Branchenspezifisches Social Media

Social Media für Anwälte

Mandanten recherchieren eine Kanzlei meist, bevor sie anrufen: Name suchen, Profile ansehen, Bewertungen lesen. Wir bauen Social Media für Anwälte genau auf diesen Moment auf: richtige Profildaten, Inhalte, die sachlich unterrichten statt Aufträge zu werben, ein sorgfältiger Umgang mit Nachrichten und Bewertungen und ein Bericht, der Anfragen zählt statt Reichweite.

LinkedIn zuerstSachlich informierendVertrauliche NachrichtenBewertungsroutineMonatsbericht
  • Google Partner
  • Talha Aslan und Team
  • Deutsch, Englisch, Türkisch

Kurz gesagt

Social Media für Anwälte bedeutet, die Profile einer Kanzlei so zu führen, dass sie sachlich informieren, Vertrauen aufbauen und das Berufsrecht einhalten. Praktisch heißt das: ein Plan mit LinkedIn als Hauptkanal, kurze Erklärstücke ohne Rechtsberatung im Einzelfall, ein klarer Ablauf für Nachrichten und Bewertungen und ein Monatsbericht über Profilbesuche, Linkklicks und Anfragen. Follower, Reichweite oder neue Mandate versprechen wir nicht; die Freigabe liegt bei der Kanzlei.

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:

Warum wir es getrennt betrachten

Die häufigsten Probleme auf Kanzleikonten

Für die meisten Unternehmen dient Social Media der Sichtbarkeit. Für Rechtsanwälte kann derselbe Schritt gegen das Werberecht oder die Verschwiegenheit verstoßen, deshalb passt ein allgemeiner Redaktionsplan nicht.

Werbliche Sprache statt sachlicher Information

Aussagen wie führende Kanzlei, erfolgreichste Beratung oder zugesicherte Ergebnisse sind auf Kanzleikonten verbreitet. Nach § 43b BRAO ist Werbung nur erlaubt, soweit sie in Form und Inhalt sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist.

Mandatsdetails gelangen nach außen

Ein Foto vom Gerichtstermin, eine Pressemitteilung zu einer Transaktion oder ein Dank an einen Mandanten können jemanden erkennbar machen, auch ohne Namen. § 43a Absatz 2 BRAO verpflichtet Rechtsanwälte zur Verschwiegenheit über alles, was ihnen in Ausübung des Berufs bekannt geworden ist.

Direktnachrichten werden zur Beratungshotline

Menschen schildern ihren Fall per Nachricht und hängen Dokumente an, bevor ein Mandat besteht, ohne Konfliktprüfung und ohne sicheren Kanal. Wer wie bei einer Beratung antwortet, weckt die falsche Erwartung.

Gezielte Ansprache einzelner Personen

Nachrichten oder Kommentare an Fremde, die auf einen konkreten Auftrag zielen, fallen unter das Verbot der Einzelfallwerbung nach § 43b BRAO. Auch Gruppen und Foren sind keine Abkürzung.

Bewertungen und Antworten

Schon die Antwort auf eine Bewertung kann bestätigen, dass die Person Mandant war. Gekaufte oder gelenkte Bewertungen schaffen zusätzlich wettbewerbsrechtliche Probleme.

Private und Kanzleikonten vermischen sich

Das Profil eines Partners, Beiträge von Mitarbeitenden und die Kanzleiseite tragen einen Namen. Ein unbedachter Kommentar kann zur Beschwerde werden, und falsche Profile nutzen die Identität der Kanzlei, ohne dass es jemand bemerkt.

Quellen: § 43b BRAO Werbung, Gesetze im Internet · § 43a BRAO Grundpflichten, Gesetze im Internet

Unser Vorschlag

Sachlich, sorgfältig und messbar: Social Media, das Vertrauen aufbaut, ohne Aufträge zu werben

Die meisten Mandanten prüfen den Namen einer Kanzlei, bevor sie anrufen. Wir beginnen deshalb mit einer Bestandsaufnahme aller Profile, die den Namen der Kanzlei oder eines Anwalts tragen, gleichen die Angaben mit der Kanzleiwebsite ab und melden veraltete oder gefälschte Profile. Danach legen wir wenige Themenfelder fest: verständliche Erklärungen zu Rechtsentwicklungen, die Menschen der Kanzlei, der typische Ablauf eines Mandats und das Engagement in Verbänden und Kammern.

Die Produktion richtet sich nach der Zeit der Partner. Ein kurzes Gespräch pro Monat liefert Stoff für Beiträge, kurze Videos und einen LinkedIn Artikel, eine Vorlage hält den Auftritt einheitlich, und eine benannte Person gibt jeden Beitrag frei. Direktnachrichten folgen einem festen Ablauf: bestätigen, keine Falldetails erfragen, ins Telefonat oder einen sicheren Kanal wechseln und an einen Anwalt übergeben.

Die Konten bleiben bei der Kanzlei; wir werden über die offiziellen Zugriffsrechte hinzugefügt und erhalten keine Passwörter. Die Seite, auf die die Profile verweisen, ist eine Kanzleiwebsite, bezahlte Reichweite ist eine eigene Entscheidung im Rahmen von Meta Werbung, und den Gesamtrahmen beschreibt unsere Social Media Betreuung.

  • LinkedIn als Hauptkanal, weitere Kanäle nur dort, wo sie passen
  • Erklärstücke, Teamvorstellungen und Prozessbeiträge als Information, nicht als Beratung
  • Ein schriftlicher Ablauf für Nachrichten, Kommentare und Bewertungen
  • Freigabe durch einen Partner, bevor etwas erscheint
  • Monatsbericht zu Profilbesuchen, Linkklicks und Anfragen

Welches Betreuungsmodell passt

Einzelanwalt, Sozietät oder international tätige Kanzlei?

Die Methode bleibt gleich; es ändert sich, wessen Name auf dem Konto steht und wie viele Personen veröffentlichen dürfen.

Einzelanwalt

Einzelanwalt oder kleine Kanzlei

Das Konto trägt den Namen einer Person, deshalb verschwimmt die Grenze zwischen privat und beruflich schnell.

  • Getrennte private und berufliche Profile
  • Eine klare Kurzbeschreibung und ein Kontaktlink
  • Nachrichten gehen direkt an den Anwalt

Sozietät

Sozietät oder Kanzlei mit mehreren Anwälten

Die Marke ist die Kanzlei, und jeder Partner hat womöglich ein eigenes Profil, das stimmig bleiben muss.

  • Profile passend zu Kanzleiname und Angaben
  • Gemeinsame Regeln für Partner
  • Eine Freigabestelle für Kanzleiinhalte

International

Kanzlei mit Mandanten in mehreren Ländern

Berufsrechtliche Regeln unterscheiden sich, und derselbe Beitrag kann an einem Ort zulässig und an einem anderen problematisch sein.

  • Inhalte nach den Regeln der jeweiligen Aufsicht geprüft
  • Sprachfassungen, die korrekt bleiben
  • Ein Ablauf für Nachrichten über Zeitzonen hinweg

Speziell für Anwälte

Was ein Kanzleikonto braucht

Diese Liste beruht auf den Vorschriften, die wir geprüft haben, und den Fragen, die uns Kanzleien stellen. Sie ist keine Rechtsberatung; die Entscheidung trifft die Kanzlei.

Sachlichkeit statt Superlative

Jede Aussage zu Erfahrung, Ergebnissen oder Spezialisierung wird mit dem abgeglichen, was die Kanzlei belegen kann. Bezeichnungen, die nicht zutreffen, oder Erfolgsversprechen lassen wir weg.

Verschwiegenheit zuerst

Keine Mandantennamen, Falldetails, Gerichtsfotos oder Screenshots von Schriftverkehr. Auch ein Dank an einen Mandanten kann ihn erkennbar machen, deshalb veröffentlichen wir ihn nicht ohne schriftliche Einwilligung.

Keine Einzelfallwerbung

Wir schreiben keine Fremden an, weder per Nachricht noch per Kommentar. Ob und wie bestehende Mandanten angesprochen werden, bestätigt die Kanzlei anhand des Berufsrechts.

Information, keine Beratung

Erklärstücke beschreiben die Rechtslage und verweisen auf anwaltliche Beratung, sie sagen aber niemandem, was er im eigenen Fall tun soll. Jeder Beitrag trägt einen kurzen Hinweis, dass er allgemeine Information ist.

Impressum und Datenschutz

Geschäftsmäßige digitale Dienste brauchen leicht erkennbare Anbieterangaben nach § 5 DDG, die auch für Kanzleiprofile und verlinkte Seiten gelten. Fotos von Mitarbeitenden und Dritten veröffentlichen wir nur mit Einwilligung nach DSGVO.

Bewertungen und Kooperationen

Wir kaufen weder Follower noch Bewertungen noch Interaktionen. Bei bezahlten oder unentgeltlichen Kooperationen muss die werbliche Absicht klar erkennbar sein, damit der Beitrag nicht irreführt.

Quellen: § 43b BRAO Werbung, Gesetze im Internet · § 5 DDG Allgemeine Informationspflichten, Gesetze im Internet

Vergleich

Allgemeine Betreuung oder Betreuung für Kanzleien?

ThemaAllgemeine BetreuungBetreuung für Kanzleien
ZielReichweite, Follower und LeadsVertrauen, Richtigkeit und Verschwiegenheit
InhalteErfolge, Angebote und AnkündigungenErklärstücke in einfacher Sprache, Team und Ablauf
NachrichtenSchnelle Antwort und VerkaufsdruckBestätigen, keine Falldetails, ins Telefonat wechseln
BewertungenStandardantwort auf jede BewertungAntworten, die kein Mandat bestätigen
FreigabeFreigabe im MarketingFreigabe durch Partner vor Veröffentlichung
MessungLikes und FollowerzahlProfilbesuche, Linkklicks und Anfragen

Schnellcheck

Der Umfang der Social Media Betreuung für Anwälte

Social Media Grundlagen: Hat Ihr Konto das?

0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihres Kontos.

Nach Bedarf

  • Interviewtermine mit Partnern für Inhalte
  • Inhalte zur Nachwuchsgewinnung
  • Veranstaltungen und Webinare
  • Überwachung und Meldung gefälschter Profile
  • Kurze Einweisung des Teams
  • Notfallplan bei Kontoübernahme

Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.

Lassen Sie uns Ihre Konten gemeinsam ansehen

Senden Sie uns die Profillinks Ihrer Kanzlei, Ihre Rechtsgebiete und Ihr Ziel. Wir besprechen, was funktioniert und was fehlt, und erstellen ein schriftliches Angebot.

Ablauf

Von der Analyse zum Reporting in vier Schritten

  1. Erstgespräch und Analyse

    Sie schicken Ihre Profillinks, und in einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten klären wir Ziel und Umfang. Mit Ihrer Zustimmung analysieren wir Profile, Beiträge und Wettbewerber und fassen den Stand schriftlich zusammen.

  2. Strategie und Redaktionsplan

    Wir legen Plattformen, Themen, Markensprache und Antwortleitfaden fest; danach erhalten Sie den ersten Plan zur Freigabe. Sie fügen unser Team über offizielle Rollen hinzu, Passwörter brauchen wir nie.

  3. Produktion, Veröffentlichung und Community

    Wir erstellen die freigegebenen Designs und Videos, planen sie ein und beantworten Kommentare und Nachrichten nach Leitfaden. Jeder Link zur Website erhält UTM Parameter.

  4. Bericht und Optimierung

    Am Monatsende erklärt ein kurzer Bericht Reichweite, Interaktion und Anfragen, und der Plan für den nächsten Monat passt sich an. Bei Bedarf planen wir gemeinsam Anzeigen.

Kostenlose Tools

Prüfen Sie Ihre Profilangaben heute kostenlos

Kostenlose Werkzeuge ohne Anmeldung: Kurzbeschreibung schreiben, Lesbarkeit und Länge prüfen, Linkvorschau testen und Links mit Tags erstellen.

Bio

Insta Bio Sprüche Generator

Kurze, coole und lustige Insta Bio Sprüche plus Generator für Instagram, TikTok und X: Bio nach Name und Thema erstellen und mit Schriften verschönern.

Content

Lesbarkeit prüfen

Lesbarkeitswert mit Flesch Amstad (DE), Flesch (EN) und Ateşman (TR).

Content

Wörter- & Zeichenzähler

Wörter, Zeichen, Sätze + Live Prüfung gegen Google-, Instagram-, X Limits.

Analytics

UTM Generator

Erzeugen Sie korrekt getaggte Links mit Ads-, Social- und Newsletter Vorlagen.

Teilen

Link Vorschau & Open Graph Test

Zeigt, wie Ihr Link in WhatsApp, Facebook, X, LinkedIn und Telegram aussieht, und findet fehlende Open Graph Tags und Bildfehler.

Conversion

QR Code Generator

URLs, WhatsApp, WLAN, vCard und Text in Sekunden in einen QR Code; hochauflösendes PNG oder SVG.

Alle kostenlosen Tools

So arbeiten wir

Unser Vorgehen bei Kanzleikonten

Wir haben bisher keine Social Media Konten einer Kanzlei betreut, deshalb zeigen wir kein Kundenbeispiel. Unsere Arbeitsweise steht unten, Projekte aus anderen Branchen sehen Sie auf der Referenzseite.

Zuerst lesen wir die Regeln

Bevor wir ein Konto anfassen, gehen wir die Vorschriften zu Werbung und Verschwiegenheit mit Ihnen durch und markieren, was Ihre Kammer klären sollte. Rechtsberatung geben wir nicht.

Wir prüfen die Konten

Wir listen alle Profile mit dem Namen der Kanzlei oder eines Anwalts, finden veraltete und gefälschte und geben Ihnen eine schriftliche Liste dessen, was zu korrigieren ist.

Wir binden Nachrichten an einen Ablauf

Wer wann mit welchen Worten antwortet und wann eine Nachricht sofort an einen Anwalt geht, legen wir gemeinsam schriftlich fest.

Wir messen und vereinfachen

Jeden Monat prüfen wir, was Vertrauen aufgebaut hat, streichen, was nicht wirkt, und halten den Zeitaufwand der Partner gering.

Alle Referenzen

Häufige Fragen

Fragen zu Social Media für Anwälte

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.

Nächster Schritt

Planen wir den Social Media Auftritt Ihrer Kanzlei gemeinsam

In einem kostenlosen Gespräch von 15 Minuten besprechen wir Ihre Konten und Ziele und erstellen ein schriftliches Angebot.

Ausführlicher Ratgeber

Social Media für Anwälte: Leitfaden für sachliche Präsenz ohne Mandantenwerbung

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert: 14 Min. Lesezeit

Social Media für Anwälte funktioniert dann, wenn ein Fremder darauf eine einzige Frage beantwortet bekommt: Ist diese Person wirklich, wer sie zu sein behauptet, und kann ich sie sicher kontaktieren? Mandanten hören von einer Kanzlei meist durch eine Empfehlung, suchen den Namen und beurteilen die Kanzlei nach dem, was sie finden. Eine ruhige, richtige Präsenz leistet in diesem Moment mehr als ein Strom an Eigenwerbung, und gerade bei Werbung greift das Berufsrecht.

Dieser Leitfaden folgt den Entscheidungen einer Kanzlei in ihrer Reihenfolge: wofür die Konten da sind, welche Regeln sie rahmen, welche Kanäle bleiben, wie Profile aussehen, was erscheint, wie Nachrichten und Bewertungen laufen und wie gemessen wird. Er ist allgemeine Information und keine Rechtsberatung; bei Grenzfällen entscheidet die Kanzlei und im Zweifel die Rechtsanwaltskammer.

Wofür eine Kanzlei Social Media überhaupt braucht

Für eine Kanzlei sind soziale Netzwerke zuerst eine Prüfstelle und erst danach ein Veröffentlichungskanal. Wer einen Anwalt in Betracht zieht, schaut Namen, Kanzlei und Gesicht an, bevor er anruft, und die gefundenen Profile bestätigen entweder, dass die Kanzlei echt und sorgfältig ist, oder wecken Zweifel. Wer die Konten so versteht, misst anders und veröffentlicht vorsichtiger.

Vier Aufgaben decken fast alles ab, was eine Kanzlei von ihren Konten braucht:

  • Bestätigen: Name, Rechtsgebiet, Standort und Kammerangaben stimmen mit Website und Verzeichnissen überein.
  • Informieren: Kurze Erklärstücke zeigen, wie die Kanzlei denkt und wie ein Mandat abläuft, ohne einen Einzelfall zu beraten.
  • Gewinnen von Nachwuchs: Teambeiträge helfen bei Referendaren, Associates und Mitarbeitenden, oft die ergiebigste Nutzung von LinkedIn.
  • Schützen: Gefälschte Profile, unbedachte Beiträge und riskante Nachrichten werden beobachtet und behandelt.

Social Media für Anwälte, die die vierte Aufgabe auslässt, scheitert meist unauffällig. Unseren allgemeinen Ansatz beschreibt die Seite zur Social Media Betreuung.

Daraus folgt eine unbequeme, aber nützliche Erkenntnis: Der Wert der Konten liegt weniger in dem, was veröffentlicht wird, als in dem, was nicht schiefgeht. Wer das früh festlegt, spart sich später viele Diskussionen über Reichweite, die im Berufsrecht ohnehin nur begrenzt ein Ziel sein kann.

Wie Mandanten eine Kanzlei online prüfen

Interessenten prüfen in einer vorhersehbaren Reihenfolge, und jeder Schritt kann Vertrauen kosten. Zuerst kommt die Namenssuche, die Kanzleiwebsite, LinkedIn, Karteneinträge, Verzeichnisse, Presse und manchmal ein gefälschtes Profil zeigt. Danach schaut man auf die Personen: ein Foto, eine kurze Vorstellung und ein Hinweis auf die Zulassung. Zuletzt zählen Bewertungen und Kommentare, die zeigen, wie die Kanzlei mit Menschen umgeht.

Unternehmen als Mandanten prüfen einen vierten Punkt: ob die Anwältin ihre Branche versteht und klar schreibt. Deshalb helfen gut redigierte Erklärstücke Wirtschaftskanzleien, während sie für eine Einzelkanzlei, die von Empfehlungen lebt, kaum ins Gewicht fallen.

  • Einheitlichkeit: Überall derselbe Kanzleiname, dieselbe Adresse und Telefonnummer.
  • Aktualität: Keine alten Adressen, ausgeschiedenen Partner oder erledigten Funktionen.
  • Ton: Maßvolle Sprache, die zum persönlichen Auftreten der Kanzlei passt.
  • Kontaktweg: Ein klarer, privater Weg zur Kontaktaufnahme statt einer Kommentarspalte.

Wir beginnen jedes Projekt mit genau dieser Suche und listen auf, was ein Fremder sehen würde.

Hinzu kommt der Blick von außen: Dasselbe Konto wird von Mandanten, Kollegen, Journalisten und möglichen Bewerbern gelesen. Eine kurze Außensicht, bei der eine Person, die die Kanzlei nicht kennt, zehn Minuten lang sucht und notiert, was ihr auffällt, bringt oft mehr als eine lange interne Diskussion.

Werberecht und Verschwiegenheit: § 43b und § 43a BRAO

Der Maßstab für jeden Beitrag ist § 43b BRAO: Werbung ist dem Rechtsanwalt nur erlaubt, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. Für Social Media für Anwälte folgen daraus zwei Prüffragen: Ist der Beitrag sachlich, und richtet er sich an die Allgemeinheit statt an eine bestimmte Person?

Daraus lassen sich praktische Regeln für den Redaktionsplan ableiten:

  • Sachlich: Keine Übertreibungen, keine Erfolgsversprechen, keine Vergleiche mit anderen Kanzleien.
  • Allgemein: Kein Beitrag, der erkennbar eine einzelne Person oder einen konkreten Fall anspricht.
  • Belegbar: Bezeichnungen wie Fachanwalt nur, wenn sie tatsächlich verliehen wurden.
  • Erkennbar: Bezahlte oder geschenkte Kooperationen sind als solche zu kennzeichnen.

Die Regeln können sich ändern und werden von Kammern und Gerichten ausgelegt, deshalb gilt bei jedem Zweifel: vorher die Kammer fragen. Die Verantwortung für die Veröffentlichung liegt bei der Kanzlei, nicht bei der Agentur.

Die Verschwiegenheit ist die härteste Grenze und gilt auch für das, was beiläufig auf einem Foto sichtbar wird. § 43a Absatz 2 BRAO verpflichtet den Rechtsanwalt zur Verschwiegenheit über alles, was ihm in Ausübung des Berufs bekannt geworden ist. Schon die Tatsache, dass jemand Mandant ist, kann darunter fallen.

Im Konto zeigt sich das an wiederkehrenden Stellen:

  • Dank an Mandanten: Ein öffentlicher Dank macht die Mandatsbeziehung sichtbar und unterbleibt ohne schriftliche Einwilligung.
  • Gerichtsfotos: Bilder vor dem Gericht oder aus dem Saal verraten Termine und Beteiligte.
  • Screenshots: Schriftverkehr, E-Mail oder Aktenzeichen im Bildausschnitt werden nie gezeigt.
  • Anonyme Fallgeschichten: Sie lassen sich oft doch zuordnen, vor allem in kleinen Branchen und Orten.

Auch Mitarbeitende müssen wissen, dass die Pflicht für sie gilt; die Kanzlei hat sie dazu zu verpflichten. Eine einseitige Hausregel für Social Media gehört deshalb in die Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen.

Kanäle wählen und die übrigen schließen

Die meisten Kanzleien brauchen einen Hauptkanal und höchstens zwei Nebenkanäle, denn jedes zusätzliche Konto erhöht das Risiko. Social Media für Anwälte heißt nicht, überall zu sein. Jeder Kanal ist ein weiterer Ort für gefälschte Profile, unbeantwortete Nachrichten und veraltete Angaben.

  • LinkedIn und XING: Standard für Wirtschafts, Arbeits und Gesellschaftsrecht und für die Suche nach Fachkräften; hier suchen Empfehler und Rechtsabteilungen.
  • Instagram und Facebook: Nützlich für Kanzleien mit Privatmandanten, etwa im Familien oder Verkehrsrecht, sofern Nachrichten sorgfältig behandelt werden.
  • YouTube: Geeignet für ruhige, längere Erklärvideos, die ein Interessent vor dem ersten Gespräch ansieht.
  • X und TikTok: Selten den Aufwand und das Risiko wert, solange keine Anwältin dort sicher und regelkonform auftritt.
  • Google Unternehmensprofil: Richtige Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten zählen mehr als Beiträge.

Kooperationen mit Content Creators sind eine eigene Disziplin, die wir für andere Branchen unter Influencer Marketing beschreiben; für eine Kanzlei braucht sie vorher die Freigabe der Kammer.

Bei der Auswahl hilft eine einfache Rechnung: Pro Kanal braucht es eine verantwortliche Person, eine Vertretung und einen festen Zeitpunkt für Nachrichten. Wer das nicht besetzen kann, schließt den Kanal oder lässt ihn nur mit Grunddaten stehen. Ein gepflegtes Konto ist besser als drei halb gepflegte.

Profile aufsetzen und Impressum nicht vergessen

Ein Profil sollte wie eine saubere Fassung des Kammereintrags wirken. Wir beginnen mit dem amtlichen Eintrag, übernehmen Namen und Angaben exakt und sorgen dafür, dass jedes Konto dasselbe sagt. Profile, die einander widersprechen, schaden dem Vertrauen mehr als schlichte Profile.

  1. Angaben der Anwältin aus dem Verzeichnis der Kammer übernehmen: Name, Zulassung und Kanzleisitz.
  2. Den exakten Kanzleinamen auf jedem Profil führen, ohne Schlagworte oder Zusätze.
  3. Eine kurze Vorstellung in einfachen Worten schreiben: Funktion, Rechtsgebiete und Sprachen.
  4. Einen Kontaktweg angeben, der in einen privaten Kanal führt, etwa Telefon oder Formular.
  5. Auf die Kanzleiwebsite verlinken, die Pflichtangaben und Impressum enthält.

Geschäftsmäßige digitale Dienste brauchen nach § 5 DDG leicht erkennbare und unmittelbar erreichbare Anbieterangaben; für Kanzleiprofile verlinkt man deshalb auf eine Seite, die sie enthält. Beim Formulieren hilft ein Bio Generator bei den Längenvorgaben der Plattformen, den Text liefert die Anwältin selbst.

Mehrsprachige Kanzleien pflegen dieselben Angaben in jeder Sprache, in der sie arbeiten. Fremdsprachenkenntnisse gehören in die Vorstellung der Anwälte, solange sie zutreffen. Nach dem Aufsetzen prüfen wir alle Profile noch einmal gegen die Website, damit keine Abweichung zwischen Telefonnummer, Adresse oder Kanzleiname bleibt.

Inhalte, die sachlich informieren

Gute Kanzleiinhalte erklären, wie etwas funktioniert, und hören auf, bevor sie dem Leser sagen, was er im eigenen Fall tun soll. Die Grenze zwischen Information und Beratung trennt Beiträge, die Vertrauen aufbauen, von solchen, die Haftung auslösen können. Jeder Beitrag gehört klar auf die Informationsseite.

  • Rechtsentwicklungen erklärt: Eine neue Regel, ein Urteil oder eine Frist, was sich ändert und wer seine Lage prüfen sollte.
  • Abläufe: Wie ein Mandat typischerweise beginnt, welche Unterlagen häufig nötig sind und wie Phasen verlaufen.
  • Team und Haltung: Wer in der Kanzlei arbeitet und was die Menschen antreibt, mit Einwilligung der gezeigten Personen.
  • Engagement: Vorträge, Ehrenamt und Gremienarbeit, ohne Mandantenbezug.
  • Antworten auf häufige Fragen: Kurz, allgemein, mit Hinweis auf individuelle Beratung.

Für Kanzleien, die sich auf eine Fallart konzentrieren, etwa Schadensersatz und Personenschaden, sollten Inhalte noch allgemeiner sein und deutlich machen, dass Ergebnisse vom Einzelfall abhängen.

Als Prüffrage vor jedem Beitrag hilft: Würde ich diesen Text unverändert in einem Mandantengespräch vorlesen? Wenn nicht, gehört er nicht auf das Konto. Wir halten Beiträge kurz, nennen das Datum des Rechtsstands und verweisen auf die Kontaktseite statt auf einzelne Fälle.

Ein Monatsrhythmus mit Freigabe durch einen Partner

Anwälte haben wenig Zeit, deshalb muss die Produktion in einen kurzen, festen Termin passen. Ein Gespräch pro Monat von etwa einer Stunde mit einem Partner liefert mehr brauchbares Material als einzelne Schreibaufträge. Wir machen daraus einige Beiträge, ein kurzes Video und gegebenenfalls einen längeren Artikel, den eine benannte Person freigibt.

  1. Zwei oder drei Themen aus der tatsächlichen Arbeit der Kanzlei festlegen.
  2. Das Gespräch führen und die eigenen Worte und Beispiele der Anwältin festhalten.
  3. Beiträge in diesen Worten entwerfen, mit einem kurzen Hinweis auf allgemeine Information.
  4. Entwürfe mit einem Prüfprotokoll an die freigebende Person senden.
  5. Ruhig veröffentlichen und notieren, was im nächsten Monat entfällt.

Die freigebende Person, ein Partner oder die verantwortliche Anwältin, nutzt jedes Mal dieselbe Prüfliste. Mitarbeitende im Marketing geben ihre eigenen Entwürfe nie selbst frei.

  • Richtigkeit: Sind Aussagen, Namen und Titel richtig und belegbar?
  • Verschwiegenheit: Könnte ein Detail Mandant, Mandat oder Gegenseite erkennbar machen?
  • Beratungsgrenze: Informiert der Beitrag, statt dem Leser etwas zu empfehlen?
  • Einwilligungen: Liegt für jedes Foto und jedes Zitat eine schriftliche Zustimmung vor?

Bleibt etwas unklar, wartet der Entwurf. Beitragszahlen versprechen wir nicht, denn der Umfang folgt der Zeit der Partner und die Qualität der Freigabe.

Direktnachrichten und Kommentare sicher behandeln

Direktnachrichten sind der riskanteste Teil eines Kanzleikontos, weil Fremde sie wie eine kostenlose Beratungshotline nutzen. Menschen schildern ihren Fall, hängen Unterlagen an und erwarten eine Antwort, lange bevor ein Mandat oder eine Konfliktprüfung besteht. Ein schriftlicher Ablauf schützt Absender und Kanzlei.

  1. Den Eingang höflich bestätigen und darauf hinweisen, dass per Nachricht nicht beraten wird.
  2. Keine Falldetails abfragen und ein Telefonat oder das sichere Anfrageformular anbieten.
  3. Das Gespräch an eine Anwältin oder eine Kollegin im Sekretariat übergeben, die eine Konfliktprüfung durchführt.
  4. Unterlagen in den sicheren Kanal der Kanzlei verlagern und die Löschung aus dem Chat erbitten.
  5. Übergabe, Datum und Ergebnis in einer Zeile festhalten.

Umgekehrt gilt dieselbe Vorsicht: Eine Kanzlei schreibt Fremde nicht gezielt an, denn § 43b BRAO schließt Werbung aus, die auf einen Auftrag im Einzelfall gerichtet ist. Kommentare unter Beiträgen werden nur beantwortet, wenn die Antwort allgemein und öffentlich unbedenklich ist.

Wer die Nachrichten liest, sollte die Aufgabe ausdrücklich haben. Wir geben der Person, die die Konten betreut, keine Befugnis zur rechtlichen Einschätzung; sie bestätigt, fragt nach nichts und übergibt. Die Übergabe wird in einer Zeile festgehalten, damit später nachvollziehbar bleibt, wer wann reagiert hat.

Bewertungen, Dank und Antworten

Auf eine Bewertung zu antworten lohnt sich für eine Kanzlei selten, denn die Antwort kann bestätigen, dass der Bewertende Mandant war. Die Verschwiegenheit umfasst die Tatsache der Mandatsbeziehung, deshalb kann schon ein freundlicher Dank ein Problem schaffen. Eine kurze Regel ist besser als eine Standardantwort.

  • Positive Bewertungen: Ohne Kommentar lassen und Mandantenlob nicht erneut veröffentlichen.
  • Unfaire oder falsche Bewertungen: Dokumentieren, über die Meldefunktion der Plattform melden und rechtliche Schritte mit Rechtsrat entscheiden.
  • Anreize: Nie etwas für eine Bewertung anbieten und nie Bewertungen kaufen oder schreiben.
  • Kennzeichnung: Bezahlte oder geschenkte Empfehlungen werden klar als solche kenntlich gemacht.

Wir kaufen weder Follower noch Bewertungen noch Interaktionen und führen keine Kampagnen zum Sammeln von Bewertungen durch. Ob eine Kanzlei zufriedene Mandanten um eine Bewertung bitten darf, hängt vom Berufsrecht ab; diese Entscheidung bleibt bei der Kanzlei.

Bewertungen auf Google oder in Verzeichnissen werden von Dritten verfasst und liegen nicht im Einfluss der Kanzlei. Das Konto beobachtet sie, damit offensichtlich falsche Angaben früh auffallen. Ob und wie die Kanzlei darauf reagiert, entscheidet sie nach Rücksprache mit der Kammer oder einem Rechtsbeistand.

Gefälschte Profile, Kontosicherheit und Datenschutz

Gefälschte Profile sind die leiseste Gefahr für den Ruf einer Kanzlei, weil man sie meist erst bemerkt, wenn ein Fremder sich beschwert. Anwälte sind attraktive Ziele für Betrüger, da sie Vertrauen und Fremdgeld verwalten und ihre Namen und Fotos öffentlich sind. Eine monatliche Prüfung kostet wenig und erkennt Probleme früh.

  • Kanzleinamen, Namen der Anwälte und Hauptrufnummer einmal im Monat auf jeder Plattform suchen.
  • Profilfotos mit einer umgekehrten Bildersuche prüfen.
  • Jede Fälschung mit Link und Datum als Screenshot sichern, bevor sie gemeldet wird.
  • Das Meldeformular für Identitätsmissbrauch der Plattform nutzen und das Ergebnis notieren.
  • Bei Geld oder Mandantendaten Rechtsrat oder die Kammer einbeziehen.

Hinzu kommen Sicherheit und Datenschutz: Zwei Faktor Anmeldung auf jedem Konto, Rechte nach Rollen statt geteilter Passwörter, Entzug des Zugriffs am letzten Arbeitstag. Fotos von Mitarbeitenden und Dritten erscheinen nur mit Einwilligung nach DSGVO. Wir werden über die offiziellen Zugriffsrechte hinzugefügt und fragen nie nach Passwörtern.

Ein weiterer Punkt ist der Datenschutz bei Nachrichten: Plattformen speichern Inhalte auf ihren Servern, und die Kanzlei hat darauf nur begrenzten Einfluss. Deshalb werden sensible Informationen in den eigenen, geschützten Kanal verlagert und im Chat nicht belassen.

Private Konten der Kanzlei und der Ernstfall

Die meisten Vorfälle in Kanzleien beginnen auf einem privaten Konto, nicht auf der Kanzleiseite. Ein Selfie vor dem Gericht, ein Scherz über ein Verfahren oder ein Kommentar über Kollegen kann den Namen der Kanzlei mit etwas Unbedachtem verbinden. Eine einseitige Regel erledigt das meiste.

Sie regelt Gericht und Termine, Mandantennamen und indirekte Hinweise, Gegner und Kollegen, politische Äußerungen unter dem Berufstitel und die Frage, wen man vor dem Posten um Rat bittet. Neue Mitarbeitende erhalten sie am ersten Tag, und ein kurzes Briefing erklärt die Gründe.

  • Vorbereiten: Wissen, wem welches Konto gehört und wer einen Beitrag binnen Minuten entfernen kann.
  • Innehalten: Bei einem Vorfall zuerst sichern und nicht sofort antworten.
  • Entscheiden: Eine benannte Person wählt die Reaktion gemeinsam mit der Kanzleileitung.
  • Korrigieren: Beitrag entfernen oder berichtigen und gegebenenfalls Kammer oder Versicherer informieren.

Eine ruhige, schriftliche Reaktion ist besser als eine schnelle. Ob Kammer oder Versicherer informiert werden müssen, entscheiden die Partner, nicht wir.

Vertrauen und Anfragen messen, nicht Reichweite

Aussagekräftig sind für Social Media für Anwälte die Zahlen nahe an der Anfrage: Profilbesuche, Klicks auf den Link zur Kontaktseite, Speicherungen und Weiterleitungen von Erklärstücken und die Zahl der Nachrichten, die in ein Telefonat überführt wurden. Die Followerzahl sagt wenig darüber, ob ein Interessent der Kanzlei vertraut, und wer sie jagt, wird zu riskanteren Inhalten verleitet.

Für die Linkmessung erhält der Link im Profil einen UTM Parameter, den ein UTM Generator erzeugt, und der Verkehr wird in GA4 und Search Console gelesen. Anrufe und Formularanfragen erfasst das Team der Kanzlei selbst, denn nur dort liegt die verlässliche Quelle. Die Einwilligung für Messung richtet sich nach der Cookie Einwilligung der verlinkten Seite.

  • Richtigkeit: Anzahl gefundener und korrigierter veralteter Angaben.
  • Sicherheit: Gefundene, gemeldete und entfernte gefälschte Profile.
  • Anfrageweg: Nachrichten, die in ein Telefonat übergingen, und Erstberatungen nach Angabe der Kanzlei.
  • Inhalte: Welche Erklärstücke Speicherungen und Profilbesuche brachten.

Damit die Angaben der Kanzlei auch in KI Antworten stimmen, hilft unsere Seite zur Sichtbarkeit in KI Suche. Eine kurze Monatsnotiz endet mit Entscheidungen, nicht mit einem Haufen Diagramme.

Häufige Fehler auf Kanzleikonten

Sechs Fehler wiederholen sich, und für jeden gibt es eine einfache Alternative, die zum Berufsrecht passt. Die meisten entstehen aus guten Absichten, etwa erfolgreich wirken oder erreichbar sein zu wollen, nicht aus Nachlässigkeit.

  • Erfolge posten: Ergebnisse wirken harmlos, können aber irreführen; erklären Sie stattdessen Ablauf und Team.
  • Mandanten öffentlich danken: Es macht sie erkennbar; holen Sie schriftliche Einwilligung ein oder lassen Sie es.
  • Jede Nachricht beantworten: Nutzen Sie einen Ablauf, der nicht berät und ins Telefonat führt.
  • Alte Konten stehen lassen: Schließen Sie ungenutzte Profile oder aktualisieren Sie sie vollständig.
  • Wettbewerber kopieren: Andere Rechtsgebiete und Länder haben andere Regeln.
  • Followern nachjagen: Messen Sie Anfragen und Vertrauen; gekaufte Follower verstoßen gegen die Plattformregeln.

Die gemeinsame Ursache ist, ein Kanzleikonto wie eine Konsumentenmarke zu behandeln. Die bessere Frage lautet immer, was eine sorgfältige Anwältin unbesorgt von der Kammer lesen ließe. Eine kurze Prüfung pro Quartal gegen diese Liste erkennt Abweichungen früh, vor allem nach Personalwechseln, einer Fusion oder einem neuen Rechtsgebiet, wenn Profile und Berechtigungen gern veralten. Social Media für Anwälte ist vor allem Pflege, und Pflege ist günstig verglichen mit einer Beschwerde.

Den passenden Partner wählen und den nächsten Schritt gehen

Die nützlichste Frage an eine Agentur lautet, was sie für eine Kanzlei ablehnt. Ein Team, das die Regeln kennt, sagt es offen: keine gezielte Ansprache Fremder, keine Mandantendetails, keine gefälschten Bewertungen, keine Versprechen zu Followern oder neuen Mandaten. Diese Offenheit ist ein besseres Zeichen als eine lange Leistungsliste.

  • Wer gibt jeden Beitrag frei, und wer entfernt einen schnell, wenn nötig?
  • Wie werden Nachrichten und Bewertungen behandelt, damit die Verschwiegenheit gewahrt bleibt?
  • Welche Konten bleiben bei der Kanzlei, und wie wird der Zugriff erteilt?
  • Was steht im Monatsbericht, und woher stammen die Zahlen?

Wir haben bisher keine Konten einer Kanzlei betreut und sagen das auf der Referenzseite, wo Sie unsere Arbeit in anderen Branchen sehen. Um Ihre Konten gemeinsam anzusehen, vereinbaren Sie ein kostenloses Gespräch; wie Pakete aufgebaut sind, steht im Abschnitt Preise.

Achten Sie außerdem darauf, ob die Agentur Rechtsberatung verspricht. Eine gute Agentur grenzt ihre Rolle klar ab: Sie bereitet Inhalte vor und organisiert Abläufe, die Entscheidung über das Berufsrecht liegt bei der Kanzlei. Fragen Sie nach einem Beispielbericht und danach, wie der Zugriff auf Konten bei Vertragsende zurückgegeben wird.