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Instagram Konto unter 13 gesperrt: Wie weise ich mein Alter nach?

Talha Aslan 19 Minuten Lesezeit 1 Aufrufe

Kurze Antwort

Instagram Konto unter 13 gesperrt: Was sollten Sie zuerst tun?

Ist Ihr Instagram Konto unter 13 gesperrt worden, öffnen Sie die App, melden Sie sich an, tippen Sie unten auf die Einspruchsoption und reichen Sie nach Anleitung einen gültigen Ausweis ein. Nutzen Sie nur Ihr echtes Dokument. Eine Garantie gibt es nicht, denn die Entscheidung trifft Meta.

Alle Details und Beispiele finden Sie weiter unten im Beitrag

Panik führt schnell zu Fehlern. Gehen Sie deshalb diese Schritte der Reihe nach durch:

  1. Öffnen Sie die Instagram App selbst und tippen Sie auf keine Links aus Mails oder Nachrichten.
  2. Machen Sie einen Screenshot der Warnung und notieren Sie Datum und Benutzernamen.
  3. Legen Sie Ihren Ausweis bereit; Gesicht und Geburtsdatum müssen klar lesbar sein.
  4. Erscheint die Einspruchsoption, tippen Sie darauf und führen Sie alle Schritte in einem Zug aus.
  5. Wiederholen Sie den Antrag danach nicht und eröffnen Sie kein neues Konto.
  6. Ist die nutzende Person wirklich unter 13, legen Sie keinen Einspruch ein und lesen Sie den Abschnitt für Eltern.

Außerdem ändern sich Menünamen mit der Zeit. Halten Sie sich daher an den Wortlaut auf Ihrem Bildschirm und gehen Sie bei einer ähnlichen Warnung nach derselben Logik vor. Dieser Ratgeber behandelt nur Konten, die nach einer Meldung wegen zu geringen Alters gesperrt wurden.

Was bedeutet die Warnung zum Mindestalter wirklich?

Die Hilfeseite von Instagram zum Geburtstag beschreibt die Lage klar. Steht ein Konto wegen eines Alters unter 13 in Prüfung oder zeigt ein eingegebenes Geburtsdatum ein solches Alter, erscheint sinngemäß die Meldung, Sie seien für Instagram nicht alt genug. Dieselbe Seite nennt auch die Entfernung des Kontos. Es handelt sich also nicht um eine gewöhnliche Einschränkung.

Trotzdem ist die Sache damit nicht abgeschlossen. Die Seite beschreibt nämlich auch die Option für den Einspruch unten auf dem Bildschirm und das Einreichen eines gültigen Ausweises. Somit lässt sich die Entscheidung über den offiziellen Weg erneut prüfen. Der Wortlaut kann je nach Appversion und Region abweichen. Ein etwas anderer Satz bedeutet also nicht automatisch, dass die Warnung gefälscht ist.

Zudem schreibt Meta in seinem Newsroombeitrag zur Altersprüfung, dass Konten mit Verdacht auf ein Alter unter 13 deaktiviert werden. Damit das Konto nicht gelöscht wird, muss die betroffene Person die Altersverifizierung durchlaufen. Deshalb ist es sinnvoll, Ihren Nachweis noch heute vorzubereiten. Die Unterschiede dieser Zustände erklären wir im Beitrag zum Unterschied zwischen deaktiviert, gesperrt und gelöscht.

Wodurch wird ein Instagram Konto unter 13 gesperrt?

Viele gehen sofort von einer Meldung durch andere aus. Allerdings verrät der Bildschirm meist nicht, wie die Entscheidung zustande kam. Aus offiziellen Quellen ergeben sich drei mögliche Ausgangspunkte, und von außen lässt sich nicht sicher sagen, welcher bei Ihnen zutrifft. Trotzdem hilft Ihnen diese Unterscheidung bei der Formulierung Ihres Einspruchs.

AusgangspunktWas offizielle Quellen sagenWas das für Sie heißt
Meldung durch eine andere PersonDas Formular nimmt einen Benutzernamen entgegen; bei nachweislich zu geringem Alter folgt die Löschung.Die Meldung stellt Ihr Alter infrage, daher entscheidet Ihr Ausweis.
Automatisches AlterssignalMeta prüft laut eigener Aussage per KI Hinweise in Beiträgen, Kommentaren, Biografien und Bildunterschriften.Vielleicht hat niemand gemeldet; Ihr Profil könnte ein falsches Signal gesendet haben.
Eingegebenes GeburtsdatumLaut Hilfeseite löst ein Datum unter 13 dieselbe Meldung aus.Ein Tippfehler oder ein falsches Jahr kann also genügen.

Das Meldeformular liefert außerdem ein wichtiges Detail. Das Formular für Nutzer unter dem Mindestalter nennt 13 als Mindestalter und erklärt, dass es in manchen Regionen höher liegen kann. Zudem erhält die meldende Person keine Bestätigung der Löschung. Selbst sie sieht vom Verfahren also wenig. Prüfen Sie die aktuelle Altersgrenze für Ihre Region auf der offiziellen Seite, denn dieser Wert kann sich unterscheiden.

Wo bekommen Sie Unterstützung, wenn Sie nicht weiterkommen?

Viele schaffen dieses Verfahren allein, denn der wichtigste Weg liegt in der App. Allerdings wird es schwieriger, wenn die Einspruchsoption nie erscheint, ein Dokument bereits abgelehnt wurde oder das Konto Ihr wichtigster Vertriebskanal ist. In solchen Fällen kann ein schlecht geplanter zweiter Versuch Ihre Unterlagen noch unübersichtlicher machen.

Möchten Sie sehen, welche offiziellen Wege Ihnen offenstehen, welcher Nachweis fehlt und welche Reihenfolge sinnvoll ist, können Sie sich ansehen, wie wir beim Thema Instagram Konto wiederherstellen vorgehen. Wir nutzen Metas offizielle Einspruchskanäle. Passwörter und Bestätigungscodes verlangen wir nie, und wir arbeiten nur mit der wirklichen Kontoinhaberin oder dem wirklichen Kontoinhaber. Die Entscheidung trifft weiterhin Meta, deshalb versprechen wir kein Ergebnis.

Welche offiziellen Wege gibt es für den Altersnachweis?

Auf dem Sperrbildschirm führt der offizielle Weg über den Einspruch mit gültigem Ausweis. Außerdem beschreibt Instagram auf der Seite zur Altersbestätigung zwei Methoden: den Ausweis hochladen oder ein Selfievideo aufnehmen. Für das Video arbeitet Instagram mit Yoti zusammen, einem externen Dienst zur Altersprüfung. Allerdings erscheint nicht jede Option auf jedem Bildschirm.

  • Einspruchsbildschirm: Sehen Sie zuerst hier nach, denn die Warnung selbst führt Sie zu diesem Schritt.
  • Ausweis hochladen: Das beantwortet den Vorwurf direkt, weil das Dokument Ihr Geburtsdatum zeigt.
  • Selfievideo: Nutzen Sie es, wenn der Bildschirm es anbietet; es schätzt das Alter und funktioniert daher anders als ein Dokument.

Laut derselben Seite dient diese Angabe nur der Altersbestätigung und erscheint nicht in Ihrem Profil. Den Bildschirm zur Verifizierung, die Videomethode und die Gerätewahl behandeln wir bereits im Ratgeber zur Instagram Altersverifizierung, daher wiederholen wir sie hier nicht. Der Unterschied ist einfach: Dort geht es um ein gesperrtes Konto mit Prüfaufforderung, hier um ein Konto, das wegen des Vorwurfs eines zu geringen Alters gesperrt wurde.

Beruht die Entscheidung Instagram Konto unter 13 gesperrt auf Ihrem Gesicht?

Das fragen sich jung aussehende Erwachsene oft. In seinem Newsroombeitrag schreibt Meta, dass auch visuelle Altershinweise in Fotos und Videos einfließen. Allerdings betont Meta, dass dies keine Gesichtserkennung sei und die gezeigten Personen nicht identifiziert würden. Das System betrachtet also das Gesamtbild des Kontos, nicht Ihre Identität.

Für Ihren Einspruch hat das eine praktische Folge. Bauen Sie Ihre Begründung nicht auf dem Satz auf, Sie sähen eben jung aus, denn das auslösende Signal kennen Sie nicht. Antworten Sie stattdessen direkt mit Ihrem Dokument. Sind Geburtsdatum und Gesicht klar erkennbar, verliert das ursprüngliche Signal an Gewicht. Somit gewinnen Ihre Unterlagen durch überprüfbare Tatsachen an Stärke, nicht durch Vermutungen.

Welche Details stärken Ihren Nachweis?

Bei diesem Einspruch geht es um eine einzige Frage: Ist die Person hinter dem Konto alt genug? Daher stärken Sie Ihre Unterlagen durch Stimmigkeit, nicht durch lange Texte. Falls ein Textfeld erscheint, schreiben Sie kurz. Nennen Sie Ihr Geburtsjahr, bestätigen Sie, dass das Konto Ihnen gehört und dass Sie das Dokument besitzen. Wütende Vorwürfe bringen nichts.

  • Achten Sie darauf, dass Foto und Geburtsdatum scharf, blendfrei und vollständig im Bild sind.
  • Überlegen Sie, ob das bei Instagram gespeicherte Geburtsdatum mit dem Dokument übereinstimmt.
  • Verwenden Sie im Profil einen anderen Namen, erklären Sie das kurz, sobald ein Textfeld verfügbar ist.
  • Notieren Sie die verknüpfte E-Mail und Telefonnummer, denn dorthin kann das Ergebnis gehen.

Die akzeptierten Dokumente sind ein eigenes Thema, siehe unseren Beitrag dazu, welche Ausweisdokumente Instagram akzeptiert. Beispielszenario: Eine Person nutzt im Profil einen Spitznamen, im Ausweis steht der amtliche Name. Hier schafft ein kurzer Satz, dass das Konto ihr gehört, klarere Unterlagen als das Verschweigen des Spitznamens. Allerdings garantiert auch das kein positives Ergebnis.

Was tun Sie, wenn der Ausweis gerade nicht verfügbar ist?

Ihr Dokument kann verloren, abgelaufen oder in einer anderen Stadt sein. Schicken Sie in diesem Fall nicht vorschnell ein altes Foto oder eine Kopie, sondern besorgen Sie zunächst ein gültiges Dokument. Eine unlesbare oder ungültige Datei kann nämlich einen Versuch verschwenden, den Sie wie Ihren einzigen behandeln sollten.

  1. Prüfen Sie zuerst die Optionen auf dem Bildschirm; wird ein Selfievideo angeboten, überlegen Sie, ob es zu Ihnen passt.
  2. Muss das Dokument erneuert werden, vereinbaren Sie einen Termin bei der zuständigen Behörde.
  3. Verwenden Sie nie das Dokument einer anderen Person oder ein Bild aus dem Internet.
  4. Bewahren Sie Benutzernamen und die E-Mail des Kontos in der Zwischenzeit sicher auf.

Machen Sie sich Sorgen um die Zeit, dann achten Sie auf ein angezeigtes Datum. Solche Fristen können sich je nach Konto und mit der Zeit ändern, deshalb nennen wir hier keine feste Anzahl von Tagen.

Was tun Sie, wenn Sie das falsche Geburtsdatum eingegeben haben?

Manche Sperren beginnen mit einem falschen Datum und nicht mit einer Meldung. Zum Beispiel haben Sie bei einer Abfrage vielleicht ein beliebiges Jahr gewählt, um schnell weiterzukommen. Laut Hilfeseite löst ein Datum unter 13 dieselbe Meldung aus. Der Weg bleibt also gleich: Legen Sie Einspruch ein und belegen Sie Ihr echtes Alter mit dem Ausweis.

Verschweigen Sie den Fehler dabei nicht. Eine kurze, ehrliche Notiz, etwa dass Sie versehentlich ein falsches Jahr gewählt haben, erklärt die Abweichung zwischen gespeichertem Datum und Dokument. Andererseits ist die Lage anders, wenn Ihr Konto offen blieb und nur Funktionen für Erwachsene eingeschränkt wurden. Dann geht es vermutlich um Einstellungen für Teenkonten, und das erfordert eine andere Lösung als die hier beschriebene.

Ändern Sie das Geburtsdatum außerdem nicht immer wieder. Widersprüchliche Angaben helfen Ihren Unterlagen nicht. Ein richtiges Datum, ein Dokument und eine Erklärung sind der sauberste Weg.

Wie lange müssen Sie nach dem Einspruch warten?

Laut Instagrams Hilfeseite zum Geburtstag kann die erneute Prüfung bis zu 30 Tage dauern. Stellt Instagram einen Fehler fest, werden Sie benachrichtigt und das Konto wird wiederhergestellt. Prüfen Sie den aktuellen Wortlaut auf der Hilfeseite, denn Metas Seiten können sich ändern. Eine kürzere Dauer können wir nicht versprechen, und das sollte auch sonst niemand tun.

Erledigen Sie in der Wartezeit drei Dinge. Stellen Sie erstens keine neuen Anträge mit demselben Ausweis. Prüfen Sie zweitens Ihr verknüpftes Postfach samt Spamordner. Vergleichen Sie schließlich jede E-Mail mit der Anzeige in der App, denn Betrüger suchen gezielt nach Menschen, die gerade ihr Konto verloren haben.

Fehlt die Option ganz, zeigt unser Beitrag zum fehlenden Einspruchsbutton die nächsten Schritte. Bei Sorgen um Fristen lesen Sie auch, was nach Ablauf der Einspruchsfrist geschieht. Planen Sie die Wartezeit ein und verlagern Sie den Kundenkontakt vorerst auf einen anderen Kanal.

Instagram Konto unter 13 gesperrt und das stimmt: Was sollten Eltern tun?

Ist das nutzende Kind wirklich unter 13, ist ein Einspruch nicht der richtige Schritt. Die Regel ist klar: Instagram richtet sich nicht an Menschen unter dem Mindestalter, und ein fremder Ausweis würde diese Regel nur umgehen. Reichen Sie daher als Elternteil nicht Ihren eigenen Ausweis für das Konto Ihres Kindes ein. Das täuscht die Prüfung und ändert nichts an der Lage.

  1. Sprechen Sie ruhig mit Ihrem Kind und erklären Sie, dass es um eine Altersregel geht und nicht um eine Strafe.
  2. Sammeln Sie wichtige Fotos, die noch auf Ihren eigenen Geräten liegen.
  3. Verhindern Sie ein Ersatzkonto, denn dann passiert dasselbe erneut.
  4. Sehen Sie sich später gemeinsam die Instagram Werkzeuge zur elterlichen Aufsicht an.

Ist Ihr Kind dagegen bereits 13 oder älter und das Konto versehentlich gesperrt, kehrt sich die Lage um. Dann gehen Sie mit einem gültigen Dokument, das sein echtes Alter zeigt, den offiziellen Einspruchsweg. Begleiten Sie diesen Schritt und stellen Sie sicher, dass das Dokument nur über die App geht. Zu alten Fotos lesen Sie unseren Beitrag, wie Sie Fotos und Nachrichten aus einem gesperrten Konto zurückholen.

Wie gehen Jugendliche ab 13 Jahren richtig vor?

Auch Schülerinnen und Schüler können von dieser Entscheidung betroffen sein. Beispielszenario: Eine vierzehnjährige Person hat bei der Anmeldung ein anderes Alter angegeben, oder jemand aus dem Freundeskreis hat sie im Scherz gemeldet. Die Lösung ist dann nicht das Verbergen des Alters, sondern der Nachweis mit dem richtigen Dokument. Liegt das Mindestalter in Ihrer Region höher, kann das Ergebnis allerdings anders ausfallen.

  • Beginnen Sie gemeinsam mit einem Elternteil oder einem vertrauten Erwachsenen.
  • Schicken Sie Ihr Ausweisfoto nicht an Freundesgruppen oder hilfsbereite Fremde.
  • Versuchen Sie nach einer Wiederherstellung nicht, die voreingestellten Schutzfunktionen für Jugendliche abzuschalten.

Hat Sie jemand im Scherz gemeldet, sprechen Sie darüber, denn dieselbe Meldung kann erneut auftauchen. Schließen Sie dennoch zuerst den Einspruch ab und lassen Sie daraus keinen Streit werden.

Warum ist ein von Erwachsenen geführtes Kinderkonto ein eigener Fall?

Konten von Kinderdarstellern, jungen Sportlern oder jungen Creators können von Erwachsenen betreut werden. Instagrams Seite zur Meldung sagt, dass ein Konto gelöscht wird, wenn sich nicht bestätigen lässt, dass es von einer Person im ausreichenden Alter geführt wird. Folglich zählt nicht das Alter des Kindes im Profil, sondern wer das Konto betreibt. Das muss Ihr Einspruch klar machen.

Beispielszenario: Eine Mutter teilt die Turnvideos ihres elfjährigen Kindes über ein von ihr kontrolliertes Konto, doch die Biografie liest sich, als hätte das Kind sie selbst geschrieben. Eine Meldung oder ein automatisches Signal kann dieses Konto dann wie das eigene Konto des Kindes aussehen lassen. Bei solchen Profilen raten wir daher, in der Biografie klar zu sagen, dass ein Erwachsener das Konto führt.

  • Reichen Sie als verwaltende Person einen Altersnachweis nur ein, wenn der offizielle Ablauf ihn verlangt.
  • Wenn es stimmt, schreiben Sie kurz, dass das Kind das Passwort nicht kennt und das Konto nicht nutzt.
  • Wenn es nicht stimmt, schreiben Sie es nicht, denn eine falsche Angabe schwächt Ihre Unterlagen.

Lassen Sie zudem persönliche Angaben, Schule und Standort des Kindes aus dem Profil heraus. Das schützt das Kind und hält Ihre Unterlagen sauber.

Wie reagieren Sie auf eine missbräuchliche Meldung?

Es kommt vor, dass jemand einen Erwachsenen nur deshalb meldet, um ihm zu schaden. Trotzdem sagt das Meldeformular, dass die Löschung vom bestätigten Alter abhängt. Ihre beste Antwort ist also der Altersnachweis und kein Gegenangriff. Die Suche nach der meldenden Person kostet nur Zeit, die dem wichtigen Antrag fehlt.

  1. Schließen Sie zuerst den Einspruch ab, denn dieser Schritt eilt am meisten.
  2. Haben Sie einen Konkurrenten oder alte Bekannte im Verdacht, sichern Sie Daten und Nachrichten.
  3. Löschen Sie Drohungen nicht, sondern speichern Sie diese als Screenshots.
  4. Wird daraus eine Forderung nach Geld oder Inhalten, nutzen Sie die offiziellen Meldewege und holen Sie rechtlichen Rat ein.

Zur Wirkung vieler Meldungen lesen Sie unseren Beitrag über ein durch Massenmeldungen gesperrtes Konto. Direkte Drohungen sind ein eigenes Thema, sichern Sie deshalb die Beweise und behandeln Sie diese getrennt vom Einspruch. Dies ist keine Rechtsberatung; sprechen Sie in Ihrem konkreten Fall mit Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt. Außerdem haben wir auf den offiziellen Hilfeseiten nichts dazu gefunden, dass Instagram die meldende Person nennt. Rechnen Sie also nicht damit.

Wie wirkt sich ein Alterssignal auf ein Business Konto aus?

Geschäfte für Kindermode, Kindergärten, Sportschulen und Spielzeugmarken sollten hier besonders aufmerksam sein. Meta nennt keine genaue Liste, welche Formulierung wie bewertet wird. Deshalb können wir keine sichere Ursache benennen. Dennoch ist es sinnvoll, bei Profilen mit vielen Kinderthemen klar zu zeigen, dass das Konto einem Unternehmen gehört.

Beispielszenario: Eine Sportschule schreibt ihre Biografie aus Sicht eines Schülers, und unter den Beiträgen finden sich viele Geburtstagsgrüße. Das ist allein kein Beweis, doch eine Meldung durch Leser oder Konkurrenz liegt dann näher. Daher ist es eine vernünftige Vorsorge, Firmennamen, Adresse und verantwortliche Kontaktperson in die Biografie aufzunehmen.

Ist das Konto bereits gesperrt, beantworten Firmenunterlagen die Altersfrage nicht direkt. Entscheidend ist vielmehr das Alter der erwachsenen Person, die das Konto führt. Auch Ihre Anzeigen können betroffen sein, wie unser Beitrag dazu zeigt, was bei einem gesperrten Business Konto mit den Anzeigen passiert. Halten Sie außerdem die Kontaktdaten auf Ihrer Website aktuell.

Welche Abkürzungen sollten Sie beim Einspruch meiden?

Wer gerade ein Konto verloren hat, ist ein leichtes Ziel, denn die Eile ist groß. Sagt also jemand: "In zwei Stunden ist Ihr Konto wieder da", sehen Sie darin ein Warnzeichen. Niemand außerhalb von Meta kann dessen Verfahren garantieren. Die folgenden Abkürzungen gefährden sowohl Ihr Konto als auch Ihre persönlichen Daten.

  • Gefälschter oder bearbeiteter Ausweis: Ein geändertes Datum ist Täuschung und kann rechtliche Folgen haben.
  • Ausweis einer anderen Person: Das Dokument von Eltern oder Freunden ändert nichts am Alter der nutzenden Person.
  • Fremde, die gegen Geld Konten öffnen: Fragen nach Passwort, Codes oder Ausweisfoto sind ein großes Risiko.
  • Dokumente per Direktnachricht: Senden Sie den Ausweis ausschließlich über den offiziellen Ablauf der App.
  • Automatische Einspruchswerkzeuge: Mehrfache Anträge beschleunigen nichts und verwirren die Unterlagen nur.

Mehr zu falschen Rettern finden Sie in unserer Warnung vor gefälschten Diensten zur Kontowiederherstellung. Kurz gesagt: Auch bei seriöser Hilfe bleibt Ihr Ausweis im offiziellen Ablauf und Ihr Passwort bei Ihnen.

Wie erkennen Sie eine gefälschte Sperrwarnung?

Nachrichten zur Sperre können Ihre Panik ausnutzen. Zum Beispiel könnte eine Nachricht fordern, Ihr Alter innerhalb von 24 Stunden zu belegen, und Sie auf eine fremde Seite führen, die Ihren Ausweis verlangt. Daher gilt ein einfacher Test: Ignorieren Sie die Nachricht, öffnen Sie selbst die App und melden Sie sich an. Ist das Konto wirklich gesperrt, sehen Sie die Warnung auch dort.

Behandeln Sie private Nachrichten, die einen Ausweis verlangen, ebenso. Gibt sich ein Konto als Instagram Personal aus und fordert im Chat Dokumente an, ist das ein ernstes Warnzeichen. Machen Sie einen Screenshot, melden Sie es und löschen Sie es danach. Gelangt ein Ausweisfoto einmal in falsche Hände, bekommen Sie es womöglich nie zurück. Deshalb kostet doppeltes Prüfen viel weniger als ein einziger falscher Schritt.

Eine schrittweise Prüfung von Absender und Links finden Sie im Beitrag Konto deaktiviert: E-Mail echt oder Fake. So verpassen Sie keine echte Warnung und laden nichts auf einer gefälschten Seite hoch.

Können Sie die Entscheidung mit einem neuen Konto umgehen?

Nein, und wir raten davon ab. Metas Seite zum Deaktivieren von Konten erklärt, dass auch Konten gesperrt werden, die zur Umgehung von Einschränkungen erstellt wurden. Im Newsroombeitrag nennt Meta zudem stärkere Schritte gegen neue Konten von mutmaßlich zu jungen Nutzern. Ein neues Konto kann das Problem also vergrößern.

Besonders verlockend wirkt ein neues Profil, wenn ein Business Konto ausfällt. Allerdings kann ein Konto mit demselben Gerät, derselben Nummer und E-Mail auch Ihren ursprünglichen Fall erschweren. Warten Sie deshalb zuerst das Ergebnis des offiziellen Einspruchs ab. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag zum neuen Konto nach einer Sperre.

Was kommt als Nächstes, wenn der Einspruch abgelehnt wird?

Eine Ablehnung bedeutet nicht immer, dass jede Tür geschlossen ist. Allerdings kann auch niemand einen zweiten Weg garantieren. Speichern Sie zunächst die erhaltene Mitteilung. Prüfen Sie danach erneut Dokumentenqualität und Stimmigkeit der Daten. Ein unscharfes Foto, ein abgelaufenes Dokument oder der Ausweis einer anderen Person können das Ergebnis beeinflusst haben.

Unser Beitrag zu einem abgelehnten Einspruch und einer dauerhaften Deaktivierung behandelt Ihre Möglichkeiten danach und welche Anträge Sie nicht wiederholen sollten. Beantworten Sie daher hier nur diese drei Fragen:

  • Gehört mein Dokument wirklich der Person, die das Konto nutzt?
  • Sind Gesicht und Geburtsdatum auf dem Ausweis vollständig lesbar?
  • Was reiche ich bei einem neuen Antrag anders ein als zuvor?

Zu rechtlichen Wegen bietet unser Beitrag zu den rechtlichen Möglichkeiten nach einer Sperre einen Einstieg. Treffen Sie diese Entscheidung jedoch mit Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt, denn dieser Ratgeber ist keine Rechtsberatung.

Welcher Weg passt zu Ihrer Situation?

Die folgende Übersicht hilft Ihnen, Ihren Fall schnell einzuordnen. Die Zeilen geben nur eine allgemeine Richtung vor und sagen nichts über das Ergebnis Ihres Falls aus. Ändern sich die Optionen auf dem Bildschirm, folgen Sie außerdem stets dem aktuellen Schritt in der App.

SituationRichtiger SchrittVermeiden
Sie sind erwachsen, zu Unrecht gesperrtEinspruch einlegen und gültigen Ausweis in der App senden.Neues Konto eröffnen oder Ausweis per Nachricht schicken.
Sie sind jugendlich ab 13 JahrenMit einem Erwachsenen und dem eigenen echten Dokument Einspruch einlegen.Sich älter ausgeben, als Sie sind.
Die nutzende Person ist wirklich unter 13Keinen Einspruch einlegen und das passende Alter abwarten.Den Ausweis einer anderen Person verwenden.
Kinderkonto unter Leitung eines ErwachsenenKlar machen, wer das Konto führt und wie.Tatsachen verbergen, falls das Kind es selbst nutzt.
Falsches Geburtsdatum eingegebenFehler kurz erklären und mit Ausweis Einspruch einlegen.Das Datum immer wieder ändern.

Was prüfen Sie sofort, wenn das Konto zurückkommt?

Kommt das Konto zurück, möchten Sie vermutlich gleich wieder posten. Nehmen Sie sich dennoch zuerst ein paar Minuten für die Sicherheit, denn während der Sperre könnten Fremde Anmeldungen versucht haben. Prüfen Sie danach das gespeicherte Geburtsdatum und vergleichen Sie es mit Ihrem Dokument.

  1. Prüfen Sie Geburtsdatum und Profilangaben in den Einstellungen.
  2. Ändern Sie Ihr Passwort, aktivieren Sie die zweistufige Anmeldung und sichern Sie die Backupcodes.
  3. Beenden Sie unbekannte Sitzungen und räumen Sie verknüpfte Apps auf.
  4. Überarbeiten Sie unklare Formulierungen in der Biografie, die Sie zu jung erscheinen lassen.
  5. Haben Mitarbeitende oder eine Agentur Zugriff, bestätigen Sie deren Rechte erneut.

Hat zum Beispiel jemand bei einem gemeinsam genutzten Konto das falsche Geburtsjahr eingetragen, kann sich das Problem wiederholen. Benennen Sie also schriftlich die Kontoinhaber und die berechtigten Personen. Wiederholen sich die Sperren, lesen Sie auch unseren Beitrag zu einem immer wieder gesperrten Konto.

Wie vermeiden Sie künftig, dass Ihr Instagram Konto unter 13 gesperrt wird?

Keine Vorsorge verhindert eine neue Meldung oder eine automatische Entscheidung vollständig. Allerdings halten einige regelmäßige Gewohnheiten Ihre Unterlagen bereit. Außerdem helfen diese Gewohnheiten nicht nur bei Altersentscheidungen, sondern auch bei anderen Sperren.

  • Geben Sie Ihr Geburtsdatum von Anfang an korrekt ein und nutzen Sie kein Testdatum.
  • Vermeiden Sie in der Biografie Altersangaben, die missverstanden werden könnten.
  • Halten Sie E-Mail, Telefon und Firmenunterlagen als Eigentumsnachweis aktuell.
  • Pflegen Sie Website und Mailingliste als zusätzliche Kontaktwege.
  • Teilen Sie Inhalte mit Kindern, machen Sie sichtbar, dass Erwachsene das Konto führen.

Für ein Unternehmen liegt die wahre Absicherung darin, nicht die gesamte Kommunikation an ein Konto zu binden. Nehmen Sie zum Beispiel Bestellungen und Fragen nur per Direktnachricht an, stoppt eine einzige Sperre alle Verkäufe. Somit verringert ein zweiter Kanal den möglichen Schaden einer Entscheidung.

Wann geben Sie den Fall Instagram Konto unter 13 gesperrt an Fachleute ab?

Ist das Konto privat und funktioniert der Einspruchsbildschirm, kommen Sie mit diesem Ratgeber meist allein weiter. Anders sieht es aus, wenn das Konto Ihr Vertriebskanal ist, die Einspruchsoption fehlt oder der erste Antrag abgelehnt wurde. Dann müssen die Unterlagen in der richtigen Reihenfolge entstehen, statt dass Sie eine weitere riskante Methode ausprobieren. Kurz gesagt: Der richtige Zeitpunkt für Hilfe liegt vor dem zweiten Fehler.

Wir arbeiten mit der wirklichen Kontoinhaberin oder dem wirklichen Kontoinhaber, klären die Lage und halten den offiziellen Weg und die Nachweisliste schriftlich fest. Passwörter und Codes verlangen wir nicht und Ergebnisse versprechen wir nicht, denn Meta entscheidet. Passt dieses Vorgehen zu Ihrem Fall, sehen Sie sich an, wie wir ein gesperrtes Instagram Konto wiederherstellen, und schicken Sie uns Ihre Unterlagen.

Grundlagen: Was ist Online Marketing? Arten, Beispiele und Vorgehen auf einer Seite, mit einem interaktiven Film durch das Gehirn.

Häufig gestellte Fragen

Kommt ein wegen des Alters gesperrtes Instagram Konto zurück?
Das ist möglich, hängt aber von Ihrem tatsächlichen Alter und der Prüfung ab. Laut Hilfeseite informiert Instagram Sie bei einem festgestellten Fehler und stellt das Konto wieder her. Eine Garantie gibt es nicht, weil Meta die Entscheidung trifft. Stellen Sie daher einen einzigen sauberen und stimmigen Antrag über den offiziellen Ablauf in der App.
Wie lange dauert die Prüfung?
Laut Instagrams Hilfeseite zum Geburtstag kann die erneute Prüfung bis zu 30 Tage dauern. Das kann sich ändern, prüfen Sie also den aktuellen Wortlaut auf der Hilfeseite. Glauben Sie niemandem, der eine Verkürzung verspricht, denn der offizielle Ablauf beschreibt keinen solchen Weg. Vermeiden Sie in der Wartezeit wiederholte Anträge und beobachten Sie Ihr verknüpftes Postfach.
Können Eltern mit dem eigenen Ausweis das Kinderkonto öffnen?
Nein, denn ist das nutzende Kind unter 13, ändert der Ausweis der Eltern daran nichts und täuscht die Prüfung. Richtig ist es, das passende Alter abzuwarten. Ist das Kind bereits 13 oder älter, können Sie mit seinem echten Dokument und unter Ihrer Begleitung Einspruch einlegen. Nutzen Sie dafür ausschließlich den offiziellen Ablauf in der App.
Kann ich erfahren, wer mich gemeldet hat?
Rechnen Sie nicht damit, denn die von uns geprüften offiziellen Hilfeseiten sagen nichts über die Nennung der meldenden Person. Die Entscheidung kann zudem auf einem automatischen Signal oder einem falsch eingegebenen Geburtsdatum beruhen und gar nicht auf einer Meldung. Nutzen Sie Ihre Zeit daher für den Altersnachweis. Drohungen sollten Sie getrennt davon sichern und aufbewahren.
Sehen andere Personen meinen Ausweis auf Instagram?
Laut Instagrams Seite zur Altersbestätigung dient die Angabe nur der Bestätigung Ihres Alters und erscheint nicht in Ihrem Profil für Freunde oder andere Personen. Senden Sie Ihr Dokument dennoch nur über den offiziellen Ablauf in der App, niemals per Nachricht oder über Links von Fremden. Einzelheiten zur Speicherung prüfen Sie auf der aktuellen Hilfeseite.
Löst ein neues Konto das Problem?
Nein, ein neues Konto beseitigt die ursprüngliche Entscheidung nicht. Meta erklärt, dass auch Konten gesperrt werden, die zur Umgehung von Einschränkungen erstellt wurden, und nennt stärkere Schritte gegen neue Konten mutmaßlich zu junger Nutzer. Warten Sie daher zuerst das Ergebnis des offiziellen Einspruchs ab. Sind Sie wirklich unter 13, müssen Sie das erforderliche Alter abwarten.
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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