Webdesign für Ihre Branche

Website für Pflegeheime und Pflegedienste

Wer ein Pflegeheim sucht, ist selten der künftige Bewohner selbst. Meist sind es Tochter oder Sohn, oft nach einem Krankenhausaufenthalt und unter Zeitdruck, mit Geschwistern, die auf eine Antwort warten. Sie wollen wissen, ob die Versorgung zum Pflegebedarf passt, wer pflegt, wer nachts da ist und wann sie besuchen können. Wir bauen Websites für Pflegeheime und Pflegedienste in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund um genau diese Fragen.

Versorgungsformen erklärtZulassung und TeamEin Tag im HausBesuchsanfragePrivatsphäre der Bewohner
  • Google Partner
  • Talha Aslan und Team
  • Deutsch, Englisch, Türkisch

Live Demo öffnenEin Demodesign für eine fiktive Marke

Kurz gesagt

Die Website eines Pflegeheims zeigt, welche Versorgungsformen es anbietet, auf welcher Grundlage es zugelassen ist, wer im Team arbeitet und wie ein Tag abläuft, und sammelt Besuchsanfragen über ein kurzes Formular. In Deutschland dürfen Pflegekassen ambulante und stationäre Pflege nur über Einrichtungen mit Versorgungsvertrag gewähren; vor Vertragsschluss müssen Heime nach dem WBVG in Textform und leicht verständlich informieren. Die Website bereitet diese Information vor und schützt die Privatsphäre der Bewohner.

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:

Warum ein eigener Ansatz

Die häufigsten Schwächen von Pflegeheim Websites

Die Wahl eines Pflegeheims gehört zu den schwersten Entscheidungen einer Familie und fällt oft unter Zeitdruck. Die Website muss Angehörigen belastbare Fakten geben, ohne Bewohner auszustellen; allgemeine Firmenvorlagen schaffen beides nicht.

Die Zulassung bleibt unklar

Nach § 72 SGB XI dürfen Pflegekassen ambulante und stationäre Pflege nur durch Einrichtungen gewähren, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht. Angehörige fragen genau danach, viele Websites sagen dazu nichts.

Versorgungsformen verschwimmen

Vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Demenzbereich und ambulante Pflege stehen in einer Liste. Angehörige erkennen nicht, was zum Pflegebedarf ihres Vaters oder ihrer Mutter passt, und klären es am Telefon.

Informationen kommen zu spät

§ 3 WBVG verlangt, dass Heime vor Vertragsschluss in Textform und leicht verständlicher Sprache über Leistungen, Ausstattung und Entgelte informieren. Eine Website, die diese Inhalte nicht vorbereitet, lässt Angehörige bis zum Gespräch im Unklaren.

Besuch und Austausch bleiben offen

Besuchszeiten, der Ablauf eines ersten Kennenlernens und wer die Familie wie oft informiert, stehen selten auf der Website. Diese Unsicherheit verstärkt die Sorge, die Angehörige ohnehin tragen.

Bewohner werden ausgestellt

Bildergalerien von Festen zeigen Gesichter, Zimmer und manchmal Namen der Bewohner. Bei Menschen, deren Einwilligungsfähigkeit eingeschränkt sein kann, ist das ein echtes Datenschutzproblem.

Anfragen kommen ungeordnet an

Drei Geschwister rufen wegen derselben Mutter an, Angaben verteilen sich auf WhatsApp, Anrufbeantworter und Formular, und niemand weiß, welche Anfrage zu welcher Versorgungsform gehört. Gesundheitsdaten sammeln sich an Orten, an die sie nicht gehören.

Quellen: Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI), § 72, Gesetze im Internet · Wohn und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), § 3, Gesetze im Internet

Unser Aufbau

Eine Website, die Angehörigen Fakten gibt und Bewohner schützt

Wir bauen die Website in der Reihenfolge, in der Angehörige fragen: Zuerst klären sie, welche Versorgung zum Pflegebedarf passt, dann sehen sie Zulassung, Leitung und Team, danach lesen sie, wie ein Tag abläuft und wie Familien informiert werden, und zuletzt bitten sie um einen Besuch. Sachliche Information schafft hier mehr Vertrauen als warme Slogans.

Bei ambulanten Pflegediensten verschiebt sich der Schwerpunkt: Einsatzgebiet, Auswahl und Einsatzplanung der Pflegekräfte und der Ablauf des Erstbesuchs stehen vorn. Steht Rehabilitation zu Hause im Mittelpunkt, ist eine Website für Physiotherapiepraxen oft der bessere Ausgangspunkt; brauchen Angehörige im Ausland eine zweite Sprache, planen wir die Sprachstruktur von Anfang an.

Design, Entwicklung und Inhalte liegen in einem Team. Die Strategie entwickelt Talha Aslan, die Umsetzung übernimmt unser erfahrenes Team; mit Einrichtungen im DACH Raum arbeiten wir vollständig per Videocall, und kein Text zu Pflege, Team oder Zulassung geht ohne Ihre Freigabe online.

  • Ein Ratgeber zu den Versorgungsformen
  • Versorgungsvertrag, Leitung und Platzzahl
  • Team, Schichten und Nachtdienst erklärt
  • Eine Seite zum Alltag der Bewohner
  • Besuchsformular, Anruf per Klick und WhatsApp
Empfohlene Seitenstruktur

Startseite

  • VersorgungVollstationäre PflegeDemenzbereichKurzzeitpflege und TagespflegeWas passt zu wem
  • Unser HausVersorgungsvertrag und PlatzzahlLeitung und TeamZimmer und Gemeinschaftsräume
  • AlltagEin Tag Stunde für StundeVerpflegungAngebote und Feste
  • Für AngehörigeBesucheSo informieren wir SieEinzug und UnterlagenHäufige Fragen
  • Besuch und KontaktBesuchsformularWhatsAppAnfahrt
  • RechtlichesImpressumDatenschutz

Jede Seite folgt derselben Reihenfolge: Eignung, Vertrauen, Besuch.

Der passende Aufbau

Seniorenheim, Pflegeheim oder ambulanter Dienst?

Alle drei beruhen auf derselben Grundlage; den Unterschied machen der Pflegebedarf, den Angehörige suchen, und der Ort der Versorgung.

Wohnen im Alter

Website für ein Seniorenheim

Für ältere Menschen, die vieles selbst schaffen; Angehörige und Bewohner wollen Haus und Gemeinschaft sehen.

  • Zimmer, Gemeinschaftsräume und Garten vorn
  • Starke Inhalte zu Angeboten und Verpflegung
  • Große Schrift, damit Bewohner selbst lesen können

Pflege und Demenz

Website für ein Pflegeheim

Bei Demenz, nach einem Schlaganfall oder bei hohem Pflegebedarf entscheiden meist die Angehörigen.

  • Pflegeplanung und Pflegeteam ausführlich
  • Nachtdienst und Notfallabläufe beschrieben
  • Was für den Einzug nötig ist, auf einer Seite

Ambulant

Website für einen Pflegedienst

Pflegekräfte kommen nach Hause; die Marke steht und fällt mit dem Vertrauen in diese Menschen.

  • Einsatzgebiet und Leistungsumfang
  • Auswahl und Einsatzplanung der Pflegekräfte
  • Der Erstbesuch Schritt für Schritt

Für Pflegeeinrichtungen

Was die Website eines Pflegeheims braucht

Diese Punkte setzen wir bei der Planung von Pflegewebsites an die erste Stelle; jeder beantwortet eine Sorge, mit der Angehörige anrufen.

Zulassung und Haus

Name des Trägers, Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen, Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung und Platzzahl auf einer Seite. Die heimrechtlichen Vorgaben Ihres Bundeslandes klären wir mit Ihnen, bevor Aussagen dazu online gehen.

Ein Ratgeber zu den Versorgungsformen

Vollstationäre Pflege, Demenzbereich, Kurzzeitpflege, Tagespflege und ambulante Pflege in einfacher Sprache, mit der Frage, für wen sie passen. Die Website sagt klar, dass die Eignung im Beratungsgespräch geklärt wird.

Vorvertragliche Informationen vorbereiten

Leistungen, Ausstattung und Leistungskonzept so aufbereitet, wie § 3 WBVG sie vor Vertragsschluss verlangt: leicht verständlich und zum Herunterladen. Die Website ersetzt die Information in Textform nicht, sie bereitet sie vor.

Ein Tag, Stunde für Stunde

Aufstehen, Mahlzeiten, Medikamentenrunden, Angebote und Ruhezeiten, gezeigt mit echten Fotos des Hauses, ohne dass Bewohner erkennbar sind.

Bilder mit Rücksicht auf die Privatsphäre

Fotos von Bewohnern nur mit klarer, dokumentierter Einwilligung, bei eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit mit Zustimmung der rechtlichen Vertretung. Zimmer, Namen und alles, was Gesundheitszustände verrät, bleiben offline.

Besuchsanfrage und Austausch mit Angehörigen

Ein kurzes Formular fragt nach Verwandtschaft, gewünschter Versorgung und einem passenden Besuchstag; Gesundheitsangaben werden im Gespräch geklärt. Ein eigener Abschnitt erklärt, wie und wie oft Angehörige informiert werden.

Quellen: Wohn und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), § 3 Informationspflichten vor Vertragsschluss · Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI), § 72 Zulassung zur Pflege durch Versorgungsvertrag

Vergleich

Allgemeine Vorlage oder Website für die Pflege?

ThemaAllgemeine FirmenvorlageWebsite für eine Pflegeeinrichtung
LeistungenEine lange Liste ohne OrdnungVersorgungsformen und für wen sie passen
VertrauenWarme Slogans über ZuwendungVersorgungsvertrag, Leitung und Platzzahl
TeamStockfotosBerufe, Schichten und Nachtdienst
BilderFestgalerien voller BewohnergesichterFotos des Hauses, Bewohner nur mit Einwilligung
AngehörigeEin KontaktknopfBesuche und wie Familien informiert werden
AnfragenVerstreute Anrufe und NachrichtenBesuchsformular, Anfragen nach Quelle gemessen

Schnellcheck

Funktionen einer Pflegeheim Website

Unverzichtbar: Hat Ihre Website das?

0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihrer Website.

Nach Bedarf

  • Checkliste für den Einzug
  • Wochenplan für Angebote und Speisen
  • Seiten in weiteren Sprachen
  • Virtueller Rundgang durch die Gemeinschaftsräume
  • Informierende Artikel für Angehörige
  • Kontaktseite verknüpft mit dem Google Unternehmensprofil

Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.

Sprechen wir über Ihre Versorgung und Ihr Team

Erzählen Sie uns, welche Versorgungsformen Sie anbieten, wie viele Plätze Sie haben und wie Sie Angehörige informieren; Sie erhalten eine Seitenstruktur und ein schriftliches Angebot.

Ablauf

Vom Briefing zum Livegang in vier Schritten

  1. Kennenlernen und Umfang

    Wir klären Ihr Geschäft, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website in einem Satz: Wem verkauft sie was, über welche Aktion? Umfang und Zeitplan entstehen aus dieser Antwort.

  2. Design Freigabe

    Startseite und zentrale Vorlagen kommen zuerst als Entwurf zu Ihnen; ohne Ihre Freigabe wird kein Code geschrieben. Wir mögen keine Überraschungen und verursachen keine.

  3. Entwicklung

    Das freigegebene Design wird zu schnellem, sicherem, wartbarem Code. Sie verfolgen den Fortschritt im CRM und sehen jede Seite vor dem Livegang in einer Testumgebung.

  4. Livegang und Messung

    Die Website geht mit Analytics, Search Console und Conversion Tracking online; Panel Einweisung inklusive, Hosting und Wartung im ersten Jahr enthalten.

Kostenlose Tools

Prüfen Sie die Website Ihres Hauses heute kostenlos

Bevor Sie eine neue Website planen, sehen Sie, wie die aktuelle auf dem Smartphone lädt, ob der Text genug Kontrast für ältere Augen hat und wie leicht sich die Inhalte lesen. Die Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.

Tech SEO

Mobile Friendly Test

Testet, ob eine Seite auf dem Smartphone gut nutzbar ist: Viewport, Schriftgröße, Tap Targets, Screenshot und Core Web Vitals.

Barrierefreiheit

Kontrastrechner

Berechnet das Kontrastverhältnis zweier Farben nach WCAG 2.2, zeigt AA und AAA Ergebnisse und schlägt barrierefreie Farben vor.

Content

Lesbarkeit prüfen

Lesbarkeitswert mit Flesch Amstad (DE), Flesch (EN) und Ateşman (TR).

Tech SEO

SEO Check

Prüfen Sie Title, Meta Description, Überschriften, Canonical, Indexierbarkeit und Ladezeit einer URL kostenlos und erhalten Sie einen SEO Score mit konkreten Aufgaben.

SEO

Google SERP Vorschau

Testen Sie Titel und Description pixelgenau in Desktop- und Mobilansicht.

Alle kostenlosen Tools

So arbeiten wir

Unser Ansatz für Pflegeheim Websites

Im Bereich Pflege haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir deshalb auf einer Demo Website. Die Demo ist keine Kundenseite, sie zeigt, wie wir eine Website für Pflegeheime aufbauen. Unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.

Live Demo

So könnte Ihre Website aussehen

Für diesen Bereich haben wir eine einseitige Demowebsite für eine fiktive Marke gebaut, nur um unseren Ansatz zu zeigen. Design, Textaufbau und mobile Ansicht können Sie live in drei Sprachen ansehen.

Live Demo öffnen

Zuerst Zulassung und Versorgung

Im ersten Gespräch halten wir Versorgungsvertrag, Versorgungsformen, Platzzahl und Team fest; daraus entsteht die Seitenstruktur.

Antworten für Angehörige schreiben wir mit Ihnen

Wir sammeln die Fragen, die Angehörige beim ersten Besuch am häufigsten stellen, und formulieren die Antworten in klarer Sprache; nichts geht ohne Ihre Freigabe online.

Bilder mit Blick auf die Privatsphäre

Wir planen Fotos des Hauses und prüfen mit Ihnen die Einwilligung für jedes Bewohnerfoto; ohne dokumentierte Einwilligung verwenden wir keine Bilder.

Messen und aktuell halten

Wir sehen, welche Seiten Besuchsanfragen bringen, und aktualisieren die Website mit Ihnen, wenn sich Team, Besuchsregeln oder Versorgungsformen ändern.

Alle Referenzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Website für Pflegeheime

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.

Nächster Schritt

Planen wir die Website Ihrer Einrichtung gemeinsam

Im kostenlosen 15-minütigen Gespräch besprechen wir Ihre Versorgungsformen, Ihr Team und die häufigsten Fragen der Angehörigen; danach erhalten Sie Umfang und Angebot schriftlich.

Ausführlicher Ratgeber

Website für Pflegeheime: Zulassung, Versorgung und Würde der Bewohner

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert: 15 Min. Lesezeit

Die Website eines Pflegeheims wird meist spätabends auf dem Smartphone geöffnet, von einer Tochter oder einem Sohn, die gerade erfahren haben, dass der Vater nach dem Krankenhaus nicht mehr allein zu Hause leben kann. Sie haben wenige, aber schwere Fragen, und die Geschwister warten auf eine Antwort. Dieselbe Website muss ruhig genug sein, dass der künftige Bewohner sie selbst lesen kann, und darf die Menschen, die heute im Haus leben, nicht zur Schau stellen.

In diesem Leitfaden beschreiben Talha Aslan und Team die Entscheidungen, die wir bei Websites für Pflegeheime, Seniorenheime und ambulante Pflegedienste der Reihe nach treffen. Die rechtlichen Hinweise beziehen sich vor allem auf Deutschland und sind allgemeine Information; Pflegeinhalte und die abschließende rechtliche Prüfung liegen immer bei Ihrer Einrichtung.

Drei Leser mit drei verschiedenen Fragen

Die erste Entscheidung für die Website eines Pflegeheims ist, ihre Leser zu unterscheiden, denn jeder kommt mit einer anderen Frage. Eine Website, die alle im gleichen Ton anspricht, beantwortet keine dieser Fragen richtig.

  • Die entscheidenden Angehörigen: wollen wissen, welche Versorgung zum Pflegebedarf passt, wer nachts da ist und wann sie besuchen können; sie überfliegen Überschriften statt Absätze zu lesen.
  • Der künftige Bewohner: möchte Zimmer, Garten, Essen und den Ablauf eines Tages sehen und braucht große Schrift und einen ruhigen Ton.
  • Die vermittelnde Fachkraft: Sozialdienst im Krankenhaus oder Pflegeberatung, die Aufnahmekriterien und einen festen Ansprechpartner in Sekunden finden muss.
  • Das Geschwisterkind in der Ferne: lebt in einer anderen Stadt oder im Ausland, entscheidet mit und bekommt die Website als Link im Familienchat.

Diese Aufteilung prägt die Navigation. Die Startseite bietet Angehörigen den Weg „Welche Versorgung passt“, dem Bewohner den Weg „Ein Tag bei uns“ und Fachkräften einen kurzen Pfad zu den Aufnahmekriterien. Weil das Geschwisterkind auf irgendeiner geteilten Unterseite landet, muss jede Seite für sich allein verständlich sein.

Eine kurze Seite für Fachkräfte zahlt sich schnell aus: welche Situationen Sie aufnehmen können und welche nicht, wie freie Plätze erfragt werden und wen man direkt anruft. Der Sozialdienst speichert sie einmal und gibt sie an die nächste Familie weiter.

Im ersten Gespräch fragen wir: Wer waren die letzten zehn Anrufer, und was war jeweils die erste Frage? Die Antwort zeigt, welcher Leser zuerst kommt.

Seiten zu den Versorgungsformen, die Grenzen nennen

Jede Versorgungsform braucht eine eigene Seite, die klar sagt, für wen sie passt und für wen nicht. Vollstationäre Pflege, Demenzbereich, Kurzzeitpflege, Tagespflege und ambulante Pflege sind verschiedene Entscheidungen; eine einzige Leistungsliste zwingt Angehörige, den Unterschied am Telefon zu klären.

Eine Seite für den Demenzbereich kann so aufgebaut sein:

  1. Für wen dieser Bereich gedacht ist, beschrieben an echten Situationen: Hinlauftendenz, nächtliche Unruhe, Bedarf an ständiger Begleitung.
  2. Wann eine andere Versorgung besser passt, etwa bei Bedarf, den Ihr Haus nicht sicher abdecken kann.
  3. Wie die Pflegeplanung entsteht, wer daran mitwirkt und wie oft sie überprüft wird.
  4. Ein kurzer Überblick über den Tag in diesem Bereich mit Verweis auf die Seite zum Alltag.
  5. Was für den Einzug nötig ist und wie das Beratungsgespräch abläuft.

Der zweite Punkt fehlt auf den meisten Websites, schafft aber das meiste Vertrauen. Ein Haus, das seine Grenzen nennt, zeigt, dass es die Entscheidung ernst nimmt.

Auch die Kurzzeitpflege verdient eine eigene Seite. Wer für die Mutter nach dem Krankenhaus einige Wochen Erholung sucht, findet die Antwort nicht auf der Seite zur Dauerpflege; hier gehören kürzeste und längste Aufenthaltsdauer hin, die Reservierung eines Zimmers und die Frage, ob ein Übergang in die Dauerpflege möglich ist.

Jede dieser Seiten endet mit demselben Satz: Ob die Versorgung passt, klärt das Team Ihres Hauses im Beratungsgespräch. So entsteht die richtige Erwartung, und die Website liest sich nicht wie eine Diagnose.

Zulassung, Leitung und Team belegbar darstellen

Die Seite über Ihr Haus sollte prüfbare Angaben statt Werbesätze enthalten, und die erste Frage der Angehörigen gilt der Zulassung. Nach § 72 SGB XI dürfen Pflegekassen ambulante und stationäre Pflege nur durch Einrichtungen gewähren, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht; Angehörige fragen genau danach, viele Websites schweigen dazu.

Wir empfehlen auf dieser Seite:

  • Träger und Haus: der vollständige Name des Trägers und der Einrichtung, so wie er auch im Impressum steht.
  • Versorgungsvertrag: ein sachlicher Hinweis, dass ein Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen besteht, und für welche Versorgungsformen.
  • Leitung: Einrichtungsleitung und Pflegedienstleitung mit Namen, Funktion und, mit deren Einverständnis, Foto.
  • Team nach Funktionen: Pflegefachkräfte, Betreuungskräfte, Hauswirtschaft und Küche, beschrieben nach Aufgaben und Dienstplan statt als lange Namensliste.
  • Nachtdienst: wer nachts und am Wochenende im Dienst ist und wie im Notfall eine Pflegefachkraft erreicht wird.

Die heimrechtlichen Vorgaben unterscheiden sich je nach Bundesland, in Österreich und der Schweiz nach Land und Kanton. Welche Angaben Ihr Landesrecht zusätzlich verlangt, klären Sie am besten mit Ihrer Heimaufsicht, bevor wir Aussagen dazu veröffentlichen.

Diese Seite braucht einen Verantwortlichen. Ein Datum „zuletzt aktualisiert“ unter den Angaben zeigt Angehörigen, wie aktuell sie sind, und eine Pflegedienstleitung, die vor einem Jahr gegangen ist, verschwindet so rechtzeitig.

Ein Tag, Stunde für Stunde, ohne erkennbare Bewohner

Die Seite zum Alltag ist der Ort, an dem Angehörige sich ihren Vater oder ihre Mutter im Haus vorstellen; deshalb gehört sie in Uhrzeiten geschrieben, nicht in Adjektiven. „Familiäre Atmosphäre“ sagt nichts, „Frühstück ab 8.30 Uhr, im Speisesaal oder im eigenen Zimmer“ sagt viel.

Für diese Seite bitten wir Ihr Team um:

  • Aufstehzeiten, Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten sowie den Umgang mit Diäten und angepasster Kost.
  • Den Ablauf der Medikamentengabe und wer sie übernimmt; den Prozess, niemals einzelne Arzneimittel.
  • Wöchentliche Angebote, Gartenzugang, Ausflüge und die Möglichkeit, religiöse Bedürfnisse zu leben.
  • Ruhezeiten und die Teile des Tages, die der Bewohner selbst gestaltet.

Der letzte Punkt wiegt schwerer, als es scheint. Angehörige fürchten, dass ihr Vater in ein starres Programm gedrängt wird, und ein Satz wie „Die Teilnahme an Angeboten ist immer freiwillig“ beruhigt mehr als eine Seite voller Fotos.

Für Bilder nutzen wir echte Fotos des Hauses: einen gedeckten, leeren Speisesaal, den Garten im Morgenlicht, einen Basteltisch von oben. Hände oder eine Gruppe von hinten zeigen Leben, ohne jemanden erkennbar zu machen. Fotografiert wird am besten zu Zeiten, in denen die Gemeinschaftsräume leer sind.

Wer einen Wochenspeiseplan veröffentlicht, legt vorher fest, wer ihn pflegt. Ein Speiseplan von vor drei Wochen hinterlässt einen schlechteren Eindruck als gar keiner.

Eine schriftliche Bildrichtlinie zum Schutz der Bewohner

Entscheidungen über Bewohnerfotos gehören in eine schriftliche Richtlinie, die bei der Planung der Website entsteht, nicht an den Tag, an dem jemand eine Kamera mitbringt. Bei Menschen mit eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit kann selbst ein gut gemeintes Geburtstagsfoto zum echten Datenschutzproblem werden. Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besondere Kategorien personenbezogener Daten, und ein Bild aus dem Pflegealltag kann einen Gesundheitszustand verraten.

Diesen Ablauf vereinbaren wir mit den Einrichtungen:

  1. Grundregel: Die Website zeigt das Haus, nicht erkennbare Bewohner.
  2. Wird ein Bewohnerbild gebraucht, liegt eine klare, dokumentierte Einwilligung vor; bei eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit die Zustimmung der rechtlichen Vertretung.
  3. Die Einwilligung nennt das Bild und jeden Kanal einzeln, also Website und jedes Konto in sozialen Netzwerken.
  4. Bilder mit Zimmern, Namen, Hilfsmitteln oder sichtbaren Erkrankungen werden nie veröffentlicht.
  5. Wird die Einwilligung widerrufen oder zieht ein Bewohner aus, entfernt eine benannte Person das Bild innerhalb einer vereinbarten Frist.

Die Richtlinie selbst lässt sich auf der Website in einem kurzen Absatz erklären. Wenn Angehörige sehen, dass die Menschen, die heute im Haus leben, geschützt sind, schließen sie daraus, dass auch ihr eigener Vater morgen geschützt sein wird.

Für Mitarbeiterfotos gilt dieselbe Logik. Eine Pflegekraft, die das Haus verlassen hat, sollte nicht monatelang auf der Teamseite bleiben; Mitarbeiterbilder folgen demselben Schritt zur Entfernung.

Die Seite für Angehörige: Besuch und Austausch

Die Seite für Angehörige beschreibt das Leben nach dem Einzug und beantwortet die größte Sorge: Wie erfahre ich, wie es Mama geht? Fehlt sie, stellen Angehörige die Frage beim Besuch, doch viele haben sich bis dahin längst entschieden.

Diese Seite sollte beantworten:

  • Besuch: Besuchszeiten, ob Besuche angemeldet werden müssen, und Regelungen an Feiertagen.
  • Austausch: wer die Familie wie oft und über welchen Weg informiert und bei welchen Ereignissen noch am selben Tag angerufen wird.
  • Ein fester Ansprechpartner: wie das Haus mit mehreren Geschwistern umgeht und wer der Hauptkontakt der Familie ist.
  • Krankenhauseinweisung: was im Notfall geschieht und wann die Familie Bescheid bekommt.
  • Videoanrufe: ob Angehörige in der Ferne sie vereinbaren können und wie.

Wir beschreiben den Ablauf, den Ihr Haus tatsächlich lebt, nicht den idealen. Eine Website, die tägliche Rückmeldungen verspricht, die das Team nicht leisten kann, verliert im ersten Monat das Vertrauen; „Wir rufen jede Woche an und am selben Tag, wenn sich etwas ändert“ ist ein Versprechen, das sich halten lässt.

Eine druckbare Kurzfassung hilft Angehörigen in der Ferne. Besuchszeiten und Hauptkontakt auf einer Seite landen am Kühlschrank oder werden an die übrige Familie weitergeleitet.

Einzug Schritt für Schritt und vorvertragliche Information

Die Seite zum Einzug zeigt Angehörigen, die sich entschieden haben oder kurz davor sind, genau, was als Nächstes passiert; ein unklarer Ablauf verzögert selbst eine getroffene Entscheidung. Oft läuft parallel der Entlasstermin im Krankenhaus, also müssen Reihenfolge und Unterlagen jedes Schritts sofort erkennbar sein.

Ein typischer Ablauf lässt sich so beschreiben:

  1. Erster Anruf oder Besuch zum Kennenlernen.
  2. Beratungsgespräch, in dem Pflegebedarf und Gesundheitszustand persönlich besprochen werden.
  3. Unterlagen, die das Haus vor dem Einzug braucht.
  4. Vertrag und Planung des Einzugstags.
  5. Wie die erste Woche verläuft und wie die Familie in dieser Zeit informiert wird.

Hier kommt das WBVG ins Spiel. § 3 WBVG verlangt, dass Heime vor Vertragsschluss in Textform und leicht verständlicher Sprache über Leistungen, Ausstattung und Entgelte informieren. Die Website ersetzt diese Information nicht, sie bereitet sie vor: Leistungskonzept und Ausstattung verständlich beschrieben, dazu der Hinweis, wann die verbindliche Information übergeben wird.

Auch die Liste „Was mitbringen“ gehört auf diese Seite: beschriftete Kleidung, Lieblingsfotos, Brille und Hörgerät. Wer keine Beträge veröffentlichen möchte, erklärt, wovon das Entgelt abhängt und dass ein schriftliches Angebot nach dem Beratungsgespräch folgt.

Das Anfrageformular: wenige, richtige Fragen

Das Formular für eine Besuchsanfrage sollte kurz sein und keine Gesundheitsangaben abfragen; Einzelheiten gehören in das Beratungsgespräch. Diagnosen, Medikamente und Arztbriefe in einem Webformular schaffen ein Risiko bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten und führen dazu, dass Angehörige das Formular abbrechen.

Diese Felder empfehlen wir:

  • Name, Telefonnummer und Verwandtschaftsverhältnis zur pflegebedürftigen Person.
  • Die gewünschte Versorgung: vollstationär, Demenzbereich, Kurzzeitpflege, Tagespflege oder ambulant.
  • Passende Tage und Uhrzeiten für ein erstes Kennenlernen.
  • Ein kurzes Notizfeld mit dem Hinweis, dort keine medizinischen Angaben einzutragen.

Direkt unter dem Formular steht der Link zur Datenschutzerklärung. Daneben dient ein Anrufknopf allen, die lieber sprechen, und ein WhatsApp Link allen, die lieber schreiben. Verarbeitet ein externes Formular oder Buchungswerkzeug die Anfragen, brauchen Sie nach Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit diesem Anbieter.

Oft fragen mehrere Geschwister für dieselbe Mutter an. Deshalb sammeln wir Anfragen in einer Liste, jeweils mit Versorgungsform und Herkunftsseite; Ihr Team hält die zweite Anfrage nicht für eine neue Familie, und wer zurückruft, kennt den Zusammenhang.

Was sich für einen ambulanten Pflegedienst ändert

Bei einem ambulanten Pflegedienst beschreibt die Website Menschen statt eines Hauses; Angehörige wollen wissen, warum sie der Person vertrauen sollen, die künftig die Wohnung ihrer Eltern betritt. Auch hier gilt § 72 SGB XI: Der Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen gehört deshalb sichtbar auf die Seite über den Dienst.

Seiten oder Abschnitte, die wir für einen Pflegedienst planen:

  • Einsatzgebiet: Orte und Stadtteile klar aufgelistet und was geschieht, wenn eine Anfrage außerhalb liegt.
  • Leistungsumfang: Grundpflege, Behandlungspflege, hauswirtschaftliche Hilfe oder Betreuung, nur das, was Sie tatsächlich anbieten.
  • Auswahl und Einsatzplanung: wie Pflegekräfte ausgewählt und geschult werden und wie die Tourenplanung feste Bezugspersonen ermöglicht.
  • Erstbesuch: wer kommt, worauf geachtet wird und wie die Pflegeplanung entsteht.
  • Vertretung: wie Urlaub, Krankheit oder eine nicht passende Besetzung gelöst werden.

Manche Familien organisieren die Pflege ihrer Eltern aus dem Ausland, und manche Einrichtungen betreuen Menschen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, etwa Senioren aus Familien zwischen Deutschland und der Türkei. Wird eine zweite Sprache gebraucht, planen wir die mehrsprachige Seitenstruktur von Anfang an; eine nachträglich ergänzte Sprache hinterlässt Lücken in Menüs und Formularen.

Lesbarkeit für ältere Leser und erschöpfte Angehörige

Auf der Website eines Pflegeheims ist Lesbarkeit ein zentrales Gestaltungskriterium, keine Zugabe: Manche Leser sehen schlecht, andere sind erschöpfte Angehörige, die um Mitternacht auf dem Smartphone lesen. Wir binden Gestaltungsentscheidungen an messbare Prüfungen:

  • Kontrast: WCAG 2.2 Stufe AA verlangt für normalen Text ein Kontrastverhältnis von mindestens 4.5:1; jedes Farbpaar prüfen wir vor dem Livegang mit einem Kontrastprüfer.
  • Schriftgröße: Fließtext, der auf dem Smartphone bequem lesbar ist, großzügiger Zeilenabstand und keine dünnen Schriften.
  • Sprache: kurze Sätze und vertraute Wörter; eine Lesbarkeitsanalyse zeigt lange, verschachtelte Absätze.
  • Tippflächen: Anruf und WhatsApp Schaltflächen groß genug für einen unsicheren Finger.
  • Geschwindigkeit: Core Web Vitals Ziele von höchstens 2,5 Sekunden für LCP, das misst, wann der Hauptinhalt erscheint, und höchstens 200 Millisekunden für INP, das misst, wie schnell die Seite reagiert.

Wie Ihre aktuelle Website auf dem Smartphone wirkt, sehen Sie sofort mit einem Test auf Mobilfreundlichkeit. Ein virtueller Rundgang oder schwere Videos gehören auf eine eigene Seite und laden nur auf Wunsch, damit die Startseite leicht bleibt.

Vor dem Livegang lohnt es sich, einem älteren Leser auf seinem eigenen Smartphone zuzusehen. Welche Schaltfläche er nicht findet und bei welchem Wort er stockt, verbessert die Gestaltung mehr als jede Checkliste.

Lokale Suche, Unternehmensprofil und strukturierte Daten

Angehörige suchen ein Pflegeheim nach Stadt oder Stadtteil, nahe der eigenen Wohnung oder dem Krankenhaus; lokale Sichtbarkeit ist daher so wichtig wie die übrige Website. Diese Schritte setzen wir um:

  1. Jede Versorgungsform hat eine eigene Seite und einen eigenen Titel, damit Suchen nach Pflegeheim, Kurzzeitpflege oder Pflegedienst auf der passenden Seite landen.
  2. Der Name im Google Unternehmensprofil entspricht dem realen Namen der Einrichtung, ohne zusätzliche Suchbegriffe; ein aufgeblähter Name gefährdet das Profil selbst.
  3. Die Kontaktseite nennt Adresse, Anfahrt, Parkplätze und öffentliche Verkehrsmittel, weil Angehörige Besuche danach planen.
  4. Name, Adresse, Telefon und Besuchszeiten werden als strukturierte Daten ausgezeichnet; nichts wird ausgezeichnet, was nicht auf der Seite steht.
  5. Ein ambulanter Dienst, der keine Kunden im Büro empfängt, richtet das Profil mit Einzugsgebiet ein und kann die Adresse ausblenden.

Antworten auf Bewertungen verlangen hier besondere Sorgfalt. Einen Bewohner zu nennen, einen Gesundheitszustand anzudeuten oder einen Vorfall öffentlich zu schildern, verletzt die Privatsphäre; Antworten bleiben kurz und höflich, ohne Einzelheiten, und bieten bei Bedarf ein Telefonat an.

Unser SEO Service macht aus diesen Schritten einen Plan für Ihre Region, und in den ersten Monaten verfolgen wir gemeinsam, bei welchen Suchen nach Versorgungsformen Sie erscheinen.

Messen, welche Versorgungsseite Besuche bringt

Ziel der Messung sind nicht Besucherzahlen, sondern die Frage, welche Seite zu einer Besuchsanfrage führt. So erkennen Sie, wann Sie Inhalte für einen fast belegten Bereich zurückfahren und wann Sie die Seite eines Bereichs mit freien Plätzen stärken.

Diesen Aufbau richten wir ein:

  • Formulare, Anrufe über den Anrufknopf und WhatsApp Klicks werden als getrennte Conversions erfasst.
  • Jede Anfrage wird mit Herkunftsseite und gewählter Versorgungsform gespeichert.
  • Ihr Team markiert, welche Anfragen zu einem Beratungsgespräch und welche zu einem Einzug führten; so lässt sich die Seite mit den meisten Anfragen mit der Seite vergleichen, die die meisten Bewohner bringt.
  • Nach § 25 TDDDG braucht das Speichern nicht notwendiger Informationen auf Endgeräten eine Einwilligung; Cookie Banner und Einwilligung stehen deshalb, bevor ein Messcode lädt.

Eine feste Grenze gilt immer: Keine Gesundheitsangabe gelangt in Analysewerkzeuge. Formularinhalte, Namen von Bewohnern und Notizen zum Pflegebedarf werden nie übertragen; erfasst wird nur ein Ereignis wie „Besuchsanfrage von der Seite Demenzbereich“.

Einmal im Monat besprechen wir mit Ihnen einen kurzen Bericht, und wenn sich Team, Besuchszeiten oder Versorgungsformen ändern, aktualisieren wir die Website im selben Termin.

Sechs häufige Fehler auf Websites von Pflegeheimen

Die meisten Fehler entstehen nicht aus schlechter Absicht, sondern weil eine allgemeine Unternehmensvorlage auf einen sensiblen Bereich übertragen wird. Was wir am häufigsten sehen, und was besser funktioniert:

  • Galerie voller Bewohnergesichter: wirkt lebendig, schafft aber ein Einwilligungsproblem; zeigen Sie das Haus und Menschen, die nicht erkennbar sind.
  • Alle Leistungen auf einer Seite: Angehörige erkennen nicht, was passt; geben Sie jeder Versorgungsform eine eigene Seite mit klarer Zielgruppe.
  • Kein Wort zur Zulassung: Vertrauen entsteht nicht durch Slogans; nennen Sie Träger, Versorgungsvertrag, Leitung und Platzzahl sachlich auf einer Seite.
  • Diagnosefragen im Formular: sie schaffen Datenrisiken und abgebrochene Anfragen; besprechen Sie Gesundheitsangaben im Beratungsgespräch.
  • Unhaltbare Versprechen: tägliche Rückmeldungen, die nie kommen, kosten im ersten Monat das Vertrauen; beschreiben Sie den Ablauf, den Sie tatsächlich leben.
  • Veraltete Inhalte: eine längst ausgeschiedene Pflegekraft im Teamfoto oder der Speiseplan vom Vormonat lassen das Haus nachlässig wirken; geben Sie jeder Seite einen Verantwortlichen und ein Prüfdatum.

Prüfen Sie Ihre aktuelle Website selbst anhand dieser Liste. Treffen schon zwei Punkte zu, ist die Korrektur von Inhalten und Bildrichtlinie dringender als ein neues Design.

Den richtigen Partner wählen und der nächste Schritt

Der richtige Partner für die Website eines Pflegeheims stellt die korrekte Veröffentlichung sensibler Angaben über ein auffälliges Design. Diese Fragen empfehlen wir für jedes Gespräch mit einer Agentur:

  • Welchen Einwilligungsablauf schlagen Sie für Bewohnerfotos vor, und was passiert bei einem Widerruf?
  • Welche Felder kommen ins Formular, und wie halten Sie Gesundheitsangaben heraus?
  • Wer aktualisiert Leitung, Team und Besuchszeiten, wenn sie sich ändern, und wie schnell?
  • Wie prüfen Sie Lesbarkeit, Kontrast, Impressum nach § 5 DDG und Einwilligung vor dem Livegang?

Im Bereich Pflege haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir auf der Demo Website, die auf dieser Seite verlinkt ist. Die Demo ist keine Kundenseite, sie zeigt die Struktur, die wir aufbauen. Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite, den vollen Umfang unseres Webdesign Services auf der eigenen Seite.

Nach dem ersten Gespräch ist der Ablauf klar. Wir halten Versorgungsformen und Zulassungsangaben fest, stimmen Seitenstruktur und Bildrichtlinie mit Ihnen ab und schreiben Texte aus den echten Fragen der Angehörigen. Mit Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten wir vollständig per Videocall, und kein Text zu Pflege, Team oder Zulassung geht ohne Ihre schriftliche Freigabe online.

Zur Vorbereitung genügen Ihre Versorgungsformen, Platzzahl, Dienstplanmodell und die fünf Fragen, die Angehörige am häufigsten stellen. Festpreispakete finden Sie im Preisbereich, ein kurzes Vorgespräch für ein schriftliches Angebot vereinbaren Sie über die Kontaktseite.