Ob die Website eines Sportvereins etwas taugt, zeigt sich weniger am Design als am Montagmorgen: Steht das Ergebnis vom Wochenende schon drin? Fans suchen den Spielstand, Sponsoren die Platzierung ihres Logos, Interessierte den Weg zum Mitgliedsantrag und Eltern die Anstoßzeit der Mannschaft ihres Kindes, und zwar alle an derselben Adresse. Das gelingt nur, wenn der Vorstand vorher festlegt, welcher Eintrag durch wessen Hände geht und in welcher Reihenfolge.
Dieser Leitfaden folgt den Entscheidungen, die ein Verein nacheinander trifft: Aufbau der Spieldaten, Arbeitsteilung am Spieltag, sichtbare Leistungen für Sponsoren, die Regeln für den Fanshop, Mitgliedschaft und Dauerkarten, Auffindbarkeit in der Suche und Messung. Jeder Abschnitt enthält etwas, das Sie direkt auf Ihren eigenen Verein übertragen können: eine Prüfliste, eine Frage oder einen Arbeitsschritt.
01Für wen die Website zuerst da ist
Die erste Entscheidung betrifft die Reihenfolge der Zielgruppen; eine Startseite, die allen Gruppen gleich viel Raum gibt, dient am Ende keiner. Ein Sportverein spricht in einer einzigen Woche Fans, Spieler, Eltern, Sponsoren, Mitglieder und die Lokalpresse an. Jede Gruppe sucht etwas anderes, und was sie sucht, hängt vom Wochentag ab.
Lassen Sie den Vorstand vor jeder Gestaltung diese Fragen schriftlich beantworten:
- Besucher am Spieltag: Was soll jemand, der samstags um zwölf die Seite öffnet, zuerst sehen: das nächste Spiel, das letzte Ergebnis oder Hinweise zum Eintritt.
- Besucher unter der Woche: Steht dienstags eine Meldung im Vordergrund, das Probetraining der Jugend oder das neue Trikot im Fanshop.
- Einnahmen: In welcher Reihenfolge tragen Sponsoring, Mitgliedsbeiträge und Fanartikel zum Haushalt bei; die Website sollte diese Reihenfolge abbilden.
- Abteilungen: Sind Sie ein reiner Fußballverein, oder haben Handball, Tischtennis und Turnen eigene Spielpläne.
- Zuständigkeiten: Wer schreibt News, wer trägt Ergebnisse ein, wer tauscht Sponsorenlogos aus; jede Aufgabe braucht einen Namen.
Diese Antworten bestimmen die Reihenfolge der Bereiche auf der Startseite, die Tiefe des Menüs und die Rechte im Panel. Jede Frage, die offen bleibt, kehrt später als unklarer Bereich auf der Website zurück.
Bei einem kleinen Amateurverein fällt die Liste kurz aus; oft genügen Spielplan, News, Sponsoren und Kontakt. Wichtig ist ein Grundgerüst, in das sich Fanshop oder Mitgliederbereich später ohne Neubau einfügen lassen.
02Den Spielbetrieb aus verknüpften Datensätzen aufbauen
Der Bereich Spielbetrieb ist keine einzelne Seite, sondern ein Geflecht verknüpfter Datensätze, aus dem sich der Rest der Website speist. Wird der Spielplan als Tabelle von Hand gepflegt, muss jedes Ergebnis an drei Stellen korrigiert werden, und eine davon wird regelmäßig vergessen.
Ein belastbarer Spieldatensatz enthält Mannschaft und Altersklasse, Gegner, Heim oder Auswärts, Datum und Anstoßzeit, Sportplatz mit Kartenlink, Wettbewerb und Spieltag, Ergebnis, Torschützen, Karten sowie Verweise auf Spielbericht und Galerie. Die Tabelle wird entweder aus diesen Datensätzen berechnet oder aus der offiziellen Quelle des Verbands übernommen; wer beides mischt, erzeugt Widersprüche.
Praktisch bedeutet das: Nach dem Abpfiff wird ein einziges Ergebnis eingetragen, und das letzte Resultat auf der Startseite, die Saisonliste auf der Mannschaftsseite, die Spielseite und die Tabelle aktualisieren sich gemeinsam. Für abgesagte oder verlegte Spiele braucht es ein eigenes Statusfeld; sonst bleibt die Begegnung als ungespielte Zeile mit vergangenem Datum stehen und verunsichert die Fans.
Zum Saisonende werden alte Spiele nicht gelöscht, sondern wandern in ein Archiv mit Saisonfilter. Auch Gegner sollten als eigene Datensätze geführt werden. Wird derselbe Verein jedes Mal anders geschrieben, lässt sich die gemeinsame Bilanz nicht anzeigen; ein einziger Datensatz liefert den direkten Vergleich ohne Zusatzaufwand.
03Arbeitsablauf am Spieltag: wer was wann einträgt
Der Spielbetrieb bleibt nur aktuell, wenn die Rollen am Spieltag klar verteilt sind; ist niemand für das Ergebnis zuständig, landet es trotz guter Technik nur in den sozialen Medien. In Vereinen, die vom Ehrenamt getragen werden, sollte dieser Ablauf kurz und schriftlich festgehalten sein.
Ein Wochenrhythmus, den viele Vereine übernehmen können:
- Zwei Tage vorher: Die Pressewartin prüft den Spieldatensatz, bestätigt Uhrzeit und Sportplatz und legt den Vorbericht als Entwurf an.
- Am Spieltag morgens: Das Trainerteam meldet den Kader, der Vorbericht geht online, und der Beitrag in den sozialen Medien verweist auf die Spielseite.
- Nach dem Abpfiff: Die zuständige Person am Platz trägt Ergebnis und Torschützen per Smartphone ein; das sollte wenige Minuten dauern.
- Am Abend: Spielbericht und ausgewählte Fotos kommen hinzu, die Galerie wird mit dem Spiel verknüpft.
- Am Folgetag: Die Tabelle wird mit den offiziellen Ergebnissen des Verbands abgeglichen, das nächste Spiel rückt auf die Startseite.
Jeder dieser Schritte sollte einer Rolle im Panel entsprechen. Wer Ergebnisse einträgt, muss weder den Sponsorenbereich noch die Preise im Fanshop ändern können. Zum Ablauf gehört auch, die Rollenliste zu Saisonbeginn zu aktualisieren und die Zugänge ausscheidender Ehrenamtlicher am selben Tag zu sperren.
04Wie Sie Verbandsdaten auf der Website zeigen
Für Tabelle und offizielle Ergebnisse gibt es zwei Wege: Der Verein pflegt die Daten selbst, oder sie werden aus der Quelle übernommen, die der Verband veröffentlicht; welcher Weg passt, hängt von der Spielklasse und vom Ort der Daten ab. Beide haben Vorteile und einen Preis.
- Eigene Pflege: Volle Kontrolle und einheitliches Erscheinungsbild, allerdings müssen auch die Ergebnisse der anderen Vereine eingetragen werden. In unteren Ligen kostet das mehr als ein paar Minuten pro Woche.
- Offizielle Quelle: Stellt der Verband die Daten stabil und lesbar bereit, kann die Tabelle von dort kommen. Ändert sich das Format, bricht die Übernahme ab; das braucht einen Wartungsplan.
- Mischform: Die eigenen Spiele kommen aus dem Panel, für die vollständige Tabelle führt ein deutlicher Verweis zur offiziellen Verbandsseite.
- Quellenangabe: Unabhängig vom Weg stehen unter der Tabelle die Datenquelle und der Zeitpunkt der letzten Aktualisierung.
Für die Entscheidung hilft eine Frage: Wenn die Tabelle falsch aussieht, wer bemerkt es, und wie viele Stunden vergehen bis zur Korrektur. Gibt es darauf keine Antwort, ist die Mischform meist der sicherere Start. Ein späterer Wechsel zur Übernahme ist möglich und unkompliziert, wenn die Spieldatensätze von Anfang an sauber angelegt wurden.
05Was auf die Seiten für Mannschaften und Spieler gehört
Jede Mannschaft braucht eine eigene Seite, jeder Spieler ein Profil, und beides sollte nach Saison gespeichert werden. Eine Kaderseite ist mehr als ein Raster aus Fotos; Journalisten, gegnerische Vereine, Scouts und Familien holen sich dort Informationen.
Für ein Spielerprofil genügen meist Rückennummer, Position, Saison des Wechsels zum Verein, Einsätze und Tore. Weil die Spieldatensätze verknüpft sind, entstehen diese Werte aus den eingetragenen Spielen und müssen nicht von Hand gepflegt werden. Auf der Seite des Trainerteams stehen Funktion, die Lizenzen, die der Verein nennen möchte, und ein kurzer Werdegang.
Am häufigsten vergessen wird das Saisonarchiv. Wird ein Profil beim Abgang gelöscht, brechen die Links in älteren Meldungen. Besser wechselt das Profil in den Status ehemaliger Spieler, und seine Spielzeiten bleiben sichtbar. Ein Neuzugang erhält genau einen Datensatz, auf den Wechselmeldung, Kaderseite und Startseite verweisen.
Dieselbe Struktur gilt für Damen, Alte Herren oder weitere Abteilungen, jeweils mit eigener Saisonliste und eigenem Menüpunkt. So verlieren sich Eltern, Spieler und Presse nicht in einer langen Liste.
Einheitliche Spielerfotos geben dem Kader ein professionelles Bild. Ein kurzer Fototermin zu Saisonbeginn mit gleichem Hintergrund, gleichem Licht und gleichem Trikot kostet weniger Mühe als ein Jahr mit zusammengesuchten Handyfotos.
06Jugendspieler: Bilder und personenbezogene Daten
Profile von Jugendspielern bewusst knapp zu halten, schützt Familien und Verein gleichermaßen. Foto und Name eines Kindes sind personenbezogene Daten; der Verein braucht Datenschutzhinweise auf der Website und sollte Bilder nur im Rahmen der Einwilligung der Eltern veröffentlichen.
In der Praxis empfehlen wir diese Kriterien:
- Knappes Profil: Für Jugendspieler reichen Vorname und Mannschaft; Geburtsdatum, Schule und Kontaktdaten werden nicht veröffentlicht.
- Sichtbarkeit nach Einwilligung: Jeder Spielerdatensatz hat ein Feld, das über die Anzeige eines Fotos entscheidet; wird die Einwilligung widerrufen, verschwindet das Bild mit einem Klick.
- Gruppenfotos: Aufnahmen, auf denen ein Kind ohne Einwilligung zu sehen ist, kommen nicht in die Galerie.
- Ortsangaben: Trainingszeiten und Sportplätze dürfen öffentlich sein, individuelle Abläufe einzelner Kinder nicht.
Den Wortlaut der Einwilligung legt der Verein mit seiner Beratung fest; wir sorgen dafür, dass diese Entscheidung im Panel umsetzbar ist. Läuft die Jugend als eigene Fußballschule mit Anmeldungen und Probetrainings für Eltern, sind die Anforderungen andere; dann passt der Aufbau einer Website für Fußballschulen als eigener Bereich besser. Die Vereinswebsite berichtet über den Spielbetrieb, die Schule sammelt Anmeldungen; beides in einem Formular zu vereinen, überfordert beide Zielgruppen.
07Sponsorenflächen als greifbares Paket beschreiben
Eine Sponsorenseite sollte zeigen, was der Verein bieten kann; eine Dankesseite voller Logos gewinnt keine neuen Partner. Ein Unternehmen aus dem Ort, das über ein Engagement nachdenkt, will wissen, wo sein Name erscheint, wie lange und vor wem.
Wer die verfügbaren Platzierungen vorher festlegt, führt dieses Gespräch deutlich leichter:
- Kopfleiste: Ein fester Platz für Hauptsponsoren oben auf jeder Seite oder neben dem Spielbetrieb.
- Spielpartner: Name und Logo als Präsentator eines bestimmten Spiels oder aller Spielberichte einer Saison.
- Mannschaftssponsor: Ein Unternehmen, das nur die Damen oder eine Jugendmannschaft unterstützt, sichtbar auf deren Seite.
- Galeriepartner: Ein Unterstützer, der die ganze Saison über auf den Galerieseiten erscheint.
- Sponsorenprofil: Eine kurze Vorstellung des Unternehmens, ein Link zu seiner Website und Meldungen über gemeinsame Aktionen.
Pakete ohne Preise zu beschreiben lässt Raum für das einzelne Gespräch und vermeidet Zahlen, die in der nächsten Saison schon veraltet sind. Sagen Sie auch offen, was nicht mehr verfügbar ist, etwa eine bereits vergebene Brustwerbung, damit niemand nach etwas fragt, das es nicht gibt.
Fragen zur steuerlichen Behandlung des Sponsorings sollten Verein und Unternehmen jeweils mit ihrer Steuerberatung klären; auf der Website genügt der Hinweis, dass der Verein dafür die nötigen Unterlagen bereitstellt.
08Der Sichtbarkeitsbericht für Sponsoren am Saisonende
Eine Verlängerung fällt leichter, wenn am Saisonende ein konkreter Bericht auf dem Tisch liegt; dieser Bericht entsteht aber nur, wenn die Messung am ersten Tag eingerichtet wird. In der letzten Saisonwoche lassen sich keine Daten rückwirkend sammeln.
Der Bericht kann die Aufrufe der Seiten mit dem Sponsorenlogo enthalten, Klicks auf den Sponsorenlink, Lesezahlen von Meldungen mit Nennung des Sponsors und Besuche über dessen eigenen Kampagnenlink. Nach § 25 TDDDG braucht das Setzen nicht notwendiger Cookies eine Einwilligung; die Messung erfasst daher nur Besucher, die zugestimmt haben, und der Bericht sollte das klar sagen.
Eine kurze Prüfliste für die Einrichtung:
- Markierte Links: Jeder Sponsorenlink trägt einen Quellparameter; mit unserem UTM Generator ist das in wenigen Minuten erledigt.
- Klickereignis: Ein Klick auf ein Sponsorenlogo wird im Analysewerkzeug als eigenes Ereignis erfasst.
- Gleicher Zeitraum: Die Berichtsdaten entsprechen der Vertragslaufzeit.
- Einordnung: Neben den Zahlen steht, wo und wie lange der Sponsor zu sehen war.
Der Bericht beruht auf gemessenen Daten, nicht auf Behauptungen des Vereins; das Gespräch über die Verlängerung stützt sich damit auf Belege statt auf Schätzungen. Fallen die Zahlen bescheiden aus, ist die ehrliche Antwort eine bessere Platzierung auf stärker besuchten Seiten, nicht geschönte Werte.
09Fanshop: Produkte, Größen und Bestellregeln
Der Fanshop ist der Teil der Vereinswebsite, der die meiste Arbeit macht; klären Sie deshalb vor der Produktauswahl, wer Bestellungen, Rücksendungen und Bestand betreut. Wer packt das Trikot, wer verfolgt den Versand, wohin geht ein zurückgeschickter Schal: Diese Fragen zählen genauso viel wie die Gestaltung.
Nach § 355 BGB beträgt die Widerrufsfrist bei Fernabsatzverträgen 14 Tage, und Käufer müssen vor der Bestellung über ihr Widerrufsrecht informiert werden. Für Waren, die nach individueller Auswahl des Verbrauchers angefertigt werden, sieht § 312g Abs. 2 BGB eine Ausnahme vor; ob ein Trikot mit Name und Nummer darunter fällt, sollte Ihre Rechtsberatung bestätigen und die Produktseite klar benennen. Ein Shopdienstleister oder Zahlungsanbieter, der Kundendaten in Ihrem Auftrag verarbeitet, braucht zudem einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Einige Entscheidungen, die typisch für Vereinsshops sind:
- Vorbestellung: Geht das neue Trikot vor der Produktion in den Verkauf, nennt die Produktseite den voraussichtlichen Lieferzeitraum.
- Größentabellen: Größen für Kinder und für Erwachsene in getrennten Tabellen, mit Anleitung zum Messen.
- Aktueller Bestand: Ausverkaufte Größen sind nicht wählbar, niemand muss telefonisch nachfragen.
- Abholung am Platz: Statt Versand holen Käufer die Ware am Spieltag am Vereinsstand ab.
Wachsen Sortiment und Bestellmenge, kann es sinnvoll sein, den Shop aus der Vereinswebsite herauszulösen und als eigenen Onlineshop zu planen. Ein kleiner Start und eine Entscheidung nach den Bestelldaten der ersten Saison senken das Risiko.
10Mitgliedschaft, Beiträge und Dauerkarten
Mitglieder und Dauerkarteninhaber gehören in einen eigenen Ablauf, getrennt vom Spielbetrieb, denn hier geht es nicht um Information, sondern um Anträge und Zahlungen. Für einen eingetragenen Sportverein bedeuten Mitglieder Einnahmen und zugleich Stimmen in der Mitgliederversammlung.
Der Mitgliederbereich erklärt, wer eintreten kann, welche Abteilungen es gibt, welche Leistungen Mitglieder erhalten und wie über Anträge entschieden wird. Das Antragsformular fragt nur ab, was nach Satzung und Beitragsordnung nötig ist, steht neben den Datenschutzhinweisen und nennt den Hinweis, dass der Vorstand über die Aufnahme entscheidet. Werden Beiträge per Lastschrift eingezogen, gehört ein vollständiges SEPA Lastschriftmandat in den Antrag, und die Daten werden verschlüsselt übertragen.
Der Verkauf von Dauerkarten ist eine Kampagne, die ein oder zwei Mal im Jahr ihren Höhepunkt hat. Statt die Hauptseite umzubauen, ist eine Landingpage mit einem einzigen Ziel die sauberere Lösung: Sie erklärt Kartenarten, Sitzplätze und Stehplätze und den Antragsweg und wird nach der Kampagne geschlossen.
Sind Inhalte nur für Mitglieder geplant, etwa Einladungen zur Mitgliederversammlung oder Protokolle, reicht meist ein einfacher geschützter Bereich mit Anmeldung. Bevor Sie eine eigene App in Auftrag geben, klären Sie, wie oft diese Inhalte sich ändern und wer sie pflegt.
11Mit der offiziellen Website die Suche nach dem Vereinsnamen gewinnen
Für einen Sportverein ist die Suche nach dem eigenen Namen die wertvollste; steht die offizielle Website dort nicht weit oben, holen sich Fans ihre Informationen aus alten Artikeln oder Fanseiten. Diese Position kann niemand zusagen, aber die richtigen Signale stärken sie.
- Namensvarianten: Voller Vereinsname, Abkürzung, Name mit Gründungsjahr und Spitzname erscheinen natürlich auf Startseite und Vereinsseite.
- Strukturierte Daten: Verein, Mannschaften und Spiele werden für Suchmaschinen lesbar ausgezeichnet; was nicht sichtbar auf der Seite steht, wird nicht ausgezeichnet.
- Google Unternehmensprofil: Das Profil für Sportplatz oder Vereinsheim trägt den echten Vereinsnamen; zusätzliche Suchbegriffe im Namen verstoßen gegen die Richtlinien von Google.
- Einheitliche Verweise: Social Media Profile, das Vereinsverzeichnis des Verbands und Einträge in Lokalmedien führen alle zur selben Adresse.
- Titel der Spielseiten: Ein Muster wie „Vereinsname gegen Gegner, Spieltag“ macht die Seite auch für Fans des Gegners auffindbar.
Steht dieses Fundament, halten regelmäßige Meldungen die Website in der Suche präsent. Für tiefere inhaltliche und technische Arbeit baut unsere Suchmaschinenoptimierung darauf auf; das Fundament selbst gehört in die erste Version der Website.
Auch die Lokalpresse zählt. Wer Spielberichte zuerst auf der Vereinswebsite veröffentlicht und den Link an die Lokalredaktion schickt, gewinnt Verweise auf den Vereinsnamen und macht klar, wo der offizielle Text steht.
12Tempo am Spieltag und Seiten, die sich gut teilen lassen
Eine Vereinswebsite wird am häufigsten auf der Tribüne oder auf dem Weg zum Platz geöffnet, oft mit schwachem Mobilnetz; Geschwindigkeit ist deshalb keine Stilfrage, sondern Voraussetzung für den Spieltag. Die Core Web Vitals von Google liefern dafür konkrete Schwellen.
LCP, also die Zeit bis der Hauptinhalt geladen ist, sollte bei höchstens 2,5 Sekunden liegen; INP, die Reaktionszeit auf eine Berührung, bei höchstens 200 Millisekunden; CLS, das Verrutschen des Layouts beim Laden, bei höchstens 0,1. Auf Vereinsseiten verursachen meist unkomprimierte Galeriefotos, schwere Videos auf der Startseite und spät nachladende Sponsorenlogos die Probleme.
Ebenso wichtig ist das Teilen. Postet ein Fan den Spielbericht in eine WhatsApp Gruppe, wird der Link mit Ergebnis und passendem Foto in der Vorschau deutlich eher geöffnet. Jede Meldung und jede Spielseite braucht deshalb einen eigenen Vorschautitel und ein eigenes Bild; mit unserem Open Graph Test prüfen Sie das an einigen Seiten.
Wie sich Ihre aktuelle Website auf dem Smartphone verhält, zeigt der Test auf Mobilfreundlichkeit. Prüfen Sie Spielseite, Galerie und eine Produktseite des Fanshops getrennt; eine schnelle Startseite heißt nicht, dass der Rest ebenso schnell ist.
13Häufige Fehler auf Websites von Sportvereinen
Die meisten Fehler auf Vereinswebsites betreffen Zuständigkeit und Abläufe, nicht die Technik; ihre Behebung ist deshalb meist eine Frage der Entscheidung. Diese Fehler sehen wir am häufigsten, jeweils mit der besseren Alternative:
- Die Website an eine Person binden: Domain, Hosting und Panelzugang liegen bei einem Ehrenamtlichen. Besser laufen alle Zugänge auf den Verein und ein Postfach des Vereins und werden beim Vorstandswechsel übergeben.
- Den Spielplan als Bild hochladen: Die Saisonplanung erscheint als eine Grafik, die Suchmaschinen nicht lesen können und die bei jeder Verlegung neu gestaltet werden muss. Besser wird jedes Spiel als eigener Datensatz angelegt.
- Sponsoren in den Footer drängen: Die Logos sind da, sagen aber nichts. Besser sind festgelegte Sponsorenflächen und eigene Profilseiten.
- Den Fanshop per Nachricht führen: Bestellungen verstreuen sich, Pflichtangaben fehlen. Besser ist ein Bestellablauf mit Größen, Warenkorb und Widerrufsbelehrung.
- Das Impressum vergessen: Name, Anschrift, vertretungsberechtigter Vorstand und Vereinsregister fehlen, obwohl § 5 DDG diese Angaben verlangt. Besser steht ein vollständiges Impressum von Anfang an im Aufbau.
- Jugendfotos ohne Einwilligung zeigen: Ganze Galerien werden ungeprüft hochgeladen. Besser erhält jeder Spielerdatensatz ein Einwilligungsfeld, und die Galerie richtet sich danach.
Wer seine aktuelle Website anhand dieser Liste prüft, schreibt auch die Anfrage für eine neue Website deutlich präziser.
14Den passenden Partner wählen und der nächste Schritt
Bei der Wahl des Teams für die Website Ihres Sportvereins zählt zuerst, ob es den Rhythmus der Spielwoche versteht; das Portfolio kommt erst danach. Stellen Sie im ersten Gespräch diese Fragen:
- Spieldatensätze: Welche Seiten ändern sich, wenn ein Ergebnis eingetragen wird, und können Sie das live im Panel zeigen.
- Rollen: Lassen sich getrennte Rechte für Ergebnisse, News und Sponsoren vergeben.
- Übergabe: Werden Domain, Hosting und Panelzugänge auf den Verein übertragen.
- Fanshop und Rechtstexte: Welche Angaben erscheinen im Bestellablauf, und wer prüft sie abschließend.
- Messung: Werden die Daten für den Sponsorenbericht ab dem ersten Tag erhoben.
Wie ein Team antwortet, verrät so viel wie die Antworten selbst. Heißt es nur „alles geht über das Panel“, lassen Sie sich den Bildschirm zeigen, den ein Ehrenamtlicher am Spielabend auf dem Smartphone sieht. Fragen Sie auch, was geschieht, wenn mitten in der Saison eine Mannschaft oder Abteilung hinzukommt. Die Website eines Sportvereins ändert sich jede Saison ein wenig; diese Änderungen selbst vornehmen zu können, spart über die Jahre die meiste Zeit.
Vereinswebsites, die unser Team umgesetzt hat, finden Sie auf unserer Referenzseite, Pakete mit festem Umfang im Preisbereich unserer Webdesign Seite. Nennen Sie uns Zahl der Mannschaften und Abteilungen, Ihre Sponsorenstruktur und die Pläne für den Fanshop; wir erstellen daraus eine passende Seitenstruktur und ein schriftliches Angebot. Für den Anfang genügt es, Kontakt mit uns aufzunehmen.