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In Google Discover erscheinen: Bilder, Titel und Bericht erklärt

Talha Aslan 16 Minuten Lesezeit 2 Aufrufe

Kurze Antwort

Wie erscheinen Sie in Google Discover?

Google Discover zeigt Ihre Seite nur, wenn sie indexiert ist, die Inhaltsrichtlinien für Discover einhält, ein großes Bild mit mindestens 1200 Pixeln Breite bietet und die Einstellung max-image-preview:large nutzt. Damit sind Sie berechtigt. Allerdings garantiert Google keine Anzeige, denn das Interesse der Nutzer entscheidet.

Alle Details und Beispiele finden Sie weiter unten im Beitrag

In diesem Leitfaden teilen wir, Talha Aslan und Team, die Checkliste aus unserer Praxis. Zunächst erklären wir, wie Google Discover funktioniert. Danach gehen wir Bilder, Überschriften und Berichte Schritt für Schritt durch. Alle technischen Regeln stammen aus der offiziellen Discover Dokumentation von Google.

Was ist Google Discover und wie unterscheidet es sich von der Suche?

Google Discover ist ein Feed, der Inhalte nach den Interessen einer Person empfiehlt, ganz ohne Suchanfrage. Sie finden ihn in der Google App und auf der mobilen Google Startseite. Das heißt, der Nutzer tippt nichts ein; das System schätzt sein Interesse.

In der klassischen Suche ranken Sie für ein Keyword. Discover kennt kein Keyword. Deshalb zählen Überschrift, Bild und thematische Relevanz viel stärker. Andererseits nutzt Discover laut Google viele derselben Signale für hilfreiche Inhalte wie die Suche.

  • Suche: Der Nutzer fragt, Sie antworten.
  • Discover: Das System schlägt vor, der Nutzer sieht eine Karte.
  • Suchtraffic ist recht planbar, Discover Traffic schwankt.

Kurz gesagt ersetzt Discover die Suche nicht. Betrachten Sie es als zusätzlichen Kanal neben Ihrem organischen Traffic.

Diese Trennung erleichtert auch das Erwartungsmanagement. Zum Beispiel wundert sich niemand über Schwankungen, wenn Sie Discover als eigene Zeile berichten. Zudem wird das stetige Wachstum aus der Suche besser sichtbar.

Braucht Google Discover spezielle Tags oder strukturierte Daten?

Nein. Laut Google ist eine Seite automatisch berechtigt, sobald sie im Index steht und die Inhaltsrichtlinien erfüllt. Es gibt kein Antragsformular und keinen speziellen Code für Discover.

Trotzdem bleibt Arbeit für Sie. Zum Beispiel bestimmen die Einstellung für die Bildvorschau und das og:image Tag, wie Ihre Karte aussieht. Lesen Sie „keine speziellen Tags“ also nicht als „keine technische Vorbereitung“.

Prüfen Sie zuerst den Indexstatus. Steht eine Seite nicht im Index, spielt Discover gar keine Rolle. Falls Sie neu im Tool sind, erklärt unsere Search Console Anleitung für Einsteiger die wichtigsten Ansichten.

Nutzen Sie dafür das Tool zur URL Prüfung. Ist die Seite indexiert und der Livetest sauber, gehen Sie zu Bildern und Vorschau über. So arbeiten Sie der Reihe nach und vermeiden unnötige Änderungen.

Warum ist die Bildgröße in Google Discover so wichtig?

Discover Karten sind visuell. Laut Google können große Bilder mehr Klicks bringen, und Google nennt klare technische Vorgaben. Daher ist das Bild oft der schnellste Hebel.

  1. Nutzen Sie Bilder mit mindestens 1200 Pixeln Breite.
  2. Halten Sie die Gesamtauflösung über 300.000 Pixeln.
  3. Wählen Sie das Seitenverhältnis 16x9.
  4. Zeigen Sie ein Bild, das den Inhalt darstellt, nicht Ihr Logo.
  5. Vermeiden Sie Bilder mit viel Text.

Wenn Sie Bilder selbst zuschneiden, halten Sie das wichtigste Detail im Querformat. Außerdem verweisen Sie im og:image Tag auf die zugeschnittene Version. Dann muss Google nicht raten, welches Bild es nehmen soll.

Vergessen Sie dabei die Ladezeit nicht. Ein großes Bild muss keine schwere Datei sein. Zu Komprimierung und Formaten lesen Sie unseren Beitrag Bilder für Websites optimieren.

Wie aktivieren Sie die große Bildvorschau?

Die Regel max-image-preview:large steht im Robots Meta Tag. Die Dokumentation zum Robots Meta Tag nennt drei Werte. Der Wert „none“ zeigt keine Vorschau. Mit „standard“ erlaubt Google eine Vorschau in Standardgröße. Erst „large“ erlaubt eine Vorschau bis zur vollen Breite des Viewports.

Diese Regel gilt für die Websuche, Google Bilder und Discover. Somit wirkt eine einzige Einstellung auf drei Oberflächen. Sie können die Regel mit Kommas im Robots Meta Tag ergänzen oder über den HTTP Header X-Robots-Tag senden.

Achten Sie auf Konflikte. Gibt es auf derselben Seite eine strengere Regel, wendet Google die strengere an. Zum Beispiel schreibt ein Plugin „standard“, während das Theme „large“ ausgibt. Prüfen Sie deshalb den Quelltext und lassen Sie nur eine Quelle übrig.

Google nennt außerdem AMP als Weg zu großen Vorschauen. Allerdings raten wir davon ab, AMP nur dafür einzurichten. Die Metaregel ist deutlich einfacher.

Öffnen Sie nach der Änderung den Quelltext einiger Beispielseiten. Nutzen Sie ein Cache Plugin, leeren Sie zuerst den Cache. Sonst sehen Sie eine alte Version und ziehen falsche Schlüsse.

Wie schreiben Sie eine Überschrift für Google Discover?

Google wünscht Titel, die den Kern des Inhalts erfassen. Titel, Snippet und Bild sollen die Seite korrekt darstellen. Neugier ist erlaubt, Irreführung nicht.

Nehmen wir ein Beispielszenario. Ein Möbelhändler titelt „Alle, die diesen Fehler gemacht haben, bereuen es“. Die Karte bekommt vielleicht Klicks. Hält die Seite das Versprechen aber nicht, gehen Leser schnell wieder. Ein Titel wie „Wie messen Sie ein kleines Wohnzimmer vor dem Sofakauf aus?“ ist ehrlich und trotzdem interessant.

  • Verstecken Sie die Kernaussage nicht.
  • Nennen Sie konkreten Nutzen statt Superlative.
  • Halten Sie Titel und Text im Einklang.

Um Entwürfe zu vergleichen, nutzen Sie unseren Headline Analyzer. Für allgemeine Regeln zum Title Tag hilft zudem unser Beitrag Meta Title und Meta Description schreiben.

Warum schadet Clickbait in Google Discover?

Die Discover Dokumentation bittet ausdrücklich darum, Clickbait und ähnliche Taktiken zu vermeiden. Dazu zählen irreführende Vorschauen und das Zurückhalten wichtiger Informationen, um Klicks zu erzwingen. Zudem rät Google von reißerischer Sprache ab, die Neugier, Schock oder Empörung ausnutzt.

Die praktische Folge ist einfach. Selbst wenn Sie kurzfristig Klicks gewinnen, empfiehlt das System Sie womöglich seltener. Außerdem hat Discover eigene Inhaltsrichtlinien. Verstöße können zu manuellen Maßnahmen führen, die Sie in der Search Console unter Sicherheit und manuelle Maßnahmen sehen.

Stellen Sie sich beim Titeltest also eine Frage. Findet der Leser nach dem Klick, was wir versprochen haben? Falls nicht, ändern Sie den Titel. Kurz gesagt sind ehrliche Titel sicherer für Richtlinien und Vertrauen.

Ein weiteres Beispielszenario: Ein Deko Blog nutzt eine Weile reißerische Titel, und die Klickrate steigt. Dann springen Leser ab, und die Impressionen sinken. Kehrt der Blog zu ehrlichen Titeln zurück, beruhigt sich die Lage allmählich. Das ist keine Garantie. Dennoch zeigt dieses typische Muster, dass Ehrlichkeit der festere Boden ist.

Welche Inhalte erscheinen häufiger in Google Discover?

Google hebt drei Eigenschaften hervor: aktuelle Inhalte, Inhalte mit guter Erzählweise und Inhalte mit eigenen Einsichten. Zudem empfiehlt Google eine starke Nutzererfahrung auf der Seite.

Auch ältere Inhalte können erscheinen. Laut Google kann ein älterer Artikel auftauchen, wenn er zum Interesse einer Person passt. Daher haben auch Ihre zeitlosen Leitfäden eine Chance im Feed.

Manche Arten empfiehlt Discover womöglich gar nicht. Google nennt Bewerbungen, Petitionen, Formulare, Code Repositorys und Satire ohne Kontext. Erwarten Sie also nicht, dass eine Formularseite in Discover erscheint.

Eigene Einsichten hängen an Erfahrungssignalen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Leitfaden zu E-E-A-T.

Eigene Einsicht ist Wissen aus der Praxis, das sonst niemand hat. Zum Beispiel bietet ein Architekturbüro echten Mehrwert, wenn es Genehmigungshürden aus eigenen Projekten schildert. Allgemeine Artikel, die bekannte Fakten wiederholen, gehen dagegen in der Masse unter.

Beeinflusst die Nutzererfahrung die Sichtbarkeit in Discover?

Ja. Google zählt eine gute Nutzererfahrung zu den empfohlenen Praktiken. Discover Traffic kommt fast ausschließlich von Mobilgeräten. Folglich verliert eine langsame oder springende Seite den Leser, der auf Ihre Karte getippt hat.

In der Praxis prüfen Sie drei Punkte. Erstens laden Sie das Hauptbild schnell. Zweitens verhindern Sie, dass Inhalte beim Laden springen. Schließlich prüfen Sie, ob Eingaben ohne Verzögerung reagieren.

Diese Messwerte heißen zusammen Core Web Vitals. LCP, INP und CLS erklären wir in unserem Beitrag zu Core Web Vitals. Trotzdem sollten Sie sich nicht auf eine Kennzahl versteifen. Ziel ist angenehmes Lesen.

Außerdem bremsen aufdringliche Popups mobil stark. Reduzieren Sie Fenster, die direkt nach dem Laden den Bildschirm verdecken. Ebenso sollten Sie die Werbedichte im Blick behalten, denn zu viele Anzeigen stören den Lesefluss.

Wo finden Sie den Google Discover Bericht in der Search Console?

Die Search Console bietet unter Leistung einen eigenen Bericht für Discover. Die offizielle Hilfeseite heißt auf Englisch Performance report (Discover). Sie zeigt Impressionen, Klicks und durchschnittliche CTR.

Allerdings sieht nicht jede Property diesen Bericht. Laut Google erscheint er erst, wenn eine Property eine Mindestzahl an Impressionen in Discover erreicht. Den genauen Schwellenwert nennt Google nicht. Fehlt der Bericht, ist das also kein Fehler; Ihre Website hat die Schwelle vielleicht noch nicht erreicht.

Laut Discover Dokumentation umfasst der Bericht die letzten 16 Monate. Er enthält zudem Discover Traffic aus Chrome. So verfolgen Sie die Sichtbarkeit über alle Oberflächen an einer Stelle.

Sie können außerdem nach Seite, Land und Gerät filtern. Zum Beispiel hilft Ihnen das Land mit den meisten Impressionen bei der Planung von Themen und Sprache.

Wie lesen Sie den Bericht für Discover richtig?

Beginnen Sie auf Seitenebene. Schauen Sie, welche URLs Impressionen erhalten. Danach notieren Sie, was diese Seiten gemeinsam haben: Thema, Bildstil und Titelmuster.

Was Sie sehenMögliche BedeutungWas Sie tun
Viele Impressionen, wenige KlicksDie Karte zieht nichtBild und Titel überarbeiten
Plötzlicher Anstieg, dann AbfallKurzes Interesse am ThemaAls natürliche Welle akzeptieren
Gar kein BerichtMindestschwelle nicht erreichtListe der Voraussetzungen prüfen
Ein Thema taucht ständig aufStarkes LeserinteresseDieses Thema vertiefen
Plötzlicher, dauerhafter EinbruchMögliches Richtlinien oder TechnikproblemManuelle Maßnahmen und Robots Regeln prüfen

Diese Tabelle ist keine Diagnose, sondern nur ein Startpunkt. Statt auf einen einzelnen Wert zu reagieren, bewerten Sie mehrere Signale zusammen.

Vergleichen Sie mindestens Monat für Monat. Zum Beispiel stellen Sie diesen Monat dem Vormonat und dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gegenüber. Dann trennen Sie saisonales Interesse von Problemen Ihrer Website.

Warum schwankt der Traffic aus Google Discover so stark?

Google sagt klar, dass Discover Traffic weniger planbar ist als Suchtraffic über Keywords. Deshalb empfiehlt Google, Discover als Ergänzung zu sehen.

Zu den Ursachen zählen veränderte Nutzerinteressen, Änderungen bei den Inhaltsarten in Discover und Updates der Suche. Zudem weist Google darauf hin, dass sich der Traffic auch ohne Bezug zu Qualität oder Veröffentlichungsfrequenz ändern kann.

Geraten Sie also wegen einer schwachen Woche nicht in Panik. Betrachten Sie zuerst den langfristigen Trend. Wie Core Updates Discover beeinflussen, beschreiben wir im Beitrag Discover Core Update; hier wiederholen wir das nicht.

Was tun Sie zuerst, wenn der Discover Traffic sinkt?

Schließen Sie zuerst technische und richtlinienbezogene Ursachen aus. Danach wenden Sie sich den Inhalten zu. So vermeiden Sie unnötige Änderungen.

  1. Prüfen Sie die Search Console auf manuelle Maßnahmen.
  2. Kontrollieren Sie die Robots Regel im Quelltext.
  3. Stellen Sie sicher, dass og:image auf das richtige große Bild zeigt.
  4. Suchen Sie nach plötzlichen Änderungen beim Indexstatus.
  5. Prüfen Sie, ob neue Titel ins Reißerische abgedriftet sind.

Zeigen diese Schritte nichts, ist der Rückgang vermutlich eine natürliche Welle. Prüfen Sie dann auch Ihren Suchtraffic. Sinkt auch dieser, bietet unser Leitfaden zum Traffic Einbruch in der Search Console eine breitere Methode.

Dokumentieren Sie den Rückgang. Notieren Sie Datum, betroffene Seiten und durchgeführte Prüfungen. Beim nächsten Mal haben Sie dann eine Historie zum Vergleich.

Wie wenden Sie eine Checkliste für Google Discover an?

Gehen Sie die Liste nach jeder Änderung am Template durch. Gerade Theme Updates ändern Robots und og Tags oft unbemerkt.

  • Ist die Seite indexiert, oder steht dort noindex?
  • Enthält das Robots Meta Tag die Regel für große Bildvorschau?
  • Kollidiert eine strengere Robots Regel damit?
  • Zeigt og:image ein großes, repräsentatives Bild im Format 16x9?
  • Hat das Bild mindestens 1200 Pixel Breite?
  • Beschreibt der Titel den Inhalt ehrlich?
  • Lädt die Seite mobil schnell und stabil?

Beispielszenario: Ein Blog unter example.com verliert nach einem Themewechsel Impressionen in Discover. Ein Blick in den Quelltext zeigt, dass das neue Theme das Logo als og:image setzt. Das Team stellt das Hauptbild des Artikels wieder her. Dieses Szenario zeigt, warum Sie die Checkliste regelmäßig nutzen sollten.

Wie beeinflussen strukturierte Daten das Discover Bild?

Google empfiehlt, ein großes, repräsentatives Bild über schema.org Markup oder das og:image Meta Tag anzugeben. Strukturierte Daten sind also nicht Pflicht. Dennoch machen sie das Bildsignal klarer.

Nutzen Sie Artikel Markup, halten Sie dessen Bildfeld im Einklang mit og:image. Sonst verweisen verschiedene Quellen auf verschiedene Bilder. Tatsächlich sehen wir oft Karten mit unerwarteten Bildern, wenn beide Felder sich widersprechen.

Wir empfehlen, das Markup an ein Template zu binden, statt es von Hand zu schreiben. Dann folgt jeder neue Beitrag derselben Regel, und Fehler nehmen ab.

Zur Prüfung eignen sich der Rich Results Test von Google oder die passenden Berichte der Search Console. Allerdings bedeutet ein bestandener Test nicht, dass Discover das Bild nutzt. Er zeigt nur, dass kein technischer Fehler vorliegt.

Wie bauen Sie einen Redaktionsplan für Discover auf?

Discover mag Aktualität, aber Sie müssen nicht alles zur Nachricht machen. Bauen Sie stattdessen einen Plan mit zwei Ebenen. Die erste Ebene sind zeitlose Leitfäden. Die zweite Ebene sind kurze, eigene Beiträge, die schnell auf Entwicklungen in Ihrer Branche reagieren.

Zum Beispiel kann ein Softwareanbieter seine Einrichtungsanleitungen pflegen und bei einer neuen Funktion einen kurzen Erfahrungsbericht veröffentlichen. Somit entstehen Inhalte für Suche und Discover zugleich.

Machen Sie die Veröffentlichungsfrequenz nicht zum Selbstzweck. Laut Google kann sich der Traffic aus Gründen ändern, die nichts mit der Frequenz zu tun haben. Qualität zählt also mehr als Menge.

Ergänzen Sie außerdem jeden Eintrag im Plan um ein Bildkonzept. Das heißt, Sie legen vorab fest, welches Foto Sie aufnehmen oder vorbereiten. Diese kleine Gewohnheit verhindert, dass Sie am Veröffentlichungstag auf ein Logo ausweichen.

Können ältere Beiträge erneut in Google Discover erscheinen?

Ja. Laut Google können ältere Inhalte in Discover erscheinen, wenn sie zum Interesse einer Person passen. Betrachten Sie Ihr Archiv deshalb als Kapital, nicht als Last.

Ändern Sie beim Aktualisieren nicht nur das Datum. Erneuern Sie die Fakten, bringen Sie das Bild auf Discover Maß und halten Sie den Titel im Einklang mit dem Inhalt. Diese Arbeit folgt derselben Logik wie der Kampf gegen Content Decay. Die Methode beschreiben wir im Beitrag Content Decay erkennen.

Wählen Sie zur Priorisierung Beiträge, die früher gut liefen und dann nachgelassen haben. Danach prüfen Sie deren Bilder und Titel anhand der Regeln oben. So fließt Ihre knappe Zeit in Seiten mit dem größten Potenzial.

Welche Informationen zeigt eine Karte in Google Discover?

Eine Discover Karte zeigt meist ein Bild, einen Titel und den Namen des Publishers. Leser schauen wenige Sekunden darauf und entscheiden. Deshalb müssen diese drei Elemente zusammenpassen.

Spricht der Titel etwa von einem Rezept, das Bild zeigt aber einen Bürotisch, scrollen Leser verwirrt weiter. Ebenso müssen Bild und Titel das Vertrauen tragen, wenn Ihre Marke wenig bekannt ist.

  • Bild: erzählt die Geschichte auf einen Blick.
  • Titel: ergänzt das Bild, statt es zu wiederholen.
  • Websitename: einheitlich und wiedererkennbar.

Prüfen Sie auch, wie Ihr Websitename in den Suchergebnissen erscheint. Ein uneinheitlicher Name wirkt auch auf der Karte unruhig. Kurz gesagt: Sehen Sie die Karte als kleines Schaufenster und nutzen Sie ehrliche Sprache statt Werbesprache.

Welche praktischen Regeln helfen bei der Bildauswahl?

Das Motiv zählt so viel wie die technischen Werte. Google rät von allgemeinen Bildern wie Logos und von textlastigen Bildern ab. Darüber hinaus helfen einige Regeln aus der Praxis.

  1. Zeigen Sie das echte Motiv statt abstrakter Symbole.
  2. Platzieren Sie das Hauptelement nahe der Bildmitte.
  3. Bevorzugen Sie eigene Fotos.
  4. Verwenden Sie dasselbe Bild nicht in mehreren Beiträgen.
  5. Wählen Sie Dateinamen und Alt Texte passend zum Thema.

Eigene Bilder stützen das Signal eigener Einsichten. Andererseits sind Stockfotos nicht verboten. Nutzen allerdings Tausende Websites dasselbe Motiv, sticht Ihre Karte nicht hervor.

Setzen Sie KI Bilder ein, achten Sie darauf, dass sie den Inhalt nicht falsch darstellen. Zum Beispiel schadet eine erfundene Ansicht eines echten Produkts dem Vertrauen. Schließlich prüfen Sie vor der Veröffentlichung, wie das Bild auf dem Smartphone zugeschnitten wird.

Was unterscheidet Discover von Google News?

Discover und Google News werden oft verwechselt, sind aber getrennte Oberflächen. News ist ein Produkt für Nachrichteninhalte. Discover dagegen empfiehlt jede Art von Inhalt nach Interesse.

Folglich müssen Sie keine Nachrichtenseite sein, um in Discover zu erscheinen. Auch ein E-Commerce Blog, eine Beraterseite oder der Blog eines lokalen Betriebs kann auftauchen. Entscheidend ist, ob der Inhalt zum Interesse einer Person passt.

MerkmalGoogle DiscoverKlassische Suche
AuslöserInteresse des NutzersSuchanfrage
TrafficmusterSchwankend, plötzliche SpitzenStabiler
Rolle des BildesEntscheidendUnterstützend
Bericht in der Search ConsoleLeistung (Discover)Leistung (Suchergebnisse)

Die Tabelle zeigt, warum Sie beide Kanäle getrennt messen sollten. Dann verzerrt eine Schwankung in Discover nicht Ihre Sicht auf den Suchbericht.

Wie halten Sie Besucher aus Discover auf Ihrer Website?

Ein Besucher aus Discover sieht Ihre Website oft zum ersten Mal. Daher entscheidet der erste Bildschirm, ob er bleibt. Das wichtigste Ziel lautet, das Versprechen der Karte sofort einzulösen.

Setzen Sie zunächst die versprochene Antwort in den ersten Absatz. Dann bieten Sie einen natürlichen nächsten Schritt an, etwa einen passenden Leitfaden oder die Antwort auf eine Teilfrage.

  • Antworten Sie direkt im ersten Absatz.
  • Formulieren Sie Zwischentitel als Fragen.
  • Setzen Sie interne Links mit Kontext.
  • Nutzen Sie mobil eine gut lesbare Schriftgröße.

Drängen Sie Besucher andererseits nicht sofort in ein E-Mail Formular. Sie haben noch kein Vertrauen aufgebaut. Geben Sie zuerst Mehrwert und bauen Sie dann die Beziehung auf.

So kann aus einem einmaligen Besuch über Discover ein wiederkehrender Leser werden. Dieser Wandel ist der solideste Weg, schwankenden Traffic wertvoll zu machen.

Welche Ziele sollten Sie für Discover festlegen?

Klickziele für Discover können in die Irre führen, weil der Traffic schwankt. Stattdessen empfehlen wir Prozessziele. Zum Beispiel ist das korrekte Bildformat in jedem neuen Beitrag ein messbares Ziel.

Ein Beispiel für Ziele: Alle Templates nutzen die große Bildvorschau. Jeder Beitrag hat ein eigenes Hauptbild. Jeder Titel durchläuft vor der Veröffentlichung eine Checkliste. Diese Ziele steuern Sie selbst, über Impressionen entscheidet Google.

Verfolgen Sie auch Ergebniskennzahlen, aber lesen Sie diese als Monatstrend. Werten Sie eine Tagesspitze nicht als Erfolg und eine schwache Woche nicht als Misserfolg.

Zudem lohnt es sich, Besucher aus Discover in Ihrem Analysetool als eigenes Segment zu beobachten. Dann sehen Sie, ob dieser Traffic Ihrem Geschäft wirklich hilft. Zusammengefasst richtet sich die Messung auf das System, nicht auf die Welle.

Welche Fehler passieren in Google Discover häufig?

Die meisten Fehler aus unserer Praxis sind Gewohnheiten, keine technischen Defekte. Vergleichen Sie die folgende Liste mit Ihrer Website.

  • Dasselbe allgemeine Bild oder Logo in jedem Beitrag.
  • Großer Text direkt auf dem Bild.
  • Im Titel die Kernaussage verstecken.
  • Die Robots Regel einem Plugin überlassen und nie prüfen.
  • Die gesamte Strategie nach einem kurzen Rückgang umwerfen.

Meist finden Sie diese Fehler in wenigen Stunden Prüfung. Damit die Korrektur hält, sollten Sie sie allerdings auf Template Ebene lösen.

Zum Beispiel können Sie das Hauptbild zum Pflichtfeld machen und Redakteure warnen, wenn die Breite unter 1200 Pixeln liegt. Dann hängt die Regel am System, nicht am Gedächtnis. Solche Leitplanken bevorzugen wir auch bei unseren Kunden.

Wann brauchen Sie professionelle Hilfe bei Google Discover?

Ist Ihre Checkliste sauber und kommen trotzdem keine Impressionen aus Google Discover, oder erleben Sie einen plötzlichen dauerhaften Verlust, hilft ein Blick von außen. Bei Websites mit vielen Autoren und Templates dauert die Ursachensuche oft lange.

Diesen Prozess können wir auf Ihrer Website übernehmen. Als Talha Aslan und Team prüfen wir Templates, Bilder und Titel und verfolgen die Änderungen in der Search Console. Den Umfang sehen Sie auf unserer Seite zur SEO Beratung. Rankings oder Impressionen in Discover versprechen wir nicht, denn Google verspricht sie niemandem.

Meist beginnen wir mit einer technischen Prüfung der Templates. Danach bewerten wir Bild und Titelqualität der jüngsten Beiträge und erstellen eine priorisierte Aufgabenliste. Diese teilen wir mit Ihrem Team und verfolgen die Umsetzung gemeinsam.

Wünschen Sie einen klaren Fahrplan, können Sie ein Angebot für SEO Beratung anfragen. Dann ist von Anfang an klar, welche Schritte bei Ihnen und welche bei uns liegen. Möchten Sie selbst vorgehen, wiederholen Sie diese Checkliste jedes Quartal.

Grundlagen: Was ist Online Marketing? Arten, Beispiele und Vorgehen auf einer Seite, mit einem interaktiven Film durch das Gehirn.

Häufig gestellte Fragen

Kann man sich bei Google Discover bewerben?
Nein, für Discover gibt es kein Antragsformular. Laut Google ist eine Seite automatisch berechtigt, sobald sie indexiert ist und die Inhaltsrichtlinien für Discover einhält. Allerdings garantiert die Berechtigung keine Anzeige, denn das System empfiehlt Inhalte nach den Interessen der Nutzer. Prüfen Sie daher zuerst Indexstatus und Richtlinien.
Wie groß sollte ein Bild für Google Discover sein?
Das Bild sollte mindestens 1200 Pixel breit sein. Google empfiehlt außerdem eine Gesamtauflösung über 300.000 Pixeln und ein Seitenverhältnis von 16x9. Zudem sollten Sie die große Bildvorschau im Robots Meta Tag erlauben und statt Ihres Logos ein Bild wählen, das den Inhalt zeigt.
Warum sehe ich den Discover Bericht in der Search Console nicht?
Der Bericht erscheint erst, wenn Ihre Property eine Mindestzahl an Impressionen in Discover erreicht. Den genauen Schwellenwert nennt Google nicht. Ein fehlender Bericht ist also kein Fehler; Ihre Website hat vielleicht noch zu wenige Impressionen. Prüfen Sie die Voraussetzungen und schauen Sie später erneut nach.
Warum ist mein Discover Traffic plötzlich gesunken?
Discover Traffic schwankt von Natur aus. Google nennt veränderte Nutzerinteressen, neue Inhaltsarten in Discover und Updates der Suche als mögliche Ursachen. Schließen Sie trotzdem zuerst technische Probleme aus und prüfen Sie manuelle Maßnahmen, Robots Regel und og:image. Ist alles sauber, beobachten Sie den Trend einige Wochen.
Brauchen Sie AMP für Discover?
Nein, AMP ist keine Pflicht. Google nennt AMP als eine Option für große Bildvorschauen, doch die passende Regel im Robots Meta Tag erfüllt denselben Zweck. Für die meisten Websites ist die Metaregel einfacher und leichter zu pflegen. Achten Sie zudem darauf, dass keine strengere Regel damit kollidiert.
Gibt es einen garantierten Weg in Discover?
Nein, einen garantierten Weg gibt es nicht. Google sagt klar, dass die Berechtigung keine Anzeige garantiert, und auch wir versprechen das nicht. Sie können die technischen Voraussetzungen erfüllen, ehrliche Titel schreiben, starke Bilder nutzen und eigene Inhalte veröffentlichen. Das erhöht Ihre Chancen; die Entscheidung trifft Google.
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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