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Google Sitelinks erhalten: Unerwünschte Sitelinks entfernen

Talha Aslan 17 Minuten Lesezeit 3 Aufrufe

Was sind Google Sitelinks?

Google Sitelinks sind zusätzliche Links derselben Domain, die unter Ihrem Hauptergebnis in der Suche gebündelt erscheinen. Zudem erzeugt Google sie automatisch und zeigt sie nur, wenn sie dem Suchenden nützlich erscheinen. Sie können Sitelinks nicht von Hand auswählen, sortieren oder umbenennen.

Dieser Beitrag behandelt eine einzige Situation: die Links, die unter Ihrer Website erscheinen, wenn jemand nach Ihrer Marke sucht. Daher schweifen wir nicht in allgemeines SEO ab. Stattdessen verbinden wir die offizielle Sitelinks Dokumentation von Google mit dem, was wir in der Praxis sehen.

Unser Team hört diese Frage oft. Ein Kunde sucht seine eigene Marke und sieht "Über uns", "Kontakt" und dazu eine Seite, die er nie wollte. Also fragt er zu Recht, wie sich das ändern lässt. Die Antwort braucht mehr Geduld, als man denkt, ist aber meist gut steuerbar.

Wie entstehen Google Sitelinks und wann erscheinen sie?

Googles Systeme analysieren die Linkstruktur Ihrer Website und wählen daraus Sitelinks aus. Laut offizieller Dokumentation zeigt Google sie nur, wenn sie für die Suchanfrage hilfreich wirken. Es gibt also keine Regel wie "Sie haben genug Seiten, deshalb müssen Sitelinks erscheinen".

In der Praxis wirken mehrere Bedingungen zusammen:

  • Die Suchanfrage zielt auf Ihre Marke oder Domain.
  • Ihre Startseite steht zudem für diese Anfrage auf Platz eins.
  • Ihre Website bietet eine klare, leicht zu bedienende Hierarchie.
  • Wichtige Seiten haben interne Links und eindeutige Überschriften.
  • Ihre Seiten sind indexiert und erreichbar.

Außerdem kann Google Sitelinks ganz weglassen, wenn seine Algorithmen keine guten Links finden. Das passiert zudem, wenn die Links für die Anfrage nicht relevant wirken. Daher ist "meine Sitelinks fehlen" bei einer neuen Website meist kein Fehler, sondern eine normale Wartezeit.

Können Sie Google Sitelinks manuell hinzufügen?

Nein. Google gibt an, dass Sitelinks derzeit automatisch entstehen. Weder in der Search Console noch an anderer Stelle können Sie festlegen, welche Seiten Ihre Sitelinks sein sollen. Seien Sie daher vorsichtig bei allen, die etwas anderes versprechen.

Wenn eine Agentur behauptet, sie könne "Ihre Sitelinks auswählen", stimmt das also schlicht nicht. Ehrlich ist eine andere Aussage: Sie können die strukturelle Arbeit leisten, die die Chance auf Sitelinks erhöht, aber Google entscheidet am Ende selbst.

Statt direkter Kontrolle steuern Sie also indirekte Signale:

  1. Bündeln Sie Ihre wichtigsten Seiten in einem klaren Menü.
  2. Dann geben Sie jeder Seite einen kurzen, eindeutigen Titel.
  3. Nutzen Sie in internen Links beschreibende Linktexte.
  4. Reduzieren Sie überflüssige und doppelte Seiten.

Diese vier Schritte helfen den Sitelinks und verbessern zudem die Qualität der gesamten Website.

Sind organische Google Sitelinks dasselbe wie Google Ads Sitelinks?

Nein, das sind völlig verschiedene Dinge, und wer sie verwechselt, trifft falsche Entscheidungen. Organische Sitelinks erzeugt Google automatisch. Google Ads Sitelinks sind Assets, die ein Werbetreibender von Hand zu einer bezahlten Anzeige hinzufügt.

Die Google Ads Hilfe beschreibt Sitelinks als zusätzliche Links, die Menschen zu bestimmten Seiten Ihrer Website führen. Konkret bestimmen Sie Text und Ziel selbst. Bei den organischen Sitelinks haben Sie diese Kontrolle dagegen nicht.

MerkmalOrganische SitelinksGoogle Ads Sitelinks
Wer erstellt sie?Google, automatischDer Werbetreibende, manuell
Lässt sich der Text ändern?NeinJa
Kosten Klicks Geld?NeinJa, als Anzeigenklicks
Lässt sich das Ziel wählen?Indirekt über die StrukturJa, direkt
Wie entfernen Sie sie?Seite löschen oder noindexAsset löschen oder pausieren
Wo erscheinen sie?In den organischen ErgebnissenInnerhalb der Anzeige

Falls Sie Hilfe auf der bezahlten Seite brauchen, schauen Sie sich unsere Google Ads Verwaltung an. Der Rest dieses Beitrags betrifft daher nur die organischen Ergebnisse.

Warum sollte Ihre Startseite bei der Markensuche auf Platz eins stehen?

Sitelinks erscheinen am häufigsten bei Marken oder Domain Suchen. Google erkennt dann, dass der Nutzer Ihre Website sucht, und zeigt das Ergebnis ausführlicher. Steht Ihre Startseite für diese Anfrage nicht auf Platz eins, sinkt die Chance auf Sitelinks.

Testen Sie deshalb zunächst die Markensuche selbst. Suchen Sie Ihren Markennamen ohne Anführungszeichen, am besten in einem privaten Fenster, um die Personalisierung zu verringern. Steht Ihre Startseite ganz oben, ist das also ein guter Anfang. Wenn nicht, liegt das Problem bei der Position Ihrer Marke und nicht bei den Sitelinks.

Zum Beispiel können Social Profile oder andere Websites vorne stehen, wenn Ihr Markenname ein gewöhnliches Wort ist. Das ist zuerst ein Markenproblem. Stärkere Markensignale unterstützen daher indirekt auch die Sitelinks.

Welche Seitenstruktur unterstützt Google Sitelinks?

Google empfiehlt eine logische Seitenstruktur, die sich leicht bedienen lässt. Das heißt: klare Wege von der Startseite zu den Hauptbereichen und Bereiche, die sich voneinander unterscheiden. Eine komplexe, tiefe und repetitive Struktur ermüdet somit Nutzer und Algorithmen gleichermaßen.

Der Aufbau, der sich in der Praxis bewährt, sieht meist so aus:

  • Das Hauptmenü enthält nur wirklich wichtige Seiten.
  • Außerdem hat jeder Bereich eine klare Einstiegsseite.
  • Seiten zum selben Thema führen Sie zusammen.
  • Zudem erhalten wichtige Seiten direkte Links von der Startseite.

Für die Grundlagen liefert Ihnen unser Beitrag zur Informationsarchitektur den Rahmen. Auch das Menü spielt eine Rolle, lesen Sie dazu die Anleitung zur Navigation und Menügestaltung.

Wichtig: Viele Menüpunkte erhöhen Ihre Chancen nicht. Im Gegenteil, sie verwischen, welche Seite hervortreten soll. Kurz gesagt gewinnt, was weniger, aber klarer ist. Ein Menü mit fünf eindeutigen Bereichen liefert Besuchern und Google zum Beispiel eine stärkere Orientierung als eines mit zwölf vagen Punkten.

Wie schreiben Sie Seitentitel und Überschriften für Sitelinks?

Google rät zu Titeln und Überschriften, die informativ, relevant und kompakt sind. Der Text in einem Sitelink stammt also meist vom Seitentitel oder vom Linktext. Daher ist ein kurzer Titel, der Ihr Angebot nennt, sicherer als ein nacktes Wort wie "Produkte".

Diese Fehler sehen wir häufig:

  • Derselbe Titel steht auf vielen Seiten.
  • Zudem stehen Markenname und Keywords gehäuft nebeneinander.
  • Titel sind so lang, dass das wichtige Wort abgeschnitten wird.
  • Außerdem passt der Titel nicht zum Inhalt der Seite.

Details zum Schreiben finden Sie in unserem Leitfaden zu Meta Title und Meta Description. Wir wiederholen ihn hier nicht. Für Sitelinks gilt allerdings eine einfache Regel: Jeder Titel muss seine Seite für sich allein erklären.

Das Ergebnis vorab zu sehen, senkt das Risiko abgeschnittener Titel. Dafür nutzen Sie dann unsere Google SERP Vorschau. Halten Sie den Titel kurz, setzen Sie die Marke ans Ende und wählen Sie für jede Seite eine andere Formulierung.

Wie sollte der Linktext interner Links aussehen?

Google möchte, dass der Linktext interner Links knapp und relevant ist. Der Linktext gehört zu den stärksten Hinweisen darauf, worum es auf der Zielseite geht. Formulierungen wie "hier klicken" verschenken diesen Hinweis.

Konkret nennt ein guter Linktext das Thema der Zielseite. Schreiben Sie im Menü zum Beispiel "Webdesign Preise" statt nur "Preise", dann wissen Besucher und Google sofort, was die Seite ist. Blähen Sie den Text dennoch nicht auf. Wenige Wörter genügen.

Auch Konsistenz zählt. Nennen Sie dieselbe Seite an einer Stelle "Kontakt" und an einer anderen "Schreiben Sie uns", verwässert das Signal. Wählen Sie daher pro Seite eine Hauptformulierung und nutzen Sie diese meistens.

Das ganze Thema behandelt unser Beitrag zur internen Verlinkung als SEO Strategie. Hier betrachten wir daher nur den Sitelink Aspekt.

Wie entfernen Sie einen unerwünschten Sitelink?

Googles aktuelle Dokumentation nennt zwei indirekte Wege: die Seite von Ihrer Website entfernen oder ihr noindex geben. Einen Knopf "diesen Sitelink löschen" gibt es nicht. Klären Sie deshalb zunächst, ob das eigentliche Problem eine unerwünschte Seite oder nur ein schwacher Titel ist.

Gehen Sie Schritt für Schritt vor:

  1. Notieren Sie, welcher Link in der Markensuche stört, und halten Sie die genaue Adresse fest.
  2. Zunächst entscheiden Sie, ob die Seite wirklich überflüssig ist.
  3. Falls ja, entfernen Sie sie und leiten Sie auf eine passende Seite weiter.
  4. Brauchen Besucher sie noch, soll sie aber nicht in der Suche erscheinen, setzen Sie noindex.
  5. Verringern Sie außerdem interne Links und Menüpunkte, die auf die Seite zeigen.
  6. Prüfen Sie die Adresse in der Search Console und fordern Sie ein erneutes Crawling an.
  7. Beobachten Sie dann die Änderung mit Geduld.

Hinweis: Die Seite per robots.txt zu sperren, löst das Problem allein nicht. Eine gesperrte Seite lässt sich nicht crawlen, daher sieht Google die noindex Anweisung eventuell nie. Diesen Unterschied erklären wir im Vergleich noindex und nofollow.

Gibt es das alte Search Console Tool zum Herabstufen von Sitelinks noch?

Früher hatte die Search Console ein Werkzeug, mit dem man unerwünschte Sitelinks herabstufen konnte. In Googles aktueller Sitelinks Dokumentation kommt ein solches Tool nicht vor. Dort stehen nur zwei Wege zum Entfernen: die Seite löschen und noindex verwenden.

Vertrauen Sie deshalb keinen alten Anleitungen. Ein Rezept wie "öffnen Sie die Einstellungen und stufen Sie den Sitelink herab" passt womöglich nicht zur heutigen Oberfläche. Menünamen ändern sich mit der Zeit, daher nennen wir keinen exakten Klickpfad. Prüfen Sie daher den aktuellen Stand in den offiziellen Hilfeseiten.

Die Search Console bleibt trotzdem nützlich. Damit können Sie:

  • sehen, ob eine Adresse im Index steht,
  • bestätigen, dass die noindex Anweisung gelesen wird,
  • eine Anfrage für erneutes Crawling senden.

Die Grundlagen lernen Sie in unserer Search Console Anleitung für Einsteiger. Zeigt eine neue Property nichts an, hilft Ihnen der Beitrag zu Search Console ohne Daten weiter.

Wann ist noindex die richtige Lösung?

Noindex passt, wenn eine Seite auf Ihrer Website bleiben, aber nicht in den Suchergebnissen erscheinen soll. Zum Beispiel gehören Dankesseiten, interne Suchergebnisse und Filterseiten zu dieser Gruppe. Auch Googles Dokumentation nennt diese Methode zum Entfernen von Sitelinks.

Allerdings ist noindex kein Heilmittel für alles. Ist die Seite wertvoll, kostet es Traffic, sie aus der Suche zu nehmen. Fragen Sie sich also zuerst: Verdient diese Seite einen Platz bei der Markensuche?

Eine kurze Entscheidungshilfe:

  • Bringt die Seite Besuchern keinen Nutzen, löschen Sie sie und leiten Sie weiter.
  • Bringt sie Nutzen, gehört aber nicht in die Suche, nutzen Sie noindex.
  • Ist sie wertvoll, aber der Titel ist schwach, verbessern Sie den Titel.
  • Kopiert sie andere Inhalte, führen Sie die Seiten zusammen.

Sehen Sie in der Search Console einen noindex Status, erklärt unser Beitrag zu Durch noindex Tag ausgeschlossen diese Meldung. Somit unterscheiden Sie gewolltes von versehentlichem noindex.

Was tun, wenn eine gelöschte oder weitergeleitete Seite weiter als Sitelink erscheint?

Meist hat Google seine alten Informationen schlicht noch nicht aktualisiert. Denn nach dem Entfernen muss Google die Seite crawlen, um die Änderung zu bemerken. Wie lange das dauert, hängt von Ihrer Website und der Bedeutung der Seite ab, daher nennen wir keine Tageszahl.

Prüfen Sie diese Punkte:

  • Liefert die Seite einen passenden Fehlercode oder eine korrekte Weiterleitung?
  • Gibt es auf Ihrer Website noch interne Links oder Menüpunkte, die dorthin zeigen?
  • Steht die alte Adresse noch in der Sitemap?
  • Ist die Weiterleitungskette unnötig lang?

Bleibt die alte Adresse in der Sitemap, rufen Sie Google ständig dorthin zurück. Zur Pflege Ihrer Sitemap lesen Sie, wie Sie lastmod in der Sitemap richtig setzen.

Bei Bedarf prüfen Sie die Seite mit dem Tool zur URL Prüfung (URL Inspection) in der Search Console und fordern ein erneutes Crawling an. Wir können nicht versprechen, dass es beschleunigt. Dennoch schadet der Versuch nicht. Solche Reste sind häufig und verschwinden meist mit der Zeit.

Wie lange dauert es, bis sich Änderungen bei Sitelinks zeigen?

Es gibt keine feste Dauer. Google wählt Sitelinks anhand von Signalen, die sich laufend aktualisieren, daher können Änderungen Tage oder Wochen brauchen. Deshalb ist es ein Fehler, dieselbe Einstellung wieder und wieder zu ändern, bevor ein Ergebnis sichtbar ist.

Besser ist es, Änderungen zu bündeln und dann zu warten. Korrigieren Sie Titel, Menü und interne Links nach einem Plan und beobachten Sie anschließend. Kleine tägliche Eingriffe erschweren außerdem die Frage, welche Änderung gewirkt hat.

Führen Sie dafür ein einfaches Protokoll:

  1. Halten Sie die Sitelinks, die Sie bei der Markensuche sehen, mit Datum fest.
  2. Dann notieren Sie daneben jede Änderung, die Sie vornehmen.
  3. Wiederholen Sie dieselbe Suche einige Wochen später im privaten Fenster.
  4. Vergleichen Sie den Unterschied.

Schon ein kleines monatliches Protokoll zeigt somit, was gewirkt hat. Für Suchanfragen Daten nutzen Sie wieder die Search Console.

Welche Seiten werden zu Sitelinks, und können Sie das steuern?

Google wählt meist Seiten, die Nutzer häufig suchen und die auf der Website einen klaren Platz haben. Kontakt, Über uns, Preise, Blog oder eine Leistungsseite sind zum Beispiel typisch. Auswählen können Sie nicht, aber Sie steuern, welche Seiten starke Signale tragen.

Für eine indirekte Steuerung können Sie Folgendes tun:

  • Nehmen Sie die Seiten, die auffallen sollen, ins Hauptmenü auf.
  • Verlinken Sie außerdem dieselben Seiten direkt von der Startseite.
  • Schreiben Sie ihre Titel eindeutig und klar.
  • Entfernen Sie zudem unwichtige Seiten aus Menü und Startseite.

Entscheidend ist: Googles Auswahl muss nicht mit Ihrer übereinstimmen. Das ist normal. Ihr Ziel ist nicht Kontrolle, sondern eine bessere Chance.

Soll eine Seite gar nicht auffallen, verringern Sie ihr Gewicht im Menü. Falls nötig, wählen Sie noindex oder das Entfernen. Bei kleinen Unternehmenswebsites dauert diese Arbeit daher oft nur wenige Stunden.

Erzeugen strukturierte Daten Google Sitelinks?

Nein. Googles Sitelinks Dokumentation beschreibt keine Methode mit strukturierten Daten für Sitelinks. Sie können also nicht einfach Schema Markup ergänzen und Sitelinks erwarten. Zudem behauptet ein verbreiteter Mythos, ein bestimmtes Markup bringe sie.

Strukturierte Daten erfüllen andere Aufgaben. Sie beschreiben Maschinen, was eine Seite ist, und können bestimmte Rich Results ermöglichen. Welche organischen Sitelinks erscheinen, steuern sie allerdings nicht direkt.

Dennoch macht sauberes Markup Ihre Website verständlicher. Sehen Sie es als allgemeine Qualitätsarbeit, nicht als Sitelink Garantie.

Wenn Sie Markup ausprobieren möchten, hilft Ihnen unser Schema Generator beim Einstieg ohne Programmierung. Testen Sie das Ergebnis allerdings immer mit offiziellen Prüfwerkzeugen. Kurz gesagt: Schema ist nützlich, aber kein Zauberschlüssel für Sitelinks.

Wie schaden doppelte und ähnliche Seiten den Google Sitelinks?

Google rät außerdem, Wiederholungen im Inhalt zu vermeiden. Seiten, die sich zu stark ähneln, verwischen, welche hervortreten soll. Zudem verwirrt es Nutzer, wenn mehrere Seiten mit demselben Titel nebeneinander erscheinen.

Ein typisches Beispiel sind drei Seiten für dieselbe Leistung: eine alte, eine neue und eine für eine Kampagne. Google wählt dann eine davon, und oft nicht die, die Sie wollten. Die sauberste Lösung ist daher, die Seiten zusammenzuführen.

Ist das nicht möglich, können Sie die Hauptseite mit einem Canonical Tag markieren. Details finden Sie im Beitrag Canonical Tag: was ist das. Außerdem sollten Sie die Titel unterscheidbar machen.

Das Aufräumen doppelter Seiten nützt der ganzen Website, nicht nur den Sitelinks. Somit setzt Google seinen Crawl Aufwand effizienter ein. Erledigen Sie das einmal mit Plan, dann fallen spätere Änderungen leichter.

Beeinflussen Sitelinks die Klickrate?

Sitelinks lassen ein Ergebnis größer und vertrauenswürdiger wirken, daher können sie Nutzern helfen, schnell die richtige Seite zu erreichen. Wir nennen aber keine genaue Wirkung auf die Klickrate, weil wir dafür keine offizielle Quelle haben.

Ein Ergebnis, das mehr Platz einnimmt, fällt also eher auf. Andererseits können Nutzer direkt zu einer Unterseite springen. Dann sinken Klicks auf die Startseite womöglich, während Klicks auf Unterseiten steigen.

Um die Wirkung zu messen, vergleichen Sie in der Search Console die Markenanfrage und die Klicks je Seite. Berücksichtigen Sie bei der Auswertung außerdem den allgemeinen Trend der Markensuchen.

Möchten Sie die Klickrate generell steigern, lesen Sie CTR erhöhen: organische Klickrate. Wie Ihr Titel in den Ergebnissen aussieht, sehen Sie zudem in der SERP Vorschau.

Wie überwachen Sie Ihre Markensuche?

Sitelinks sind nicht festgeschrieben. Google kann sie mit der Zeit ändern, daher hilft regelmäßiges Beobachten, Probleme früh zu erkennen. Dafür brauchen Sie keine komplizierten Werkzeuge.

Eine einfache Routine sieht so aus:

  1. Filtern Sie die Leistungsdaten in der Search Console nach Ihrer Markenanfrage.
  2. Dann sehen Sie nach, welche Seiten für diese Anfrage Klicks erhalten.
  3. Notieren Sie jede Unterseite, die Sie nicht erwartet haben.
  4. Führen Sie dieselbe Suche von Hand im privaten Fenster aus und halten Sie das Aussehen fest.
  5. Vergleichen Sie die Ergebnisse einmal im Monat.

Beachten Sie, dass die Search Console keinen eigenen Sitelinks Bericht bietet. Stattdessen sehen Sie, welche Seiten Markenklicks erhalten. Das ist somit der praktische Weg, die Wirkung zu erkennen.

Fällt eine Seite zufällig auf, suchen Sie die Ursache. Vielleicht betont das Menü sie zu stark, oder ein alter Kampagnenlink steht noch auf der Startseite. Solche kleinen Funde bringen oft die schnellsten Erfolge.

Welche Checkliste hilft, wenn keine Sitelinks erscheinen?

Klären Sie zuerst, ob die Lage wirklich ein Problem ist. Bei neuen, kleinen oder selten gesuchten Websites sind fehlende Sitelinks daher meist normal. Gehen Sie dennoch die folgenden Punkte der Reihe nach durch.

  1. Steht Ihre Startseite bei der Markensuche auf Platz eins?
  2. Sind Ihre Seiten indexiert?
  3. Ist Ihr Hauptmenü einfach und klar?
  4. Sind Ihre Seitentitel eindeutig und kurz?
  5. Haben Ihre internen Links beschreibende Linktexte?
  6. Gibt es doppelte Seiten mit demselben Inhalt?
  7. Ist Ihre Sitemap aktuell?

Jedes "Nein" in dieser Liste ist eine Chance. Gibt es zum Beispiel nahezu identische Seiten, blendet Google womöglich manche Ergebnisse aus. Hier hilft unser Beitrag zur Google Meldung "einige Einträge ausgelassen".

Passt alles, bleibt also nur das Warten. Druck auf etwas, das Google entscheidet, bringt keine Ergebnisse.

Warum verhalten sich große und kleine Websites unterschiedlich?

Bei der Suche nach einer großen Marke sehen Sie vielleicht sechs Sitelinks, bei einem kleinen Betrieb keinen einzigen. Dieser Unterschied entsteht allerdings mehr aus Signalen als aus Qualität. Google erkennt bei oft gesuchten Websites mit vielen Seiten leichter, welche Seiten funktionieren.

Kleine Websites haben zudem wenige Seiten und geringes Suchvolumen für die Marke. Daher fehlen Google womöglich genug Daten für die Auswahl. Blähen Sie die Website in diesem Fall nicht mit zusätzlichen Seiten auf. Machen Sie stattdessen die vorhandenen Seiten klar und unterscheidbar.

Große Unternehmenswebsites haben ein anderes Risiko: Zu viele Seiten bedeuten zu viele unklare Signale. Dort sollten Sie Bereiche vereinfachen, ein sichtbares Menü aufbauen und alte Kampagnenseiten aufräumen.

In beiden Fällen gilt also dasselbe Prinzip. Bestimmen Sie Ihre wichtigen Seiten und stützen Sie sie mit klaren Titeln und konsistenten internen Links. Warten Sie dann auf Googles Entscheidung. Dieses Vorgehen funktioniert bei jeder Größe, nur das Tempo der Ergebnisse ändert sich.

Wann sollten Sie nicht viel Zeit in Sitelinks investieren?

Sitelinks sind ein schönes Extra für die Sichtbarkeit, aber nicht für jede Website die erste Priorität. Ist Ihre Website neu, wird Ihre Marke selten gesucht oder steht Ihre Startseite noch nicht auf Platz eins, erledigen Sie zuerst die Grundlagen.

Wir empfehlen diese Reihenfolge:

  • Sorgen Sie zuerst dafür, dass Ihre Seiten indexiert sind.
  • Bringen Sie dann Ihre Startseite bei der Markensuche auf Platz eins.
  • Klären Sie dann Menü und Titel.
  • Beobachten Sie zuletzt, wie die Sitelinks aussehen.

Suchen außerdem nur wenige Nutzer nach Ihrer Marke, kostet ein Sitelink Problem womöglich nicht viel. Dann investieren Sie Ihre Zeit besser in Inhalte und technische Gesundheit.

Schickt eine unerwünschte Seite Besucher an den falschen Ort, schieben Sie das Thema dennoch nicht auf. Eine abgelaufene Kampagnenseite unter Ihrer Marke sollten Sie zum Beispiel schnell bereinigen. Das richtige Maß ist der Schlüssel zur guten Entscheidung.

Beispielszenario: Eine fremde Seite erscheint bei der Markensuche

Dies ist ein Beispielszenario und kein echter Kundenfall. Stellen Sie sich vor, Sie suchen die Marke eines Renovierungsbetriebs. Die Sitelinks zeigen zunächst "Über uns" und "Kontakt", dazu aber eine alte Kampagnenseite. Das Unternehmen möchte diese Seite dort nicht mehr.

So gehen Sie vor:

  1. Fragen Sie, ob die Kampagnenseite noch gebraucht wird.
  2. Falls nicht, entfernen Sie sie also und leiten Sie auf eine aktuelle Leistungsseite weiter.
  3. Dann räumen Sie Menü und Startseitenlinks auf, die dorthin zeigen.
  4. Nehmen Sie die alte Adresse aus der Sitemap.
  5. Prüfen Sie die Markensuche nach einigen Wochen erneut.

Den Unterschied macht nicht eine einzelne Maßnahme, sondern dass die Signale zusammenpassen. Senden Menü, interne Links und Sitemap dieselbe Botschaft, ändert sich Googles Auswahl tendenziell. Ein Ergebnis ist trotzdem nie garantiert.

Welche häufigen Fehler sollten Sie bei Sitelinks vermeiden?

Die Fehler, die wir am häufigsten sehen, wirken klein. Dennoch stören sie das Signal. Meist entstehen sie durch hastige Änderungen. Deshalb fasst die folgende Tabelle sie samt Lösung zusammen.

FehlerWarum ist das ein Problem?Was tun?
Alles ins Menü packenDie Priorität bleibt unklarNur kritische Seiten behalten
Einen Titel auf vielen Seiten nutzenSeiten heben sich nicht abJeder Seite einen eigenen Titel geben
Per robots.txt sperren und noindex erwartenDer Tag wird eventuell nie gelesenCrawling erlauben, damit noindex sichtbar ist
Alte Adressen in der Sitemap lassenSie ruft Google zu alten Seiten zurückSitemap aktualisieren
Sitelinks von Hand hinzufügen wollenEine solche Einstellung gibt es nichtStruktur und Titel verbessern

Die meisten dieser Fehler entstehen durch schnelle Änderungen, nicht durch fehlendes Wissen. Jede Zeile ist eine Prüffrage für Ihre eigene Website. Bestimmen Sie, welche Zeile auf Sie zutrifft, und arbeiten Sie sie einzeln ab.

Wie kann unser Team bei Google Sitelinks helfen?

Wir von Talha Aslan und Team betrachten das organische Erscheinungsbild gemeinsam mit Seitenstruktur, Titeln und interner Verlinkung. Sitelinks sind dabei nur ein Teil. Zunächst finden wir die wahre Ursache des Problems, dann planen wir die Korrektur.

Der Ablauf sieht meist so aus: Wir prüfen die Markenanfrage und die sichtbaren Links. Danach untersuchen wir Menü und interne Linkstruktur. Außerdem bewerten wir Titel und überflüssige Seiten. Schließlich übergeben wir eine Maßnahmenliste.

Garantien geben wir nicht, denn die Entscheidung liegt bei Google. Wer die richtigen Signale ordnet, erhöht allerdings die Chance. Wenn Sie Unterstützung möchten, erreichen Sie uns über unsere Seite zur SEO Beratung.

Beachten Sie außerdem, dass die Angaben hier auf Googles offizieller Dokumentation beruhen. Oberflächen und Richtlinien können sich ändern, prüfen Sie den aktuellen Stand daher immer in Google Search Central.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich meine Google Sitelinks manuell auswählen?
Nein, organische Sitelinks können Sie nicht von Hand auswählen. Google erzeugt sie automatisch und zeigt sie nur, wenn sie dem Suchenden nützlich erscheinen. Sie beeinflussen die Chancen lediglich indirekt, indem Sie Seitenstruktur, Seitentitel und interne Links verbessern. Die Entscheidung liegt immer bei Googles Algorithmen, und ein Ergebnis kann niemand garantieren.
Wie entferne ich einen unerwünschten Sitelink?
Googles Dokumentation nennt zwei Wege: die Seite von Ihrer Website entfernen oder ihr noindex geben. Brauchen Besucher die Seite noch, passt noindex. Ist sie überflüssig, löschen Sie sie und leiten weiter. Zusätzlich verringern Sie Menü und Startseitenlinks, die auf sie zeigen, damit ihre Bedeutung sinkt. Das Ergebnis kann einige Wochen dauern.
Hat die Search Console ein Tool zum Herabstufen von Sitelinks?
In Googles aktueller Sitelinks Dokumentation kommt ein solches Tool nicht vor. Früher gab es ein ähnliches Werkzeug, doch heute dokumentiert Google nur das Entfernen der Seite und die Nutzung von noindex. Da sich Oberflächen ändern, prüfen Sie den aktuellen Stand in den offiziellen Hilfeseiten und verlassen sich nicht auf alte Anleitungen mit Menüpfaden.
Warum haben manche Websites gar keine Sitelinks?
Google zeigt Sitelinks nur, wenn sie ihm nützlich erscheinen. Ist Ihre Struktur unübersichtlich, steht die Startseite bei der Markensuche nicht auf Platz eins oder ist die Website neu, erscheinen eventuell keine Sitelinks. Das ist meist kein Fehler. Klarere Menüs, eindeutige Titel und beschreibende interne Links erhöhen die Chancen, garantieren aber nichts.
Was ist der Unterschied zwischen organischen Sitelinks und Google Ads Sitelinks?
Organische Sitelinks erstellt Google automatisch, und Sie haben keinen Einfluss auf Text oder Ziel. Google Ads Sitelinks sind Assets, die der Werbetreibende selbst hinzufügt, und Klicks darauf kosten wie Anzeigenklicks. Es sind getrennte Systeme: Eine Änderung an einem wirkt nicht auf das andere, daher verwalten Sie beide jeweils für sich.
Wie lange dauert es, bis sich Änderungen bei Sitelinks zeigen?
Es gibt keine feste Dauer. Google bewertet Signale laufend neu, daher können Änderungen Tage oder Wochen brauchen. Besser ist es, Titel, Menü und interne Links gemeinsam zu korrigieren und dann zu warten. Halten Sie Ihre Markensuche mit Datum fest, damit Sie nach einigen Wochen den Unterschied vergleichen können.
  • google sitelinks
  • sitelinks entfernen
  • markensuche
  • noindex
  • seitenstruktur
  • interne verlinkung
  • search console
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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