Social Media Marketing für Friseure bedeutet weniger, schöne Haare zu posten, als einem Menschen bei der Entscheidung zu helfen, wem er sein Haar anvertraut. Wer ein Salonprofil durchscrollt, liest aus einem einzigen Bild erstaunlich viel: Arbeitet der Stylist sauber, wie würde dieser Ton auf meinem Haar wirken, ist der Salon ordentlich, ist diese Woche noch ein Stuhl frei. Bleibt eine dieser Fragen unbeantwortet, wird auch ein gut gedrehtes Video nicht zum Termin.
Dieser Leitfaden folgt den Entscheidungen, die eine Salonleitung bei Social Media Marketing für Friseure der Reihe nach trifft: wer Ihnen folgt, welcher Kanal welche Aufgabe hat, wie Inhaltslinien und Drehtage aufgebaut werden, wo Stylistenprofile und Kundenbilder Grenzen brauchen, wie aus Nachrichten Termine werden, wie die Jahreszeiten den Kalender prägen und wie Sie den Bericht lesen. Jeder Abschnitt liefert ein Kriterium, eine Liste oder eine Frage, die Sie einer Agentur stellen können.
01Wonach die Person auf Ihrem Profil sucht
Nicht jeder, der ein Salonprofil öffnet, fragt dasselbe; jede Gruppe sucht einen anderen Beleg und bleibt nur dort, wo sie ihn findet. Ein Beitrag kann nicht alle ansprechen, aber der Schwerpunkt einer Woche kann sich an einer Gruppe ausrichten.
Ein praktischer Anfang: Notieren Sie die Personen, die Ihnen im letzten Monat geschrieben haben, und ordnen Sie sie einer Gruppe zu. Diese kleine Zählung zeigt, welche Leistung nach vorn gehört und welche Frage in die Highlights wandert.
- Neu im Viertel: Sie suchen einen Salon in der Nähe, dem sie vertrauen können, und achten auf Arbeit, Räume und Erreichbarkeit.
- Farbinteressierte: Sie wollen aufhellen oder färben und möchten wissen, wie das Ergebnis auf ihrem eigenen Haartyp wirkt und wie lange es dauert.
- Stammkunden: Sie folgen dem Stylisten, den sie kennen, und buchen, wenn sie eine neue Technik oder einen passenden Termin sehen.
- Anlassplaner: Vor Hochzeit, Abschlussball oder Feier entscheiden sie schnell und suchen Probefrisur und Kalenderinfos.
- Schnellentscheider: Kunden im Barbershop achten oft nur auf Schnitt, Bart und die Frage, ob heute Platz ist.
Dazu kommt eine unsichtbare Gruppe: Menschen, die schauen, ohne je zu schreiben. Profilbesuche und Speicherungen zeigen, was sie angesehen haben, deshalb gehören beide Zahlen in den Bericht.
02Welcher Kanal welche Aufgabe übernimmt
Instagram ist das wichtigste Schaufenster eines Salons, doch jeder Kanal hat eine andere Aufgabe, und Sie müssen nicht alle mit gleicher Intensität betreiben. Entscheiden Sie zuerst, welcher Kanal welche Frage beantwortet, und verteilen Sie den Aufwand danach.
- Instagram: Arbeitsvideos, Stylistenprofile, ein Leistungsüberblick in den Highlights und der Buchungslink gehören hierher. Hier schauen Menschen bei der Salonwahl oft zuerst nach.
- TikTok: Gut für Verwandlungs und Prozessvideos und ein jüngeres Publikum, wobei ein Video dort kein dauerhaftes Schaufenster ersetzt.
- Google Unternehmensprofil: Öffnungszeiten, Anfahrt, Fotos und Bewertungen werden bei Suchen in der Nähe hier gelesen. Beiträge im Profil zeigen, dass der Salon aktuell ist.
- Facebook: Bei älterer Kundschaft kann es für Nachbarschaftsgruppen und Veranstaltungshinweise im Hintergrund bleiben.
- Pinterest: Nützlich für Menschen, die Ideen suchen, etwa für Brautfrisuren; lohnt sich nur, wenn Sie diese Leistung betonen, denn es braucht eigenen Aufwand.
LinkedIn braucht ein Salon in der Regel nicht, es sei denn, Sie bilden aus oder handeln mit Produkten. Drei Kanäle gut betrieben bringen mehr Termine als sechs halb gepflegte.
03Das Profil in drei Sekunden lesbar machen
Das Profil ist das Schaufenster, und Besucher entscheiden binnen Sekunden, ob sie bleiben. Bevor Sie Inhalte produzieren, muss die Profilseite vier Aufgaben erfüllen: sagen, was Sie tun, wo Sie sind, wie man bucht und die neueste Arbeit zeigen.
Ein Profiltext, der funktioniert, nennt in der ersten Zeile Salonart und Stadtteil, in der zweiten einen besonderen Schwerpunkt und in der dritten die Arbeitstage. Benutzername und Anzeigename sollten zum Salonnamen im Google Profil passen; abweichende Schreibweisen verwirren Kunden und Suche.
- Ein Link: Verweisen Sie auf die Buchungsseite oder WhatsApp und versehen Sie ihn mit UTM Parametern, damit Klicks messbar sind.
- Highlight Cover: Ein einheitlicher Ton, ein lesbares Symbol und ein kurzer Titel: Leistungen, Stylisten, Preise, Braut, Anfahrt.
- Angeheftete Beiträge: Halten Sie Ihre drei stärksten Arbeiten oben, zum Beispiel einen Schnitt, eine Farbe und eine Braut oder Bartarbeit.
- Öffnungszeiten: Aktualisieren Sie Feiertage in den Stories und im Google Profil am selben Tag.
Diese Ordnung wird einmal aufgebaut und monatlich geprüft; alles, was Sie danach veröffentlichen, landet in diesem Schaufenster.
04Inhaltslinien für Schnitt, Farbe, Braut und Bart
Inhaltslinien geben dem Profil eine Struktur statt eines Haufens schöner Bilder. Jede Linie beantwortet eine Kundenfrage, und weil sie in gleicher Form wiederkehrt, wissen Follower, was sie erwartet.
- Schnitt und Form: Ruhige, lehrreiche Videos zu Schnitten nach Gesichtsform, Maschinenlängen, Pflege nach einem kurzen Schnitt und dem Abstand zwischen den Terminen.
- Farbe und Aufhellung: Der Zielton, der Weg dorthin und eine ehrliche Aussage, was auf dem Haar des Tages möglich ist und was nicht.
- Braut und Anlässe: Wie eine Probefrisur abläuft, wann im Kalender gebucht werden sollte und wie der Morgen des Tages verläuft.
- Bart und Herrenpflege: Bartform, Nackenlinie und die Hygieneschritte einer Rasur mit dem Messer.
- Pflege zu Hause: Föhnen, Bürstenwahl, Produktanwendung nach Haartyp, in einer Sprache, die bei den Angaben des Herstellers bleibt.
Eine Linie braucht einen Verantwortlichen: Wer erklärt die Schnitte, wer zeigt die Farbe, wer schreibt den Pflegetipp. Social Media Marketing für Friseure beginnt damit, jeder Linie einen Besitzer zu geben; eine Linie ohne Besitzer bleibt nach wenigen Wochen still liegen.
Jede Linie braucht außerdem eine Abbruchregel. Ein Format, das drei Monate lang weder Nachrichten noch Speicherungen bringt, wird nicht weitergeführt, weil das Team es mag, sondern ersetzt. Deshalb prüfen Sie die Linien mit jedem Monatsbericht und nicht einmal im Jahr.
05So entsteht ein gutes Verwandlungsvideo
Ein gutes Verwandlungsvideo zeigt den Weg und nicht nur das Ergebnis, denn Zuschauer wollen sehen, was auf ihrem eigenen Haar möglich ist. Das Filmen muss kurz und wiederholbar sein, damit es die Stoßzeiten im Salon nicht stört.
Legen Sie den Schnitt vorher fest: In der ersten Sekunde bewegt sich etwas, die Arbeitsschritte laufen zügig, und das letzte Bild zeigt das Ergebnis und den Namen des Stylisten. Warum die ersten Sekunden zählen, löst der Schnitt und nicht ein Werkzeug; der Blog behandelt das ausführlich.
- Holen Sie die Einwilligung der Kundin ein und klären Sie gemeinsam, was zu sehen ist: Gesicht, nur Haar, Hände oder eine Aufnahme von hinten.
- Halten Sie das Licht konstant: derselbe Stuhl, dasselbe Fenster oder dieselbe Lampe. Ein Vergleich unter unterschiedlichem Licht führt in die Irre.
- Nehmen Sie die drei oder vier Hauptschritte der Leistung in kurzen Ausschnitten auf; filmen Sie nicht den ganzen Ablauf.
- Zeigen Sie das Ergebnis aus zwei Winkeln, von vorn und von der Seite, in Bewegung.
- Verwenden Sie keinen Filter und keine Retusche; wirkt die Farbe auf dem Bildschirm anders, sagen Sie das in der Beschreibung.
- Zeigen Sie der Kundin das Video vor der Veröffentlichung und holen Sie ein abschließendes Ja ein.
Aus einem einzigen Termin lassen sich ein Video, drei Story Bilder und ein Karussell gewinnen, und das ergibt einen Produktionsrhythmus, den Sie durchhalten.
06Drehtag, Vorlagen und Freigabe
Ein Salonprofil, das lange trägt, lebt nicht davon, jeden Tag neu zu denken, sondern von einem Wochenrhythmus. In den meisten Salons ist der praktische Weg, in ruhigen Stunden oder bei vereinbarten Terminen kurze Clips zu drehen und einmal im Monat einen Drehtag zu planen.
Das Ziel des Monatsdrehs ist nicht ein perfektes Video, sondern Rohmaterial für einen Monat: einige Schnitte, einige Farbleistungen, Stylistenporträts und Aufnahmen des Salons. Das Material geht in Vorlagen und wird auf die Wochen verteilt.
- Kalender: Zu Monatsbeginn bekommen Sie den Plan mit Datum, Format und Zweck jedes Beitrags zur Freigabe.
- Vorlage: Highlight Cover, Karussellrahmen und Schriftart bleiben fest; nicht jeder Beitrag wird neu gestaltet.
- Freigabe: Salonleitung und beteiligter Stylist haben vor der Veröffentlichung das letzte Wort, die Einwilligung für Kundenbilder wird gesondert geprüft.
- Roharchiv: Aufnahmen werden mit Datum und Etikett abgelegt, damit auch nach dem Weggang eines Stylisten klar ist, welche Beiträge eine Nutzungserlaubnis tragen.
Eine zugesagte Beitragszahl verbürgt keine Qualität. In einem soliden Aufbau steht das Monatsvolumen im Leistungsumfang, doch Erfolg bemisst sich an Interesse, das zu Nachrichten und Terminen wird, nicht an dieser Zahl.
07Stylistenprofile und Eigentum am Konto
In einem Salon ist das meistgesehene Profil oft das des Stylisten selbst, und das ist Chance und Risiko zugleich. Menschen folgen Händen und nicht einer Marke; zieht ein Stylist weiter, können Follower und Inhaltsarchiv mitgehen.
Einiges sollte am Anfang schriftlich geklärt werden: Wem gehört das Salonkonto, nennt das eigene Profil des Stylisten den Salon, wer hält die Nutzungserlaubnis für Beiträge mit Räumen und Kunden, und was passiert, wenn der Stylist geht.
- Salonkonto: Auf den Namen der Inhaberin eröffnet, das Team kommt über die offiziellen Zugriffsrechte hinzu. Kein Passwort wird geteilt.
- Stylistenkonto: Das persönliche Profil des Stylisten; für Markierungen und gemeinsame Beiträge wird ein Rahmen gezogen, doch das Eigentum bleibt beim Stylisten.
- Gemeinsame Inhalte: Das Salonkonto markiert den Stylisten, der Stylist den Salon; festgehalten wird, wem die Einwilligung für Kundenbilder erteilt wurde.
- Ausstiegsplan: Was mit gemeinsamen Beiträgen geschieht und ob Kundenbilder entfernt werden, wird zu Beginn festgelegt.
Das ist eine Vertragsfrage; den Text legen Sie mit Ihren Stylisten fest, wir bauen nur Inhaltslinien, die zu dieser Vereinbarung passen.
08Kundenbilder, Einwilligung und Kinder als Kunden
Das Bild einer Kundin ist ein personenbezogenes Datum, und eine Veröffentlichung ohne Erlaubnis ist ein rechtliches und ein Imagerisiko. Beim Friseur identifiziert oft schon Gesicht oder Frisur die Person, und selbst eine Aufnahme von hinten kann durch ein Tattoo, Schmuck oder die Umgebung auf sie verweisen.
In Deutschland regelt das Recht am eigenen Bild nach § 22 KunstUrhG, dass Bildnisse grundsätzlich nur mit Einwilligung verbreitet werden dürfen, und die DSGVO verlangt für die Verarbeitung eine Rechtsgrundlage. Für Werbung ist das in der Praxis meist die Einwilligung, und eine kurze, schriftliche, widerrufbare Erklärung ist der sichere Weg.
- Gesondert gefragt: Die Einwilligung ist nie Bedingung für Leistung oder Rabatt; die Kundin muss Nein sagen können.
- Umfang notiert: Welches Konto, welches Format und wie lange.
- Widerruflich: Wird die Einwilligung widerrufen, kommt der Beitrag herunter; deshalb müssen Sie wissen, in welchem Beitrag er steckt.
- Kinder als Kunden: Für Bilder von Kindern braucht es die Zustimmung der Eltern, auch bei Vater und Sohn Beiträgen im Barbershop.
- Aufbewahrung: Erklärungen werden mit Datum und Verweis auf den Beitrag zusammen abgelegt.
Die abschließende rechtliche Bewertung liegt bei Ihrem Betrieb. Die Erklärung sollte kurz und verständlich sein, denn ein langer Rechtstext wird meist ungelesen unterschrieben. Name, Datum, welches Bild auf welchem Konto erscheint und wie man widerruft genügen, und alle Stylisten sollten dasselbe Formular nutzen, damit die Ablage nicht zerfällt. Wir nehmen diese Fragen in die Checkliste vor der Veröffentlichung auf und stellen nie ein Bild ohne Erlaubnis online.
09Preisangaben, Angebote und Kennzeichnung von Kooperationen
Die häufigsten Fehler bei Salonprofilen sind veraltete Preise und nicht gekennzeichnete bezahlte Partnerschaften. Beides berührt das Vertrauen der Kundschaft und das rechtliche Risiko.
Ein Preis im Beitrag muss am Tag des Lesens stimmen, und ein befristetes Angebot muss wirklich enden. Wird ein Beitrag bezahlt oder mit einer kostenlosen Leistung vergütet, muss die Werbung erkennbar sein; das ergibt sich aus dem Wettbewerbsrecht, etwa aus § 5a UWG zur Irreführung durch Unterlassen, und die Plattformen bieten dafür das Kennzeichen für bezahlte Partnerschaft.
- Aktuelle Liste: Jeder Beitrag und jedes Highlight mit Preis trägt aktuelle Angaben; abgelaufene Angebote werden entfernt.
- Ab Preise: Bei Leistungen, deren Preis von der Haarlänge abhängt, steht dabei, wovon er abhängt.
- Kennzeichnung: Erhält ein Creator Geld oder eine kostenlose Leistung für einen Beitrag, markieren Sie das deutlich und aktivieren das Partnerschaftskennzeichen.
- Arbeit mit Creatorn: Den Umfang dieser Zusammenarbeit beschreibt die Seite zu Influencer Marketing.
Auch wer jemandem eine kostenlose Leistung gibt und einen Beitrag erwartet, schließt eine Kooperation, und sie braucht dieselbe Kennzeichnung.
10Nachrichten, Termine und Bewertungsroutine
Eine unbeantwortete Nachricht ist der schnellste Weg, einen Termin zu verlieren. Der Posteingang ist ein Verkaufskanal und funktioniert ohne Antwortleitfaden nicht; eine Kundin schreibt am selben Tag an mehrere Salons und geht zur ersten klaren Antwort.
Ein gemeinsam geschriebener Antwortleitfaden legt die Antworten auf die häufigsten Fragen vorab fest: langes Haar färben, Dauer eines Schnitts, welche Tage ein Stylist arbeitet, Probefrisur. Gehört der Preis zur Frage, erklärt der Leitfaden, wovon er abhängt, und verweist auf den Buchungsschritt.
- Erste Antwort: Am selben Tag, mit Namen und einem klaren nächsten Schritt.
- Übergabepunkt: Fragen, die der Salon entscheiden muss, etwa Verfügbarkeit, Dauer und Wunschstylist, gehen an Sie, an WhatsApp oder ans Telefon.
- Protokoll: Wer von der Nachricht zum Termin wechselte, kommt in eine einfache Liste; am Monatsende wird die echte Zahl aus dem Terminbuch gelesen.
- Bewertungen: Positive bedanken Sie sich, negative beantworten Sie ruhig und kurz, ohne Leistung oder persönliche Angaben der Kundin zu wiederholen.
- Heikle Fälle: Eine Farbreaktion oder eine Beschwerde über Schäden wird nicht öffentlich diskutiert, sondern in einen privaten Kanal verlegt.
Gekaufte Bewertungen oder die Bitte an Kunden um ausschließlich positive Rückmeldungen gehören nicht in diese Routine.
Auch das Bitten um Bewertungen ist eine Gewohnheit: Geht eine zufriedene Kundin, genügt ein kurzer Link oder QR Code zum Google Profil. Eine Karte am Stuhl, erstellt mit einem QR Code Generator, erfüllt den Zweck.
11Der Kalender aus Feiertagen, Hochzeiten und Abschlussbällen
Das Salonjahr verläuft nicht gleichmäßig; der Andrang vor Feiertagen, die Hochzeitssaison, Abschlussbälle und die Sommermonate prägen das Profil. Saisonale Inhalte sollten einige Wochen vor dem Andrang online gehen, damit Menschen Sie finden, bevor sie buchen.
Denken Sie bei der Kalenderplanung an die Kapazität. Ist Ihr Terminbuch voll, leisten eine Warteliste und der nächste freie Tag mehr als eine weitere Ankündigung.
- Vor Feiertagen: Buchungshinweise für Schnitt, Pflege und Föhnen sowie Änderungen bei Öffnungszeiten und Schließtagen.
- Hochzeits und Verlobungssaison: Termine für die Probefrisur, Vertrag und Kalenderinfos für Brautfrisuren und der Ablauf im Team an diesem Tag.
- Abschlussball und Feiern: Fertige Modellideen und Platzstatus für alle, die schnell entscheiden.
- Sommerliche Farbzeit: Aufhellen und Tonwechsel, Haarpflege in der Sonne, Kurzhaarwünsche.
- Schulstart: Schnitte für Kinder und Jugendliche, Zustimmung der Eltern und Buchungsablauf.
In ruhigen Monaten entstehen dauerhafte Inhalte wie Pflegeleitfäden und Stylistenporträts, damit der Kalender nicht nur aus Aktionen besteht.
Eine Tabelle hilft: Monat, Saisonthema, welcher Stylist führt, welche Angabe zu aktualisieren ist. Wer so plant, liefert Vorbereitung statt Überraschung: Social Media Marketing für Friseure arbeitet mit dieser Tabelle, nicht mit spontanen Einfällen am Feiertagsmorgen. Eine Gelegenheit mitten im Monat, etwa wenn ein Stylist eine neue Technik lernt, kommt in eine bewusst freigehaltene Lücke.
12Messung und den Monatsbericht lesen
Eine saubere Messung schaut auf den Weg zum Termin und nicht auf die Followerzahl. Ein Like ist oft ein Gruß; eine Speicherung, ein Share und ein Profilbesuch zeigen, dass jemand Sie im Kopf behält.
Um Linkklicks zu verfolgen, genügt es, die Adresse im Profil zu markieren; ein UTM Link Generator erledigt das in Sekunden, und GA4 zeigt dann, welcher Inhalt Besuche brachte. Nachrichten und Anrufe lesen Sie aus dem eigenen Protokoll des Salons.
- Reichweite und Aufrufe: Wie viele Menschen der Inhalt erreichte; allein zu wenig für eine Entscheidung.
- Speicherungen und Shares: Jemand hat die Leistung für später vermerkt oder an eine Freundin geschickt.
- Profilbesuche und Linkklicks: Ob aus Neugier eine Handlung wurde.
- Nachrichten und Anrufe: Echte Nachfrage, abgeglichen mit dem Terminbuch.
Beim Lesen des Berichts achten Sie auf Zusammenhänge statt auf eine einzelne Zahl: Ein Video mit hoher Reichweite, aber wenigen Profilbesuchen hat Interesse geweckt, jedoch keine Führung geboten. Ein Pflegevideo, das wenige sahen, aber viele speicherten, hat vielleicht ein kleines, dafür passendes Publikum erreicht.
Ein Bericht zu Social Media Marketing für Friseure sollte deshalb Vergleiche und Entscheidungen enthalten, nicht nur eine Tabelle. Am Monatsende besprechen wir, welche Arbeit, welcher Stylist und welches Format Interesse weckte, und entscheiden, was entfällt. Braucht ein Beitrag bezahlte Reichweite, plant das die Meta Werbebetreuung getrennt, und damit Salondaten in KI Antworten stimmen, hilft die Seite zur KI Sichtbarkeit.
13Häufige Fehler und der bessere Weg
Fehler bei Salonprofilen entstehen meist an derselben Stelle: Etwas Leichtes ersetzt die schwerere Routine. Die Liste nennt die häufigsten, die wir sehen, und für jeden die bessere Praxis.
- Den Feed nur mit Angeboten füllen: Besucher sehen die Arbeit des Stylisten nicht. Zeigen Sie Schnitt und Farbverwandlungen regelmäßig samt Arbeitsschritten.
- Kunden ohne Nachfrage filmen: Eine Veröffentlichung ohne Einwilligung schafft ein Datenschutzproblem. Holen Sie vor dem Dreh eine kurze, schriftliche, widerrufbare Einwilligung ein.
- Bilder eines anderen Salons oder Stockfotos als eigene zeigen: Das Urheberrecht liegt beim Urheber. Veröffentlichen Sie nur eigene Arbeit und lizenziertes Material.
- Die im Salon laufende Musik ins Video legen: Das wirft ein Lizenzproblem auf. Wählen Sie einen Titel aus der Musikbibliothek der Plattform.
- Nachrichten bis zum Abend liegen lassen: Die Kundin schreibt dem nächsten Salon. Geben Sie mit einem Antwortleitfaden noch am selben Tag die erste Antwort.
- Haartransplantation oder medizinische Behandlung zeigen: Das ist ärztliche Arbeit unter eigenen Regeln, in Deutschland etwa dem Heilmittelwerbegesetz; lassen Sie es aus einem Salonprofil heraus.
- Follower oder Bewertungen kaufen: Das schadet Profil und Ruf. Bauen Sie echte Beziehungen zu echten Kunden auf.
Die meisten dieser Fehler verhindert eine Checkliste, die bei jedem Beitrag in gleicher Reihenfolge angewendet wird: Liegt die Einwilligung vor, ist der Preis aktuell, sind Musik und Bild lizenziert, ist eine Kennzeichnung nötig, steht die Übergabe der Nachricht. Fünf Fragen verlangsamen die Veröffentlichung nicht, verhindern aber eine Beschwerde.
14Den richtigen Partner wählen und nächster Schritt
Der richtige Partner für Social Media Marketing für Friseure ist nicht der, der einen fertigen Postingkalender verkauft, sondern der, der die echte Arbeit Ihres Salons, Ihre Stylisten und Ihre Kundschaft anhört. Fragen Sie im ersten Gespräch, wie das Filmen zum Rhythmus des Salons passt, wie Einwilligungen eingeholt werden, wem die Konten bleiben, wer Nachrichten wann beantwortet und was der Monatsbericht zeigt.
Auch Warnzeichen gibt es: Ein Angebot, das eine bestimmte Zahl an Followern oder Terminen verspricht, den Kauf von Followern empfiehlt oder Ihr Kontopasswort verlangt, ist nicht vertrauenswürdig. Umfang, Zuständigkeiten und was nicht produziert wird, gehören schriftlich festgehalten.
Denken Sie auch an die Website; Ihr Profillink sollte auf eine Buchungsseite führen, wie sie auf der Seite zur Friseur Website beschrieben ist. Für eine ähnliche Termin und Bildlogik sehen Sie die Seite zum Kosmetikstudio an.
Schreiben Sie vor dem Vertrag die gewünschten Ergebnisse auf; das Monatsvolumen gehört in den Umfang, ist aber eine Arbeitsroutine und kein Erfolgsmaß. Der Dienst ist nichts, was man einmal einrichtet und liegen lässt; mit Stylisten, Leistungen und Jahreszeiten ändert sich auch der Plan. Sie können ein Auswertungsgespräch am Ende des ersten Monats vereinbaren.
Den allgemeinen Umfang finden Sie unter Social Media Betreuung, Standardumfang und Bedingungen im Preisbereich. Um Ihren Salon und Ihr Profil zu schildern, schreiben Sie uns; in einem Gespräch von 15 Minuten erstellen wir Umfang und Angebot schriftlich.