Für einen Klimafachbetrieb ist die Website selten die Nummer, die jemand bei einer Störung wählt. Sie ist der erste Schritt eines Verkaufs, der Wochen dauern kann: Interessenten wollen ihre Lage verstehen, fragen eine Besichtigung an, vergleichen Angebote und kommen nach der Montage entweder jahrelang zur Wartung zurück oder eben nicht.
In diesem Ratgeber beschreiben wir die Entscheidungen, die wir beim Aufbau einer Website für Klimatechnik und Lüftungstechnik treffen, in der Reihenfolge, in der tatsächlich verkauft wird. Jeder Abschnitt enthält etwas, das Sie direkt auf Ihre Website übertragen können: ein Kriterium, eine Checkliste oder eine Frage an Ihre Agentur.
01Den Verkaufsweg in vier Phasen aufzeichnen
Die Planung der Website eines Klimafachbetriebs beginnt mit den Phasen, die Ihre Kundschaft durchläuft, nicht mit einer Seitenliste; denn jede Phase wirft eine andere Frage auf und braucht eine andere Seite als Antwort. Bei Privatkunden dauert der Weg manchmal nur Tage, bei einem Gewerbeprojekt Monate, die Phasen bleiben dieselben.
- Verstehen: Fragen wie "Welche Leistung brauche ich für das Schlafzimmer unter dem Dach" oder "Ersetzt eine Wärmepumpe meine Gasheizung". Ratgeberseiten und eine verständliche Erklärung der Auslegung bedienen diese Phase.
- Besichtigung: Interessenten möchten, dass jemand vorbeikommt. Hier arbeiten das Anfrageformular und der eine Button auf jeder Leistungsseite.
- Angebot und Entscheidung: Nachweise, Projektfotos und die Art, wie Sie Angebote erstellen, werden genau gelesen. In dieser Phase stehen Sie im Vergleich mit zwei oder drei Mitbewerbern.
- Wartung und Folgeaufträge: Das erste Frühjahr oder der erste Herbst nach der Montage. Die Seite zum Wartungsvertrag und der Kontakt zu Bestandskunden gehören hierher.
Eine nützliche Übung vor jeder Gestaltung: Ordnen Sie die Aufträge des letzten Quartals diesen vier Phasen zu und notieren Sie, wo Interessenten verloren gingen. Verlieren Sie nach der Besichtigung beim Angebot, fehlen Vertrauensseiten; klingelt das Telefon kaum, fehlt Inhalt für die Phase des Verstehens. Diese Diagnose bestimmt die Prioritäten der Seitenstruktur.
02Welche Felder die Anfrage zur Besichtigung braucht
Das Formular sammelt die Fragen, die Ihr Team sonst im ersten Telefonat stellt, ohne Besucher zu ermüden; deshalb bleiben es höchstens vier oder fünf Pflichtfelder. Ein langes Formular wirkt am Desktop gründlich, auf dem Handy wird es aber auf halbem Weg abgebrochen.
- Gebäudeart: Wohnung, Haus, Büro, Laden, Restaurant, Lager. Auswahlfelder zum Antippen sind deutlich schneller als Freitext.
- Ungefähre Fläche und Zahl der Räume: Immer mit der Option "weiß ich nicht". Wer eine genaue Zahl verlangt, verliert alle, die nie nachgemessen haben.
- Art der Arbeit: Neue Anlage, Wartung, Reparatur oder Lüftung. Dieses Feld leitet die Anfrage an die richtige Person weiter.
- Vorhandene Geräte und Fotos: Freiwillig. Ein Foto von Innengerät, Außengerät, Zählerschrank oder Fassade verkürzt die Besichtigung.
- Ort und Wunschzeit: Reicht für die Tourenplanung; die genaue Adresse wird telefonisch bestätigt.
Unter das Fotofeld gehört eine Zeile, was fotografiert werden soll: "Balkon oder Wand für das Außengerät, Wand für das Innengerät." Die Version für Gewerbekunden ergänzt einen Upload für Pläne und Leistungsverzeichnisse. Neben das Formular gehört ein kurzer Hinweis auf die Datenschutzerklärung, denn Fotos zeigen oft Wohnräume und manchmal Personen.
03Nach der Anfrage: von der Besichtigung zum Angebot
Der Wert eines Formulars entscheidet sich in den Stunden nach dem Absenden; wenn niemand festhält, wer die Anfrage bekam, wann zurückgerufen wurde und ob ein Angebot daraus wurde, versickert ein Teil der Aufträge, die die Website bringt. Deshalb richten wir bei jedem Klimafachbetrieb neben dem Formular einen einfachen Ablauf zur Nachverfolgung ein.
- Nach dem Absenden erklärt eine Dankeseite, was als Nächstes passiert: wer anruft, in welchem Zeitfenster, und zwei Tipps zur Vorbereitung der Besichtigung.
- Die Anfrage kommt gleichzeitig per E-Mail und in einer gemeinsamen Tabelle oder einem CRM an, markiert mit Art der Arbeit und Ort.
- Die zuständige Person ruft an, vereinbart den Termin und setzt den Status auf "Besichtigung geplant".
- Nach dem Versand des Angebots wird der Status aktualisiert; kommt innerhalb der von Ihnen festgelegten Frist keine Antwort, wird ein Nachfassanruf eingeplant.
- Bei Auftrag oder Absage wird der Grund in einem Wort festgehalten: Preis, Termin, Markenwunsch, nicht erreicht.
Ein kleines Team kommt dafür mit einer gemeinsamen Tabelle aus. Wächst die Zahl der Anfragen, lohnt es sich, das Formular über individuelle Software und Schnittstellen direkt an ein CRM anzubinden; mit dem Anbieter eines solchen Werkzeugs schließen Sie nach Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Nach einigen Monaten zeigen die Absagegründe, wo die Website nachgeschärft werden muss: "Preis" spricht für eine bessere Erklärung des Leistungsumfangs, "nicht erreicht" für schnellere Rückrufe.
04Ein Ratgeber zur Auslegung, der die Besichtigung vorbereitet
Ein Ratgeber zur Auslegung fängt Suchende ab, die wissen wollen, wie groß ihre Klimaanlage sein muss, und bereitet sie auf die Besichtigung vor; er liefert kein Endergebnis, sondern zeigt, welche Faktoren die Rechnung verändern. Gut geschrieben beantwortet er einen Teil des Gesprächs vorab, und Ihre Monteure treffen auf besser informierte Kunden.
Diese Faktoren sollte der Ratgeber mindestens erklären:
- Fläche und Raumhöhe: Ein Wohnzimmer mit hoher Decke hat mehr Volumen zu kühlen als ein normaler Raum gleicher Grundfläche.
- Ausrichtung und Fenster: Räume nach Süden oder Westen mit großen Glasflächen nehmen am Nachmittag spürbar mehr Wärme auf.
- Dämmung und Lage: Dachgeschoss, ungedämmte Außenwände oder Einfachverglasung erhöhen den Bedarf.
- Innere Wärmequellen: Zahl der Personen, offene Küche, Rechner oder ein Serverschrank im Büro.
Ein Link zum BTU Rechner gibt Besuchern eine erste Orientierung; direkt darunter stehen der Satz "Das ist ein Startwert, die genaue Leistung legen wir bei der Besichtigung fest" und der Button zur Anfrage. Bieten Sie Wärmepumpen an, sagen Sie auf dieser Seite klar, dass der Heizbedarf eine eigene Berechnung ist; sonst entscheiden Kunden allein nach dem Kühlwert.
Konkret wird der Ratgeber mit einem Vergleich: warum ein Schlafzimmer von zwanzig Quadratmetern unter dem Dach mit Südfenster ein anderes Gerät braucht als ein gleich großer Raum im Mittelgeschoss nach Norden.
05Privatkunden und Gewerbe auf dem ersten Bildschirm trennen
Privatkunden und gewerbliche Auftraggeber stellen andere Fragen, suchen mit anderen Begriffen und entscheiden anders; deshalb schickt der erste Bildschirm der Startseite beide mit einem Fingertipp auf ihren eigenen Weg. Privatleute achten auf Geräusch, Optik und Stromkosten; im Gewerbe teilen sich oft Inhaber, technische Leitung und Planungsbüro die Entscheidung.
- Weg für Privatkunden: Ratgeber zur Auslegung, Montage von Splitgeräten und Multisplit, Wärmepumpe, eine Seite zum Ablauf des Montagetags und das Anfrageformular.
- Weg für Gewerbe: Systemarten, Lösungen nach Gebäudeart, Projektablauf, Wartungsverträge und ein Formular mit Upload für Pläne.
- Gemeinsame Seiten: Nachweise, Projektgalerie, Kontakt und Störungsdienst, von beiden Wegen mit einem Fingertipp erreichbar.
Auch die Sprache unterscheidet sich. Die Seite für Privatkunden beantwortet Alltagsfragen wie "Wie viel Platz braucht das Außengerät auf dem Balkon, und hören es die Nachbarn"; die Gewerbeseite erklärt Zeitplan, Arbeiten bei laufendem Betrieb und die Unterlagen zur Übergabe. Zwei große Kacheln auf der Startseite genügen: "Für mein Zuhause" und "Für meinen Betrieb oder mein Projekt".
Die Trennung hilft auch Suchmaschinen zu erkennen, welche Seite welche Suche beantwortet, und verhindert, dass sich beide Zielgruppen gegenseitig verwässern.
06Das Gerüst einer Seite für Gewerbesysteme
Gewerbekunden suchen kein Produkt, sondern ein System, das zu ihrem Gebäude passt; deshalb bekommen VRF Systeme, Frischluftgeräte, Küchenabluft und Tiefgaragenlüftung jeweils eine eigene Seite mit demselben Gerüst. Diese Seiten kopieren keinen Herstellerprospekt, sondern bereiten die Entscheidung für den nächsten Schritt vor.
- Für wen geeignet: Gebäudearten und Situationen, für die Sie das System empfehlen, und wann Sie zu etwas anderem raten.
- Wie es funktioniert: Drei oder vier einfache Sätze und ein schlichtes Schema; Fachbegriffe werden beim ersten Auftreten erklärt.
- Projektablauf: Besichtigung, Planung, Montage, Inbetriebnahme und Übergabe, dazu, wie Sie bei laufendem Betrieb arbeiten.
- Was wir von Ihnen brauchen: Grundrisse, Angaben zum Elektroanschluss, Zustimmung von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft.
- Passende Projekte: Zwei oder drei Arbeiten aus der Galerie mit demselben System.
Abkürzungen erklären Sie einmal in einem Halbsatz: VRF, also variabler Kältemittelstrom, ein System, bei dem ein Außengerät viele Innengeräte mit wechselnder Kältemittelmenge versorgt. Eine Seite zur Küchenlüftung darf auch beantworten, wer sie nicht braucht; ein kleines Café mit einer Warmhaltetheke kommt womöglich mit einer einfacheren Lösung aus. Diese Ehrlichkeit zeigt gewerblichen Käufern, dass Ihr Angebot nicht aufgebläht wird.
07Die Seite zum Wartungsvertrag schreiben
Wartungsverträge sind der regelmäßige Umsatz, der für einen Klimafachbetrieb die Lücken zwischen den Saisons füllt, und die Website sollte sie klarer beschreiben als jedes Telefonat. Filialbetriebe, Büros und Hausverwaltungen legen mehrere Angebote nebeneinander; wer keinen schriftlichen Leistungsumfang hat, kommt in diesen Vergleich gar nicht erst hinein.
- Umfang: Filterreinigung, Prüfung des Kondensatablaufs, Kontrolle der elektrischen Anschlüsse und Erfassung der Betriebswerte, als Aufgaben bei jedem Besuch aufgelistet.
- Intervall: Wie viele Besuche im Jahr und in welchen Monaten, geplant vor Kühlsaison und Heizsaison.
- Störungen: Wie Vertragskunden Sie erreichen und wie die Priorität geregelt ist; eine Reaktionszeit, die Sie nicht halten können, schreiben Sie nicht hin.
- Dokumentation: Das Wartungsprotokoll oder der Bericht je Gerät nach jedem Besuch, den gewerbliche Kunden für ihre eigenen Unterlagen brauchen.
- Für wen: Büros, Läden, Gastronomie, Schulen und Wohnanlagen.
Statt einer festen Zahl auf der Seite empfehlen wir ein kurzes Formular für Vertragsanfragen: Zahl der Geräte, Gerätearten, Marken, Zahl der Standorte und ob derzeit ein anderer Betrieb wartet. Mit diesen Angaben kann Ihr Team meist nach einem einzigen Gespräch anbieten. Montagekunden diese Seite zu schicken, wenn die erste Wartung ansteht, ist ein naheliegender Weg zum Vertrag.
08Sachkunde mit Nummer zeigen, nicht mit Logos
Für einen Klimafachbetrieb sind Nachweise keine Dekoration, sondern der sichtbare Beleg einer gesetzlichen Voraussetzung; zeigen Sie deshalb Art und Nummer der Bescheinigung statt einer Reihe von Logos. Nach § 5 ChemKlimaschutzV dürfen die in Artikel 10 Absatz 1 der europäischen Verordnung über fluorierte Treibhausgase genannten Tätigkeiten, etwa Installation und Wartung entsprechender Anlagen, nur Personen mit passender Sachkundebescheinigung ausführen.
- Bescheinigungen des Teams: Namen der sachkundigen Monteure mit Art und Nummer der Bescheinigung; wer nicht genannt werden möchte, wird nur in der Zahl der sachkundigen Mitarbeiter mitgezählt.
- Zertifizierung des Betriebs: Vorhandene Zertifizierungen mit Nummer, Geltungsbereich und einem Scan des Zertifikats.
- Herstellerpartnerschaften: Marken, für die Sie autorisierter Fachpartner sind, nur mit schriftlicher Bestätigung.
- Aktualität: Ablaufdaten, wo es sie gibt, stehen im Kalender; erneuerte Nachweise ersetzen die alten auf der Website in derselben Woche.
Die Nachweise stehen auf einer eigenen Seite, und jede Leistungsseite verweist mit einem kurzen Satz darauf, etwa "Unsere Anlagen montieren sachkundige Kältetechniker". Welche Pflichten konkret für Sie gelten, klären Sie mit Ihrer Handwerkskammer oder Zertifizierungsstelle; in Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln. Wir veröffentlichen nur, was Sie tatsächlich besitzen, denn ein angedeuteter Nachweis, den es nicht gibt, schadet weit mehr, als er nützt. Auch das Impressum nach § 5 DDG gehört zu diesem Vertrauensbereich; welche Angaben zu Kammer und Eintragung bei Ihnen dazukommen, klären Sie am besten gleich mit.
09Energieeffizienz erklären, ohne zu übertreiben
Energieeffizienz ist eines der stärksten Verkaufsthemen der Klimatechnik, doch Einsparquoten ohne Quelle beschädigen Vertrauen und können Verbraucher in die Irre führen; besser ist es zu erklären, was den Verbrauch tatsächlich bestimmt. Kunden wollen keine Schlagzeile, sondern verstehen, was in ihrem eigenen Gebäude einen Unterschied macht.
- Richtige Auslegung: Warum ein zu großes oder zu kleines Gerät ineffizient und weniger angenehm läuft, in einfachen Worten.
- Invertertechnik: Der Verdichter passt seine Drehzahl an, statt ständig ein und aus zu schalten, und was das für den Komfort bedeutet.
- Energielabel: Wie Klassen und Werte zu lesen sind und warum Vergleiche nur zwischen Geräten ähnlicher Leistung Sinn ergeben.
- Wartung: Verschmutzte Filter und ein zugesetzter Wärmetauscher am Außengerät lassen die Anlage härter arbeiten; von hier führt ein Link zur Seite zum Wartungsvertrag.
Brauchen Sie Zahlen, nennen Sie Herstellerdaten mit Modell und Quelle, statt zu verallgemeinern. Mit einem Rechner für Stromkosten rechnen Besucher selbst nach, indem sie Leistung und tägliche Laufzeit eingeben. So stützt sich die Aussage auf die Zahlen des Besuchers, nicht auf Ihren Satz.
Dieselbe Sorgfalt gilt für Wärmepumpen: Ihre Effizienz hängt von Außentemperatur, Dämmung und dem Heizsystem ab. Wer diese Bedingungen nennt, vermeidet den Eindruck, jedes Haus erziele dasselbe Ergebnis, und erklärt nebenbei, warum eine Besichtigung nötig ist.
10Die Projektgalerie zum Entscheidungswerkzeug machen
Die Galerie beantwortet die Frage, die in der Angebotsphase gestellt wird, nämlich ob der Betrieb schon etwas Vergleichbares gebaut hat; deshalb besteht sie aus kurzen Projektkarten, filterbar nach Gebäudeart und System, nicht aus einem Haufen Fotos. Stockbilder beantworten diese Frage nicht, sie schieben sie nur auf.
- Gebäudeart und Ort: Eine Beschreibung wie "dreigeschossiges Bürogebäude" und der Ort; Kundennamen nur mit schriftlicher Zustimmung.
- System und Umfang: Systemart, Zahl der Innengeräte und bei Lüftung, welche Räume sie versorgt.
- Herausforderung und Lösung: Eine Notiz von zwei Sätzen zu Aufstellort des Außengeräts, Leitungsführung oder Arbeiten während der Öffnungszeiten.
- Fotos: Position des Außengeräts, Innengerät, Leitungen und Kabelwege; saubere Montagedetails zählen so viel wie der fertige Raum.
Geben Sie Ihren Monteuren eine einfache Routine mit: am Ende jedes Auftrags dieselben drei Perspektiven, im Querformat und bei Tageslicht. Gibt es kein Archiv, planen Sie im ersten Monat Besuche bei einigen fertigen Anlagen. Jede Karte führt zurück zur passenden Systemseite und zur Anfrage; die Galerie soll Besucher weiterbringen, nicht beschäftigen.
11Die Saison mit eigenen Zahlen steuern
Die Nachfrage in der Klimatechnik schwankt über das Jahr: Im Frühjahr steigen die Anfragen zur Montage, im Herbst die zu Wärmepumpe und Heizungswartung; ignorieren Website und Anzeigen diesen Kalender, verpufft das Budget der Hauptsaison. Bauen Sie den Kalender aus eigenen Zahlen, nicht aus Vermutungen.
- Conversions einrichten: Anfragen zur Besichtigung, Anfragen zu Wartungsverträgen, Klicks auf die Telefonnummer und WhatsApp Nachrichten vom ersten Tag an getrennt messen.
- Bericht je Seite: Monatlich sehen, welche Leistungsseite in welchem Monat Besichtigungen gebracht hat.
- Vorbereitung vor der Saison: Schwerpunkt der Startseite, Aktionstexte und Anzeigen einige Wochen vor der Montagesaison anpassen.
- Rückblick nach der Saison: Anfragen, durchgeführte Besichtigungen und gewonnene Aufträge nebeneinanderlegen und den Kalender für das nächste Jahr korrigieren.
Für kurze Aktionen wie die Montage vor dem Sommer ist eine eigene Landingpage für die Aktion sauberer als ein Umbau der Hauptseite. Verbindet die Betreuung von Google Ads Anzeigen mit dieser Seite, achten wir auf die drei Bestandteile des Qualitätsfaktors: erwartete Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Landingpage. Google beschreibt den Qualitätsfaktor als Diagnosewerkzeug, er fließt nicht direkt in die Anzeigenauktion ein.
Messwerkzeuge, die Cookies setzen oder Geräteinformationen auslesen und nicht unbedingt erforderlich sind, brauchen nach § 25 TDDDG die Einwilligung der Besucher; das Banner gehört deshalb von Anfang an zur Planung der Messung.
12Sichtbarkeit in der Suche und Tempo auf dem Handy
Gefunden zu werden beginnt damit, dass jede Leistung und jede Systemart eine eigene Seite hat; teilen sich "Klimaanlage einbauen", "VRF System" und "Küchenabluft" eine Seite, wird keine dieser Suchen gut bedient. Das planen wir im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung mit einer Zuordnung der Suchbegriffe, sodass jede Gruppe von Suchanfragen genau eine Zielseite hat.
- Google Unternehmensprofil: Der Name entspricht dem tatsächlichen Firmennamen ohne zusätzliche Suchbegriffe; empfangen Sie keine Kunden vor Ort, können Sie die Adresse ausblenden und ein Einzugsgebiet festlegen.
- Strukturierte Daten: Name, Telefon, Einzugsgebiet und Leistungen werden ausgezeichnet; nichts, was nicht auf der Seite steht, und keine Bewertung, die es nicht gibt.
- Grenzwerte für Tempo: Google bewertet beim 75. Perzentil der Besuche einen LCP von höchstens 2,5 Sekunden, einen INP von höchstens 200 Millisekunden und einen CLS von höchstens 0,1 als gut.
- Gewicht der Fotos: Galeriebilder werden komprimiert und erst geladen, wenn sie ins Bild scrollen; schwere Fotos sind der übliche Grund für langsame Projektseiten.
Kurz erklärt: LCP misst, wie schnell der Hauptinhalt erscheint, INP, wie schnell die Seite auf einen Fingertipp reagiert, und CLS, wie stark Elemente beim Laden springen. Weil ein großer Teil der Anfragen vom Handy kommt, gestalten wir zuerst für den Handybildschirm, der Button zur Besichtigung bleibt unten fixiert, und die Werte werden vor dem Start gemessen.
13Häufige Fehler auf Websites von Klimafachbetrieben
Die meisten dieser Fehler entstehen, weil die Website auf einer allgemeinen Firmenvorlage aufgebaut wurde; für jeden gibt es eine bessere Lösung, die Sie umsetzen können.
- Nur eine Telefonnummer: Die Angaben für die Besichtigung werden bei jedem Anruf neu erfragt. Besser ist ein kurzes Formular mit Gebäudeart, Fläche und Fotos.
- Die Website wird zum Produktkatalog: Hunderte Modellseiten, aber keine Erklärung der Leistung. Besser nennen Sie die verbauten Marken als Information und führen den Verkauf zur Besichtigung.
- Logos statt Bescheinigungen: Niemand erkennt, wer welche Sachkunde hat. Besser ist eine Seite für Nachweise mit Art und Nummer.
- Einsparversprechen ohne Quelle: Sätze wie "Halbieren Sie Ihre Stromrechnung". Besser erklären Sie Auslegung, Invertertechnik und Wartung und nennen Zahlen nur mit Quelle.
- Wartung in einem Satz: "Wir warten auch" und sonst nichts. Besser ist eine Vertragsseite mit schriftlichem Umfang und Intervall.
- Das ganze Jahr dieselbe Startseite: Im November noch die Sommeraktion. Besser sind ein saisonaler Bereich für Schwerpunkte und ein schriftlicher Redaktionsplan.
Zeigt Ihre aktuelle Website mehr als zwei dieser Punkte, sollten Inhalt und Seitenstruktur vor jeder Neugestaltung angegangen werden. Ein neues Design allein verlegt dieselben Probleme nur in eine schönere Hülle.
14Fragen an die Agentur und Ihr nächster Schritt
Der richtige Partner spricht über Ihren Verkaufsweg, bevor er über Gestaltung spricht; stellen Sie die folgenden Fragen, bevor Sie Angebote einholen, dann lassen sich diese deutlich leichter vergleichen. Die Antworten zeigen, wie weit die Website wirklich auf Ihren Betrieb zugeschnitten wird.
- Wer legt die Felder der Anfrage fest, und wie sammeln Sie die Fragen, die unser Team am Telefon stellt?
- Welche Seiten für Privatkunden und Gewerbe kommen in die erste Version, welche später?
- Wie prüfen Sie unsere Bescheinigungen und Herstellerpartnerschaften, bevor sie veröffentlicht werden?
- Werden Anfragen zur Besichtigung, Vertragsanfragen und Anrufe vom ersten Tag an getrennt gemessen?
- Wer passt die Seiten beim Wechsel der Saison an, und nach welchem Zeitplan?
Bei uns beginnt der Ablauf mit einem kurzen Gespräch über Ihre Leistungen und Ihre Kundschaft, danach folgen ein schriftlicher Umfang und ein Angebot. Für Klimafachbetriebe haben wir noch kein Kundenprojekt online, deshalb zeigen wir unseren Ansatz auf der Demo Website, die auf dieser Seite verlinkt ist; Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie bei unseren Referenzen.
Unseren Ansatz beschreiben wir auf der Seite zu unserem Webdesign, die Pakete mit Festpreis finden Sie im Preisbereich für Webdesign. Für einen Umfang, der zu Ihrem Klimafachbetrieb passt, genügt es, das Anfrageformular auszufüllen.