Wer steckt hinter dem Profil?
Name, Logo und Bio, die wie ein Versicherer wirken, verwischen, wer verkauft und wer reguliert. Gewerbetreibende Vermittler müssen ihren Status erkennbar machen, deshalb beginnen wir beim Profil.
Social Media für Ihre Branche
An den Versicherungsvermittler denken Kunden meist erst dann, wenn etwas passiert: der Vertrag läuft aus, ein Schaden ist entstanden, die Wohnung ist beschädigt. Social Media wirkt, wenn Ihr Name in diesem Moment der vertraute ist, mit verständlichen Erklärungen, einer Karte zum Vorgehen nach dem Schaden und Antworten, die nie öffentlich nach persönlichen Daten fragen. Diese Seite beschreibt, wie wir das umsetzen.
Kurz gesagt
Social Media für Versicherungsvermittler bedeutet, die Kanäle einer Agentur oder Kanzlei an Vertragsenden, Schadenfällen und den echten Fragen der Kunden auszurichten. Weil Statusangaben und Vermittlerregister im Auftritt erkennbar sein müssen, vermeiden wir Preisversprechen, Verwechslung mit dem Versicherer und die Abfrage von Personendaten in Nachrichten. Follower oder Abschlüsse versprechen wir nicht und kaufen weder Follower noch Bewertungen.
Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:
Warum wir es getrennt betrachten
Der Kanal eines Vermittlers ist Vertriebsweg und zugleich Anlaufstelle nach einem Schaden. Ein allgemeiner Redaktionsplan trägt beides nicht.
Name, Logo und Bio, die wie ein Versicherer wirken, verwischen, wer verkauft und wer reguliert. Gewerbetreibende Vermittler müssen ihren Status erkennbar machen, deshalb beginnen wir beim Profil.
Eine Karte voller Deckung, Selbstbeteiligung und Ausschlüsse liest niemand. Wer Vertragsbedingungen nicht in Alltagssprache übersetzt, wird nur zum Vertragsende wahrgenommen.
Follower tippen Kennzeichen, Ausweisnummer und Dokumentfotos direkt in eine Nachricht. Diese Daten landen ohne Datenschutzhinweis in einem ungeschützten Kanal und in Screenshots.
Wer auf eine verzögerte oder gekürzte Leistung wartet, schreibt öffentlich. Die Entscheidung liegt meist beim Versicherer, doch ein unbeantworteter Kommentar fällt auf den Vermittler zurück.
Aussagen wie günstigster Tarif führen in die Irre, weil Beiträge von Person, Risiko und Gesellschaft abhängen. Jede Preis oder Aktionsaussage sollte auf den Bedingungen des Versicherers beruhen.
Ein Schadenfoto oder ein Dankeschön schafft Vertrauen, doch Name, Kennzeichen oder Gesundheitsangaben brauchen eine Einwilligung. Auch Bilder aus dem eigenen Archiv enthalten oft personenbezogene Daten.
Quellen: Industrie und Handelskammer: Informationspflichten für Versicherungsvermittler beim Erstkontakt (§ 15 VersVermV) · § 5 Digitale Dienste Gesetz (Impressum)
Unsere empfohlene Inhaltsstruktur
Zuerst prüfen wir jedes Profil: Name, Logo, Bio und Links, und ob ein Leser erkennt, dass Sie Vermittler und nicht der Versicherer sind. Stehen Registernummer und die Liste Ihrer Versicherer auf Ihrer Website, verlinkt das Profil einmal dorthin.
Die Inhalte folgen den Momenten der Kunden: Erinnerungen vor Vertragsende, eine Reise und Fahrzeugcheckliste vor den Ferien, verständliche Erklärungen zu Hausrat und Gewerbedeckung in der Sturm und Brandsaison, erste Schritte nach einem Unfall. Wir nutzen kurze Videos, Karussells und speicherbare Listen. Ziel ist, dass jede Karte genau eine Frage beantwortet, nicht dass eine bestimmte Beitragszahl erscheint.
In Kommentaren und Nachrichten gilt eine gemeinsam geschriebene Routine. Allgemeine Fragen beantworten wir öffentlich, Angebote und Vertragsdaten gehen über Formular, Anruf oder eine WhatsApp Business Nummer. Die Konten bleiben bei Ihnen, unser Team wird über die offiziellen Zugriffsfunktionen der Plattformen hinzugefügt. Die Seite, auf die Ihr Profil verweist, ist Ihre Website für Versicherungsagenturen, der größere Rahmen unsere Social Media Betreuung.
Das passende Betreuungsmodell
Der Rahmen bleibt gleich. Es ändert sich, wem das Konto gehört und wer jeden Beitrag freigibt.
Einzelvermittler
Das Konto ist meist Gesicht und Stimme des Inhabers; hier verschwimmen privates und geschäftliches Profil am häufigsten.
Mehrere Standorte
Standortkonten und Beiträge der Mitarbeitenden brauchen einen gemeinsamen Ton und eine Regel für Status und Registerangaben.
Gewerbefokus
Entscheider erreichen Sie über LinkedIn und Erklärinhalte zu betrieblichen Risiken.
Speziell für Versicherungsvermittler
Diese Liste stützt sich auf die Statusinformationen nach § 15 VersVermV, die Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG und den Datenschutz; sie ist keine Rechtsberatung. Berufs und Wettbewerbsrecht prüft Ihre Rechtsberatung.
Vermittler müssen beim Erstkontakt Angaben zu ihrem Status und zur Registernummer machen, die in der IHK Vermittlerdatenbank geprüft werden kann. Wir führen diese Angaben im Profil und auf der verlinkten Seite einheitlich, passend zu Ihrem Impressum.
Geschäftsmäßig angebotene digitale Dienste brauchen nach § 5 DDG leicht erkennbare Anbieterangaben, bei erlaubnispflichtigen Tätigkeiten auch die zuständige Aufsichtsbehörde. Das Profil verlinkt auf das Impressum Ihrer Website.
Name, Logo und Bild dürfen nicht den Eindruck erwecken, Sie seien die Gesellschaft. Logos und Aktionsgrafiken der Versicherer nutzen wir nur im Rahmen von deren Marken und Partnerrichtlinien.
Beiträge hängen von Person, Risiko und Gesellschaft ab. Aktionen erscheinen nur mit den Bedingungen und dem Enddatum des Versicherers; abgelaufene Karten nehmen wir offline.
Kennzeichen, Ausweis und Vertragsnummer wandern auf Formular oder Telefon. Kundengeschichten, Schadenfotos und Gesundheitsdaten brauchen eine schriftliche Einwilligung, die widerrufen werden kann.
Nach Unwettern oder Bränden pausiert der geplante Verkaufsinhalt. Der Kanal darf Schadenmeldewege und Anteilnahme zeigen, nichts, was wie ein Verkaufsangebot wirkt.
Quellen: Industrie und Handelskammer: Informationspflichten für Versicherungsvermittler beim Erstkontakt (§ 15 VersVermV) · § 5 Digitale Dienste Gesetz
Vergleich
| Thema | Allgemeine Betreuung | Lösung für Versicherungsvermittler |
|---|---|---|
| Kalender | Jeden Monat dieselben Aktionstage | Vertragsenden, Ferienzeit und Unwetterphasen |
| Profilname | Markenname und Logo | Firmenname und klare Statusangabe |
| Preis | Rabatt und Aktionskarten | Keine Beiträge, Aktionen nur mit Bedingungen des Versicherers |
| Nachrichten | Schnelle Antwort, Verkaufsdruck | Personendaten auf Formular oder Telefon lenken |
| Schaden | Meist ausgespart | Schadenmeldung und Unterlagenliste |
| Messung | Follower und Likes | Speicherungen, Profilbesuche und Anrufe, die zur Anfrage werden |
Schnellcheck
Social Media Grundlagen: Hat Ihr Konto das?
0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihres Kontos.
Nach Bedarf
Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Schicken Sie uns Ihre Profillinks. Wir klären, wie Ihr Status erscheint, woher die Nachrichten kommen und in welchen Zeiten es still wird, und erstellen Leistungsumfang und Angebot.
Ablauf
Sie schicken Ihre Profillinks, und in einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten klären wir Ziel und Umfang. Mit Ihrer Zustimmung analysieren wir Profile, Beiträge und Wettbewerber und fassen den Stand schriftlich zusammen.
Wir legen Plattformen, Themen, Markensprache und Antwortleitfaden fest; danach erhalten Sie den ersten Plan zur Freigabe. Sie fügen unser Team über offizielle Rollen hinzu, Passwörter brauchen wir nie.
Wir erstellen die freigegebenen Designs und Videos, planen sie ein und beantworten Kommentare und Nachrichten nach Leitfaden. Jeder Link zur Website erhält UTM Parameter.
Am Monatsende erklärt ein kurzer Bericht Reichweite, Interaktion und Anfragen, und der Plan für den nächsten Monat passt sich an. Bei Bedarf planen wir gemeinsam Anzeigen.
Regeln, Messung und Berichte
Wir betrachten Speicherungen, Weitergaben, Profilbesuche und Klicks auf den Profillink. Ein Followerziel setzen wir nicht; wie oft eine Schadenkarte gespeichert wird, sagt mehr als die Zahl der Abonnenten.
Der Profillink trägt eine UTM Markierung, Angebotsanfragen ordnen wir in GA4 dem Beitrag zu. Anrufe und WhatsApp Gespräche gleichen Sie am besten mit Ihren Notizen ab; Abschlüsse stehen nicht in unseren Daten.
Name, Zeiten und Kontaktdaten sollten in Profilen, im Google Unternehmensprofil und auf der Website gleich lauten. Für korrekte Nennungen in KI Antworten lesen Sie unsere Seite zur KI Sichtbarkeit.
Jeden Monat zeigen wir, was gespeichert wurde, welche Frage in Nachrichten wiederkehrte und welche Vertragszeit ansteht. Bezahlte Reichweite ist eine eigene Leistung, siehe Meta Werbung.
Kostenlose Tools
Mit Werkzeugen ohne Anmeldung formulieren Sie die Bio, prüfen Länge und Lesbarkeit und ergänzen eine UTM Markierung am Profillink.
Bio
Kurze, coole und lustige Insta Bio Sprüche plus Generator für Instagram, TikTok und X: Bio nach Name und Thema erstellen und mit Schriften verschönern.
Content
Lesbarkeitswert mit Flesch Amstad (DE), Flesch (EN) und Ateşman (TR).
Content
Wörter, Zeichen, Sätze + Live Prüfung gegen Google-, Instagram-, X Limits.
Analytics
Erzeugen Sie korrekt getaggte Links mit Ads-, Social- und Newsletter Vorlagen.
Teilen
Zeigt, wie Ihr Link in WhatsApp, Facebook, X, LinkedIn und Telegram aussieht, und findet fehlende Open Graph Tags und Bildfehler.
Social
Messen Sie echte Account Stärke: ER Berechnung + Stufenskala.
So arbeiten wir
Wir haben noch keine Versicherungsagentur in Social Media betreut und zeigen deshalb kein Kundenbeispiel. Unsere Arbeitsweise steht unten, Arbeiten aus anderen Branchen sehen Sie auf der Referenzseite.
Wir vergleichen Name, Logo, Bio und Links mit den für Sie geltenden Statusangaben und geben Ihnen eine schriftliche Liste. Rechtsberatung leisten wir nicht.
Wir fragen, wann Ihre Vertragsenden gehäuft liegen, und bauen den Inhaltsplan um diese Wochen.
Was öffentlich beantwortet wird, was ans Telefon geht und was nie abgefragt wird, steht in einem kurzen Leitfaden.
Monatlich prüfen wir, was gespeichert wurde und welche Frage wiederkehrte, und lassen Formate weg, die nichts bringen.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.
Nächster Schritt
In einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten klären wir, wo Ihre Profile und Nachrichten heute stehen, und erstellen Umfang und Angebot schriftlich.
Ausführlicher Ratgeber
Social Media für Versicherungsvermittler funktioniert, wenn der Kanal die Frage beantwortet, die ein Kunde genau dann hat, wenn er sie hat. Über das Jahr denken wenige Menschen an ihren Vermittler. Sie erinnern sich, wenn ein Vertrag ausläuft, ein Auto beschädigt ist oder ein Rohr bricht, und dann ruft der an, dessen Auftritt in diesem Moment klar, ruhig und leicht zu finden ist.
Dieser Leitfaden geht die Entscheidungen einer Agentur der Reihe nach durch: für wen der Kanal gedacht ist, welche Plattformen passen, wie das Profil zeigt, wer Sie sind, welche Inhalte erscheinen, wie Nachrichten und Beschwerden behandelt werden und was monatlich berichtet wird. Die Seite oben fasst zusammen, was wir tun; hier steht, wie wir es tun. Die rechtlichen Hinweise sind keine Rechtsberatung, bitte klären Sie Wettbewerbs und Berufsrecht mit Ihrer Rechtsberatung oder Ihrem Verband.
Ein Versicherungskanal muss nicht täglich unterhalten, sondern im Bedarfsfall vertrauenswürdig und auffindbar sein. Versicherung ist für die meisten Menschen eine Pflicht und kein Hobby, und niemand folgt einer Kfz Police aus Vergnügen. Erfolg misst sich deshalb an einer gespeicherten Schadenkarte oder einem Anruf, nicht an einem Wettlauf um Likes.
Diese Sicht bestimmt die ersten Entscheidungen, die wir schriftlich festhalten, bevor etwas produziert wird:
Ohne diese vier Zeilen wird Social Media für Versicherungsvermittler zur monatlichen Themensuche. Mit ihnen wird es zur Routine. Kunden erwarten außerdem, dass ein Kanal in der Versicherung auch dann antwortet, wenn es unangenehm wird, etwa nach einem Schaden.
Dazu kommt eine zweite Pflicht, die reine Handelskanäle nicht haben: Der Kanal eines Vermittlers ist eine Anlaufstelle nach dem Schaden. Ein Plan für Social Media für Versicherungsvermittler nimmt den Schadenmoment deshalb so ernst wie den Verkaufsmoment, denn dort entscheidet sich, ob ein Kunde bleibt.
Die meisten Follower kommen mit einer Frage und bleiben, wenn der Kanal sie beantwortet. Wir sehen meist vier Lesertypen, und jeder braucht etwas anderes.
Wichtig ist auch, wie sich die Leser im Laufe der Zeit verändern. Wer heute zum ersten Mal eine Schadenkarte speichert, ist in zwei Jahren vielleicht Kunde. Deshalb schreiben wir Karten so, dass sie ohne Vorwissen verständlich bleiben und nicht auf den Stand einer früheren Karte angewiesen sind.
Ein Beitrag kann nicht alle vier ansprechen. Jede Karte bekommt deshalb einen Leser, und dessen Frage steht in der ersten Zeile. Viele Follower sind ohnehin Kunden oder Interessenten, der Kanal ist also weniger Litfaßsäule als Auskunftsschalter. Wir fragen im ersten Gespräch nach Ihrem Bestand: überwiegend privat oder gewerblich, in welcher Region, mit welcher Altersstruktur.
Für Social Media für Versicherungsvermittler brauchen Sie nicht jede Plattform, die Wahl folgt dem Ziel. Zwei oder drei gut geführte Konten leisten mehr als fünf verstreute.
TikTok kann sich lohnen, wenn Sie gezielt junge Fahrer ansprechen, doch der Produktionsaufwand ist hoch, und nicht jeder Kundenstamm ist dort. Wir berücksichtigen außerdem die Arbeitslast Ihres Teams. Ein Konto, das zweimal pro Woche erscheint und am selben Tag antwortet, wirkt verlässlicher als fünf Konten ohne Pflege. Ein verlassenes Profil schadet mehr als keines; wir raten deshalb, nicht genutzte Konten zu schließen.
Das Profil soll klar zeigen, dass Sie Vermittler und nicht der Versicherer sind. Nach § 15 der Versicherungsvermittlungsverordnung müssen Vermittler beim Erstkontakt Angaben zu ihrem Status und ihrer Registernummer machen, und die Registrierung lässt sich im Vermittlerregister der Industrie und Handelskammern prüfen. Für den Auftritt als Anbieter digitaler Dienste gilt zusätzlich die Anbieterkennzeichnung nach § 5 des Digitale Dienste Gesetzes, bei erlaubnispflichtigen Tätigkeiten mit der zuständigen Aufsichtsbehörde.
Wichtig ist auch die Einheitlichkeit. Zeiten, Adresse, Telefon und Standortangaben sollten in Profilen, im Google Unternehmensprofil und auf der Website übereinstimmen und am selben Tag geändert werden. Ein verlegtes Büro oder eine alte Nummer führt Kunden nach einem Schaden zur falschen Tür. Unsere Checkliste:
Die Website Seite behandeln wir auf unserer Seite zur Website für Versicherungsagenturen.
Fünf Säulen verhindern die leere Seite in jeder Woche, und jede hat eine eigene Aufgabe und ein eigenes Maß.
Zu jeder Säule legen wir vorab eine einfache Frage fest, an der wir sie messen, zum Beispiel ob eine Karte gespeichert oder nur überflogen wird. Säulen, die nach einigen Monaten nichts bewirken, ersetzen wir durch eine andere, statt das Format aus Gewohnheit weiterzuführen. So bleibt der Plan schlank.
Die Gewichtung hängt von Ihrem Bestand ab. Eine Agentur mit Privatkunden betont die Schadenhilfe, ein Gewerbebüro eher Betriebsrisiken und LinkedIn. Keine Säule enthält eine Beitragszahl oder Aussagen wie günstigster Tarif.
Säulen werden auch wiederverwendet. Eine Schadenkarte ist ein dauerhafter Inhalt, der mehrmals im Jahr aktualisiert erneut erscheint, weil täglich neue Menschen den Kanal entdecken. Veraltete Karten werden korrigiert oder entfernt.
Eine gute Karte beantwortet eine Frage mit einer Antwort. Die erste Zeile ist meist der Satz, den der Kunde gerade denkt: Ich hatte einen Unfall, was tue ich jetzt? Die Antwort ist keine gekürzte Fassung der Bedingungen, sondern eine Liste von Schritten. So bauen wir eine Schadenkarte auf:
Solche Karten nützen auch Menschen ohne Schaden, weil sie eines Tages gebraucht werden. Der Ton ist wichtig: Wir wählen Sprache, die weder drängt noch ängstigt noch verspricht. Welche Unterlagen nötig sind, hängt vom Versicherer und von der Police ab; das steht auf der Karte, mit dem Hinweis, die Agentur für Einzelheiten anzurufen.
Der Kalender eines Versicherungskanals folgt dem Vertragszyklus, nicht den Aktionstagen. Vertragsenden häufen sich in Ihrem Bestand in bestimmten Monaten, und die Inhalte beginnen einige Wochen vorher mit Checklisten, Erinnerungen und dem Gesicht der Agentur.
Wir bauen den Kalender in dieser Reihenfolge:
Unglücksfälle sind die Ausnahme. Nach Unwetter, Hochwasser oder Brand ruht geplanter Verkaufsinhalt, und der Kanal zeigt nur Schadenmeldewege, aktuelle Hinweise und Anteilnahme. Ein einziger Beitrag, der nach Ausnutzen aussieht, zerstört Vertrauen aus Jahren an einem Tag. Wir binden den Kalender auch an Ihre eigene Auslastung: Sind die Telefone in den Wochen der Vertragsenden voll, teilen wir bestehende Karten erneut, statt eine neue Serie zu starten.
Ein tragfähiger Ablauf für Social Media für Versicherungsvermittler hängt weniger von der Zahl der Beiträge ab als davon, wie jede Karte freigegeben wird. In der Versicherung kostet ein falscher Satz weit mehr als ein Designfehler, deshalb kommt die Freigabe vor der Geschwindigkeit.
Unser Ablauf in groben Zügen:
Die Passwörter bleiben bei Ihnen, unser Team wird über die Zugriffsfunktionen der Plattformen hinzugefügt. Zahlen von Beiträgen versprechen wir nicht, der Umfang gehört zum Plan und nicht zum Ergebnis. Auch die Rollen werden aufgeschrieben: wer entscheidet, wer im Urlaub freigibt und wer bei einer dringenden Mitteilung erreicht wird.
Das Postfach kann wie eine Vertriebslinie arbeiten, ist aber der falsche Ort, um Personendaten zu sammeln. Wer ein Angebot möchte, schreibt oft schon in die erste Nachricht Kennzeichen, Ausweisnummer und ein Foto des Fahrzeugscheins. Diese Daten landen ohne Datenschutzhinweis in einem ungeschützten Kanal und können in Screenshots weiterwandern.
Die DSGVO verlangt eine klare Rechtsgrundlage und Information der betroffenen Personen, Gesundheitsdaten zählen zu den besonderen Kategorien. Deshalb schreiben wir einen einfachen Ablauf:
Eingehende Daten verwaltet Ihre Agentur nach ihren eigenen Regeln, unser Team ist nicht der Speicher. Der Link zur Datenschutzerklärung sollte im Profil und auf der Formularseite sichtbar sein.
Der Schaden durch einen negativen Kommentar entsteht meist durch Schweigen, nicht durch den Kommentar. Wer auf eine verspätete oder gekürzte Leistung wartet, trägt den Ärger zum Konto des Vermittlers. Die Entscheidung liegt vielleicht nicht bei Ihnen, doch Ihr Name ist der, den man erreicht, und eine vorbereitete Antwortroutine macht den Moment handhabbar.
Wir reduzieren die Antwort auf vier Schritte:
Bei einer Beschwerdewelle oder einem Vorfall in der Presse ruht geplanter Inhalt, nur eine befugte Person antwortet, und wir informieren Sie zuerst. Alle Mitarbeitenden, die im Namen der Agentur schreiben dürfen, sollten denselben einseitigen Leitfaden gelesen haben, denn die meisten öffentlichen Fehler passieren, wenn ein Kollege vom privaten Handy mit Einzelheiten antwortet, die in ein privates Gespräch gehören. Falsche Bewertungen schreiben oder bestellen wir nie; unfaire oder gefälschte dokumentieren wir und melden sie über die Werkzeuge der Plattform.
Die Messung bei Social Media für Versicherungsvermittler betrachtet Verhalten, das zeigt, dass ein Inhalt wirkt, mehr als Followerzahlen. Wie oft eine Schadenkarte gespeichert wurde, wie viele das Profil besuchten und wie viele auf den Link klickten, lässt sich direkter lesen als die Zahl der Abonnenten.
Wir hüten uns dabei vor zwei Fallen. Die erste ist, die Daten eines Monats ohne Blick auf die Saison zu deuten; ein Monat mit vielen Vertragsenden lässt sich nicht direkt mit einem ruhigen vergleichen. Die zweite ist, wegen eines einzelnen erfolgreichen Beitrags die ganze Strategie zu ändern. Wir betrachten mehrere Monate und ändern in kleinen Schritten.
Der Monatsbericht enthält:
Abschlüsse und Vertragszahlen stehen nicht in unseren Daten; Sie führen sie, und wir lesen sie im Gespräch zum Monatsende gemeinsam. Einheitliche Angaben helfen auch der Suche, und auf unserer Seite zur KI Sichtbarkeit steht, wie richtige Informationen Nennungen in KI Antworten unterstützen.
Organische Inhalte schaffen Vertrauen, und zu Vertragsenden oder in Angebotszeiten braucht es manchmal bezahlte Unterstützung. Einen Beitrag für Instagram und Facebook zu bewerben ist eine eigene Aufgabe und gehört zu Meta Werbung; das Werbebudget zahlen Sie direkt an die Plattform.
Drei Grenzen ziehen wir früh:
Bevor wir für Reichweite zahlen lassen, prüfen wir, ob die organische Version wirkt. Eine Karte, die niemand speichert, zu bewerben verschwendet Budget. Das Kaufen von Followern, Likes, Kommentaren oder Engagement Gruppen empfehlen wir nicht und tun es nicht. Es verstößt gegen Plattformregeln und schadet der Glaubwürdigkeit eines registrierten Vermittlers.
Die meisten Fehler auf Kanälen von Vermittlern betreffen den Aufbau und nicht den einzelnen Beitrag. Zu jedem nennen wir die Lösung.
Für die meisten braucht es wenige Zeilen schriftlicher Regeln und kein teures Werkzeug.
Der richtige Partner fragt nach Ihrer rechtlichen Stellung und Ihrem Postfach, bevor er Ideen vorschlägt. Wenn Sie mit jemandem über Social Media für Versicherungsvermittler sprechen, lassen Sie sich diese Fragen schriftlich beantworten:
Wir haben noch keine Versicherungsagentur betreut und sagen das offen; andere Arbeiten sehen Sie auf der Referenzseite. Den allgemeinen Rahmen finden Sie unter Social Media Betreuung, Umfang und Entgelt im Bereich Preise, oder Sie nehmen Kontakt auf, damit wir Ihre Kanäle gemeinsam durchgehen. Nach dem Gespräch erstellen wir Umfang und Angebot schriftlich.
Wer klein beginnen möchte, kann mit uns einen begrenzten ersten Umfang vereinbaren: Profilprüfung, eine Serie von Schadenkarten und ein Leitfaden für Nachrichten. Am Ende sehen Sie anhand Ihrer eigenen Aufzeichnungen, was sich im Kanal verändert hat, und kennen unsere Arbeitsweise und Kommunikation, bevor Sie sich auf mehr festlegen.
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Danke {name}, wir haben Ihr Briefing erhalten. Wir antworten meist noch am selben Tag.
Wie geht es weiter?