, das Team und die Generationen hinter dem Betrieb. Echte Fotos und kurze Videos schaffen ein Vertrauen, das Stockbilder nicht leisten.

Rückverfolgbarkeit und QR Code

Ein QR Code auf der Verpackung kann die Erzeugnisseite oder die Chargenangaben öffnen. Abnehmer und Verbraucher sehen so, aus welcher Anlage und welcher Ernte die Ware stammt.

Quellen: Öko-Landbaugesetz (ÖLG), § 12, mit Verweis auf Art. 30 der Verordnung (EU) 2018/848, Gesetze im Internet

Vergleich

Allgemeines Template oder Website für landwirtschaftliche Betriebe?

ThemaAllgemeines FirmentemplateWebsite für einen Agrarbetrieb
ErzeugnisseNamen und ein paar FotosSorte, Verpackung und Erntezeitraum je Erzeugnis
SaisonDas ganze Jahr dieselbe ListeWelches Erzeugnis in welchem Monat verfügbar ist
AnfragenFelder für Name, Telefon und NachrichtFormular mit Menge, Verpackung, Lieferort und Termin
ZertifikateLogos in der FußzeileZertifikatsseite mit Geltungsbereich und Gültigkeit
BilderStockfotos von Feldern und ObstIhre eigenen Felder, Gewächshäuser und Ihr Team
MessungBesucherzahlenWelche Erzeugnisseite Anfragen bringt

Schnellcheck

Funktionsumfang einer Hofwebsite

Unverzichtbar: Hat Ihre Website das?

0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihrer Website.

Nach Bedarf

  • Seiten auf Englisch, Türkisch oder Arabisch
  • Herunterladbare Sortimentsliste (PDF)
  • Erzeugnisseiten mit QR Code für die Verpackung
  • Hinweise zu Hoffesten und Erntetagen
  • Rezepte und Verwendungstipps (Blog)
  • Google Bewertungen auf der Website

Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.

Sprechen wir über Ihr Sortiment und Ihre Saison

Nennen Sie uns Ihre Erzeugnisse, Ihre Erntemonate, Ihre Abnehmer und Ihre Zertifikate; wir schlagen eine passende Seitenstruktur vor und schicken Ihnen ein schriftliches Angebot.

Ablauf

Vom Briefing zum Livegang in vier Schritten

  1. Kennenlernen und Umfang

    Wir klären Ihr Geschäft, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website in einem Satz: Wem verkauft sie was, über welche Aktion? Umfang und Zeitplan entstehen aus dieser Antwort.

  2. Design Freigabe

    Startseite und zentrale Vorlagen kommen zuerst als Entwurf zu Ihnen; ohne Ihre Freigabe wird kein Code geschrieben. Wir mögen keine Überraschungen und verursachen keine.

  3. Entwicklung

    Das freigegebene Design wird zu schnellem, sicherem, wartbarem Code. Sie verfolgen den Fortschritt im CRM und sehen jede Seite vor dem Livegang in einer Testumgebung.

  4. Livegang und Messung

    Die Website geht mit Analytics, Search Console und Conversion Tracking online; Panel Einweisung inklusive, Hosting und Wartung im ersten Jahr enthalten.

Kostenlose Tools

Prüfen Sie die Website Ihres Betriebs heute kostenlos

Bevor Sie eine neue Website planen, sehen Sie, wo die aktuelle steht; erstellen Sie einen QR Code für die Verpackung und einen WhatsApp Link für Ihre Abnehmer, und verkleinern Sie Ihre Produktfotos. Die Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.

Tech SEO

Mobile Friendly Test

Testet, ob eine Seite auf dem Smartphone gut nutzbar ist: Viewport, Schriftgröße, Tap Targets, Screenshot und Core Web Vitals.

Tech SEO

SEO Check

Prüfen Sie Title, Meta Description, Überschriften, Canonical, Indexierbarkeit und Ladezeit einer URL kostenlos und erhalten Sie einen SEO Score mit konkreten Aufgaben.

Conversion

QR Code Generator

URLs, WhatsApp, WLAN, vCard und Text in Sekunden in einen QR Code; hochauflösendes PNG oder SVG.

Bild

Bild verkleinern

Fotos skalieren + komprimieren + KB senken; verlässt Ihr Gerät nie.

Rechner

Einheiten Umrechner

Länge, Gewicht, Temperatur, Volumen, Fläche und Tempo; alle Einheiten in einer Tabelle.

Alle kostenlosen Tools

So arbeiten wir

Unser Ansatz für Websites landwirtschaftlicher Betriebe

Für landwirtschaftliche Betriebe haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir deshalb auf einer Demo Website. Die Demo ist keine Kundenseite. Unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.

Live Demo

So könnte Ihre Website aussehen

Für diesen Bereich haben wir eine einseitige Demowebsite für eine fiktive Marke gebaut, nur um unseren Ansatz zu zeigen. Design, Textaufbau und mobile Ansicht können Sie live in drei Sprachen ansehen.

Live Demo öffnen

Sortiment und Saison gemeinsam erfassen

Im ersten Gespräch tragen wir Ihre Erzeugnisse, Sorten und Erntemonate in eine Tabelle ein; Erzeugnisseiten und Erntekalender entstehen direkt daraus.

Zertifikate an der Quelle prüfen

Geltungsbereich und Gültigkeit übernehmen wir aus dem Zertifikat selbst; Aussagen zu Qualität oder Anbau ohne Beleg veröffentlichen wir nicht.

Das Formular nach den Fragen Ihrer Abnehmer bauen

Wir notieren, was ein Großabnehmer angeben muss, bevor Sie ein Angebot machen können; daraus entstehen die Felder des Anfrageformulars.

Nach Saison messen und anpassen

Wir sehen, welche Erzeugnisseite und welche Sprachversion Anfragen bringt, und aktualisieren die Seiten gemeinsam mit Ihnen vor jeder Ernte.

Alle Referenzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Website für landwirtschaftliche Betriebe

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.

Nächster Schritt

Planen wir die Website Ihres Betriebs gemeinsam

Im kostenlosen 15-minütigen Gespräch besprechen wir Ihr Sortiment, Ihre Saison und Ihre Abnehmer; danach erhalten Sie Umfang und Angebot schriftlich.

Ausführlicher Ratgeber

Website für Landwirte: Erntekalender, Großabnehmer und Zertifikate

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert: 15 Min. Lesezeit

Die Website eines landwirtschaftlichen Betriebs muss mehr leisten als eine gewöhnliche Firmenseite: Sie zeigt ein Sortiment, das sich von Monat zu Monat ändert, beantwortet die Mengenfragen von Großhandel und Verarbeitern und macht klar, was jedes Zertifikat tatsächlich abdeckt. Diesen Leitfaden haben wir für Höfe, Gärtnereien, Obstbaubetriebe und Agrarunternehmen geschrieben, die ihre Website so ordnen wollen, wie ein Abnehmer denkt.

Die Abschnitte folgen der Reihenfolge, in der in einem Projekt entschieden wird: erst die Frage nach den Abnehmern, dann Saisondaten, Erzeugnisseiten, Anfrageformular und Zertifikate, danach Fotos, Rückverfolgbarkeit, Direktvermarktung, Export, Suche und Messung. Jeder Abschnitt enthält etwas, das Sie sofort umsetzen können.

Klären Sie zuerst, wer bei Ihnen kauft

Den Aufbau der Website bestimmt nicht Ihr Anbauplan, sondern die Art von Abnehmer, die Ihren Umsatz bringt. Ein Großhändler, ein Einkäufer im Lebensmittelhandel, ein Verarbeitungsbetrieb, ein Importeur und eine Familie mit Gemüsekiste suchen dieselben Tomaten mit völlig unterschiedlichen Fragen. Bei einem Betrieb für Großabnehmer gehört der erste Bildschirm dem Erzeugnis, der Saison und dem Anfrageformular; bei einem Hof mit Direktvermarktung der Familie, der Bestellung und dem Liefergebiet.

Bringen Sie die Antworten auf diese Fragen zum ersten Gespräch mit; sie legen die Reihenfolge im Menü und den Standardweg des Formulars fest:

  • Umsatzverteilung: Welcher Anteil der letzten Saison ging an gewerbliche Abnehmer, welcher an Endkunden?
  • Entscheider: Wer wählt auf der gewerblichen Seite den Lieferanten aus: der Einkauf, das Qualitätsmanagement oder der Inhaber?
  • Nachweise: Nach welchem Zertifikat oder Laborbericht fragen Abnehmer, bevor sie ein Angebot anfordern?
  • Absatzgebiet: Verkaufen Sie nur regional, bundesweit oder auch ins Ausland, und wohin möchten Sie wachsen?
  • Wachstumsziel: Welchen Vertriebsweg wollen Sie in den nächsten zwei Saisons ausbauen? Ihm dient die Website zuerst.

Halten Sie die Antwort in einem Satz fest, etwa „Spargel für den Großhandel ist das Kerngeschäft, der Hofladen ergänzt“. Jede spätere Diskussion über Gestaltung und Texte entscheiden wir an diesem Satz. Seiten, die zwei Zielgruppen gleichzeitig ansprechen, überzeugen meist keine von beiden.

Den Erntekalender als Daten pflegen

Ein Erntekalender sollte eine Datentabelle sein, die die ganze Website speist, kein Bild. Als Grafik hochgeladen, muss er jedes Jahr neu gezeichnet werden, widerspricht bald den Erzeugnisseiten, und Suchmaschinen können seinen Inhalt nicht lesen. Als Tabelle gepflegt, beziehen Erzeugnisseiten, Kalenderseite und herunterladbare Liste ihre Angaben aus derselben Quelle.

Diese Tabelle erstellen wir gemeinsam mit Ihnen in fünf Schritten:

  1. Erzeugnis und Sorte: Eine Zeile je Sorte; nicht „Äpfel“, sondern „Elstar“ und „Jonagold“ als eigene Zeilen.
  2. Erntemonate: Beginn und Ende der Ernte in einem normalen Jahr, dazu ein möglicher Verkaufszeitraum aus dem Kühllager.
  3. Statusfeld: Vier feste Werte wie verfügbar, begrenzt, Vorbestellung und außerhalb der Saison, ausgewählt statt frei eingetippt.
  4. Zuständigkeit: Wer den Status im Betrieb ändert und an welchem Tag, zum Beispiel jeden Montagmorgen.
  5. Hinweisfeld: Eine kurze Zeile für Dinge wie eine wetterbedingte Verzögerung.

Das Statusfeld ändert sich auf der Website eines landwirtschaftlichen Betriebs am häufigsten, deshalb muss es im Verwaltungsbereich mit einem Fingertipp und bequem am Smartphone zu bedienen sein. Wer es direkt in der Packhalle ändern kann, hält den Kalender tatsächlich aktuell. Verschiebt sich die Ernte um Wochen, ändern Sie den Status und nicht die Monate; Abnehmer sehen so die Verzögerung, statt dass sich Termine stillschweigend verschieben.

Was jede Erzeugnisseite enthalten sollte

Eine Erzeugnisseite sollte die Fragen beantworten, die ein Großabnehmer sonst am Telefon stellt. Bevor er nach dem Preis fragt, will er wissen, was genau er bekommt, wie es verpackt ist und wie lange es hält. Fehlen diese Angaben, ist die Anfrage erst nach dem dritten Telefonat vollständig.

  • Beschreibung: Sorte, Handelsklasse oder Größensortierung, Farbe und gegebenenfalls Zuckergehalt, jeweils mit der Messmethode.
  • Verpackung: Kisten, Kartons oder Säcke, Nettogewicht je Einheit und Palettierung; ob Sie nach Kundenvorgabe verpacken.
  • Lagerung und Haltbarkeit: Empfohlene Temperatur und Luftfeuchte, ob eine Kühlkette nötig ist und wie groß Ihr eigenes Kühllager ist.
  • Herkunft: Region, Lage, Boden oder Gewächshaustyp, also die Angaben, die Abnehmer mit Qualität verbinden.
  • Zugehörige Zertifikate: Die Nachweise, die dieses Erzeugnis abdecken, und das Datum des letzten Laborberichts.

Löschen Sie eine Seite nicht, wenn die Saison endet. Die Adresse bleibt gleich, der Status lautet außerhalb der Saison, und der nächste Erntezeitraum steht dabei; eine gelöschte Seite verliert ihre Sichtbarkeit in der Suche und das Lesezeichen des Abnehmers. Umfasst Ihr Sortiment Hunderte Positionen, ist eine filterbare Katalogstruktur für Sie und Ihre Abnehmer einfacher als einzeln gepflegte Seiten. Jede Erzeugnisseite endet mit demselben Anfrageformular, damit der Abnehmer dort handeln kann, wo er liest.

Das Anfrageformular mit Ihrem Verkauf entwerfen

Ein gutes Anfrageformular für Großabnehmer sammelt in einem Schritt alles, was Ihr Verkauf für ein Angebot braucht, und nichts darüber hinaus. Die Felder sollte festlegen, wer am Telefon Angebote erstellt, nicht ein Designer. Im ersten Termin fragen wir diese Person, wie sie die letzten zehn Anfragen vervollständigt hat, und machen daraus die Feldliste.

  1. Erzeugnis: Vorausgefüllt, wenn die Anfrage auf einer Erzeugnisseite beginnt, mit der Möglichkeit, ein zweites hinzuzufügen.
  2. Menge und Einheit: Eine Zahl mit Auswahl zwischen Tonnen, Kisten oder Paletten, dazu die Frage nach einmaliger oder regelmäßiger Lieferung.
  3. Verpackung: Ihre Standardoptionen als Auswahl, Sonderwünsche in einem kurzen Textfeld.
  4. Lieferung: Lieferort, gewünschter Zeitraum und wer den Transport übernimmt.
  5. Angaben zum Abnehmer: Firma, Ansprechpartner, Telefon und E-Mail; Rechnungsdaten sind in diesem Schritt nicht nötig.

Nach dem Absenden erhält der Abnehmer eine automatische Antwort mit dem Zeitpunkt Ihrer Rückmeldung, und die Anfrage landet mit der Herkunftsseite in Ihrem Postfach und auf Wunsch zusätzlich bei WhatsApp. Halten Sie die Pflichtfelder bei fünf und machen Sie den Rest optional; so bleiben die Angaben vollständig, ohne dass das Formular abgebrochen wird. Für Abnehmer, die lieber anrufen, bleibt ein Anruf per Klick auf jeder Erzeugnisseite sichtbar.

Testen Sie das Formular vor dem Start gemeinsam mit Ihrem Verkauf am Smartphone. Ist eine Feldbezeichnung beim ersten Lesen unklar, versteht sie auch der Abnehmer nicht; oft genügt das Wort, das Sie im Betrieb ohnehin verwenden.

Die Zertifikatsseite nach der Prüfliste des Abnehmers

Die Zertifikatsseite sollte die Fragen eines Auditors beantworten, bevor jemand ein PDF öffnet. Ein Logo zeigt, dass es ein Zertifikat gibt, aber nicht, für welche Erzeugnisse, Flächen und Zeiträume es gilt. Ein Biozertifikat, QS oder GLOBALG.A.P. ohne Geltungsbereich schickt den Abnehmer direkt zurück ans Telefon.

Für jedes Zertifikat gehört auf die Seite:

  • Ausstellende Stelle: Der vollständige Name der Zertifizierungsstelle oder Kontrollstelle und die Zertifikatsnummer.
  • Geltungsbereich: Die abgedeckten Erzeugnisse, Flächen oder Gewächshäuser, und ausdrücklich auch, was nicht dazugehört.
  • Gültigkeit: Beginn und Ablaufdatum sowie der Hinweis, wenn eine Verlängerung läuft.
  • Das Dokument: Eine gut lesbare Kopie als PDF, personenbezogene Angaben geschwärzt.
  • Laborberichte: Wenn Sie Analysen zu Rückständen oder Qualität beauftragen, Labor und Datum des Berichts.

Tragen Sie die Ablaufdaten im Verwaltungsbereich ein und lassen Sie sich einen Monat vorher erinnern. Ein abgelaufenes Zertifikat, das noch gültig wirkt, schadet dem Vertrauen mehr als ein fehlendes. Wir arbeiten immer mit dem Zertifikat selbst und erweitern seinen Geltungsbereich nie mit eigenen Worten. Verknüpfen Sie die Zertifikate außerdem mit den Erzeugnisseiten: Wer die Kirschenseite liest, sieht nur die Nachweise, die Kirschen abdecken.

Bio, öko und andere Aussagen zum Anbau

Verwenden Sie bio und öko nur für Erzeugnisse, die von einer zugelassenen Kontrollstelle zertifiziert sind. Begriffe mit Bezug auf die ökologische Produktion regelt Artikel 30 der EU Ökoverordnung, und § 12 ÖLG stellt Verstöße in Kennzeichnung oder Werbung unter Strafe. Websitetext, Produktnamen und Bildunterschriften gehören ebenfalls zur Werbung; in Österreich und der Schweiz gelten eigene Vorschriften, die Sie mit Ihrer Kontrollstelle klären.

Auch ohne Zertifikat gibt es über sorgfältigen Anbau viel zu erzählen; es braucht nur Beschreibungen statt Behauptungen. In der Textphase prüfen wir:

  • Abgleich mit dem Geltungsbereich: Steht jedes als bio bezeichnete Erzeugnis unter demselben Namen in der Liste auf der Zertifikatsseite?
  • Gemischtes Sortiment: Sind zertifizierte und nicht zertifizierte Erzeugnisse auf einer gemeinsamen Seite optisch getrennt?
  • Anbauweise: Werden Bewässerung, Düngung und Pflanzenschutz bei nicht zertifizierter Ware konkret beschrieben?
  • Unbelegte Begriffe: Lassen sich Wörter wie natürlich, ungespritzt oder ohne Zusätze durch eine Analyse oder ein Dokument stützen?
  • Umstellungszeit: Haben Sie bei Ihrer Kontrollstelle geklärt, wie Erzeugnisse aus der Umstellung bezeichnet werden dürfen?

Die abschließende rechtliche Bewertung liegt bei Ihrem Betrieb und Ihrer Beratung. Wir erstellen die Texte nach dieser Prüfliste und markieren jede zweifelhafte Formulierung vor der Veröffentlichung.

Fotos vom Hof, die schnell laden

Echte Fotos von Feldern, Gewächshäusern und Ernte beantworten die Frage nach der Herkunft genau dann, wenn sie aufkommt; Stockbilder lassen jeden Hof gleich aussehen. Planen Sie Fotos über die ganze Saison statt an einem einzigen Tag, damit jede Erzeugnisseite mit einem Bild der eigenen Ernte beginnt.

  1. Frühe Saison: Blüte, Jungpflanzen oder Pflanzung sowie weite Ansichten der Flächen.
  2. Ernte: Pflücken, Sortieren und Nahaufnahmen; daraus entstehen die Hauptbilder der Erzeugnisseiten.
  3. Verpackung: Kisten, Kartons und Paletten; genau dieses Bild sucht ein Großabnehmer.
  4. Menschen: Porträts und Arbeitsszenen, mit schriftlicher Einwilligung aller Abgebildeten.

Versehen Sie Fotos mit Ort und Monat; eine kurze Notiz wie „Mai, obere Obstanlage“ macht aus einem Bild einen Beleg. Viele Abnehmer öffnen die Website in einer Markthalle oder einem Lager mit schwachem Netz, und Handyfotos haben oft mehrere Megabyte; verkleinern Sie sie vor dem Hochladen mit einem Tool zum Verkleinern von Bildern.

Die Core Web Vitals von Google geben ein klares Ziel vor. LCP misst, wie lange das größte Element lädt, und gilt bis 2,5 Sekunden als gut; INP misst die Reaktion auf einen Fingertipp, gut bis 200 Millisekunden; CLS misst das Verrutschen von Elementen beim Laden, gut bis 0,1. Auf Erzeugnisseiten mit großem Aufmacherbild hängt LCP meist an diesem Bild, und feste Bildmaße verhindern das Verrutschen.

Rückverfolgbarkeit mit QR Code und Chargenseite

Ein QR Code auf der Verpackung verbindet die Ware im Regal mit Ihrer Website, wenn er die Erzeugnisseite oder die Angaben zur jeweiligen Charge öffnet. Damit das funktioniert, darf sich die Zieladresse jahrelang nicht ändern; Tausende bedruckte Kartons dürfen nach einem Relaunch nicht ins Leere führen.

Diese Felder empfehlen wir für eine Chargenseite:

  • Chargennummer: Genau wie auf der Verpackung gedruckt und auf der Website suchbar.
  • Erntedatum und Fläche: Welche Anlage, welches Feld oder Gewächshaus, in welcher Woche geerntet.
  • Packdatum: Wo und wann die Ware verpackt wurde.
  • Zugehörige Dokumente: Das Zertifikat für diese Charge und gegebenenfalls ein Laborbericht.

Beginnen Sie einfach: Ein Code, der zur Erzeugnisseite führt, nützt schon, bevor es ein Chargensystem gibt. Erstellen Sie den Code mit einem QR Code Generator, drucken Sie ihn in Originalgröße auf die echte Verpackung und testen Sie ihn mit mehreren Smartphones, im Licht des Kühllagers und auf gewölbter Fläche. Lassen Sie den Rand um den Code frei und halten Sie ihn von Nähten und Falzen fern; solche Fehler fallen sonst erst nach dem Druck auf.

Schreiben Sie die Chargenseite für zwei Leser. Wer im Supermarkt scannt, möchte das Foto der Anlage und die Erntewoche sehen; das Qualitätsmanagement eines Abnehmers sucht Chargennummer, Zertifikat und Berichtsdatum. Der obere Teil gehört dem Verbraucher, der untere dem Abnehmer.

Hofladen und Direktvermarktung

Bei der Direktvermarktung muss die Website gleich auf dem ersten Bildschirm beantworten, wie die Ware zum Kunden kommt. Kunden möchten Hof und Familie sehen, entscheiden aber anhand von Liefergebiet, Bestellweg und dem, was gerade reif ist. Stehen diese Angaben ganz unten, landen dieselben Fragen einzeln im WhatsApp Postfach.

  • Liefergebiete: Welche Orte oder Postleitzahlen an welchen Tagen beliefert werden und ob Sie versenden.
  • Bestellweg: Eine vorbereitete WhatsApp Nachricht mit Erzeugnis und Menge oder ein einfaches Formular für die Kistenanfrage.
  • Kisten und Abos: Wenn Sie wöchentliche oder vierzehntägliche Kisten anbieten, wie sich der Inhalt mit der Saison ändert.
  • Hofladen und Hoftage: Öffnungszeiten, Tage zum Selbstpflücken und wie man sich anmeldet.

Wachsen die Bestellungen, reicht ein Ablauf über WhatsApp nicht mehr. Müssen Bestand, Bezahlung und Lieferfenster gemeinsam gesteuert werden, lohnt sich die Prüfung einer vollständigen E-Commerce Lösung; Erzeugnisseiten und Adressen planen wir deshalb von Anfang an so, dass sie später zum Shop werden können. Für deutsche Betriebe gehören ein Impressum nach § 5 DDG und Datenschutzhinweise auf die Website; nutzen Sie für Bestellungen oder Formulare einen externen Dienst, ist nach Art. 28 DSGVO ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nötig.

Sprache und Nachweise für Abnehmer im Ausland

Ein Importeur möchte Ihre Website in seiner Sprache und mit seinen Handelsbegriffen lesen und zuerst die Zertifikate sehen. Eine ungeprüfte maschinelle Übersetzung verfälscht leicht Sortennamen und Packgrößen, und das Qualitätsmanagement des Importeurs bemerkt das beim ersten Lesen. Wir empfehlen deshalb je Zielmarkt eine eigene, sorgfältig geschriebene Sprachversion.

  • Handelsbegriffe: Namen von Erzeugnissen und Sorten so, wie der Markt sie kennt, Größe und Klasse nach seinem Standard.
  • Einheiten: Gewicht, Palette und Container in den Einheiten des Abnehmers, bei Bedarf beide nebeneinander.
  • Lieferbedingungen: Mit welchen Incoterms Sie arbeiten und ab welchem Ort oder Hafen geladen wird.
  • Nachweise: Die Zertifikate, die dieser Markt verlangt, an erster Stelle und mit Erklärung in seiner Sprache.
  • Kontakt: Eine namentlich genannte Person, die in dieser Sprache schreibt, und eine Antwortzeit, die den Zeitunterschied berücksichtigt.

Die Sprachversionen werden mit hreflang verknüpft; jede Version muss auf sich selbst und auf alle anderen verweisen, sonst ordnet Google sie nicht richtig zu. Die Einrichtung beschreiben wir ausführlich auf unserer Seite zur mehrsprachigen Website. Halten Sie die Zahl der Märkte klein: Zwei gut gepflegte Sprachen bringen mehr Anfragen als fünf vernachlässigte. Welche Sprache als Nächstes kommt, entscheiden Sie anhand der Länder, aus denen in den letzten zwei Saisons Anfragen kamen.

Sichtbar bei Suchen nach Erzeugnis und Region

Abnehmer suchen in der Landwirtschaft meist nach einem Erzeugnis in Verbindung mit Region, Sorte oder dem Zusatz Großhandel, und jede Erzeugnisseite sollte eine dieser Suchen beantworten. Suchen wie „Bodensee Äpfel Erzeuger“, „Speisekartoffeln Großhandel Niedersachsen“ oder „Erdbeeren zum Selbstpflücken“ gehören auf die passende Erzeugnisseite, nicht auf die Startseite. Nennt der Seitentitel Erzeugnis, Sorte und Region zusammen, trifft die Seite die richtige Suche.

  1. Suchliste: Notieren Sie, wie Abnehmer Sie am Telefon beschreiben; daraus entstehen die Seitentitel.
  2. Vor der Saison aktualisieren: Pflegen Sie Erzeugnisseiten Wochen vor der Ernte, denn dann planen Abnehmer ihre Beschaffung.
  3. Unternehmensprofil: Tragen Sie im Google Unternehmensprofil den echten Namen des Betriebs ein; zusätzliche Suchbegriffe im Namen erlauben die Richtlinien von Google nicht.
  4. Strukturierte Daten: Betriebsname, Adresse, Telefon und Öffnungszeiten so auszeichnen, dass Suchmaschinen sie lesen können.

Ein Betrieb, der nur an Großabnehmer liefert und keine Besucher empfängt, kann seine Adresse ausblenden und ein Einzugsgebiet zeigen; mit Hofladen oder Hoftagen gehört die Adresse sichtbar auf die Seite. Mit der Zahl der Erzeugnisseiten wachsen die Anforderungen an technische Struktur und interne Verlinkung; das planen wir im Rahmen unserer Suchmaschinenoptimierung zusammen mit dem Erntekalender. Prüfen Sie mit dem Test zur mobilen Darstellung, wie eine viel gesuchte Erzeugnisseite am Smartphone öffnet; Abnehmer landen meist direkt dort.

Messen, welches Erzeugnis Anfragen bringt

Besucherzahlen sagen einem landwirtschaftlichen Betrieb wenig; entscheidend ist, welche Erzeugnisseite in welchem Monat und in welcher Sprache Anfragen bringt. Wer die Messung ab dem ersten Tag einrichtet, beendet die Saison mit Zahlen statt mit Vermutungen. Für viele Landwirte ist das ein zusätzlicher Hinweis bei der Frage, welcher Kultur sie im nächsten Jahr mehr Fläche geben; die Zahlen ersetzen keine Marktkenntnis, aber sie zeigen, wohin sich das Interesse der Abnehmer verschiebt.

  • Conversions: Anfrageformular, Anruf per Klick, WhatsApp Klicks und Downloads von Zertifikaten getrennt zählen.
  • Herkunftsseite: Jede Anfrage mit Erzeugnisseite und Sprachversion speichern.
  • Qualität der Anfrage: Der Verkauf markiert jede Anfrage als Angebot erstellt, verkauft oder unpassend.
  • Saisonbericht: Nach der Ernte eine einseitige Übersicht über Anfragen und Verkäufe je Erzeugnis.

Messwerkzeuge verarbeiten personenbezogene Daten. Nach § 25 TDDDG braucht es eine Einwilligung, bevor nicht notwendige Informationen auf dem Gerät gespeichert oder ausgelesen werden, und Google verlangt für Besucher im Europäischen Wirtschaftsraum den Einwilligungsmodus für Messung und personalisierte Werbung. Die Markierung der Anfragequalität dauert Sekunden, zeigt aber als Einziges, welche Seite tatsächlich verkauft hat. Bringen Sie den Bericht zur Anbauplanung der nächsten Saison mit, damit Ihre Website und Ihre Landwirtschaft nach denselben Zahlen geplant werden.

Häufige Fehler auf Websites landwirtschaftlicher Betriebe

Die meisten dieser Fehler entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Website als einmaliges Projekt gilt. Zu jedem Punkt steht die bessere Lösung:

  • Erntekalender als Bild: Er wird jedes Jahr neu gezeichnet und widerspricht den Erzeugnisseiten; legen Sie ihn als Tabelle an, die Sie im Verwaltungsbereich pflegen.
  • Erzeugnisse nach der Saison löschen: Sichtbarkeit und Lesezeichen gehen verloren; behalten Sie die Seite, setzen Sie den Status auf außerhalb der Saison und nennen Sie die nächste Ernte.
  • Zertifikate nur als Logo: Der Geltungsbereich bleibt unsichtbar; nennen Sie zu jedem Zertifikat ausstellende Stelle, Geltungsbereich und Ablaufdatum.
  • Bio als allgemeines Qualitätswort: Das schafft ein rechtliches Risiko; verwenden Sie es nur bei zertifizierter Ware und mit Geltungsbereich.
  • Nur Name und Telefon im Formular: Jede Anfrage braucht dann mehrere Rückrufe; fragen Sie Menge, Verpackung, Lieferort und Termin direkt ab.
  • Pflege nur über Dritte: In der Erntewoche zeigt die Website das Vorjahr; bestehen Sie auf einem Verwaltungsbereich, in dem Sie Status und Zertifikatsdaten selbst ändern.

Diese Liste können Sie heute an Ihrer aktuellen Website prüfen. Treffen mehr als zwei Punkte zu, liegt das Problem in der Struktur und nicht in der Gestaltung; eine neue Struktur zu planen kostet dann oft weniger Aufwand, als die alte Website zu flicken. Trifft nur ein Punkt zu, beheben Sie ihn zuerst; Erntekalender und Anfrageformular wirken meist am schnellsten.

Den passenden Partner wählen und der nächste Schritt

Wählen Sie das Team für die Website Ihres Betriebs danach, wie schnell es Ihre Saison und Ihre Abnehmer versteht. Ein Team, das Entwürfe zeigt, bevor es nach Sortiment, Erntemonaten und Zertifikaten gefragt hat, steuert auf ein allgemeines Template zu. Liegen Gestaltung, Entwicklung und Inhalte in einem Team, laufen Erntekalender und Anfrageformular nicht auseinander. Stellen Sie vor dem Angebot diese Fragen:

  • Können wir Saisonstatus und Zertifikatsdaten selbst und vom Smartphone aus ändern?
  • Wer legt die Felder des Anfrageformulars fest, und auf welcher Grundlage?
  • Wie prüfen Sie Aussagen zu bio und zum Anbau vor der Veröffentlichung?
  • Funktionieren Erzeugnisseiten außerhalb der Saison und die QR Adressen auf unserer Verpackung auch in einigen Jahren noch?
  • Wie und in welchem Bericht sehen wir, welche Erzeugnisseite Anfragen bringt?
  • Wer fotografiert, und wie wird der Termin auf unsere Ernte abgestimmt?

Für landwirtschaftliche Betriebe haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir auf einer Demo Website, die auf dieser Seite verlinkt ist, und die Demo ist keine Kundenseite. Umfang und Ablauf beschreibt unsere Seite zum Webdesign, Festpreispakete finden Sie im Preisbereich. Senden Sie uns Ihre Erzeugnisliste, Ihre Erntemonate und Ihre Zertifikate über das Kontaktformular, dann erarbeiten wir mit Ihnen eine Seitenstruktur und ein schriftliches Angebot.