Erzeugnisse ohne Saison
Kirschen erscheinen im Oktober noch als verfügbar, die neue Ernte wurde nie eingetragen. Wer nicht sieht, was wann verfügbar ist, ruft an oder wendet sich an einen Betrieb, der seinen Kalender offen zeigt.
Webdesign für Ihre Branche
Abnehmer finden einen Hof meist über die Suche nach einem Erzeugnis und wollen zuerst drei Dinge wissen: wann es verfügbar ist, welche Menge geliefert werden kann und welche Zertifikate dahinterstehen. Wir bauen Websites für landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund um Erzeugnisseiten mit Erntezeiten, ein Anfrageformular für Großabnehmer und eine klare Zertifikatsseite; für Hofläden und Direktvermarkter kommen Bestellung und Abholzeiten hinzu.
Live Demo öffnenEin Demodesign für eine fiktive Marke
Kurz gesagt
Die Website eines landwirtschaftlichen Betriebs zeigt, welches Erzeugnis in welchem Monat verfügbar ist, fragt bei Großabnehmern Menge und Lieferung gleich mit ab und stellt jedes Zertifikat mit seinem Geltungsbereich dar. Begriffe wie bio und öko stehen nur bei zertifizierten Erzeugnissen. Für Höfe mit Hofladen oder Direktvermarktung gilt derselbe Aufbau; dort stehen Bestellung, Liefergebiet und Öffnungszeiten vorn.
Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:
Warum ein eigener Ansatz
Die Website eines Hofs spricht Großhandel, Lebensmittelhandel und Verarbeiter ebenso an wie Familien, die wissen wollen, woher ihr Essen kommt; dazu ändert sich das Angebot mit der Jahreszeit. Allgemeine Firmenvorlagen berücksichtigen weder die beiden Zielgruppen noch den Erntekalender.
Kirschen erscheinen im Oktober noch als verfügbar, die neue Ernte wurde nie eingetragen. Wer nicht sieht, was wann verfügbar ist, ruft an oder wendet sich an einen Betrieb, der seinen Kalender offen zeigt.
Das Formular fragt nur nach Name und Telefonnummer. Ohne Menge, Verpackung, Lieferort und Termin braucht jede Anfrage mehrere Rückrufe, bevor ein Angebot möglich ist, und der Abnehmer wartet tagelang.
Biozertifikat, GLOBALG.A.P. oder QS liegen im Ordner oder erscheinen nur als kleines Logo in der Fußzeile. Steht nicht da, für welche Erzeugnisse, Flächen und Zeiträume ein Zertifikat gilt, schafft es beim Abnehmer kaum Vertrauen.
§ 12 ÖLG stellt es unter Strafe, Begriffe mit Bezug auf die ökologische Produktion entgegen Artikel 30 der EU Ökoverordnung in Kennzeichnung oder Werbung zu verwenden. Eine Website, die nicht zertifizierte Ware als bio bezeichnet, setzt den Betrieb einem rechtlichen und einem Imagerisiko aus.
Eine Website aus Stockfotos sieht aus wie jede andere. Ohne Felder, Gewächshäuser, Obstanlagen, Ernte und Menschen hat die Website nichts zu zeigen, sobald sich ein Abnehmer fragt, woher die Ware kommt.
Die Ernte beginnt, eine neue Sorte kommt hinzu oder ein Zertifikat wird erneuert, und die Änderung wartet bei Dritten. In der arbeitsreichsten Woche der Saison zeigt die Website noch die Angaben vom Vorjahr.
Unser Aufbau
Wir bauen die Website entlang der Fragen des Abnehmers: Erst sieht er das Erzeugnis und wann es verfügbar ist, dann prüft er Zertifikat und Herkunft, zuletzt trägt er seine Menge ein und schickt die Anfrage ab. Deshalb hat jedes Erzeugnis eine eigene Seite, jede Seite ihre Saisonangabe, und jede Seite endet mit demselben Anfrageformular.
Liefern Sie ins Ausland, planen wir die mehrsprachige Struktur von Anfang an mit; ist Ihr Sortiment groß, kommt eine Katalogstruktur mit herunterladbarer Sortimentsliste dazu. Möchten Sie direkt an Verbraucher verkaufen, prüfen wir den Bestellablauf gesondert im Rahmen einer E-Commerce Lösung.
Design, Entwicklung und Inhalte liegen in einem Team, deshalb laufen Erntekalender, Anfrageformular und Zertifikatsseite nicht auseinander. Die Strategie entwickelt Talha Aslan, die Umsetzung übernimmt unser erfahrenes Team; mit Betrieben im DACH Raum arbeiten wir vollständig per Videocall.
Startseite
Jede Erzeugnisseite beantwortet ihre eigene Suche; alle führen zum selben Anfrageformular.
Der passende Aufbau
Alle drei beruhen auf derselben Grundlage; den Unterschied machen Ihre Abnehmer und Ihre Zertifikate.
Großabnehmer
Abnehmer denken in Tonnen, Terminen und verlässlicher Lieferung; die Website beantwortet genau diese drei Fragen.
Direktvermarktung
Kunden möchten sehen, woher ihr Essen kommt; die Website stellt Hof und Familie in den Mittelpunkt.
Zertifiziert und exportbereit
Abnehmer recherchieren aus einem anderen Land und schauen zuerst auf die Zertifikate; die Website spricht ihre Sprache und zeigt die Nachweise.
Speziell für landwirtschaftliche Betriebe
Über diese Punkte wird bei der Planung einer Hofwebsite am häufigsten entschieden.
Für jedes Erzeugnis: Sorte, Klasse oder Größe, Erntezeitraum, Verpackungsoptionen und Lagerung. Erzeugnisse außerhalb der Saison werden nicht gelöscht; sie bleiben mit dem nächsten Erntetermin online, und die Suchmaschine behält die Seite.
Felder für Erzeugnis, Menge, Verpackung, Lieferort und Wunschtermin. Alles, was Ihr Verkauf vor einem Angebot erfragt, steht im Formular; Anfragen landen mit der Seite, von der sie kommen, an einem Ort.
Für jedes Zertifikat: welche Erzeugnisse, Flächen und Zeiträume es abdeckt, welche Stelle es ausgestellt hat und bis wann es gilt. Ein abgelaufenes Zertifikat wirkt auf der Website nie aktuell.
Begriffe mit Bezug auf die ökologische Produktion regelt Artikel 30 der EU Ökoverordnung; Verstöße in Kennzeichnung oder Werbung sind nach § 12 ÖLG strafbar. Wir verwenden diese Begriffe nur bei zertifizierten Erzeugnissen und beschreiben sonst die Anbauweise; die abschließende rechtliche Bewertung liegt bei Ihrem Betrieb.
Felder, Gewächshäuser, Obstanlagen oder Stall; Ihre Arbeitsweise, das Team und die Generationen hinter dem Betrieb. Echte Fotos und kurze Videos schaffen ein Vertrauen, das Stockbilder nicht leisten.
Ein QR Code auf der Verpackung kann die Erzeugnisseite oder die Chargenangaben öffnen. Abnehmer und Verbraucher sehen so, aus welcher Anlage und welcher Ernte die Ware stammt.
Vergleich
| Thema | Allgemeines Firmentemplate | Website für einen Agrarbetrieb |
|---|---|---|
| Erzeugnisse | Namen und ein paar Fotos | Sorte, Verpackung und Erntezeitraum je Erzeugnis |
| Saison | Das ganze Jahr dieselbe Liste | Welches Erzeugnis in welchem Monat verfügbar ist |
| Anfragen | Felder für Name, Telefon und Nachricht | Formular mit Menge, Verpackung, Lieferort und Termin |
| Zertifikate | Logos in der Fußzeile | Zertifikatsseite mit Geltungsbereich und Gültigkeit |
| Bilder | Stockfotos von Feldern und Obst | Ihre eigenen Felder, Gewächshäuser und Ihr Team |
| Messung | Besucherzahlen | Welche Erzeugnisseite Anfragen bringt |
Schnellcheck
Unverzichtbar: Hat Ihre Website das?
0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihrer Website.
Nach Bedarf
Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Nennen Sie uns Ihre Erzeugnisse, Ihre Erntemonate, Ihre Abnehmer und Ihre Zertifikate; wir schlagen eine passende Seitenstruktur vor und schicken Ihnen ein schriftliches Angebot.
Ablauf
Wir klären Ihr Geschäft, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website in einem Satz: Wem verkauft sie was, über welche Aktion? Umfang und Zeitplan entstehen aus dieser Antwort.
Startseite und zentrale Vorlagen kommen zuerst als Entwurf zu Ihnen; ohne Ihre Freigabe wird kein Code geschrieben. Wir mögen keine Überraschungen und verursachen keine.
Das freigegebene Design wird zu schnellem, sicherem, wartbarem Code. Sie verfolgen den Fortschritt im CRM und sehen jede Seite vor dem Livegang in einer Testumgebung.
Die Website geht mit Analytics, Search Console und Conversion Tracking online; Panel Einweisung inklusive, Hosting und Wartung im ersten Jahr enthalten.
Suche und Geschwindigkeit
Abnehmer suchen nicht nur nach dem Erzeugnis, sondern mit Region, Sorte oder dem Zusatz Großhandel, etwa „Spargel aus der Pfalz“ oder „Äpfel vom Bodensee“. Erzeugnisseiten und Google Unternehmensprofil bauen wir so auf, dass sie diese Suchen beantworten.
Erzeugnisseiten, die Wochen vor der Ernte aktualisiert werden, stehen in den Suchergebnissen, wenn Abnehmer ihre Beschaffung planen. Seiten außerhalb der Saison werden nicht gelöscht; die gewonnene Sichtbarkeit trägt ins nächste Jahr.
Betriebsname, Adresse, Telefon und Öffnungszeiten werden für Suchmaschinen lesbar ausgezeichnet; die Seiten werden zuerst für das Smartphone gestaltet, Bilder komprimiert.
Anrufe, Formulare und WhatsApp Klicks werden ab dem ersten Tag im Rahmen der Einwilligung als Conversions erfasst; Sie sehen, welches Erzeugnis und welche Sprachversion Anfragen bringt.
Kostenlose Tools
Bevor Sie eine neue Website planen, sehen Sie, wo die aktuelle steht; erstellen Sie einen QR Code für die Verpackung und einen WhatsApp Link für Ihre Abnehmer, und verkleinern Sie Ihre Produktfotos. Die Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.
Tech SEO
Testet, ob eine Seite auf dem Smartphone gut nutzbar ist: Viewport, Schriftgröße, Tap Targets, Screenshot und Core Web Vitals.
Tech SEO
Prüfen Sie Title, Meta Description, Überschriften, Canonical, Indexierbarkeit und Ladezeit einer URL kostenlos und erhalten Sie einen SEO Score mit konkreten Aufgaben.
Conversion
URLs, WhatsApp, WLAN, vCard und Text in Sekunden in einen QR Code; hochauflösendes PNG oder SVG.
Conversion
Erstellen Sie einen wa.me Link mit Vorlagentext + Button Code.
Bild
Fotos skalieren + komprimieren + KB senken; verlässt Ihr Gerät nie.
Rechner
Länge, Gewicht, Temperatur, Volumen, Fläche und Tempo; alle Einheiten in einer Tabelle.
So arbeiten wir
Für landwirtschaftliche Betriebe haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir deshalb auf einer Demo Website. Die Demo ist keine Kundenseite. Unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.
Live Demo
Für diesen Bereich haben wir eine einseitige Demowebsite für eine fiktive Marke gebaut, nur um unseren Ansatz zu zeigen. Design, Textaufbau und mobile Ansicht können Sie live in drei Sprachen ansehen.
Live Demo öffnenIm ersten Gespräch tragen wir Ihre Erzeugnisse, Sorten und Erntemonate in eine Tabelle ein; Erzeugnisseiten und Erntekalender entstehen direkt daraus.
Geltungsbereich und Gültigkeit übernehmen wir aus dem Zertifikat selbst; Aussagen zu Qualität oder Anbau ohne Beleg veröffentlichen wir nicht.
Wir notieren, was ein Großabnehmer angeben muss, bevor Sie ein Angebot machen können; daraus entstehen die Felder des Anfrageformulars.
Wir sehen, welche Erzeugnisseite und welche Sprachversion Anfragen bringt, und aktualisieren die Seiten gemeinsam mit Ihnen vor jeder Ernte.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.
Nächster Schritt
Im kostenlosen 15-minütigen Gespräch besprechen wir Ihr Sortiment, Ihre Saison und Ihre Abnehmer; danach erhalten Sie Umfang und Angebot schriftlich.
Ausführlicher Ratgeber
Die Website eines landwirtschaftlichen Betriebs muss mehr leisten als eine gewöhnliche Firmenseite: Sie zeigt ein Sortiment, das sich von Monat zu Monat ändert, beantwortet die Mengenfragen von Großhandel und Verarbeitern und macht klar, was jedes Zertifikat tatsächlich abdeckt. Diesen Leitfaden haben wir für Höfe, Gärtnereien, Obstbaubetriebe und Agrarunternehmen geschrieben, die ihre Website so ordnen wollen, wie ein Abnehmer denkt.
Die Abschnitte folgen der Reihenfolge, in der in einem Projekt entschieden wird: erst die Frage nach den Abnehmern, dann Saisondaten, Erzeugnisseiten, Anfrageformular und Zertifikate, danach Fotos, Rückverfolgbarkeit, Direktvermarktung, Export, Suche und Messung. Jeder Abschnitt enthält etwas, das Sie sofort umsetzen können.
Den Aufbau der Website bestimmt nicht Ihr Anbauplan, sondern die Art von Abnehmer, die Ihren Umsatz bringt. Ein Großhändler, ein Einkäufer im Lebensmittelhandel, ein Verarbeitungsbetrieb, ein Importeur und eine Familie mit Gemüsekiste suchen dieselben Tomaten mit völlig unterschiedlichen Fragen. Bei einem Betrieb für Großabnehmer gehört der erste Bildschirm dem Erzeugnis, der Saison und dem Anfrageformular; bei einem Hof mit Direktvermarktung der Familie, der Bestellung und dem Liefergebiet.
Bringen Sie die Antworten auf diese Fragen zum ersten Gespräch mit; sie legen die Reihenfolge im Menü und den Standardweg des Formulars fest:
Halten Sie die Antwort in einem Satz fest, etwa „Spargel für den Großhandel ist das Kerngeschäft, der Hofladen ergänzt“. Jede spätere Diskussion über Gestaltung und Texte entscheiden wir an diesem Satz. Seiten, die zwei Zielgruppen gleichzeitig ansprechen, überzeugen meist keine von beiden.
Ein Erntekalender sollte eine Datentabelle sein, die die ganze Website speist, kein Bild. Als Grafik hochgeladen, muss er jedes Jahr neu gezeichnet werden, widerspricht bald den Erzeugnisseiten, und Suchmaschinen können seinen Inhalt nicht lesen. Als Tabelle gepflegt, beziehen Erzeugnisseiten, Kalenderseite und herunterladbare Liste ihre Angaben aus derselben Quelle.
Diese Tabelle erstellen wir gemeinsam mit Ihnen in fünf Schritten:
Das Statusfeld ändert sich auf der Website eines landwirtschaftlichen Betriebs am häufigsten, deshalb muss es im Verwaltungsbereich mit einem Fingertipp und bequem am Smartphone zu bedienen sein. Wer es direkt in der Packhalle ändern kann, hält den Kalender tatsächlich aktuell. Verschiebt sich die Ernte um Wochen, ändern Sie den Status und nicht die Monate; Abnehmer sehen so die Verzögerung, statt dass sich Termine stillschweigend verschieben.
Eine Erzeugnisseite sollte die Fragen beantworten, die ein Großabnehmer sonst am Telefon stellt. Bevor er nach dem Preis fragt, will er wissen, was genau er bekommt, wie es verpackt ist und wie lange es hält. Fehlen diese Angaben, ist die Anfrage erst nach dem dritten Telefonat vollständig.
Löschen Sie eine Seite nicht, wenn die Saison endet. Die Adresse bleibt gleich, der Status lautet außerhalb der Saison, und der nächste Erntezeitraum steht dabei; eine gelöschte Seite verliert ihre Sichtbarkeit in der Suche und das Lesezeichen des Abnehmers. Umfasst Ihr Sortiment Hunderte Positionen, ist eine filterbare Katalogstruktur für Sie und Ihre Abnehmer einfacher als einzeln gepflegte Seiten. Jede Erzeugnisseite endet mit demselben Anfrageformular, damit der Abnehmer dort handeln kann, wo er liest.
Ein gutes Anfrageformular für Großabnehmer sammelt in einem Schritt alles, was Ihr Verkauf für ein Angebot braucht, und nichts darüber hinaus. Die Felder sollte festlegen, wer am Telefon Angebote erstellt, nicht ein Designer. Im ersten Termin fragen wir diese Person, wie sie die letzten zehn Anfragen vervollständigt hat, und machen daraus die Feldliste.
Nach dem Absenden erhält der Abnehmer eine automatische Antwort mit dem Zeitpunkt Ihrer Rückmeldung, und die Anfrage landet mit der Herkunftsseite in Ihrem Postfach und auf Wunsch zusätzlich bei WhatsApp. Halten Sie die Pflichtfelder bei fünf und machen Sie den Rest optional; so bleiben die Angaben vollständig, ohne dass das Formular abgebrochen wird. Für Abnehmer, die lieber anrufen, bleibt ein Anruf per Klick auf jeder Erzeugnisseite sichtbar.
Testen Sie das Formular vor dem Start gemeinsam mit Ihrem Verkauf am Smartphone. Ist eine Feldbezeichnung beim ersten Lesen unklar, versteht sie auch der Abnehmer nicht; oft genügt das Wort, das Sie im Betrieb ohnehin verwenden.
Die Zertifikatsseite sollte die Fragen eines Auditors beantworten, bevor jemand ein PDF öffnet. Ein Logo zeigt, dass es ein Zertifikat gibt, aber nicht, für welche Erzeugnisse, Flächen und Zeiträume es gilt. Ein Biozertifikat, QS oder GLOBALG.A.P. ohne Geltungsbereich schickt den Abnehmer direkt zurück ans Telefon.
Für jedes Zertifikat gehört auf die Seite:
Tragen Sie die Ablaufdaten im Verwaltungsbereich ein und lassen Sie sich einen Monat vorher erinnern. Ein abgelaufenes Zertifikat, das noch gültig wirkt, schadet dem Vertrauen mehr als ein fehlendes. Wir arbeiten immer mit dem Zertifikat selbst und erweitern seinen Geltungsbereich nie mit eigenen Worten. Verknüpfen Sie die Zertifikate außerdem mit den Erzeugnisseiten: Wer die Kirschenseite liest, sieht nur die Nachweise, die Kirschen abdecken.
Verwenden Sie bio und öko nur für Erzeugnisse, die von einer zugelassenen Kontrollstelle zertifiziert sind. Begriffe mit Bezug auf die ökologische Produktion regelt Artikel 30 der EU Ökoverordnung, und § 12 ÖLG stellt Verstöße in Kennzeichnung oder Werbung unter Strafe. Websitetext, Produktnamen und Bildunterschriften gehören ebenfalls zur Werbung; in Österreich und der Schweiz gelten eigene Vorschriften, die Sie mit Ihrer Kontrollstelle klären.
Auch ohne Zertifikat gibt es über sorgfältigen Anbau viel zu erzählen; es braucht nur Beschreibungen statt Behauptungen. In der Textphase prüfen wir:
Die abschließende rechtliche Bewertung liegt bei Ihrem Betrieb und Ihrer Beratung. Wir erstellen die Texte nach dieser Prüfliste und markieren jede zweifelhafte Formulierung vor der Veröffentlichung.
Echte Fotos von Feldern, Gewächshäusern und Ernte beantworten die Frage nach der Herkunft genau dann, wenn sie aufkommt; Stockbilder lassen jeden Hof gleich aussehen. Planen Sie Fotos über die ganze Saison statt an einem einzigen Tag, damit jede Erzeugnisseite mit einem Bild der eigenen Ernte beginnt.
Versehen Sie Fotos mit Ort und Monat; eine kurze Notiz wie „Mai, obere Obstanlage“ macht aus einem Bild einen Beleg. Viele Abnehmer öffnen die Website in einer Markthalle oder einem Lager mit schwachem Netz, und Handyfotos haben oft mehrere Megabyte; verkleinern Sie sie vor dem Hochladen mit einem Tool zum Verkleinern von Bildern.
Die Core Web Vitals von Google geben ein klares Ziel vor. LCP misst, wie lange das größte Element lädt, und gilt bis 2,5 Sekunden als gut; INP misst die Reaktion auf einen Fingertipp, gut bis 200 Millisekunden; CLS misst das Verrutschen von Elementen beim Laden, gut bis 0,1. Auf Erzeugnisseiten mit großem Aufmacherbild hängt LCP meist an diesem Bild, und feste Bildmaße verhindern das Verrutschen.
Ein QR Code auf der Verpackung verbindet die Ware im Regal mit Ihrer Website, wenn er die Erzeugnisseite oder die Angaben zur jeweiligen Charge öffnet. Damit das funktioniert, darf sich die Zieladresse jahrelang nicht ändern; Tausende bedruckte Kartons dürfen nach einem Relaunch nicht ins Leere führen.
Diese Felder empfehlen wir für eine Chargenseite:
Beginnen Sie einfach: Ein Code, der zur Erzeugnisseite führt, nützt schon, bevor es ein Chargensystem gibt. Erstellen Sie den Code mit einem QR Code Generator, drucken Sie ihn in Originalgröße auf die echte Verpackung und testen Sie ihn mit mehreren Smartphones, im Licht des Kühllagers und auf gewölbter Fläche. Lassen Sie den Rand um den Code frei und halten Sie ihn von Nähten und Falzen fern; solche Fehler fallen sonst erst nach dem Druck auf.
Schreiben Sie die Chargenseite für zwei Leser. Wer im Supermarkt scannt, möchte das Foto der Anlage und die Erntewoche sehen; das Qualitätsmanagement eines Abnehmers sucht Chargennummer, Zertifikat und Berichtsdatum. Der obere Teil gehört dem Verbraucher, der untere dem Abnehmer.
Bei der Direktvermarktung muss die Website gleich auf dem ersten Bildschirm beantworten, wie die Ware zum Kunden kommt. Kunden möchten Hof und Familie sehen, entscheiden aber anhand von Liefergebiet, Bestellweg und dem, was gerade reif ist. Stehen diese Angaben ganz unten, landen dieselben Fragen einzeln im WhatsApp Postfach.
Wachsen die Bestellungen, reicht ein Ablauf über WhatsApp nicht mehr. Müssen Bestand, Bezahlung und Lieferfenster gemeinsam gesteuert werden, lohnt sich die Prüfung einer vollständigen E-Commerce Lösung; Erzeugnisseiten und Adressen planen wir deshalb von Anfang an so, dass sie später zum Shop werden können. Für deutsche Betriebe gehören ein Impressum nach § 5 DDG und Datenschutzhinweise auf die Website; nutzen Sie für Bestellungen oder Formulare einen externen Dienst, ist nach Art. 28 DSGVO ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nötig.
Ein Importeur möchte Ihre Website in seiner Sprache und mit seinen Handelsbegriffen lesen und zuerst die Zertifikate sehen. Eine ungeprüfte maschinelle Übersetzung verfälscht leicht Sortennamen und Packgrößen, und das Qualitätsmanagement des Importeurs bemerkt das beim ersten Lesen. Wir empfehlen deshalb je Zielmarkt eine eigene, sorgfältig geschriebene Sprachversion.
Die Sprachversionen werden mit hreflang verknüpft; jede Version muss auf sich selbst und auf alle anderen verweisen, sonst ordnet Google sie nicht richtig zu. Die Einrichtung beschreiben wir ausführlich auf unserer Seite zur mehrsprachigen Website. Halten Sie die Zahl der Märkte klein: Zwei gut gepflegte Sprachen bringen mehr Anfragen als fünf vernachlässigte. Welche Sprache als Nächstes kommt, entscheiden Sie anhand der Länder, aus denen in den letzten zwei Saisons Anfragen kamen.
Abnehmer suchen in der Landwirtschaft meist nach einem Erzeugnis in Verbindung mit Region, Sorte oder dem Zusatz Großhandel, und jede Erzeugnisseite sollte eine dieser Suchen beantworten. Suchen wie „Bodensee Äpfel Erzeuger“, „Speisekartoffeln Großhandel Niedersachsen“ oder „Erdbeeren zum Selbstpflücken“ gehören auf die passende Erzeugnisseite, nicht auf die Startseite. Nennt der Seitentitel Erzeugnis, Sorte und Region zusammen, trifft die Seite die richtige Suche.
Ein Betrieb, der nur an Großabnehmer liefert und keine Besucher empfängt, kann seine Adresse ausblenden und ein Einzugsgebiet zeigen; mit Hofladen oder Hoftagen gehört die Adresse sichtbar auf die Seite. Mit der Zahl der Erzeugnisseiten wachsen die Anforderungen an technische Struktur und interne Verlinkung; das planen wir im Rahmen unserer Suchmaschinenoptimierung zusammen mit dem Erntekalender. Prüfen Sie mit dem Test zur mobilen Darstellung, wie eine viel gesuchte Erzeugnisseite am Smartphone öffnet; Abnehmer landen meist direkt dort.
Besucherzahlen sagen einem landwirtschaftlichen Betrieb wenig; entscheidend ist, welche Erzeugnisseite in welchem Monat und in welcher Sprache Anfragen bringt. Wer die Messung ab dem ersten Tag einrichtet, beendet die Saison mit Zahlen statt mit Vermutungen. Für viele Landwirte ist das ein zusätzlicher Hinweis bei der Frage, welcher Kultur sie im nächsten Jahr mehr Fläche geben; die Zahlen ersetzen keine Marktkenntnis, aber sie zeigen, wohin sich das Interesse der Abnehmer verschiebt.
Messwerkzeuge verarbeiten personenbezogene Daten. Nach § 25 TDDDG braucht es eine Einwilligung, bevor nicht notwendige Informationen auf dem Gerät gespeichert oder ausgelesen werden, und Google verlangt für Besucher im Europäischen Wirtschaftsraum den Einwilligungsmodus für Messung und personalisierte Werbung. Die Markierung der Anfragequalität dauert Sekunden, zeigt aber als Einziges, welche Seite tatsächlich verkauft hat. Bringen Sie den Bericht zur Anbauplanung der nächsten Saison mit, damit Ihre Website und Ihre Landwirtschaft nach denselben Zahlen geplant werden.
Die meisten dieser Fehler entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Website als einmaliges Projekt gilt. Zu jedem Punkt steht die bessere Lösung:
Diese Liste können Sie heute an Ihrer aktuellen Website prüfen. Treffen mehr als zwei Punkte zu, liegt das Problem in der Struktur und nicht in der Gestaltung; eine neue Struktur zu planen kostet dann oft weniger Aufwand, als die alte Website zu flicken. Trifft nur ein Punkt zu, beheben Sie ihn zuerst; Erntekalender und Anfrageformular wirken meist am schnellsten.
Wählen Sie das Team für die Website Ihres Betriebs danach, wie schnell es Ihre Saison und Ihre Abnehmer versteht. Ein Team, das Entwürfe zeigt, bevor es nach Sortiment, Erntemonaten und Zertifikaten gefragt hat, steuert auf ein allgemeines Template zu. Liegen Gestaltung, Entwicklung und Inhalte in einem Team, laufen Erntekalender und Anfrageformular nicht auseinander. Stellen Sie vor dem Angebot diese Fragen:
Für landwirtschaftliche Betriebe haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir auf einer Demo Website, die auf dieser Seite verlinkt ist, und die Demo ist keine Kundenseite. Umfang und Ablauf beschreibt unsere Seite zum Webdesign, Festpreispakete finden Sie im Preisbereich. Senden Sie uns Ihre Erzeugnisliste, Ihre Erntemonate und Ihre Zertifikate über das Kontaktformular, dann erarbeiten wir mit Ihnen eine Seitenstruktur und ein schriftliches Angebot.
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Danke {name}, wir haben Ihr Briefing erhalten. Wir antworten meist noch am selben Tag.
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