Social Media für Restaurants: So führen Sie das Konto von Restaurant und Café

Kurze Antwort
Wie funktioniert Social Media für Restaurants in der Praxis?
Social Media für Restaurants bedeutet, dass ein Restaurant oder Café Instagram, TikTok und das Google Unternehmensprofil mit regelmäßigen Inhalten pflegt, Bewertungen beantwortet und Gäste gezielt zur Reservierung führt. Sie zeigen Essen, Atmosphäre und Team. Kurz gesagt geht es um volle Tische, nicht um Likes.
Diesen Leitfaden haben wir für Inhaber geschrieben, die den ganzen Tag in der Küche oder im Service stehen. Wir, Talha Aslan und Team, beschreiben den Ablauf, den wir in der Praxis nutzen. Zunächst folgt eine kurze Reihenfolge für heute. Danach gehen wir auf Fotos, Menüankündigungen, Bewertungen, Reservierungen und Aktionen ein.
Jedes Beispiel ist ein Beispielszenario und kein echtes Kundenergebnis. Jeder Abschnitt beantwortet genau eine Frage, deshalb können Sie direkt zum passenden Teil springen. Am Ende finden Sie außerdem eine monatliche Checkliste.
- Bringen Sie zuerst Ihr Profil in Ordnung: Adresse, Öffnungszeiten, Speisekarte und Reservierung sollen sofort sichtbar sein.
- Legen Sie einen festen Drehtag pro Woche fest und produzieren Sie dort die Inhalte für sieben Tage.
- Geben Sie jedem Beitrag eine Aufgabe: ein Gericht vorstellen, zur Reservierung einladen oder Bewertungen sammeln.
- Beantworten Sie Kommentare und Nachrichten am selben Tag und reservieren Sie dafür eine feste Uhrzeit.
- Prüfen Sie am Monatsende, welche Beiträge Reservierungen oder Routenanfragen gebracht haben, und passen Sie den Plan an.
Warum unterscheidet sich ein Restaurantkonto von anderen Branchen?
Ein Restaurantkonto unterscheidet sich, weil das Produkt Auge und Appetit anspricht. Zudem entscheiden Gäste sehr schnell. Wer ein Abendessen sucht, schaut sich wenige Profile an und wählt innerhalb von Sekunden. Deshalb zählen Bildqualität, aktuelle Angaben und eine einfache Reservierung hier deutlich mehr als in vielen anderen Branchen.
Andererseits kann ein Restaurant jeden Tag neue Inhalte erzeugen. Die Küche liefert ständig Geschichten: die Lieferung am Morgen, der Teig, die Vorbereitung vor dem Service. Außerdem produzieren Ihre Gäste selbst Inhalte. Ein Foto am Tisch, eine Story mit Markierung und eine Google Bewertung prägen Ihre Sichtbarkeit mit.
Ein weiterer Unterschied ist die Nähe. Die meisten Follower sollten in erreichbarer Entfernung wohnen. Daher sind hundert Follower aus der Nachbarschaft oft wertvoller als tausend weit entfernte. Zum Beispiel kann in einem Beispielszenario ein kleines Café mit wenigen hundert Followern jede Woche neue Gäste begrüßen, weil die meisten Follower um die Ecke wohnen.
Welche Kanäle lohnen sich für ein Restaurant wirklich?
Sie müssen nicht jeden Kanal gleich stark bespielen. Die folgende Tabelle vergleicht die Kanäle aus Sicht von Restaurant und Café. Die Einschätzung ist ein Startpunkt aus der Praxis und keine Garantie. Für Ihr Publikum kann die Reihenfolge also anders aussehen.
| Kanal | Stärke | Passende Inhalte | Worauf achten |
|---|---|---|---|
| Entdeckung und Markenbild | Reels, Karussells, Storys | Profilangaben und Reservierungsweg klar halten | |
| TikTok | Schnelle Reichweite | Kurze Küchenvideos mit Rhythmus | Publikum kann weit weg sein; Standort betonen |
| Google Unternehmensprofil | Sichtbarkeit bei Suchen in der Nähe | Fotos, Speisekarte, Beiträge, Antworten | Öffnungszeiten immer aktuell halten |
| Lokale Gemeinschaft und Events | Veranstaltungen, Ankündigungen, Gruppen | Wert hängt von Alter und Region ab | |
| WhatsApp Business | Reservierung und Bestellung | Katalog, Schnellantworten | Einwilligung und Häufigkeit beachten |
Kurz gesagt sind Instagram und das Google Unternehmensprofil für die meisten Restaurants die Hauptkanäle. TikTok ist der zweite Schritt, wenn Sie regelmäßig Videos produzieren können. Facebook und WhatsApp Business dienen eher als Unterstützung. Zwei Kanäle gut zu führen bringt mehr als fünf halbherzig.
Wie richten Sie das Profil für Social Media für Restaurants ein?
Das Profil ist das Schaufenster von Social Media für Restaurants. Selbst starke Inhalte verpuffen, wenn das Profil lückenhaft ist. Prüfen Sie zunächst, ob Sie ein Unternehmenskonto oder ein professionelles Konto nutzen, denn Kontaktknöpfe und Statistiken hängen davon ab. Gehen Sie dann die Liste durch.
- Name: Restaurantname und Stadtteil gemeinsam, damit Sie in der Suche auftauchen.
- Bio: in einem Satz sagen, was Sie anbieten, etwa frische Pasta und Pizza aus dem Holzofen.
- Adresse und Zeiten: exakt wie im Google Unternehmensprofil.
- Link: eine schnelle Seite mit Speisekarte und Reservierung.
- Highlights: Speisekarte, Anfahrt, Reservierung, Bewertungen und Team trennen.
Zum Beispiel können Sie die Highlights wie eine kleine Website nutzen. Außerdem gehört das Logo ins Profilbild, denn ein Teller ist in dieser Größe kaum zu erkennen. Schließlich sollten Sie das Profil auf dem Smartphone prüfen, weil fast jeder Gast es dort sieht.
Wie fotografieren Sie Essen, und brauchen Sie teure Technik?
Nein, für gute Food Fotos brauchen Sie keine teure Ausrüstung. Ein aktuelles Smartphone, gutes Licht und ein ruhiger Bildausschnitt genügen meist. Der größte Unterschied entsteht durch Licht. Deshalb fotografieren Sie am Fenster bei Tageslicht und nicht unter warmen Deckenlampen.
- Licht: weiches Seitenlicht nutzen, Blitz ausschalten.
- Winkel: Pizza und gedeckte Tische von oben, Burger und Torten von der Seite.
- Hintergrund: Servietten, Belege und Unordnung entfernen.
- Frische: den Teller sofort fotografieren, sonst verliert das Essen seinen Glanz.
- Einheitlichkeit: gleicher Tisch, gleiche Teller und ähnliche Farbeinstellungen.
Zudem liefert ein Teller aus drei Winkeln ein Karussell, eine Story und ein Bild für die Speisekarte. Somit entstehen aus einer Aufnahme mehrere Beiträge. Bearbeiten Sie danach alle Fotos mit derselben Voreinstellung, damit Ihr Raster ordentlich wirkt. Vermeiden Sie übertriebene Filter, denn Gäste vergleichen das Bild mit dem Teller.
Welche Reels und Kurzvideos funktionieren für Restaurants?
Am besten funktionieren Momente mit Bewegung und Ton: Fleisch in der Pfanne, ein angeschnittener Kuchen, fließende Sauce, ein Teig, der sich öffnet. Solche Szenen stoppen das Scrollen in der ersten Sekunde. Instagram nennt in seiner offiziellen Erklärung zum Ranking die Wahrscheinlichkeit, ein Reel bis zum Ende anzusehen oder zu teilen, als wichtige Signale (Instagram Ranking Explained).
Folglich hat die erste Sekunde großes Gewicht. Zeigen Sie den appetitlichsten Moment sofort und verzichten Sie auf lange Einleitungen. Wie Sie diesen Einstieg aufbauen, erklären wir in unserem Leitfaden zum Reels Hook.
- Zubereitung: 10 bis 20 Sekunden von der Zutat bis zum Teller.
- Hinter den Kulissen: Öffnung am Morgen, der Ofen, das Team vor dem Service.
- Ein Gericht im Fokus: jede Schicht eines neuen Desserts in Nahaufnahme.
- Gastmoment: mit Erlaubnis der erste Blick auf den servierten Teller.
- Kurze Antworten: Koch oder Barista beantworten eine häufige Frage.
Wie bauen Sie einen Wochenplan für Inhalte auf?
Ein Wochenplan verhindert, dass Sie in letzter Minute überlegen, was Sie posten. Teilen Sie die Woche zunächst in Themen und geben Sie jedem Thema einen Tag. Dann produzieren Sie am Drehtag alle Inhalte und planen sie vor. Die Vorlage unten ist ein Beispielszenario, also passen Sie die Tage an Ihren Rhythmus an.
- Montag: Wochenkarte oder Suppe des Tages.
- Dienstag: Zubereitungsvideo als Reel.
- Mittwoch: Team oder Lieferant, hinter den Kulissen.
- Donnerstag: Erinnerung an die Reservierung fürs Wochenende.
- Freitag: Auswahl an Gastbeiträgen, mit Erlaubnis geteilt.
- Samstag und Sonntag: Live Storys zur Auslastung und zu freien Tischen.
Allerdings sollten Sie Lücken im Plan lassen. Wenn eine besondere Zutat ankommt oder im Viertel ein Fest stattfindet, brauchen Sie Raum für spontane Beiträge. Schauen Sie außerdem in die Statistiken, wann Ihre Follower aktiv sind. Mittagsangebote am Vormittag und Abendessen am Nachmittag anzukündigen ist für viele Betriebe ein sinnvoller Start.
Was können Sie in täglichen Storys zeigen?
Storys sind leichter und schneller als Feed Beiträge, deshalb müssen sie nicht perfekt aussehen. Sie beantworten eine Frage: Was passiert heute hier? Zum Beispiel eignen sich die Kuchenauslage am Morgen, der Mittagsandrang oder die letzten zwei freien Tische am Abend.
- Tagesgericht und verbleibende Portionen.
- Umfragen: zwei Varianten für ein neues Dessert.
- Fragebox für Fragen zur Karte.
- Wettertipps, etwa heiße Suppe an Regentagen.
- Dank zum Feierabend und die Zeiten für morgen.
Zudem liefern Umfragen und Fragen kostenlose Marktforschung. Sie sehen, welche Gerichte gefragt sind, und richten Ihre Karte danach aus. Anders gesagt: Storys sind Schaufenster und Rückmeldekanal zugleich.
Wie ändern sich Inhalte für Abholung und Lieferung?
Bei Abholung und Lieferung sieht der Gast das Essen in der Box und nicht auf dem Teller. Also zeigen Sie die Verpackung, wie das Essen warm bleibt und den Moment, in dem die Box aufgeht. Zum Beispiel filmt ein Café in einem Beispielszenario das Öffnen der Box und nennt in der Beschreibung die Bestellkanäle.
Ebenso sollten Fotos auf Lieferplattformen zu Ihren Social Media Fotos passen. Ein Gericht, das anders aussieht, enttäuscht. Wenn Ihre Lieferkarte von der Karte im Restaurant abweicht, sagen Sie das deutlich. Sonst führt Verwirrung zu schlechten Bewertungen.
- Verpackung und Portionsgröße ehrlich zeigen.
- Bestellzeiten und Liefergebiet regelmäßig in Storys nennen.
- Gerichte nur für die Lieferung in einem eigenen Highlight bündeln.
Warum lohnt es sich, das Team vor die Kamera zu holen?
Das Team vor die Kamera zu holen lohnt sich, weil Menschen Orten mit Gesichtern eher vertrauen. Ein Koch, der ein Gericht erklärt, eine Barista beim ersten Kaffee oder eine Servicekraft mit ihrem Lieblingsdessert geben dem Betrieb Persönlichkeit. Dadurch wirkt Ihr Konto nicht mehr wie ein Katalog.
Trotzdem sollten Sie niemanden drängen. Wer nicht ins Bild möchte, kann nur mit den Händen oder bei der Arbeit erscheinen. Bedenken Sie außerdem, dass das Gesicht ehemaliger Mitarbeitender lange im Profil bleiben kann. Holen Sie daher für wichtige Videos eine schriftliche Erlaubnis ein.
Vor allem schafft Echtheit eine stärkere Bindung als glatte Inhalte. Ein kurzes Teamvideo pro Woche erzeugt dauerhafte Vertrautheit. Wenn ein Gast sagt, er kenne den Koch schon, sind Sie auf dem richtigen Weg.
Wie nutzen Sie saisonale Karten und regionale Zutaten?
Saisonale Karten geben Ihnen einen natürlichen Inhaltskalender. Jede Saison bringt neue Zutaten und Geschichten: frische Kräuter im Frühling, kalte Getränke und Obstdesserts im Sommer, Kürbis und Maronen im Herbst, Suppen im Winter. Tragen Sie die Saisonwechsel deshalb früh in den Plan ein.
Auch regionale Lieferanten schaffen Vertrauen. Konkret können Sie die Bäckerei filmen, die jeden Morgen Ihr Brot bringt. Das signalisiert Frische und verbindet Sie mit anderen Betrieben im Viertel. Teilt der Lieferant den Beitrag ebenfalls, erreichen Sie zudem ein neues Publikum.
- Neue Saisonkarte als kurze Serie ankündigen.
- Lieferanten markieren und vorher um Erlaubnis fragen.
- Ein Gericht zum Saisonende verabschieden und Neugier wecken.
Wie kündigen Sie eine neue Karte oder ein neues Gericht an?
Eine Kartenänderung kündigen Sie als kurze Serie an, nicht mit einem einzigen Beitrag. Zuerst teilen Sie eine neugierig machende Story. Dann folgt ein Reel mit dem Gericht und danach ein Karussell mit Preis und Zutaten. Schließlich aktualisieren Sie Karte und Fotos im Google Unternehmensprofil.
Google erklärt, dass Kunden bei bestimmten Kategorien wie Restaurants die Speisekarte in der Google Maps App sehen können und dass Sie diese über den passenden Bereich des Profils verwalten (Google Unternehmensprofil Hilfe). Daher sollten Sie Kartenänderungen nicht nur auf Instagram zeigen. Viele Suchende schauen zuerst in Maps.
- Überall denselben Preis nennen, abweichende Preise kosten Vertrauen.
- In älteren Beiträgen vermerken, wenn ein Gericht entfällt.
- Allergene und Zutaten klar angeben, das spart Rückfragen.
- Bei befristeten Gerichten ein klares Enddatum nennen.
Wie gehen Sie bei Social Media für Restaurants mit Bewertungen um?
Bei Social Media für Restaurants sind Bewertungen der Inhalt, den neue Gäste am häufigsten lesen. Also antworten Sie auf jede Bewertung kurz und persönlich, ob positiv oder negativ. Bei Lob danken Sie und nennen das Gericht beim Namen. Bei Kritik entschuldigen Sie sich, erkennen das Problem an und verlagern das Gespräch in eine private Nachricht oder ein Telefonat.
Allerdings sollten Sie mit vermutlich gefälschten Bewertungen nicht streiten. Melden Sie sie stattdessen über den Weg der Plattform. Die Schritte erklären wir in unserem Beitrag zu gefälschten Google Bewertungen. Auf Instagram reduzieren Sie beleidigende Kommentare mit dem Filter für verborgene Wörter.
Außerdem kann eine Antwort auf Lob ein weiteres Gericht empfehlen. Wer das Dessert mochte, freut sich etwa über den Hinweis auf den neuen Kaffee beim nächsten Besuch.
- Antwortzeit: am selben Tag reagieren.
- Ton: ruhig bleiben und das Erlebnis des Gastes ernst nehmen.
- Muster: wiederholt sich eine Beschwerde, liegt das Problem in Küche oder Service.
- Notizen: Beschwerden wöchentlich sammeln und im Team besprechen.
Was tun Sie, wenn sich ein negativer Beitrag verbreitet?
Verbreitet sich ein negativer Beitrag schnell, halten Sie zuerst inne. Dann veröffentlichen Sie zügig eine einzige, durchdachte Stellungnahme. Stundenlanges Schweigen oder ein öffentlicher Streit verschärfen die Lage. Legen Sie deshalb vorher fest, wer spricht, was Sie sagen und welche Fakten Sie prüfen.
- Fakten prüfen: Videoaufnahmen, Bestellbeleg und Aussagen des Teams sammeln.
- Eine Stellungnahme veröffentlichen und widersprüchliche Antworten vermeiden.
- Hat der Gast recht, Verantwortung übernehmen und konkrete Änderungen nennen.
- Keine persönlichen Daten teilen und den Gast nicht bloßstellen.
- Nach der Beruhigung zum normalen Plan zurückkehren.
Einen ausführlichen Ablauf finden Sie in unserem Beitrag zum Krisenmanagement in Social Media. Dort zeigen wir, wie Sie eine Stellungnahme aufbauen und Aufgaben im Team verteilen.
Wie machen Sie aus Followern Reservierungen?
Um aus Followern Reservierungen zu machen, verkürzen Sie den Weg. Der Profillink führt direkt zur Reservierung oder zu einem Anruf. Zudem muss die Speisekarte auf dem Smartphone schnell laden. Etwa in jedem dritten oder vierten Beitrag nutzen Sie eine klare Aufforderung wie: Reservieren Sie Ihren Tisch fürs Wochenende.
Außerdem helfen Link Sticker in Storys und gespeicherte Antworten für Reservierungsanfragen. So bleibt auch zur Stoßzeit niemand ohne Antwort. Nimmt Ihr Café keine Reservierungen an, lenken Sie die Aufforderung stattdessen auf die Anfahrt oder die Abholung.
- Pro Link nur ein Ziel, fünf Knöpfe machen unsicher.
- Gespeicherte Antworten für Zeiten, Adresse, Reservierung und Parken.
- Auslastung in Storys zeigen, das bewegt Gäste zur frühen Buchung.
Wie planen Sie Aktionen und Beiträge zu besonderen Anlässen?
Planen Sie eine Aktion mindestens zwei Wochen im Voraus, denn Dreh, Gestaltung und Ankündigung brauchen Zeit. Für ein Menü zum Muttertag legen Sie zum Beispiel zuerst die Karte fest. Danach drehen Sie und verteilen die Ankündigung schrittweise. Geben Sie der Aktion ein messbares Ziel, etwa Reservierungen an bestimmten Tagen.
Dennoch braucht nicht jeder Anlass eine Aktion. Häufige kleine Rabatte können Ihre Marke abwerten. Stattdessen lohnen sich dauerhafte Vorteile wie eine Treuekarte, ein Mittagsmenü unter der Woche oder eine Kleinigkeit zum Geburtstag. Bei Gewinnspielen beachten Sie die Regeln der Plattform und nennen die Bedingungen klar.
Wie nutzen Sie Beiträge und Markierungen Ihrer Gäste?
Gastbeiträge wirken natürlicher und glaubwürdiger als alles, was Sie selbst drehen. Folgen Sie deshalb den Storys, in denen Sie markiert sind, und teilen Sie gute Beispiele mit Erlaubnis. Eine kleine Karte mit Ihrem Kontonamen auf jedem Tisch erleichtert das Markieren.
Nehmen Sie die Erlaubnis jedoch ernst. Bevor Sie ein Foto oder Video mit erkennbarem Gesicht in einem dauerhaften Beitrag nutzen, holen Sie eine schriftliche Zustimmung ein. Bei Inhalten mit Kindern ist besondere Vorsicht nötig. Zusammengefasst: Den teilbaren Moment schaffen Sie, die Nutzung hängt von der Zustimmung des Gastes ab.
Lohnt sich eine Kooperation mit lokalen Creatorn?
Ja, eine gut gewählte lokale Kooperation kann sich für ein Restaurant lohnen. Allerdings zählt, wo die Follower wohnen, nicht wie viele es sind. Kleine Konten aus Ihrer Gegend, die regelmäßig und ehrlich über Essen posten, bringen oft mehr Besuche als große.
- Standort des Publikums: Leben die meisten Follower in Ihrer Stadt?
- Qualität der Interaktion: Enthalten Kommentare echte Fragen und Gespräche?
- Passung: Passt der Stil zu Ihrer Küche?
- Transparenz: Kennzeichnet der Creator die Kooperation klar als Werbung?
Für einen groben Blick auf die Interaktion nutzen Sie unseren Rechner für die Instagram Engagement Rate. Vereinbaren Sie danach schriftlich, was wann erscheint und welche Gegenleistung es gibt. Somit wissen beide Seiten, was sie erwartet. Klären Sie außerdem vorab, ob der Creator ehrlich über Schwächen sprechen darf. Glaubwürdige Empfehlungen wirken langfristig stärker als reine Lobeshymnen.
Warum sind Untertitel und Barrierefreiheit wichtig?
Untertitel sind wichtig, weil viele Menschen Videos ohne Ton ansehen. Mit Untertiteln bleibt die Botschaft erhalten. Zudem machen Sie Inhalte für gehörlose und schwerhörige Gäste zugänglich. Instagram und TikTok bieten automatische Untertitel an, allerdings sollten Sie den Text vor der Veröffentlichung prüfen.
Außerdem hilft Alternativtext Menschen mit Screenreader. Schreiben Sie Preise nicht nur ins Bild, sondern auch in die Beschreibung. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zur Barrierefreiheit in Social Media. Dadurch erreichen Sie mehr Menschen und sind leichter auffindbar.
Brauchen Sie ein Werbebudget, oder reicht organische Reichweite?
Organische Inhalte reichen als Grundlage. Dennoch beschleunigt eine kleine, lokal ausgerichtete Anzeige den Start bei einer Neueröffnung oder einer neuen Karte. Bauen Sie die Anzeige auf Ihrem stärksten organischen Video auf und begrenzen Sie die Ausrichtung auf die Umgebung Ihres Betriebs.
Das passende Budget unterscheidet sich von Betrieb zu Betrieb. Deshalb nennen wir hier keinen festen Betrag und erklären die Logik in unserem Beitrag zum Social Media Werbebudget. Als Beispielrechnung starten Sie einen kurzen Test, messen die Kosten einer Reservierung und richten das Budget dann danach aus.
Wie messen Sie den Erfolg von Social Media für Restaurants?
Den Erfolg von Social Media für Restaurants messen Sie an echten Handlungen, nicht an Likes. In den Instagram Statistiken zählen Profilbesuche, Linkklicks und Nachrichten. Im Google Unternehmensprofil achten Sie auf Routenanfragen, Anrufe und Websiteklicks.
| Kennzahl | Wo Sie sie finden | Was sie zeigt |
|---|---|---|
| Profilbesuche | Instagram Statistiken | Ob Inhalte neugierig machen |
| Linkklicks | Instagram Statistiken | Absicht zu reservieren oder die Karte zu sehen |
| Routenanfragen | Google Unternehmensprofil | Echte Besuchsabsicht |
| Anrufe | Google Unternehmensprofil | Reservierungen und Fragen |
| Speichern und Teilen | Beitragsstatistik | Ob Inhalte als merkenswert gelten |
Außerdem wirkt eine einfache Frage an der Kasse Wunder: Wie sind Sie auf uns gekommen? Notieren Sie die Antworten einen Monat lang. Dann sehen Sie, welcher Kanal wirklich Gäste bringt, und zwar etwas, das kein Dashboard zeigt.
Sollten Sie das Konto selbst führen oder Unterstützung holen?
Das hängt von Ihrer Zeit und Ihrem Team ab. Für Inhaber, die in Küche und Service stehen, sind regelmäßiges Drehen, Posten und Antworten eine echte Belastung. Gibt es im Team jemanden mit Lust und Talent, können Sie mit der Vorlage oben intern arbeiten.
Fehlt die Zeit oder hält die Routine nicht, übernehmen wir diese Arbeit für Sie. Unsere Social Media Betreuung umfasst Drehplan, Inhaltskalender, Veröffentlichung, Bewertungen und Nachrichten sowie einen monatlichen Bericht. Garantierte Ergebnisse versprechen wir nicht. Stattdessen bauen wir einen stetigen, messbaren Ablauf auf.
Welche monatliche Checkliste gilt für Social Media für Restaurants?
Eine monatliche Checkliste für Social Media für Restaurants macht die Arbeit zur Routine. Öffnen Sie sie in der ersten Woche jedes Monats und haken Sie jeden Punkt ab. So wachsen kleine Lücken nicht zu großen Problemen.
- Profilangaben, Zeiten und Kartenlink aktuell?
- Fotos im Google Unternehmensprofil diesen Monat erneuert?
- Mindestens vier Reels und wöchentliche Storys veröffentlicht?
- Alle Bewertungen und Nachrichten beantwortet?
- Die drei stärksten Beiträge ermittelt?
- Anlässe und Aktion für den nächsten Monat geplant?
- Antworten auf die Frage an der Kasse gesammelt?
Fällt es schwer, die Liste einzuhalten, oder möchten Sie den Ablauf an ein professionelles Team übergeben, fordern Sie auf unserer Seite zur Social Media Betreuung ein individuelles Angebot an. Dann konzentrieren Sie sich auf die Küche, während Ihr Konto beständig weiterläuft.
Grundlagen: Was ist Online Marketing? Arten, Beispiele und Vorgehen auf einer Seite, mit einem interaktiven Film durch das Gehirn.



