Die Zulassung bleibt unklar
Nach § 72 SGB XI dürfen Pflegekassen ambulante und stationäre Pflege nur durch Einrichtungen gewähren, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht. Angehörige fragen genau danach, viele Websites sagen dazu nichts.
Webdesign für Ihre Branche
Wer ein Pflegeheim sucht, ist selten der künftige Bewohner selbst. Meist sind es Tochter oder Sohn, oft nach einem Krankenhausaufenthalt und unter Zeitdruck, mit Geschwistern, die auf eine Antwort warten. Sie wollen wissen, ob die Versorgung zum Pflegebedarf passt, wer pflegt, wer nachts da ist und wann sie besuchen können. Wir bauen Websites für Pflegeheime und Pflegedienste in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund um genau diese Fragen.
Live Demo öffnenEin Demodesign für eine fiktive Marke
Kurz gesagt
Die Website eines Pflegeheims zeigt, welche Versorgungsformen es anbietet, auf welcher Grundlage es zugelassen ist, wer im Team arbeitet und wie ein Tag abläuft, und sammelt Besuchsanfragen über ein kurzes Formular. In Deutschland dürfen Pflegekassen ambulante und stationäre Pflege nur über Einrichtungen mit Versorgungsvertrag gewähren; vor Vertragsschluss müssen Heime nach dem WBVG in Textform und leicht verständlich informieren. Die Website bereitet diese Information vor und schützt die Privatsphäre der Bewohner.
Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:
Warum ein eigener Ansatz
Die Wahl eines Pflegeheims gehört zu den schwersten Entscheidungen einer Familie und fällt oft unter Zeitdruck. Die Website muss Angehörigen belastbare Fakten geben, ohne Bewohner auszustellen; allgemeine Firmenvorlagen schaffen beides nicht.
Nach § 72 SGB XI dürfen Pflegekassen ambulante und stationäre Pflege nur durch Einrichtungen gewähren, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht. Angehörige fragen genau danach, viele Websites sagen dazu nichts.
Vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Demenzbereich und ambulante Pflege stehen in einer Liste. Angehörige erkennen nicht, was zum Pflegebedarf ihres Vaters oder ihrer Mutter passt, und klären es am Telefon.
§ 3 WBVG verlangt, dass Heime vor Vertragsschluss in Textform und leicht verständlicher Sprache über Leistungen, Ausstattung und Entgelte informieren. Eine Website, die diese Inhalte nicht vorbereitet, lässt Angehörige bis zum Gespräch im Unklaren.
Besuchszeiten, der Ablauf eines ersten Kennenlernens und wer die Familie wie oft informiert, stehen selten auf der Website. Diese Unsicherheit verstärkt die Sorge, die Angehörige ohnehin tragen.
Bildergalerien von Festen zeigen Gesichter, Zimmer und manchmal Namen der Bewohner. Bei Menschen, deren Einwilligungsfähigkeit eingeschränkt sein kann, ist das ein echtes Datenschutzproblem.
Drei Geschwister rufen wegen derselben Mutter an, Angaben verteilen sich auf WhatsApp, Anrufbeantworter und Formular, und niemand weiß, welche Anfrage zu welcher Versorgungsform gehört. Gesundheitsdaten sammeln sich an Orten, an die sie nicht gehören.
Quellen: Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI), § 72, Gesetze im Internet · Wohn und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), § 3, Gesetze im Internet
Unser Aufbau
Wir bauen die Website in der Reihenfolge, in der Angehörige fragen: Zuerst klären sie, welche Versorgung zum Pflegebedarf passt, dann sehen sie Zulassung, Leitung und Team, danach lesen sie, wie ein Tag abläuft und wie Familien informiert werden, und zuletzt bitten sie um einen Besuch. Sachliche Information schafft hier mehr Vertrauen als warme Slogans.
Bei ambulanten Pflegediensten verschiebt sich der Schwerpunkt: Einsatzgebiet, Auswahl und Einsatzplanung der Pflegekräfte und der Ablauf des Erstbesuchs stehen vorn. Steht Rehabilitation zu Hause im Mittelpunkt, ist eine Website für Physiotherapiepraxen oft der bessere Ausgangspunkt; brauchen Angehörige im Ausland eine zweite Sprache, planen wir die Sprachstruktur von Anfang an.
Design, Entwicklung und Inhalte liegen in einem Team. Die Strategie entwickelt Talha Aslan, die Umsetzung übernimmt unser erfahrenes Team; mit Einrichtungen im DACH Raum arbeiten wir vollständig per Videocall, und kein Text zu Pflege, Team oder Zulassung geht ohne Ihre Freigabe online.
Startseite
Jede Seite folgt derselben Reihenfolge: Eignung, Vertrauen, Besuch.
Der passende Aufbau
Alle drei beruhen auf derselben Grundlage; den Unterschied machen der Pflegebedarf, den Angehörige suchen, und der Ort der Versorgung.
Wohnen im Alter
Für ältere Menschen, die vieles selbst schaffen; Angehörige und Bewohner wollen Haus und Gemeinschaft sehen.
Pflege und Demenz
Bei Demenz, nach einem Schlaganfall oder bei hohem Pflegebedarf entscheiden meist die Angehörigen.
Ambulant
Pflegekräfte kommen nach Hause; die Marke steht und fällt mit dem Vertrauen in diese Menschen.
Für Pflegeeinrichtungen
Diese Punkte setzen wir bei der Planung von Pflegewebsites an die erste Stelle; jeder beantwortet eine Sorge, mit der Angehörige anrufen.
Name des Trägers, Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen, Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung und Platzzahl auf einer Seite. Die heimrechtlichen Vorgaben Ihres Bundeslandes klären wir mit Ihnen, bevor Aussagen dazu online gehen.
Vollstationäre Pflege, Demenzbereich, Kurzzeitpflege, Tagespflege und ambulante Pflege in einfacher Sprache, mit der Frage, für wen sie passen. Die Website sagt klar, dass die Eignung im Beratungsgespräch geklärt wird.
Leistungen, Ausstattung und Leistungskonzept so aufbereitet, wie § 3 WBVG sie vor Vertragsschluss verlangt: leicht verständlich und zum Herunterladen. Die Website ersetzt die Information in Textform nicht, sie bereitet sie vor.
Aufstehen, Mahlzeiten, Medikamentenrunden, Angebote und Ruhezeiten, gezeigt mit echten Fotos des Hauses, ohne dass Bewohner erkennbar sind.
Fotos von Bewohnern nur mit klarer, dokumentierter Einwilligung, bei eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit mit Zustimmung der rechtlichen Vertretung. Zimmer, Namen und alles, was Gesundheitszustände verrät, bleiben offline.
Ein kurzes Formular fragt nach Verwandtschaft, gewünschter Versorgung und einem passenden Besuchstag; Gesundheitsangaben werden im Gespräch geklärt. Ein eigener Abschnitt erklärt, wie und wie oft Angehörige informiert werden.
Quellen: Wohn und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), § 3 Informationspflichten vor Vertragsschluss · Elftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI), § 72 Zulassung zur Pflege durch Versorgungsvertrag
Vergleich
| Thema | Allgemeine Firmenvorlage | Website für eine Pflegeeinrichtung |
|---|---|---|
| Leistungen | Eine lange Liste ohne Ordnung | Versorgungsformen und für wen sie passen |
| Vertrauen | Warme Slogans über Zuwendung | Versorgungsvertrag, Leitung und Platzzahl |
| Team | Stockfotos | Berufe, Schichten und Nachtdienst |
| Bilder | Festgalerien voller Bewohnergesichter | Fotos des Hauses, Bewohner nur mit Einwilligung |
| Angehörige | Ein Kontaktknopf | Besuche und wie Familien informiert werden |
| Anfragen | Verstreute Anrufe und Nachrichten | Besuchsformular, Anfragen nach Quelle gemessen |
Schnellcheck
Unverzichtbar: Hat Ihre Website das?
0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihrer Website.
Nach Bedarf
Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Erzählen Sie uns, welche Versorgungsformen Sie anbieten, wie viele Plätze Sie haben und wie Sie Angehörige informieren; Sie erhalten eine Seitenstruktur und ein schriftliches Angebot.
Ablauf
Wir klären Ihr Geschäft, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website in einem Satz: Wem verkauft sie was, über welche Aktion? Umfang und Zeitplan entstehen aus dieser Antwort.
Startseite und zentrale Vorlagen kommen zuerst als Entwurf zu Ihnen; ohne Ihre Freigabe wird kein Code geschrieben. Wir mögen keine Überraschungen und verursachen keine.
Das freigegebene Design wird zu schnellem, sicherem, wartbarem Code. Sie verfolgen den Fortschritt im CRM und sehen jede Seite vor dem Livegang in einer Testumgebung.
Die Website geht mit Analytics, Search Console und Conversion Tracking online; Panel Einweisung inklusive, Hosting und Wartung im ersten Jahr enthalten.
Suche und Geschwindigkeit
Angehörige suchen nach Pflegeheim, Seniorenheim, Kurzzeitpflege oder Pflegedienst, meist mit Stadt oder Stadtteil. Jede Versorgungsform bekommt ihre eigene Seite; Kontaktseite und Google Unternehmensprofil stützen sich gegenseitig.
Name, Adresse, Telefon und Besuchsinformationen werden für Suchmaschinen lesbar ausgezeichnet; was nicht auf der Seite steht, wird nicht ausgezeichnet, ungeprüfte Aussagen schon gar nicht.
Seiten werden für das Smartphone und für ältere Leser gestaltet, mit großer Schrift und starkem Kontrast; Bilder werden komprimiert und die Core Web Vitals vor dem Livegang gemessen.
Anrufe, Formulare und WhatsApp Klicks werden ab dem ersten Tag im Rahmen der Einwilligung als Conversions erfasst; Sie sehen, welche Versorgungsseite Besuchsanfragen bringt.
Kostenlose Tools
Bevor Sie eine neue Website planen, sehen Sie, wie die aktuelle auf dem Smartphone lädt, ob der Text genug Kontrast für ältere Augen hat und wie leicht sich die Inhalte lesen. Die Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.
Tech SEO
Testet, ob eine Seite auf dem Smartphone gut nutzbar ist: Viewport, Schriftgröße, Tap Targets, Screenshot und Core Web Vitals.
Barrierefreiheit
Berechnet das Kontrastverhältnis zweier Farben nach WCAG 2.2, zeigt AA und AAA Ergebnisse und schlägt barrierefreie Farben vor.
Content
Lesbarkeitswert mit Flesch Amstad (DE), Flesch (EN) und Ateşman (TR).
Tech SEO
Prüfen Sie Title, Meta Description, Überschriften, Canonical, Indexierbarkeit und Ladezeit einer URL kostenlos und erhalten Sie einen SEO Score mit konkreten Aufgaben.
SEO
Testen Sie Titel und Description pixelgenau in Desktop- und Mobilansicht.
Conversion
Erstellen Sie einen wa.me Link mit Vorlagentext + Button Code.
So arbeiten wir
Im Bereich Pflege haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir deshalb auf einer Demo Website. Die Demo ist keine Kundenseite, sie zeigt, wie wir eine Website für Pflegeheime aufbauen. Unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.
Live Demo
Für diesen Bereich haben wir eine einseitige Demowebsite für eine fiktive Marke gebaut, nur um unseren Ansatz zu zeigen. Design, Textaufbau und mobile Ansicht können Sie live in drei Sprachen ansehen.
Live Demo öffnenIm ersten Gespräch halten wir Versorgungsvertrag, Versorgungsformen, Platzzahl und Team fest; daraus entsteht die Seitenstruktur.
Wir sammeln die Fragen, die Angehörige beim ersten Besuch am häufigsten stellen, und formulieren die Antworten in klarer Sprache; nichts geht ohne Ihre Freigabe online.
Wir planen Fotos des Hauses und prüfen mit Ihnen die Einwilligung für jedes Bewohnerfoto; ohne dokumentierte Einwilligung verwenden wir keine Bilder.
Wir sehen, welche Seiten Besuchsanfragen bringen, und aktualisieren die Website mit Ihnen, wenn sich Team, Besuchsregeln oder Versorgungsformen ändern.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.
Nächster Schritt
Im kostenlosen 15-minütigen Gespräch besprechen wir Ihre Versorgungsformen, Ihr Team und die häufigsten Fragen der Angehörigen; danach erhalten Sie Umfang und Angebot schriftlich.
Ausführlicher Ratgeber
Die Website eines Pflegeheims wird meist spätabends auf dem Smartphone geöffnet, von einer Tochter oder einem Sohn, die gerade erfahren haben, dass der Vater nach dem Krankenhaus nicht mehr allein zu Hause leben kann. Sie haben wenige, aber schwere Fragen, und die Geschwister warten auf eine Antwort. Dieselbe Website muss ruhig genug sein, dass der künftige Bewohner sie selbst lesen kann, und darf die Menschen, die heute im Haus leben, nicht zur Schau stellen.
In diesem Leitfaden beschreiben Talha Aslan und Team die Entscheidungen, die wir bei Websites für Pflegeheime, Seniorenheime und ambulante Pflegedienste der Reihe nach treffen. Die rechtlichen Hinweise beziehen sich vor allem auf Deutschland und sind allgemeine Information; Pflegeinhalte und die abschließende rechtliche Prüfung liegen immer bei Ihrer Einrichtung.
Die erste Entscheidung für die Website eines Pflegeheims ist, ihre Leser zu unterscheiden, denn jeder kommt mit einer anderen Frage. Eine Website, die alle im gleichen Ton anspricht, beantwortet keine dieser Fragen richtig.
Diese Aufteilung prägt die Navigation. Die Startseite bietet Angehörigen den Weg „Welche Versorgung passt“, dem Bewohner den Weg „Ein Tag bei uns“ und Fachkräften einen kurzen Pfad zu den Aufnahmekriterien. Weil das Geschwisterkind auf irgendeiner geteilten Unterseite landet, muss jede Seite für sich allein verständlich sein.
Eine kurze Seite für Fachkräfte zahlt sich schnell aus: welche Situationen Sie aufnehmen können und welche nicht, wie freie Plätze erfragt werden und wen man direkt anruft. Der Sozialdienst speichert sie einmal und gibt sie an die nächste Familie weiter.
Im ersten Gespräch fragen wir: Wer waren die letzten zehn Anrufer, und was war jeweils die erste Frage? Die Antwort zeigt, welcher Leser zuerst kommt.
Jede Versorgungsform braucht eine eigene Seite, die klar sagt, für wen sie passt und für wen nicht. Vollstationäre Pflege, Demenzbereich, Kurzzeitpflege, Tagespflege und ambulante Pflege sind verschiedene Entscheidungen; eine einzige Leistungsliste zwingt Angehörige, den Unterschied am Telefon zu klären.
Eine Seite für den Demenzbereich kann so aufgebaut sein:
Der zweite Punkt fehlt auf den meisten Websites, schafft aber das meiste Vertrauen. Ein Haus, das seine Grenzen nennt, zeigt, dass es die Entscheidung ernst nimmt.
Auch die Kurzzeitpflege verdient eine eigene Seite. Wer für die Mutter nach dem Krankenhaus einige Wochen Erholung sucht, findet die Antwort nicht auf der Seite zur Dauerpflege; hier gehören kürzeste und längste Aufenthaltsdauer hin, die Reservierung eines Zimmers und die Frage, ob ein Übergang in die Dauerpflege möglich ist.
Jede dieser Seiten endet mit demselben Satz: Ob die Versorgung passt, klärt das Team Ihres Hauses im Beratungsgespräch. So entsteht die richtige Erwartung, und die Website liest sich nicht wie eine Diagnose.
Die Seite über Ihr Haus sollte prüfbare Angaben statt Werbesätze enthalten, und die erste Frage der Angehörigen gilt der Zulassung. Nach § 72 SGB XI dürfen Pflegekassen ambulante und stationäre Pflege nur durch Einrichtungen gewähren, mit denen ein Versorgungsvertrag besteht; Angehörige fragen genau danach, viele Websites schweigen dazu.
Wir empfehlen auf dieser Seite:
Die heimrechtlichen Vorgaben unterscheiden sich je nach Bundesland, in Österreich und der Schweiz nach Land und Kanton. Welche Angaben Ihr Landesrecht zusätzlich verlangt, klären Sie am besten mit Ihrer Heimaufsicht, bevor wir Aussagen dazu veröffentlichen.
Diese Seite braucht einen Verantwortlichen. Ein Datum „zuletzt aktualisiert“ unter den Angaben zeigt Angehörigen, wie aktuell sie sind, und eine Pflegedienstleitung, die vor einem Jahr gegangen ist, verschwindet so rechtzeitig.
Die Seite zum Alltag ist der Ort, an dem Angehörige sich ihren Vater oder ihre Mutter im Haus vorstellen; deshalb gehört sie in Uhrzeiten geschrieben, nicht in Adjektiven. „Familiäre Atmosphäre“ sagt nichts, „Frühstück ab 8.30 Uhr, im Speisesaal oder im eigenen Zimmer“ sagt viel.
Für diese Seite bitten wir Ihr Team um:
Der letzte Punkt wiegt schwerer, als es scheint. Angehörige fürchten, dass ihr Vater in ein starres Programm gedrängt wird, und ein Satz wie „Die Teilnahme an Angeboten ist immer freiwillig“ beruhigt mehr als eine Seite voller Fotos.
Für Bilder nutzen wir echte Fotos des Hauses: einen gedeckten, leeren Speisesaal, den Garten im Morgenlicht, einen Basteltisch von oben. Hände oder eine Gruppe von hinten zeigen Leben, ohne jemanden erkennbar zu machen. Fotografiert wird am besten zu Zeiten, in denen die Gemeinschaftsräume leer sind.
Wer einen Wochenspeiseplan veröffentlicht, legt vorher fest, wer ihn pflegt. Ein Speiseplan von vor drei Wochen hinterlässt einen schlechteren Eindruck als gar keiner.
Entscheidungen über Bewohnerfotos gehören in eine schriftliche Richtlinie, die bei der Planung der Website entsteht, nicht an den Tag, an dem jemand eine Kamera mitbringt. Bei Menschen mit eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit kann selbst ein gut gemeintes Geburtstagsfoto zum echten Datenschutzproblem werden. Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besondere Kategorien personenbezogener Daten, und ein Bild aus dem Pflegealltag kann einen Gesundheitszustand verraten.
Diesen Ablauf vereinbaren wir mit den Einrichtungen:
Die Richtlinie selbst lässt sich auf der Website in einem kurzen Absatz erklären. Wenn Angehörige sehen, dass die Menschen, die heute im Haus leben, geschützt sind, schließen sie daraus, dass auch ihr eigener Vater morgen geschützt sein wird.
Für Mitarbeiterfotos gilt dieselbe Logik. Eine Pflegekraft, die das Haus verlassen hat, sollte nicht monatelang auf der Teamseite bleiben; Mitarbeiterbilder folgen demselben Schritt zur Entfernung.
Die Seite für Angehörige beschreibt das Leben nach dem Einzug und beantwortet die größte Sorge: Wie erfahre ich, wie es Mama geht? Fehlt sie, stellen Angehörige die Frage beim Besuch, doch viele haben sich bis dahin längst entschieden.
Diese Seite sollte beantworten:
Wir beschreiben den Ablauf, den Ihr Haus tatsächlich lebt, nicht den idealen. Eine Website, die tägliche Rückmeldungen verspricht, die das Team nicht leisten kann, verliert im ersten Monat das Vertrauen; „Wir rufen jede Woche an und am selben Tag, wenn sich etwas ändert“ ist ein Versprechen, das sich halten lässt.
Eine druckbare Kurzfassung hilft Angehörigen in der Ferne. Besuchszeiten und Hauptkontakt auf einer Seite landen am Kühlschrank oder werden an die übrige Familie weitergeleitet.
Die Seite zum Einzug zeigt Angehörigen, die sich entschieden haben oder kurz davor sind, genau, was als Nächstes passiert; ein unklarer Ablauf verzögert selbst eine getroffene Entscheidung. Oft läuft parallel der Entlasstermin im Krankenhaus, also müssen Reihenfolge und Unterlagen jedes Schritts sofort erkennbar sein.
Ein typischer Ablauf lässt sich so beschreiben:
Hier kommt das WBVG ins Spiel. § 3 WBVG verlangt, dass Heime vor Vertragsschluss in Textform und leicht verständlicher Sprache über Leistungen, Ausstattung und Entgelte informieren. Die Website ersetzt diese Information nicht, sie bereitet sie vor: Leistungskonzept und Ausstattung verständlich beschrieben, dazu der Hinweis, wann die verbindliche Information übergeben wird.
Auch die Liste „Was mitbringen“ gehört auf diese Seite: beschriftete Kleidung, Lieblingsfotos, Brille und Hörgerät. Wer keine Beträge veröffentlichen möchte, erklärt, wovon das Entgelt abhängt und dass ein schriftliches Angebot nach dem Beratungsgespräch folgt.
Das Formular für eine Besuchsanfrage sollte kurz sein und keine Gesundheitsangaben abfragen; Einzelheiten gehören in das Beratungsgespräch. Diagnosen, Medikamente und Arztbriefe in einem Webformular schaffen ein Risiko bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten und führen dazu, dass Angehörige das Formular abbrechen.
Diese Felder empfehlen wir:
Direkt unter dem Formular steht der Link zur Datenschutzerklärung. Daneben dient ein Anrufknopf allen, die lieber sprechen, und ein WhatsApp Link allen, die lieber schreiben. Verarbeitet ein externes Formular oder Buchungswerkzeug die Anfragen, brauchen Sie nach Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit diesem Anbieter.
Oft fragen mehrere Geschwister für dieselbe Mutter an. Deshalb sammeln wir Anfragen in einer Liste, jeweils mit Versorgungsform und Herkunftsseite; Ihr Team hält die zweite Anfrage nicht für eine neue Familie, und wer zurückruft, kennt den Zusammenhang.
Bei einem ambulanten Pflegedienst beschreibt die Website Menschen statt eines Hauses; Angehörige wollen wissen, warum sie der Person vertrauen sollen, die künftig die Wohnung ihrer Eltern betritt. Auch hier gilt § 72 SGB XI: Der Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen gehört deshalb sichtbar auf die Seite über den Dienst.
Seiten oder Abschnitte, die wir für einen Pflegedienst planen:
Manche Familien organisieren die Pflege ihrer Eltern aus dem Ausland, und manche Einrichtungen betreuen Menschen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, etwa Senioren aus Familien zwischen Deutschland und der Türkei. Wird eine zweite Sprache gebraucht, planen wir die mehrsprachige Seitenstruktur von Anfang an; eine nachträglich ergänzte Sprache hinterlässt Lücken in Menüs und Formularen.
Auf der Website eines Pflegeheims ist Lesbarkeit ein zentrales Gestaltungskriterium, keine Zugabe: Manche Leser sehen schlecht, andere sind erschöpfte Angehörige, die um Mitternacht auf dem Smartphone lesen. Wir binden Gestaltungsentscheidungen an messbare Prüfungen:
Wie Ihre aktuelle Website auf dem Smartphone wirkt, sehen Sie sofort mit einem Test auf Mobilfreundlichkeit. Ein virtueller Rundgang oder schwere Videos gehören auf eine eigene Seite und laden nur auf Wunsch, damit die Startseite leicht bleibt.
Vor dem Livegang lohnt es sich, einem älteren Leser auf seinem eigenen Smartphone zuzusehen. Welche Schaltfläche er nicht findet und bei welchem Wort er stockt, verbessert die Gestaltung mehr als jede Checkliste.
Angehörige suchen ein Pflegeheim nach Stadt oder Stadtteil, nahe der eigenen Wohnung oder dem Krankenhaus; lokale Sichtbarkeit ist daher so wichtig wie die übrige Website. Diese Schritte setzen wir um:
Antworten auf Bewertungen verlangen hier besondere Sorgfalt. Einen Bewohner zu nennen, einen Gesundheitszustand anzudeuten oder einen Vorfall öffentlich zu schildern, verletzt die Privatsphäre; Antworten bleiben kurz und höflich, ohne Einzelheiten, und bieten bei Bedarf ein Telefonat an.
Unser SEO Service macht aus diesen Schritten einen Plan für Ihre Region, und in den ersten Monaten verfolgen wir gemeinsam, bei welchen Suchen nach Versorgungsformen Sie erscheinen.
Ziel der Messung sind nicht Besucherzahlen, sondern die Frage, welche Seite zu einer Besuchsanfrage führt. So erkennen Sie, wann Sie Inhalte für einen fast belegten Bereich zurückfahren und wann Sie die Seite eines Bereichs mit freien Plätzen stärken.
Diesen Aufbau richten wir ein:
Eine feste Grenze gilt immer: Keine Gesundheitsangabe gelangt in Analysewerkzeuge. Formularinhalte, Namen von Bewohnern und Notizen zum Pflegebedarf werden nie übertragen; erfasst wird nur ein Ereignis wie „Besuchsanfrage von der Seite Demenzbereich“.
Einmal im Monat besprechen wir mit Ihnen einen kurzen Bericht, und wenn sich Team, Besuchszeiten oder Versorgungsformen ändern, aktualisieren wir die Website im selben Termin.
Die meisten Fehler entstehen nicht aus schlechter Absicht, sondern weil eine allgemeine Unternehmensvorlage auf einen sensiblen Bereich übertragen wird. Was wir am häufigsten sehen, und was besser funktioniert:
Prüfen Sie Ihre aktuelle Website selbst anhand dieser Liste. Treffen schon zwei Punkte zu, ist die Korrektur von Inhalten und Bildrichtlinie dringender als ein neues Design.
Der richtige Partner für die Website eines Pflegeheims stellt die korrekte Veröffentlichung sensibler Angaben über ein auffälliges Design. Diese Fragen empfehlen wir für jedes Gespräch mit einer Agentur:
Im Bereich Pflege haben wir noch kein Kundenprojekt online; unseren Ansatz zeigen wir auf der Demo Website, die auf dieser Seite verlinkt ist. Die Demo ist keine Kundenseite, sie zeigt die Struktur, die wir aufbauen. Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite, den vollen Umfang unseres Webdesign Services auf der eigenen Seite.
Nach dem ersten Gespräch ist der Ablauf klar. Wir halten Versorgungsformen und Zulassungsangaben fest, stimmen Seitenstruktur und Bildrichtlinie mit Ihnen ab und schreiben Texte aus den echten Fragen der Angehörigen. Mit Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten wir vollständig per Videocall, und kein Text zu Pflege, Team oder Zulassung geht ohne Ihre schriftliche Freigabe online.
Zur Vorbereitung genügen Ihre Versorgungsformen, Platzzahl, Dienstplanmodell und die fünf Fragen, die Angehörige am häufigsten stellen. Festpreispakete finden Sie im Preisbereich, ein kurzes Vorgespräch für ein schriftliches Angebot vereinbaren Sie über die Kontaktseite.
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Danke {name}, wir haben Ihr Briefing erhalten. Wir antworten meist noch am selben Tag.
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