Eine Unternehmensseite ohne Einsicht
Der Account postet Ankündigungen, Feiertagsgrüße und Veranstaltungsfotos, zeigt aber nie, wie die Beratung denkt. Eine Führungskraft findet keinen Grund, ihr zu folgen.
Branchenspezifisches Social Media
Wer Beratung einkauft, recherchiert vor dem ersten Gespräch die Beratung und die Menschen, die am Tisch sitzen würden. Ein großer Teil dieser Recherche läuft auf LinkedIn und in dem, was die Beratung veröffentlicht. Wir bauen Social Media für Unternehmensberatungen entlang dieses Wegs auf: Inhalte, die Wissen zeigen, sichtbare Berater, Fallbeispiele mit Respekt vor der Vertraulichkeit und gemessene Ergebnisse.
Kurz gesagt
Social Media für Unternehmensberatungen heißt, das Wissen der Beratung in kurze Beiträge, Karussells und Videos zu übersetzen, die Profile von Partnern und Beratern auf eine Linie zu bringen, eingehende Nachrichten ins Erstgespräch zu führen und das Ergebnis im Monatsbericht zu verfolgen. Fallbeispiele folgen der Mandantenvertraulichkeit, jeden Beitrag geben Sie frei. Follower oder Mandate versprechen wir nicht.
Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:
Warum wir es getrennt betrachten
Beratung ist eine abstrakte Leistung. Käufer sehen kein Produkt, sie beurteilen Wissen, Methode und Menschen. Ein allgemeiner Redaktionsplan erzeugt diesen Nachweis nicht.
Der Account postet Ankündigungen, Feiertagsgrüße und Veranstaltungsfotos, zeigt aber nie, wie die Beratung denkt. Eine Führungskraft findet keinen Grund, ihr zu folgen.
Wer Beratung kauft, kauft ein Team. Sind die Partnerprofile leer oder Jahre alt, kann die Unternehmensseite allein kein Vertrauen aufbauen.
Weil der Mandant nicht genannt werden darf, wird gar keine Arbeit gezeigt. Dabei lassen sich Branche, Größe und Vorgehen ohne Verstoß gegen die Vertraulichkeit beschreiben, und eine nie gezeigte Arbeit bleibt ohne Beweiskraft.
Die Texte sind voller Floskeln, und jeder Partner schreibt in einem anderen Ton. Leser erkennen nicht, wo die Beratung wirklich tief ist.
Eine Nachricht einer Führungskraft kann tagelang liegen bleiben, und niemand weiß, wer antwortet oder wann ein Gespräch angeboten wird.
Ein Mandantenlogo ohne Erlaubnis, das Bild eines Teilnehmers ohne Einwilligung, eine Grafik ohne Quelle oder eine bezahlte Kooperation ohne Kennzeichnung schaden dem Ruf der Beratung unmittelbar.
Die Struktur, die wir empfehlen
Wir bauen den Account einer Beratung als Ablauf auf, der die Recherche des Käufers begleitet, nicht als Schaufenster. Zuerst das Thema kennenlernen: ein kurzer Beitrag, ein Rahmenwerk, ein Karussell. Dann Vertrauen: die Stimme eines echten Beraters, eine Branchenbeobachtung, ein anonymisierter Fall. Zuletzt die Handlung: der Profillink, eine Nachricht oder eine Seite für das Erstgespräch.
Das Wissen liegt bereits in der Beratung, deshalb ist der Produktionsaufwand gering; die eigentliche Arbeit besteht darin, das Wissen der Fachleute lesbar zu machen. Wir führen kurze Gespräche mit den Beratern und machen daraus Beiträge, Karussells und Videotexte. Jeder Inhalt durchläuft eine schriftliche Freigabe durch Sie oder den zuständigen Partner.
Die Konten bleiben bei Ihnen, unser Team fügen Sie über die offiziellen Zugriffsfunktionen der Plattformen hinzu. Die Seite, die Besucher aus Social Media empfängt, gehört zur Webseite, die Auffindbarkeit in der Suche zur Suchmaschinenoptimierung, bezahlte Reichweite wird getrennt in der Meta Werbung geplant.
Das passende Betreuungsmodell
Alle drei entstehen aus derselben Methode; der Unterschied liegt darin, wessen Stimme es ist und wer freigibt.
Boutique
Beratung und Gründer teilen eine Stimme, und das persönliche Profil wiegt oft schwerer als die Unternehmensseite.
Partnerschaft
Jeder Partner hat ein eigenes Feld, deshalb müssen eine gemeinsame Markenstimme und persönliche Stimmen zusammen aufgebaut werden.
Einzelberater
Es gibt keine Unternehmensseite; das persönliche Profil ist das Schaufenster, und die Zeit ist knapp.
Speziell für Unternehmensberatungen
Diese Liste enthält die Punkte, die wir bei Accounts von Unternehmensberatungen vor jeder Veröffentlichung prüfen.
Name, Logo und Projektdetails eines Mandanten werden nur mit schriftlicher Freigabe gezeigt. Ohne Freigabe erzählen wir anonym mit Branche und Größe und lassen alles weg, woran der Mandant erkennbar wäre.
Das Ergebnis eines Projekts so darzustellen, als gälte es für jeden Mandanten, kann irreführend sein. Eine Zahl nennen wir nur dort, wo die Beratung sie belegen kann und der Mandant zugestimmt hat, mit Umfang und Bedingungen. Ein Ergebnisversprechen schreiben wir nie.
Arbeiten Sie in einem Feld mit Berufsrecht, etwa Rechts, Steuer oder Anlageberatung, setzen die Werberegeln Ihrer eigenen Kammer oder Aufsicht die Grenzen des Accounts. Wir klären sie mit Ihnen und der zuständigen Stelle und schreiben die Inhalte danach.
Bei Seminaren und Treffen werden Gesicht oder Bild eines Teilnehmers, von Mitarbeitenden oder von Beschäftigten eines Mandanten nicht ohne Einwilligung gezeigt. Die Einladung weist vorab auf Aufnahmen hin.
Nach § 5a Abs. 4 UWG handelt unlauter, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern er sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt. Bei Referenten und Publikationskooperationen planen wir die Kennzeichnung von Anfang an ein.
Grafiken, Zitate oder Bilder aus fremden Berichten verwenden wir nicht ohne Quelle und, wo nötig, Erlaubnis. Eigene Rahmenwerke und Tabellen der Beratung bauen wir mit unseren eigenen Vorlagen.
Quellen: Gesetze im Internet: § 5a UWG, Irreführung durch Unterlassen · Instagram Hilfebereich: Richtlinien für Promotions
Vergleich
| Thema | Fertiger Redaktionsplan | Betreuung speziell für Beratungen |
|---|---|---|
| Inhaltsquelle | Allgemeine Motivationssprüche und Stockbilder | Eigene Rahmenwerke, Beobachtungen und Methoden der Beratung |
| Stimme | Floskeln, alle im gleichen Ton | Das Feld jedes Partners, eine gemeinsame Markenstimme |
| Fälle | Nie gezeigt oder ohne Erlaubnis gezeigt | Mit Mandantenfreigabe oder anonymisiert, vertraulichkeitskonform |
| Nachrichten | Tagelang unbeantwortet | Antwortleitfaden mit Übergabe ans Erstgespräch |
| Regeln | Einwilligung, Urheberrecht und Kennzeichnung ungeprüft | Checkliste vor jedem Beitrag |
| Messung | Anzahl der Likes | Speicherungen, Shares, Profilbesuche, Linkklicks und Gesprächsanfragen aus Nachrichten |
Schnellcheck
Social Media Grundlagen: Hat Ihr Konto das?
0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihres Kontos.
Nach Bedarf
Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.
Schicken Sie uns die Links zu Ihren Profilen von Beratung und Partnern, Ihre Fachgebiete und Ihr Ziel; wir besprechen, was funktioniert und was fehlt, und erstellen einen schriftlichen Umfang samt Angebot.
Ablauf
Sie schicken Ihre Profillinks, und in einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten klären wir Ziel und Umfang. Mit Ihrer Zustimmung analysieren wir Profile, Beiträge und Wettbewerber und fassen den Stand schriftlich zusammen.
Wir legen Plattformen, Themen, Markensprache und Antwortleitfaden fest; danach erhalten Sie den ersten Plan zur Freigabe. Sie fügen unser Team über offizielle Rollen hinzu, Passwörter brauchen wir nie.
Wir erstellen die freigegebenen Designs und Videos, planen sie ein und beantworten Kommentare und Nachrichten nach Leitfaden. Jeder Link zur Website erhält UTM Parameter.
Am Monatsende erklärt ein kurzer Bericht Reichweite, Interaktion und Anfragen, und der Plan für den nächsten Monat passt sich an. Bei Bedarf planen wir gemeinsam Anzeigen.
Regeln, Messung und Berichte
Reichweite, Speicherungen, Shares und Profilbesuche zeigen Interesse. Wird ein Karussell gespeichert, hebt der Leser das Wissen für später auf; die Zahl der Likes sagt das allein nicht.
Wir versehen Links in Profil und Beiträgen mit UTM Parametern und verfolgen, welcher Inhalt zur Webseite und zur Seite für das Erstgespräch führt. Die Messeinrichtung auf der Seite selbst gehört zur Webseite.
Wir richten ein einfaches Protokoll ein, um Anfragen aus Nachrichten ans Erstgespräch zu übergeben, und halten mit Ihnen fest, wie viele Nachrichten zu echten Anfragen wurden. Die Zahlen stammen aus Ihren Unterlagen, wir erfinden sie nicht.
Am Monatsende besprechen wir, welches Thema Interesse fand, was entfällt und wie der nächste Monat aussieht. Wie KI Suchen Ihre Beratung darstellen, lesen Sie auf unserer Seite zur KI Sichtbarkeit.
Kostenlose Tools
Berechnen Sie Ihre Engagement Rate, versehen Sie Links mit UTM Parametern und entwerfen Sie Bio und Überschriften mit Werkzeugen ohne Anmeldung.
Social
Messen Sie echte Account Stärke: ER Berechnung + Stufenskala.
Analytics
Erzeugen Sie korrekt getaggte Links mit Ads-, Social- und Newsletter Vorlagen.
Bio
Kurze, coole und lustige Insta Bio Sprüche plus Generator für Instagram, TikTok und X: Bio nach Name und Thema erstellen und mit Schriften verschönern.
Content
Bewertet Ihre Überschrift nach Länge, Wortbalance, Power Words, Emotion und Typ und zeigt, wie sie bei Google und im Postfach wirkt.
Teilen
Zeigt, wie Ihr Link in WhatsApp, Facebook, X, LinkedIn und Telegram aussieht, und findet fehlende Open Graph Tags und Bildfehler.
Conversion
URLs, WhatsApp, WLAN, vCard und Text in Sekunden in einen QR Code; hochauflösendes PNG oder SVG.
So arbeiten wir
Einen Social Media Account einer Unternehmensberatung betreuen wir bislang nicht, deshalb zeigen wir kein Kundenbeispiel. Unsere Arbeitsweise steht unten offen, unsere Arbeit in anderen Feldern sehen Sie auf der Referenzseite.
Wir erfahren von Ihnen, wo die Beratung tief ist, wen sie betreut und was sie bisher nicht sagen konnte, und schreiben die Inhaltslinien danach.
Ohne die Zeit der Berater zu binden, erstellen wir aus kurzen Gesprächen Beiträge, Karussells und Videotexte, und der zuständige Partner gibt vor der Veröffentlichung frei.
Welcher Mandant genannt werden darf, welcher anonym bleibt und welche Zahl gezeigt wird, legen wir gemeinsam als schriftliche Regel fest.
Jeden Monat sehen Sie, was gespeichert wurde und was Nachrichten brachte, und wir lassen das Format weg, das nicht trägt.
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.
Nächster Schritt
In einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten besprechen wir Ihre Beratung, den heutigen Stand Ihres Accounts und Ihr Ziel und erstellen einen schriftlichen Umfang samt Angebot.
Ausführlicher Ratgeber
Social Media für Unternehmensberatungen funktioniert anders als der Account eines Restaurants oder Friseursalons. Es gibt kein Gericht zu fotografieren und kein Schaufenster zu zeigen; verkauft werden Urteilskraft, Methode und Vertrauen. Ziel ist nicht eine große Followerzahl, sondern dass die richtigen Menschen die Beratung kennen: Entscheider und die Kollegen, die sie beraten.
Dieser Leitfaden geht die Entscheidungen in der Reihenfolge durch, in der sie sich stellen: welche Plattform, wessen Stimme, welche Themen, wie die Vertraulichkeit der Mandanten geschützt wird, wie aus einer Nachricht ein Gespräch wird und wie das Ergebnis gelesen wird. Er geht über die Zusammenfassung auf der Leistungsseite hinaus und bleibt bei der Praxis.
Käufer suchen einen Denkpartner, kein Produkt. Eine Führungskraft, die den Namen einer Beratung per Empfehlung hört, gibt ihn bei LinkedIn ein und prüft drei Dinge: worüber die Beratung spricht, wer dort arbeitet und ob sie ein ähnliches Problem schon gesehen hat.
Die Aufgabe des Accounts ist also nicht, einen Verkaufssatz zu liefern, sondern die Fragen dieser Recherche vorab zu beantworten. Meist sind es diese:
Diese Recherche verläuft oft still. Der Käufer reagiert und kommentiert selten; er liest, geht und kommt einen Monat später wieder. Social Media für Unternehmensberatungen muss für diesen unsichtbaren Leser gebaut sein, deshalb zählen im ersten Monat Beständigkeit und Klarheit, nicht schnelle Reaktionen.
Die Plattform richtet sich nach dem Ziel, und eine Beratung muss nicht überall präsent sein. Für viele Beratungen ist LinkedIn der Hauptkanal, weil Entscheider dort mit ihrer beruflichen Identität auftreten und Partnerprofile neben dem Firmennamen stehen.
Die Entscheidung hängt auch davon ab, wen die Beratung betreut. Eine Strategieberatung für Großunternehmen kommt womöglich mit LinkedIn und einem Newsletter aus, eine Fördermittelberatung für kleine Betriebe gewinnt mehr durch YouTube Erklärungen und lokale Suche. Wir fragen zuerst, wo die Zielgruppe zuerst recherchiert, und wählen dann den Kanal.
Für Social Media für Unternehmensberatungen gilt außerdem: zwei Kanäle sauber zu führen bringt mehr als sechs halb. Im ersten Quartal konzentrieren wir uns auf LinkedIn und einen zweiten Kanal, und im Bericht prüfen wir, ob dieser Zuschnitt noch passt. Ein Kanal, der nach einem Quartal weder Profilbesuche noch Nachrichten gebracht hat, wird bewusst eingestellt.
In der Beratung wird ein persönliches Profil meist mehr gelesen als die Unternehmensseite, deshalb planen wir beide zusammen. Menschen vertrauen zuerst einer Person und erst danach einer Institution, doch eine Person ohne Beratung im Rücken lässt das Vertrauen unvollständig.
Die Unternehmensseite ist Archiv und Bezugspunkt: Veröffentlichungen, Fallbeispiele, Veranstaltungshinweise, Teamvorstellungen und Stellenanzeigen sammeln sich dort. Partner und Beraterprofile sind der Ort der Stimme. Eine praktische Aufteilung sieht so aus:
Möchte ein Partner nicht schreiben, drängen wir nicht; sein Wissen wird zum Beitrag eines anderen Partners oder zu einer Veröffentlichung der Beratung. Zusätzlich entsteht ein einseitiger Leitfaden für Mitarbeitende, die auf eigenen Profilen über die Beratung sprechen: was geteilt werden darf, warum Mandantendetails nicht, und wohin Fragen gehen.
Inhaltslinien entstehen aus den Fragen der Mandanten, nicht aus der Leistungsliste. Eine Leistungsliste sagt, was Sie tun; eine Linie beginnt beim Problem im Kopf des Käufers.
Eine Beratung für Personal und Organisation könnte zum Beispiel diese Linien führen. Die Aufteilung ist ein Beispiel, kein Muster für jede Beratung:
Jede Linie hängt am Feld eines Beraters. So muss niemand jede Woche über ein anderes Thema sprechen, und der Account rutscht nicht in das Bild einer Beratung, die alles macht. Die Zahl der Linien bleibt klein: drei bis fünf genügen vielen Beratungen. Ein Thema, das zu keiner Linie passt, zeigt meist, dass die Beratung dazu nichts Eigenes zu sagen hat. Jede Linie bekommt einen Verantwortlichen, einen Rhythmus und ein Ziel; so bleibt Social Media für Unternehmensberatungen erkennbar statt beliebig, und der Plan lässt sich im Monatsbericht gezielt anpassen, wenn eine Linie nicht trägt.
Das Format folgt der Tiefe, die ein Thema tragen kann. In der Beratung wirken die Formate am stärksten, die Wissen in verdauliche Teile zerlegen.
Ein Thema, das in einem Format funktioniert hat, wandert in ein anderes: Das Karussell wird zum Skript eines Videos, das Video zur Newsletter Überschrift. So wird ein Stück Wissen mehrfach genutzt, ohne die Worte zu wiederholen. Texte bleiben kurz und konkret, Fachbegriffe werden in einem Halbsatz erklärt, und Videos erhalten eingeblendeten Text, weil viele ohne Ton schauen.
Der Engpass bei Beratungsinhalten ist nicht das Filmen, sondern die Zeit der Fachleute. Der Ablauf ist deshalb so gebaut, dass er Berater möglichst wenig belastet: kurze Gespräche statt langer Entwürfe.
Nichts wird ohne Freigabe veröffentlicht. Gute Interviewfragen sind kurz und schlicht: Was haben Mandanten diesen Monat am häufigsten gefragt, welches verbreitete Missverständnis korrigieren Sie ständig, was würden Sie bei einem Projekt anders machen? Die Antworten werden oft fast wörtlich zum Beitrag, sodass der Berater nur spricht und wir schreiben.
Der Rhythmus richtet sich danach, was Ihre Fachleute tragen können, nicht nach einem starren Kalender. Aus dem monatlichen Termin entstehen wenige Beiträge der Partner und ein Karussell; Stückzahlen versprechen wir nicht, weil die Zahl der Beiträge kein Ergebnis ist. In Zeiten mit hoher Projektlast wird der Rhythmus gesenkt statt angehalten, damit der Account nicht monatelang schweigt und danach neu anlaufen muss.
Vertraulichkeit sollte eine schriftliche, feste Regel sein und nicht bei jedem Beitrag neu verhandelt werden. Der Mandatsvertrag ist das erste Dokument, das entscheidet, ob Name und Arbeit erwähnt werden dürfen.
Wir arbeiten mit drei Stufen:
Ein anonymer Fall bietet immer noch mehr Beweiskraft als ein Fall, der nie erzählt wird. Wird eine Zahl genannt, stehen Umfang und Bedingungen dabei, und das Ergebnis eines einzelnen Projekts wird nie so dargestellt, als gälte es für jeden Mandanten. Rechtsberatung leisten wir nicht; Ihre Beratung klärt, was ihre Verträge erlauben, wir wenden die Regel an und prüfen jeden Beitrag daran. Eine einseitige Regel hält den Ablauf auch dann stabil, wenn ein neuer Berater dazukommt.
Eine eingehende Nachricht ist in der Beratung oft das erste Zeichen von Kaufinteresse, sie braucht also einen Verantwortlichen und eine Antwortzeit. Ein Antwortleitfaden legt vorab fest, wer welche Frage mit welchen Worten beantwortet.
Eine qualifizierte Anfrage wird an den Kalender des Partners oder die Seite für das Erstgespräch übergeben und protokolliert. Am Monatsende lässt sich dann aus Ihren eigenen Unterlagen ablesen, wie viele Nachrichten zu Gesprächen wurden. Die Antworten klingen nach der Beratung, nah am Stil des Partners statt nach Schablone; wir antworten werktags zu Geschäftszeiten, Nachrichten außerhalb davon warten bis zum nächsten Werktag.
Der Ruf einer Beratung ist so persönlich, dass ihm ein einziger falscher Satz schaden kann. Deshalb binden wir eine Krise vorab an einen schriftlichen Ablauf; im Ernstfall folgt man dem Plan, statt zu improvisieren.
Am häufigsten treten diese Probleme auf:
Der Ablauf hat drei Schritte: den Beitrag sofort ausblenden oder korrigieren, den Partner und bei Bedarf den Mandanten informieren, dann eine kurze, direkte Stellungnahme veröffentlichen. Kritik wird mit Fakten und einem Lösungsweg beantwortet, nie defensiv. Einen weiteren Rahmen finden Sie in unserem Beitrag zum Umgang mit einer Social Media Krise; entscheidend ist, dass vor dem Ernstfall klar ist, wer wann entscheidet.
Bewertungen bei Google und anderswo folgen derselben Regel. Ein zufriedener Mandant erhält Dank und eine kurze Antwort, sein Name und seine Arbeit werden ohne Zustimmung nicht wiederholt, und wir üben keinen Druck aus, kaufen keine Bewertungen und schreiben keine falschen. Eine höfliche Bitte an einen echten Mandanten am Ende des Mandats genügt.
Regeln werden vor der Veröffentlichung geprüft, nicht danach. Auf Accounts von Beratungen tauchen drei Bereiche am häufigsten auf: Kennzeichnung, personenbezogene Daten und Urheberrecht.
Vor jedem Beitrag gehen wir diese Punkte in einer kurzen Checkliste durch. Wird eine rechtliche Einschätzung gebraucht, holen Sie sie bei Ihrem Rechtsberater ein; wir ersetzen sie nicht. Inhalte für Leser in einem anderen Land prüfen wir zusätzlich an dessen Werberegeln.
Messung soll zeigen, welche Inhalte auf ein echtes Gespräch zulaufen, nicht eine Likezahl vergrößern. Beratungskäufe dauern lange, deshalb müssen frühe Signale getrennt verfolgt werden.
Am Monatsende zeigt ein kurzer Bericht, was funktioniert hat und was entfällt. Er ist die Aufzeichnung dessen, was geschah, kein Ergebnisversprechen. Derselbe Bericht kann in die interne Besprechung der Beratung einfließen: welches Fachgebiet mehr Interesse findet, welches Thema Fragen auslöst, welcher Partner mehr Antworten bekommt. Das prägt den Inhaltsplan und oft auch die Schwerpunkte der Leistungen selbst.
Organische Inhalte sind in der Beratung der Grundweg, bezahlte Reichweite wird getrennt für ein bestimmtes Seminar, einen Bericht oder eine Leistung geplant. Das Werbebudget zahlen Sie direkt an die Plattform, und die Arbeit gehört nicht zur Social Media Betreuung. Sie ist auf unserer Seite zur Meta Werbung beschrieben.
Beworben wird nur, was organisch bereits Interesse gezeigt hat, denn Werbung für einen Beitrag, den niemand lesen wollte, verbraucht nur schneller das Budget. Sinnvoll ist bezahlte Reichweite etwa für eine Seminarankündigung mit klarer Zielgruppe, für einen neuen Bericht oder zum Aufbau einer Newsletter Liste, nicht als Ersatz für fehlende Inhalte.
Der Besucher, den Ihre Accounts bringen, braucht ein Ziel. Fachgebietsseiten, Fallstudien und ein Ablauf für das Erstgespräch gehören zur Webseite für Unternehmensberatungen. Die Auffindbarkeit in den Suchergebnissen behandelt unsere Seite zur Suchmaschinenoptimierung für Unternehmensberatungen.
Wie KI Suchen Ihre Beratung beschreiben, sehen Sie auf unserer Seite zur KI Sichtbarkeit. Eine Beratung, die in sozialen Netzwerken beständig dieselben Angaben macht, wird dort mit größerer Wahrscheinlichkeit richtig dargestellt; das ist eine Beobachtung zur Beständigkeit, kein Rankingversprechen.
Viele Fehler entstehen aus Unregelmäßigkeit und Zurückhaltung, nicht aus fehlendem Wissen. Das sind die, die wir am häufigsten sehen, jeweils mit besserer Alternative.
Gemeinsam ist diesen Fehlern, dass der Account nicht als Teamaufgabe behandelt wird. Bei Social Media für Unternehmensberatungen ist das besonders teuer, weil jede unbedachte Zeile auf Menschen zurückfällt, deren Name die eigentliche Leistung ist. Sind Rollen und Rhythmus geklärt, erledigen sich viele von selbst. Auch Engagement Gruppen liegen außerhalb der Plattformregeln, deshalb nutzen wir sie nicht. Der Wert eines Accounts liegt darin, wer ihn liest: wenige richtige Menschen bringen mehr Arbeit als viele unpassende.
Achten Sie bei der Wahl eines Teams für die Social Media Betreuung auf drei Dinge: versteht es die Vertraulichkeitsregeln Ihres Feldes, kann es einen Ablauf bauen, der die Zeit Ihrer Fachleute schont, und misst und berichtet es, ohne Ergebnisse zu versprechen. Ein Angebot mit Followerzahlen oder Mandaten beantwortet diese drei Fragen selten.
Ihre Vorbereitung ist kurz: die Profillinks der Beratung und der Partner, die Fachgebiete, welche Mandanten genannt werden dürfen und wer freigibt. Damit können wir den ersten Inhaltskalender in ein, zwei Wochen gemeinsam entwerfen. Wer Social Media für Unternehmensberatungen langfristig plant, sollte die Arbeitsweise früh prüfen; sie steht auf der Seite zur Social Media Betreuung, frühere Arbeiten in den Referenzen.
Um Ihren Account gemeinsam anzusehen, schreiben Sie uns über die Kontaktseite; die Umfänge der Pakete finden Sie auf unserer Preisseite. Ein schriftlicher Umfang samt Angebot folgt nach einem kostenlosen Gespräch.
Die Konten bleiben immer bei Ihnen; unser Team fügen Sie über die offiziellen Zugriffsfunktionen der Plattformen hinzu und entziehen den Zugriff, wenn die Arbeit endet. Passwörter müssen nicht weitergegeben werden. Ziel des ersten Gesprächs ist es, den heutigen Auftritt der Beratung gemeinsam zu lesen und zu trennen, was fehlt und was sofort behoben werden kann.
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Danke {name}, wir haben Ihr Briefing erhalten. Wir antworten meist noch am selben Tag.
Wie geht es weiter?