Ein Unternehmensprofil in Bremen liest selten die ganze Stadt. Es liest die Nachbarin aus Findorff, der Student kurz nach dem Einzug, der Wochenendgast aus den Niederlanden und der Einkäufer eines Zulieferers. Dieser Leitfaden wiederholt nicht die Zusammenfassung der Seite darüber, sondern geht die Entscheidungen der Reihe nach durch: Wer schaut zu, wo, in welcher Sprache und nach welchen Regeln?
Talha Aslan und Team führen die Social Media Betreuung Bremen vollständig online. Wir haben in Deutschland kein Büro, keinen Vertreter und keine Mitarbeitenden und behaupten kein Bremer Team. Deshalb zeigt jeder Abschnitt auch, wie Aufnahmen, Freigabe, Antworten und Auswertung aus der Ferne ablaufen; die Leistung insgesamt beschreibt die Seite zur Social Media Betreuung.
01Wer Ihr Profil in Bremen tatsächlich sieht
Bremen hatte laut Destatis am 31. Dezember 2024 586.271 Einwohnerinnen und Einwohner, Hannover 522.131 und Oldenburg 176.614. In und um diese Zahl fallen vier Gruppen auf, und jede erwartet vom Profil etwas anderes.
- Studierende: An den Hochschulen des Landes waren 38.249 Studierende eingeschrieben, knapp 18.000 davon an der Universität Bremen (Statistisches Landesamt Bremen). Sie entdecken einen Ort im Kurzvideo, speichern ihn auf der Karte und lesen dann die Bewertungen.
- Übernachtungsgäste: Die Stadt zählte 2024 insgesamt 2.488.746 Übernachtungen, rund 80 Prozent der Gäste kamen aus Deutschland. Im Ausland lagen die Niederlande mit 94.198, Dänemark mit 37.122 und das Vereinigte Königreich mit 30.559 Übernachtungen vorn.
- Fachleute aus Industrie und Hafen: Laut WFB beschäftigt das Mercedes Werk rund 10.500 Menschen, die Luft und Raumfahrt rund 12.000 in 140 Unternehmen.
- Türkischsprachige Community: 2024 lebten in der Stadt 21.000 Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit, Eingebürgerte nicht mitgezählt.
Bevor Sie planen, schreiben Sie den Zweck des Profils in einen Satz, etwa: "Dieses Profil richtet sich an Familien in der Neustadt, die Türkisch lesen" oder "Dieses Profil ist für englischsprachige Teams, die beruflich nach Bremen kommen". Gelingt der Satz nicht, ist die Planung zu früh. Listen Sie außerdem, woher Ihre letzten zehn Kunden kamen, in welcher Sprache sie schrieben und wie sie Sie fanden; diese Liste ist verlässlicher als jede Annahme, und wir fragen im ersten Gespräch danach.
02Welche Plattform zu welchem Betrieb passt und welche nicht
Die richtige Plattform ist die, auf der Ihr Publikum entscheidet, nicht die mit den meisten Nutzern. In Bremen sehen die praktischen Zuordnungen so aus, auch wenn Ihre eigenen Kundendaten das Bild verändern können.
- Instagram: das Hauptschaufenster für Stadtteilcafés, Bäckereien, Friseure, Hotels und Gästehäuser. Reels dienen der Entdeckung, Stories der Tagesinformation, Highlights den festen Angaben wie Zeiten und Lage.
- LinkedIn: für Zulieferer, Speditionen, Hafendienste und Arbeitgeber. Werkstatt, Team und Stellenanzeigen werden dort gelesen.
- Google Unternehmensprofil: für den Gast, der auf der Karte sucht, und den neu angekommenen Studenten; Zeiten, Fotos, Bewertungen und kurze Beiträge.
- Facebook: für Hinweise auf Veranstaltungen und Stadtteilgruppen; nicht als Hauptkanal für neue Kundschaft.
- TikTok: für Betriebe, die einen Ablauf oder ein Produkt im Kurzvideo zeigen können und ein jüngeres Publikum erreichen wollen.
Für den Friseur an der Ecke ist LinkedIn meist verlorene Mühe, für einen Werkzeugzulieferer ist es TikTok. Zwei Plattformen regelmäßig zu führen, trägt einen kleinen Betrieb mit knapper Drehzeit besser als drei halbherzig. Eine dritte Plattform ergänzen wir erst, wenn der erste Bericht zeigt, was gespeichert wurde.
03Der Bremer Kalender: Semesterstart, Freimarkt und Advent
Der Kalender der Social Media Betreuung Bremen ruht auf wenigen großen Rhythmen. Die Termine ändern sich jedes Jahr, deshalb lesen wir sie in den offiziellen Kalendern nach und bereiten Inhalte drei bis vier Wochen vorher vor.
- Semesterstart: An Universität und Hochschulen kommen neue Studierende an. Profile von Friseuren, Kursen, Cafés und Studios werden in diesen Wochen zum ersten Mal entdeckt; Wegbeschreibung, Zeiten und Hinweise für den ersten Besuch rücken nach vorn.
- Freimarkt: Er dauert jedes Jahr im Oktober 17 Tage, findet rund um Bürgerweide und Marktplatz statt und wird von bremen.de als größtes Volksfest des Nordens vorgestellt. Teilen Sie Sonderzeiten und Anreise vorab.
- Advent: Der Weihnachtsmarkt steht auf dem Marktplatz, der mittelalterlich gestaltete Schlachtezauber an der Weser. Für Cafés, Hotels und Läden in der Nähe ist es die Zeit für Stories und Kartenbesuche.
Die Wochen außerhalb dieser Rhythmen sind nicht leer. Sommerwochenenden gehören Stadtführungen und Cafés, der Herbstbeginn Friseuren und Kursen. Bei jeder Veranstaltung prüfen wir die offiziellen Zeiten und gleichen die Angaben im Konto mit dem Google Profil ab. Niemand soll mit einer falschen Uhrzeit aus einer alten Story begrüßt werden.
04Stadtteilgeschichten vom Viertel bis Vegesack
Bremen besteht aus 23 Stadtteilen, und Ihr Profil sollte sagen, in welchem Sie bekannt sein wollen. Bremen.de ordnet die Stadtteile einer westlichen, östlichen, südlichen und nördlichen Region zu; nach dieser Logik lassen sich auch Inhalte planen.
- Östliche Vorstadt und Schwachhausen: im Osten; die Straßen des Viertels und die Nähe Schwachhausens zur Universität sind echte Kulissen für Cafés, Kurse und Friseure.
- Findorff und Neustadt: Stadtteilleben nahe Grün und Wasser; warme Bilder für Ladeninhaber und Familienbetriebe.
- Walle und Gröpelingen: im Westen, von bremen.de als weltoffen beschrieben; eine natürliche Bühne für mehrsprachige Kundschaft.
- Überseestadt: ein 288 Hektar großes früheres Hafenrevier; laut WFB lebten dort 2024 5.515 Menschen, dazu kommen viele Betriebe.
- Vegesack: im Norden mit langer Hafentradition und viel Natur; hier liegt auch der Campus der Constructor University.
Denken Sie pro Stadtteil an drei echte Bilder: Straße, Team, Produkt. Den Standort Tag setzen Sie nur dort, wo Sie wirklich tätig sind, denn ein Gebiet, das Sie nicht bedienen, kostet Vertrauen. Zu Hashtag Zahlen machen wir keine Versprechen; Stadtteilname, Produkt und Sprache werden gemeinsam gewählt.
Stadtteilgeschichten sind der Teil der Social Media Betreuung Bremen, den niemand kopieren kann, weil Straße, Ladeninhaber und Nachbarschaft für jeden anders sind. Schauen Sie jedes Vierteljahr in Ihren Stadtteilkalender: Wo ist an welchem Tag Markt, welcher neue Nachbar hat eröffnet, welches Eckbild passt zur Jahreszeit? Diese Notizen wandern in die Shotliste. Eine kurze Serie aus Bild, Satz und Tag schafft mehr örtliches Vertrauen als ein allgemeines Stadtpanorama.
05Dreh aus der Ferne: Shotliste, Vorlagen und Freigabe
Bei der Arbeit aus der Ferne nehmen Sie oder eine Fotografin Ihrer Wahl die Aufnahmen auf, und wir bauen die Struktur, die den Dreh beherrschbar macht. Der Ablauf ist schriftlich und folgt diesen Schritten.
- Im ersten Gespräch halten wir Publikum, Sprachen und den Zweck des Profils in einem Satz fest.
- Wir erstellen eine Shotliste: welches Bild, in welcher Reihenfolge, hochkant oder quer, wie viele Sekunden, bei welchem Licht.
- Sie oder Ihre Fotografin drehen und folgen unseren kurzen Hinweisen zu Licht, Hintergrund und Ton.
- Wir schneiden, schreiben die Bildtexte und tragen alles in den Veröffentlichungskalender ein.
- Die schriftliche Freigabe kommt von Ihnen; ohne sie wird nichts veröffentlicht.
- Dank der Vorlagen aktualisieren wir am selben Tag, wenn sich Zeiten oder Angebote ändern.
Die Fotografin wählen Sie aus und schließen den Vertrag mit ihr selbst ab; wir empfehlen, die Nutzungsrechte schriftlich zu regeln. Oft reicht ein Smartphone: Wichtig sind sauberes Licht, ein ruhiges Bild und echte Menschen. Die Seite, die Besucher aus den Netzwerken empfängt, ist Sache von Webdesign für Bremen.
Das Geheimnis einer Shotliste ist die Begrenzung. Für ein Café, das mit dem Telefon arbeitet, genügen eine Richtung, ein Licht und Clips von höchstens zwanzig Sekunden. Zeilen wie "ein Teammitglied zeigen" oder "die Theke leer filmen" lassen sich ohne uns umsetzen, weil jede Zeile für sich verständlich sein muss. Die Rohdateien landen in einem gemeinsamen Ordner mit einer vorher festgelegten Benennung.
06Kommentare, Nachrichten und Übergabe an das Telefon
In Bremen ist eine Nachricht, vor allem von einem Wochenendgast, oft eine Frage zu Buchung oder Weg, deshalb zählt die Antwortzeit. Wir beantworten Kommentare und Nachrichten zu vereinbarten Zeiten nach einem Antwortleitfaden, den wir gemeinsam schreiben.
- Sprache: Wir antworten in der Sprache der Nachricht, auf Deutsch, Englisch oder Türkisch.
- Übergabe: Wünsche nach Reservierung, Angebot oder Termin gehen an das Telefon oder die WhatsApp Nummer; bestätigt wird immer vom Betrieb.
- Beschwerden: Beschwerden und Krisenzeichen geben wir sofort an Sie weiter und entscheiden sie nie allein.
- Erfassung: Mit Ihren Unterlagen halten wir fest, wie viele Nachrichten zu echten Anfragen wurden.
Der Zeitunterschied ist klein: Bremen liegt im Sommer eine Stunde und im Winter zwei Stunden hinter der Türkei. Antwortzeiten legen wir in Ihre Geschäftszeiten und halten in der ersten Woche fest, wen wir im Eilfall zuerst anrufen. Eine unbeantwortete Nachricht an einem vollen Freimarktsamstag bedeutet einen Gast, der zur nächsten Tür geht.
Der Antwortleitfaden hat vier Spalten: häufige Frage, freigegebene Antwort, Übergabefall und Verantwortliche. Auf die Frage, ob heute geöffnet ist, folgen Zeiten und Kartenlink, auf die Frage nach einer Reservierung die Telefonnummer. Für einen niederländischen Gast, der auf Englisch schreibt, halten wir eine vorbereitete, aber persönliche englische Vorlage bereit; sie formuliert den Satz vor, Name und Frage ergänzen wir von Hand.
07Google Unternehmensprofil und Bremer Bewertungen
Wer auf der Karte sucht, sieht Ihr Google Profil, bevor er Ihr Social Media Konto sieht. Der Name im Profil muss der reale Firmenname ohne angehängte Suchbegriffe sein, und Betriebe mit Einzugsgebiet können ihre Adresse ausblenden.
- Sonderzeiten: Tragen Sie Zeiten für Freimarkt, Advent und Ferienwochen im Voraus ein.
- Beiträge: Neue Angebote, Veranstaltungen und Hinweise gehören auch ins Profil, mit denselben Fotos und Zeiten wie im Social Media Konto.
- Bewertungen: Antworten Sie auf jede Bewertung in der Sprache der Bewertung und ohne Rechtfertigung.
- Verzeichnisse: Name, Anschrift und Telefon in Verzeichnissen wie Gelbe Seiten und Das Örtliche müssen übereinstimmen.
Bewertungen kaufen wir nicht und erbitten keine gefälschten; das verstößt gegen die Plattformregeln. Ein höflicher Hinweis an zufriedene Kundschaft, eine Bewertung zu hinterlassen, genügt. Bei einer schlechten Bewertung danken wir zuerst, stellen Tatsachen kurz richtig und verlegen die Lösung ans Telefon, damit der Streit nicht in aller Öffentlichkeit wächst.
Das am häufigsten vergessene Feld ist die Liste der Produkte und Leistungen. Tragen Sie dort Speisekarte, Kursplan oder Buchungslink ein und gleichen Sie die Fotos mit denen im Social Media Konto ab. Im Monatsbericht weisen wir Suchen, Kartenaufrufe und Wegbeschreibungen des Profils als eigene Zeile aus.
08Sprachen wählen: Deutsch, Englisch, Türkisch
Für die meisten Bremer Betriebe ist Deutsch die Hauptlinie, weil Kundschaft, Nachbarn und Behörden dort ansetzen. Die zweite Linie richtet sich nach dem Publikum, und für jede Sprache schreiben wir eigene Texte statt einer Übersetzung.
- Englisch: für Hotels, Gästehäuser, Stadtführungen und Betriebe für internationale Studierende; ein englischsprachiger Campus wie die Constructor University schafft diesen Bedarf.
- Türkisch: In einer Stadt mit 21.000 Menschen türkischer Staatsangehörigkeit ist eine eigene Linie für türkischsprachige Kundschaft sinnvoll; Izmir ist seit 1995 Partnerstadt Bremens.
- Niederländisch und Dänisch: In diesen Sprachen schreiben wir nicht; für niederländische und dänische Gäste dient Englisch als Brücke.
Wenn Sie als türkischstämmiger Unternehmer sowohl deutschsprachige Kundschaft als auch die Community ansprechen, trennen Sie beide Linien in eigene Beiträge, statt sie in einem zu mischen. Die deutsche Linie trägt Stadtteil und Vertrauen, die türkische Wärme und Gemeinschaft. So lesen beide Gruppen in ihrer Sprache und in ihrem Tempo.
Bei der Sprache stellt sich auch eine Sichtbarkeitsfrage: Welche steht zuerst, wenn drei Sprachen in einem Konto vorkommen? Wir nutzen in der Bio die Hauptsprache und im Beitrag die Sprache seiner Zielgruppe. Ein Sprachhinweis in Stories und getrennte Highlight Gruppen mit den Titeln Deutsch, English und Türkçe haben sich bewährt. So entsteht bei der Social Media Betreuung Bremen kein überfüllter Feed, sondern ein Konto, das jedem Besucher seinen eigenen Leseweg bietet.
09Branchenbeispiele aus Bremen
Die Bremer Wirtschaft lenkt Inhalte in drei Richtungen: Kaffeehandel, Städtetourismus und Industrie. Die ersten Bilder sind jeweils andere.
- Röstereien und Cafés: Laut WFB wird nirgends in Deutschland mehr Kaffee umgeschlagen als in Bremen. Den Ablauf der Seite Kaffeerösterei übertragen wir auf Findorff und das Viertel, mit Röstvorgang, Team und Tagesangebot.
- Gastgeber: Ein Wochenendgast sucht Lage, Zimmerbilder und Buchungsweg in Sekunden; der Aufbau der Seite Social Media für Hotels wandert mit englischen Bildtexten und der Anreise vom Bahnhof nach Bremen.
- Industrie: Werkstatt, Maschinenpark und Stellenanzeigen zeigen wir auf LinkedIn; die Seite Industrieunternehmen erklärt, wie man Können zeigt, ohne Kunden zu nennen.
Profile von Friseuren, Kursen und Studios erreichen in den Stadtteilen nahe den Hochschulen zum Semesterstart ihren Höhepunkt; Prozess und Team stehen vorn, von jeder gezeigten Person liegt eine schriftliche Einwilligung vor. In jeder Branche wollen wir im ersten Monat eine Frage beantworten: Was möchte jemand wissen, der diesen Betrieb zum ersten Mal sieht?
Gemeinsam ist den drei Branchen ein echter Ort mit echten Menschen hinter dem Konto. Bei der Rösterei ist es die Maschine hinter der Theke, beim Gästehaus der Frühstückstisch am Morgen, beim Zulieferer die Werkstatt zu Schichtbeginn. Ein solches Bild ist glaubwürdiger als jedes Stockfoto. Wir kopieren die Branchenseiten nicht, sondern schreiben sie mit Bremer Stadtteilnamen, Sprachen und Jahreszeiten neu und testen im ersten Monat nur zwei Formate.
10Zusammenarbeit mit Bremer Creatorn und Kennzeichnung
Ein Beitrag gegen Bezahlung, Produkte oder einen anderen Vorteil muss in Deutschland deutlich als Werbung gekennzeichnet sein, wenn sich der kommerzielle Zweck nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt (§ 5a UWG). Die Bremische Landesmedienanstalt formuliert es knapp: Wo Werbung drin ist, muss Werbung draufstehen; sie beobachtet nach eigener Aussage die Profile Bremer Creator.
- Sichtbarer Hinweis: Die Kennzeichnung muss in jedem Beitrag und in jedem Story Bild sichtbar sein; der Leitfaden der Medienanstalten nennt Beispiele je Plattform.
- Plattformfunktion: Die Partnerschaftskennzeichnung von Instagram und TikTok ergänzt die gesetzliche Kennzeichnung, sie ersetzt sie nicht.
- Schriftliches Briefing: Was gesagt wird, was nicht und wo der Hinweis steht, wird vor der Zusammenarbeit festgehalten.
Die Zusammenarbeit selbst gehört zu Influencer Marketing; unser Teil sind Briefing, Kennzeichnung und Prüfung des Beitrags auf der Kontoseite. Ob Sie Ihre Reichweite durch Creator erhöhen, entscheiden Sie erst nach einer Auswertung der Speicherungen und Profilbesuche, nicht nach der Followerzahl des Creators.
In der Praxis läuft eine Zusammenarbeit so ab: erst das schriftliche Briefing, dann der Entwurf des Creators, danach eine Freigabe, in der wir die Position der Kennzeichnung prüfen, und nach der Veröffentlichung ein Blick auf die Kommentare. Den Hinweis in die erste Zeile und ins Video zu setzen, ist sicherer, als ihn am Ende der Beschreibung zu verstecken. Misst man eine Zusammenarbeit in der Social Media Betreuung Bremen, zählen Speicherungen und Profilbesuche, nicht die Followerzahl des Creators.
11Datenschutz, Einwilligung und Urheberrecht
Das Bildnis einer erkennbaren Person darf in Deutschland in der Regel nur mit Einwilligung verbreitet werden (§ 22 KUG), und personenbezogene Daten unterliegen der DSGVO. Von Team, Kunden und Gästen holen wir eine schriftliche Einwilligung ein; bei Kindern ist die Einwilligung der Eltern nötig.
- Einwilligung: Wer gezeigt wird, zu welchem Zweck und wie lange, steht im Einwilligungstext, einschließlich des Wegs zum Widerruf.
- Musik: Wir nutzen die für Unternehmenskonten freigegebenen Bibliotheken der Plattformen oder lizenzierte Titel und kopieren nie das Lied aus dem Raum in ein Video.
- Bilder: Nutzungsrechte an Stock und Fotografenbildern bewahren wir schriftlich auf.
- Impressum: Bei geschäftlich genutzten Profilen wird nach § 5 DDG ein leicht erreichbares Impressum erwartet; der Link in der Bio führt zur Seite Ihrer Website.
Für rechtliche Einzelheiten empfehlen wir einen Rechtsanwalt; wir führen die Checkliste und geben keine Rechtsberatung. Eine Person hinter der Theke, ein Gast an der Kasse oder ein Schild im Hintergrund kann eine Einwilligungsfrage auslösen, deshalb schreiben wir diese Frage von Beginn an in die Shotliste.
Eine praktische Regel: Im Zweifel nicht zeigen. Für jedes erkennbare Gesicht gibt es beim Dreh zwei Möglichkeiten, entweder eine schriftliche Einwilligung oder einen Bildausschnitt ohne die Person. Einwilligungstexte für Mitarbeitende bereiten wir getrennt von den Arbeitspapieren vor und halten fest, was beim Ausscheiden geschieht. Bevor wir Gästebeiträge teilen, schreiben wir den Urheber an. Diese Gewohnheiten halten das rechtliche und das Ansehensrisiko der Social Media Betreuung Bremen klein.
12Messung und Monatsbericht
Ein guter Bericht beginnt nicht mit der Zahl der Likes, sondern mit den Handlungen, an denen man eine Entscheidung erkennt. Im Monatsbericht betrachten wir Folgendes und vergleichen die Zahlen mit Ihren eigenen Unterlagen.
- Reichweite und Speicherungen: Welcher Beitrag gespeichert und geteilt wurde; hier zeigt sich Entdeckung.
- Profilaktionen: Profilbesuche, Wegbeschreibungen und Anrufe.
- Linkklicks: Besucher, die über das UTM Tag am Bio Link auf die Website kamen; das Tag erstellen Sie mit dem UTM Link Werkzeug.
- Nachrichten: wie viele Nachrichten zu einer Buchung, einem Termin oder einer Angebotsanfrage wurden.
Am Monatsende sprechen wir darüber, welches Format funktioniert hat, was entfällt und wie der nächste Monat aussieht. Wie viele Menschen kommen werden oder wie viele Follower und wie viel Reichweite entstehen, sagen wir nicht voraus. Wird bezahlte Reichweite gebraucht, planen wir die Meta Werbebetreuung getrennt; der organische Bericht vermischt sich nie mit Werbeausgaben.
Der Bericht muss auf einer Seite lesbar sein. In der oberen Zeile stehen drei Zahlen, Reichweite, Speicherungen und Profilaktionen; darunter der Beitrag, der herausstach, und der, der zurückblieb, dann ein Experiment für den Folgemonat. Ein Test über vier Wochen, etwa ein Karussell statt nur Reels, liefert genug Daten. Um nicht viele Ursachen zu vermengen, ändern wir pro Test nur eine Größe. So wird der Monatsbericht der Social Media Betreuung Bremen zum Entscheidungspapier statt zur glänzenden Präsentation.
13Häufige Fehler in Bremen und der bessere Weg
Die folgenden Fehler sind auf Konten in der Stadt häufig; für jeden gibt es eine Alternative, und alle lassen sich mit einer kleinen Anpassung beheben.
- Für alle in einer Sprache schreiben: Statt deutsch, englisch und türkisch sprechendes Publikum in einem Beitrag zu mischen, bauen Sie getrennte Linien auf.
- Die Freimarktwoche verpassen: Veröffentlichen Sie Sonderzeiten und Anreise eine Woche vorher.
- Keinen Stadtteil nennen: Schreiben Sie statt "Bremen" Viertel, Neustadt oder Überseestadt und zeigen Sie ein echtes Straßenbild.
- Die Karte vernachlässigen: Nennen Sie im Konto nicht andere Zeiten als im Google Profil.
- Kooperationen ohne Kennzeichnung: Kennzeichnen Sie bezahlte oder geschenkte Beiträge von Anfang an.
- Follower oder Bewertungen kaufen: Das verstößt gegen die Plattformregeln; wachsen Sie über Inhalte, Community und, wo sinnvoll, Werbung.
Die meisten Fehler entstehen durch einen fehlenden Plan, nicht durch fehlenden Einsatz. Der erste Monat darf deshalb nur aus Messen und Vereinfachen bestehen; das ist kein Rückschritt, sondern der Aufbau eines tragfähigen Bodens.
14Den Partner wählen und die ersten 90 Tage
Fragen Sie bei der Wahl eines Partners für Bremen, ob er ein Büro oder Team vor Ort behauptet, wer dreht, was der Bericht misst und wem die Konten gehören. Die Konten sollen bei Ihnen bleiben; wir kommen über die offiziellen Zugriffsrechte der Plattformen dazu. Die ersten drei Monate laufen so.
- Woche eins: Profil und Zielgruppe prüfen, Sprachlinien festlegen, Shotliste erstellen.
- Woche zwei und drei: erster Dreh, Vorlagen, Abgleich des Google Profils.
- Ende des ersten Monats: erste Inhalte online, Antwortleitfaden in Betrieb, erster Bericht.
- Zweiter Monat: Formate anhand der Speicherungen vereinfachen, Freimarkt oder Advent vorbereiten.
- Dritter Monat: Auswertung und Entscheidung über eine weitere Sprache oder eine LinkedIn Seite.
Bitten Sie vor der Entscheidung um drei Dinge: einen schriftlichen Umfang, die Zusage, dass die Konten bei Ihnen bleiben, und einen Beispielbericht. Ein Kundenprojekt in Bremen haben wir derzeit nicht und sagen das offen; unsere Arbeiten in der Türkei finden Sie auf unserer Referenzseite.
Umfang und Bedingungen der Pakete stehen im Preisbereich; für einen Plan, der zu Ihrem Betrieb passt, vereinbaren Sie ein kostenloses Gespräch von 15 Minuten. Senden Sie Profillinks, Stadtteil und Zielgruppe, und wir erstellen Umfang und Angebot schriftlich.