Ein Betrieb, der einen überbetrieblichen Dienst beauftragt, gibt seine Pflichten nicht ab, er erfüllt sie auf anderem Weg. Entsprechend genau liest er Ihre Website: Wer kommt zu uns, hat diese Person die nötige Fachkunde für unsere Arbeit, welches Betreuungsmodell passt zu uns, und erreichen Sie alle unsere Standorte.
Dieser Leitfaden folgt den Entscheidungen, die ein Arbeitsschutzdienstleister bei der Planung seiner Website trifft, in der Reihenfolge, in der sie anfallen: Fachkunde belegen statt behaupten, das Betreuungsmodell sachlich erklären, die Anfrage nach Größe und Branche aufbauen, Gesundheitsdaten konsequent heraushalten und messen, was die Website bringt.
01Die vier Prüfungen vor dem ersten Anruf
Die erste Aufgabe der Website ist nicht Überzeugung, sondern Prüfbarkeit: Bevor ein Betrieb anruft, prüft er vier Dinge, und findet er sie nicht in einer Minute, geht er zum nächsten Anbieter. In größeren Unternehmen sammelt oft die Personalabteilung oder der Einkauf diese Antworten für eine Geschäftsführung, die später unterschreibt.
- Fachkunde: Namentlich genannte Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit, mit Qualifikation und Branchenerfahrung.
- Betreuungsmodell: Welche Modelle Sie anbieten und für welche Betriebe sie gedacht sind.
- Einsatzgebiet: Ob alle Standorte erreichbar sind und wie Termine im Betrieb geplant werden.
- Ablauf: Wie aus der Anfrage ein Angebot und aus dem Angebot eine schriftliche Bestellung wird.
Stellen Sie diese vier Antworten als kurze Blöcke auf die Startseite, jeder mit einem Link auf die ausführliche Seite. Das allein unterscheidet eine Website im Arbeitsschutz vom üblichen Bild mit Schutzhelm und einem Satz über Sicherheitskultur. Gleichzeitig entsteht eine Seitenstruktur, in der jede Seite einen klaren Zweck hat; spätere Entscheidungen über neue Seiten werden dadurch einfacher.
Ein realistisches Beispiel: Die Personalleiterin eines Logistikbetriebs mit drei Standorten vergleicht zwei Anbieter. Der eine nennt seine Ärzte und Fachkräfte, sein Einsatzgebiet und seine Betreuungsmodelle; der andere zeigt eine Telefonnummer und Archivbilder. Die Anfrage geht an den ersten.
02Leistungsseiten nach dem, was der Betrieb erhält
Jede Leistungsseite sollte mit dem beginnen, was der Betrieb am Ende in der Hand hält, denn genau das vergleicht der Einkauf. Wer kommt, ist wichtig; was danach vorliegt, entscheidet, ob ein Betreuungsvertrag seinen Preis wert scheint. Geben Sie deshalb jeder Leistung eine eigene Seite statt einer langen Liste auf einer Leistungsübersicht.
Die Seite zur betriebsärztlichen Betreuung erklärt, wie Begehungen, Beratung und arbeitsmedizinische Vorsorge organisiert sind und welche Unterlagen der Betrieb erhält. Die Seite zur sicherheitstechnischen Betreuung beschreibt die Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung, Begehungen und Berichte. Gefährdungsbeurteilung, Notfallplanung und Unterweisungen verdienen eigene Seiten, weil sie getrennt gesucht werden.
Nutzen Sie auf jeder Leistungsseite dieselben vier Blöcke:
- Wer kommt: Die Funktion und die Art von Betrieben, die diese Person betreut.
- Was im Betrieb passiert: Ablauf eines Termins und wer auf Seiten des Betriebs dabei ist.
- Was übergeben wird: Berichte, Maßnahmenlisten, Protokolle oder Teilnahmebescheinigungen, klar benannt.
- Was der Betrieb vorbereitet: Beschäftigtenliste, bisherige Gefährdungsbeurteilungen, Zugang und Ansprechpartner.
Schreiben Sie diese Blöcke gemeinsam mit Ihren Ärzten und Fachkräften, denn sie wissen, was im Betrieb wirklich geschieht. Jede Seite endet mit einem Button zur selben Anfrage, damit niemand, der nur einen Betriebsarzt sucht, erst die Seite zur Sicherheitstechnik lesen muss.
03Fachkunde so zeigen, wie das ASiG sie versteht
Fachkunde ist der Kern einer Website im Arbeitsschutz, und das Arbeitssicherheitsgesetz liefert den Maßstab. Nach § 4 ASiG darf der Arbeitgeber als Betriebsärzte nur Personen bestellen, die zur Ausübung des ärztlichen Berufs berechtigt sind und über die erforderliche arbeitsmedizinische Fachkunde verfügen; für Fachkräfte für Arbeitssicherheit verlangt das Gesetz die sicherheitstechnische Fachkunde. Eine Teamseite sollte genau das belegen.
- Funktion und Qualifikation: Bezeichnungen genau so, wie sie erworben wurden, etwa die Facharztbezeichnung oder die Zusatzbezeichnung.
- Branchenerfahrung: Die Arten von Betrieben, die die Person kennt, zum Beispiel Bau, Lager oder Labor.
- Mitgliedschaften: Nur aktuelle, mit der genauen Bezeichnung.
- Pflege: Eine verantwortliche Person in Ihrem Team, die Profile bei Ein und Austritten aktualisiert.
Für die Betriebsärzte gilt zusätzlich das ärztliche Berufsrecht. Die Berufsordnungen der Ärztekammern erlauben sachliche berufsbezogene Information und untersagen berufswidrige, insbesondere anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung; Weiterbildungsbezeichnungen dürfen nur in der zulässigen Form geführt werden. Schreiben Sie Arztprofile deshalb nüchtern: Funktion, Bezeichnung, Erfahrung, keine Erfolgsversprechen und keine Vergleiche mit anderen Diensten.
Zeugnisse und Urkunden gehören nicht auf eine offene Seite; sie enthalten personenbezogene Daten. Bieten Sie Kopien im Vertragsstadium auf Anfrage an. Echte Porträts des Teams, mit Zustimmung der Abgebildeten aufgenommen, schaffen mehr Vertrauen als jedes Archivbild mit Schutzhelm.
04Betreuungsmodelle nach DGUV Vorschrift 2 sachlich erklären
Viele Betriebe wissen nicht, welches Betreuungsmodell für sie gilt, und suchen genau diese Erklärung. Die DGUV Vorschrift 2 regelt, wie Betriebe je nach Größe betreut werden, etwa über die Regelbetreuung oder eine alternative bedarfsorientierte Betreuung. Mehrere Unfallversicherungsträger haben eine neue Fassung eingeführt, die VBG zum 1. Dezember 2025.
Daraus folgt eine klare Regel für die Website: Erklären Sie, welche Modelle Sie anbieten und für wen, aber nennen Sie keine pauschalen Einsatzzeiten oder Schwellenwerte. Die Träger veröffentlichen eigene Fassungen, und eine falsche Zahl auf Ihrer Seite fällt beim ersten kritischen Kunden auf Sie zurück. Verlinken Sie stattdessen auf den Text des jeweiligen Trägers.
- Beschreiben Sie jedes angebotene Modell in zwei oder drei Sätzen, ohne Paragrafenzitate.
- Nennen Sie, welche Art Betrieb typischerweise welches Modell nutzt, und verweisen Sie für die genauen Voraussetzungen auf den Träger.
- Erklären Sie, was der Betrieb selbst beitragen muss, etwa die Teilnahme an Schulungen bei alternativen Modellen.
- Fragen Sie in der Anfrage nach dem zuständigen Unfallversicherungsträger, damit Ihr Team die richtige Fassung prüft.
- Legen Sie fest, wer die Seite prüft, wenn ein Träger eine neue Fassung veröffentlicht.
So bleibt die Seite richtig, auch wenn sich Fassungen ändern, und Ihr Team muss nicht am Telefon korrigieren, was die Website falsch versprochen hat.
05Die Anfrage nach Größe, Branche und Träger aufbauen
Die Anfrage sollte so viel erfassen, dass Ihr Team den Umfang vor dem Rückruf schätzen kann. Nach § 2 ASiG bestellt der Arbeitgeber Betriebsärzte, soweit Betriebsart, Zahl der Beschäftigten und Betriebsorganisation es erfordern, und zwar schriftlich. Ein Formular, das nur Name und Telefon abfragt, erfasst keinen dieser Punkte.
- Tätigkeit: Branche und Haupttätigkeiten, dazu ein Freitextfeld für Besonderes wie Gefahrstoffe oder Arbeiten in der Höhe.
- Größe: Zahl der Beschäftigten und Zahl der Standorte, getrennt abgefragt.
- Standorte: Postleitzahl oder Ort je Standort; liegt einer außerhalb Ihres Gebiets, sagt das Formular es an dieser Stelle.
- Träger und bisherige Betreuung: Zuständiger Unfallversicherungsträger, bisheriger Dienst und Vertragsende.
- Gewünschte Leistung: Betriebsärztliche oder sicherheitstechnische Betreuung, Schulung oder beides.
- Kontakt: Name, Funktion, Telefon und E-Mail, ganz am Ende.
Nach dem Absenden zeigt eine Bestätigungsseite, was als Nächstes passiert und wann, dieselbe Nachricht geht per E-Mail hinaus. Entscheiden Sie früh, wo Anfragen landen: ein gemeinsames Postfach, getrennte Postfächer je Leistung oder ein CRM. Bei Diensten mit regionalen Teams verkürzt die richtige Zuordnung die Antwortzeit oft stärker als jede Änderung am Formular.
Zeigen Sie bei der Frage nach dem Träger eine kurze Erklärung, wo der Betrieb ihn findet, etwa in den Unterlagen seiner Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse. Wer es nicht weiß, kann das Feld leer lassen; ein Pflichtfeld an dieser Stelle kostet mehr Anfragen, als die Angabe wert ist.
06Einsatzgebiet und Termine ehrlich darstellen
Das Einsatzgebiet einer Website im Arbeitsschutz sollte zeigen, wo Sie tatsächlich Termine im Betrieb wahrnehmen, wie diese geplant werden und was aus der Ferne möglich ist. Betriebe mit mehreren Standorten brauchen diese Antwort zuerst; eine lose Liste von Städten führt zu falschen Erwartungen in beide Richtungen.
- Regionen: Gebiete, in denen Sie regelmäßig vor Ort sind, als einfache Liste.
- Terminplanung: Wie Begehungen und Sprechstunden geplant werden und wie weit im Voraus.
- Aus der Ferne: Was ohne Termin vor Ort möglich ist, etwa die Durchsicht von Unterlagen.
- Mehrere Standorte: Wie Betriebe mit Standorten außerhalb Ihres Kerngebiets betreut werden.
Wenn Sie regional gefunden werden wollen, legen Sie Seiten nur dort an, wo Sie wirklich arbeiten, und geben Sie jeder Seite etwas Eigenes: welches Team zuständig ist, welche Branchen in der Region häufig sind, wie die Anfahrt organisiert ist. Seiten, auf denen sich nur der Ortsname ändert, helfen dem Betrieb nicht und bringen in der Suche wenig.
Für Betriebe in Österreich oder der Schweiz gelten eigene Vorschriften zur arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung. Wenn Sie dort tätig sind, braucht jedes Land eigene, mit Ihrem Team abgestimmte Texte statt einer Übertragung der deutschen Seiten.
07Vom Angebot zur schriftlichen Bestellung
Eine Seite, die den Weg vom angenommenen Angebot bis zum ersten Termin zeigt, beantwortet die Fragen, die Ihr Team sonst am Telefon klärt. Weil § 2 ASiG die schriftliche Bestellung verlangt und § 19 die Beauftragung eines überbetrieblichen Dienstes ausdrücklich zulässt, wollen Personalabteilung und Einkauf genau wissen, was sie unterschreiben.
- Annahme: Der Betrieb nimmt das schriftliche Angebot an und bestätigt die Unternehmensdaten.
- Vertrag: Sie senden den Betreuungsvertrag mit Leistungsumfang, Berichten und Regeln für Änderungen.
- Unterlagen: Der Betrieb schickt Beschäftigtenzahlen, bisherige Gefährdungsbeurteilungen und Zugangsdaten zum Gelände.
- Vorstellung: Sie stellen den zuständigen Betriebsarzt und die Fachkraft namentlich vor.
- Erster Termin: Ein Datum wird festgelegt, der Ansprechpartner erhält eine kurze Vorbereitungsliste.
Ergänzen Sie am Ende die Fragen, die Betriebe in dieser Phase wirklich stellen: wie der bisherige Dienst gekündigt wird, wer beim ersten Termin dabei sein sollte, was passiert, wenn die zuständige Person wechselt. Sammeln Sie diese Fragen aus den Gesprächen Ihres Teams. Verlinken Sie die Ablaufseite in jedem schriftlichen Angebot; das spart Rückfragen und wirkt geordnet.
Erwähnen Sie auch, dass Betriebsärzte und Fachkräfte nach § 8 ASiG bei der Anwendung ihrer Fachkunde weisungsfrei sind. Das erklärt dem Betrieb, warum Empfehlungen unabhängig ausfallen.
08Schulungskalender, Anmeldung und Bescheinigungen
Schulungen brauchen auf der Website einen eigenen Ablauf, weil die Person, die anmeldet, selten die Person ist, die den Betreuungsvertrag unterschreibt. Eine Sachbearbeiterin sucht einen Termin zu einem Thema, will wissen, wie viele Beschäftigte sie anmelden kann und wann die Teilnahmebescheinigungen kommen. Der Kalender sollte alles drei ohne Anruf beantworten.
Legen Sie je Schulungsthema eine eigene Seite an: Inhalt, Zielgruppe, ob die Schulung im Betrieb oder in Ihren Räumen stattfindet, was Teilnehmende mitbringen und welche Unterlagen danach folgen. Wenn Sie Wiederholungsfristen oder Dauer nennen, stützen Sie sich auf den aktuellen Text der jeweiligen Vorschrift oder des Trägers und verlinken Sie ihn.
- Kalender: Datum, Thema, Ort und freie Plätze; vergangene Termine verschwinden automatisch.
- Sammelanmeldung: Mehrere Beschäftigte eines Betriebs in einem Formular.
- Inhouse Anfrage: Ein kurzes eigenes Formular für Schulungen im Betrieb.
- Aushang: Ein QR Code auf jedem Schulungsplakat, der direkt zur Anmeldung führt.
Die Codes erstellen Sie mit unserem QR Code Generator und markieren jeden einzeln, damit Sie sehen, in welchem Betrieb Aushänge wirken. Wenn die Anmeldung über ein externes Buchungstool läuft, brauchen Sie nach Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter. Fragen Sie im Formular nur Name, Funktion und Betrieb ab.
09Kundenbereich und die Grenze bei Gesundheitsdaten
Eine Website zur Kundengewinnung ist kein Ort für Gesundheitsdaten von Beschäftigten, und diese Grenze gehört an den ersten Projekttag. Gesundheitsdaten genießen nach der DSGVO besonderen Schutz, und Betriebsärzte unterliegen nach § 8 ASiG der ärztlichen Schweigepflicht. Öffentliche Formulare fragen deshalb nur Angaben zum Betrieb ab, die für Angebot oder Anmeldung nötig sind.
Wenn Sie Jahresberichte, Maßnahmenlisten oder Schulungsnachweise mit Vertragskunden teilen möchten, bauen Sie das als geschützten Mitgliederbereich und klären Sie vor dem Entwurf:
- Wer sich anmeldet: Eine oder zwei benannte Personen je Betrieb, nie ein gemeinsames Passwort.
- Was hochgeladen wird: Berichte und Nachweise auf Ebene des Betriebs, keine Vorsorgeunterlagen einzelner Beschäftigter.
- Wie lange es bleibt: Eine schriftlich festgelegte Speicherdauer und der Umgang mit Zugängen bei Vertragsende.
- Protokoll: Wer welches Dokument wann heruntergeladen hat.
Planen Sie Datenschutzerklärung, Zugriffsrechte und Speicherdauer mit Ihrem Datenschutzbeauftragten. Für Cookies, die nicht unbedingt erforderlich sind, verlangt § 25 TDDDG eine Einwilligung, auch im Kundenbereich. Halten Sie Vorsorgeunterlagen in dem System, in dem Ihre Ärzte sie ohnehin führen, getrennt vom Hosting der Website; ein technisches Problem auf der Werbeseite berührt dann keine Gesundheitsdaten. Ein Kundenbereich muss nicht zum Start fertig sein; viele Dienste ergänzen ihn als zweite Phase, sobald genug Vertragskunden das manuelle Versenden mühsam machen.
10Gefunden werden: Leistung, Region und Unternehmensprofil
Betriebe suchen nach Leistung und Ort, deshalb wird eine Website im Arbeitsschutz entlang dieser beiden Achsen gebaut, für Regionen, in denen Sie wirklich arbeiten. Suchen wie "externer Betriebsarzt" mit Ortsnamen oder "Fachkraft für Arbeitssicherheit extern" führen auf unterschiedliche Seiten. Jede Leistungsseite beantwortet ihre eigene Suche, Regionalseiten verlinken zurück auf die Leistungen.
Die Richtlinien für das Google Unternehmensprofil verlangen, dass der Name dem tatsächlich verwendeten Namen entspricht, ohne zusätzliche Suchbegriffe. Ein Profilname wie "Muster Arbeitsmedizin Betriebsarzt in Ihrer Nähe" verstößt dagegen; verwenden Sie den Namen wie auf Schild, Briefbogen und im Impressum. Das Impressum selbst folgt § 5 DDG; tritt ein reglementierter Beruf als Anbieter auf, gehören Kammer, Berufsbezeichnung mit verleihendem Staat und die berufsrechtlichen Regelungen dazu. Klären Sie die genaue Fassung mit Ihrer Rechtsberatung.
- Title: Leistung zuerst, Region wo sinnvoll, Marke am Ende.
- Strukturierte Daten: Name, Adresse, Telefon, Einsatzgebiet und Leistungen, nur soweit sie auf der Seite stehen.
- Ratgeber: Kurze Artikel zu echten Fragen, etwa wie ein Betrieb einen externen Dienst einweist.
- Interne Links: Jeder Ratgeber führt zur passenden Leistungsseite und zur Anfrage.
Prüfen Sie das Markup vor dem Start mit unserem Schema Markup Tool. Wenn Inhalte und Technik gemeinsam geplant werden sollen, übernimmt das unsere SEO Betreuung, damit Regional und Leistungsseiten nicht um dieselben Suchen konkurrieren. Platzierungen kann niemand versprechen; steuerbar ist, wie gut jede Seite ihre Suche beantwortet.
11Tempo, Messung und zugestellte Angebote
Ohne zu wissen, woher Anfragen kommen und ob Ihre Antworten ankommen, lässt sich die Website nicht verbessern. Anfragen kommen vom Schreibtisch der Personalabteilung und vom Handy auf der Baustelle, also testen Sie beides. Nach den Core Web Vitals von Google sollte LCP, die Ladezeit des Hauptinhalts, höchstens 2,5 Sekunden betragen und INP, die Reaktionszeit auf einen Klick oder Tipp, höchstens 200 Millisekunden.
Wie sich Ihre heutige Website auf dem Handy verhält, zeigt unser Test auf Mobilfreundlichkeit. Für die Messung legen Sie ab dem Start diese Ereignisse fest:
- Jeden Schritt der Anfrage und das Absenden, damit Abbruchstellen sichtbar werden.
- Schulungsanmeldungen und Anfragen für Inhouse Schulungen getrennt.
- Anrufe und Klicks auf WhatsApp, jeweils mit der Leistungsseite, von der sie kamen.
- Anfragen von außerhalb des Einsatzgebiets nach einem Besuch der Gebietsseite.
Messen Sie mit Einwilligung, wo § 25 TDDDG sie verlangt, und werten Sie monatlich aus; der Formularschritt mit den meisten Abbrüchen wird zuerst überarbeitet. Landen Ihre Angebote im Spamordner des Kunden, ist die Anfrage verloren. Prüfen Sie SPF, DKIM und DMARC Ihrer Domain mit unserem E-Mail Authentifizierungstest und versenden Sie Formularbenachrichtigungen von derselben Domain.
12Häufige Fehler auf Websites im Arbeitsschutz
Die meisten Fehler entstehen nicht im Design, sondern durch vage Aussagen und dadurch, dass die Prüfungen des Betriebs übersehen werden. Diese sechs sollten Sie vor dem Start ausschließen.
- Anonymes Team: "Unsere erfahrenen Ärzte" ohne Namen; besser namentliche Profile mit Bezeichnung und Branchenerfahrung.
- Werbliche Arztprofile: Anpreisende Formulierungen und Vergleiche mit anderen Diensten; besser sachliche Angaben, wie es das Berufsrecht verlangt.
- Pauschale Einsatzzeiten: Feste Stundenzahlen für alle Betriebe; besser Modelle erklären und auf den Text des Trägers verlinken.
- Formular nur mit Name und Telefon: Jede Anfrage braucht einen Rückruf; besser Branche, Beschäftigte, Standorte und Träger in kurzen Schritten abfragen.
- Kopierte Städteseiten: Dutzende Seiten mit getauschtem Ortsnamen; besser ein ehrliches Einsatzgebiet und wenige echte Regionalseiten.
- Urkunden als Bilder: Scans mit personenbezogenen Daten auf offenen Seiten; besser Qualifikationen zusammenfassen und Kopien auf Anfrage senden.
Machen Sie aus dieser Liste eine Prüfliste vor dem Start und gehen Sie sie erneut durch, wenn sich das Team ändert, eine Region hinzukommt oder ein Träger eine neue Fassung veröffentlicht. Eine Ärztin, die seit einem Jahr nicht mehr bei Ihnen arbeitet, aber noch auf der Teamseite steht, schwächt das Vertrauen in alles andere.
13Den richtigen Partner wählen und der nächste Schritt
Wählen Sie das Team für Ihre Website danach, wie gut es die Prüfungen der Betriebe und die Grenzen des Berufsrechts versteht, nicht nach dem glänzendsten Portfolio. Fragen Sie im ersten Gespräch:
- Auf welche Unterlagen stützen sich Team, Fachkunde und Einsatzgebiet.
- Welche Fragen stellt die Anfrage, in welcher Reihenfolge, und wer legt das fest.
- Wie bleiben Gesundheitsdaten aus Website und Formularen heraus.
- Wie wird sichtbar, welche Leistungsseite Betreuungsverträge bringt und welche Schulungen.
Wir beginnen Projekte für Arbeitsschutzdienstleister mit einer Liste der Fragen, die Betriebe Ihnen vor Vertragsabschluss stellen; Überschriften und Formularschritte entstehen daraus. Unseren Ansatz zeigt die auf dieser Seite verlinkte Live Demo, Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf unserer Referenzseite. Den Leistungsumfang beschreiben wir auf der Seite zu unserem Webdesign.
Entscheiden Sie nach Ihrer Phase. Ein neuer Dienst braucht Leistungsseiten, die Teamseite und die Anfrage. Ein Dienst für Werke und Baustellen braucht Branchenseiten und eine klare Darstellung der Notfallplanung. Wer über Schulungen wächst, braucht Kalender und Anmeldung schon in der ersten Version.
Festpreispakete finden Sie in unserem Preisbereich. Für ein schriftliches Angebot nach Ihrem Umfang senden Sie uns Leistungen, Team und Einsatzgebiet über das Kontaktformular; Seitenstruktur und Zeitplan stimmen wir im ersten Gespräch mit Ihnen ab.