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So richten Sie Google Ads Anzeigenplanung (Dayparting) ein

Talha Aslan 16 Minuten Lesezeit 3 Aufrufe

Kurze Antwort

Was ist Google Ads Anzeigenplanung (Dayparting)?

Google Ads Anzeigenplanung ist eine Kampagneneinstellung, die Ihre Anzeige nur an den Tagen und Stunden zeigt, die Sie selbst wählen. Konkret zeigt die Standardeinstellung Anzeigen rund um die Uhr. Sobald Sie diese Einstellung ändern, fließt Ihr Budget nur noch in das gewählte Zeitfenster, und die Leistungsdaten sammeln sich auch nur für dieses Fenster.

Alle Details und Beispiele finden Sie weiter unten im Beitrag

Die Google Ads Hilfe teilt diese Einstellung in zwei Teile. Konkret stoppt der erste Teil die Anzeige zu bestimmten Stunden komplett. Der zweite Teil lässt die Anzeige zur gleichen Stunde weiterlaufen, erhöht oder senkt aber das Gebot. Zudem arbeiten beide Teile unabhängig voneinander. Zuerst entscheiden Sie selbst, welchen Teil Sie überhaupt benötigen. Sie öffnen die Einstellung im Bereich Anzeigenplanung innerhalb der Kampagneneinstellungen; die offizielle Quelle, About Ad Scheduling, hält die aktuellen Schritte bereit. Lassen Sie diese Einstellung beim Kampagnenaufbau aus, läuft die Kampagne einfach den ganzen Tag; auch das Weglassen ist also schon eine Entscheidung.

Welche Unternehmen profitieren am meisten von google ads anzeigenplanung?

Unternehmen, bei denen sich die Kundenaktivität auf bestimmte Stunden konzentriert, profitieren am meisten von dieser Einstellung. Zum Beispiel gehören terminbasierte Dienstleistungen in diese Gruppe. Ebenso gehören Geschäfte mit festen Öffnungszeiten dazu. Ebenso zählen Firmen mit einem Supportteam dazu, das nur begrenzte Stunden arbeitet. Ein Onlineshop, der rund um die Uhr Bestellungen annimmt, braucht eine Stundenbegrenzung dagegen meist nicht; ein Besucher entscheidet sich nachts genauso gut wie morgens zum Kauf.

Auch ein B2B-Dienstleister passt meist in diese Gruppe, denn die Ansprechperson auf der anderen Seite arbeitet ebenfalls zu ihren eigenen normalen Bürozeiten und reagiert selten auf einen Klick mitten in der Nacht. Außerdem trennen Sie zunächst ein saisonales Hoch von einer dauerhaften Gewohnheit, bevor Sie diese Einstellung nutzen. Unser Beitrag zu Google Ads Saisonalitätsanpassungen zieht genau diese Linie: Ein Ereignis ist vorübergehend, eine Gewohnheit bleibt bestehen.

Warum wählen terminbasierte Dienstleistungen diese Einstellung?

Ein Klick, der eintrifft, während niemand ans Telefon geht, ist meist verschwendetes Budget. Zum Beispiel kennen Zahnarztpraxen dieses Problem. Ebenso kennen Anwaltskanzleien es. Ebenso kennen private Nachhilfeanbieter es. Diese Betriebe begrenzen ihre Anzeige auf die Stunden, in denen jemand tatsächlich ans Telefon geht oder ein Formular zeitnah bearbeitet. Dadurch schont diese Begrenzung das Budget. Zudem steigt der Anteil der Anfragen, die Sie sofort bearbeiten.

Um Telefonanfragen richtig zu messen, brauchen Sie zunächst ein korrektes Tracking. Unser Beitrag zum Thema Anrufe aus Google Ads als Conversion tracken erklärt die Einrichtung; ohne diese wissen Sie nicht, welche Stunde tatsächlich gut läuft. Möchten Sie Anfragen direkt per Telefon erhalten, senkt die Kombination mit reinen Anrufkampagnen die Verschwendung außerhalb der Geschäftszeiten noch weiter.

Wie nutzen Betriebe mit festen Öffnungszeiten eine Stundenbegrenzung?

Traffic, der eintrifft, während das Geschäft geschlossen ist, führt selten sofort zu einer Conversion. Zunächst wendet sich der Besucher einem anderen Anbieter zu. Sonst vergisst er den Rückruf am nächsten Tag. Ein Betrieb mit festem Standort startet die Anzeige etwas vor der Öffnung und beendet sie etwas vor dem Schließen. Konkret fängt dieser Aufbau frühe Anfragen ab. Gleichzeitig vermeidet er Anfragen kurz vor Ladenschluss, die das Personal ohnehin nicht mehr bearbeiten kann.

Um zu prüfen, ob das Budget wie erwartet verteilt wird, müssen Sie verstehen, wie das Tagesbudget tatsächlich funktioniert. Die Plattform gleicht die Ausgaben innerhalb eines begrenzten Zeitfensters nach einer eigenen Logik aus; unser Beitrag zum Google Ads Tagesbudget erklärt diese Logik im Detail.

Wie richten Sie google ads anzeigenplanung ein?

Sie öffnen den passenden Bereich in den Kampagneneinstellungen. Dann entfernen Sie die Standardoption "ganztägig". Zudem fügen Sie die Tage und Stunden hinzu, die Sie brauchen. Die Google Ads Hilfe empfiehlt, diesen Schritt auf Kampagnenebene anzuwenden und nach jeder Änderung die Vorschau zu prüfen, da eine falsche Eingabe die Anzeige unerwartet komplett stoppen kann.

  • Wählen Sie die Kampagne aus und öffnen Sie die passenden Einstellungen.
  • Entfernen Sie die Standardoption "ganztägig" und fügen Sie die gewünschten Zeitblöcke hinzu.
  • Prüfen Sie für jeden Block, ob die Zeitzone zur Kontozeitzone der Kampagne passt.
  • Kontrollieren Sie nach dem Speichern einige Tage lang, ob die Anzeige zur erwarteten Stunde läuft.

Soll ein Block über Mitternacht laufen, legen Sie pro Tag einen eigenen Block an, statt einen einzigen durchgehenden Bereich zu nutzen. Dadurch verhindert diese Gewohnheit, dass sich der Bereich versehentlich teilt. Die offiziellen Schritte finden Sie auf der Seite Set up an ad schedule. Testen Sie die Änderung zuerst in einer Kampagne, bevor Sie sie auf weitere Kampagnen übertragen; so bleibt ein Fehler auf eine Kampagne begrenzt.

Was unterscheidet google ads anzeigenplanung von einer Gebotsanpassung?

Google Ads Anzeigenplanung entscheidet, ob eine Anzeige überhaupt erscheint. Eine Gebotsanpassung verändert dagegen das Gebot, während die Anzeige bereits läuft. Konkret gleicht die erste Einstellung einem Schalter, den Sie ein- oder ausschalten. Dagegen gleicht die zweite einem Lautstärkeregler, den Sie bei eingeschaltetem Schalter drehen. Sie können beide auf denselben Zeitblock anwenden; trotzdem hilft eine klare Trennung der beiden Zwecke, Einrichtungsfehler zu vermeiden.

Eine stundenbasierte Gebotsänderung bewerten Sie zusammen mit Ihrer allgemeinen Gebotsstrategie. Unser Beitrag zur Google Ads Gebotsstrategie zeigt, wie beide Entscheidungen zusammenspielen. Ändern Sie beide Einstellungen gleichzeitig, erkennen Sie kaum, welche Änderung welches Ergebnis ausgelöst hat; deshalb passen Sie zuerst eine an und beobachten das Ergebnis, bevor Sie die zweite ergänzen.

Wie funktioniert eine stundenbasierte Gebotsanpassung (Bid Adjustment)?

Eine stundenbasierte Gebotsanpassung erhöht oder senkt Ihr aktuelles Gebot für den gewählten Tag und die gewählte Stunde um einen festgelegten Prozentsatz. Konkret rechnet die Plattform diesen Prozentsatz auf das bestehende Kampagnengebot auf. Der zulässige Rahmen für Erhöhung und Senkung kann sich mit der Zeit ändern. Statt eine feste Zahl zu nennen, empfehlen wir deshalb einen Blick auf die aktuelle Grenze auf der Seite Set up an ad schedule bid adjustment.

Der Zweck einer Gebotsanpassung ist, einen stundenbasierten Leistungsunterschied in das Gebot zu übertragen. Steigt die Conversionrate in einem bestimmten Fenster deutlich, erhöhen Sie das Gebot genau dort. Somit verbessert ein höheres Gebot Ihre Chance, die Sichtbarkeit in diesem Fenster zu halten. Vor dieser Entscheidung brauchen Sie allerdings genug Daten aus dieser Stunde. Sonst riskieren Sie, eine zufällige Schwankung für einen dauerhaften Trend zu halten. Bewegen Sie das Gebot in kleinen Schritten statt in einem großen Sprung, bleiben die Kosten eines falschen Schritts gering.

Wie lesen Sie den Bericht Tag und Stunde?

Die Ansicht Tag und Stunde schlüsselt die Leistung nach Wochentag und Tagesstunde auf. Öffnen Sie diese Tabelle, vergleichen Sie Klicks, Kosten und Conversions auf einen Blick. Beim Lesen betrachten Sie mehrere Wochen gemeinsam, nicht die einzelne Stunde eines einzelnen Tages. Dadurch verhindert diese Gewohnheit, dass eine Entscheidung auf einem einzelnen Zufallsausschlag beruht.

Diesen Bericht lesen Sie am besten zusammen mit den Auktionsdaten, denn ein Rückgang in einer Stunde liegt manchmal nicht am eigenen Gebot, sondern an gestiegenem Wettbewerb. Unser Beitrag zu Google Ads Auktionsdaten erklärt, wie Sie dieses Signal lesen. Erhöhen Sie das Gebot ohne diesen Abgleich, lösen Sie ein Wettbewerbsproblem mit dem falschen Werkzeug.

Was prüfen Sie, bevor Sie einem stundenbasierten Unterschied vertrauen?

Um zu erkennen, ob ein stundenbasierter Unterschied echt ist, schauen Sie zunächst, wie viele Klicks und Conversions diese Stunde bereits gesammelt hat. Bei einer kleinen Stichprobe verdoppelt eine einzelne verschobene Conversion die Rate leicht. Also führt das zu einem irreführenden Ergebnis. Vor der Entscheidung warten Sie, bis die Stichprobe eine vertrauenswürdige Größe erreicht.

Außerdem prüfen Sie, ob sich dieselbe Stunde an verschiedenen Wochentagen ähnlich verhält. Konkret zeigt diese Kontrolle, ob ein Befund ein dauerhaftes Muster oder nur ein einmaliger Ausschlag ist. Ein Einbruch an einem Montagvormittag liegt vielleicht nur an einem verschobenen Feiertag in dieser Woche. In diesem Fall ist eine weitere Beobachtungszeit von einigen Wochen sinnvoller als eine dauerhafte Einschränkung. Ein Konto mit hohem Budget erreicht eine verlässliche Stichprobe schnell; ein kleines Konto braucht für dieselbe Stichprobengröße oft mehrere Wochen.

Welche Risiken birgt eine aggressive Einschränkung ohne genug Daten?

Eine Stunde nach nur wenigen Tagen komplett zu schließen, schließt auch echte Nachfrage aus, die sich schlicht noch nicht gezeigt hat. Konkret unterbricht eine zu frühe Einschränkung den Lernprozess der Kampagne. Dadurch hindert diese Unterbrechung die Plattform daran, die richtige Gebots- und Budgetverteilung für diese Stunde zu lernen. Wächst die Nachfrage in genau dieser Stunde tatsächlich, bemerken Sie dieses Wachstum erst Wochen später.

Um dieses Risiko zu senken, nehmen Sie zuerst eine kleine Gebotsanpassung vor und beobachten das Ergebnis. Dagegen ist dieser Schritt sicherer, als die Stunde direkt komplett zu schließen. Bevor Sie eine Einschränkung dauerhaft machen, stützen Sie sich auf mindestens einige Wochen Daten, idealerweise über mehr als eine Woche verteilt. Somit sorgt diese Gewohnheit dafür, dass die Entscheidung auf einem echten Muster beruht und nicht auf einer zufälligen Schwankung.

Wie arbeitet Smart Bidding mit google ads anzeigenplanung zusammen?

Bei einer Smart Bidding Strategie passt die Plattform das Gebot stundenweise bereits automatisch an Ihr Conversionziel an. In diesem Fall brauchen Sie meist keine zusätzliche manuelle stundenbasierte Gebotsanpassung. Die Seite About bid adjustments hält fest, dass Kampagnen mit Smart Bidding keine manuelle Anpassung benötigen, da das System bereits auf Ihr Ziel hin optimiert.

Bei manuellem Gebot oder bei einigen klickorientierten Strategien verdient eine stundenbasierte Anpassung dagegen weiterhin ihren Platz. Zudem kann sich mit der Zeit ändern, welche Strategie zu welcher Einstellung passt. Deshalb prüfen Sie vor der Einrichtung Ihre Smart Bidding Strategie und bestätigen die aktuelle Kompatibilität auf der offiziellen Hilfeseite. Wechseln Sie später die Strategie, prüfen Sie dabei auch, ob eine alte Gebotsanpassung noch sinnvoll ist; sonst kann eine übrig gebliebene Einstellung mit der eigenen Optimierung von Smart Bidding kollidieren.

Welche Kampagnentypen unterstützen google ads anzeigenplanung nicht?

Laut Google Ads Hilfe unterstützen manche Kampagnentypen diese Einstellung nicht; Appkampagnen zur Nutzerakquise gehören zu dieser Kategorie. Die Liste der nicht unterstützten Typen kann sich mit Plattformupdates ändern. Vor der Einrichtung prüfen Sie deshalb den aktuellen Stand Ihres eigenen Kampagnentyps auf der Hilfeseite, statt sich auf alte Angaben zu verlassen.

Bei einem nicht unterstützten Typ erscheint die Option für die Anzeigenplanung entweder gar nicht oder lässt sich nicht speichern. In diesem Fall führen Sie diese Kampagne als eigene Struktur und wenden die stundenbasierte Steuerung nur auf die Suchkampagnen an, die dies unterstützen. Somit vermeidet diese Trennung Verwechslungen. Zusätzlich prüfen Sie vorher, ob ein Umbau der Kampagne auf einen anderen Typ den bisherigen Leistungsverlauf zurücksetzt.

Wie reagiert das Tagesbudget auf die Anzeigenplanung?

Begrenzen Sie eine Kampagne auf bestimmte Stunden, fließt das Tagesbudget nicht mehr über vierundzwanzig Stunden, sondern nur noch innerhalb des gewählten Fensters. Folglich ist dasselbe Budget schneller aufgebraucht. Die Plattform gleicht die Monatsausgaben auch bei Kampagnen mit begrenzten Stunden weiterhin nach einer festen Rechnung aus, die sich am durchschnittlichen Tagesbudget orientiert; deshalb kann die Ausgabe an einem einzelnen Tag über diesem Durchschnitt liegen.

Um das Budget richtig zu planen, vergleichen Sie das Ausgabetempo vor und nach der Einschränkung. Sonst erleben Sie bei einer plötzlichen Nachfrage außerhalb des Fensters ein zu früh aufgebrauchtes Budget. Pressen Sie zu viel Budget in ein enges Fenster, steigt zudem häufig der durchschnittliche Klickpreis, weil mehr Werbetreibende gleichzeitig um denselben engen Zeitraum konkurrieren. Unser Google Ads Budgetrechner hilft dabei, das Tagesbudget für das neue Fenster erneut zu prüfen.

Welche Fehler passieren bei dieser Einrichtung am häufigsten?

  • Einen Block speichern, ohne seine Zeitzone mit der Kontozeitzone abzugleichen.
  • Einen einzigen Block auf die ganze Woche anwenden und Tagesunterschiede ignorieren.
  • Eine Stunde mit zu wenig Daten komplett schließen und die Umkehr erschweren.
  • Bei Smart Bidding zusätzlich eine manuelle Gebotsanpassung auf dieselbe Stunde legen.
  • Einen Mitternachtsblock als einen einzigen Bereich eingeben und ihn versehentlich teilen lassen.

Der erste Fehler kommt häufiger vor, als man denkt, denn eine abweichende Zeitzone zwischen Kampagne und Konto stoppt die Anzeige zu einer unerwarteten Stunde. Ebenso entsteht der zweite Fehler meist bei einer hastigen Einrichtung. Ein Inhaber verlässt sich auf einen einzigen allgemeinen Eindruck und wendet die gleiche Begrenzung auf jeden Wochentag an, obwohl sich das Verhalten von Tag zu Tag oft unterscheidet. Ein letzter Fehler ist die vergessene Einstellung; Monate nach der Einrichtung ändern sich die Geschäftszeiten, aber niemand denkt daran, die alte Begrenzung zu aktualisieren.

Wie testen Sie google ads anzeigenplanung Schritt für Schritt?

Zunächst wenden Sie eine neue Entscheidung nicht sofort auf die ganze Woche an. Zunächst testen Sie einen einzelnen Zeitblock mit einer kleinen Gebotsanpassung. Dieser Ansatz erleichtert die Umkehr, falls sich die Entscheidung als falsch erweist. Derselbe Ansatz bestätigt Ihre Annahme, ohne den Großteil des Budgets zu riskieren. Halten Sie den Test klein, bleiben auch die Kosten einer falschen Annahme klein, und der nächste Test fühlt sich dadurch weniger riskant an.

  1. Nehmen Sie eine kleine, umkehrbare Gebotsanpassung für die vermutete Stunde vor.
  2. Sammeln Sie mindestens zwei bis vier Wochen Daten, idealerweise über mehr als eine Woche verteilt.
  3. Vergleichen Sie Conversionanzahl, Conversionrate und Kosten gemeinsam.
  4. Bleibt das Ergebnis stabil, skalieren Sie schrittweise; sonst machen Sie die Anpassung rückgängig.

Nach dem Test lassen Sie eine zweite Person im Konto das Ergebnis prüfen. Somit verhindert dieser Schritt, dass eine einzelne Meinung allein zur endgültigen Entscheidung wird. Möchten Sie eine Änderung zunächst in einem umkehrbaren Entwurf testen, erlauben Ihnen Google Ads Entwürfe und Experimente genau diesen Test, bevor die Änderung live geht.

Google Ads Anzeigenplanung im Vergleich zur Gebotsanpassung

MerkmalAnzeigenplanung (Stundenbegrenzung)Stundenbasierte Gebotsanpassung
Was sie bewirktEntscheidet, ob die Anzeige überhaupt erscheintVerändert das Gebot einer bereits laufenden Anzeige
DatenbedarfHoch, da die Einschränkung dauerhaft wirktNiedriger, da Sie in kleinen Schritten testen
Zusammenspiel mit Smart BiddingLäuft meist unabhängigWird unter Smart Bidding oft überflüssig
Rückkehr zum AusgangspunktBis zur Wiedereröffnung sammeln sich keine DatenSie ändern den Prozentsatz jederzeit in kleinen Schritten

Die beiden Werkzeuge in dieser Tabelle ersetzen sich nicht gegenseitig; sie ergänzen sich. Für Stunden, in denen Sie unter keinen Umständen eine Conversion erwarten, wählen Sie die Stundenbegrenzung. Soll die Anzeige weiterlaufen, während sich die Leistung je nach Stunde unterscheidet, wählen Sie die Gebotsanpassung. Solange das Bild unklar bleibt, testen Sie zuerst eine Option, beobachten das Ergebnis und ergänzen erst danach die andere.

Wann sollten Sie google ads anzeigenplanung erneut überprüfen?

Google Ads Anzeigenplanung ist keine einmalige Einrichtung; sie braucht eine regelmäßige Überprüfung. Zum Beispiel bewerten Sie die bestehende Einschränkung neu, wenn sich Ihre Geschäftszeiten ändern. Ebenso gilt das, wenn Sie einen neuen Service hinzufügen. Dasselbe gilt auch, wenn Sie einen dauerhaften Wandel im Kundenverhalten bemerken. Ein neuer Wettbewerber im Markt oder eine neue Keywordgruppe in Ihrer eigenen Kampagne ist ebenfalls ein guter Anlass zu fragen, ob die alte Einschränkung noch passt.

Ein wiederkehrender, fester Quartalstermin im Kalender verhindert, dass eine alte Entscheidung veraltet. Möchten Sie im gleichen Rhythmus auch Ihren gesamten Budgetplan überprüfen, helfen unser Beitrag zum Google Ads Budget und unser ROAS Rechner dabei, die Wirkung der Stundenbegrenzung grob mit dem gesamten Return zu vergleichen; so zeigt sich eine kleine Einstellungsänderung deutlich im großen Bild.

Wie stört ein Zeitzonenfehler diese Einstellung?

Ihr Google Ads Konto ist an genau eine Zeitzone gebunden, und diese Einstellung läuft immer gegen diese Zeitzone. Liegt Ihr Unternehmen in einer anderen Zeitzone, driftet die Stunde im Panel von der Stunde ab, die Ihr Kunde tatsächlich erlebt. Bleibt diese Abweichung unbemerkt, bleibt eine Anzeige aus, die Sie für live halten, oder umgekehrt.

Die Kontozeitzone prüfen Sie einmal bei der Einrichtung; eine spätere Änderung ist meist nicht möglich. Arbeiten Sie in einem Land mit Sommerzeitumstellung, überprüfen Sie die Planung rund um den Zeitumstellungstermin erneut. Ein Unternehmen mit Filialen in verschiedenen Zeitzonen baut pro Filiale eine eigene Kampagne auf, statt eine gemeinsame Struktur zu nutzen; so erhält jede Filiale ein korrektes Ergebnis gegen ihre eigene Ortszeit. Eine bei der Kontoerstellung falsch gewählte Zeitzone fällt oft erst nach Wochen auf, denn die Zahlen im Bericht wirken weiterhin stimmig; nur die Stundenangaben weichen von der echten Ortszeit ab.

Wie steuern Unternehmen mit mehreren Standorten diese Einstellung?

Zunächst führt der Versuch, die lokalen Öffnungszeiten jeder Filiale in eine gemeinsame Kampagne zu pressen, meist zu einem fehlerhaften Ergebnis. Ein einzelner Zeitblock passt vielleicht zu manchen Filialen, läuft bei anderen aber zu früh oder zu spät. Mit wachsender Filialzahl trennen Sie deshalb die Kampagnenstruktur nach Filiale, statt einen gemeinsamen Aufbau zu behalten. Ein kleines Unternehmen mit zwei Filialen kommt mit einem gemeinsamen Durchschnitt noch zurecht; sobald die Filialzahl aber über fünf steigt, bildet dieser Durchschnitt keine einzelne Filiale mehr gut ab.

Läuft jede Filiale in einer eigenen Kampagne, legen Sie den Zeitblock auch nach den tatsächlichen lokalen Öffnungszeiten dieser Filiale an. Dieser Aufbau erleichtert zudem das Reporting; Sie sehen ohne Vermischung, welche Filiale zu welcher Stunde gut läuft. Eine bestehende Kampagnenvorlage zu kopieren und nur den Zeitblock an die lokale Zeit der neuen Filiale anzupassen, geht schneller als ein komplett neuer Aufbau. Möchten Sie eine mehrfilialige Struktur von einem Bildschirm aus verfolgen, deckt unser Beitrag zum Google Ads Verwaltungskonto (MCC) genau diesen Vergleich zwischen Filialkampagnen ab.

Wie funktioniert google ads anzeigenplanung außerhalb von Suchkampagnen?

Das Prinzip der Anzeigenplanung bleibt nicht auf die Suche beschränkt; dieselbe Grundeinstellung existiert auch in Display- und Videokampagnen. Das Nutzerverhalten unterscheidet sich dort allerdings von der Suche. Bei der Suche sucht der Nutzer aktiv nach etwas; bei Display und Video trifft der Nutzer auf Ihre Anzeige, während er anderen Inhalten folgt. Beide Kampagnentypen nach derselben Stundenlogik zu bewerten, wiegt zwei unterschiedliche Verhaltensweisen auf derselben Skala; das führt meist zu einem irreführenden Vergleich.

Wegen dieses Unterschieds verläuft ein stundenbasierter Leistungsunterschied bei Display oder Video meist in einer sanfteren Kurve; den scharfen Ausschlag von Suchkampagnen sehen Sie hier kaum. Ein längeres Datenfenster vor einer Stundenbegrenzung in diesen Kampagnentypen senkt das Risiko eines zu frühen Schritts. Lesen Sie die Ergebnisse jedes Kampagnentyps getrennt statt vermischt, erkennen Sie klar, welcher Kanal zu welcher Stunde gut läuft.

Wie teilen Sie eine Planungsentscheidung im Team?

Treffen Sie eine Entscheidung zur Anzeigenplanung oder Gebotsanpassung allein und setzen sie allein um, liest ein Teammitglied dieselben Daten später vielleicht anders. Eine schriftliche Notiz zur Entscheidung, zusammen mit den Daten, auf denen sie beruht, erspart Ihnen eine erneute Debatte zum gleichen Thema. Eine kurze Notiz mit Datum, geprüften Daten und getroffener Entscheidung bedeutet, dass Sie dieselbe Frage nicht Monate später erneut recherchieren müssen.

Teilen Sie dieselbe Notiz auch mit dem Vertrieb, verstehen Kolleginnen und Kollegen, warum Anfragen in einer begrenzten Stunde zurückgehen, und setzen beim Kunden keine falsche Erwartung. Das Datum der Änderung zu notieren liefert außerdem eine schnelle Antwort, wenn später jemand fragt, wann sich die Leistung verändert hat. Diese kleine Gewohnheit macht es Monate später deutlich leichter, ein Ergebnis mit der Änderung zu verknüpfen, die es ausgelöst hat.

Wer sollte diese Einstellung verwalten: Sie selbst oder eine Agentur?

Vor allem dreht sich diese Frage um Kapazität, nicht um Kosten. Können Sie Zeit einplanen und die Daten regelmäßig lesen, verwalten Sie diese Einstellung selbst. Fehlt Ihnen die Zeit, oder fällt Ihnen die Interpretation der wachsenden Daten schwer, holen Sie sich externe Unterstützung. Der eigentliche Unterschied liegt meist bei der verfügbaren Zeit, nicht bei der Kontogröße; ein kleines Konto leidet proportional genauso stark unter einer falsch aufgebauten Planung wie ein großes, deshalb verdient die Entscheidung bei jeder Größe dieselbe Aufmerksamkeit.

Als Talha Aslan und sein Team beginnen wir bei der Prüfung eines Kontos mit dem Bericht Tag und Stunde, danach mit den Auktionsdaten; beide zusammen zeigen meist die eigentliche Ursache. Danach entscheiden wir gemeinsam, welche Stunde einen Test wert ist. Im letzten Schritt setzen wir die Änderung in einem kleinen Schritt um und beobachten das Ergebnis gemeinsam. Diesen Prozess begleiten wir im Rahmen unserer Google Ads Verwaltung.

Grundlagen: Was ist Online Marketing? Arten, Beispiele und Vorgehen auf einer Seite, mit einem interaktiven Film durch das Gehirn.

Häufig gestellte Fragen

Lässt sich die Anzeigenplanung bei jedem Kampagnentyp nutzen?
Nein. Manche Kampagnentypen unterstützen die Anzeigenplanung nicht; Appkampagnen zur Nutzerakquise gehören dazu. Die Liste der nicht unterstützten Typen kann sich mit Plattformupdates ändern. Vor der Einrichtung prüfen Sie deshalb den aktuellen Stand Ihres eigenen Kampagnentyps auf der Google Ads Hilfe, damit eine fehlende Option Sie nicht überrascht.
Brauche ich eine stundenbasierte Gebotsanpassung bei Smart Bidding?
Nutzen Sie eine Smart Bidding Strategie, passt die Plattform das Gebot stundenweise bereits automatisch an Ihr Conversionziel an. Eine manuelle stundenbasierte Gebotsanpassung ist dann meist unnötig und kann die automatische Optimierung sogar stören. Bei manuellem Gebot oder bei klickorientierten Strategien kann diese Einstellung weiterhin einen spürbaren Unterschied machen; die aktuelle Kompatibilität bestätigen Sie vorher auf der offiziellen Hilfeseite.
Wie viele Daten sollte ich vor dem Schließen einer Stunde sammeln?
Eine feste Zahl an Tagen oder Klicks gilt nicht überall gleich, da sie von Ihrem Geschäft und Ihrem Trafficvolumen abhängt. Die allgemeine Regel lautet: Die Entscheidung beruht auf einem konstanten Muster über mehrere Wochen, einschließlich mehr als einer Woche, statt auf dem Zufallsausschlag eines einzelnen Tages. Wiederholt sich das Muster, machen Sie die Einschränkung mit mehr Sicherheit dauerhaft.
Wie richte ich einen Block ein, der über Mitternacht läuft?
Sie legen keinen einzigen Bereich an, der beide Seiten von Mitternacht umspannt. Stattdessen definieren Sie für jeden Tag einen eigenen Block; so teilt sich der Bereich nicht versehentlich. Nach der Einrichtung prüfen Sie die Vorschau, um zu bestätigen, dass die Anzeige auch über die Mitternachtsgrenze hinweg korrekt läuft.
Ändert die Anzeigenplanung mein Tagesbudget?
Sie ändert den Betrag des Tagesbudgets selbst nicht; sie verengt nur das Zeitfenster, in dem das Budget ausgegeben werden kann. Deshalb kann dasselbe Budget in einem kürzeren Fenster jetzt schneller aufgebraucht sein. Nach der Einschränkung beobachten Sie das Ausgabetempo und passen das Tagesbudget bei Bedarf an das neue Fenster an.
Wie unterscheide ich einen stundenbasierten Rückgang von einem Targetingfehler?
Bemerken Sie einen Leistungsrückgang zu einer bestimmten Stunde, prüfen Sie zuerst, ob Targeting, Keywords oder Anzeigentext ein Problem haben. Zeigt sich dasselbe Problem zu jeder Stunde gleich, liegt die eigentliche Ursache nicht an der Zeit. Erst wenn sich der Rückgang immer wieder zu einer bestimmten Stunde zeigt, ergibt eine stundenbasierte Anpassung als Lösung Sinn.
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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