Webdesign für Ihre Branche

Website für Campingplätze und Glamping

Camper wollen zuerst wissen, was sie eigentlich buchen: einen Zeltplatz für das eigene Zelt, einen Stellplatz mit Strom für das Wohnmobil oder ein Glampingzelt mit fertig bezogenem Bett. Danach kommen die Fragen zu Strom, Duschen, Schatten, Feuer und zum Zustand der letzten Kilometer. Deshalb bauen wir Websites für Campingplätze rund um Platzarten, Lageplan, Platzordnung und Anfahrt; was die Website beantwortet, wird nicht mehr am Telefon gefragt.

Platzarten einzelnLageplanPlatzordnungAnfahrtAnzahlung online
  • Google Partner
  • Talha Aslan und Team
  • Deutsch, Englisch, Türkisch

Live Demo öffnenEin Demodesign für eine fiktive Marke

Kurz gesagt

Die Website eines Campingplatzes stellt jede Platzart einzeln vor, vom Zeltplatz und Stellplatz bis zum Glampingzelt und Mobilheim, zeigt Lageplan und Sanitäranlagen, nennt Platzordnung und Anfahrt und nimmt Anfragen oder Anzahlungen an. Die EU Verordnung über Kurzzeitvermietungen von 2024 nimmt Unterkünfte auf Campingplätzen ausdrücklich aus; in der Türkei müssen zertifizierte Campingplätze ihrem Tourismuszertifikat entsprechend und wahrheitsgemäß werben.

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:

Warum ein eigener Ansatz

Die häufigsten Schwächen von Websites für Campingplätze

Camper fahren ungern los, ohne zu wissen, was sie buchen, was sie mitbringen müssen und wie sie hinkommen. Allgemeine Vorlagen für Firmenwebsites bieten keinen Platz für Platzarten, Lageplan und Platzordnung.

Unklar, was gebucht wird

Zeltplätze, Stellplätze und Glampingzelte stehen in einer Galerie unter einer Überschrift. Die Familie mit eigenem Zelt und das Paar, das ein fertiges Bett sucht, finden ihre Option nicht.

Der Platz bleibt unsichtbar

Welche Parzelle Schatten hat, welche am Wasser liegt, wo die Stromsäulen stehen und wie weit Toiletten und Duschen entfernt sind, zeigt kein Plan. Gäste erfahren es bei der Ankunft.

Regeln erst an der Schranke

Feuer und Grillen, Ruhezeiten, Hunde, Zufahrt mit dem Auto und Müll stehen nur auf einem Schild am Eingang. Die erste Diskussion mit einem Gast findet mitten auf dem Platz statt.

Werbung passt nicht zum Platz

Fotos aus einer anderen Saison, eine Hütte, die eigentlich ein Zelt ist, unklare Angaben zu den Sanitäranlagen. In der Türkei müssen zertifizierte Campingplätze ihrem Zertifikat entsprechend und wahrheitsgemäß werben, und überall kommt Übertreibung als schlechte Bewertung zurück.

Leistungen nicht genannt

Strom, Warmwasser, Parken, Zweitfahrzeug, Brennholz oder Ausrüstungsverleih: Niemand weiß, was extra kostet. Wer keinen Gesamtpreis ausrechnen kann, schreibt eine Nachricht und schaut sich währenddessen andere Plätze an.

Niemand erklärt die Anfahrt

Campingplätze liegen oft außerhalb, mit unbefestigtem letztem Stück und schwachem Netz. Eine Stecknadel auf der Karte und der Satz „Rufen Sie uns an“ helfen nicht, wenn jemand im Dunkeln die Abzweigung sucht.

Quellen: Türkische Verordnung über die Merkmale von Tourismuseinrichtungen, Artikel 16 und 36, Resmî Gazete Nr. 30791

Unser Aufbau

Eine Website, die zeigt, was gebucht wird, wo man steht und wie man hinkommt

Wir bauen die Website entlang der Fragen, die Camper stellen: Erst wählen sie die Art des Aufenthalts, dann sehen sie ihren Platz im Lageplan und die Wege zu den Sanitäranlagen, lesen Platzordnung und Leistungen und wählen zuletzt ihre Daten für eine Anfrage oder Anzahlung. Deshalb haben Zeltplätze, Stellplätze, Glampingzelte und Mobilheime jeweils eine eigene Seite mit eigenen Fotos und Belegungszahl.

Sollen Gäste Daten und Platzart wählen und vollständig auf Ihrer Website bezahlen, richten wir ein Buchungssystem ein; empfangen Sie Camper und Wohnmobilisten aus mehreren Ländern, planen wir die mehrsprachige Struktur von Anfang an mit. Für den Saisonstart oder die Ferienzeit geht eine Landingpage mit einem einzigen Ziel online, ohne die Hauptseite zu verändern.

Design, Entwicklung und Inhalte liegen in einem Team, deshalb werden Lageplan, Zahlung und Sprachen nicht nachträglich zusammengeflickt. Die Strategie entwickelt Talha Aslan, die Umsetzung übernimmt unser erfahrenes Team; mit Betreibern im DACH Raum arbeiten wir vollständig per Videocall.

  • Eigene Seite für jede Platzart
  • Lageplan mit Parzellen, Sanitäranlagen und Einfahrt
  • Klare Angaben zu den enthaltenen Leistungen
  • Platzordnung und Packliste
  • Anfahrt mit Koordinaten und Hinweisen zum letzten Stück
Empfohlene Seitenstruktur

Startseite

  • ÜbernachtenZeltplätzeStellplätze für Wohnwagen und WohnmobilGlampingzelteMobilheime und Hütten
  • Der PlatzLageplanSanitäranlagen und EinrichtungenFotos und Video
  • Regeln und PlanungPlatzordnungPacklisteAusrüstungsverleih
  • BedingungenSaisonzeitenEnthaltene LeistungenAnzahlung und Storno
  • Anfahrt und KontaktAnfahrt und KoordinatenAnfrageformularWhatsApp
  • RechtlichesImpressumDatenschutzCookies

Jede Platzart beantwortet ihre eigene Suche; Lageplan, Platzordnung und Anfahrt sind von jeder Seite aus erreichbar.

Der passende Aufbau

Klassisches Camping, Glamping oder beides?

Alle drei beruhen auf derselben Grundlage; den Unterschied machen, was Gäste mitbringen, was sie fertig vorfinden möchten und die Größe des Platzes.

Zelt und Wohnwagen

Website für den klassischen Campingplatz

Camper kommen mit eigener Ausrüstung und wollen Parzellengröße, Strom, Wasser und Sanitäranlagen vorab sehen.

  • Lageplan mit nummerierten Parzellen
  • Strom, Wasser und Entsorgungsstation
  • Hinweise zu Fahrzeuglänge und Zufahrt

Glamping

Website für eine Glampinganlage

Gäste wollen Natur mit richtigem Bett; Innenraum, Bad und Aussicht jedes Zeltes entscheiden über die Buchung.

  • Eigene Seite je Zelt oder Unterkunft
  • Fotos von Innenraum, Bad und Aussicht
  • Frühstück, Aktivitäten und Zusatzleistungen

Gemischter Platz

Stellplätze, Hütten und Tagesgäste zusammen

Der Platz empfängt Übernachtungsgäste ebenso wie Tagesbesucher und Gruppen.

  • Menü nach Art des Aufenthalts
  • Tageskarten und Gruppenanfragen
  • Eigene Seite für Freizeiten von Schulen, Firmen und Vereinen

Speziell für Campingplätze

Was die Website eines Campingplatzes braucht

Diese Punkte entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, wenn wir eine Website für einen Campingplatz oder eine Glampinganlage planen.

Platzarten und Belegung

Zeltplätze, Stellplätze, Glampingzelte und Mobilheime werden einzeln beschrieben, jeweils mit Belegungszahl, Parzellengröße und dem, was vor Ort bereitsteht. Für Plätze in der Türkei erlaubt die Verordnung über Tourismuseinrichtungen keine Küchen in Bungalows auf Campingplätzen; zertifizierte Plätze beschreiben sie entsprechend.

Lageplan

Ein klarer Plan mit Parzellen, Schattenplätzen, Stromsäulen, Toiletten und Duschen, Küche und Waschraum, Einfahrt und Parkplatz. Mit Buchungssystem wählen Gäste ihren Platz direkt im Plan.

Platzordnung

Feuer und Grillen, Ruhezeiten, Hunde, Zufahrt, Müll und Abwasser auf einer eigenen Seite und im Zahlungsschritt. Wer die Regeln vorher liest, diskutiert sie selten auf dem Platz.

Welche Regeln gelten

Die EU Verordnung über Kurzzeitvermietungen, die seit dem 20. Mai 2026 gilt, nimmt Unterkünfte auf Campingplätzen und Wohnmobilplätzen wie Zelte und Wohnwagen ausdrücklich aus. Hütten oder Glampingunterkünfte außerhalb eines Campingplatzes können anders zu behandeln sein; wir sehen Felder für Registrierungsangaben vor, Ihren Fall prüfen Sie vor Ort.

Leistungen und Zusatzkosten

Ob Strom, Warmwasser und Parken enthalten sind, Aufpreise für Zweitfahrzeug oder Hund, Brennholz, Verleih von Ausrüstung und Zelten, Frühstück und Aktivitäten stehen vor der Zahlung sichtbar.

Anfahrt und Ankunft

Koordinaten, Wegbeschreibung, Zustand des letzten Stücks, eine geeignete Route für große Wohnmobile, Öffnungszeiten der Rezeption und was ohne Netz zu tun ist, alles auf einer Seite. Die Seite bleibt leicht und lädt auch bei schwacher Verbindung.

Quellen: Verordnung (EU) 2024/1028, Artikel 3 und Erwägungsgrund 7 (Campingplätze ausgenommen), EUR-Lex

Vergleich

Allgemeines Template oder Website für Campingplätze?

ThemaAllgemeines FirmentemplateWebsite für Campingplätze
PlatzartenEine einzige CampingseiteZeltplätze, Stellplätze, Glamping und Mobilheime auf eigenen Seiten
Der PlatzGalerie in zufälliger ReihenfolgeParzellen, Sanitäranlagen und Einfahrt in einem Plan
RegelnNur auf dem Schild am EingangEigene Seite und im Zahlungsschritt
LeistungenUnklar, per Nachricht erfragtStrom, Wasser, Parken und Zusatzkosten klar genannt
AnfahrtEine Stecknadel auf der KarteKoordinaten, Straßenzustand und Route für Wohnmobile
SaisonÖffnungsmonate fehlenSaisonzeiten, Nebensaison und Hinweise zum Wetter

Schnellcheck

Funktionsumfang einer Website für Campingplätze

Unverzichtbar: Hat Ihre Website das?

0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihrer Website.

Nach Bedarf

  • Anzahlung online nach Datum und Platzart
  • Platzwahl im Lageplan
  • Seite für den Verleih von Ausrüstung und Zelten
  • Anfragen für Tagesgäste und Gruppen
  • Seiten auf Englisch, Niederländisch oder Türkisch
  • Wanderwege und Naturtipps (Blog)

Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.

Sprechen wir über Ihren Campingplatz

Nennen Sie uns die Zahl Ihrer Parzellen, Ihre Platzarten, Ihre Öffnungsmonate und die Herkunft Ihrer Gäste; wir schlagen eine passende Seitenstruktur vor und schicken Ihnen ein schriftliches Angebot.

Ablauf

Vom Briefing zum Livegang in vier Schritten

  1. Kennenlernen und Umfang

    Wir klären Ihr Geschäft, Ihre Zielgruppe und die Aufgabe der Website in einem Satz: Wem verkauft sie was, über welche Aktion? Umfang und Zeitplan entstehen aus dieser Antwort.

  2. Design Freigabe

    Startseite und zentrale Vorlagen kommen zuerst als Entwurf zu Ihnen; ohne Ihre Freigabe wird kein Code geschrieben. Wir mögen keine Überraschungen und verursachen keine.

  3. Entwicklung

    Das freigegebene Design wird zu schnellem, sicherem, wartbarem Code. Sie verfolgen den Fortschritt im CRM und sehen jede Seite vor dem Livegang in einer Testumgebung.

  4. Livegang und Messung

    Die Website geht mit Analytics, Search Console und Conversion Tracking online; Panel Einweisung inklusive, Hosting und Wartung im ersten Jahr enthalten.

Kostenlose Tools

Prüfen Sie die Website Ihres Campingplatzes heute kostenlos

Bevor Sie eine neue Website planen, sehen Sie, wie die aktuelle auf dem Smartphone lädt, wandeln Sie Ihre Fotos in leichtere Formate um, prüfen Sie die Koordinaten Ihrer Einfahrt und erstellen Sie einen QR Code für Platzordnung oder WLAN. Die Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.

Tech SEO

Mobile Friendly Test

Testet, ob eine Seite auf dem Smartphone gut nutzbar ist: Viewport, Schriftgröße, Tap Targets, Screenshot und Core Web Vitals.

Bild

Bildformat umwandeln

Wandelt JPG, PNG und WebP mit einem Klick oder im Stapel um; erkennt das Eingangsformat, bietet Qualität und Hintergrund für Transparenz und lädt nichts hoch.

Karte

Koordinaten umrechnen

Rechnet Koordinaten zwischen Dezimalgrad, Grad Minuten Sekunden, Dezimalminuten und UTM um und berechnet Entfernung, Richtung und Mittelpunkt zweier Punkte.

Conversion

QR Code Generator

URLs, WhatsApp, WLAN, vCard und Text in Sekunden in einen QR Code; hochauflösendes PNG oder SVG.

Teilen

Link Vorschau & Open Graph Test

Zeigt, wie Ihr Link in WhatsApp, Facebook, X, LinkedIn und Telegram aussieht, und findet fehlende Open Graph Tags und Bildfehler.

Alle kostenlosen Tools

So arbeiten wir

Unser Ansatz für Websites von Campingplätzen

Für Campingplätze und Glamping haben wir noch keine Kundenwebsite online; unseren Ansatz zeigen wir deshalb auf einer Demo Website. Die Demo ist keine Kundenarbeit. Websites, die wir in anderen Branchen gebaut haben, finden Sie auf der Referenzseite.

Live Demo

So könnte Ihre Website aussehen

Für diesen Bereich haben wir eine einseitige Demowebsite für eine fiktive Marke gebaut, nur um unseren Ansatz zu zeigen. Design, Textaufbau und mobile Ansicht können Sie live in drei Sprachen ansehen.

Live Demo öffnen

Zuerst zeichnen wir den Platz

Parzellen, Sanitäranlagen, Einfahrt und Parkplatz erfassen wir gemeinsam mit Ihnen und machen daraus einen einfachen Lageplan; die Website baut darauf auf.

Jede Platzart wird festgelegt

Belegungszahl, Ausstattung bei Ankunft und enthaltene Leistungen schreiben wir mit Ihnen je Platzart auf; haben Sie ein Tourismuszertifikat, richten sich die Bezeichnungen danach.

Regeln, die Gäste akzeptieren

Feuer, Ruhezeiten, Hunde und Müll schreiben wir kurz und mit Begründung statt als Verbotsliste und wiederholen sie im Zahlungsschritt.

Messen vor der Saison

Wir sehen, welche Seite Anfragen bringt und wo Gäste abspringen, und passen das vor dem Saisonstart an.

Alle Referenzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Website für Campingplätze

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.

Nächster Schritt

Planen wir die Website Ihres Campingplatzes gemeinsam

Im kostenlosen 15-minütigen Gespräch besprechen wir Ihre Parzellen, Ihre Platzarten und Ihre Saison; danach erhalten Sie Umfang und Angebot schriftlich.

Ausführlicher Ratgeber

Website für den Campingplatz: Von der Platzart bis zur Anzahlung

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert: 15 Min. Lesezeit

Wer einen Campingplatz auswählt, trifft eigentlich drei Entscheidungen: wo er schläft, was er mitbringen muss und wie er hinkommt. Die Website eines Campingplatzes bringt Buchungen in dem Maß, in dem sie diese drei Entscheidungen leicht macht; ein schönes Foto vom Sonnenuntergang allein reicht dafür nicht.

In diesem Ratgeber beschreiben wir, Talha Aslan und Team, die Entscheidungen, die wir mit Betreibern klassischer Campingplätze, Glampinganlagen und gemischter Plätze treffen, in der Reihenfolge, in der sie anfallen. Wenn Sie einzelne Häuser über einen Kalender vermieten, passt unser Ratgeber für Websites von Ferienhäusern besser; hier geht es um Parzellen, Zelte, Wohnmobile und Gäste, die bewusst draußen übernachten.

Klären, welche Platzarten Sie verkaufen

Die erste Entscheidung lautet, welche Produkte die Website getrennt verkauft; Zeltplatz, Stellplatz für Wohnwagen und Wohnmobil, Glampingzelt und Mobilheim liegen vielleicht auf demselben Gelände, sprechen aber verschiedene Gäste an und folgen einer anderen Preislogik. Solange diese Trennung offen ist, führt jede Seite Camper zur falschen Option.

Beantworten Sie für jede Platzart schriftlich:

  • Wer kommt: Die Familie mit eigenem Zelt, das Paar im Wohnmobil oder Städter ohne Ausrüstung, die trotzdem draußen schlafen wollen?
  • Was steht bereit: Nur die Parzelle oder auch Bett, Bettwäsche, Licht und eigenes Bad?
  • Wie wird berechnet: Pro Person, pro Parzelle oder pro Unterkunft, und für wie viele Personen gilt der Grundpreis?
  • Wie viele gibt es: Wie viele Einheiten hat jede Art, und lassen sie sich gegeneinander tauschen?

Die letzte Frage bestimmt später das Buchungssystem. Sind Parzellen im Schatten und in der Sonne austauschbar, verkaufen Sie sie als eine Art; sind sie es nicht, beschreiben Sie zwei. Tagesgäste, Schulfreizeiten und Vereinsgruppen gehören als eigene Produkte auf die Liste, sonst finden weder sie noch die Übernachtungsgäste die passenden Angaben.

Legen Sie auch die Bezeichnungen jetzt fest. Nennen Sie eine Unterkunft nur dann Glamping oder Mobilheim, wenn sie hält, was das Wort verspricht; die Lücke zwischen Name und Wirklichkeit ist die häufigste Quelle enttäuschter Bewertungen.

Was jede Seite einer Platzart zeigen muss

Jede Seite muss die Fragen genau des Gastes beantworten, der diese Platzart wählt; eine Vorlage viermal zu kopieren genügt nicht. Zeltcamper achten auf den Boden, Wohnmobilisten auf die Anschlüsse, Glampinggäste auf Bett und Bad.

  • Zeltplatz: Ungefähre Größe der Parzelle, Wiese oder Schotter, ob Heringe gut halten, wie viel Schatten es gibt und wo die nächste Stromsäule steht.
  • Stellplatz: Maximale Fahrzeuglänge, wie eben der Platz ist, Art des Stromanschlusses, Frischwasser und die Ver und Entsorgungsstation.
  • Glampingzelt: Bettenaufteilung, ob Bettwäsche und Handtücher enthalten sind, Heizung oder Kühlung, eigenes Bad oder Sanitärgebäude.
  • Mobilheim oder Hütte: Belegung, Grundriss, Bad und eine klare Aussage zur Kochmöglichkeit, damit niemand eine Küche erwartet, die es nicht gibt.

Belegung, Saison und enthaltene Leistungen gehören oben auf die Seite, auf einen Blick lesbar; Einzelheiten dürfen weiter unten stehen. Die Fotos müssen zur Platzart gehören: Auf der Stellplatzseite sagt das Innere eines Glampingzeltes dem Gast nichts.

Schließen Sie jede Seite mit zwei Wegen ab: einem kurzen Hinweis auf die anderen Platzarten für alle, die falsch gelandet sind, und einer einzigen Schaltfläche zu Datum oder Anfrage. Schreiben Sie dabei messbar: statt „großzügige Parzelle“ die ungefähre Größe, statt „nah am See“ die Gehzeit.

Den Lageplan zeichnen, von der Skizze zur Karte

Der Lageplan ist der meistbesuchte und am wenigsten vorbereitete Teil der Website eines Campingplatzes; nur dort sehen Gäste ihren Platz, den Schatten und den Weg zu den Toiletten. Dafür braucht es keine Vermessung, sondern eine richtige und gut lesbare Zeichnung.

  1. Gehen Sie das Gelände ab und tragen Sie Parzellen, Baumbestand, Stromsäulen, Toiletten, Duschen, Küche und Waschraum, Einfahrt und Parkplatz auf Papier ein.
  2. Geben Sie jeder Parzelle eine feste Nummer und verwenden Sie dieselbe Nummer auf den Schildern vor Ort.
  3. Färben Sie die Parzellen nach Platzart, damit Zelt, Wohnmobil und Glamping sofort unterscheidbar sind.
  4. Fotografieren Sie jede Parzelle ein oder zwei Mal, damit Gäste beim Antippen der Nummer den Platz sehen.
  5. Entscheiden Sie, ob der Plan ein festes Bild bleibt oder bei der Buchung auswählbar wird.

Ein fester Plan reicht für Plätze, auf denen die Rezeption die Parzellen bei der Ankunft vergibt, und ist leicht zu pflegen. Ein auswählbarer Plan zeigt dem Gast, der ans Wasser möchte, welche Parzellen an seinen Daten frei sind, verlangt aber, dass jede Parzelle als eigener Bestand geführt wird.

Halten Sie den Plan auf dem Smartphone zoombar und die Beschriftung lesbar. Himmelsrichtung, Seeseite und Entfernung zur Einfahrt sagen jemandem, der den Platz nie gesehen hat, mehr als die Zeichnung selbst.

Anfrageformular oder Anzahlung online

Ob die Website Zahlungen annimmt, sollte sich danach richten, wie Ihr Platz geführt wird; eine Anzahlung ist nicht für jeden Campingplatz richtig. Ein kleiner Platz, der Parzellen bei der Ankunft vergibt und Tagesgäste mischt, kommt mit einem klaren Anfrageformular und WhatsApp oft gut aus.

Eine Anzahlung online lohnt sich vor allem, wenn:

  • Spitzenzeiten: Feiertage, Brückentage und Sommerferien früh ausgebucht sind und Sie die Anfragen am Telefon nicht mehr schaffen.
  • Glampingeinheiten: Die Unterkünfte wenige sind und Vorbereitung brauchen, sodass jeder Gast, der nicht erscheint, ein direkter Verlust ist.
  • Weite Anreise: Gäste aus anderen Regionen oder Ländern ihren Platz vor der Abfahrt sicher haben wollen.
  • Personalaufwand: Das Sammeln von Daten, Personenzahl und Fahrzeugangaben per Nachricht in der Saison einen ganzen Arbeitstag füllt.

Wenn Sie auf der Website kassieren, braucht die Website mit Buchungssystem eine frühe Entscheidung: Wird der Bestand pro Platzart oder pro Parzelle geführt? Bestand pro Platzart ist flexibel; Bestand pro Parzelle lässt Gäste ihren Platz wählen, erschwert aber das Umsetzen auf dem Gelände.

Bleiben Sie beim Anfrageformular, halten Sie es kurz: Daten, Personenzahl, Platzart, Fahrzeuglänge und Telefonnummer. Fragen zu Hund oder Strom gehören nur hinein, wenn die Antwort Preis oder Platz ändert.

Gesamtpreis, Zusatzkosten und Absagen wegen Wetter

Camper sollten den Gesamtbetrag abschätzen können, bevor sie zur Zahlung kommen; auf den meisten Plätzen setzt sich der Preis aus Personen, Fahrzeugen, Zelten, Strom und Hund zusammen. Ob Sie Preise veröffentlichen oder nicht, die Bestandteile des Preises müssen klar sein.

  • Grundeinheit: Gilt der Preis pro Person, pro Parzelle oder pro Unterkunft, und für wie viele Personen?
  • Fahrzeuge: Kosten Zweitwagen, Motorrad oder Anhänger extra?
  • Strom und Wasser: Inklusive, pro Nacht berechnet oder Warmwasser über Duschmarken?
  • Abgaben: Kurtaxe oder Gästetaxe, sofern Ihre Gemeinde sie erhebt, als eigene Zeile.
  • Kinder und Hunde: Bis zu welchem Alter sind Kinder frei, und gibt es einen Aufpreis oder eine Begrenzung für Hunde?

Wetter ist ein Stornothema, das es so nur beim Camping gibt. Ihre Bedingungen sollten sagen, was bei Unwetterwarnung, Starkregen oder Feuerverbot gilt: Umbuchung, teilweise Erstattung oder die normalen Bedingungen. Fehlt dieser Satz, wird jedes verregnete Wochenende zur Verhandlung.

Zeigen Sie auf derselben Seite den Saisonkalender: Öffnungsmonate, Unterkünfte, die auch außerhalb der Saison buchbar sind, und welche Einrichtungen im Winter schließen. Wer in der Nebensaison anreist, will wissen, ob Warmwasser und Kiosk in Betrieb sind.

Platzordnung, Packliste und Verleih

Regeln werden akzeptiert, wenn Gäste sie vor der Anreise lesen und ihren Grund verstehen; eine Regel, die man erst am Schild an der Schranke sieht, wirkt wie ein nachträgliches Verbot. Stellen Sie die Platzordnung deshalb neben die Packliste und wiederholen Sie einen kurzen Hinweis in der Anfrage oder beim Bezahlen.

Schreiben Sie jede Regel in drei Teilen: Regel, Grund und was Gäste stattdessen tun können. „Kein offenes Feuer auf der Wiese, im trockenen Sommer besteht Brandgefahr; zum Grillen nutzen Sie bitte den gemeinsamen Grillplatz“ erzeugt viel weniger Rückfragen als „Feuer verboten“.

Eine Packliste, die zu Ihrem Gelände passt, hilft bei:

  • Ausrüstung für den Boden: Stabile Heringe für Schotterplätze, eine Zeltunterlage für die Wiese.
  • Strom: Die nötige Kabellänge und der Steckertyp an den Stromsäulen, etwa ein CEE Adapter.
  • Nachttemperaturen: Ein Hinweis auf Schlafsack und Kleidung in Schichten, wenn es auch im Sommer kühl wird.
  • Was es vor Ort gibt: Ob Brötchenservice, Eis, Gaskartuschen und Brennholz auf dem Platz verkauft werden.

Verleihen Sie Ausrüstung oder Zelte, beschreiben Sie das auf einer eigenen Seite: was es gibt und ob man es vorab reservieren muss. Ein QR Code an der Einfahrt und an den Sanitärgebäuden, der dieselbe Seite öffnet, lässt Gäste eine Regel auf dem Smartphone nachlesen statt am Schild. Prüfen Sie die Seite zu jedem Saisonstart, damit neue Ruhezeiten oder geänderte Hunderegeln online stehen, bevor die ersten Gäste kommen.

Anfahrt, letzter Kilometer und schwaches Netz

Die Anfahrtsseite ist die Seite, die Gäste tatsächlich bis zur Schranke bringt, und sie sollte so geschrieben sein, dass man sie vor der Abfahrt liest. Campingplätze liegen oft am Ende von Feldwegen, hinter einer unbeschilderten Abzweigung, genau dort, wo das Netz schwach wird.

  1. Setzen Sie die Stecknadel auf die Einfahrt, nicht in die Mitte des Geländes, und nennen Sie die Koordinaten dieses Punktes; unser Koordinatenrechner wandelt zwischen den Formaten um.
  2. Beschreiben Sie den Weg ab der Abzweigung von der Hauptstraße Schritt für Schritt: wie viel Asphalt, wie viel Schotter, an welchem Schild abgebogen wird.
  3. Fügen Sie ein Tagesfoto der Abzweigung und der letzten Kurve hinzu, damit Gäste im Dunkeln wissen, wonach sie suchen.
  4. Schreiben Sie einen eigenen Hinweis für große Wohnmobile und Gespanne: Gibt es eine enge Brücke, eine scharfe Kurve oder starkes Gefälle, nennen Sie die Ausweichroute.
  5. Nennen Sie die Öffnungszeiten der Rezeption und was bei später Ankunft zu tun ist.

Ergänzen Sie am Ende einen kurzen Abschnitt für den Fall, dass das Netz ausfällt, etwa eine Klingel an der Schranke oder eine Festnetznummer, und empfehlen Sie, die Seite vor der Abfahrt auf dem Smartphone zu speichern.

Verlinken Sie diese Seite von jeder Platzart und aus der Buchungsbestätigung. Der Anfahrtslink in der Bestätigung ist in der Praxis oft der, den Gäste am häufigsten öffnen.

Fotos, Video und ehrliche Darstellung

Auf dem Campingplatz wirken Fotos wie ein Versprechen; stimmt die Wiese nicht mit der Galerie überein, steht es in der nächsten Bewertung. Übertreibung ist überall ein geschäftliches Risiko, in manchen Ländern auch ein rechtliches: Zertifizierte Campingplätze in der Türkei etwa müssen ihrem Tourismuszertifikat entsprechend und wahrheitsgemäß werben.

Planen Sie die Aufnahmen in dieser Reihenfolge:

  • Nach Saison: Fotografieren Sie den grünen, belebten Hochsommer und die ruhige Vorsaison getrennt und sagen Sie auf der Seite, welche Zeit jedes Bild zeigt.
  • Nach Platzart: Außen, innen und den Blick von der Parzelle für jede Art.
  • Sanitäranlagen: Toiletten, Duschen, Küche und Waschraum sauber und so, wie sie sind; genau dafür interessieren sich Gäste am meisten.
  • Von oben: Eine Drohnenaufnahme im Rahmen der örtlichen Regeln oder ein Foto von einem erhöhten Punkt macht den Lageplan viel verständlicher.

Halten Sie Videos kurz: Ein Gang von der Einfahrt zur Parzelle und von dort zu den Sanitäranlagen zeigt die Größe des Platzes besser als jedes Foto. Binden Sie es mit einem leichten Player ein, der erst beim Antippen lädt.

Wandeln Sie Fotos vor dem Hochladen in moderne Formate wie WebP um; unser kostenloser Bildkonverter braucht kein Konto. Geben Sie jedem Foto eine kurze, zutreffende Bildunterschrift; steht dort Seeblick, muss der See von dieser Parzelle aus zu sehen sein.

In Karten und Suche gefunden werden

Camper suchen selten nur nach „Campingplatz“; sie suchen mit Region, Platzart oder Ausstattung, deshalb sollte die Struktur jede dieser Suchen auf einer eigenen Seite beantworten. Suchen wie „Campingplatz am See mit Hund“, „Wohnmobilstellplatz Ostsee“ oder „Glamping im Schwarzwald“ haben bessere Chancen, wenn eine Seite sie gründlich beantwortet.

  • Google Unternehmensprofil: Der Name muss dem tatsächlichen Namen entsprechen, ohne zusätzliche Suchbegriffe; Kategorien, Saisonzeiten und Fotos sollten Sie jede Saison aktualisieren.
  • Einheitlicher Standort: Die Stecknadel im Profil, die Koordinaten auf der Website und die Einfahrt auf der Anfahrtsseite zeigen denselben Punkt.
  • Strukturierte Daten: Mit dem Typ Campground aus Schema.org beschreiben Sie Adresse, Lage und Ausstattung für Suchmaschinen in einheitlicher Form.
  • Regionale Inhalte: Seiten über Wanderwege, Badestellen und Hofläden in der Nähe, geschrieben aus Ihrer eigenen Ortskenntnis.

Campingportale bringen zusätzliche Sichtbarkeit; die Website sollte aber die vollständigen Antworten liefern, auf die diese Einträge verweisen. Bewertungen zählen in der Kartensuche viel: Eine kurze Bitte in der Abschiedsnachricht und ruhige, sachliche Antworten auf Kritik zeigen dem nächsten Camper, wie der Platz geführt wird.

Soll diese Arbeit dauerhaft laufen, begleitet unsere Suchmaschinenoptimierung die Inhalte vor der Saison und die Pflege des Profils. Rankings versprechen wir nicht; eine Seite mit Antworten ist die Voraussetzung dafür, gefunden zu werden.

Schnelle Seiten unterwegs und auf dem Smartphone

Die Website eines Campingplatzes wird meist auf dem Smartphone geöffnet, oft unterwegs und bei schwacher Verbindung; eine Seite, die am Desktop gut aussieht und mobil langsam lädt, versagt genau dann, wenn sie gebraucht wird. Geschwindigkeit ist deshalb eine Anforderung vom ersten Entwurf an.

Die Core Web Vitals von Google sind hier ein verlässlicher Maßstab. Eine Seite gilt als gut, wenn diese Werte bei 75 Prozent der Aufrufe erreicht werden:

  • LCP: Largest Contentful Paint, die Ladezeit des größten Elements, meist des Titelfotos, höchstens 2,5 Sekunden.
  • INP: Interaction to Next Paint, wie schnell die Seite auf Tippen und Klicken reagiert, höchstens 200 Millisekunden.
  • CLS: Cumulative Layout Shift, wie stark Inhalte beim Laden verrutschen, höchstens 0,1.

Halten Sie Anfahrt, Platzordnung und Kontakt besonders leicht: keine großen Galerien, kein Video mit Autoplay, keine schwere eingebettete Karte. Ein statisches Kartenbild mit Koordinaten und eine Schaltfläche, die die Kartenapp des Gastes öffnet, genügen.

Wie Ihre aktuelle Website auf dem Smartphone läuft, zeigt unser Test zur mobilen Nutzbarkeit in wenigen Minuten. Bei neuen Websites messen wir vor dem Start auf einem echten Gerät mit gedrosselter Verbindung; dazu gehört auch, dass Anrufknopf und WhatsApp Schaltfläche bequem mit dem Daumen erreichbar sind.

Sprachen für Camper aus dem Ausland

Wenn Sie Gäste aus dem Ausland empfangen, gehören Sprachen in die Struktur und nicht in einen späteren Nachtrag. Wohnmobilisten planen ihre Route oft Wochen im Voraus und suchen dabei in ihrer eigenen Sprache, ob Niederländisch, Englisch oder Dänisch.

Treffen Sie dafür diese Entscheidungen:

  • Welche Sprachen: Aus welchen Ländern kommen laut Gästeliste und Anfragen die meisten Camper?
  • Welche Seiten: Mindestens Platzarten, Platzordnung, Anfahrt und Kontakt müssen in jeder Sprache vollständig sein.
  • Wer schreibt: Maschinelle Übersetzung führt bei Platzordnung und Stornobedingungen zu Missverständnissen; diese Seiten sollte jemand mit sicheren Sprachkenntnissen prüfen.
  • Wer antwortet: Legen Sie vorab fest, wer eine Anfrage von der niederländischen Seite beantwortet und in welcher Sprache.

Manche Angaben sind für ausländische Wohnmobilisten wichtiger als für Stammgäste: Steckertyp, Entsorgungsstation, maximale Fahrzeuglänge und ob der Platz im Winter geöffnet hat. Sie dürfen in der Übersetzung nicht untergehen, sondern gehören in jeder Sprachversion nach oben.

Technisch braucht jede Sprache eine eigene Adresse, und die hreflang Angaben müssen alle Versionen gegenseitig und die Seite selbst nennen. Wer die mehrsprachige Website von Anfang an plant, vermeidet die Probleme mit Adressen und Menüs, die bei nachträglich angehängten Sprachen entstehen.

Rechtliches, Gästedaten und Messung

Anfrageformular und Anzahlung erfassen personenbezogene Daten, deshalb gehören Datenschutz und Messung in eine gemeinsame Planung. In Deutschland braucht die Website ein Impressum nach § 5 DDG, für nicht notwendige Cookies und Tracking verlangt § 25 TDDDG eine Einwilligung, und mit einem externen Buchungssystem schließen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Für Österreich und die Schweiz prüfen Sie die dortigen Vorgaben entsprechend.

Zur Einordnung hilft ein Blick auf die EU Verordnung über Kurzzeitvermietungen: Sie nimmt Unterkünfte auf Campingplätzen ausdrücklich aus. Glampingunterkünfte außerhalb eines Campingplatzes können anders zu behandeln sein; klären Sie Ihren Fall vor Ort.

Richten Sie die Messung ab dem ersten Tag ein:

  1. Definieren Sie Formularanfragen, WhatsApp Klicks, Anrufe und abgeschlossene Anzahlungen als getrennte Conversions.
  2. Halten Sie fest, über welche Seite einer Platzart jede Anfrage kommt.
  3. Versehen Sie Links in Saisonaktionen mit UTM Parametern, um zu sehen, welche Kanäle Gäste bringen.
  4. Beobachten Sie, wo Gäste den Zahlungsschritt abbrechen, und beheben Sie es vor Saisonbeginn.

Werten Sie die Daten mindestens zweimal im Jahr aus: zu Saisonbeginn, welche Platzart zuerst ausgebucht ist, und zum Saisonende, welche Seiten keine Anfragen gebracht haben.

Häufige Fehler auf Websites von Campingplätzen

Die meisten Fehler entstehen, weil die Sicht des Gastes übersprungen wird, und kleine Änderungen beheben sie.

  • Eine einzige Campingseite: Statt alle Platzarten in eine Galerie zu packen, bekommt jede Art eigene Seite, Fotos und Belegung.
  • Stecknadel in der Mitte: Statt die Mitte des Geländes zu markieren, nennen Sie die Koordinaten der Einfahrt und beschreiben den letzten Kilometer.
  • Regeln nur am Schild: Statt die Platzordnung an der Schranke zu erklären, stehen Regeln mit Begründung online und als Hinweis im Zahlungsschritt.
  • Alte Fotos: Statt undatierter Bilder von vor Jahren prüfen Sie die Galerie zu jedem Saisonstart und nennen den Zeitraum.
  • Versteckter Gesamtpreis: Statt „Preise auf Anfrage“ listen Sie die Bestandteile des Preises und die enthaltenen Leistungen auf.
  • Schwere Startseite: Statt eines großen Videos mit Autoplay nutzen Sie ein leichtes Titelfoto und Video auf Abruf.

Ein weiterer Fehler ist häufig, passt aber nicht in die Liste: die Website in der Nebensaison zu vergessen. Werden Öffnungsdaten und Winterinformationen nach Saisonende nicht aktualisiert, halten früh planende Camper den Platz für geschlossen. Eine kurze Aktualisierung im Winter öffnet den Weg für die Anfragen im Frühjahr.

Das passende Team wählen und der nächste Schritt

Achten Sie bei der Wahl eines Teams für die Website Ihres Campingplatzes zuerst darauf, wie genau nach Gelände und Gästen gefragt wird, und erst dann auf Designbeispiele. Wer im ersten Gespräch nicht nach Parzellenzahl, Platzarten, Saison und Herkunft der Gäste fragt, wird vermutlich eine allgemeine Vorlage anbieten.

Stellen Sie im ersten Gespräch diese Fragen:

  • Wer zeichnet den Lageplan, und wer fotografiert die Parzellen?
  • Wird der Buchungsbestand pro Platzart oder pro Parzelle geführt, und lässt sich das später ändern?
  • Können wir Preise, Kalender und Platzordnung in der Saison selbst pflegen?
  • Wie wird die mobile Geschwindigkeit vor dem Start gemessen?
  • Welche Betreuung gibt es nach dem Start?

Im Bereich Camping und Glamping haben wir noch keine Kundenwebsite online; unseren Ansatz zeigen wir deshalb an einer Demo, die auf dieser Seite verlinkt ist und live läuft. Unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.

Für den nächsten Schritt genügen uns die Zahl Ihrer Parzellen und Unterkünfte, die angebotenen Platzarten, Ihre Öffnungsmonate und ob Sie online Zahlungen annehmen möchten. Pakete mit festem Umfang sehen Sie in der Preisübersicht, ein schriftliches Angebot für Ihren Platz erhalten Sie über unser Kontaktformular.