Wer ein Fertighaus kauft, wählt ein Produkt am Bildschirm aus und lässt am Ende ein dauerhaftes Gebäude auf ein Grundstück stellen, das eine Genehmigung, eine Bodenplatte und eine Zufahrt für den Kran braucht. Eine gute Website trägt beides zugleich: Sie zeigt jeden Haustyp so klar wie ein Katalog und erklärt den Bauablauf so ehrlich wie ein Bauleiter.
In diesem Leitfaden zeigen Talha Aslan und Team die Entscheidungen, die wir in dieser Reihenfolge treffen, wenn wir die Website eines Fertighausanbieters, Modulhausherstellers oder Stahlbauers planen. Jeder Abschnitt enthält ein Kriterium für Ihre heutige Website, einen Schritt für Ihren Vertrieb oder eine Frage an jede Agentur, mit der Sie sprechen.
01Vor dem Design ein einheitliches Hausdatenblatt anlegen
Die Grundlage einer Fertighaus Website ist kein Layout, sondern eine Tabelle, in der jeder Haustyp mit denselben Feldern beschrieben ist. Navigation, Filter, Modellseiten und Anfrageformular lesen aus ihr; ist die Tabelle unordentlich, wird es die Website auch.
Vertrieb, Produktion und Tragwerksplaner füllen sie gemeinsam aus. Auslaufende Modelle werden nicht gelöscht, sondern markiert, damit ihre Seiten sauber weitergeleitet werden können.
- Kennung: Name des Haustyps, Kurzcode, Nutzung (Einfamilienhaus, Ferienhaus, Büro, Gartenhaus) und Status.
- Maße: Wohnfläche, Bruttogrundfläche, Geschosse, Zimmer und Bäder, Außenmaße, Raumhöhe.
- Bauweise: Tragwerk, Wandaufbau, Dämmung, Dach und Fenster.
- Leistung: Standardumfang, Ausbaustufen und wählbare Optionen.
- Medien: Grundrissdatei, echte Montagefotos und, falls vorhanden, Video.
Steht die Tabelle, beantworten sich zwei Fragen fast von selbst: wie viele Modellseiten die Website braucht und nach welchen Kriterien Besucher filtern. Filter bauen wir nur auf Feldern, die bei jedem Modell gefüllt sind; ein halb leerer Filter führt Besucher aus dem falschen Grund ins Leere.
Die Tabelle braucht außerdem eine verantwortliche Person. Legen Sie fest, wer ein neues Modell anlegt, wer geänderte Maße einträgt und wer freigibt; dann wächst die Lücke zwischen Prospekt und Website nicht mehr.
02Wohnhäuser und Stahlhallen getrennt präsentieren
Baut ein Unternehmen Fertighäuser und Stahlhallen, braucht die Website zwei klare Eingänge, denn beide Käufer entscheiden anhand anderer Belege. Private Bauherren vergleichen Grundriss, Wohnfläche und Leistungsumfang; Unternehmen achten auf Spannweite, Traufhöhe, Kapazität und vergleichbare Referenzprojekte.
Der erste Bildschirm der Startseite bietet deshalb zwei einfache Wege: Häuser und Wohnräume sowie Hallen, Werkstätten und Gewerbebauten. Jeder Bereich erhält eigene Navigation, eigene Beispiele und ein eigenes Anfrageformular.
Im Stahlbau trägt die Modelllogik oft nicht, weil fast jede Halle nach Maß geplant wird. An die Stelle der Modellseiten treten Seiten je Gebäudetyp und dokumentierte Projekte.
- Seite je Gebäudetyp: Lagerhalle, Werkstatt, Stall oder Ausstellungshalle, jeweils mit gebauten Beispielen und den Maßen, die Sie für ein Angebot brauchen.
- Projekteintrag: Gebäudetyp, Region, ungefähre Nutzfläche, Spannweite und Höhe, Jahr der Übergabe.
- Fertigungskapazität: Werk, Maschinen und Lieferradius, nüchtern beschrieben und bebildert.
- Projektanfrage: Länge, Breite, Höhe, Nutzung und Sonderwünsche wie eine Krananlage.
Entwickeln Sie dagegen Wohnprojekte und verkaufen Wohnungen statt Gebäude, ist der Aufbau ein ganz anderer; dafür ist unsere Seite zur Website für Bauunternehmen der bessere Ausgangspunkt.
03Die Reihenfolge der Abschnitte auf einer Modellseite
Eine Modellseite folgt der Reihenfolge der Fragen im Kopf des Käufers: Reicht der Platz, woraus ist das Haus gebaut, was ist enthalten und wie komme ich zu einem Angebot. Stimmt die Reihenfolge nicht, findet der Käufer die Antwort nicht und fragt am Telefon.
Wir verwenden auf jeder Modellseite dieselben Überschriften in derselben Reihenfolge. Wer zwei Haustypen in zwei Tabs öffnet, findet dieselbe Angabe an derselben Stelle und vergleicht selbst.
- Kurzprofil: Name, Wohnfläche, Geschosse, Zimmer und Bäder in einer Zeile.
- Echte Fotos: Zuerst Außen und Innenaufnahmen eines gebauten Hauses, danach Visualisierungen, jeweils gekennzeichnet.
- Grundriss: Vergrößerbar, mit Raummaßen und als Datei zum Herunterladen.
- Bauweise: Tragwerk, Wandaufbau, Dämmung, Dach und Fenster.
- Leistungsumfang: Enthaltene Leistungen, Eigenleistungen und Optionen.
- Ablauf: Kurze Verweise auf den Genehmigungsleitfaden und die Montageseite.
- Anfragefeld: Ein Formular, das Modell und gewählte Optionen schon enthält.
Arbeiten Sie mit Visualisierungen, sagen Sie es. Käufer vertrauen einer Website mehr, wenn sie ein gebautes Haus von einer Visualisierung unterscheiden können; können sie es nicht, erinnern sie jede Abweichung bei der Übergabe als Fehler der Website.
Am Ende der Seite verlinken wir zwei oder drei Haustypen ähnlicher Größe. So bleibt der Käufer im Vergleich, statt zurück an den Anfang der Modellliste zu springen.
04Wohnfläche und Maße einheitlich angeben
Die Wohnfläche ist der erste Filter beim Fertighaus Vergleich, und ohne einheitliche Definition zerstört sie das Vertrauen am schnellsten. Ein Katalog, der beim einen Modell Wohnfläche und beim nächsten Bruttogrundfläche nennt, führt Käufer in einen falschen Vergleich.
Klären Sie die Definition zuerst intern: nach welcher Regel Sie die Wohnfläche ermitteln und ob Terrasse, Balkon oder Spitzboden anteilig einfließen. Diese Festlegung schreiben wir einmal und zeigen sie als gleiche kurze Notiz auf jeder Modellseite.
- Eine Definition: Wohnfläche und Bruttogrundfläche werden auf jeder Seite mit demselben Satz erklärt.
- Eigene Zeilen: Terrasse, Balkon und Spitzboden stehen getrennt von der Wohnfläche.
- Übereinstimmung: Die Raummaße im Grundriss widersprechen der angegebenen Wohnfläche nicht.
- Rundung: Dezimalstellen werden bei jedem Modell gleich gerundet.
- Stand: Die Grundrissdatei trägt ein Revisionsdatum.
Liefern Sie auch in Märkte, in denen in Quadratfuß gerechnet wird, zeigen wir beide Einheiten nebeneinander; Umrechnungen prüfen Sie mit unserem Einheitenrechner.
Öffnen Sie zum Schluss einen Grundriss auf Ihrem eigenen Smartphone. Ein Grundrissbild mit kleiner Beschriftung wirkt am Desktop gut und ist am Telefon ohne Vergrößern unlesbar; Grundrisse brauchen eine eigene, vereinfachte und hochauflösende Webfassung.
05Tragwerk und Bauweise mit Freigabe des Tragwerksplaners beschreiben
Aussagen zu Tragwerk und Bauweise sind der heikelste Text der Website und gehen nur mit Freigabe des verantwortlichen Tragwerksplaners online. Käufer lesen diesen Teil genau, und jeder Satz begegnet Ihnen im Angebot und im Vertrag wieder.
Statt Ergebnisse zu versprechen, die niemand messen kann, schreiben wir konkrete, überprüfbare Angaben: Tragwerk, Materialien und die technischen Regeln, nach denen die Planung geprüft wurde. Wind, Schnee und Erdbebenlasten hängen vom Standort ab; ehrlich ist daher der Hinweis, dass jedes Projekt für sein Grundstück bemessen wird.
- Geeignet: Art des Tragwerks, Holzständer oder Stahlprofil, Wandaufbau und dass jedes Projekt von Fachleuten nach den geltenden Regeln bemessen wird.
- Geeignet: Dass Lasten für Standort und Baugrund berechnet und Projekte deshalb einzeln geprüft werden.
- Ungeeignet: Absolute Formulierungen, die nahelegen, das Gebäude könne unter keinen Umständen Schaden nehmen.
- Ungeeignet: Prüfergebnisse, Zertifikate oder Vergleiche, die Sie nicht belegen können.
Praktisch kommt jeder technische Absatz auf eine Freigabeliste. Der Tragwerksplaner liest, korrigiert und gibt frei, das Datum wird festgehalten. Ändert sich ein Modell oder eine Norm, laufen die betroffenen Absätze erneut durch dieselbe Liste.
Zeigen Sie Gütesiegel oder Zertifikate, nennen Sie Geltungsbereich und Laufzeit direkt daneben. Eine Logoleiste ohne Angaben erweckt leicht den Eindruck, jedes Modell sei erfasst.
06Ein Leitfaden zur Baugenehmigung ohne falsche Versprechen
Bei der Baugenehmigung zögern Fertighauskäufer am meisten, und die Website sollte hier führen statt versprechen. Ein Satz wie „genehmigungsfrei“ erleichtert vielleicht heute einen Verkauf und schafft nach Vertragsschluss erhebliche Probleme.
In Deutschland regelt die Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes die Genehmigungspflicht. In Bayern kann die oberste Bauaufsichtsbehörde für mehrfach gleich errichtete Anlagen eine Typengenehmigung erteilen; sie entbindet laut Art. 73a BayBO aber nicht vom Genehmigungsverfahren. Auch in Österreich und der Schweiz gelten regionale Bauvorschriften, daher verweist der Leitfaden immer an die zuständige Baubehörde.
- Klären Sie beim Bauamt, was für Ihr Grundstück gilt, etwa Bebauungsplan und zulässige Nutzung.
- Lassen Sie vom technischen Team des Anbieters prüfen, ob der gewählte Haustyp dazu passt.
- Legen Sie im Angebot fest, wer Bauvorlagen und Unterlagen für den Antrag erstellt.
- Planen Sie Bodenplatte, Fertigung und Montage erst, wenn die Genehmigungsfrage geklärt ist.
- Klären Sie vor der Übergabe, welche Abnahmen oder Anzeigen noch ausstehen und wer sie veranlasst.
Am Ende steht eine kurze Liste dessen, was Käufer bereithalten sollten: Lage des Grundstücks, vorhandene Auskünfte des Bauamts, gegebenenfalls ein Lageplan. Diese Punkte erscheinen auch als freiwillige Felder in der Anfrage.
Schreiben Sie klar, welche Rolle Ihr Unternehmen im Verfahren übernimmt: ob Sie den Bauantrag vorbereiten oder der Architekt des Bauherrn. Dieser eine Satz räumt das häufigste Missverständnis zum Leistungsumfang aus.
07Ausbaustufen und Baubeschreibung auf der Website abbilden
Fertighausangebote lassen sich vor allem deshalb schwer vergleichen, weil der Leistungsumfang unscharf bleibt; die Website sollte diese Lücke je Modell schließen. Begriffe wie „schlüsselfertig“ oder „Ausbauhaus“ bedeuten bei jedem Anbieter etwas anderes, Käufer halten sie aber für eindeutig.
Beim Verbraucherbauvertrag über ein neues Gebäude schreibt § 650j BGB eine Baubeschreibung vor, sofern der Bauherr die wesentlichen Planungsvorgaben nicht selbst macht. Nach Art. 249 § 2 EGBGB muss sie die wesentlichen Eigenschaften klar darstellen, unter anderem Gebäudedaten mit Plänen und Maßen sowie verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung oder zur Dauer der Bauausführung. Die Modellseite sollte daher nie etwas anderes sagen als Ihre Baubeschreibung.
- Grundstück: Wer Erdarbeiten, Baugrundgutachten und Bodenplatte übernimmt und ob sie im Angebot stehen.
- Transport und Montage: Bis zu welcher Entfernung enthalten, welche Kran und Zufahrtsbedingungen gelten.
- Haustechnik: Wie weit Elektro, Sanitär und Heizung ausgeführt werden.
- Ausbau: Böden, Küche, Bad und Innentüren je Ausbaustufe, Standard und Option.
- Anschlüsse: Wer den Anschluss an Strom, Wasser und Kanal beauftragt.
Die Montage erhält eine eigene Seite, Schritt für Schritt: Fertigung, Transport, Aufstellen auf der Bodenplatte, Haustechnik, Ausbau und Übergabe. Dauern nennen wir nur als ungefähre Werte mit den Bedingungen, von denen sie abhängen.
Vergleichen Sie den Text mit der Baubeschreibung und den Angebotsvorlagen, die Ihr Vertrieb tatsächlich nutzt. Widersprechen sich Website und Angebot, merken Käufer das im ersten Gespräch.
08Eine Anfrage, die nach Grundstück und Zufahrt fragt
Ein gutes Anfrageformular sammelt die Fragen, die Ihr Vertrieb beim ersten Rückruf stellen würde, ohne zum langen Fragebogen zu werden. Das Gleichgewicht entsteht durch wenige Pflichtfelder und ein Formular, das das gewählte Modell schon kennt.
Von einer Modellseite aus geöffnet, übernimmt das Formular Haustyp und Optionen automatisch. Wir fragen nur, was Sie nicht wissen können, und lassen den Rest freiwillig.
- Pflicht: Name, Telefon oder E-Mail und die Region des Grundstücks.
- Schnellauswahl: Nutzung (Hauptwohnsitz, Ferienhaus, Gewerbe) und geplanter Baubeginn.
- Freiwillig: Ob das Grundstück schon vorhanden ist und ob ein Bebauungsplan bekannt ist.
- Zufahrt: Erreichen Lkw und Kran das Grundstück, liegt es am Hang.
- Notiz: Gewünschte Grundrissänderungen und offene Fragen.
Unter dem Formular stehen der Link zur Datenschutzerklärung und ein klarer Satz zum Zweck der Daten. Binden Sie externe Werkzeuge für Anfragen oder Termine ein, brauchen Sie mit diesen Dienstleistern nach Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Nach dem Absenden erklärt eine Dankeseite, wie es weitergeht: wer die Anfrage erhält, wann mit einer Antwort zu rechnen ist und welcher Leitfaden sich bis dahin lohnt. Die Benachrichtigung an den Vertrieb zeigt Modell, Optionen und Herkunftsseite auf einen Blick; wer lieber schreibt, erhält einen WhatsApp Link mit dem Modell im Text.
09Werk und Montage mit Fotos belegen
Fertighauskäufer wollen sehen, wo und wie ihr Haus entsteht; Fotos aus Fertigung und Montage schaffen deshalb mehr Vertrauen als Bilder aus dem Musterhaus. Diese Belege sollten aus einer Fotoliste stammen, nicht aus zufälligen Handybildern.
Montageteams erhalten von uns eine einfache Liste. Wird jede Montage in denselben Phasen aus denselben Blickwinkeln fotografiert, entsteht für jedes Modell in wenigen Monaten ein echtes Archiv des Ablaufs.
- Die fertige Bodenplatte und eine Gesamtansicht des Grundstücks.
- Wandelemente oder Module auf dem Lkw und beim Einheben.
- Das Tragwerk vor der Beplankung.
- Eine Zwischenphase, in der Dämmung und Wandaufbau sichtbar sind.
- Fertige Fassade und Innenaufnahmen am Tag der Übergabe.
Die Fotos wandern mit Region und Jahr in die Liste der gebauten Häuser. Adressen oder persönliche Angaben zeigen wir nur mit Einwilligung der Bauherren; Gesichter und Kennzeichen bleiben außerhalb des Bildes.
Machen Sie auch aus Werksbesichtigungen und Musterhausbesuchen eine Seite: Termine, Anmeldung und was Besucher sehen. Kurze Montagevideos gehören als Inhalt zum Anklicken auf die Modellseiten, nicht als schwere, automatisch startende Dateien auf die Startseite.
10Bildlastige Seiten auf dem Smartphone schnell halten
Eine Fertighaus Website ist bildlastig, und viele Käufer öffnen sie auf dem Grundstück mit schwachem Mobilfunk. Deshalb planen wir Geschwindigkeit zusammen mit dem Bildkonzept, nicht erst nach dem Design.
Die Core Web Vitals von Google geben ein praktisches Ziel. LCP misst, wie lange das größte Element der Seite zum Laden braucht, gut sind 2,5 Sekunden oder weniger; INP misst die Reaktion auf eine Berührung, gut sind 200 Millisekunden oder weniger; CLS misst, wie stark Inhalte beim Laden verrutschen, gut ist 0,1 oder weniger. Bewertet wird jeweils beim 75. Perzentil der Seitenaufrufe.
- Erstes Bild: Das Hauptfoto der Modellseite wird in mehreren Größen für verschiedene Bildschirme ausgeliefert.
- Moderne Formate: Fotos werden komprimiert und in modernen Formaten veröffentlicht.
- Galerie: Bilder unterhalb des ersten Bildschirms laden erst, wenn Besucher dorthin scrollen.
- Grundrissdatei: Der hochauflösende Grundriss öffnet sich beim Antippen, statt eingebettet zu sein.
- Reservierter Platz: Bildflächen sind vorab festgelegt, damit Text beim Laden nicht springt.
Neue Fotos verkleinern Sie vor dem Hochladen mit unserem Bildverkleinerer, und wie Ihre heutige Website am Telefon funktioniert, zeigt der Test auf mobile Eignung.
11Bei Suchen nach Haustyp, Größe und Hallentyp gefunden werden
Käufer suchen selten nach dem Firmennamen, sondern nach Wohnfläche, Bauweise oder Gebäudetyp; jede Modellseite sollte eine dieser Suchen beantworten. Eine Website mit allen Modellen auf einer Seite bietet Suchmaschinen nichts Konkretes zum Anzeigen.
Seitentitel erzeugen wir aus dem Hausdatenblatt nach einem Muster: Name des Haustyps, Wohnfläche und Zimmerzahl. Übersichtsseiten teilen wir nach echten Suchen auf, etwa Bungalows, Häuser mit zwei Vollgeschossen, Modulhäuser und Stahlhallen.
- Modellseite: Name und Wohnfläche im Titel, Zimmer und Nutzung in der Beschreibung.
- Übersichtsseite: Ein kurzer Einleitungstext und gefilterte Modelle, nie eine leere Seite.
- Ratgeberseiten: Dauerhafte Antworten zu Baugenehmigung, Bodenplatte und Montage.
- Strukturierte Daten: Firmenangaben und Modelle, ausgezeichnet nur mit Informationen, die auf der Seite sichtbar sind.
Haben Sie ein Musterhaus oder ein Werk mit Besucherverkehr, richten Sie ein Google Unternehmensprofil ein. Der Name muss dem realen Namen entsprechen, ohne zusätzliche Suchbegriffe.
Wer ins Ausland liefert, braucht je Markt eigene Modellseiten; den Aufbau beschreiben wir auf der Seite zur mehrsprachigen Website. Den Umfang unserer Suchmaschinenarbeit finden Sie bei der Suchmaschinenoptimierung.
12Anfragen nach Modell und Messe messen
Messung soll nicht Besuche zählen, sondern zeigen, welcher Haustyp und welche Seite Anfragen bringt. Daraus leiten Sie ab, welche Modelle Sie hervorheben und welche Sie aus dem Programm nehmen.
Formularanfragen, Anruf und WhatsApp Klicks richten wir ab dem ersten Tag als Conversions ein. Jede Conversion wird mit dem Herkunftsmodell gespeichert, Anfragen für Stahlhallen laufen in einer eigenen Gruppe.
- Modellbericht: Aufrufe, geöffnete Grundrisse und Anfragen je Haustyp.
- Abbruchstelle: An welchem Feld Besucher hängen bleiben, die das Formular öffnen, aber nicht absenden.
- Quelle: Ob die Anfrage aus Suche, sozialen Medien, Anzeigen oder von einer Messe kam.
- Vertriebsergebnis: Der Vertrieb markiert Anfragen als passend, offen oder nicht passend.
Stellen Sie auf Baumessen aus oder verteilen gedruckte Kataloge, messen Sie auch diese Kanäle. Hinter die QR Codes in Katalog und Messestand gehören markierte Links, die Sie mit unserem UTM Generator erstellen.
Nach § 25 TDDDG braucht das Speichern oder Auslesen nicht notwendiger Informationen auf Endgeräten eine Einwilligung; Analyse und Werbecookies starten also erst nach Zustimmung. Banner, Datenschutzerklärung und ein Impressum nach § 5 DDG richten wir zusammen mit der Messung ein.
13Häufige Fehler auf Fertighaus Websites und was besser ist
Die meisten Fehler auf Websites von Fertighausanbietern und Stahlbauern entstehen nicht aus Absicht, sondern weil die Website wie ein Prospekt gedacht wird. Für jeden der folgenden Fehler gibt es eine Lösung, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lässt.
- Alle Modelle auf einer Seite: Kleine Kacheln verhindern Vergleich und Auffindbarkeit; geben Sie jedem Haustyp eine eigene Seite und einen gemeinsamen Filter.
- Nur Visualisierungen: Bilder, die nicht zum gebauten Haus passen, enttäuschen bei der Übergabe; stellen Sie echte Montagefotos nach vorn und kennzeichnen Sie Visualisierungen.
- Pauschale Aussagen zur Genehmigung: Streichen Sie „genehmigungsfrei“ und setzen Sie einen Leitfaden ein, der Käufer an ihr Bauamt verweist.
- Absolute Stabilitätsversprechen: Ersetzen Sie unbelegte Adjektive durch Angaben zu Tragwerk und Planung, die Ihr Tragwerksplaner freigegeben hat.
- Unklare Ausbaustufen: Listen Sie je Modell auf, was enthalten ist und was nicht, passend zu Ihrer Baubeschreibung.
- Ein Formular ohne Modellbezug: Ersetzen Sie das allgemeine Kontaktformular durch eines, das Modell und Optionen übernimmt und nach dem Grundstück fragt.
Prüfen Sie Ihre heutige Website mit diesen sechs Punkten. Treffen zwei oder mehr zu, beginnt die Überarbeitung besser beim Hausdatenblatt als beim Design.
14Das passende Team wählen und der nächste Schritt
Fragen Sie bei der Wahl des Teams für Ihre Fertighaus Website zuerst, wie Modelldaten und technische Texte verwaltet werden, und erst danach nach Designbeispielen. Eine schöne Vorlage ohne Hausdatenblatt, Freigabeprozess und Anfrageweg ist nur ein teurerer Prospekt.
Lassen Sie sich die folgenden Fragen schriftlich beantworten. Die Antworten zeigen schnell, ob ein Team die Branche und die Verantwortung versteht.
- Werden Modellseiten und Filter aus einer einzigen Datenquelle erzeugt, und wer legt neue Modelle an?
- Wie gehen technische Texte vor dem Start zur Freigabe an unseren Tragwerksplaner?
- Übernimmt das Anfrageformular Modell und Optionen, und wo laufen die Anfragen zusammen?
- Wie und auf welchen Seiten wird die Ladezeit vor dem Start gemessen?
- Wie berichten Sie monatlich, welche Haustypen Anfragen bringen?
Für Fertighaus und Stahlbau haben wir noch keine Kundenwebsite online; unseren Ansatz zeigen wir deshalb auf einer Demo, die auf dieser Seite verlinkt ist. Wie wir grundsätzlich arbeiten, lesen Sie bei unserem Webdesign Service.
Als nächsten Schritt schicken Sie uns Ihre Modellliste, Ihre Gebäudetypen und Ihre Liefergebiete; den passenden Umfang legen wir gemeinsam fest. Pakete mit Festpreis finden Sie auf der Preisseite, ein schriftliches Angebot für Ihr Unternehmen erhalten Sie über das Kontaktformular.