Die Website einer Bootswerft soll einem Eigner die Entscheidung erleichtern, wo sein Boot für Wochen oder einen ganzen Winter bleibt. Oft entscheidet er, ohne die Werft je gesehen zu haben, aus einer anderen Stadt oder einem anderen Land. Seine einzigen Anhaltspunkte sind Kapazitätsangaben, Saisonkalender und Fotos echter Arbeiten; deshalb kommt auf einer Werftwebsite die Ordnung der Informationen vor der Gestaltung.
Die folgenden Abschnitte folgen der Reihenfolge, in der wir bei einem Projekt für eine Bootswerft oder einen Yachtservice entscheiden. Jeder Abschnitt enthält ein Kriterium, das Sie an Ihrer heutigen Website prüfen, oder eine Frage, die Sie jeder Agentur stellen können.
01Klären Sie zuerst, was Ihre Werft eigentlich verkauft
Die erste Entscheidung lautet: Verkaufen Sie Platz, Arbeitszeit oder beides. Davon hängen der Hauptknopf auf der Startseite, die Reihenfolge im Menü und die Fragen im Anfrageformular ab. Eine Werft mit großem Winterlager führt mit „Lagerplatz anfragen“, ein mobiler Yachtservice in mehreren Häfen mit „Angebot für eine Arbeit anfordern“.
Für Werften in der Türkei gibt es eine rechtliche Definition: Die türkische Verordnung über Werften, Bootsbau und Slipanlagen beschreibt eine Slipanlage als Betrieb für Wartung, Reparatur, Umbau und Winterlagerung von Booten bis sechzig Meter Länge über alles und für Neubau bis vierundzwanzig Meter. In Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet sich die Beschreibung nach Ihren eigenen Genehmigungen; auf der Website steht nur, was diese Unterlagen hergeben.
Vor dem ersten Planungsgespräch bitten wir um schriftliche Antworten auf drei Fragen:
- Umsatzschwerpunkt: Bringen Winterlager und Landliegeplätze mehr ein oder Wartung und Reparatur.
- Gelände: Gehören Kran, Travellift und Fläche Ihnen, oder arbeiten Sie auf fremden Werften und in Marinas.
- Grenzen: Welche Längen, Rumpfarten oder Arbeiten Sie ablehnen; diese Liste gehört auch auf die Website.
Wer offen sagt, was er nicht macht, sortiert Grenzfälle früh aus und spart dem Team Telefonzeit. Baut Ihre Bootswerft auch neu oder übernimmt große Refits, braucht die gewerbliche Projektanfrage einen eigenen Weg ab der Startseite, getrennt vom privaten Eigner.
02Eine Kapazitätskarte, die Eigner mit ihren Papieren abgleichen
Kapazität ist kein Satz wie „auch für größere Yachten“, sondern eine Reihe fester Felder, die der Eigner neben die Daten aus seinem Bootsschein legen kann. Die Frage „Können Sie mein Boot kranen“ soll er beantworten, ohne anzurufen.
Auf die Karte gehören mindestens:
- Heben: Hubkraft von Travellift oder Kran in Tonnen und die nutzbare Breite zwischen den Gurten.
- Maße: Maximale Länge über alles, Breite und Tiefgang, dazu eine eventuelle Grenze für die Masthöhe.
- Lagerfläche: Ungefähre Zahl der Plätze im Freilager und in der Halle, Art der Lagerböcke oder Bootsständer.
- Zufahrt: Wassertiefe am Kranplatz und ob bei starkem Wind gekrant wird.
Eigner aus den Niederlanden oder Großbritannien denken oft in Fuß und Pfund. Beide Einheiten anzugeben erspart ihnen den Einheitenrechner; prüfen Sie jede Umrechnung trotzdem selbst, denn ein Rundungsfehler ist für ein Boot an der Grenze eine falsche Antwort.
Unter die Karte gehört eine Regel für Grenzfälle, etwa: „Boote, die weniger als einen Meter unter unserer Höchstlänge liegen, bitte mit Messbrief anfragen.“ Ihr Team entscheidet dann anhand von Unterlagen statt am Telefon.
03Jede Leistungsseite soll dem Eigner eine Entscheidung ermöglichen
Eine gute Leistungsseite beschreibt nicht nur die Arbeit, sie legt dem Eigner seine eigenen Entscheidungen vor. Wer die Seite zum Antifouling liest, sollte danach wissen, welche Farbart für sein Revier passt, wie lange das Boot an Land bleibt und wann im Jahr die Arbeit sinnvoll ist.
Eine Antifoulingseite kann so aufgebaut sein:
- Wann die Arbeit fällig ist: Bewuchs am Unterwasserschiff, weniger Fahrt, höherer Verbrauch, Zeit seit dem letzten Anstrich.
- Was in der Werft passiert: Kranen, Hochdruckreinigung, Untergrundvorbereitung, wenn nötig Grundierung, Anstriche und Trocknung.
- Die Wahl des Eigners: Farbarten je nach Revier, Süßwasser oder Salzwasser und Geschwindigkeit, dazu die Frage, mit der Ihr Team berät.
- Dauer und wovon sie abhängt: Wetter, Luftfeuchtigkeit, Zustand des Rumpfes und Reihenfolge der Aufträge.
- Drei oder vier häufige Fragen, danach der Knopf für ein Angebot mit Bootsdaten.
Dasselbe Muster gilt für Gelcoat, Motor und Welle, Propeller, Teak und Elektrik. Die Inhalte entstehen aber im Gespräch mit Ihren Bootsbauern und Mechanikern, nicht aus Textbausteinen. Schließen Sie jede Seite mit einem Satz aus Ihrer Erfahrung, zum Beispiel: „Bei Verdacht auf Osmose messen wir zuerst die Feuchtigkeit und schicken Ihnen die Werte mit Fotos.“
04Den Krantag Schritt für Schritt erklären
Für einen neuen Kunden ist der Krantag einer der unklarsten Momente; steht der Ablauf auf der Website, kommt der Eigner vorbereitet und der Kranplatz bleibt im Zeitplan. Auf vielen Werftwebsites fehlt diese Seite, obwohl sie in einem halben Tag geschrieben ist.
Eine Seite zum Krantag sollte der Reihe nach erklären:
- Wann und an welchen Steg das Boot kommt, wer es annimmt und wie man sich per UKW oder Telefon anmeldet.
- Was der Eigner vorher erledigt: Tankstand, lose Ausrüstung, Schlüssel, markierte Gurtpositionen.
- Was beim Kranen passiert: Gurte, Hochdruckreinigung, Abstellen auf Lagerbock oder Bootsständern.
- Die erste Sichtprüfung: wann Notizen und Fotos zu Rumpf, Propeller, Welle und Ruder beim Eigner ankommen.
- Wie dieselbe Liste beim Einwassern im Frühjahr rückwärts abläuft.
Geben Sie den Standort doppelt an: Koordinaten für Eigner, die über das Wasser kommen, eine Wegbeschreibung für die Anreise mit Auto und Trailer. Mit einem Koordinatenrechner bringen Sie die Position in das Format, das Skipper nutzen. Die Telefonnummer für die Ankunft gehört als Anruf per Klick nach oben, weil die Seite genau dann auf dem Handy geöffnet wird.
05Die Saison in Wochen mit fester Anfragefrist gliedern
Ein Saisonkalender ist der kürzeste Weg, damit sich Auswassern im Herbst und Einwassern im Frühjahr nicht in denselben Wochen stauen. Er wird in Wochenblöcken aufgebaut, jeder mit dem Stand frei, fast voll oder voll.
Diese Punkte entscheiden wir gemeinsam:
- Einheit: Tage oder Wochen; für die meisten Werften liegt der Wochenblock näher an der echten Planung.
- Kapazität: Wie viele Boote pro Woche gekrant werden können, eingetragen von Ihnen nach Kranstunden und Personal.
- Frist: Bis wann Anfragen fürs Winterlager angenommen werden, sichtbar über dem Kalender.
- Vorrang: Ob Boote mit Winterlagervertrag zuerst eingeplant werden oder die Reihenfolge der Anfragen gilt.
Soll der Eigner seine Woche selbst wählen, lässt sich ein Online Buchungssystem anbinden. Andernfalls informiert der Kalender nur, und das Anfrageformular übernimmt die Wunschwoche als Hinweis; das passt zu Werften, die je nach Wetter und Personal von Hand umplanen.
Ein Kalender, der einmal angelegt und dann vergessen wird, schadet dem Vertrauen. Bestimmen Sie eine Person, die ihn in der Saison wöchentlich pflegt, und zwar über eine einfache Verwaltungsseite, die auch auf dem Handy funktioniert. Eine volle Woche, die als frei erscheint, richtet mehr Schaden an als gar kein Kalender.
06Winterlagerbedingungen so klar wie im Vertrag
Im Winterlager vertraut der Eigner Ihnen sein Boot monatelang aus der Ferne an; die Bedingungen auf der Website müssen deshalb so klar sein wie im Vertrag. Jeder unklare Punkt kann im Frühjahr zum Streit werden.
Fragen, die die Seite zum Winterlager beantworten sollte:
- Leistungsumfang: Lagerbock, Landstrom, Wasser, Arbeiten an Bord, regelmäßige Kontrollgänge.
- Fremdfirmen: Ob der Eigner eigene Handwerker mitbringen darf, unter welchen Regeln und zu welchen Zeiten.
- Eigenarbeit: Ob Schleifen und Streichen durch den Eigner erlaubt ist, wo und mit welchen Schutzmaßnahmen.
- Zugang: An welchen Tagen Eigner ihr Boot besuchen können und wie Leitern und Gelände genutzt werden.
- Versicherung und Unterlagen: Welche Nachweise Sie bei der Anfrage verlangen; maßgeblich sind Ihr Vertrag und Ihre Beratung.
Wir übernehmen diese Punkte aus Ihrem Vertragsentwurf, damit Website und Vertrag sich nie widersprechen; die rechtliche Prüfung bleibt bei Ihnen. Das Formular für den Winterlagervertrag steht am Ende der Seite, damit der Eigner direkt nach dem Lesen mit seinen Bootsdaten anfragen kann.
Bieten Sie Hallenlager und Freilager an, beschreiben Sie beides getrennt. Die begrenzte Zahl der Hallenplätze, die maximale Höhe für die Einfahrt und die Frage, ob der Mast gelegt werden muss, stehen jeweils in einer eigenen Zeile. Mit diesen drei Angaben erkennt der Eigner selbst, welche Variante zu seinem Boot passt.
07Das Anfrageformular nach den ersten Fragen Ihres Meisters bauen
Das Formular soll erfassen, was Ihr Werkstattmeister beim ersten Anruf fragt; dann ist die erste Antwort eine echte Einschätzung statt einer Liste von Rückfragen. Name, Telefon und Nachricht allein erzeugen in einer Bootswerft nur Mehrarbeit.
Diese Felder empfehlen wir für Boot und Auftrag:
- Boot: Werft und Modell, Länge über alles, Breite, Tiefgang, ungefähre Verdrängung, Rumpfmaterial.
- Motor: Hersteller, Modell, Betriebsstunden und Datum der letzten Wartung.
- Gewünschte Arbeiten: Eine Auswahlliste mit freiem Textfeld, das Datum des letzten Antifoulings als eigenes Feld.
- Ort und Zeit: Der Hafen, in dem das Boot heute liegt, und die Wunschwoche.
- Fotos: Ein Feld für einige Bilder von Schaden oder Problemstelle.
Ein Formular in zwei Schritten senkt die Abbrüche: zuerst Boot und Kontakt, dann Arbeiten und Fotos. Testen Sie es auf dem Handy, denn Eigner füllen es oft auf dem Steg neben ihrem Boot aus. Direkt unter das Formular gehören der Link zur Datenschutzerklärung und ein klarer Satz dazu, wofür die Daten genutzt werden.
Auch die Bestätigung an den Eigner gehört zum Formular: Sie sagt, dass die Anfrage angekommen ist, wer sich bis wann meldet und wie fehlende Angaben nachgereicht werden. In der Werft landet jede Anfrage mit Bootsname und Wunschwoche in einer einzigen Liste; eine zweite Nachricht zum selben Boot per WhatsApp wird dort ergänzt und nicht als neuer Vorgang angelegt.
08Arbeitsprotokoll und Übergabebericht für Eigner in der Ferne
Die größte Sorge eines abwesenden Eigners ist, nicht zu sehen, was mit seinem Boot geschieht; ein sauber geführtes Arbeitsprotokoll nimmt ihm diese Sorge. Jedes Boot bekommt eine passwortgeschützte Seite, auf der Arbeitspositionen, Schritte und datierte Fotos über die Liegezeit zusammenkommen.
Den Wert des Protokolls macht ein fester Fotostandard aus. Bitten Sie Ihr Team, jede Position zu Beginn und am Ende vom selben Standpunkt aus zu fotografieren, und legen Sie für den Rumpf drei feste Blickwinkel fest: Heck, Mitte und Bug. Der Eigner erkennt den Unterschied dann ohne weitere Erklärung.
Am Saisonende wird aus dem Protokoll ein Übergabebericht: erledigte Arbeiten, verwendete Produkte, festgestellte, aber nicht behobene Mängel und Empfehlungen für die nächste Saison. Der Eigner hat damit eine geordnete Wartungshistorie für Käufer oder Versicherung, und Sie schreiben das nächste Angebot direkt aus dem Bericht. Eine Kopie geht per E-Mail an den Eigner, damit die Unterlagen auch ohne Passwort erreichbar bleiben.
Auch die Freigabe zusätzlicher Arbeiten läuft über diese Seite; der eigentliche Gewinn liegt aber darin, dass der Eigner sein Boot verfolgen kann, ohne daneben zu stehen. Ein solches System ist mehr als eine Webseite; wächst der Umfang, planen wir es als eigenes Modul innerhalb unserer Leistungen für Webdesign und Entwicklung.
09Ausländische Eigner in ihrer Sprache und ihren Einheiten ansprechen
Am Bodensee, an der Ostsee oder an der Adria kommen oft Eigner aus mehreren Ländern; für sie bedeutet Sprache mehr als Übersetzung, nämlich auch Einheiten, Uhrzeiten und den gewohnten Kontaktweg. Wer Leistungen und Lagerbedingungen nicht in seiner Sprache lesen kann, geht zu einer Werft, die ihm die Arbeit erklärt.
Die Sprachen legen wir in dieser Reihenfolge fest:
- Werten Sie die Kundenliste der letzten zwei Saisons nach Herkunftsländern aus; daraus ergibt sich die erste zusätzliche Sprache.
- Veröffentlichen Sie je Sprache zuerst Kapazität, Leistungen, Saison und Winterlager; Ratgeber und Neuigkeiten folgen später.
- Schreiben Sie Fachbegriffe so, wie Eigner in dieser Sprache sie verwenden, und lassen Sie interne Werkstattkürzel nicht unübersetzt stehen.
- Klären Sie, wer Anfragen in welcher Sprache liest, in welcher Sprache geantwortet wird, und nennen Sie die Antwortzeiten unter dem Formular.
Technisch braucht jede Sprache eine eigene Adresse und hreflang Angaben, die gegenseitig auf alle anderen Versionen und auf sich selbst verweisen. Die Einzelheiten beschreiben wir auf der Seite zur mehrsprachigen Website. Eine falsch übersetzte Lagerbedingung schadet mehr als eine fehlende.
10Eigene Seiten für Leistungen, Häfen und Reviere
Eigner suchen selten nur nach „Bootswerft“; sie suchen nach Antifouling, Gelcoatreparatur, Winterlager oder nach dem Namen des nächsten Hafens. Nur eine eigene Seite mit wirklich eigenem Inhalt für jede dieser Suchen kann sie beantworten.
Vier Dinge planen wir gemeinsam:
- Leistungsseiten: Jede mit eigenem Titel, eigenen Fragen und eigenen Fotos, keine Kopien voneinander.
- Revierseiten: Nur für Häfen, die Sie wirklich betreuen, mit dem Weg des Bootes zu Ihrer Werft oder den Arbeiten, die Sie vor Ort erledigen.
- Unternehmensprofil bei Google: Der Name entspricht dem echten Firmennamen ohne angehängte Suchbegriffe; Standort, Zeiten und Telefon stimmen mit der Website überein.
- Strukturierte Daten: Firmendaten und Leistungen werden nur dort ausgezeichnet, wo sie auf der Seite tatsächlich stehen.
Rankings versprechen wir nicht; wir bauen diese Struktur und verfolgen in der Search Console, welche Seiten sichtbar werden, vertieft im Rahmen unserer SEO Betreuung. Brauchen Sie vor dem Auswassern im Herbst schnell Anfragen, helfen kurze Google Ads Kampagnen, sofern jede Anzeige auf der Seite der beworbenen Leistung landet.
Ein einfacher Test vor jeder Revierseite: Bleibt der Text richtig, wenn Sie den Namen eines anderen Hafens einsetzen, ist die Seite noch nicht fertig. Nützlich wird sie erst mit Angaben, die nur für diesen Ort gelten, etwa wie Boote überführt werden, was im Wasser erledigt werden kann und was gekrant werden muss.
11Ladezeit auf dem Handy und Anfragen vor dem Start messen
Arbeitsfotos sind die schwerste Last einer Website für Bootswerften, und Eigner sehen sie oft auf dem Handy über eine schwache Verbindung im Hafen. Ladezeit und Messung gehören deshalb auf die Prüfliste vor dem Start.
Google bewertet beim 75. Perzentil der Besuche als gut: LCP, die Ladezeit des größten sichtbaren Elements, bei höchstens 2,5 Sekunden; INP, die Reaktionszeit auf ein Antippen, bei höchstens 200 Millisekunden; CLS, das Verrutschen des Layouts beim Laden, bei höchstens 0,1. Fotos von der Werft vor der Veröffentlichung mit einem Bildkonverter in leichtere Formate zu bringen, ist ein günstiger erster Schritt zu diesen Werten.
Ab dem ersten Tag sollte gemessen werden:
- Anfrageformular: Jede Anfrage als Conversion, zusammen mit der Leistungsseite, von der sie kam.
- Anruf per Klick und WhatsApp: Getrennt erfasst, damit sichtbar wird, welche Seiten Anrufe bringen.
- Kalender: Welche Wochen am häufigsten angeklickt werden, als Grundlage für die Planung der nächsten Saison.
- Abbrüche: Wie viele Besucher den ersten Formularschritt beginnen und den zweiten nie erreichen.
Lesen Sie diese Zahlen vor der Hochsaison; eine Korrektur mitten im Andrang kommt zu spät.
12Umweltpraxis und Pflichtangaben auf Unterlagen stützen
Eine Seite zur Umweltpraxis gibt Eignern und Marinas eine fertige Antwort, beschreibt aber nur, was in Ihrem Betrieb tatsächlich geschieht. In der Türkei verbietet die Verordnung über das Umweltmanagement von Werften unkontrolliertes Schleifen, Lackieren und Schneiden über der Wasseroberfläche ohne geeignete Maßnahmen; Werften in Deutschland, Österreich und der Schweiz richten sich nach den Auflagen, die an ihrem Standort gelten.
Vor dem Schreiben fragen wir, wie Schleifstaub und Lackreste aufgefangen werden, wohin das Waschwasser geht, wie Altöl getrennt wird und was Sie von Eignern mit Eigenarbeit erwarten. Was wir schreiben, beschreibt Ihre Praxis; die rechtliche Bewertung und die Bestätigung Ihrer Genehmigungslage bleiben bei Ihnen und Ihrer Beratung.
Die Pflichtseiten für eine Bootswerft in Deutschland im Überblick:
- Impressum: Nach § 5 DDG, dem Digitale Dienste Gesetz, das seit 14. Mai 2024 das frühere TMG ablöst.
- Cookie Einwilligung: Nach § 25 TDDDG dürfen nicht notwendige Informationen auf dem Gerät erst nach Einwilligung gespeichert oder gelesen werden; der Google Consent Mode wird entsprechend eingerichtet.
- Auftragsverarbeitung: Für Buchungswerkzeuge und ähnliche Dienstleister ist nach Art. 28 DSGVO ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nötig.
- Datenschutzerklärung: Für Anfrageformular und Auftragsverfolgung, abgestimmt mit Ihrer Datenschutzberatung.
Die Seiten der Auftragsverfolgung enthalten Namen, Telefonnummern und Fotos der Boote; sie liegen hinter einem Passwort und bleiben für Suchmaschinen gesperrt.
13Häufige Fehler auf Websites für Bootswerften
Jeder dieser Fehler bringt Eigner dazu, anzurufen oder woanders zu suchen; die bessere Lösung steht jeweils dabei.
- Kapazität als „auch für größere Yachten“: Tonnen, Länge, Breite und Tiefgang als Zahlen nennen und eine Regel mit Messbrief für Grenzfälle ergänzen.
- Kalender einmal anlegen und vergessen: Eine Person für die wöchentliche Pflege bestimmen; kann niemand ihn aktuell halten, lieber offline nehmen als falsche Wochen zeigen.
- Alle Leistungen auf einer Seite: Jeder Arbeit eine eigene Seite geben, beginnend mit denen, die die meisten Anfragen bringen; seltene Arbeiten teilen sich eine Sammelseite.
- Bilder aus Fotodatenbanken: Eigenen Travellift, eigene Halle und eigenes Team zeigen; Eigner wollen den Ort bei der Ankunft wiedererkennen.
- Sprachen per maschineller Übersetzung: Kapazität, Leistungen und Winterlager zuerst mit einem Muttersprachler schreiben, den Rest später ergänzen.
- Arbeitsfotos in Chats lassen: Sie je Boot auf einer datierten Seite sammeln; der Übergabebericht entsteht dann fast von selbst.
Die meisten Punkte lassen sich schon auf Ihrer heutigen Website beheben.
14Den passenden Partner wählen und der nächste Schritt
Das richtige Team für eine Website für Bootswerften fragt nach Ihrem Betrieb, Ihrer Saison und Ihren Eignern, bevor es über Gestaltung spricht. Geht es im ersten Termin nur um Farben und Logo, werden Kapazität und Kalender später angeflickt.
Diese Fragen sollten Sie im Gespräch stellen:
- Wer pflegt Kapazitätskarte und Saisonkalender, über welche Oberfläche, und kostet das extra.
- Wie ist die Auftragsverfolgung geschützt, wo liegen die Fotos und wie entsteht der Saisonbericht.
- Wer schreibt die fremdsprachigen Seiten und wer prüft die Fachbegriffe.
- Welche Conversions sind zum Start eingerichtet und wann kommt der erste Bericht.
Der Umfang hängt vor allem von der Zahl der Leistungen und Sprachen ab, davon, ob der Kalender nur informiert oder Buchungen annimmt, und ob Eigner ihre Aufträge verfolgen sollen. Ein kleiner mobiler Yachtservice kann mit Kapazität, Leistungen und Anfrage beginnen und Verfolgung und Sprachen in einer zweiten Phase ergänzen. Eine größere Bootswerft plant Kalender und Protokoll von Anfang an, weil nachträglich angebaute Systeme selten zur bestehenden Struktur passen.
In diesem Bereich haben wir noch keine Kundenwebsite online; eine Live Demo, die unseren Ansatz zeigt, ist auf dieser Seite verlinkt. Pakete und Umfang finden Sie im Bereich mit den Preisen, und für ein schriftliches Angebot für Ihre Werft können Sie direkt Kontakt mit uns aufnehmen. Nennen Sie uns Hubkraft, Leistungen und die Herkunft Ihrer Eigner, dann geht es im ersten Gespräch gleich um die Seitenstruktur.