Google Unternehmensprofil gesperrt: Ursachen und Lösung

Google Unternehmensprofil gesperrt: Was bedeutet das?
Ist Ihr Google Unternehmensprofil gesperrt, hat Google Ihren Eintrag wegen eines Verstoßes gegen die Richtlinien aus Maps und Suche genommen. Kunden finden Ihr Unternehmen dort dann nicht mehr. In vielen Fällen können Sie trotzdem Einspruch einlegen, Nachweise senden und eine erneute Prüfung beantragen.
In diesem Ratgeber erklären Talha Aslan und unser Team die häufigsten Ursachen, den Ablauf des Einspruchs und die typischen Fehler während der Wartezeit. Allerdings sagen wir von Anfang an klar: Niemand kann eine Wiederherstellung garantieren. Denn die Entscheidung liegt allein bei Google.
Alle Angaben stützen sich auf die offiziellen Richtlinien für Unternehmensprofile und die Hilfeseite zu gesperrten Profilen. Menünamen und Fristen können sich nämlich ändern. Dann prüfen Sie daher die aktuellen Details auf diesen Seiten.
Google Unternehmensprofil gesperrt oder eingeschränkt: Wo liegt der Unterschied?
Beide Situationen sehen ähnlich aus, wirken aber unterschiedlich. Bei einer Sperrung dagegen verschwindet das gesamte Profil. Eine Einschränkung betrifft meist einzelne Elemente, zum Beispiel ein Foto, einen Beitrag oder eine Änderung von Name und Adresse. Google erklärt diese Trennung auf einer eigenen Hilfeseite.
Deshalb sollten Sie zuerst genau lesen, welchen Status Ihr Profil hat. Denn der Weg zum Einspruch ist nicht in jedem Fall gleich. Zudem können die einspruchsfähigen Themen von Ihrer Region abhängen.
| Status | Was passiert | Erster Schritt |
|---|---|---|
| Gesperrt oder deaktiviert | Das ganze Profil verschwindet | Verstoßgrund lesen, dann das Einspruchstool nutzen |
| Inhaltliche Einschränkung | Ein Foto, Beitrag oder eine Änderung wird abgelehnt | Das abgelehnte Element an die Richtlinien anpassen |
| Einschränkung des Kontos | Ihre Profile gehen offline, neue Profile sind nicht möglich | Grund prüfen und Einspruch einlegen, kein neues Profil anlegen |
| Nicht verifiziert | Das Profil existiert, Sie haben aber keine volle Kontrolle | Eine der Verifizierungsmethoden abschließen |
Zum Beispiel ist Ihr Profil nicht gesperrt, wenn nur ein neues Titelbild abgelehnt wurde. Dann tauschen Sie einfach das Foto aus, statt einen neuen Eintrag anzulegen.
Warum ist Ihr Google Unternehmensprofil gesperrt? Die häufigsten Ursachen
Google prüft Einträge anhand seiner Richtlinien. Diese Probleme sehen wir in der Praxis am häufigsten:
- Keywords, Slogans oder Leistungsbeschreibungen im Firmennamen.
- Ein virtuelles Büro, ein gemeinsames Postfach oder eine Adresse ohne Kundenverkehr.
- Eine sichtbare Privatadresse bei einem Unternehmen mit Servicegebiet.
- Mehrere Profile für dasselbe Unternehmen oder denselben Standort.
- Ein Unternehmen, das nicht existiert oder nicht zulässig ist.
- Häufige Änderungen an wichtigen Angaben in kurzer Zeit.
Diese Liste ist nicht vollständig. Der Link zur Richtlinie, den Google beim Verstoß anzeigt, ist die zuverlässigste Quelle für Ihren Fall. Außerdem lesen Sie ihn also, bevor Sie etwas einreichen.
In den nächsten Abschnitten gehen wir jede Ursache einzeln durch. Somit können Sie schnell ausschließen, was nicht auf Sie zutrifft.
Kann ein Keyword im Firmennamen zu einem gesperrten Google Unternehmensprofil führen?
Ja, das gehört allerdings zu den häufigsten Fehlern. Laut Richtlinien soll der Name dem entsprechen, was Kunden in der Realität sehen: Schild, Website und Geschäftspapiere. Außerdem gehören Slogans, Telefonnummern, URLs, Öffnungszeiten und Leistungsbeschreibungen nicht in den Namen.
Ein Beispielszenario: Ein Friseursalon namens "Stern Haarstudio" ändert den Eintrag in "Stern Haarstudio | Beste Haarfarbe Innenstadt". Konkret wirkt diese Änderung wie ein Versuch, besser zu ranken, und gefährdet das Profil.
Halten Sie den Namen stattdessen schlicht. Zudem beschreiben Sie Ihre Leistungen in der Kategorie, in der Leistungsliste und in der Beschreibung. So halten Sie die Regeln ein und bleiben trotzdem auffindbar.
Taktiken fürs Ranking behandeln wir in eigenen Ratgebern und wiederholen sie hier nicht. Also lesen Sie dazu unseren Google Maps SEO Ratgeber und die 7 Tipps für ein besseres Maps Ranking.
Warum verursachen virtuelle Büros und Postfachadressen Probleme?
Zunächst akzeptieren die Richtlinien keine Postfächer an entfernten Orten. Die Adresse im Profil muss ein Ort sein, an dem Kunden oder Mitarbeiter tatsächlich anzutreffen sind.
Für Coworking Räume gelten strengere Bedingungen. Die Hilfeseite verlangt dauerhafte Beschilderung, einen Empfang für Kunden während der Öffnungszeiten und Personal vor Ort. Ein gemieteter Schreibtisch nur für die Adresse reicht daher meistens nicht.
Stellen Sie sich diese Fragen:
- Können Kunden diese Adresse besuchen und jemanden von Ihrem Unternehmen treffen?
- Hängt am Standort ein dauerhaftes Schild mit Ihrem Firmennamen?
- Arbeitet dort während Ihrer angegebenen Zeiten jemand?
- Zeigen Rechnungen und Gewerbeanmeldung dieselbe Adresse?
Lautet eine Antwort nein, sollten Sie die Adresse ausblenden oder an einen echten Standort wechseln. Allerdings dürfen nur Unternehmen mit Servicegebiet die Adresse ausblenden. Daher prüfen Sie Ihre Eignung deshalb zuerst anhand der Richtlinien.
Wer von zu Hause arbeitet und keine Kunden empfängt, riskiert auch mit einer öffentlichen Privatadresse einen Verstoß. Dann ist das Ausblenden der sichere Weg.
Muss ein Unternehmen mit Servicegebiet seine Adresse zeigen?
Unternehmen mit Servicegebiet fahren zum Kunden, zum Beispiel Installateure, Umzugsfirmen oder mobile Reparaturdienste. Dann arbeiten Sie von einer Wohnung aus oder empfangen keine Kunden, sollten Sie die Adresse laut Richtlinien ausblenden.
Das Problem beginnt oft so: Der Inhaber lässt die Privatadresse sichtbar, um auf der Karte zu erscheinen. Google kann das Profil dann prüfen, weil es einen Ort zeigt, den Kunden nicht besuchen können.
So gehen Sie richtig vor:
- Blenden Sie die Adresse aus, wenn keine Kunden zu Ihnen kommen.
- Legen Sie Ihr Servicegebiet realistisch fest.
- Halten Sie Telefonnummer und Öffnungszeiten aktuell.
- Tragen Sie nur Gebiete ein, die Sie wirklich erreichen.
Eine Stadt, die zwei Stunden entfernt liegt, schadet zum Beispiel der Kundenerfahrung und der Glaubwürdigkeit des Profils. Stimmige Angaben helfen zudem Google und Ihren Kunden. Außerdem helfen sie Ihnen, falls Sie Einspruch einlegen müssen.
Sind zwei Profile für ein Unternehmen verboten?
Laut Richtlinien soll jeder Unternehmensstandort nur ein Profil haben. Ein zweites Profil für dieselbe Adresse ist ein Duplikat, und beide Einträge können Probleme bekommen.
Dieser Fehler beginnt allerdings oft mit guten Absichten. Eine frühere Agentur verliert zum Beispiel den Zugriff auf das erste Profil, und der Inhaber legt ein neues an. Somit entstehen zwei Einträge für ein Unternehmen.
Ist das bei Ihnen passiert, gehen Sie so vor:
- Versuchen Sie, den Zugriff oder die Inhaberschaft des ursprünglichen Profils zurückzubekommen.
- Lesen Sie die Hilfeseiten zum Entfernen oder Zusammenführen von Duplikaten.
- Suchen Sie nach Ihrem Unternehmen, bevor Sie etwas Neues anlegen.
Auch Firmen mit mehreren Filialen brauchen eine klare Struktur. Also braucht jede echte Filiale eigene Adresse, Telefonnummer und Beschilderung. Wer Filialen in einem Profil bündelt, bekommt Probleme, und wer für eine Filiale zwei Profile anlegt, ebenso.
Woran erkennen Sie, dass Ihr Unternehmen nicht zulässig ist?
Zunächst hält Google Einträge ohne echten Kundenkontakt nicht für zulässig. Dazu zählen Profile, die nur für Suchergebnisse entstehen, nicht existierende Unternehmen und Arten, die die Richtlinien als nicht zulässig nennen.
Außerdem nennt die Hilfeseite virtuelle Büros ohne Personal als nicht zulässig. Selbst wenn eine Adresse auf dem Papier existiert, entsteht also ein Risiko, sobald dort keine echte Tätigkeit stattfindet.
Prüfen Sie Ihre Lage mit zwei Fragen:
- Trifft Ihr Unternehmen Kunden an einem Ort oder fährt es zu ihnen?
- Haben Sie Gewerbeschein, Steuerunterlagen oder Rechnungen, die diese Tätigkeit belegen?
Können Sie beides bejahen, stehen Sie auf sicherem Boden. Falls nicht, korrigieren Sie zuerst die Struktur Ihres Unternehmens, bevor Sie ein Profil anlegen.
Bei rechtlichen oder steuerlichen Fragen zu Ihrer Anmeldung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater oder einen Anwalt. Dieser Beitrag ist daher keine Rechtsberatung.
Was tun Sie zuerst, wenn Ihr Google Unternehmensprofil gesperrt ist?
Bleiben Sie ruhig und ändern Sie nichts überstürzt. Diese ersten Schritte empfehlen wir:
- Lesen Sie die Warnung im Dashboard und alle Nachrichten von Google.
- Notieren Sie den Verstoßgrund und die verlinkte Richtlinie.
- Sichern Sie Name, Adresse, Kategorie und Telefonnummer per Screenshot.
- Vergleichen Sie diese Angaben mit Gewerbeschein und Rechnungen.
- Beheben Sie das Problem und nutzen Sie dann das Einspruchstool.
Führen Sie ein Protokoll. Außerdem schreiben Sie auf, an welchem Tag Sie was geändert, welche Unterlagen Sie hochgeladen und welche Antwort Sie erhalten haben. Somit sieht Ihr ganzes Team dieselben Informationen.
Fragen Sie außerdem, wer noch Zugriff hat. Manchmal ändert nämlich ein Kollege den Namen, und genau diese Änderung löst den Verstoß aus. Wer das Profil vor dem Einspruch immer wieder ändert, verwirrt die Prüfung. Zudem verstehen Sie also zuerst die Ursache und korrigieren Sie sie einmal.
Google Unternehmensprofil gesperrt: Wie legen Sie Einspruch ein?
Laut Hilfeseite reichen Sie den Einspruch über das Einspruchstool für Unternehmensprofile ein. Im Kern bestätigen Sie Ihr Google Konto, wählen das betroffene Profil, lesen Verstoßgrund und Richtlinienlink und senden den Einspruch ab. Details finden Sie auf der Hilfeseite.
Danach teilt Google die Entscheidung per E-Mail mit. Den Status sehen Sie auch im Tool, das anzeigt, ob der Einspruch eingegangen ist, Erfolg hatte oder abgelehnt wurde.
Bereiten Sie sich vor dem Absenden vor:
- Prüfen Sie, ob alle Angaben im Profil den Richtlinien entsprechen.
- Sammeln Sie Ihre Nachweise in einem Ordner.
- Kontrollieren Sie, ob Name und Adresse in den Unterlagen exakt zum Profil passen.
- Senden Sie einen vollständigen Einspruch.
Die Einspruchsmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Region. In manchen Regionen deckt das Tool nur gesperrte Profile ab, in anderen auch inhaltliche Einschränkungen. Also prüfen Sie die aktuellen Regeln auf der Hilfeseite.
Welche Nachweise sollten Sie für den Einspruch vorbereiten?
Nachweise zeigen, dass Ihr Unternehmen echt ist und zum Profil passt. Die Hilfeseite nennt die offizielle Geschäftsanmeldung, eine Gewerbeerlaubnis, Steuerunterlagen und Rechnungen von Versorgern wie Strom, Wasser, Telefon oder Internet. Entscheidend ist also, dass Name und Adresse zum Profil passen.
| Nachweis | Was er zeigt | Worauf Sie achten |
|---|---|---|
| Foto von Schild und Fassade | Ein echtes Unternehmen an der Adresse | Name und Hausnummer im selben Bild zeigen |
| Gewerbeerlaubnis | Eine offizielle Tätigkeit | Name und Adresse stimmen mit dem Profil überein |
| Steuer- oder Anmeldeunterlage | Ein angemeldetes Unternehmen | Aktuell und gut lesbar halten |
| Versorgerrechnung | Aktivität an der Adresse | Auf das Unternehmen und dieselbe Adresse ausgestellt |
Die Hilfeseite verlangt, Nachweise kurz nach dem Einspruch hinzuzufügen. Daher prüfen Sie die aktuelle Frist und halten Sie Ihre Dateien bereit.
Verwenden Sie niemals gefälschte Unterlagen oder bearbeitete Fotos. Das verstößt nämlich gegen die Regeln und schwächt Ihren Einspruch dauerhaft.
Wie funktioniert die Videoverifizierung und was zeigen Sie?
Zu den Verifizierungsmethoden kann ein Videoanruf in Echtzeit gehören. Laut Hilfeseite findet er nur während der Öffnungszeiten Ihres Standorts statt, und ein Mitarbeiter bittet Sie, Dinge live zu zeigen. Welche Optionen Sie sehen, hängt von Unternehmen und Standort ab. Dann lesen Sie dazu die Hilfeseite zur Verifizierung.
Im Anruf sollen Sie in der Regel Folgendes zeigen:
- Ihren Standort: Schilder außen, benachbarte Geschäfte oder ein Straßenschild.
- Ihr Eigentum: Produkte, Geräte mit Firmenmarke oder Werbematerial.
- Ihren Zugang: Mitarbeiterbereiche, die Kasse oder Schlüssel für die Räume.
Ändern Sie während der Verifizierung weder Namen noch Adresse oder Kategorie. Außerdem fordern Sie nicht ohne Grund weitere Codes an und geben Sie Codes nie weiter.
Ein praktischer Tipp: Zudem prüfen Sie vor dem Anruf Akku und Verbindung. Denn ein abgebrochener Anruf kann das Verfahren verzögern.
Bleiben Sie natürlich und antworten Sie klar. Dann sieht der Prüfer einen echten Inhaber in einem echten Unternehmen.
Wie lange dauert die Prüfung und was vermeiden Sie in der Wartezeit?
Die Hilfeseiten nennen einen Prüfzeitraum, doch er kann sich ändern. Also prüfen Sie den aktuellen Zeitraum auf der offiziellen Seite. Allerdings beschleunigt nichts, wer Einspruch um Einspruch sendet.
Vermeiden Sie in der Wartezeit Folgendes:
- Legen Sie kein neues Profil für dasselbe Unternehmen an.
- Ändern Sie Namen, Adresse oder Kategorie nicht immer wieder.
- Vertrauen Sie keinen bezahlten Angeboten mit "garantierter Wiederherstellung".
- Nutzen Sie nie das Konto oder Profil einer anderen Person.
- Versuchen Sie nicht, den Fall mit gefälschten Bewertungen oder Unterlagen zu lösen.
Die Hilfeseite sagt es klar: Daher legen Sie während der Prüfung kein neues Unternehmensprofil für dasselbe Unternehmen an. Außerdem können Sie bei einer Einschränkung des Kontos keine weiteren Profile erstellen oder beanspruchen.
Erreichen Sie Ihre Kunden in der Zwischenzeit über Website, E-Mail und andere Kanäle.
Warum ist ein neues Profil als Umgehung der Sperrung keine gute Idee?
Wer ein neues Konto oder Profil anlegt, um eine Sperrung zu umgehen, versucht die Systeme von Google zu umgehen. Das verstößt gegen die Regeln, führt oft zu einer weiteren Sperrung und schwächt den Einspruch für das ursprüngliche Profil.
Daher wirkt der schnelle Ausweg verlockend, kostet aber auf Dauer mehr. Zwei Einträge für einen Standort schaffen zudem ein Duplikatproblem.
Dieselbe Logik gilt zudem für Werbekonten. Diese Seite haben wir in unserem Ratgeber zur Sperrung von Google Ads Konten beschrieben.
Investieren Sie Ihre Zeit stattdessen in das bestehende Profil. Denn ein Einspruch mit den richtigen Nachweisen wiegt mehr als Dutzende Versuche.
Der richtige Weg ist einfach: Ursache verstehen, Unterlagen vorbereiten, über das offizielle Tool Einspruch einlegen und die Antwort abwarten.
Wie finden Sie die Ursache, wenn der Grund unklar ist?
Manchmal ist die Meldung kurz, und Sie erkennen nicht, welches Element das Problem verursacht. Dann lesen Sie Ihr Profil dann wie ein Kunde. Außerdem prüfen Sie zunächst den Namen, danach Adresse, Kategorie und Beschreibung.
Wir empfehlen diese Reihenfolge:
- Vergleichen Sie den Profilnamen mit Schild und Website.
- Fragen Sie, ob die Adresse ein Ort ist, den Kunden wirklich besuchen können.
- Bestätigen Sie, dass Telefonnummer und Website Ihnen gehören.
- Prüfen Sie, ob die Kategorie Ihre Tätigkeit korrekt beschreibt.
- Erinnern Sie sich an letzte Änderungen und ihre Daten.
Eine Sperrung entsteht oft durch mehrere kleine Abweichungen und nicht durch einen großen Fehler. Der Name ist zum Beispiel lang, die Adresse geteilt, und es gibt kein Schild. Jedes Detail wirkt einzeln harmlos, zusammen senden sie allerdings ein starkes Signal.
Schreiben Sie Ihre Notizen auf. Sie helfen Ihnen daher, im Einspruch zu erklären, was Sie korrigiert haben.
Warum sind einheitliche Angaben zu Name, Adresse und Telefon so wichtig?
Google vergleicht Ihr Profil mit Spuren aus der realen Welt. Zeigen Schild, Website und Unterlagen dieselben Angaben, wächst das Vertrauen. Weichen sie dagegen ab, entsteht Zweifel.
Schreiben Sie Name, Adresse und Telefonnummer deshalb überall gleich. Zudem halten Sie Abkürzungen, Hausnummern und Gebäudenamen einheitlich. Schon eine kleine Abweichung bei der Schreibweise kann im Einspruch Fragen aufwerfen.
Prüfen Sie diese Stellen:
- Fußzeile und Kontaktseite Ihrer Website.
- Firmenname und Adresse auf Rechnungen und Erlaubnissen.
- Unternehmensangaben in Ihren Social Media Konten.
- Schrift auf Schaufenster und Schild.
Einheitliche Angaben helfen auch der lokalen Sichtbarkeit, nicht nur dem Einspruch. Unser Google Maps SEO Ratgeber vertieft dieses Thema.
Was prüfen Sie bei einem Profil, das Sie von einer Agentur übernommen haben?
Zunächst legt oft eine Agentur, ein früherer Mitarbeiter oder ein Verwandter das Profil an. Außerdem wechselt mit der Zeit der Verwalter, und niemand weiß mehr, wer was getan hat. Genau das führt deshalb zu ungewollten Änderungen und doppelten Einträgen.
Prüfen Sie bei einem übernommenen Profil diese Punkte:
- Wem gehört das Profil und wer verwaltet es?
- Haben sich Name, Adresse oder Kategorie zuletzt geändert?
- Gibt es einen zweiten Eintrag für dasselbe Unternehmen?
- Wer hat Zugriff auf das Inhaberkonto?
Entziehen Sie früheren Verwaltern den Zugriff und begrenzen Sie die Rechte auf die nötigen Personen. Ähnliche Zugriffsprobleme sehen wir zudem bei Werbekonten. Unser Ratgeber zum Verlust des Zugriffs auf ein Meta Business Konto zeigt ein Beispiel.
Arbeiten Sie mit einer Agentur, halten Sie im Vertrag fest, dass das Profil immer Ihnen gehört.
Beeinflusst ein gesperrtes Profil Ihre Website und Ihre Werbung?
Ihr Profil ist von Ihrer Website getrennt, deshalb läuft die Seite weiter. Dennoch können lokale Suchen und Anrufe spürbar sinken. Das sehen Sie in Ihren Analytics und Suchdaten.
Ihre Werbekonten sind allerdings ein eigenes System. Nutzen Ihre Anzeigen Funktionen, die vom Profil abhängen, prüfen Sie die passenden Einstellungen und bestätigen Sie Menünamen in der offiziellen Hilfe.
Tun Sie in dieser Zeit Folgendes:
- Beobachten Sie den Verkehr aus lokalen Suchen jede Woche.
- Halten Sie Adress und Anfahrtsseite Ihrer Website aktuell.
- Zeigen Sie Ihre Kontaktdaten in Anzeigen und Social Media.
- Lassen Sie Telefon und Nachrichtenkanäle offen.
Um die Werbeleistung zu beurteilen, nutzen Sie unseren ROAS Rechner. Somit sehen Sie die Folgen des fehlenden Profils in Zahlen.
Markieren Sie Ihre Kampagnen mit unserem UTM Generator, damit Sie wissen, welcher Kanal Kunden bringt, solange das Profil offline ist.
Wie schreiben Sie die Erklärung zum Einspruch?
Halten Sie die Erklärung kurz, ehrlich und sachlich. Emotionale Worte helfen nämlich nicht. Denn der Prüfer will sehen, was Sie korrigiert haben und dass Ihr Unternehmen echt ist.
Eine gute Erklärung hat diese Teile:
- Beschreiben Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.
- Sagen Sie, wo und wie Sie Kunden treffen.
- Nennen Sie den erkannten Verstoß und was Sie korrigiert haben.
- Erklären Sie, was jeder Nachweis zeigt.
Hatte der Name zum Beispiel zusätzliche Keywords, schreiben Sie, dass Sie diese entfernt haben und der Name nun zum Schild passt. Das heißt: Also zeigen Sie, dass Sie das Problem lösen, statt es zu leugnen.
Senden Sie denselben Text nicht immer wieder. Daher reichen Sie einen sauberen, vollständigen Einspruch ein. Eine Garantie gibt es nicht, aber ein klarer Fall erleichtert die Arbeit des Prüfers.
Was tun Sie, wenn der Einspruch abgelehnt wird?
Eine Ablehnung bedeutet nicht immer das Ende, doch Sie müssen daher den Grund verstehen. Dann lesen Sie zuerst Googles Begründung und den Status im Tool, zum Beispiel abgelehnt oder nicht einspruchsfähig.
Fragen Sie sich dann:
- Stimmten Name und Adresse in Ihren Unterlagen mit dem Profil überein?
- Waren die Unterlagen aktuell und lesbar?
- Könnte das Profil noch ein Element enthalten, das gegen Regeln verstößt?
- Ist Ihre Unternehmensart wirklich zulässig?
Beheben Sie die Lücken, die Sie finden, doch legen Sie nur erneut Einspruch ein, wenn das Tool es anzeigt. Wenn nicht, nutzen Sie die Hilfe und die Community von Google.
Dennoch ist nichts sicher. Manche Profile kehren nicht zurück, weil das Unternehmen die Eignungsregeln nicht erfüllt. Dann sollten Sie die Struktur des Unternehmens an die Richtlinien anpassen.
Wie erreichen Sie Kunden, solange das Profil offline ist?
Nutzen Sie die Zeit, um die Abhängigkeit von einem einzigen Kanal zu senken. Außerdem stärken Sie die anderen Kanäle, damit Sie keine Kunden verlieren.
- Halten Sie Kontakt und Adressseite Ihrer Website aktuell.
- Prüfen Sie Zielseiten Ihrer Kampagnen und Ihren Plan für die Google Ads Verwaltung.
- Nutzen Sie Kundenbewertungen auf der Website und in Anzeigen; dieser Ratgeber zu Bewertungen in der Werbung hilft dabei.
- Informieren Sie Kunden über Ihre E-Mail Liste und Social Media Konten.
Haben Sie auch Probleme mit Bewertungen, schauen Sie sich unseren Service zum Löschen von Google Bewertungen an.
Halten Sie außerdem Ihre strukturierten Daten passend zum Profil. Mit unserem Schema Generator beschreiben Sie Ihre Unternehmensdaten auf der Website einheitlich.
Wie verhindern Sie nach der Wiederherstellung eine erneute Sperrung?
Dauerhaften Schutz erreichen Sie, indem Sie das Profil im Rahmen der Richtlinien halten. Wir empfehlen diese Checkliste:
- Nutzen Sie im Namensfeld nur den echten Firmennamen.
- Achten Sie darauf, dass Adresse, Schild und Unterlagen übereinstimmen.
- Blenden Sie die Adresse aus, wenn Sie ein Unternehmen mit Servicegebiet sind.
- Geben Sie Profilzugriff nur an Personen, denen Sie vertrauen.
- Ändern Sie Name, Adresse oder Kategorie einzeln und mit Grund.
| Prüfung | Wie oft | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Name, Adresse, Telefon mit dem Schild vergleichen | Monatlich | Abweichungen wecken Zweifel |
| Inhaber und Verwalter prüfen | Vierteljährlich | Verhindert ungewollte Änderungen |
| Nach doppelten Profilen suchen | Vierteljährlich | Duplikate verursachen Probleme |
| Nachweisordner aktualisieren | Halbjährlich | Sie bleiben für einen Einspruch bereit |
Sehen Sie die Tabelle als Beispiel und passen Sie den Rhythmus an Ihr Unternehmen an. Zudem verknüpfen Sie Ihre Profildaten außerdem mit Analytics; unser Ratgeber zur Verknüpfung von Unternehmensprofil und Analytics zeigt, wie. Somit erkennen Sie plötzliche Einbrüche früh.
Wie helfen Talha Aslan und unser Team bei Profilproblemen?
Wir sind ein Digitalmarketing Team aus Istanbul, Google Partner und seit 2012 in der Praxis aktiv. Kommt ein Sperrungsfall zu uns, arbeiten wir so:
- Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen den Verstoßgrund.
- Wir listen Abweichungen zwischen Profil, Website und Unterlagen auf.
- Wir helfen Ihnen, eine saubere Nachweismappe für den Einspruch aufzubauen.
- Nach der Wiederherstellung planen wir die lokale Sichtbarkeit im Rahmen unserer SEO Beratung.
Wichtiger Hinweis: Wir versprechen nie, dass wir Ihr Profil wiederherstellen oder dass ein Einspruch Erfolg hat. Denn Google entscheidet, und wir nutzen nur Methoden, die den Regeln entsprechen.
Die Beispiele in diesem Beitrag sind allgemeine Informationen und Beispielszenarien. Für Ihren eigenen Fall können Sie also mit unserem Team sprechen.



