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Google Ads Ziel funktioniert nicht: Ablehnung beheben

Talha Aslan 16 Minuten Lesezeit 2 Aufrufe

Was bedeutet die Ablehnung „Google Ads Ziel funktioniert nicht“ und was tun Sie zuerst?

Die Ablehnung „Google Ads Ziel funktioniert nicht“ bedeutet, dass die Seite hinter Ihrer Anzeige dem Google Anzeigen Crawler AdsBot einen Fehler lieferte oder nicht richtig funktioniert. Die englische Richtlinie heißt „Destination not working“. Google stoppt oder begrenzt die Anzeige, und Sie prüfen sie nach der Korrektur erneut.

Bleiben Sie ruhig. Meist liegt die Ursache beim Server oder bei einer Schutzschicht, nicht beim Anzeigentext. Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:

  1. Kopieren Sie die finale URL der abgelehnten Anzeige und öffnen Sie sie in einem privaten Browserfenster.
  2. Lädt die Seite, betrifft das Problem vermutlich nur den Crawler von Google. Prüfen Sie dann robots.txt, Firewall und Standortregeln.
  3. Lädt die Seite nicht, ermitteln Sie den HTTP Statuscode. Codes mit 4xx und 5xx deuten auf unterschiedliche Ursachen.
  4. Notieren Sie die betroffenen Anzeigen und URLs aus den Richtliniendetails in Ihrem Konto.
  5. Beheben Sie die Ursache, testen Sie erneut und speichern Sie die Anzeige, damit eine neue Prüfung startet.

Kein Schritt garantiert die Freigabe. Allerdings ist die Lösung oft schnell erledigt, sobald Sie die echte Ursache kennen.

Außerdem müssen Sie weder Anzeigentext noch Targeting ändern. Die Richtlinie betrifft den Zugriff auf das Ziel. Lösen Sie daher zuerst die Seite, dann die Anzeige.

Wie unterscheidet sich „Google Ads Ziel funktioniert nicht“ von ähnlichen Richtlinien?

Google behandelt ähnliche Situationen unter mehreren Richtliniennamen. Die deutschen Bezeichnungen konnten wir nicht überall verlässlich belegen, deshalb nennen wir die englischen Namen. Die Meldung in Ihrem Konto kann jeder dieser Varianten ähneln.

Richtlinie (englischer Name)Kurz erklärtTypische Ursache
Destination not workingDas Ziel funktioniert nicht richtig oder liefert AdsBot einen HTTP FehlerServerfehler, kaputte Seite, falsche Einrichtung
Destination not accessibleDas Ziel öffnet sich im Zielgebiet nicht, oder AdsBot kann die Seite nicht crawlenGeoblock, 403, robots.txt, Servereinstellung
Destination not crawlableAdsBot kann die Website nicht ausreichend crawlenBreite robots.txt Sperren, geringe Crawl Kapazität, Klick Tracker

Die Lösungen überschneiden sich stark. Daher helfen die Tests in diesem Leitfaden helfen bei allen drei Fällen. Verstöße auf Kontoebene folgen dagegen einem anderen Weg, dafür lesen Sie unseren Leitfaden zu gesperrten Google Ads Konten.

Hinweis: Richtliniennamen und Bildschirmtexte können sich ändern. Verlassen Sie sich daher auf die Details in Ihrem Konto und auf die offizielle Seite zur Richtlinie „Destination not working“.

Wie prüft AdsBot Ihre Zielseite?

AdsBot ist der Crawler von Google, der Anzeigenziele prüft. Laut offizieller Hilfeseite kontrolliert Google, ob das Ziel auf gängigen Geräten weltweit funktioniert. Es reicht also nicht, dass die Seite auf Ihrem eigenen Rechner lädt.

Allerdings verhält sich AdsBot nicht wie ein normaler Besucher. Er nutzt einen eigenen Benutzeragenten und kommt aus den IP Bereichen von Google. Deshalb kann eine Schutzschicht Sie hineinlassen und AdsBot trotzdem aussperren. Somit wirkt die Seite für Sie gesund und für Google defekt.

Die Entwicklerdokumentation führt AdsBot unter den Spezialfall Crawlern auf. Sie finden sie auf der Seite Google Spezialfall Crawler. Für Ihre Website zählen vor allem die Benutzeragenten AdsBot Google und AdsBot Google Mobile.

Zudem prüft der Crawler jede finale URL einzeln. Haben Sie also Hunderte Anzeigen, kann eine einzige kaputte Vorlage alle auf einmal treffen.

Korrigieren Sie deshalb nicht nur eine Anzeige. Prüfen Sie jede Anzeige, Anzeigengruppe und jedes Asset (etwa Sitelinks), das dieselbe finale URL nutzt. Eine einzige vergessene Adresse bringt das Problem zurück.

Warum lösen Serverfehler (4xx und 5xx) die Ablehnung aus?

Erhält AdsBot beim Besuch Ihrer Seite einen Status wie 404, 403 oder 500, wertet Google das Ziel als nicht funktionierend. Die offizielle Richtlinienseite nennt genau diesen Fall. Der Statuscode zählt also mehr als das Aussehen der Seite.

  • 404: Die Seite wurde gelöscht, verschoben oder in der Kampagne falsch geschrieben. Prüfen Sie zuerst die Schreibweise der Adresse.
  • 403: Der Server oder eine Schutzschicht verbietet die Anfrage. Möglicherweise kennt sie AdsBot nicht.
  • 500 und 502: Die Anwendung oder der Servercode wirft einen Fehler. Hier hilft unser Leitfaden zum 500 Internal Server Error.
  • 503: Der Server ist vorübergehend nicht verfügbar. Details finden Sie in unserem Beitrag zum Fehler 503.

Manche Seiten liefern außerdem den Code 200, obwohl der Inhalt „nicht gefunden“ sagt. Das ist ein Soft 404, den wir im Leitfaden zu Soft 404 Fehlern erklären. Er löst die Ablehnung nicht immer aus, schadet aber der Anzeigenerfahrung.

Kurz gesagt: Suchen Sie zuerst den Code und dann die Ursache. Wahllose Änderungen verschlimmern das Problem meist.

Wie sperrt die robots.txt den AdsBot aus?

Die Datei robots.txt sagt Crawlern, welche Bereiche einer Website sie besuchen dürfen. Laut Google Dokumentation ignoriert AdsBot die globale Gruppe mit dem Platzhalter für alle Benutzeragenten. Eine Datei, die den Googlebot in Ruhe lässt, kann AdsBot also durch eine eigene Regel aussperren.

Auch das Gegenteil kommt vor. Angenommen, Sie haben beim Testen alle Bots gesperrt und die Regel vergessen. Nach dem Livegang bleiben Ihre Zielseiten deshalb gesperrt. Zum Beispiel passiert das oft, wenn eine Datei aus der Testumgebung auf die Live Seite kopiert wird.

Die offizielle Seite zu „Destination not crawlable“ nennt es ein Problem, wenn eine robots.txt große Teile der Website beschränkt. Außerdem erwähnt sie robots.txt Dateien, die nicht erreichbar sind oder in eine Zeitüberschreitung laufen. Die Datei muss also auch antworten.

Nutzen Sie diese Checkliste:

  • Lädt die Datei im Stammverzeichnis Ihrer Domain und antwortet sie schnell?
  • Sperrt eine Regel AdsBot Google oder AdsBot Google Mobile?
  • Blockiert eine Regel die Ordner Ihrer Anzeigenziele?
  • Ist eine breite Regel aus einer Testumgebung übrig geblieben?

Grundlagen finden Sie in unserem robots.txt Leitfaden. Häufige Fehler beschreibt unser Beitrag zu robots.txt Fehlern.

Wie stoppen Firewall und WAF den Google Ads Crawler?

Eine WAF, also eine Web Application Firewall, blockiert verdächtige Anfragen automatisch. Bot Schutz funktioniert ähnlich. Solche Werkzeuge stufen AdsBot unter Umständen als unbekannten automatisierten Verkehr ein und liefern einen 403 oder eine Prüfseite.

Das Symptom sieht meist so aus: Sie sehen die Seite, der Crawler von Google erhält dagegen einen Fehler. Sicherheits Plugins, CDN Regeln und Ratenbegrenzer arbeiten dabei leise. Deshalb bemerkt niemand etwas, bis die Kampagne abgelehnt wird.

Die offizielle Lösungshilfe empfiehlt, die Benutzeragenten AdsBot Google und AdsBot Google Mobile in den Servereinstellungen zuzulassen. Das sollte jemand tun, der Ihre Sicherheitsarchitektur versteht, denn wahllose neue Regeln öffnen die Tür für echte Angriffe.

Prüfen Sie außerdem die Standardeinstellungen von Schutzwerkzeugen externer Anbieter. Denn sie ändern ihr Verhalten manchmal nach einem Update. Mehr Hintergrund liefert unser Leitfaden zu ModSecurity und WAF.

Warum machen Geoblocks und Bot Schutz ein Ziel unerreichbar?

Die offizielle Richtlinie nennt Meldungen wie „Diese Website ist an Ihrem Standort nicht verfügbar“ als Verstoß. Öffnet sich Ihre Seite also nur aus einem Land und Google crawlt aus einem anderen, haben Sie ein Problem.

Konkret passiert das häufig in diesen Konstellationen:

  • Sicherheitsregeln, die nur Verkehr aus ausgewählten Ländern zulassen.
  • Bot Schutz, der jedem Besucher eine Prüfaufgabe zeigt.
  • Hosting Einstellungen, die ausländische IP Adressen pauschal blockieren.
  • Startbildschirme, die erst nach einer Sprach oder Regionswahl die Seite laden.

Ihr Ziel muss aus allen Regionen öffnen, in denen Sie die Anzeige ausspielen. Setzen Sie also Geobeschränkungen, halten Sie sie mit Ihrem Kampagnen Targeting im Einklang.

Hinweis: Google eine andere Version zu zeigen als den Nutzern (Cloaking) verstößt gegen die Regeln und gilt als Umgehung der Systeme. Der richtige Weg ist eine Zugriffseinstellung, die beiden denselben Inhalt liefert.

Wie lösen Weiterleitungsketten und Schleifen die Ablehnung aus?

Angenommen, die Anzeigen URL leitet auf eine zweite Adresse weiter und diese auf eine dritte. Dann erreicht AdsBot das Ende der Kette womöglich nie. Bei einer Schleife lädt die Seite überhaupt nicht. Google wertet beides als Ziel, das nicht funktioniert.

Häufige Quellen sind gestapelte Weiterleitungen von HTTP auf HTTPS, von der Adresse ohne www auf www und von der Adresse ohne Schrägstrich auf die mit Schrägstrich. Auch Tracking Links fügen manchmal einen Schritt hinzu.

Die Lösung ist einfach. Tragen Sie in der Anzeige direkt die finale Adresse ein. So erreicht AdsBot das Ziel in einem Schritt. Details finden Sie in unseren Beiträgen zur Weiterleitungskette und zur Weiterleitungsschleife.

Ein praktischer Tipp: Fügen Sie die finale URL der Kampagne in einen Browser ein und beobachten Sie die Adresszeile. Ändert sie sich, tragen Sie die geänderte Adresse in die Kampagne ein.

Wie zerstören Login, Cookie und Altersabfragen das Ziel?

Verlangt die Seite einen Login, eine Cookie Zustimmung oder ein Geburtsdatum, kommt AdsBot nicht weiter. Statt Ihres echten Inhalts sieht er eine Sperrseite. Google kann das Ziel dann als nicht funktionierend oder nicht erreichbar einstufen.

Ein Cookie Banner allein ist kein Problem. Kritisch wird es, wenn ohne Zustimmung gar kein Inhalt lädt. Das heißt, ein Skript, das die ganze Seite verbirgt, hinterlässt dem Crawler einen leeren Bildschirm.

  • Laden und zeigen Sie den Inhalt schon vor der Zustimmung.
  • Nutzen Sie keine Seiten mit Pflicht Login als Anzeigenziel, sondern eine öffentliche Landingpage.
  • Verzichten Sie auf Altersabfragen bei Produkten, die sie nicht brauchen.
  • Steht der Inhalt hinter einem Formular, zeigen Sie zuerst eine Zusammenfassung und Beschreibung.

Dann verstehen sowohl Google als auch Besucher, was die Seite bietet.

Kann ein SSL Fehler zur Ablehnung führen?

Ja, das kann passieren. Ein abgelaufenes Zertifikat, ein Zertifikat für die falsche Domain oder eine unvollständige Kette löst im Browser eine Warnung aus. Baut AdsBot keine sichere Verbindung auf, erreicht er die Seite nicht.

Konkret sind typische Ursachen ein abgelaufenes Zertifikat, ein Zertifikat nur für die Adresse ohne www und gemischte Inhalte. Außerdem verbinden manche eine neue Subdomain mit einer Anzeige, ohne ihr Zertifikat einzurichten.

Prüfen Sie zunächst die Gültigkeit des Zertifikats und die abgedeckten Domains. Kontrollieren Sie dann, ob die Verlängerung automatisch läuft. Die Schritte erklären wir im Leitfaden zur Fehlermeldung „Dies ist keine sichere Verbindung“.

Wir sind kein Hosting Anbieter und betreiben keine Server. Den letzten Schritt erledigen Sie daher womöglich gemeinsam mit Ihrem Hoster. Wir unterstützen bei der Diagnose und auf der Anzeigenseite.

Setzen Sie sich außerdem eine Erinnerung vor dem Ablauf des Zertifikats. Diese eine Gewohnheit verhindert die meisten SSL Ablehnungen.

Wie scheitert eine auf dem Handy kaputte Seite an der Zielprüfung?

Die offizielle Richtlinie erwartet, dass das Ziel in gängigen Browsern und auf gängigen Geräten funktioniert. Eine Seite, die am Desktop perfekt aussieht, kann am Handy leer, verschoben oder nicht klickbar sein.

Häufige Fehler am Handy sind zum Beispiel:

  • Regeln, die Handynutzer auf eine eigene Adresse umleiten und dort einen Fehler liefern.
  • Pop ups, die den ganzen Bildschirm bedecken und sich nicht schließen lassen.
  • Skripte, die nicht laden und die Seite leer lassen.
  • Sehr große Bilder, die zu einer Zeitüberschreitung führen.

Testen Sie daher auch mit einem echten Handy über mobile Daten. Liegt es an der Geschwindigkeit, lesen Sie unseren Beitrag dazu, warum eine Website langsam lädt.

Außerdem beeinflusst die Seitenerfahrung die Anzeigenqualität. Dazu mehr in unserem Leitfaden zum Qualitätsfaktor.

Wie testen Sie, ob Ihr Anzeigenziel wirklich funktioniert?

Ein einzelner Test genügt nicht. Probieren Sie stattdessen verschiedene Standorte, Geräte und Clients aus. Gehen Sie so vor:

  1. Öffnen Sie die Seite in einem privaten Fenster und notieren Sie die finale Adresse in der Adresszeile.
  2. Öffnen Sie die Entwicklerwerkzeuge des Browsers, wechseln Sie zum Netzwerk Tab und lesen Sie den Statuscode des Hauptdokuments.
  3. Rufen Sie die Seite am Handy über mobile Daten auf und vergleichen Sie sie mit dem WLAN.
  4. Testen Sie die Seite aus einem anderen Land, etwa über ein VPN oder mit einer Kollegin im Ausland.
  5. Nutzen Sie den Gedanken der URL Prüfung in der Search Console, um zu sehen, wie Google die Seite abruft.

Die URL Prüfung zeigt, ob Google eine Seite crawlen kann. Allerdings basiert sie auf dem Googlebot, nicht auf AdsBot. Trotzdem deckt sie gemeinsame Probleme auf, etwa 403 Fehler, robots.txt Regeln und Serverfehler. Das Werkzeug erklären wir in unserer Anleitung zur Search Console.

Hinweis: Ihr Testergebnis und die Bewertung von Google können abweichen. Suchen Sie deshalb auch in Ihren Serverprotokollen nach den AdsBot Benutzeragenten.

Die offizielle Hilfeseite empfiehlt ebenfalls die Chrome Entwicklerwerkzeuge und die Google Search Console für Tests.

Halten Sie die Tests in einer kleinen Tabelle fest: Datum, Gerät, Standort, Statuscode und Ergebnis. Nach einer Änderung vergleichen Sie so schnell, ob das Problem zurückkehrt.

Welches Symptom deutet auf welche Ursache und Lösung hin?

Die folgende Tabelle ordnet Symptome möglichen Ursachen zu. Nutzen Sie sie als schnelle Orientierung. Das endgültige Ergebnis liefern erst die Tests.

SymptomMögliche UrsacheErste Prüfung
Sie sehen die Seite, Google erhält einen FehlerWAF, Bot Schutz oder robots.txtServerprotokolle nach AdsBot Anfragen durchsuchen
Liefert 404Gelöschte oder verschobene SeiteFinale URL in der Kampagne korrigieren
Liefert 403Schutzschicht oder StandortregelAdsBot Benutzeragenten zulassen
Liefert 500 oder 503Problem in Anwendung oder ServerFehlerprotokoll des Servers lesen
Zertifikatswarnung im BrowserAbgelaufenes oder unpassendes SSLZertifikat erneuern und Abdeckung prüfen
Adresszeile ändert sich mehrfachWeiterleitungsketteFinale Adresse in die Anzeige eintragen
Problem nur am HandyMobile Weiterleitung oder SkriptfehlerAuf einem echten Gerät testen
Inhalt wartet auf ZustimmungLogin oder Cookie WandInhalt ohne Zustimmung zeigen

Diese Tabelle verkürzt die Diagnose, sodass Sie nicht an der falschen Stelle Zeit verlieren.

Die erste Zeile verdient also besondere Aufmerksamkeit. Sehen Sie die Seite problemlos und Google erhält einen Fehler, führen normale Browsertests in die Irre. Dann liefern Serverprotokolle und Sicherheitseinstellungen den echten Hinweis.

Mehrere Symptome können außerdem gemeinsam auftreten. Eine Weiterleitungskette kann zum Beispiel mit einem 403 enden. Wiederholen Sie daher nach jeder Korrektur den gesamten Test.

Wie beantragen Sie eine erneute Prüfung, wenn „Google Ads Ziel funktioniert nicht“ behoben ist?

Funktioniert die Seite wieder, dann lösen Sie eine neue Prüfung aus, indem Sie die Anzeige oder ihre finale URL erneut speichern. Die offiziellen Hilfeseiten beschreiben, die Anzeige im Konto zu bearbeiten und zu speichern. Menünamen ändern sich mitunter, suchen Sie den passenden Bereich also in Ihrem Konto.

  1. Bestätigen Sie zuerst, dass die Seite auf jedem Gerät und an jedem Standort öffnet.
  2. Öffnen Sie die abgelehnte Anzeige, tragen Sie die URL neu ein oder speichern Sie sie unverändert.
  3. Warten Sie, bis sich der Status aktualisiert. Die Dauer hängt von Ihrem Konto und der Auslastung ab.
  4. Bleibt die Ablehnung bestehen, lesen Sie den Grund in den Details noch einmal.

Eine Korrektur gilt nicht zwingend für jede Anzeige. Daher prüfen Sie daher jede abgelehnte Anzeigengruppe einzeln.

Wir können weder einen Zeitrahmen noch eine Freigabe versprechen, denn Google folgt seinem eigenen Prüfprozess. Ist die Korrektur aber richtig, verläuft die erneute Prüfung oft positiv.

Was tun, wenn die Ablehnung trotz Korrektur bleibt?

Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie das behoben haben, was Google tatsächlich sieht. Oft liegt das Problem in einer Schicht, die für Sie öffnet und für AdsBot geschlossen bleibt. Ermitteln Sie dann den Antwortcode, den Ihr Server auf AdsBot Anfragen gab.

Kommen Sie nicht weiter, dann wenden Sie sich an den Google Ads Support und teilen Sie die gefundenen technischen Details. Auch die offizielle Richtlinienseite verweist bei Einsprüchen auf den Support.

Manche empfehlen, ein neues Konto zu eröffnen oder Tricks zu bauen, die Google eine andere Seite zeigen. Google wertet das als Versuch, seine Systeme zu umgehen. Es gefährdet Ihr Konto weit stärker. Deshalb raten wir davon ab.

Suchen Sie die Lösung also innerhalb der Regeln. Meiden Sie außerdem Fremde, die gegen Geld versprechen, ein Konto „zurückzuholen“. Geben Sie ihnen niemals Zugriff auf Ihr Konto. Braucht eine Agentur Zugriff, vergeben Sie ihn über die offizielle Einladung.

Wächst die Ablehnung zu einer Sperrung, lesen Sie unseren Leitfaden zu gesperrten Konten.

Gefährdet ein kaputtes Ziel Ihr Konto?

Eine einzelne kaputte Seite trifft meist nur diese Anzeige. Lassen Sie dasselbe Problem jedoch bei vielen Anzeigen bestehen, häufen sich die Verstöße. Laut offizieller Seite führt ein Verstoß nicht sofort zur Sperrung. Google warnt zuvor.

Dennoch schaden dauerhaft defekte Ziele der Kampagnenleistung und den Qualitätssignalen. Denn landet ein bezahlter Besucher auf einer Fehlerseite, verpufft Ihr Budget.

  • Bestimmen Sie jemanden, der die Warn E Mails im Blick behält.
  • Steigen die Ablehnungen, suchen Sie die eigentliche Ursache.
  • Pausieren Sie nicht nur, sondern finden und beheben Sie die Ursache.
  • Führen Sie ein Protokoll, damit Sie denselben Fehler nicht wiederholen.

So schließt sich ein kleines Problem, bevor es wächst.

Wie verhindern Überwachung und Verfügbarkeitsprüfung gehäufte Ablehnungen?

Am besten verhindern Sie Ablehnungen, indem Sie das Problem vor Google bemerken. Richten Sie deshalb eine einfache Überwachung ein.

  • Führen Sie die finalen URLs Ihrer Anzeigen in einer Liste.
  • Nutzen Sie einen Dienst für Verfügbarkeitsprüfung, der den Statuscode dieser Adressen regelmäßig abfragt.
  • Öffnen Sie nach jedem Website Release die wichtigsten Anzeigenziele von Hand.
  • Nehmen Sie AdsBot in Ihre Testliste auf, wenn Sie robots.txt oder Sicherheitsregeln ändern.
  • Tragen Sie das Ablaufdatum des Zertifikats in Ihren Kalender ein.

Öffnen Sie außerdem vor dem Kampagnenstart jedes neue Ziel in einem privaten Fenster, am Handy und in einem anderen Netz. So fangen Sie den Fehler ab, bevor die Anzeige live geht.

Beispielszenario: Ein Onlineshop aktualisiert am Wochenende seine Infrastruktur und ergänzt eine neue Sicherheitsregel. Am Montagmorgen zeigen alle Anzeigen den Status abgelehnt. Mit regelmäßigen Prüfungen hätte das Team das Problem schon am Samstag bemerkt.

Können Tracking Vorlagen und UTM Parameter die Ablehnung auslösen?

Indirekt ja. Zudem nennt die offizielle Seite zu „Destination not crawlable“ Klick Tracker, die die Crawl Kapazität senken, als Beispiel. Tracking Dienste, die zu stark weiterleiten, können AdsBot verlangsamen oder aussperren.

Der Fehler tritt zum Beispiel auf, wenn eine Tracking Adresse eines Drittanbieters dazwischenliegt, spät weiterleitet oder einen Fehler wirft. Dann liegt das Problem nicht bei Ihrer Seite, sondern auf dem Tracking Weg.

Halten Sie deshalb die finale URL sauber, ergänzen Sie Parameter nur bei Bedarf und kürzen Sie Tracking Schritte, wo es geht. Für einheitliche Parameter nutzen Sie unseren UTM Generator.

Stellen Sie zudem sicher, dass die Adresse mit Parametern dieselbe Seite öffnet. Manche Server liefern bei unbekannten Parametern einen Fehler. Nehmen Sie das in Ihren Test auf.

Zusammengefasst steckt hinter der Meldung „Google Ads Ziel funktioniert nicht“ oft ein kleines, übersehenes Glied der Kette. Verfolgen Sie die Kette daher von der Anzeige bis zur Seite.

Wie verursachen alte Produkt oder Kampagnenseiten diese Ablehnung?

Das häufigste E-Commerce Szenario beginnt, wenn ein Produkt ausverkauft ist und Sie seine Seite löschen. Die Anzeige zeigt aber weiter auf diese Adresse. Die Seite liefert dann einen 404, und Google meldet, das Ziel funktioniere nicht.

Bei saisonalen Kampagnenseiten ist es also genauso. Die Kampagne endet, Sie entfernen die Seite, doch die Anzeigengruppe bleibt aktiv. Beispielszenario: Ein Shop nimmt seine Rabattseite am Enddatum vom Netz, und am nächsten Morgen zeigen Dutzende Anzeigen den Status abgelehnt.

  • Listen Sie vor dem Entfernen einer Seite die Anzeigen auf, die darauf zeigen.
  • Ist ein Produkt nur kurz nicht lieferbar, lassen Sie die Seite stehen und bieten Alternativen an.
  • Pausieren Sie bei dauerhafter Entfernung die Anzeige und planen Sie eine Weiterleitung auf eine passende Seite.
  • Wählen Sie bei einer Weiterleitung einen einzigen Schritt auf eine thematisch nahe Seite.

Ändert ein Relaunch die URL Struktur, aktualisieren Sie alle Anzeigenadressen gesammelt.

Was machen Sie mit der Kampagne, solange das Problem besteht?

Eine abgelehnte Anzeige läuft ohnehin nicht. Allerdings laufen andere Anzeigen derselben Kampagne womöglich weiter. Zeigt eine davon auf eine kaputte Adresse, fließt Ihr Budget auf eine Seite, die Besucher nicht empfangen kann.

Finden Sie daher zuerst heraus, welche Anzeigen dasselbe Ziel nutzen. Ist das Problem weit verbreitet, ist es oft gesünder, die Kampagne zu pausieren, bis die Korrektur steht. Testen Sie die Seite und schalten Sie die Kampagne danach wieder ein.

Schreiben Sie außerdem einen Zeitverlauf auf: wann das Problem begann, welche Änderung davor lag und was Sie behoben haben. Dieses Protokoll spart Zeit im Gespräch mit dem Support und beim nächsten Vorfall.

Hinweis: Ob Sie pausieren oder weiterlaufen lassen, hängt von der Lage Ihres Kontos ab. Entscheiden Sie das gemeinsam mit Ihrem Team.

Wie unterstützt Sie unser Team bei Problemen mit dem Anzeigenziel?

Bei Talha Aslan und Team sehen wir solche Ablehnungen oft in der Lücke zwischen technischer Diagnose und Anzeigenkonto. Die Anzeigenseite zeigt das Detail, die Ursache liegt aber im Server oder in der Schutzschicht.

Zunächst ordnen wir das Problem ein und halten dann klar fest, wer was tun muss. Wir betreiben keine Server. Änderungen auf der Hosting Seite begleiten wir deshalb gemeinsam mit Ihrem Anbieter oder Ihrem Entwicklungsteam.

Für die laufende Kontobetreuung und Zielseitenprüfungen schauen Sie sich unsere Google Ads Verwaltung an.

Hinweis: Auch andere Plattform Verifizierungen hängen am Besitz der Domain, halten Sie daher Ihren DNS Zugang in Ordnung. Dabei kann unsere Anleitung zur Meta Domain Verifizierung helfen. Ein Ergebnis garantieren wir nicht, wir machen den Ablauf aber klar.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet „Google Ads Ziel funktioniert nicht“?
Die Seite hinter Ihrer Anzeige lieferte dem Google Anzeigen Crawler AdsBot einen Fehler oder funktionierte nicht richtig. Die englische Richtlinie heißt „Destination not working“. Ursachen sind Serverfehler, robots.txt Sperren, Firewalls und Weiterleitungsprobleme. Sie beheben die Seite und senden die Anzeige danach erneut zur Prüfung.
Warum meldet Google einen Fehler, obwohl meine Seite bei mir öffnet?
Google besucht Ihre Seite mit dem eigenen Crawler AdsBot, von einem anderen Standort und mit einem anderen Benutzeragenten. Eine Firewall, ein Bot Schutz, eine Standortregel oder die robots.txt kann diesen Crawler sperren. Suchen Sie in den Serverprotokollen nach AdsBot Anfragen, um die erhaltene Antwort zu sehen.
Kann die robots.txt eine Google Ads Ablehnung verursachen?
Ja. Laut offizieller Dokumentation ignoriert AdsBot die globale Gruppe für alle Benutzeragenten. Eine eigene Regel für AdsBot kann Ihre Ziele daher sperren. Auch eine sehr breite Beschränkung oder eine robots.txt, die nicht antwortet, kann ein Problem mit „Destination not crawlable“ auslösen.
Wie lange dauert die Freigabe nach der Korrektur?
Eine genaue Dauer können wir nicht nennen, denn die Prüfung folgt dem Prozess von Google. Nach der Korrektur speichern Sie die Anzeige erneut, damit eine Prüfung startet. Aktuelle Zeiten lesen Sie auf der offiziellen Hilfeseite nach. Funktioniert die Seite überall, steigen die Chancen, garantiert ist jedoch nichts.
Kann ich ein neues Google Ads Konto eröffnen, um die Ablehnung zu umgehen?
Wir raten davon ab. Ein neues Konto, um ein Richtlinienproblem zu umgehen, gilt als Umgehung der Systeme von Google und gefährdet Ihr Konto deutlich stärker. Der richtige Weg ist, das echte Problem der Seite zu beheben und bei Bedarf über den offiziellen Support Einspruch einzulegen.
Wie verhindere ich, dass das Problem wiederkehrt?
Führen Sie die finalen URLs Ihrer Anzeigen in einer Liste und nutzen Sie einen Dienst, der ihre Statuscodes regelmäßig prüft. Testen Sie nach jedem Release, jeder robots.txt Änderung und jeder neuen Sicherheitsregel die wichtigsten Ziele von Hand. Behalten Sie zudem das Ablaufdatum des Zertifikats im Blick und kürzen Sie überflüssige Weiterleitungen.
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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