Die Website eines Kosmetikstudios hat eine sehr praktische Aufgabe: Sie hält schriftlich fest, was Ihr Team jeden Tag mündlich erklärt. Wie viele Wochen liegen zwischen zwei Laserterminen, darf vor der Gesichtsbehandlung ein Peeling gemacht werden, wie lange gilt ein Gutschein? Fehlen diese Antworten, nimmt auch ein schönes Design dem Empfang keinen Anruf und keine Direktnachricht ab.
Dieser Ratgeber folgt den Entscheidungen, die Inhaberinnen und Inhaber eines Kosmetikstudios, Hautstudios oder Spas bei einem Websiteprojekt treffen, in der Reihenfolge, in der sie anstehen. Allgemeine Tipps zum Webdesign lassen wir weg und konzentrieren uns auf das, was ein Geschäft mit Behandlungen, Kuren, Geräten und Einwilligungen besonders macht.
01Aus der Behandlungsliste die Seitenstruktur ableiten
Die Seitenstruktur entsteht aus Ihrer Behandlungsliste, nicht aus dem Design; deshalb gehört zuerst jede Behandlung in eine einzige Tabelle. Pro Zeile stehen Name, Dauer, Anzahl der Sitzungen, Abstand zwischen den Sitzungen, eingesetztes Gerät und die Mitarbeiterinnen, die sie durchführen dürfen.
Danach entscheiden Sie, welche Behandlung eine eigene Seite bekommt. Diese Kriterien helfen dabei:
- Suchanfragen: Suchen Kundinnen die Behandlung beim Namen, etwa Brow Lifting oder Hydrafacial, braucht sie eine eigene Seite.
- Entscheidungsdauer: Behandlungen mit mehreren Sitzungen, über die sich Kundinnen vorher informieren, brauchen eine ausführliche Seite.
- Wiederkehrende Fragen: Kommt zu einer Behandlung jede Woche dieselbe Frage per Nachricht, fehlt ihr die Seite.
- Schnelle Behandlungen: Maniküre, Waxing und ähnliche schnelle Entscheidungen funktionieren als kurze Karten auf einer Sammelseite.
Gruppieren Sie so, wie Kundinnen denken: Gesicht, Körper, Augenbrauen und Wimpern, Haarentfernung, Massage und Spa. Eine Gliederung nach Gerätemarke mag im Studio logisch wirken, sagt einer Kundin aber nichts. Halten Sie die Navigation bei zwei Ebenen; eine dritte Ebene im Aufklappmenü nutzt am Handy kaum jemand.
Markieren Sie in der Tabelle auch Behandlungen, die Sie im nächsten Jahr aufnehmen oder streichen wollen. Wer vorher weiß, wie die Liste bei einem neuen Gerät wächst, verhindert, dass die Website nach einem Jahr unübersichtlich wird.
02In welcher Reihenfolge eine Behandlungsseite aufgebaut ist
Eine Behandlungsseite führt zur Buchung, wenn sie die Fragen in der Reihenfolge beantwortet, in der Kundinnen sie stellen. Wir empfehlen diesen Ablauf als Vorlage für jede Seite:
- Erklären Sie in zwei oder drei Sätzen, was die Behandlung ist und für welches Anliegen sie gedacht ist.
- Zeigen Sie Dauer, empfohlene Anzahl der Sitzungen und deren Abstand in einem Kasten, der auf einen Blick lesbar ist.
- Beschreiben Sie den Ablauf Schritt für Schritt, wie sich die Behandlung anfühlt und welches Gerät zum Einsatz kommt.
- Listen Sie auf, was vorher zu tun und zu lassen ist, und danach die Pflegehinweise.
- Zeigen Sie die durchführenden Mitarbeiterinnen und das passende Paket auf kurzen Karten.
- Schließen Sie mit einem Buchungsknopf, der am Handy zusätzlich fest am unteren Bildschirmrand steht.
Jede Seite bekommt eigene häufige Fragen; eine allgemeine FAQ Seite beantwortet keine behandlungsspezifischen Fragen. Echte Fotos aus Ihren Behandlungsräumen schaffen mehr Vertrauen als Stockbilder. Schreiben Sie in der Sprache Ihres Studios, so wie Sie mit Kundinnen sprechen. Technische Sätze aus der Gerätebroschüre liest niemand, und in der Suche heben sie Sie von niemandem ab.
Bitten Sie vor dem Schreiben den Empfang um die fünf häufigsten Fragen zu dieser Behandlung. Daraus ergibt sich die Gliederung der Seite fast von selbst.
03Klar sagen, für wen eine Behandlung nicht passt
Wer offen schreibt, für wen eine Behandlung nicht geeignet ist, verliert keine Kundinnen, sondern vermeidet Termine, die mit Enttäuschung enden. Diese Angabe fehlt auf Websites von Kosmetikstudios am häufigsten und gehört zu den stärksten Vertrauenssignalen.
Behandeln Sie auf jeder Behandlungsseite diese Punkte getrennt:
- Vorher abklären: Zum Beispiel Schwangerschaft, eine akute Hautentzündung oder eine kürzliche Behandlung an derselben Stelle, bei denen die Kundin vor der Buchung mit der Fachkraft sprechen sollte.
- Beratung und Probe: Ob Laser oder chemisches Peeling mit einer Hautanalyse und einer Probebehandlung an kleiner Stelle beginnen.
- Erwartung: Dass Ergebnisse von Person zu Person verschieden ausfallen und wann zusätzliche Sitzungen nötig werden können.
- Nachsorge: Wie viele Tage bei Sonne, Schminke, Sport und Sauna Vorsicht gilt.
Schreiben Sie diese Angaben mit der Fachkraft, die die Behandlung durchführt, und formulieren Sie sie als Regel Ihres Studios, nicht als medizinischen Rat. Wo Sie unsicher sind, ist „das beurteilt unsere Fachkraft im Beratungsgespräch“ deutlich genauer als eine allgemeine Gesundheitsaussage. So wird das Beratungsgespräch zugleich zum natürlichen ersten Termin.
Verstecken Sie diese Angaben nicht am Seitenende. Ein kurzer Block direkt nach dem Kasten mit Dauer und Sitzungen genügt, damit Kundinnen ihn vor dem Buchen sehen.
04Pakete und Kuren vergleichbar zeigen
Die Paketseite sollte Kundinnen die Frage „wie viele Sitzungen brauche ich“ selbst beantworten lassen. Statt Angeboten, die einen Tag in der Story stehen und dann verschwinden, bauen Sie dauerhafte Karten, die sich nebeneinander vergleichen lassen.
Jede Paketkarte zeigt dieselben Angaben in derselben Reihenfolge:
- Umfang: Welche Behandlungen und Körperzonen enthalten sind und welche nicht.
- Sitzungsplan: Gesamtzahl der Sitzungen und empfohlener Abstand dazwischen.
- Laufzeit: Innerhalb wie vieler Monate die Kur genutzt werden kann und ob eine Pause möglich ist.
- Verpasste Termine: Ob eine kurzfristige Absage oder ein nicht wahrgenommener Termin vom Paket abgezogen wird.
- Übertragung: Ob die Kur an eine andere Person weitergegeben werden darf.
Ob Preise auf der Website stehen, ist eine eigene Entscheidung. Auch ohne Preise müssen Umfang und Regeln klar sein, denn die eigentliche Frage ist meist die Zahl der Sitzungen. Die gemeinsamen Fragen von Betrieben, die mit Sitzungspaketen arbeiten, behandeln wir auch für Websites von Pilatesstudios; auch dort werden Laufzeit und Stornoregeln am meisten gelesen.
Halten Sie die Zahl der Karten klein. Mehr als drei Optionen für dieselbe Behandlung führen eher zu Rückfragen als zu Entscheidungen; Einzeltermin zum Kennenlernen, Standardkur und Erhaltungsplan reichen den meisten Studios.
05Die Buchung am echten Kalender ausrichten
Eine Onlinebuchung, die die tatsächlichen Grenzen des Studios nicht kennt, erzeugt Doppelbuchungen; deshalb werden Ressourcen definiert, bevor der Kalender online geht. Ressource ist im Kosmetikstudio nicht nur die Mitarbeiterin: Räume, Geräte und Vorbereitungszeit bestimmen den Kalender ebenso.
Klären Sie diese Schritte vor der Einrichtung der Reihe nach:
- Notieren Sie für jede Behandlung die reine Dauer sowie die Zeit für Vorbereitung und Reinigung davor und danach.
- Legen Sie fest, welcher Raum und welches Gerät nötig ist und wie viele Kundinnen gleichzeitig behandelt werden können.
- Hinterlegen Sie, welche Behandlungen jede Mitarbeiterin durchführt und zu welchen Zeiten sie arbeitet.
- Entscheiden Sie, ob Neukundinnen vor der eigentlichen Behandlung ein Beratungsgespräch oder eine Probe brauchen.
- Bestimmen Sie die Frist für Absage und Änderung, den Zeitpunkt der Erinnerung und Ihre Regel für nicht wahrgenommene Termine.
Sind diese Regeln klar, zeigt ein Buchungssystem mit Terminkalender nur Zeiten, die wirklich passen. Wollen Sie den Kalender nicht ganz öffnen, ist ein Anfragemodell, bei dem Sie jede Buchung bestätigen, ein vernünftiger Mittelweg. Zusätzlich können Sie jeder Behandlungsseite mit unserem WhatsApp Link Generator einen Link mit vorbereiteter Nachricht geben; steht der Name der Behandlung schon in der Nachricht, geht die erste Antwort deutlich schneller.
Auch die Bestätigung gehört zum Ablauf. Enthält sie Adresse, Link zur Anfahrt, Hinweise zur Vorbereitung und die Absagefrist, kommen deutlich weniger Rückfragen am Telefon.
06Gutscheine und Spa Rituale online verkaufen
Der Gutschein ist das einzige Produkt, bei dem Käuferin und Nutzerin verschiedene Personen sind; der Ablauf muss deshalb für beide gedacht werden. Gekauft wird oft kurz vor dem Anlass, schnell und am Handy.
Ein guter Gutscheinablauf enthält:
- Betrag oder Erlebnis: Ein bestimmtes Ritual, ein Angebot zu zweit oder ein Wertgutschein.
- Persönliche Nachricht: Ein kurzer Gruß an die beschenkte Person und ein wählbares Versanddatum.
- Zustellung: Ein druckbarer Gutschein per E-Mail oder eine gedruckte Karte zur Abholung im Studio.
- Code und Kontrolle: Ein eigener Code pro Gutschein, den der Empfang beim Einlösen als genutzt markiert.
- Bedingungen: Gültigkeit, Weg zur Terminbuchung sowie Regeln zu Erstattung und Weitergabe.
Seiten für Spa Rituale werden anders geschrieben als Behandlungsseiten: Sie beschreiben Dauer, Ablauf und Atmosphäre und stellen das Erlebnis vor das Ergebnis. Angebote zu zweit, Seiten für Anlässe und Hinweise zum Ruhebereich gehören selbstverständlich dazu. Bei Onlinezahlung müssen Bedingungen und Widerrufsbelehrung vor dem Zahlungsschritt lesbar sein; Gültigkeitsfristen sollten Sie rechtlich prüfen lassen, statt sie aus einer Vorlage zu übernehmen.
Ohne einfache Übersicht am Empfang kann derselbe Code zweimal eingelöst werden; klären Sie das schon in der Planung.
07Team, Geräte und Hygiene: die Seite für Vertrauen
Eine Neukundin will sehen, wer ihr Gesicht behandelt und welches Gerät eingesetzt wird; diese Seite zählt so viel wie die Behandlungsseite. Bauen Sie sie aus konkreten Angaben statt aus einem allgemeinen Text über das Studio.
Nehmen Sie diese Angaben auf:
- Teamprofile: Echtes Foto, Schwerpunkte, absolvierte Ausbildungen und vorhandene Zertifikate.
- Geräte: Welches Gerät bei welcher Behandlung eingesetzt wird, mit einer einfachen Erklärung, was es tut.
- Hygienekonzept: Einwegmaterial, Aufbereitung, Vorbereitung des Raums und Wechsel von Handtüchern und Liegenbezügen.
- Produkte: Welche Produktlinien verwendet werden und wie Sie vorgehen, wenn eine Kundin eine Allergie nennt.
Nennen Sie nur Abschlüsse, die tatsächlich vorliegen und aktuell sind, und sagen Sie, welches Zertifikat hinter Begriffen wie „zertifiziert“ steht. Richten Sie eine Routine ein, damit das Profil einer Mitarbeiterin am Tag ihres Ausscheidens entfernt wird; ein altes Teamfoto oder eine buchbare Mitarbeiterin, die nicht mehr da ist, beschädigt Vertrauen schneller, als eine neue Seite es aufbaut.
Verknüpfen Sie Profile und Behandlungsseiten in beide Richtungen. Wer eine bestimmte Mitarbeiterin empfohlen bekommen hat, sollte direkt ihren Kalender erreichen. Im Hygieneteil beschreiben Sie statt allgemeiner Sätze, was nach jeder Behandlung in Raum und Gerät der Reihe nach geschieht.
08Regeln für Vorher und Nachher Bilder und Bewertungen
Vorher und Nachher Bilder und Bewertungen überzeugen am stärksten und sind zugleich am meisten geregelt. Nach § 22 KUG dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet werden; das gilt für jedes Kundenfoto auf der Website.
Planen Sie die Galerie mit diesen Regeln:
- Schriftliche Einwilligung: Halten Sie fest, welches Bild wo und wie lange genutzt wird; bei Widerruf wird es entfernt.
- Echte Bilder: Gleiches Licht, gleicher Winkel, keine Filter; das Ergebnis wird weder durch Zuschnitt noch durch Retusche verstärkt.
- Bildunterschrift: Neben jedem Bild stehen Behandlung, Anzahl der Sitzungen und der Hinweis, dass Ergebnisse unterschiedlich ausfallen.
- Grenzen des HWG: Für operative Eingriffe der plastischen Chirurgie verbietet § 11 HWG vergleichende Vorher und Nachher Darstellungen in der Publikumswerbung.
Besonders heikel sind verschreibungspflichtige Arzneimittel. Für Mittel wie Botulinumtoxin ist Werbung nach § 10 HWG nur gegenüber Fachkreisen erlaubt. Finden solche Behandlungen durch eine Ärztin in Ihren Räumen statt, halten Sie sie aus Behandlungsliste und Werbeseiten heraus und stimmen jede Formulierung mit der Ärztin und Ihrer Rechtsberatung ab. In Österreich und der Schweiz gelten eigene Vorschriften, die Sie vor Ort prüfen lassen sollten.
Bei Bewertungen ist ein Verweis auf Ihr Google Unternehmensprofil oft einfacher als ein eigenes Bewertungsmodul. Zeigen Sie Bewertungen, dann vollständig und nicht als ausgewählte Screenshots.
09Impressum, Datenschutz, Formulare und Cookies
Formulare für Buchung und Kontakt erheben personenbezogene Daten; die rechtlichen Seiten müssen deshalb vor dem Start fertig sein. In Deutschland richtet sich die Impressumspflicht nach § 5 DDG, die Datenschutzerklärung steht verlinkt direkt neben jedem Formular.
Worauf Sie bei Formularen eines Kosmetikstudios achten sollten:
- Wenig erheben: Name, Telefonnummer, Behandlung und Datum reichen für eine Buchung meist aus; Geburtsdatum oder Adresse fragen Sie nur ab, wenn Sie sie brauchen.
- Gesundheitsangaben: Hauterkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamente können Gesundheitsdaten sein, die die DSGVO besonders schützt; erfragen Sie sie im Beratungsgespräch, nicht im Onlineformular.
- Getrennte Einwilligungen: Einwilligung für Fotos und für Werbenachrichten jeweils in eigenen, nicht vorausgewählten Kästchen, getrennt von der Buchung.
- Cookies: Nach § 25 TDDDG ist für nicht notwendige Cookies und Tracking eine Einwilligung nötig, bevor sie gesetzt werden; Google verlangt im Europäischen Wirtschaftsraum zudem den Consent Mode für Messung und personalisierte Werbung.
Buchungssoftware, Zahlungsanbieter und Messengerdienste verarbeiten ebenfalls Daten. Mit solchen Dienstleistern brauchen Sie nach Art. 28 DSGVO einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und sie gehören in die Datenschutzerklärung. Die endgültigen Texte prüft am besten Ihre Rechtsberatung; wir richten ein, wo sie stehen, wie sie mit den Formularen verbunden sind und wie sie technisch funktionieren.
10Besucherinnen aus Instagram auf Behandlungsseiten führen
Ein großer Teil der Besucherinnen eines Kosmetikstudios kommt über Instagram, am Handy und im integrierten Browser der App; die Website sollte für genau diesen Weg gebaut sein. Der eine Link im Profil führt deshalb nicht auf die Startseite, sondern auf eine Seite, die zur Buchung führt.
So arbeiten Instagram und Website zusammen:
- Profilseite: Der Link in der Bio öffnet eine schlichte Seite mit den vier oder fünf meistgefragten Behandlungen, aktuellen Kuren und einem Buchungsknopf.
- Beitrag und Seite: Jedes Reel und jede Story zu einer Behandlung verlinkt auf deren Seite.
- Highlights: Die Story Highlights tragen dieselben Namen wie Ihre Behandlungsgruppen, damit Kundinnen an beiden Orten dieselbe Ordnung sehen.
- Kampagnenparameter: Links erhalten Parameter zur Quelle, damit sichtbar wird, welcher Beitrag zu Buchungen führt.
Der Browser in der App ist langsam und schmal, deshalb wirkt sich Tempo hier direkt auf Buchungen aus. Google bewertet Core Web Vitals als gut bei einem LCP (Ladezeit des Hauptinhalts) von höchstens 2,5 Sekunden, einem INP (Reaktion auf eine Berührung) von höchstens 200 Millisekunden und einem CLS (Verschieben des Layouts beim Laden) von höchstens 0,1. Komprimieren Sie Galeriebilder, laden Sie Videos erst beim Antippen und prüfen Sie Ihre aktuelle Website mit unserem kostenlosen Test auf mobile Eignung.
Legen Sie die Profilseite auf Ihre eigene Domain statt auf ein Linktool, damit Daten zu Besuchen und Buchungen bei Ihnen bleiben.
11In Karten und bei Suchen in der Nähe sichtbar werden
Viele Suchen nach Kosmetik zielen auf ein Studio in der Nähe, und dabei arbeiten Website und Google Unternehmensprofil als Paar. Fehlt eines oder widersprechen sich die Angaben, verliert auch das andere an Wirkung.
Eine Checkliste für die lokale Sichtbarkeit:
- Name: Verwenden Sie den echten Namen wie auf dem Schild; nach den Google Richtlinien gehören Begriffe wie „dauerhafte Haarentfernung“ nicht in den Namen.
- Kategorien und Leistungen: Wählen Sie die Hauptkategorie sorgfältig und benennen Sie Leistungen genauso wie Ihre Behandlungsseiten.
- Einheitliche Angaben: Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten stimmen auf Website, Profil und Social Media Konten überein.
- Antworten auf Bewertungen: Antworten Sie auch auf kritische Bewertungen kurz und ohne Angaben über die Kundin.
Nennen Sie Ihren Stadtteil auf Behandlungsseiten auf natürliche Weise: Anfahrt, Parkmöglichkeiten und bekannte Orte in der Nähe helfen Kundinnen und verbinden die Seite mit der Umgebung. Kopierte Seiten für jeden Nachbarort bringen dagegen nichts und senken die Qualität der ganzen Website. Aktuelle Fotos von Räumen und Team im Profil geben einen ersten Eindruck, und der Websitelink im Profil kann direkt zur Buchung führen. Für einen umfassenderen Plan betrachtet unsere Suchmaschinenoptimierung Behandlungsseiten und Profil gemeinsam.
12Messen, welche Behandlungsseite Buchungen bringt
Besucherzahlen sagen einem Kosmetikstudio wenig; entscheidend ist, welche Behandlungsseite und welcher Beitrag Buchungen bringen. Die Messung muss deshalb vor dem Start stehen und nicht nachträglich ergänzt werden.
Wir empfehlen diese Reihenfolge:
- Legen Sie fest, was als Conversion zählt: abgeschlossene Buchung, Klick auf WhatsApp, Antippen der Telefonnummer und Gutscheinkauf.
- Erfassen Sie, auf welcher Behandlungsseite jede dieser Aktionen begann.
- Versehen Sie Links aus Instagram, Google Unternehmensprofil und Anzeigen mit Parametern zur Quelle.
- Vergleichen Sie monatlich die Buchungen pro Behandlung mit Ihrem tatsächlichen Terminbuch.
- Verbessern Sie zuerst Seiten mit vielen Besuchen, aber wenigen Buchungen.
Wollen Sie ein Angebot oder ein neues Gerät bewerben, macht eine Landingpage mit einem einzigen Ziel die Ergebnisse gut lesbar, ohne die Hauptseite zu überladen. In Google Ads setzt sich der Qualitätsfaktor aus erwarteter Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Zielseite zusammen; die Seite sollte das Versprechen der Anzeige also genau einlösen. Für Einrichtung und Betreuung von Kampagnen finden Sie hier unsere Google Ads Betreuung.
Teilen Sie die Zahlen mit dem Team. Fragt der Empfang telefonische Kundinnen anhand einer kurzen Auswahl, wie sie auf das Studio gestoßen sind, fließen auch Buchungen ein, die die Website nicht sieht.
13Häufige Fehler bei Websites für Kosmetikstudios
Die folgenden Fehler sehen wir bei Projekten für ein Kosmetikstudio immer wieder, und die meisten lassen sich mit wenigen Entscheidungen in der Planung vermeiden. Zu jedem nennen wir die bessere Alternative.
- Alle Behandlungen auf einer Seite: Laser, Gesichtsbehandlung und Massage bekommen je eine Zeile; geben Sie stattdessen jeder gesuchten Behandlung eine eigene Seite mit Dauer und Sitzungen.
- Angebote nur in Stories: Eine Kur ist einen Tag sichtbar und dann weg; legen Sie stattdessen eine dauerhafte Paketkarte an und verlinken Sie die Story darauf.
- Text aus der Broschüre: Der technische Herstellertext wird übernommen; schreiben Sie stattdessen in den Worten Ihrer Kundinnen, wie Ihr Studio die Behandlung durchführt.
- Galerie ohne Einwilligung: Alte Kundenfotos werden ungefragt gezeigt; beginnen Sie stattdessen mit einer kleinen Galerie aus eingewilligten, unretuschierten und beschrifteten Bildern.
- Kalender ohne Regeln öffnen: Die Onlinebuchung startet, bevor Räume und Geräte hinterlegt sind; definieren Sie stattdessen zuerst die Ressourcen oder beginnen Sie mit einem Anfragemodell.
- Gesundheitsfragen im Formular: Das Buchungsformular fragt nach Erkrankungen und Medikamenten; klären Sie das stattdessen im Beratungsgespräch mit sauberer Dokumentation.
Wer diese Liste an die eigene Website anlegt, hat bereits den Anfang eines Briefings: Jeder Punkt, bei dem Sie „so ist es bei uns“ denken, zeigt, wo die neue Website ansetzen sollte.
14Den passenden Partner wählen und der nächste Schritt
Das passende Team für die Website eines Kosmetikstudios fragt nach Behandlungsliste, Kalender und Einwilligungen, bevor es ein Design zeigt. Diese Fragen empfehlen wir für jedes Erstgespräch:
- Inhalte: Wer schreibt die Behandlungsseiten, und wie prüft und gibt Ihr Team sie frei?
- Buchung: Wie werden Räume, Geräte und Vorbereitungszeiten im Kalender abgebildet?
- Einwilligung und Daten: Wo stehen Fotoeinwilligung, Datenschutzerklärung und Cookie Auswahl, und wie funktionieren sie?
- Messung: Wie sehen Sie im ersten Monat nach dem Start, welche Behandlungsseite Buchungen bringt?
- Eigentum: Auf wessen Namen laufen Domain, Inhalte, Bilder und Analysekonten?
Wie wir das umsetzen, zeigt eine auf dieser Seite verlinkte Demo Website für ein Kosmetikstudio; dort sehen Sie, wie Behandlungsseiten, Paketkarten und Buchung zusammenspielen. Unsere Arbeiten aus anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite, Festpreispakete im Bereich mit den Preisen.
Für ein schriftliches Angebot schicken Sie uns Ihre Behandlungsliste, Ihre Kuren und Ihren heutigen Buchungsweg über das Formular Angebot anfordern, oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf; gemeinsam legen wir die Seitenstruktur und die Buchung fest, die zu Ihrem Studio passen.