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Preisseite gestalten: Pakete mit einer Vergleichstabelle richtig präsentieren

Talha Aslan 17 Minuten Lesezeit 1 Aufrufe

Kurze Antwort

Wie sollten Sie eine Preisseite gestalten und warum ist das ein eigenes Projekt?

Eine Preisseite gestalten heißt, Ihre Pakete, Ihre Preislogik und die Unterschiede zwischen den Paketen so anzuordnen, dass Besucher sie in wenigen Sekunden verstehen. Eine gute Preisseite erleichtert den Vergleich, nimmt die Angst vor versteckten Kosten und führt zu einem klaren nächsten Schritt.

Alle Details und Beispiele finden Sie weiter unten im Beitrag

Besucher kommen meist in der Entscheidungsphase auf diese Seite. Das heißt, sie kennen Sie bereits. Jetzt wollen sie wissen, welches Paket passt und was sie insgesamt zahlen. Deshalb hat die Preisseite eine andere Aufgabe als die Startseite: Sie soll vor allem Klarheit schaffen. Bei Talha Aslan und Team sehen wir in der Praxis am häufigsten eine Preisseite, die wie eine nachträglich eingefügte Tabelle wirkt.

In diesem Leitfaden gehen wir jede Entscheidung durch, von der Paketanzahl bis zur Lesbarkeit der Tabelle auf dem Smartphone. Außerdem zeigen wir eine alternative Struktur für Unternehmen, die nach Angebot arbeiten und keine Preise veröffentlichen.

Alle Beispiele in diesem Artikel sind Beispielszenarien. Sie enthalten keine echten Kundendaten und keine konkreten Preise. Unser Ziel ist ein Entscheidungsrahmen, den Sie auf Ihre eigene Seite anwenden können. Zudem finden Sie in jedem Abschnitt kleine, praktische Schritte, damit Sie Ihre Seite schon beim Lesen verbessern.

Wie viele Pakete sollten Sie anbieten?

Für die meisten Unternehmen sind drei Pakete ein ausgewogener Start. Allerdings ist das ein Ausgangspunkt und keine Regel. Die richtige Zahl hängt davon ab, wie viele unterschiedliche Kundentypen Ihr Angebot wirklich bedient.

  • Ein Paket: Die einfachste Lösung, wenn Ihre Leistung für alle gleich ist. Es gibt nichts zu vergleichen.
  • Zwei Pakete: Sinnvoll bei zwei klaren Zielgruppen, etwa Privatkunden und Firmen.
  • Drei Pakete: Zeigen Einstieg, Mitte und Komplettlösung. Leser ordnen sich schnell ein.
  • Vier oder mehr: Der Vergleich wird schwierig. Oft ist eine Enterprise Karte mit Angebotsanfrage die bessere Wahl.

Zum Beispiel müssen Leser bei fünf Paketen die Tabelle Zeile für Zeile durchsuchen. Stellen Sie sich deshalb vor jedem neuen Paket eine Frage. Spricht dieses Paket wirklich einen anderen Kunden an, oder ist es nur eine weitere Preisstufe?

Ein weiterer nützlicher Test: Fragen Sie Ihren Vertrieb nach den zuletzt gewonnenen Aufträgen. Haben die meisten Aufträge denselben Umfang, sollte dieser Umfang Ihr mittleres Paket sein. Andererseits erzeugt ein Paket, das nie verkauft wird, nur Rauschen. Dann sollten Sie es entfernen oder mit einem anderen Paket zusammenlegen.

Wie wählen Sie Paketnamen?

Paketnamen sollten sagen, für wen das Paket gedacht ist. Namen wie Gold, Silber und Bronze zeigen eine Rangfolge, verraten aber nichts über den Inhalt. Namen wie Starter, Wachstum und Enterprise helfen Lesern dagegen, sich selbst zuzuordnen.

Ergänzen Sie unter jedem Namen eine Zeile „für wen“. Konkret wirkt ein Satz wie „Für Betriebe mit einem Standort und ihrer ersten Website“ schneller als eine lange Funktionsliste. Zudem ist diese Zeile auf dem Smartphone oft das Erste, was Leser vor dem Scrollen sehen. Wer eine Preisseite gestalten will, sollte diese Zeile also kurz und konkret formulieren.

Welche Informationen gehören in eine Paketkarte?

Die Paketkarte ist eine Zusammenfassung der Tabelle. Leser schauen zuerst auf die Karten und scrollen nur bei Unsicherheit zur Tabelle. Daher zeigen Sie auf der Karte nur die wichtigsten Entscheidungsinformationen und überlassen Details der Tabelle.

  • Paketname und die Zeile „für wen“.
  • Preis oder Hinweis auf Angebot, daneben die Steuerangabe.
  • Höchstens fünf oder sechs zentrale Funktionen.
  • Genau ein Hauptbutton.

Beginnen Sie die Funktionsliste zum Beispiel mit „Alles aus dem vorherigen Paket, plus“. So sehen Leser nur den Unterschied. Außerdem sollte die Reihenfolge der Funktionen auf Karten und in der Tabelle gleich sein. Halten Sie auch die Kartenhöhen gleich, denn ungleiche Höhen lassen ein Paket „unvollständig“ wirken.

Der Preis selbst muss das am besten lesbare Element der Karte sein. Allerdings gehören Währung, Abrechnungszeitraum und Steuerhinweis in denselben Blickbereich. Die Zahl darf groß sein, der Hinweis klein, aber gut lesbar. Ein blasses Grau, das niemand lesen kann, ist keine Lösung.

Wie bauen Sie die Informationshierarchie auf, wenn Sie eine Preisseite gestalten?

Die Reihenfolge der Seite sollte der Reihenfolge der Fragen folgen. Zuerst kommt „Welche Optionen gibt es?“, dann „Worin unterscheiden sie sich?“. Danach folgt „Was zahle ich insgesamt?“ und schließlich „Was passiert, wenn ich kündige?“. Wer diese Reihenfolge bricht, schickt Leser auf der Seite hin und her.

  1. Kurze Überschrift und ein erklärender Satz.
  2. Umschalter für monatliche und jährliche Zahlung.
  3. Paketkarten.
  4. Ausführliche Vergleichstabelle.
  5. Zusatzkosten und Steuerhinweis.
  6. Vertrauenselemente und FAQ.
  7. Abschluss: Angebot anfordern oder registrieren.

Halten Sie die Überschrift schlicht. „Pakete und Preise“ funktioniert besser als ein kreativer Slogan, denn Leser wollen sofort wissen, dass sie richtig sind. Zudem zeigt eine klare Überschrift auch in den Suchergebnissen, was Ihre Seite bietet.

Welche Fehler sehen wir auf Preisseiten am häufigsten?

Bei unseren Website Audits tauchen manche Fehler immer wieder auf. Die meisten entstehen nicht aus fehlendem Designkönnen, sondern aus fehlenden Entscheidungen. Die folgende Liste fasst typische Beispielszenarien zusammen.

  • Pakete unterscheiden sich nur durch Kontingentzahlen.
  • Steuerangaben stehen winzig klein in einer Fußnote.
  • Jede Karte hat zwei oder drei verschiedene Buttons.
  • Mobil läuft die Tabelle über den Bildschirm, ohne Scrollhinweis.
  • Angebotsseiten zeigen nur ein Formular ohne jede Umfangsangabe.
  • Vom Hauptmenü aus ist die Preisseite nicht erreichbar.

Gemeinsam ist diesen Fehlern, dass sie Leser zum Raten zwingen. Wenn Sie eine Preisseite gestalten, vermeiden Sie das bewusst. Fragen Sie sich also bei jeder Designentscheidung: Muss der Leser diese Information anderswo suchen? Wenn ja, holen Sie sie auf die Seite. Allgemeine Oberflächenprobleme behandelt unser Artikel über UX Fehler, die Umsatz kosten.

Wie gestalten Sie den Umschalter zwischen monatlich und jährlich?

Bieten Sie monatliche und jährliche Zahlung an, platzieren Sie einen Umschalter über den Paketen. So vergleichen Leser beide Modelle auf einem Bildschirm. Die Standardposition ist wichtig, deshalb sollte klar erkennbar sein, welche Option aktiv ist.

  1. Bei jährlicher Zahlung zeigen Sie den Monatswert und den abgerechneten Gesamtbetrag zusammen.
  2. Nennen Sie die Ersparnis auch als konkreten Betrag, nicht nur als Prozentwert.
  3. Beim Umschalten darf das Layout nicht springen; die Kartenhöhen bleiben fest.
  4. Machen Sie den Umschalter per Tastatur bedienbar und geben Sie den Zustand an Screenreader weiter.

Setzen Sie außerdem direkt neben den Umschalter einen Link zu Kündigung und Erstattung. Sonst verlassen Leser die Seite aus Sorge vor einer Bindung über ein Jahr.

Achten Sie zudem auf die Darstellung des Rabatts. Zeigen Sie den Jahresrabatt etwa nur als Badge und verstecken den Gesamtbetrag, ist die Rechnung später eine Überraschung. Daher gehören Badge und Gesamtbetrag in denselben Blickbereich. Halten Sie die Beschriftungen kurz: „Monatlich“ und „Jährlich“ reichen.

Welche Zeilen gehören in die Vergleichstabelle?

Die Vergleichstabelle zeigt die Details, die auf Karten keinen Platz haben. Allerdings macht jede Funktion als eigene Zeile die Tabelle unlesbar. Wählen Sie die Zeilen deshalb nach ihrem Einfluss auf die Entscheidung. Unterschiede, die einen Paketwechsel auslösen könnten, kommen zuerst.

Beispielszenario: Grundgerüst einer Vergleichstabelle für ein Webdesign Angebot mit drei Paketen
FunktionStarterWachstumEnterprise
SeitenanzahlBegrenztGrößerNach Bedarf
SprachenEine SpracheZwei SprachenMehrsprachig
BlogmodulNeinJaJa
Technisches SEOGrundlagenUmfassendUmfassend
SupportE-MailE-Mail und TelefonFester Ansprechpartner

Die Werte sind nur ein Gerüst und kein echtes Paket. Wenn Sie Ihre eigene Preisseite gestalten, ersetzen Sie sie durch Ihre echten Unterschiede. Gruppieren Sie die Zeilen zudem nach Bereichen wie Inhalt, Technik und Support. So bleiben auch lange Tabellen gut überschaubar.

Eine fixierte Kopfzeile hilft ebenfalls sehr. Beim Scrollen wissen Leser dann immer, welche Spalte zu welchem Paket gehört. Andererseits können Sie bei sehr langen Tabellen nur die erste Gruppe offen lassen und den Rest über „Alle Funktionen anzeigen“ aufklappen. Somit bleibt der erste Eindruck ruhig.

Wie machen Sie die Tabelle barrierefrei und verständlich?

Eine Vergleichstabelle sollte eine echte HTML Tabelle sein und kein Stapel aus div Elementen, der nur wie eine Tabelle aussieht. Das Tabellen Tutorial des W3C empfiehlt th Elemente für Kopfzellen, das scope Attribut bei unklarer Richtung und eine caption, die das Thema der Tabelle nennt.

Verlassen Sie sich außerdem nicht nur auf Haken und Kreuze. Schreiben Sie „Ja“ oder „Nein“ neben jedes Symbol. Auch Farbe darf nicht allein Bedeutung tragen, denn farbenblinde Leser unterscheiden Grün und Rot eventuell nicht. Kurz gesagt: Die Tabelle muss auch vorgelesen einen Sinn ergeben.

Ebenso zählt der Kontrast. Wenn Sie den Hintergrund des hervorgehobenen Pakets abdunkeln, prüfen Sie den Kontrast des Textes darin. Vermeiden Sie zudem sehr blasse Kleinschrift in Tabellenzellen. Barrierefreiheit hilft also nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern allen, die Ihre Seite in der Sonne am Handy lesen.

Wie heben Sie das empfohlene Paket hervor?

Das empfohlene Paket sollte das Paket sein, das wirklich zu den meisten Kunden passt, nicht das teuerste. Halten Sie die visuelle Betonung dezent. Ein leichter Rahmen, ein ehrliches Label wie „Wählen die meisten Betriebe“ und ein etwas stärkerer Button genügen.

Allerdings schadet ein Label wie „Am beliebtesten“ ohne echte Daten dem Vertrauen. Prüfen Sie daher Ihre eigenen Verkaufs- oder Anfragedaten, bevor Sie ein Label wählen. Fehlen Daten, ist eine Empfehlung wie „Unsere Empfehlung für die meisten Betriebe“ ehrlicher. Kurz gesagt: Die Betonung soll Orientierung geben und keinen Druck erzeugen.

Wie zeigen Sie Steuern und versteckte Kosten transparent?

Leser fürchten vor allem einen Überraschungsbetrag an der Kasse. Deshalb sollte direkt neben dem Preis stehen, ob er inklusive oder zuzüglich Steuer gilt. Statt einer Fußnote reicht eine kleine, aber lesbare Zeile unter dem Preis.

  • Nennen Sie bei jedem Preis, ob die Steuer enthalten ist.
  • Zeigen Sie einmalige Posten wie Einrichtung, Domain oder Lizenzen separat.
  • Weicht der Verlängerungspreis vom ersten Zeitraum ab, schreiben Sie das klar dazu.
  • Führen Sie Gebühren bei Überschreitung von Limits in der Tabelle auf.

Steuersätze und Vorgaben zur Preisangabe können sich ändern. Prüfen Sie die aktuellen Regeln mit Ihrer Steuerberatung und in offiziellen Quellen. Dieser Artikel ist keine Steuer- oder Rechtsberatung. Das Designprinzip bleibt trotzdem gleich: Leser sollten die Gesamtkosten berechnen können, ohne die Seite zu verlassen.

Wie sollten Unternehmen ohne veröffentlichte Preise ihre Preisseite gestalten?

Nicht jedes Unternehmen kann feste Preise nennen. Agenturen mit Projektarbeit, Hersteller und individuelle Dienstleister arbeiten oft nach Angebot. Trotzdem müssen Sie nicht auf eine Preisseite verzichten. Stattdessen übernimmt die Seite eine andere Aufgabe.

Auf einer Angebotsseite erklären Sie die Faktoren, die den Preis beeinflussen, und erleichtern die Anfrage. Zum Beispiel zeigen Sie Umfang, Seitenanzahl, Schnittstellen und Lieferzeit als Karten. Folglich verstehen Leser, warum es keinen Festpreis gibt. Einen ausführlichen Rahmen zu Kostenfaktoren bietet unser Artikel zu Kosten einer Firmenwebsite.

Wie sieht eine Preisseite nach Angebot konkret aus?

Auch hier funktioniert eine Tabelle, nur vergleicht sie den Umfang statt des Preises. Die folgende Reihenfolge halten wir in der Praxis für am klarsten.

  1. Kurze Erklärung, warum Sie nach Angebot arbeiten.
  2. Umfangsstufen: zwei oder drei inhaltlich unterschiedliche Stufen ohne Preis.
  3. Preisfaktoren: Hilfe zur Einschätzung des eigenen Projekts.
  4. Ablauf: nummerierte Schritte von der Anfrage bis zur Übergabe.
  5. Kurzes Anfrageformular mit nur den nötigsten Feldern.

Nennen Sie außerdem ehrlich, wann das Angebot kommt. Unklare Wartezeit hält Menschen am stärksten vom Ausfüllen ab. Auch ohne genaue Zeitangabe schafft ein Satz wie „Unsere erste Antwort kommt über diesen Kanal“ Vertrauen.

Ein kurzes Formular ist das wichtigste Detail einer Angebotsseite. Name, Kontaktdaten und eine kurze Projektbeschreibung reichen zunächst. Ein Budgetrahmen kann ein optionales Feld sein, denn ein Pflichtfeld schreckt manche Leser ab. Danach klären Sie die Details im Gespräch oder per E-Mail.

Wie formulieren Sie Buttontexte auf der Preisseite?

Buttons sollten sagen, was als Nächstes passiert. Allgemeine Wörter wie „Senden“ oder „Klicken“ erzeugen Unsicherheit. Dagegen sagt „Mit diesem Paket starten“ oder „Angebot für diesen Umfang anfordern“ genau, was Leser erwartet.

Geben Sie jeder Karte genau einen Hauptbutton. Zwei gleich starke Buttons auf einer Karte erhöhen die Entscheidungsmüdigkeit. Für Enterprise können Sie dagegen eine andere Aktion wählen, etwa „Mit dem Vertrieb sprechen“. Mehr zur Gestaltung finden Sie in unseren Beispielen für CTA Buttons.

Den Paketnamen im Buttontext zu wiederholen, hilft ebenfalls. „Paket Wachstum wählen“ bestätigt etwa, auf welcher Karte der Leser ist. Zudem sollte die Folgeseite das gewählte Paket klar zeigen und einen Wechsel erlauben. Somit müssen unsichere Leser nicht zurückspringen.

Warum braucht eine Preisseite einen FAQ Block?

Eine FAQ auf der Preisseite beantwortet Einwände vor dem Kauf. Fragen zu Kündigung, Erstattung, Paketwechsel, Zahlungsarten und Rechnungen gehören hierher. Dadurch müssen Leser die Seite nicht verlassen, um Antworten zu suchen.

Sammeln Sie die Fragen aus echten Supportanfragen und Verkaufsgesprächen. Fragen viele zum Beispiel „Kann ich später upgraden?“, gehört diese Frage nach oben. Halten Sie die Antworten zudem kurz und verlinken Sie lange Rechtstexte auf eine eigene Seite. Kurz gesagt füllt die FAQ die Lücken der Tabelle.

Halten Sie die Zahl der Fragen überschaubar; fünf bis zehn reichen meist. Ein aufklappbares Layout verhindert eine zu lange Seite. Allerdings sollten die Antworten auch im Seitenquelltext stehen, damit Suchmaschinen sie lesen können. Schließlich verlinken Sie bei Bedarf die passende Bedingungsseite.

Wie wird eine Vergleichstabelle auf dem Smartphone lesbar?

Eine Tabelle mit vier Spalten passt nicht auf einen Handybildschirm. Deshalb brauchen Sie ein eigenes mobiles Layout. Es gibt drei gängige Ansätze mit jeweils eigenen Stärken.

Ansätze für Vergleichstabellen auf dem Smartphone
AnsatzFunktionsweiseGeeignet für
Horizontales Scrollen mit fixierter erster SpalteFunktionsnamen bleiben stehen, Pakete scrollen seitlichLange, detaillierte Tabellen
Paket TabsLeser wählen ein Paket und sehen nur dessen WerteWenige Funktionen, klare Unterschiede
PaarvergleichLeser wählen zwei Pakete und sehen sie nebeneinanderUnentschlossenheit zwischen mittlerem und oberem Paket

Platzieren Sie Buttons außerdem dort, wo der Daumen sie leicht erreicht; unser Leitfaden zur Daumenzone erklärt das. Für den Gesamtansatz hilft unser Artikel zu Mobile First Design.

Nutzen Sie horizontales Scrollen, machen Sie es sichtbar. Ein weicher Schatten am rechten Rand oder ein kleiner Hinweis „wischen“ zeigt zum Beispiel weitere Spalten an. Zudem sollten Tippflächen groß genug sein, damit sich Umschalter und Tabs bequem mit dem Finger bedienen lassen.

Warum schadet eine Layoutverschiebung der Preisseite?

Bewegen sich Preiskarten beim Laden, tippen Leser womöglich auf den falschen Button. Das passiert oft beim Umschalten zwischen monatlich und jährlich oder bei spät geladenen Rabattbadges. Laut der web.dev Dokumentation von Google liegt ein guter CLS Wert (Cumulative Layout Shift) bei 0,1 oder darunter.

Fixieren Sie deshalb die Kartenhöhen, reservieren Sie Platz für Badges und tauschen Sie Preise in einem Schritt. Beim Umschalten sollte sich also nur der Zahlentext ändern, nicht die Kartenstruktur. Somit bleiben Nutzererlebnis und Messung sauber.

Auch Schriften können Verschiebungen auslösen. Lädt der Preis in einer eigenen Schrift mit anderer Breite, rutscht die ganze Karte. Verwenden Sie daher Ziffern mit fester Breite und eine Ersatzschrift mit ähnlichen Maßen. Dann testen Sie die Seite bei langsamer Verbindung und prüfen die Verschiebung mit bloßem Auge.

Wie stärken Vertrauenselemente die Preisseite?

In der Entscheidungsphase suchen Leser nach Zeichen, die ihr Risiko senken. Allerdings sollten Vertrauenselemente die Preistabelle nicht verdrängen. Kurze, überprüfbare Angaben direkt unter oder neben der Tabelle genügen.

  • Zahlungsarten und Hinweise zur sicheren Zahlung.
  • Direkter Link zu Kündigungs- und Erstattungsbedingungen.
  • Echte Kundenbewertungen mit Erlaubnis, niemals erfundene.
  • Supportkanäle und realistische Antwortzeiten.

Andererseits zerstören falsche Countdowns oder Sätze wie „nur noch zwei Plätze frei“ das Vertrauen dauerhaft. Setzen Sie daher auf Klarheit statt Druck.

Logos und Zertifikate schaffen ebenfalls Vertrauen, sofern Sie diese wirklich besitzen. Ein Partnerbadge sollte zum Beispiel auf eine überprüfbare Seite verlinken. Stapeln Sie Vertrauenselemente außerdem nicht über der Tabelle, denn Leser wollen zuerst die Optionen sehen.

Wie bereiten Sie die Preisseite für Suchmaschinen vor?

Eine Preisseite kann bei Suchen wie „Leistung Preise“ erscheinen. Deshalb sollten Titel und Beschreibung sagen, was Sie anbieten und dass die Seite Preise enthält. Wählen Sie also statt nur „Pakete“ einen Titel mit dem Namen der Leistung.

Zeigen Sie Preise und Tabelleninhalte außerdem als Text und nicht als Bild. Weder Suchmaschinen noch Screenreader können eine Preistabelle in einem Bild lesen. Zudem lässt sich eine Texttabelle bei Preisänderungen am leichtesten pflegen. Verlinken Sie die Seite aus dem Hauptmenü und von Ihren Leistungsseiten.

Auf Angebotsseiten wird der Text zu Preisfaktoren oft zu einer wertvollen Antwort in der Suche. Kurz gesagt beantworten Sie die Frage des Lesers auch ohne Preisangabe. Prüfen Sie die mobile Ansicht separat; unser Mobile Friendly Test liefert einen schnellen ersten Eindruck.

Wie halten Sie die Seite bei Preisänderungen aktuell?

Eine Preisseite gestalten Sie nicht einmal und vergessen sie dann. Ändern sich Preis, Umfang oder Steuerdarstellung, müssen Sie dieselbe Information überall auf der Seite anpassen. Sonst zeigt eine Karte eine Zahl, die Tabelle eine andere, und das Vertrauen sinkt.

  • Speisen Sie Preise aus einer einzigen Quelle, etwa Ihrem Adminbereich.
  • Verbinden Sie Zahlen in Karten, Tabelle und FAQ mit dieser Quelle.
  • Leeren Sie nach jeder Änderung den Seitencache.
  • Informieren Sie Bestandskunden separat und rechtzeitig über Preisänderungen.

Zeigen Sie zudem befristete Aktionsrabatte getrennt vom regulären Preis. Nennen Sie zum Beispiel klar das Ende der Aktion und setzen Sie sich eine Erinnerung, das Badge danach zu entfernen. Somit bleibt keine alte Aktion monatelang als falsches Versprechen stehen.

Über welche Wege sollten Leser die Preisseite erreichen?

Selbst die beste Preisseite nützt nichts, wenn Leser sie nicht finden. Deshalb braucht sie einen sichtbaren Link im Hauptmenü. Außerdem sollte jede Leistungsseite mit einem direkten Link zum passenden Paketbereich enden.

Nach dem Lesen einer Webdesign Leistungsseite fragt ein Leser zum Beispiel: „Was kostet das?“ Genau dann erspart ihm ein Link zur passenden Karte die Suche. Andererseits sollten Sie nicht aus jedem Blogartikel auf die Preise verlinken. Verlinken Sie nur dort, wo Leser kurz vor einer Entscheidung stehen.

Überlegen Sie auch, bevor Sie Werbetraffic direkt auf die Preise schicken. Wer Sie noch nicht kennt, möchte zunächst Ihren Nutzen sehen. Für kalten Traffic ist daher oft die Leistungsseite der bessere Einstieg, für warmen Traffic die Preisseite. Diese Logik vertieft unser Artikel Was ist ein Conversion Funnel.

Wie messen Sie, ob Sie die Preisseite gut gestalten?

Schauen Sie nach dem Start nicht nur auf Verkäufe, sondern auch auf das Verhalten auf der Seite. Die Nutzung des Umschalters, Klicks auf „Alle Funktionen“ und geöffnete FAQ zeigen zum Beispiel, wo Leser zögern.

Verfolgen Sie regelmäßig, wie viele Besucher von der Preisseite zur Anfrage oder Registrierung wechseln. Mit unserem Conversion Rate Rechner berechnen Sie das schnell. Ändern Sie außerdem nicht mehrere Elemente gleichzeitig, sonst erkennen Sie nicht, welche Änderung gewirkt hat.

Sammeln Sie neben Zahlen auch qualitative Rückmeldungen. Notieren Sie etwa, was Interessenten im Verkaufsgespräch zu den Preisen fragen. Taucht dieselbe Frage oft auf, fehlt die Antwort auf der Seite. Dann passen Sie FAQ und Tabelle an den echten Bedarf an.

Wie läuft es ab, wenn wir Ihre Preisseite gestalten?

Die Preisseite sollte dieselbe Sprache sprechen wie der Rest Ihrer Website. Deshalb behandeln wir sie zusammen mit Ihren Leistungsseiten und dem Anfrageprozess. Paketstruktur, Steuerdarstellung und mobile Tabelle planen wir als ein System.

Möchten Sie diesen Bereich von uns umsetzen lassen, deckt unser Webdesign Service alle Schritte von der Paketstruktur bis zum Anfrageformular ab. Zudem legen wir das Conversion Ziel von Anfang an fest; die Logik dahinter erklärt unser Artikel zu conversionorientiertem Webdesign.

Der Ablauf beginnt meist mit einer Prüfung Ihrer aktuellen Seite. Danach schärfen wir mit Ihnen die Paketstruktur, schreiben die Texte und gestalten das mobile Layout. Schließlich richten wir die Messung ein und bringen die Seite live. Da jeder Umfang anders ist, klären wir Zeit und Kosten gemeinsam im Angebot.

Welche Checkliste nutzen Sie vor dem Livegang?

Die folgende Liste fasst zusammen, was unser Team vor dem Start einer Preisseite prüft. Testen Sie jeden Punkt am Desktop und separat auf einem echten Smartphone.

  • Entspricht die Paketanzahl echten Kundentypen?
  • Steht unter jedem Paket eine Zeile „für wen“?
  • Beruht das empfohlene Paket auf einem ehrlichen Grund?
  • Steht der Steuerhinweis neben jedem Preis?
  • Sind einmalige Kosten und Verlängerungspreise getrennt?
  • Ist die Tabelle eine echte HTML Tabelle mit caption und Kopfzellen?
  • Lässt sich die Tabelle mobil scrollen oder wechselt sie zu Tabs?
  • Verschiebt sich das Layout beim Umschalten?
  • Hat jede Karte genau einen klaren Hauptbutton?
  • Stammen die FAQ aus echten Kundenfragen?

Wer seine Preisseite gestalten und prüfen will, hat damit eine solide Grundlage. Nach dieser Liste wird Ihre Seite für Leser und Suchmaschinen deutlich klarer. Wenn Sie diese Struktur auf Ihrer eigenen Website möchten, können Sie auf unserer Webdesign Seite ein Angebot anfordern; den Umfang für Ihr Projekt klären wir dann gemeinsam.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Pakete sollte eine Preisseite haben?
Für die meisten Unternehmen sind drei Pakete ein ausgewogener Start. Die richtige Zahl hängt allerdings davon ab, wie viele unterschiedliche Kundentypen Sie bedienen. Ab vier Paketen wird der Vergleich schwierig. Dann ist eine Enterprise Karte mit Angebotsanfrage meist klarer und hilft Lesern, schneller zu entscheiden.
Sollten Preise inklusive oder zuzüglich Steuer erscheinen?
Egal, wofür Sie sich entscheiden, nennen Sie es direkt neben der Zahl. Leser sollten die Gesamtkosten verstehen, ohne die Seite zu verlassen. Steuersätze und Vorgaben zur Preisangabe können sich ändern, deshalb prüfen Sie die aktuellen Regeln mit Ihrer Steuerberatung. Dies ist keine Rechtsberatung oder Steuerberatung.
Kann ich eine Preisseite ohne Preise gestalten?
Ja. Unternehmen, die nach Angebot arbeiten, vergleichen den Umfang statt des Preises. Zeigen Sie Preisfaktoren, Umfangsstufen, den Ablauf und ein kurzes Anfrageformular. So verstehen Leser, warum es keinen Festpreis gibt, und sind bereit, für ihr Projekt ein Angebot anzufordern. Ein kurzes Formular erleichtert diesen Schritt zusätzlich.
Sollte das empfohlene Paket das teuerste sein?
Nein. Das empfohlene Paket sollte das Paket sein, das wirklich zu den meisten Kunden passt. Das teuerste Paket in den Vordergrund zu drängen, schadet dem Vertrauen. Stützen Sie das Label auf eigene Anfragedaten. Fehlen diese, nutzen Sie eine ehrliche Empfehlung und halten Sie die Betonung dezent.
Wie sollte eine Vergleichstabelle mobil aussehen?
Es gibt drei gängige Wege: horizontales Scrollen mit fixierter erster Spalte, Paket Tabs und den Paarvergleich. Fixierte Spalten eignen sich für ausführliche Tabellen, Tabs für Tabellen mit wenigen Funktionen. Platzieren Sie Buttons in Reichweite des Daumens, ergänzen Sie einen Scrollhinweis und testen Sie auf einem echten Smartphone.
Welche Zahlungsoption sollte voreingestellt sein?
Wählen Sie die Voreinstellung nach der Option, die die meisten Kunden bevorzugen, und zeigen Sie den aktiven Zustand klar an. Bei jährlicher Zahlung nennen Sie Monatswert und Gesamtbetrag zusammen. Verlinken Sie zudem Kündigungs- und Erstattungsbedingungen neben dem Umschalter, damit Leser nicht aus Sorge vor langer Bindung abspringen.
  • Preisseite
  • Paketvergleich
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  • Webdesign
  • Conversion
  • Mobile Design
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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