Digitales Marketing

Was Sind Video Action Kampagnen? Der Umstieg Auf Demand Gen

Talha Aslan 16 Minuten Lesezeit 1 Aufrufe

Was Sind Video Action Kampagnen?

Video Action Kampagnen waren ein einzelner automatisierter Kampagnentyp für Conversions auf YouTube und bei Google Videopartnern. Sie als Werbetreibender legten das Ziel fest, und Google Ads passte Platzierungen und Gebote automatisch daran an. Im Mittelpunkt stand nicht Markenbekanntheit, sondern eine konkrete Handlung.

Konkret bedeutete das: Ein Video allein reichte nicht aus, es musste auf ein messbares Ergebnis hinführen. Deshalb war die Wahl des Ziels der erste und wichtigste Schritt bei der Einrichtung.

In der Praxis bedeutete das: Der Einrichtungsbildschirm war anders aufgebaut als bei einer Reichweitenkampagne. Sobald Sie ein Conversionziel statt eines Reichweitenziels wählten, richtete das System Gebote und Platzierungslogik danach aus. Genau dieser kleine Unterschied trennte die beiden Formate am klarsten.

Kann Man Video Action Kampagnen Noch Anlegen?

Nein, eine neue Video Action Kampagne lässt sich nicht mehr als eigener Typ anlegen. Googles offizielle Hilfeseite erklärt, dass bestehende Video Action Kampagnen in Demand Gen überführt wurden. Deshalb hält unser Team es für wichtig, diesen Punkt vor der alten Einrichtungslogik zu klären.

Zudem verändert sich der Umgang mit diesem Begriff je nach Kontoalter. Daher lohnt sich ein kurzer Blick auf das Konto, bevor man die alte Logik überhaupt anwendet.

Warum lohnt sich die alte Logik trotzdem? Weil der Begriff im Konto, in Berichten oder in Agenturunterlagen weiterhin auftauchen kann und das Verständnis dieser Logik den Umstieg auf Demand Gen erleichtert. Den aktuellen Stand sollten Sie immer auf der Google Ads Hilfeseite prüfen, da sich Prozesse ändern können.

Wenn unser Team diesen Begriff in einem Kundenkonto findet, prüft es zuerst, auf welchem Stand das Konto ist. Manche Konten haben die Umstellung früher durchlaufen, andere zeigen an einzelnen Stellen noch die alte Bezeichnung. Deshalb ist ein Blick auf die tatsächlichen Einstellungen unter der Kampagne verlässlicher als der angezeigte Name.

Wofür Dienten Video Action Kampagnen?

Das Ziel von Video Action Kampagnen war, Betrachter über das reine Ansehen hinaus zu einer Handlung zu bewegen. Diese Handlung konnte ein Websitebesuch, ein Formular, eine Appinstallation oder ein Kauf sein. Deshalb standen Anzeigentext und Call to Action im Zentrum der ganzen Einrichtung.

Eine Marke im Onlinehandel konnte zum Beispiel ein Produktvideo über diesen Kampagnentyp laufen lassen und direkt auf eine Produktseite verlinken. Ebenso konnte ein Dienstleister mit einem Video auf ein Angebotsformular verweisen und so Leads sammeln. Kurz gesagt zielte dieses Format auf Handlung, nicht nur auf Erinnerung.

Andererseits reicht reine Erinnerung für viele Ziele nicht aus. Deshalb lohnt sich vorab die Frage, ob eine Handlung oder nur Sichtbarkeit das eigentliche Ziel ist.

Eine einfache Frage zeigt den Unterschied: Was soll der Betrachter direkt nach dem Video tun? Ist die Antwort eine klare Handlung, passte die Video Action Logik gut. Geht es nur um Markenerinnerung, war ein anderes Videoformat die bessere Wahl.

Wo Wurden Diese Anzeigen Ausgespielt?

Laut Googles offizieller Hilfeseite erschienen diese Anzeigen im YouTube Startseiten Feed, auf Wiedergabeseiten, im Bereich für weitere Videos und in den YouTube Suchergebnissen. Zusätzlich liefen sie auf Websites und in Apps von Google Videopartnern. Desktop, Mobilgeräte und YouTube auf dem Fernseher gehörten ebenfalls zur Abdeckung.

Die Platzierungen lassen sich so zusammenfassen:

  • YouTube Startseiten Feed
  • YouTube Wiedergabeseiten
  • Bereich für weitere Videos
  • YouTube Suchergebnisse
  • Websites und Apps der Google Videopartner

Sie konnten einzelne Platzierungen nicht gezielt ausschließen; das System wählte die Mischung, die dem Conversionziel am besten diente. Für Teams, die eine enge manuelle Platzierungskontrolle wollten, war dieses Format in dieser Hinsicht etwas eingeschränkt.

Dieser Kompromiss hatte aber auch einen Vorteil: Sie mussten keine Zeit in die manuelle Platzierungsverwaltung stecken. Diese Energie floss stattdessen in Creative Qualität und Conversiontracking. Weniger Flexibilität stand also weniger Aufwand gegenüber.

Zusammengefasst war das ein bewusster Tausch: weniger Kontrolle gegen weniger Verwaltungsaufwand. Für viele kleinere Teams überwog dabei der Zeitgewinn.

Was Unterscheidet Video Action Von Demand Gen?

Video Action Kampagnen liefen ausschließlich als Video und ausschließlich über YouTube und Videopartner. Demand Gen dagegen kombiniert Bild, Video und Karussell Anzeigen über YouTube, Discover, Gmail und das Google Displaynetzwerk. Dadurch deckt Demand Gen mit einer einzigen Kampagne eine breitere Fläche ab.

Außerdem verschiebt sich die Ausrichtungslogik: Demand Gen setzt stärker auf Zielgruppensignale und ähnliche Zielgruppen. Video Action Kampagnen stützten sich dagegen vor allem auf das Ansehverhalten auf YouTube. Wer beide Formen gleichsetzt, setzt sich daher leicht falsche Erwartungen an die Einrichtung.

MerkmalVideo Action Kampagnen (alt)Demand Gen (aktuell)
FormatNur VideoBild, Video, Karussell
FlächenYouTube und VideopartnerYouTube, Discover, Gmail, Displaynetzwerk
EinrichtungNicht mehr als eigener Typ verfügbarAktueller Kampagnentyp
FokusConversion orientierte VideohandlungBreite Nachfrage über Zielgruppensignale

Dieser Unterschied prägt auch die Kreativplanung. Demand Gen verlangt meist mehrere Assetformate, während die alte Video Action Einrichtung oft mit einem starken Video allein funktionierte. Deshalb sieht auch die Contentproduktion zwischen beiden Strukturen unterschiedlich aus.

Erstens braucht Demand Gen meist mehr als ein Format. Zweitens verlangt das wiederum mehr Vorlaufzeit bei der Produktion, was Teams früh einplanen sollten.

Wie Unterscheidet Sich Das Von Allgemeinen Videoanzeigen?

Mit "allgemeinen Videoanzeigen" sind meist reichweiten orientierte Formate wie überspringbare Instream Anzeigen, Bumper Anzeigen oder Outstream Video gemeint. Diese Formate optimieren auf Sichtkontakte oder Reichweite, nicht auf Conversions. Video Action Kampagnen zielten dagegen direkt auf Handlung, wodurch Gebotsstrategie und Messlogik von Anfang an anders aufgebaut waren.

Zudem war ein Call to Action Button bei reichweiten orientierten Videoanzeigen kein Pflichtelement. Bei Video Action Kampagnen galten Button, Sitelinks und Formularassets dagegen als fester Teil des Conversion Pfads. Deshalb musste das Team je nach Priorität das passende Format auswählen.

Viele Marken wollen Markenbekanntheit und Conversions gleichzeitig erreichen. In diesem Fall liefert eine einzige Kampagne selten ein stimmiges Ergebnis; eine eigene Struktur pro Ziel funktioniert meist besser. So lässt sich die Leistung auch sinnvoller vergleichen.

Für Welche Unternehmen Passte Dieses Format?

Dieses Format passte für Unternehmen mit einem klaren Conversionziel und einem starken Video Asset. Eine Onlinehandelsmarke konnte mit einem Produktvideo den Verkauf ankurbeln, ein B2B Dienstleister konnte Traffic auf ein Angebotsformular lenken. Unternehmen, die nur Markenbekanntheit suchten, hatten dagegen andere Prioritäten.

Kleinere Unternehmen mit wenig Kapazität für Videoproduktion fanden dieses Format manchmal anspruchsvoll, weil eine wirksame Video Action Anzeige meist einen starken Einstieg und einen schnellen Call to Action braucht. Deshalb empfiehlt unser Team, zuerst die Contentqualität und erst danach den Kampagnentyp zu betrachten.

Ebenso gilt: Ein kleines Budget mit einem starken Video schlägt oft ein großes Budget mit einem schwachen Video. Daher lohnt sich die Investition in gute Aufnahmen fast immer.

Denken Sie an eine Zahnarztpraxis, die mit einem kurzen Patienten Testimonial Video Terminbuchungen fördert, oder an ein SaaS Unternehmen, das mit einem kurzen Produktvideo Testanmeldungen gewinnt. In beiden Fällen ist das Angebot gleich zu Beginn klar erkennbar. Überlegen Sie sich ein ähnliches Beispiel aus Ihrer eigenen Branche, bevor Sie die gewünschte Handlung festlegen.

Wie Wurde Die Gebotsstrategie Festgelegt?

Video Action Kampagnen liefen meist mit Conversion orientierten automatischen Gebotsstrategien, bei denen das System das Gebot selbst auf das gewählte Ziel hin optimierte. Sie legten einen Zielkostenwert oder einen Zielwert fest, und Google Ads bot innerhalb dieses Rahmens. Die genauen Strategienamen und Optionen ändern sich mit der Zeit, daher ist die aktuelle Liste auf der offiziellen Hilfeseite die verlässlichere Quelle.

Der praktische Effekt war, dass Sie sich nicht täglich um manuelle Gebotsanpassungen kümmern mussten. Stattdessen lag der Fokus auf einem korrekt eingerichteten Conversiontracking, denn automatische Gebote funktionieren nur mit einem saubereren Signal gut. Damit wurde das Tracking zum wichtigsten Schritt der ganzen Einrichtung.

Andernfalls lernt das System aus falschen Daten, und das Ergebnis entfernt sich vom eigentlichen Ziel. Deshalb steht diese Prüfung bei unserem Team immer am Anfang jeder Einrichtung.

Welche Anzeigenformate Kamen Zum Einsatz?

Laut Googles offizieller Beschreibung nutzten Video Action Kampagnen überspringbare Instream und In Feed Videoanzeigenformate. Die überspringbare Instream Anzeige läuft vor oder während eines Videos, und Betrachter können sie nach wenigen Sekunden überspringen. Das In Feed Format erscheint als kleine Vorschau im YouTube Feed und startet beim Antippen.

Zu den Anzeigenelementen gehörten Titel, Beschreibung und ein Call to Action Button. Auf diese Grundelemente konnten optionale Erweiterungen wie Sitelinks, Formularassets und Produktfeeds aufgesetzt werden. Diese Erweiterungen behandeln wir in den folgenden Abschnitten einzeln.

Zunächst lohnt sich aber ein Blick auf den Button selbst, da er meist den größten Einfluss auf die Handlung hat. Danach folgen die übrigen Erweiterungen.

Wie Funktionierte Der Call To Action Button?

Der Call to Action Button war ein klickbares Element, das Betrachter direkt zur Website schickte. Googles Seite zu interaktiven Funktionen für Videoanzeigen zeigt, dass sich dieser Buttontext anpassen ließ, etwa mit Formulierungen wie "Angebot anfordern" oder "Jetzt buchen". So wurde aus einem passiven Zuschauerlebnis ein aktiver nächster Schritt.

Dieser Button gehörte zu den Elementen, die die Conversion Rate am direktesten beeinflussten. Ein kurzer, klarer und handlungsorientierter Text funktionierte deshalb besser als eine vage Formulierung. Eine unklare Formulierung erschwerte es Betrachtern zu verstehen, was als Nächstes zu tun war.

Dieselbe Seite zeigt, dass Sitelinks und Formularassets nach derselben Logik arbeiteten: Handlung zuerst. Diese Erweiterungen waren nie nur Dekoration, sondern Teil des Conversion Pfads. Deshalb lohnte es sich, alle Elemente als ein zusammenhängendes Erlebnis zu planen statt als einzelne Bausteine.

Was Boten Sitelink Und Formularerweiterungen?

Sitelinkerweiterungen führten Betrachter zu einer bestimmten Seite, etwa einer Produktkategorie oder einer Kontaktseite. Formularerweiterungen erlaubten es, Angaben wie Name, E-Mail oder Telefonnummer direkt in der Anzeige zu teilen, ohne die Plattform zu verlassen.

Beide Erweiterungen waren besonders für mobile Nutzer wichtig, da das Sammeln von Informationen ohne Seitenladezeit Absprünge verringern kann. Kurze Formularfelder führen außerdem meist zu einer höheren Abschlussquote. Das Formulardesign verdiente damit genauso viel Aufmerksamkeit wie die Kampagne selbst.

Wie Funktionierte Die Produktfeed Integration?

Ein mit Google Merchant Center verbundener Produktfeed zeigte passende Produkte unterhalb des Videos an. So konnten Betrachter während des Videos gleichzeitig Produkte sehen und direkt auf ein interessantes Produkt klicken. Der Abstand zwischen Video und Produktkatalog wurde dadurch kleiner.

Diese Funktion war besonders für Onlinehandelsmarken wertvoll, da sie Betrachter ohne separate Suche direkt zu einem passenden Produkt führte. Die Feeddaten mussten dabei aktuell und korrekt bleiben, sonst konnten falsche Produkt oder Lagerinformationen angezeigt werden.

Das zahlte sich vor allem in Saisonkampagnen aus; eine Modemarke konnte zum Beispiel direkt unter einem Kollektionsvideo genau die Artikel zeigen, die aktuell auf Lager waren. Betrachter sahen beim Zusehen sofort, was verfügbar war, was die Entscheidung beschleunigte.

Was Änderte Sich Beim Umstieg Auf Demand Gen?

Der sichtbarste Effekt des Umstiegs war, dass der Einrichtungsbildschirm und einige Optionen in die neue Oberfläche wanderten. Wenn unser Team ein bestehendes Kundenkonto prüft, listen wir zuerst die Ziele und Creative Assets der alten Kampagne auf. Danach prüfen wir, wie diese Assets in Demand Gen ihre Entsprechung finden.

Für den Umstieg bietet sich diese Reihenfolge an:

  1. Prüfen Sie Ihre vorhandenen Videoassets und Anzeigentexte.
  2. Bestätigen Sie, dass das Conversiontracking korrekt auslöst.
  3. Definieren Sie Ihre Zielgruppensignale nach der Demand Gen Logik neu.
  4. Vergleichen Sie die Ergebnisse der neuen Kampagne mit dem vorherigen Zeitraum.

Diese Schritte sind kein festes Rezept, da sich Oberflächen ändern können; unsere Anleitung zum Einrichten einer Demand Gen Kampagne oder die offizielle Hilfeseite zeigen den jeweils aktuellen Weg.

Worauf Achtet Video Content Innerhalb Von Demand Gen?

Innerhalb von Demand Gen wird Video nie allein bewertet, sondern zusammen mit Bild und Karussell Formaten. Eine Anzeigengruppe kann mehrere Formate gleichzeitig enthalten, und das System lernt mit der Zeit, welches davon am besten funktioniert. Deshalb sollte ein Team mehrere Varianten vorbereiten, statt sich auf ein einziges Videoasset zu verlassen.

Den Wechsel von Displaykampagnen zu Demand Gen haben wir bereits ausführlich in unserem Beitrag zur Umstellung von Displaykampagnen auf Demand Gen behandelt, daher wiederholen wir das hier nicht. Dieser Beitrag bleibt gezielt bei Video Action Kampagnen.

Wo Taucht Dieser Begriff Noch Auf?

Der Begriff Video Action Kampagne kann in alten Agenturberichten, früheren Einrichtungsunterlagen oder manchen Drittanbieterquellen weiterhin auftauchen. Auch in archivierten Versionshinweisen von Werkzeugen wie dem Google Ads Editor lässt sich der Begriff finden. Das kann vor allem für neuere Werbetreibende zu Verwirrung führen.

Steht in einem Agenturangebot also noch "wir richten eine Video Action Kampagne ein", lohnt sich die Nachfrage, ob damit heute ein Aufbau innerhalb von Demand Gen gemeint ist. So stimmen Erwartung und tatsächliche Einrichtung überein.

Unser Team geht mit älterem Schulungsmaterial genauso um: Wir prüfen zuerst, welchen Zeitraum es beschreibt. So sagen wir Ihnen klar, welcher Teil der Information heute noch gilt, statt alte und aktuelle Hinweise zu vermischen.

Wie Bereiten Sie Conversion Orientierten Videocontent Vor?

Ein Conversion orientiertes Video sollte das Angebot schon in den ersten Sekunden erkennbar machen. Ein starker Einstieg und eine klare Botschaft wirken besser als eine lange Einleitung. Der Call to Action sollte sich außerdem an mehr als einer Stelle wiederholen, nicht nur am Ende.

Ausführliche Hinweise zu Timing und Text eines Call to Action in Videoanzeigen finden Sie in unserem Beitrag zum Call to Action in Videoanzeigen. Für die Skriptstruktur empfehlen wir unsere Anleitung zum Schreiben eines YouTube Ads Hook Skripts; wir verweisen bewusst dorthin, statt diese Inhalte hier zu wiederholen.

Wie Messen Sie Die Performance?

Die erste Voraussetzung für die Messung der Performance ist ein korrekt eingerichtetes Conversiontracking vor dem Kampagnenstart. Andernfalls lernt das automatische Gebotssystem aus dem falschen Signal, und die Ergebnisse entfernen sich vom gewünschten Ziel. Deshalb prüft unser Team bei jeder Einrichtung zuerst das Tracking, erst danach die Kampagneneinstellungen.

Bei der Messung reicht ein Blick auf die Klickzahl allein nicht; die Wirkung nach dem Klick auf der eigenen Website zählt genauso. Die Wirkung von Video auf die Conversion Rate auf der eigenen Website haben wir in unserem Beitrag zu Video auf der Website und Conversion Rate untersucht. Für die Budgetplanung können Sie unseren Google Ads Budgetrechner nutzen.

Stellen Sie sich eine Woche vor, in der die Impressionen steigen, die Conversions aber gleich bleiben. In diesem Fall liegt das Problem wahrscheinlich nicht am Creative, sondern an der Zielgruppe oder der Landingpage. Unser Team prüft in so einem Fall zuerst die Landingpage, dann die Zielgruppeneinstellungen und erst zuletzt das Creative, denn die eigentliche Ursache ist selten das Creative selbst.

Welche Fehler Kamen Häufig Vor?

Der häufigste Fehler war der Kampagnenstart ohne eingerichtetes Conversiontracking. Ohne saubere Daten konnte das automatische Gebotssystem nicht richtig lernen, und das Budget wurde ineffizient verteilt. Ein zweiter häufiger Fehler war ein Video, das Produkt oder Angebot in den ersten Sekunden nicht klar zeigte; ein Betrachter, der ohne Verständnis weiterklickt, schadet der ganzen Kampagne.

Weitere verbreitete Fehler lassen sich so zusammenfassen:

  • Ein unklarer oder allgemeiner Call to Action
  • Der komplette Verzicht auf Sitelinks und Formularerweiterungen
  • Zu langes Festhalten an einem einzigen Videoasset
  • Eine Zielgruppendefinition, die zu breit oder zu eng ausfällt

Die meisten dieser Fehler bleiben unabhängig vom Kampagnentyp auch innerhalb von Demand Gen relevant. Die Lehren aus der alten Zeit lassen sich also auch heute noch nutzen.

Startet unser Team mit einem neuen Kunden, sehen wir uns zuerst gemeinsam die Fehlerhistorie früherer Kampagnen an. Dieser Schritt hilft, denselben Fehler in der neuen Einrichtung nicht zu wiederholen. Vergangene Leistungsdaten können außerdem zeigen, welcher kreative Ansatz bei der Zielgruppe am besten ankam, und so die neue Contentproduktion leiten.

Warum Zählt Conversiontracking Bei Videoanzeigen So Viel?

Conversiontracking ist das einzige echte Signal, aus dem automatische Gebote lernen. Ist das Tracking falsch eingerichtet, kann das System eine Gruppe von Betrachtern, die nie konvertiert, fälschlich als "gut" einstufen. Das lenkt Budget an die falsche Stelle und verschlechtert die Ergebnisse mit der Zeit.

Deshalb testet unser Team vor jedem Start, ob das Trackingtag auf der richtigen Seite auslöst. Zusätzlich empfehlen wir, jedes Ziel einzeln zu prüfen, egal ob Formular, Kauf oder Appinstallation. So gibt es nach dem Kampagnenstart keine Überraschung durch eine Trackinglücke.

Welche Punkte Werden Am Häufigsten Verwechselt?

Die erste Verwechslung ist die Annahme, Video Action Kampagnen seien weiterhin eine eigene Option, obwohl sie heute in Demand Gen aufgehen. Die zweite Verwechslung ist die Annahme, Demand Gen sei reines Video, obwohl es auch Bild und Karussell Formate abdeckt.

Eine dritte Verwechslung ist die Annahme, dieses Format sei für Markenbekanntheit gedacht gewesen; das Kernziel war immer die Conversion. Diese drei Punkte zu klären hält die Erwartungen an eine neue Kampagne realistisch.

Die Wurzel aller drei Verwechslungen liegt darin, alte Gewohnheiten ungeprüft in eine neue Struktur zu übertragen. Sobald ein Team jeden alten Begriff seinem heutigen Pendant im Konto zuordnet, verkleinert sich auch die Lücke zwischen Erwartung und Ergebnis.

Was Zeigte Die Berichterstattung Für Diesen Kampagnentyp?

Die Berichtsansicht fasste meist Impressionen, Ansehrate, Klicks und Conversions an einer Stelle zusammen. Diese Kennzahlen ergeben nur zusammen einen Sinn; eine hohe Ansehrate bei niedrigen Conversions kann etwa bedeuten, dass das Creative Aufmerksamkeit erzeugte, die Botschaft aber nicht klar genug war.

Unser Team liest einen Bericht zuerst über die zum Ziel passende Kennzahl, erst danach über unterstützende Kennzahlen. So entsteht kein falscher Eindruck durch eine Aussage wie "viele Ansichten", wenn das eigentliche Ziel immer die Conversion war. Dieser Ansatz gilt bei Demand Gen Berichten genauso.

Ein Vergleich über eine Woche oder einen Monat liefert außerdem ein stabileres Bild als ein einzelner Tageswert. Kurzfristige Schwankungen können gerade bei kleineren Budgets ein falsches Bild zeichnen.

Wie Bewerten Sie Diesen Begriff Bei Einer Agentur?

Schreibt eine Agentur oder ein Berater im Angebot noch "wir bauen eine Video Action Kampagne", bedeutet das nicht automatisch schlechte Absicht; der Begriff ist in der Branche weiterhin verbreitet. Dennoch zeigt eine Nachfrage, ob das Team aktuelle Änderungen im Konto verfolgt.

Welche Fragen lohnen sich also? Fragen Sie, als welcher Kampagnentyp die Einrichtung tatsächlich im Konto erscheint, wie das Conversiontracking aufgesetzt wird und welche Kennzahlen der Bericht abdeckt. Diese Fragen zeigen, ob das Angebot zur heutigen Plattform passt. Die Zusammenarbeit mit einem Team, das aktuelle Praktiken in der Google Ads Verwaltung verfolgt, verhindert diese Art von Begriffslücke.

Sie können außerdem eine Referenz erfragen; teilt eine Agentur ein früheres Beispiel mit einem ähnlichen Conversionziel, zeigt das zumindest ein Verständnis der Einrichtungslogik. Neben dem Preis zählt auch, wie transparent der Prozess erklärt wird.

Welcher Weg Passt Für Kleine Unternehmen?

Für ein kleines Unternehmen beginnt der richtige Weg mit einem klaren Ziel, erst danach folgt die Formatwahl. Ist das Ziel eine klare Conversion, entspricht das heute einem videogeführten Aufbau innerhalb einer Demand Gen Kampagne. Geht es nur um Reichweite, kann ein anderes Videoanzeigenformat besser passen.

Teams, die vorab einen Budgetrahmen für YouTube abschätzen möchten, können unseren YouTube Verdienstrechner dafür nutzen. Wenn Sie das gemeinsam mit unserer Google Ads Verwaltung durchgehen möchten, können Sie sich jederzeit an unser Team wenden.

Möchten Sie zusätzlich den Markenschutz und die Ausrichtung auf einer anderen Plattform betrachten, lohnt sich unser Beitrag zur Markensicherheit bei Meta Ads Ausschlusslisten; für die Suche empfiehlt sich unser Beitrag zu Google Ads dynamischen Suchanzeigen. Beide Beiträge machen zusammen mit diesem Text die Kampagnenwahl insgesamt klarer.

Kurz gesagt hören Sie den Begriff Video Action Kampagnen vielleicht noch heute, die Einrichtung läuft aber inzwischen über Demand Gen. Klären Sie zuerst das Ziel und wählen Sie dann das passende Format; die Grundlogik bleibt dabei gleich, auch wenn sich der Name geändert hat: Betrachter zu einer klaren Handlung führen. Unser Team bespricht gerne mit Ihnen, welcher Aufbau zu Ihrem Unternehmen passt.

Grundlagen: Was ist Online Marketing? Arten, Beispiele und Vorgehen auf einer Seite, mit einem interaktiven Film durch das Gehirn.

Häufig gestellte Fragen

Was sind Video Action Kampagnen?
Video Action Kampagnen waren ein einzelner automatisierter Kampagnentyp für Conversions auf YouTube und bei Google Videopartnern. Sie legten das Ziel fest, und das System passte Platzierungen und Gebote automatisch an. Im Mittelpunkt stand nie Markenbekanntheit, sondern immer eine konkrete Handlung wie ein Websitebesuch, ein Formular oder ein Kauf.
Was unterscheidet Video Action Kampagnen von Demand Gen?
Video Action Kampagnen liefen nur als Video und nur über YouTube und Videopartner. Demand Gen kombiniert Bild, Video und Karussell Formate über YouTube, Discover, Gmail und das Displaynetzwerk. Auch die Ausrichtung unterscheidet sich; Demand Gen setzt stärker auf Zielgruppensignale und deckt eine deutlich breitere Fläche ab.
Kann man heute noch eine Video Action Kampagne anlegen?
Nein, Googles offizielle Hilfeseite bestätigt, dass sich eine neue Video Action Kampagne nicht mehr als eigener Typ anlegen lässt; bestehende Kampagnen wurden in Demand Gen überführt. Der Begriff kann in älteren Dokumenten oder Berichten weiterhin auftauchen. Prüfen Sie den aktuellen Stand immer auf der Google Ads Hilfeseite, da sich Prozesse ändern können.
Für welche Unternehmen passte die Video Action Logik am besten?
Unternehmen mit einem klaren Conversion Ziel und einem starken Video Asset profitierten am meisten von dieser Logik. Eine Onlinehandelsmarke konnte mit einem Produktvideo den Verkauf ankurbeln, ein Dienstleister konnte Traffic auf ein Angebotsformular lenken. Unternehmen, die nur Markenbekanntheit ohne klares Conversionziel suchten, hatten dagegen andere Prioritäten.
Welche Erweiterungen nutzten Video Action Kampagnen?
Sitelinkerweiterungen führten Betrachter zu einer bestimmten Seite, und Formularerweiterungen erlaubten das Teilen von Kontaktdaten direkt in der Anzeige. Ein mit Google Merchant Center verbundener Produktfeed konnte zusätzlich passende Produkte unterhalb des Videos zeigen. Diese Erweiterungen waren optional und richteten sich nach dem tatsächlichen Ziel der Kampagne.
Was sollten Sie vor dem Umstieg auf Demand Gen prüfen?
Prüfen Sie zuerst Ihre vorhandenen Videoassets und Anzeigentexte, und bestätigen Sie danach, dass das Conversiontracking auf jeder Zielseite korrekt auslöst. Definieren Sie anschließend Ihre Zielgruppensignale nach der Demand Gen Logik neu, statt die alte Einrichtung einfach zu übernehmen. Vergleichen Sie neue Ergebnisse mit dem vorherigen Zeitraum und prüfen Sie die offizielle Hilfeseite, da sich Oberflächen ändern können.
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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