Veraltete Fristenbeiträge
Eine Grafik mit den Terminen des Vorjahres wird noch Monate geteilt. Für eine Kanzlei ist ein falsches Datum keine Designpanne, sondern fehlerhafte Information unter eigenem Namen.
Branchenspezifisches Social Media
Mandanten wählen eine Kanzlei selten über einen Feed, schauen aber fast immer nach: Wie tritt die Kanzlei auf LinkedIn auf, stimmen Name und Angaben, wie wurde eine Nachricht beantwortet. Zugleich suchen Kanzleien Fachkräfte, und genau dort wirkt Social Media. Diese Seite zeigt, was wir für Steuerberater veröffentlichen, was wir bewusst weglassen und warum.
Kurz gesagt
Social Media für Steuerberater heißt: Kanzleiprofile korrekt, einheitlich und verschwiegen führen, mit Fachbeiträgen samt Datum und Quelle, sauberer Anbieterkennzeichnung und Recruiting für das Team. § 57a Steuerberatungsgesetz erlaubt Werbung nur, soweit sie sachlich unterrichtet und nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet ist; deshalb versprechen wir weder Reichweite noch Mandate. Jeder Beitrag wird vor Veröffentlichung von Ihnen freigegeben.
Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:
Warum wir es getrennt betrachten
Was für ein Café funktioniert, kann bei einer Kanzlei, die fremde Finanzen betreut, schnell Probleme machen. Ein allgemeiner Redaktionsplan greift hier zu kurz.
Eine Grafik mit den Terminen des Vorjahres wird noch Monate geteilt. Für eine Kanzlei ist ein falsches Datum keine Designpanne, sondern fehlerhafte Information unter eigenem Namen.
Aktionen, Superlative und Versprechen wie "Wir senken Ihre Steuer" sind in anderen Branchen üblich. § 57a StBerG lässt Werbung nur zu, soweit sie sachlich unterrichtet und nicht auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet ist.
Ein Screenshot aus einem Portal, einer Lohnabrechnung oder einer Buchhaltungssoftware zeigt Namen, Beträge und Kontodaten, auch wenn ein Teil unkenntlich gemacht wurde. Nach § 57 Abs. 1 StBerG sind Steuerberater zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Ein Logo oder ein Dankeschön eines Mandanten wirkt harmlos. Ohne ausdrückliche Einwilligung berührt es jedoch Verschwiegenheit und Persönlichkeitsrechte, und es kann als Empfehlung mit verdecktem Hintergrund gelesen werden.
Menschen schildern ihren Fall per Direktnachricht, hängen Belege an und erwarten eine Antwort. Sensible Daten landen in einem ungeschützten Kanal, bevor überhaupt ein Mandat besteht.
Das persönliche Profil der Inhaberin, die Seite der Kanzlei und alte Seiten ausgeschiedener Partner laufen nebeneinander. Oft fehlt zudem ein Impressum oder die Angabe ist veraltet.
Quellen: § 57 Steuerberatungsgesetz (StBerG), Berufspflichten · § 57a Steuerberatungsgesetz (StBerG), Werbung
Unser Vorschlag
Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme aller Profile, die den Namen der Kanzlei oder eines Partners tragen. Bezeichnung, Berufsangaben, Anschrift und Kontaktdaten gleichen wir an; auch die Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG gehört dazu, und sie sollte von jedem Profil aus erreichbar sein.
Die Inhalte entstehen aus den Fragen, die Mandanten zur Abgabezeit tatsächlich stellen: welche Unterlagen bereitliegen sollten, was eine Frist bedeutet, was sich in einer Regel geändert hat. Jeder Beitrag trägt Datum und Quellenlink und wandert nach Ablauf ins Archiv. Alles, was nach Sparversprechen oder Auftragswerbung klingt, veröffentlichen wir nicht.
Die Konten bleiben bei Ihnen; wir werden über die offiziellen Zugriffsrechte der Plattformen hinzugefügt, nie per Passwort. Wohin die Profile führen, zeigt die Steuerberater Website; den allgemeinen Rahmen bildet unsere Social Media Betreuung.
Welches Betreuungsmodell passt
Der Rahmen bleibt gleich; es ändert sich, auf wessen Namen das Konto läuft und wer jeden Beitrag freigibt.
Einzelkanzlei
Privates und berufliches Profil verschwimmen schnell, deshalb trennen wir beides zuerst sauber.
Sozietät
Die Kanzleiseite ist die Marke, und Beiträge von Mitarbeitern über die Kanzlei brauchen eine einfache gemeinsame Regel.
Spezialisierung
Onlinehändler, Heilberufe, Start ups oder internationale Inhaber haben eigene Fragen, die ein fokussierter Fachbeitrag beantworten kann.
Speziell für Steuerberater
Diese Liste stützt sich auf das Steuerberatungsgesetz und ist keine Rechtsberatung; Berufsordnung und Steuerberaterkammer haben das letzte Wort.
§ 57a StBerG erlaubt Werbung, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet. Wir schreiben nüchterne Fachbeiträge mit Quelle; Superlative, Rabatte und Erfolgsversprechen lassen wir weg.
Die Werbung darf nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet sein. Direktnachrichten oder Kommentare an Einzelne mit Beratungsangebot gehören deshalb nicht in die Betreuung.
Mandantennamen, Logos, Screenshots und Zahlen zeigen wir nur mit schriftlicher Einwilligung des Mandanten und nie aus laufenden Akten. Beispiele sind erfunden und als Beispiele gekennzeichnet.
Für Team und Eventfotos braucht es die Einwilligung aller abgebildeten Personen. Wir nutzen nur lizenzierte Musik und Bilder.
Geschäftsmäßige Profile brauchen eine erreichbare Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG. Auf der Website verlinkte Formulare und Tracking Links stimmen wir mit Ihrer Datenschutzerklärung ab.
Fachkräfte sind knapp. Eine nüchterne Stellenanzeige, ein Tag im Team und Ihre Weiterbildungsangebote sind ehrliche Inhalte, die gut zum Format passen.
Quellen: § 57a StBerG, Werbung · § 57 StBerG, Berufspflichten
Vergleich
| Thema | Allgemeine Social Media Betreuung | Betreuung für Steuerberater |
|---|---|---|
| Ziel | Follower und neue Mandatsanfragen | Sachlichkeit, Klarheit und Vertrauen |
| Inhalte | Aktionen, Tipps und Erfolgsgeschichten | Fachbeiträge mit Datum und Quelle |
| Mandanten | Logos, Bewertungen und Dankesposts | Keine Mandantennamen, Akten oder Screenshots |
| Nachrichten | Schnelle Antwort, Weiterleitung in den Verkauf | Routine ohne Belegabfrage, mit Verweis auf ein Gespräch |
| Bezahlte Reichweite | Boosten wird empfohlen | Nicht Teil dieser Leistung |
| Berichte | Follower Wachstum und Interaktionsrate | Richtigkeit der Angaben, Meldungen gefälschter Profile und Antwortroutine |
Schnellcheck
Social Media Grundlagen: Hat Ihr Konto das?
0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihres Kontos.
Nach Bedarf
Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Senden Sie uns die Profillinks Ihrer Kanzlei. Wir gehen durch, was veraltet ist, wie Nachrichten eintreffen und welche Inhalte zu Ihrer Berufsordnung passen, und senden Ihnen Umfang und Angebot schriftlich.
Ablauf
Sie schicken Ihre Profillinks, und in einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten klären wir Ziel und Umfang. Mit Ihrer Zustimmung analysieren wir Profile, Beiträge und Wettbewerber und fassen den Stand schriftlich zusammen.
Wir legen Plattformen, Themen, Markensprache und Antwortleitfaden fest; danach erhalten Sie den ersten Plan zur Freigabe. Sie fügen unser Team über offizielle Rollen hinzu, Passwörter brauchen wir nie.
Wir erstellen die freigegebenen Designs und Videos, planen sie ein und beantworten Kommentare und Nachrichten nach Leitfaden. Jeder Link zur Website erhält UTM Parameter.
Am Monatsende erklärt ein kurzer Bericht Reichweite, Interaktion und Anfragen, und der Plan für den nächsten Monat passt sich an. Bei Bedarf planen wir gemeinsam Anzeigen.
Regeln, Messung und Berichte
Wir setzen keine Follower oder Reichweitenziele. Wir sehen auf Speicherungen und Weiterleitungen der Fachbeiträge, Profilbesuche und darauf, ob die Angaben noch stimmen. Wie viele Gespräche zu Mandaten werden, ergibt sich aus Ihren eigenen Unterlagen.
Wir versehen den Kontaktlink im Profil mit UTM Parametern, damit Sie sehen, über welchen Kanal ein Besuch kam. Die Daten lesen wir zusammen mit Search Console und GA4 und achten auf eine saubere Einwilligung.
Wir halten fest, wie Nachrichten an ein Telefonat oder Ihr Kontaktformular weitergeleitet wurden. Niemand wird gebeten, Belege oder Steuernummern per Direktnachricht zu senden.
Jeden Monat erhalten Sie eine kurze Notiz: was veraltet war, welche falschen Profile gemeldet wurden und was als Nächstes ansteht. Wie Ihre Kanzlei in KI Antworten beschrieben wird, behandelt unsere Leistung KI Sichtbarkeit.
Kostenlose Tools
Bio Text entwerfen, Lesbarkeit und Länge prüfen und UTM Parameter für Ihren Link erzeugen, mit kostenlosen Tools ohne Anmeldung.
Bio
Kurze, coole und lustige Insta Bio Sprüche plus Generator für Instagram, TikTok und X: Bio nach Name und Thema erstellen und mit Schriften verschönern.
Content
Lesbarkeitswert mit Flesch Amstad (DE), Flesch (EN) und Ateşman (TR).
Content
Wörter, Zeichen, Sätze + Live Prüfung gegen Google-, Instagram-, X Limits.
Analytics
Erzeugen Sie korrekt getaggte Links mit Ads-, Social- und Newsletter Vorlagen.
Teilen
Zeigt, wie Ihr Link in WhatsApp, Facebook, X, LinkedIn und Telegram aussieht, und findet fehlende Open Graph Tags und Bildfehler.
Conversion
URLs, WhatsApp, WLAN, vCard und Text in Sekunden in einen QR Code; hochauflösendes PNG oder SVG.
So arbeiten wir
Wir haben bisher keine Social Media Konten einer Steuerkanzlei betreut und zeigen deshalb kein Kundenbeispiel. Unsere Arbeitsweise steht unten; Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.
Bevor wir ein Konto anfassen, gehen wir die Vorgaben von Steuerberatungsgesetz und Berufsordnung mit Ihnen durch und benennen, was Ihre Kammer klären sollte. Rechtsberatung leisten wir nicht.
Wir finden Profile unter dem Namen der Kanzlei oder eines Partners, veraltete Seiten und Nachahmungen und geben Ihnen eine schriftliche Liste der Korrekturen.
Zu jedem Fachbeitrag halten wir die amtliche Veröffentlichung und das Prüfdatum fest. Abgelaufene Beiträge werden archiviert.
Monatlich prüfen wir, was Vertrauen aufgebaut hat, verabschieden, was nichts brachte, und halten den Zeitaufwand der Partner gering.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.
Nächster Schritt
In einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten besprechen wir den Stand Ihrer Profile und wie Nachrichten bei Ihnen ankommen, und erstellen Umfang und Angebot schriftlich.
Ausführlicher Ratgeber
Social Media für Steuerberater funktioniert, wenn eine Kanzlei dadurch leichter zu prüfen ist, nicht wenn sie lauter wird. Mandanten wählen eine Kanzlei selten über einen Feed, schauen aber fast immer nach: Wie tritt die Kanzlei auf LinkedIn auf, stimmen Name und Angaben, wie wurde eine Nachricht beantwortet? Vertrauen entsteht in diesem Beruf durch Richtigkeit, Datum und eine ruhige Sprache.
Dieser Leitfaden geht die Entscheidungen einer Kanzlei der Reihe nach durch: welche Profile bleiben, welche Inhalte passen, wie Nachrichten behandelt werden, wer freigibt und wie die Arbeit gemessen wird. Er ist keine Rechtsberatung. Wo eine Frage offen bleibt, empfehlen wir die Klärung mit Ihrer Steuerberaterkammer, bevor etwas veröffentlicht wird.
Ein Kanzleiprofil, wie es Social Media für Steuerberater pflegt, existiert, damit jemand, der Ihren Namen sucht, korrekte und aktuelle Angaben und einen professionellen Ton findet. Es ist ein Vertrauenssignal und kein Verkaufskanal. § 57 Absatz 1 des Steuerberatungsgesetzes verpflichtet Steuerberater, ihren Beruf unter Verzicht auf berufswidrige Werbung auszuüben. Innerhalb dieses Rahmens sind sachliche und nützliche Inhalte ausdrücklich möglich.
Praktisch heißt das, drei Fragen schriftlich zu beantworten. Führt die Suche nach der Kanzlei zu Profilen, die zueinander passen? Stimmt, was dort steht, heute noch? Was geschieht, wenn eine fremde Person eine Nachricht schickt? Wenn alle drei geklärt sind, erledigt der Auftritt den größten Teil seiner Aufgabe.
So gesehen ähnelt Social Media für Steuerberater eher der Pflege des öffentlichen Kanzleiprofils als klassischem Marketing. Diese Sicht macht spätere Entscheidungen einfach: Hilft ein Beitrag dem Leser, etwas Wahres über die Kanzlei zu prüfen, gehört er hin; will er nur Aufmerksamkeit gewinnen, nicht.
Vier Gruppen schauen auf die Profile einer Kanzlei, und jede sucht etwas anderes. Am sichtbarsten ist der Interessent, der den Namen schon gehört hat und prüfen will, wie die Kanzlei auftritt. Bestehende Mandanten nutzen dieselben Seiten, um einen Kontakt oder einen Fristhinweis zu bestätigen. Bewerberinnen und Bewerber prüfen die Kanzlei als Arbeitgeber, und Fachkollegen bemerken schnell, wenn Inhalte nachlässig sind.
Gemeinsam ist allen, dass niemand überzeugt werden will; alle wollen prüfen. Das bestimmt den Ton: erklären statt anpreisen. Vor jedem Beitrag lohnt die Frage, ob eine dieser vier Personen daraus etwas Wahres über die Ordnung der Kanzlei erfährt.
Viele dieser Besucher kommen über die Suche nach dem Kanzleinamen, nicht über den Feed. Die Profilseite mit Kurzbeschreibung und angehefteten Beiträgen leistet deshalb mehr als jeder einzelne Beitrag und verdient die meiste Sorgfalt.
Für Social Media für Steuerberater greifen mehrere Ebenen ineinander. § 57a StBerG erlaubt Werbung nur, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Dazu kommen die Verschwiegenheit nach § 57 StBerG, das Wettbewerbsrecht gegen irreführende Angaben und der Datenschutz nach DSGVO.
Keine dieser Regeln verbietet Nützlichkeit. Sie verbieten falsche Eindrücke, Auftragswerbung im Einzelfall und die Preisgabe von Mandanteninformationen. Wir lesen die einschlägigen Vorgaben vor Beginn gemeinsam mit Ihnen, benennen Punkte, die Ihre Kammer bestätigen sollte, und halten alles Unsichere aus dem Plan heraus, bis es geklärt ist.
Ein einseitiges internes Regelblatt, das ein Partner abzeichnet, macht aus guten Vorsätzen eine Regel, der neue Mitarbeiter folgen können und auf die Sie sich berufen, falls ein Beitrag je hinterfragt wird.
Für die meisten Kanzleien ist LinkedIn die erste Adresse. Dort passen Berufsangaben, Kanzleiseite, nüchterne Fachbeiträge und Stellenanzeigen, und das Publikum denkt bereits beruflich. Instagram und YouTube sind optionale zweite Schritte und lohnen sich nur, wenn Sie regelmäßig datiertes, sachliches Material haben. TikTok und ähnliche Unterhaltungsplattformen passen selten, weil Steuerinhalte dort leicht in Werbung oder Scherz abrutschen.
Auch wo Sie nicht posten, sichern Sie Ihren Namen. Ein leeres, korrektes Profil erschwert es Nachahmern, den Namen zu belegen. Das Google Unternehmensprofil braucht richtige Öffnungszeiten, Anschrift und Kategorie, aber keinen Strom an Beiträgen.
Wenn jede Plattform genau eine Aufgabe hat, bleibt Social Media für Steuerberater überschaubar. Wer nicht sagen kann, wofür ein Netzwerk gedacht ist, schafft dort nur einen weiteren Ort für veraltete Angaben. Für Social Media für Steuerberater gilt deshalb: lieber ein gepflegtes Profil mehr schließen als ein ungepflegtes offen lassen, und die Zahl der aktiven Netzwerke bewusst klein halten.
Die erste Aufgabe ist, alles zu finden, was den Namen der Kanzlei oder eines Partners trägt. Meist gibt es Überraschungen: eine Seite für einen ausgeschiedenen Partner, ein automatisch angelegter Verzeichniseintrag, ein alter Karteneintrag mit abgeschalteter Telefonnummer. Das fällt oft erst auf, wenn ein Mandant es erwähnt, und jeder Fund mindert den Eindruck von Sorgfalt.
Danach gleichen wir die Angaben auf allen Profilen an: Namen, Berufsbezeichnung so, wie sie Ihrer Bestellung entspricht, Anschrift und Kontaktweg. Wo Ihre Kammer bestimmte Formulierungen erwartet, übernehmen wir sie wörtlich. Ein einziger freigegebener Profiltext erleichtert Änderungen: Wechselt ein Partner oder die Anschrift, geht eine Anpassung an alle Konten. Einen Bio Generator können Sie für den Entwurf nutzen.
Zur Bestandsaufnahme gehört auch die Frage nach Pflichtangaben. Geschäftsmäßige Profile brauchen eine leicht erreichbare Anbieterkennzeichnung. Nach § 5 des Digitale Dienste Gesetzes gehören dazu bei Angehörigen reglementierter Berufe unter anderem Kammer, gesetzliche Berufsbezeichnung und der Staat, in dem sie verliehen wurde, sowie ein Hinweis auf die berufsrechtlichen Regeln. Auf LinkedIn und Instagram genügt meist ein Link auf das Impressum Ihrer Website, wenn er an der dafür vorgesehenen Stelle steht.
Datenschutz betrifft vor allem zwei Punkte. Verlinkte Kontaktformulare und Tracking Links müssen zur Datenschutzerklärung der Kanzlei passen, und Fotos von Personen brauchen deren Einwilligung. Für Team und Eventbilder holen wir diese Einwilligung vorab ein und halten sie schriftlich fest.
Nützliche Inhalte einer Kanzlei lassen sich in vier Linien ordnen. Die erste ist der Fristenkalender: Abgabe, Zahlung und Mitteilung, jeweils mit Datum und amtlicher Quelle. Die zweite sind Unterlagenlisten, etwa was ein Unternehmen zum Periodenende bereithalten sollte. Die dritte sind nüchterne Zusammenfassungen von Regeländerungen: was ist neu, wen betrifft es, ab wann. Die vierte ist die Kanzlei selbst: Stellenanzeigen, Teamvorstellung und Weiterbildung.
Recruiting ist die am wenigsten genutzte und zugleich sicherste Linie. Steuerkanzleien suchen seit Jahren Fachkräfte, und eine offene Stellenanzeige oder ein kurzer Blick in den Arbeitsalltag ist ehrlich und nützlich. Sie erreicht zudem genau das Publikum, dem wichtig ist, wie eine Kanzlei mit Menschen umgeht.
Jede Linie hat ihr eigenes Risiko und ihren eigenen Schutz. Der Kalender kann veralten, deshalb trägt er ein Prüfdatum. Eine Liste wirkt, als gelte sie für alle, deshalb sagt sie, dass sie allgemeine Information ist. Eine Zusammenfassung kann in Meinung abrutschen, deshalb nennt sie nur die Änderung selbst.
Ein datierter Beitrag schadet am meisten, wenn er falsch ist, deshalb ist seine Herstellung eine kurze Kette von Prüfungen. Quelle ist die amtliche Veröffentlichung oder der Gesetzestext, nie ein anderer Blogbeitrag. Der Beitrag nennt Art der Abgabe, Datum und einen Satz Erläuterung, ohne Empfehlung. Ein Hinweis, dass es sich um allgemeine Information und nicht um Einzelberatung handelt, ist angebracht.
Ein Partner gibt jeden Beitrag vor der Veröffentlichung frei. Läuft er ab, wandert er ins Archiv, statt neben aktuellen Informationen stehen zu bleiben, und jeder Fehler wird offen mit einem kurzen Folgebeitrag berichtigt. Diese Spur ist die eigentliche Quelle der Glaubwürdigkeit und belegt zugleich, wann und auf welcher Grundlage Sie veröffentlicht haben.
Archivieren ist besser als Löschen. Ein archivierter Beitrag bleibt Nachweis dafür, was Sie veröffentlicht haben und warum, falls ein Mandant Monate später fragt, auf welchen Hinweis Sie sich gestützt haben.
Manches ist eindeutig. Mandantennamen, Logos, Screenshots und Zahlen erscheinen nicht ohne schriftliche Einwilligung des Mandanten, und nie aus laufenden Akten. Sparversprechen, Superlative und Erfolgszusagen bleiben draußen, weil sie genau den Eindruck erzeugen, den § 57a StBerG ausschließt. Bewertungen werden nie gefälscht, und wir schreiben keine Empfehlungen für Sie.
Die Grauzonen sind feiner: ein markierter Dank eines Mandanten, ein Foto von einer Fachtagung, ein Glückwunsch zu einem Kanzleijubiläum. Ob so etwas als Werbung gilt, hängt von der Formulierung und von der Haltung Ihrer Kammer ab. Kann man einen Beitrag mit gutem Grund so oder so lesen, halten wir ihn zurück, bis Sie mit Ihrer Kammer gesprochen haben, und die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Ein brauchbarer Test lautet: Beschreibt der Beitrag Ihre fachliche Arbeit oder wirbt er um neue Aufträge? Das Zweite ist, was das Berufsrecht begrenzt, und die Frage laut zu stellen, sortiert die meisten zweifelhaften Entwürfe aus.
Direktnachrichten sind der Kanal, der die meiste Vorsicht verlangt. Menschen schildern ihre Steuerlage, hängen Unterlagen an oder nennen Kontonummern, oft bevor sie Mandanten sind. Sensible Daten in einem ungeschützten Kanal zu sammeln, bevor ein Mandat besteht, ist ein Verschwiegenheitsproblem und weckt die falsche Erwartung kostenloser Beratung.
Deshalb schreiben wir mit Ihnen einen Antwortleitfaden. Niemand wird gebeten, Belege, Steuernummern oder Beträge per Nachricht zu senden; man bedankt sich und verweist auf ein Telefonat oder Ihr Kontaktformular. Antworten enthalten keine steuerlichen Auskünfte. Kommentare beantworten wir nie mit Vorlagen, weil eine Vorlage versehentlich eine Mandatsbeziehung bestätigen kann. Alles Sensible oder Negative geht direkt an einen Partner.
Wer das Postfach beobachtet, ist so wichtig wie der Text. Benennen Sie eine Person und eine Vertretung und legen Sie fest, wie schnell ein Partner etwas als sensibel Markiertes sieht.
Bei einer Kanzlei richtet sich die Produktion nach dem Fristenkalender, nicht nach einem Drehplan. Abgabesaison, Periodenabschlüsse und Jahresende geben den Takt vor, ruhige Monate eignen sich für Recruiting und Glossarbeiträge. Statt eine feste Zahl an Beiträgen zu versprechen, bereiten wir zu Beginn jeder Periode ein Paket an Karten vor und planen sie nach Ihrer Freigabe ein.
Freigaben sind kurz und schriftlich. Wir entwerfen, ein benannter Partner gibt frei oder korrigiert, erst dann planen wir ein. In einer Sozietät hat eine Person die Freigabe, damit kein Beitrag zwischen drei Prüfern kreist. Wenige richtige Beiträge schlagen viele fehlerhafte, und deshalb nennen wir Beitragszahlen nie als Ergebnis.
Wer die arbeitsreichsten Wochen in den ruhigen vorbereitet, muss zur Spitzenzeit keinen Partner um Extrazeit bitten. Der Aufwand liegt in der Vorbereitung, die Ausführung bleibt leicht.
Gefälschte Profile und falsch markierte Beiträge sind für Kanzleien, die mit Geld und Unterlagen zu tun haben, ein ständiges Risiko. Eine falsche Seite mit Ihrem Namen kann Mandanten dazu bringen, Unterlagen oder Zahlungen an die falsche Stelle zu senden. Wir suchen daher regelmäßig nach Kanzlei und Partnernamen, prüfen Markierungen und Erwähnungen und melden Auffälliges schnell.
Taucht ein falsches Profil auf, dokumentieren wir es mit Screenshot und Link und nutzen das Meldeverfahren der Plattform. Rechtliche Schritte gehören zu Ihren eigenen Beratern, und wir führen sie nicht aus. Für gekaperte Konten oder falsche Beiträge schreiben wir vorab eine kurze Krisenroutine: wer zuerst angerufen wird, was gesagt wird, was zurückgehalten wird. In der ersten Stunde geht es um Kontrolle und Dokumentation, nicht um Erklärungen.
Eine öffentliche Erklärung steht am Ende und ist meist eine kurze, sachliche Berichtigung. Alles Längere wiederholt den Fehler vor mehr Menschen.
Follower Zahlen sind der falsche Maßstab für Social Media für Steuerberater. Wir betrachten vier Dinge: Speicherungen und Weiterleitungen datierter Beiträge, Profilbesuche, Klicks auf den Profillink und die Frage, ob die Angaben noch stimmen. Den Link versehen wir mit UTM Parametern, damit Sie sehen, über welchen Kanal ein Besuch auf Ihrer Kontaktseite begann; der UTM Generator erstellt sie ohne Anmeldung.
Wie viele Gespräche zu Mandaten werden, ergibt sich aus Ihren eigenen Unterlagen, nicht von uns. Zum Monatsende erhalten Sie eine kurze Notiz: welcher Beitrag ablief, was berichtigt wurde, welches falsche Profil gemeldet wurde und was ansteht. Die Notiz ist ein Pflegeprotokoll, keine Verkaufspräsentation. Sie kommt ohne Diagramme und Quoten aus und umfasst wenige Zeilen, die ein Partner in einer Minute lesen kann. Sie beantwortet die Frage, ob die Profile richtiger und geordneter sind als im Vormonat.
Diese sechs Fehler sehen wir bei Kanzleiprofilen am häufigsten, und jeder hat eine einfache Alternative.
Allen sechs liegt die Gewohnheit zugrunde, das Profil als Verkaufskanal zu sehen. Lässt man sie los, wird Social Media für Steuerberater schlicht und es werden die meisten übrigen Entscheidungen einfach: Enthält ein Beitrag keinen Mandanten, keinen Preis und kein Versprechen, trägt er meist wenig Risiko. Eine kurze Checkliste vor der Veröffentlichung fängt den Rest ab: Ist jedes Datum belegt, ist ein Mandant erkennbar, verspricht ein Satz ein Ergebnis, hat der benannte Partner freigegeben? Stimmt eine Antwort nicht, wartet der Beitrag.
Ob eine Agentur Ihren Beruf versteht, erkennen Sie in einem Gespräch. Fragen Sie, welche Vorschriften sie gelesen hat, welche Inhalte sie ablehnt und wer jeden Beitrag freigibt. Ein Angebot, das Follower, Reichweite oder neue Mandate verspricht, ist für eine Kanzlei der falsche Anfang. Zum Vergleich sehen Sie, wie derselbe Rahmen für die Steuerberater Website gilt, auf die Profile verweisen, und für Social Media für Anwälte.
Wir geben keine Rechtsberatung; wir lesen die Regeln mit Ihnen und benennen, was Ihre Kammer bestätigen sollte. Senden Sie uns Ihre Profillinks über die Kontaktseite, dann prüfen wir sie gemeinsam und schreiben einen Umfang.
Der Preis hängt von der Zahl der Profile und Plattformen, der Zahl der Partner und Mitarbeiter, den Sprachen und der Beobachtungshäufigkeit ab; die aktuellen Pakete stehen im Preisbereich. Den allgemeinen Rahmen finden Sie unter Social Media Betreuung, wie Ihre Kanzlei in KI Antworten erscheint unter KI Sichtbarkeit, andere Branchen in unseren Referenzen. Bezahlte Reichweite ist, wo Berufsrecht und Kammer sie zulassen, ein eigener Umfang unter Meta Ads Betreuung.
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