Werbung für Onlinehändler

Google Ads für Onlineshops: Shopping, Performance Max und Meta

Im Onlineshop soll Werbung keine Klicks sammeln, sondern profitable Bestellungen bringen. In Shopping Anzeigen sieht der Kunde Produkt, Foto und Preis, bevor er klickt; die Qualität der Kampagne entscheidet sich deshalb zuerst im Produktfeed. Bei Google Ads für Onlineshops bereinigen wir den Feed, gruppieren Produkte nach Marge und messen jede Bestellung mit Wert und Retoure. Mit Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten wir vollständig online.

Merchant Center FeedShopping und PMaxMeta KatalogwerbungROAS nach MargeMessung nach Bestellwert
  • Google Partner
  • Talha Aslan und Team
  • Deutsch, Englisch, Türkisch

Kurz gesagt

Google Ads für Onlineshops heißt: Der Produktfeed im Merchant Center wird bereinigt, Shopping, Performance Max und Meta Katalogwerbung werden nach Produktmarge gruppiert, und Käufe werden mit ihrem Bestellwert gemessen. Ziel ist nicht eine Klickzahl oder ein ROAS Wert, sondern der Gewinn nach Retouren. In Deutschland verlangt § 11 PAngV bei Preisermäßigungen die Angabe des niedrigsten Preises der letzten 30 Tage.

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:

Warum Onlinehandel anders ist

Die häufigsten Schwächen in Werbekonten von Onlineshops

Ein Shop führt Hunderte Produkte mit unterschiedlichen Margen und einem Bestand, der sich jede Woche ändert. Ein Aufbau mit nur einer Kampagne sieht diese Unterschiede nicht; das Budget fließt zum Produkt, das sich am leichtesten verkauft, nicht zu dem mit dem meisten Ertrag.

Alles in einer PMax

Läuft das ganze Sortiment in einer einzigen Performance Max Kampagne, landen auch Suchen nach Ihrem Shopnamen darin, und das Konto schreibt sich Kunden gut, die Sie ohnehin gesucht haben. Welches Produkt und welcher Kanal wirklich neue Kunden bringen, bleibt unsichtbar.

Feedfehler, die niemand liest

Fehlende GTINs, kurze und lieblose Produkttitel, falsche Kategorien und abgelehnte Artikel entscheiden, wem Ihre Anzeigen gezeigt werden. Werden die Hinweise im Merchant Center nicht gelesen, geht ein Teil des Sortiments nie live, und das Budget verteilt sich auf den Rest.

Ein ROAS Ziel für alle Produkte

Konkurrieren Produkte mit hoher und niedriger Marge unter demselben Ziel, wählt der Algorithmus, was sich leicht verkauft. Das Dashboard zeigt einen guten ROAS, doch nach Versand, Zahlungsgebühren und Retouren bleibt deutlich weniger Gewinn als erwartet.

Preis und Bestand passen nicht

Startet im Shop eine Aktion, während der Feed verspätet aktualisiert wird, oder bleibt ein ausverkaufter Artikel in der Werbung, kann Google das Produkt wegen abweichender Preise ablehnen. Wer den beworbenen Preis auf der Seite nicht findet, geht ohne Warenkorb.

Käufe falsch gezählt

Ein Neuladen der Dankeseite zählt dieselbe Bestellung doppelt, der Bestellwert kommt mit Steuer und Versand vermischt an, oder Stornos werden nie abgezogen. Smart Bidding lernt aus diesen fehlerhaften Daten und verschiebt Budget zu den falschen Produkten.

Google und Meta zählen dieselbe Bestellung

Jede Plattform zählt in ihrem eigenen Attributionsfenster; zusammen melden beide Dashboards mehr Bestellungen, als im Shop tatsächlich eingegangen sind. Wird das Budget nach diesen Summen verteilt, weiß niemand, welcher Kanal zusätzliche Verkäufe bringt.

Quellen: Google Merchant Center Hilfe: Attribut Preis, Anforderungen an Zielseite und Kasse

Unser Ansatz

Eine Kontostruktur, die beim Feed beginnt und beim Gewinn endet

Ein Shopkonto beginnen wir beim Feed. Produkttitel schreiben wir in der Reihenfolge, in der Kunden suchen (Marke, Produktart, Modell, Farbe, Größe), fehlende GTINs und Kategorien ergänzen wir, Hinweise im Merchant Center räumen wir auf. Danach teilen benutzerdefinierte Labels das Sortiment in Gruppen: Bestseller, Artikel mit hoher Marge, Neuheiten und Produkte ohne Impressionen. Jede Gruppe bekommt ihr eigenes Ziel; Suchen nach Ihrem Shopnamen messen wir in einer getrennten Kampagne.

Auf Meta arbeiten wir mit Advantage+ Katalogwerbung, die an Ihren Produktkatalog angebunden ist, und regelmäßigen Kreativtests; Details stehen auf der Seite Meta Ads Betreuung. Verliert eine Produktseite, der Warenkorb oder die Kasse die Besucher aus der Werbung, schreiben wir das offen in den Bericht und lösen es bei Bedarf gemeinsam auf der Seite Onlineshop Entwicklung.

Die Strategie verantwortet Talha Aslan als Google Partner; Feedarbeit, Kampagnenaufbau und wöchentliche Optimierung übernimmt unser erfahrenes Team, vollständig per Videocall und auf Deutsch. Google Ads, Merchant Center und Meta Konten laufen auf Ihren Namen, das Werbebudget geht direkt von Ihrer Karte an die Plattformen.

  • Zuerst Merchant Center Feed und Produkttitel
  • Suchen nach dem Shopnamen in eigener Kampagne
  • Produkte gruppiert nach Marge und Abverkauf
  • Käufe mit Wert, ohne Doppelzählung und mit Retouren
  • Konten auf Ihren Namen, kein Anteil am Werbebudget
Empfohlene Kontostruktur

Werbekonto

  • ShopnameMarkensuchenMarke und Produktname
  • Shopping und PMaxBestsellerProdukte mit hoher MargeProdukte ohne Impressionen
  • KategoriesucheProduktart und MerkmaleSuchen nach Modell und Größe
  • Meta KatalogAdvantage+ KatalogwerbungProduktvideo und Karussell
  • Nachfrage schaffenDemand Gen und YouTubeStart neuer Kollektionen
  • RemarketingKaufabbrecher im WarenkorbBesucher von ProduktseitenBestandskunden

Produktgruppen teilen sich kein Budget; Artikel mit niedriger Marge können das Budget der margenstarken nicht aufbrauchen.

Die passende Kampagne

Neuer Shop, großes Sortiment oder Verkauf ins Ausland?

Alle drei beginnen mit derselben Feed und Messgrundlage; den Unterschied machen die Größe des Sortiments und die vorhandenen Verkaufsdaten.

Neuer Shop

Onlineshop mit bisher wenigen Bestellungen

Für das Lernen von Smart Bidding fehlen noch Verkäufe; die Kampagne startet deshalb mit einer engen Produktgruppe und viel Kontrolle.

  • Standard Shopping und Suche nach dem Shopnamen
  • Start mit ausgewählten Bestsellern
  • Ziel ROAS, sobald genug Daten da sind

Großes Sortiment

Wachsender Shop mit Hunderten Produkten

Mit wachsendem Sortiment reicht Handarbeit nicht mehr; Feedregeln und Produktgruppen lenken das Budget zu den richtigen Artikeln.

  • Margen und Leistungsgruppen über Labels
  • Eigenes Performance Max Ziel je Gruppe
  • Titel per Feedregel in großen Mengen korrigiert

Verkauf ins Ausland

Shop mit Versand in andere Länder

Jeder Markt braucht einen eigenen Feed und eine eigene Kampagne, mit eigener Währung, Sprache und eigenen Preisregeln.

  • Feed und Währung je Land
  • Anzeigentexte und Kreatives je Sprache
  • Preis und Verbraucherregeln des Zielmarkts

Speziell für Shopwerbung

Was ein Werbekonto für Onlineshops braucht

Diese Punkte entscheiden wir beim Aufbau eines Shopkontos am häufigsten.

Feed und Seite stimmen überein

Google verlangt, dass Preis und Währung in den Produktdaten mit Zielseite und Kasse übereinstimmen, und erlaubt nicht, den Preis auf der Zielseite je nach Standort des Nutzers zu ändern. Wie oft der Feed aus Ihrem Shop abgerufen wird und wie Aktionspreise hineinkommen, planen wir vor dem Start.

Preisermäßigung nach § 11 PAngV

Wer eine Preisermäßigung bekannt gibt, muss den niedrigsten Gesamtpreis angeben, den er in den letzten 30 Tagen vor der Ermäßigung gegenüber Verbrauchern verlangt hat; Ausnahmen gelten etwa für individuelle Preisnachlässe. Anzeigentexte und Aktionspreise im Feed bereiten wir danach vor; die rechtliche Prüfung im Einzelfall liegt bei Ihnen.

Gebote nach Marge

Benutzerdefinierte Labels ordnen Produkte nach Margenbändern, und jedes Band erhält ein eigenes Ziel. Wir richten Ziele am Gewinn nach Versand, Zahlungsgebühren und Retouren aus, nicht am ROAS im Dashboard; Ihren Break Even prüfen Sie mit unserem ROAS Rechner.

Ausschlussliste für Shops

Suchen nach „kostenlos“, „gebraucht“, „Anleitung“, „selber machen“, Jobs und Großhandel kommen vom ersten Tag an auf die Ausschlussliste, dazu Marken und Modelle, die Sie nicht führen. Den Suchbegriffsbericht lesen wir wöchentlich und erweitern die Liste daraus.

Kauftag und Retouren

Der Kauftag übermittelt Bestellnummer, Bestellwert und Währung, damit keine Bestellung doppelt zählt. Stornos und Retouren lassen sich als Conversion Anpassung an Google Ads zurückmelden; so lernt die Gebotsstrategie aus Verkäufen, die wirklich bleiben.

Remarketing und Einwilligung

Kampagnen für Kaufabbrecher und Produktbesucher funktionieren nur, wenn Cookie Einwilligung und Datenschutzhinweise sauber eingerichtet sind. Googles Richtlinie zur Einwilligung von Nutzern in der EU gilt für Besucher aus dem EWR, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz; Consent Mode richten wir vor der ersten Kampagne ein.

Quellen: Google Merchant Center Hilfe: Attribut Preis · Preisangabenverordnung (PAngV), § 11 Zusätzliche Pflichten bei Preisermäßigungen, Gesetze im Internet · Google Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU

Vergleich

Kampagne von der Stange oder für den Onlineshop gebaut?

ThemaKampagne von der StangeFür den Onlineshop gebaute Kampagne
ProduktfeedRohdaten aus dem Shop PluginFeed mit korrigierten Titeln, GTINs und Kategorien
KampagnenstrukturEine PMax, Suchen nach dem Shopnamen inklusiveMarke getrennt, Produkte in Margen und Leistungsgruppen
GebotszielDerselbe ROAS für alle ProdukteEin Ziel je Produktgruppe, aus dem Gewinn berechnet
KaufmessungBestellanzahl, Stornos nicht abgezogenBestellwert, ohne Doppelzählung, mit Retourenanpassung
AktionszeitenFeed und Texte spät und von HandRegel zum Vorpreis beachtet, Feed am selben Tag
BerichtDashboard ROAS und KlicksZusätzliche Verkäufe je Kanal, Gewinn und Neukundenanteil

Schnellcheck

Umfang der Google Ads Betreuung für Onlineshops

Werbegrundlagen: Hat Ihr Konto das?

0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihres Werbekontos.

Nach Bedarf

  • Meta Advantage+ Katalogwerbung
  • Produktvideos über Demand Gen und YouTube
  • Remarketing für Kaufabbrecher und Kundenlisten
  • Conversion Anpassung für Retouren und Stornos
  • Eigener Feed und eigene Kampagne je Land
  • Serverseitiges Tagging

Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.

Sprechen wir über Ihren Shop und Ihr Sortiment

Nennen Sie uns Ihr Shopsystem, die ungefähre Zahl Ihrer Produkte und Ihre bestehenden Werbekonten; im Erstgespräch sehen wir uns den Feed gemeinsam an und skizzieren Kampagnenstruktur und Messplan.

Ablauf

Vom Kontoaudit zur Optimierung in vier Schritten

  1. Konto Audit

    Haben Sie ein Konto, prüfen wir es zuerst: Struktur, Keyword Optionen, Negativ Keywords, Tracking. In den meisten Konten kommt der erste Gewinn aus dem Stoppen von Verschwendung.

  2. Messung und Aufbau

    Wir richten das Conversion Tracking ein, bauen die Kampagnen entlang des Ziels auf und stimmen Landingpage und Gebotsstrategie darauf ab.

  3. Optimierung

    Wir verschieben Budget zu gewinnbringenden Kampagnen und verfeinern Suchbegriffe, Negativ Keywords, Gebote und Anzeigentexte wöchentlich datenbasiert.

  4. Reporting und Skalierung

    Wir berichten Ergebnisse in Unternehmenssprache; gewinnende Keywords fließen in die SEO Strategie, Skalierungsentscheidungen fallen datenbasiert.

Kostenlose Tools

Prüfen Sie Ihre Shopwerbung heute kostenlos

Bevor Sie ein Budget planen, berechnen Sie Ihren Break Even ROAS, gruppieren Sie Suchbegriffe nach Wortmustern und prüfen Sie das Konto. Die Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.

Ads

ROAS Rechner

Berechnen Sie ROAS, ACOS, Break even ROAS und Nettogewinn mit Ihrer Marge.

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Google Ads Audit Tool

Prüft Keyword und Kampagnenberichte mit 14 Checks: verschwendetes Budget, Qualitätsfaktor, doppelte Keywords, Budget und Rang, dazu Punktzahl und geschätzter Monatsverlust.

Ads

N-Gramm Analyse (Suchbegriffe)

Zerlegt den Suchbegriffsbericht aus Google Ads in Wortgruppen aus 1, 2 und 3 Wörtern, summiert Klicks, Kosten und Conversions und bereitet auszuschließende Keywords vor.

Ads

Google Ads Budget Rechner

Berechnen Sie aus Klickpreis, Conversion Rate und Ziel das nötige Monatsbudget und Tagesbudget für Google Ads samt CPA und ROAS.

Conversion

Conversion Rate Rechner

Berechnen Sie Conversion Rate, CPA und Umsatz pro Besucher und planen Sie, wie viele Besucher Sie für Ihr Ziel brauchen.

Analytics

UTM Generator

Erzeugen Sie korrekt getaggte Links mit Ads-, Social- und Newsletter Vorlagen.

Alle kostenlosen Tools

So arbeiten wir

Wie wir an das Werbekonto eines Onlineshops herangehen

Ein Werbekonto für einen Kunden aus dem Onlinehandel haben wir bisher nicht betreut; Onlineshops haben wir gebaut. Statt ROAS oder Umsatz zu versprechen, zeigen wir deshalb unsere Arbeitsweise. Weitere Projekte finden Sie auf der Referenzseite.

Zuerst Feed und Messung

In der ersten Woche prüfen wir Merchant Center, Produktdaten und Kauftag. Mehr Budget für ein Konto, das Bestellungen nicht korrekt zählt, empfehlen wir nicht.

Start mit einer kleinen Produktgruppe

Anfangs laufen Bestseller mit bekannter Marge; mit wachsenden Daten nehmen wir den Rest des Sortiments in Gruppen dazu.

Im Takt Ihres Aktionskalenders

Aktionen, neue Kollektionen und Bestandsänderungen stehen auf unserer wöchentlichen Aufgabenliste; Feed und Anzeigentexte werden am selben Tag angepasst.

Ihre Konten, Ihre Daten

Google Ads, Merchant Center und Meta Konten laufen auf Ihren Namen, einen Anteil am Werbebudget nehmen wir nicht; jeden Arbeitsschritt verfolgen Sie in unserem CRM.

Alle Referenzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Google Ads für Onlineshops

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.

Nächster Schritt

Planen wir die Werbung für Ihren Shop gemeinsam

In einem kostenlosen 15-minütigen Gespräch besprechen wir Sortiment, Margen und Ziele; danach erhalten Sie eine Feedeinschätzung, eine Kontostruktur und ein schriftliches Angebot.

Ausführlicher Ratgeber

Google Ads für Onlineshops: Feed, Marge und saubere Bestelldaten

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert: 14 Min. Lesezeit

Das Werbekonto eines Onlineshops zeigt ziemlich genau, wie der Shop dahinter organisiert ist. Sind die Produktdaten unordentlich, laufen die Kampagnen unordentlich; kennt niemand die Margen, wird blind geboten; werden Bestellungen falsch gezählt, lernt Smart Bidding das Falsche. Google Ads für Onlineshops ist deshalb zuerst Arbeit an Sortiment, Preisen und Messung und erst danach Arbeit an Anzeigentexten.

Dieser Leitfaden geht die Entscheidungen in der Reihenfolge durch, in der ein Shop sein Werbekonto aufbaut und ausbaut: Kanalwahl, Merchant Center, Kontostruktur, Produktsegmente, Suchbegriffe, Messung, Gewinnziele, Kasse, Zielgruppen, Meta, Preisregeln bei Aktionen und Berichte. Jeder Abschnitt enthält einen Punkt, den Sie in Ihrem Shop noch diese Woche prüfen können.

Welcher Kanal welchen Kaufmoment erreicht

Kaum jemand kauft beim ersten Klick. Kunden entdecken ein Produkt, vergleichen, warten ab und bestellen oft erst beim zweiten oder dritten Besuch. Jeder dieser Momente reagiert auf ein anderes Anzeigenformat; das Budget nach Momenten statt nach Plattformen aufzuteilen, ist deshalb der bessere Start.

  • Entdecken: Wer noch nicht sucht, sieht ein Produktvideo oder ein Kollektionsbild auf Instagram, Facebook, YouTube oder über Demand Gen; bei neuen und sehr visuellen Produkten entsteht die Nachfrage hier.
  • Suchen und vergleichen: Wer „Wanderschuhe Herren wasserdicht Größe 44“ eingibt, will Bilder und Preise nebeneinander sehen; Shopping Anzeigen und Performance Max bedienen diesen Moment.
  • Zögern: Besucher, die ein Produkt angesehen oder in den Warenkorb gelegt und dann abgebrochen haben, erinnert Remarketing mit Katalogwerbung an genau diesen Artikel.
  • Wiederkauf: Bestandskunden sehen Nachfüllprodukte, passendes Zubehör oder die neue Saison; hier sind Kundenlisten und Newsletter oft günstiger als bezahlte Reichweite.

Der erste praktische Schritt ist ein Blick in die Shopauswertung: Bei welchem Besuch und aus welcher Quelle kommen die Bestellungen? Stammen die meisten von Menschen, die Ihren Shopnamen eingegeben haben, gewinnt das Konto noch keine neuen Kunden. Taucht der Shop beim Vergleichen auf, verschwindet aber beim Zögern, überlässt er Interessenten der Konkurrenz.

Merchant Center und die Qualität der Produktdaten

Shopping Anzeigen werden über Produktdaten ausgesteuert, nicht über Keywords. Google entscheidet anhand von Titel, Kategorie, Marke und Kennungen, bei welcher Suche ein Produkt erscheint; bei Google Ads für Onlineshops ist die Feedarbeit deshalb keine einmalige Einrichtung, sondern die eigentliche Kampagne.

Die richtige Reihenfolge im Titel hängt von der Kategorie ab. In der Mode funktionieren Marke, Produktart, Geschlecht, Farbe und Größe; in der Elektronik Marke, Modell, Speicher und Farbe; bei Kosmetik Marke, Produktname, Inhalt und Hauttyp. Kunden sehen nur die ersten Wörter vollständig, darum gehören weder Shopname noch Füllwörter wie „Angebot“ an den Anfang.

  • GTIN: Google empfiehlt die GTIN für jedes Produkt, dem der Hersteller eine zugewiesen hat; bei Eigenmarken ohne GTIN genügen Marke und MPN.
  • Grundpreis: Wer Ware nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbietet und mit Preisen wirbt, muss nach § 4 PAngV auch den Grundpreis angeben; im Feed gibt es dafür eigene Attribute.
  • Bilder: Das Hauptbild zeigt nur das Produkt, ohne Text und Logo; Bilder von Anwendung und Details gehören in die zusätzlichen Bilder.
  • Zusatzfeed: Den Rohfeed des Shopsystems lassen Sie unverändert und korrigieren Titel, Labels und Kategorien über einen Zusatzfeed oder Feedregeln.

Auf Kontoebene zählen die Einstellungen zu Versand und Rückgabe, Kontaktdaten, eine sichere Kasse sowie gut auffindbare AGB, Widerrufsbelehrung und Impressum. Fehlen diese Angaben oder widersprechen sie sich, kann das Konto etwa wegen falscher Darstellung gesperrt werden, und dann steht jede Shopping Kampagne still.

Kontostruktur: Marke, Shopping und Performance Max

Die Grenzen zwischen Kampagnen folgen einer Frage: Welche Ausgabe braucht eine eigene Entscheidung? Suchen nach dem Shopnamen, Produktsuchen mit neuen Kunden und Nachfrage auf visuellen Netzwerken arbeiten völlig unterschiedlich; in einer Kampagne vermischt, ergeben sie einen Durchschnitt, den niemand steuern kann.

Performance Max unterstützt Markenausschlüsse, mit denen Suchen nach Ihrem Shopnamen aus der Kampagne herausbleiben. Wer sie nutzt und die Markensuchen in eine schlanke eigene Suchkampagne verlegt, sieht am einfachsten, ob PMax wirklich neue Käufer findet. Das Ziel der Neukundengewinnung in Performance Max hilft zusätzlich, sofern eine aktuelle Kundenliste hinterlegt ist, damit das Budget nicht zu Bestandskunden wandert.

Eine eigene Suchkampagne für Kategoriesuchen sagt, was eine Shopping Anzeige nicht sagen kann: „Kauf auf Rechnung“, „Versand am selben Tag“ oder „kostenlose Rücksendung“ passen nur in Textanzeigen. Sie konzentriert sich meist auf margenstarke Hauptkategorien und Ihre Eigenmarken, statt das ganze Sortiment zu kopieren.

Legen Sie die Benennung am ersten Tag fest: Kanal, Kampagnentyp, Produktsegment und Land, immer in dieser Reihenfolge. Ein halbes Jahr später soll jeder Name verraten, was die Kampagne testen sollte.

Produktsegmente mit benutzerdefinierten Labels aufbauen

In einem großen Sortiment steuern Sie das Budget über die fünf benutzerdefinierten Labels im Merchant Center, custom_label_0 bis custom_label_4. Jedes Feld erhält genau eine Bedeutung, und die Werte füllen sich über Feedregeln automatisch; eine von Hand gepflegte Tabelle veraltet innerhalb weniger Wochen.

  1. Exportieren Sie Einkaufspreis, Verkaufspreis und die verkauften Stückzahlen der letzten Zeit je Produkt aus dem Shopsystem und ergänzen Sie den Anteil für Versand und Zahlungsgebühren je Produkt oder Kategorie.
  2. Tragen Sie im ersten Label das Margenband ein: drei oder vier Gruppen wie hoher, mittlerer und niedriger Deckungsbeitrag reichen.
  3. Tragen Sie im zweiten Label den Leistungsstatus ein: Bestseller, regelmäßiger Verkauf, Impressionen ohne Verkauf und gar keine Impressionen.
  4. Nutzen Sie das dritte Label für Saison oder Kollektion, das vierte für die Lagertiefe und das fünfte für die Preisklasse.
  5. Bauen Sie Kampagnen oder Asset Gruppen entlang der wichtigen Kombinationen und lassen Sie alle Labels wöchentlich automatisch aktualisieren.

Eine eigene Gruppe für Produkte ohne Impressionen schließt einen häufigen blinden Fleck. Konzentriert sich der Algorithmus auf wenige Artikel, wird der Rest des Sortiments nie getestet; ein kurzer Versuch mit niedrigem Ziel zeigt, was sich verkaufen lässt und was aus der Werbung genommen werden sollte. Artikel mit nur noch zwei oder drei Stück auf Lager nehmen Sie besser ebenfalls heraus.

Suchbegriffe und Ausschlusslisten für Shops

In Shopping und Performance Max wählen Sie keine Keywords, wohl aber, wo Sie nicht erscheinen wollen; im Shopkonto wird die Kontrolle der Suchbegriffe deshalb zur Disziplin der Ausschlusslisten. Ein Konto, dessen Suchbegriffsbericht niemand liest, finanziert still Anfragen ohne Kaufabsicht.

Drei Gruppen machen die Ausschlüsse übersichtlich. Die erste betrifft fremde Absicht: Ratgeberfragen, Anleitungen, Bedienungsanleitungen, Jobs, Großhandel und Gebrauchtware. Die zweite betrifft das Sortiment: Marken, Modelle, Größen und Ersatzteile, die Sie nicht führen. Die dritte verhindert, dass Kampagnen gegeneinander bieten; Ihr Shopname wird in den Produktkampagnen ausgeschlossen, damit die Markenkampagne sauber bleibt.

  • Fälschungssignale: Suchen wie „Dupe“, „Replika“ oder „Fake erkennen“ bringen Beschwerden von Markeninhabern und Retouren; wer solche Ware nicht führt, schließt sie sofort aus.
  • Schnäppchenjäger: „Günstigste“ oder „Gutscheincode“ schaden bei Artikeln mit niedriger Marge; entscheiden Sie nach Marge statt pauschal zu sperren.
  • Kompatibilitätssuchen: Bei Ersatzteilen und Zubehör ist eine Suche, die dem falschen Modell zugeordnet wird, die häufigste Retourenquelle.

Statt Tausende Begriffe einzeln zu lesen, zerlegen Sie sie in einzelne Wörter und sehen so, welches Wort Budget frisst. Das erledigt unsere kostenlose N Gramm Analyse für Suchbegriffe in wenigen Minuten; schädliche Wörter wandern direkt in eine Ausschlussliste auf Kontoebene.

Kaufmessung sauber einrichten und testen

Smart Bidding ist nur so klug wie die Kaufdaten, die es bekommt. Ein Tag, der eine Bestellung doppelt zählt oder ihren Wert mit Steuer und Versand aufbläht, lenkt Budget zu den falschen Produkten. Bei Google Ads für Onlineshops ist die Messung deshalb keine einmalige Installation, sondern ein System, das nach jedem Update des Shops neu geprüft wird.

  1. Prüfen Sie, dass das Kaufereignis erst nach erfolgreicher Zahlung auslöst, und markieren Sie Bestellungen mit Vorkasse oder Kauf auf Rechnung, die noch nicht bezahlt sind.
  2. Senden Sie mit jedem Ereignis eine eindeutige Bestellnummer; Google Ads und GA4 zählen dieselbe Nummer kein zweites Mal.
  3. Legen Sie eine Wertdefinition fest, etwa Warenwert ohne Mehrwertsteuer und Versand, und verwenden Sie sie in Google Ads, GA4 und Meta identisch.
  4. Aktivieren Sie erweiterte Conversions und die Meta Conversions API, soweit Datenschutzhinweis und Einwilligung das abdecken.
  5. Lösen Sie eine Testbestellung aus, prüfen Sie Wert, Währung und Artikel auf allen drei Plattformen und stornieren Sie sie danach.

Conversion Anpassungen für Stornos und Retouren sind die zweite Stufe; in retourenstarken Kategorien wie Mode und Schuhen verbessern sie die Gebotsqualität deutlich. Serverseitiges Tagging gewinnt an Wert, je mehr Browser blockieren, kann aber warten, bis die Grundlagen stehen.

Gewinnziele: Break Even ROAS und Kundenwert

Der ROAS zeigt, wie viel Umsatz jede Einheit Werbebudget zurückbringt, und Umsatz ist kein Gewinn. Für ein sinnvolles Ziel brauchen Sie zuerst den Deckungsbeitrag einer Produktgruppe: was vom Verkaufspreis nach Wareneinsatz, Versand, Zahlungsgebühren und erwarteten Retourenverlusten bleibt. Der Break Even ROAS ist der Kehrwert dieses Anteils; je dünner die Marge, desto höher liegt er.

Diese Rechnung je Produktgruppe sagt viel mehr als ein Ziel für das ganze Konto. Konkurrieren eine Handyhülle mit schmaler Marge und eine margenstarke Eigenmarke unter demselben Ziel, sieht das Dashboard gesund aus, während der Shop Geld verliert. Mit unserem ROAS Rechner ermitteln Sie den Break Even selbst und übersetzen ihn in Ziele je Segment.

  • Gewinn als Wert: Manche Shops übermitteln statt des Umsatzes den Rohertrag als Conversion Wert, oft POAS genannt; das Gebot optimiert dann direkt auf Gewinn, sofern die Kostendaten aktuell bleiben.
  • Erstkauf und Kundenwert: Bei Verbrauchsprodukten wie Hautpflege, Nahrungsergänzung oder Tierfutter kann ein Erstkauf unter dem Break Even bewusst gewählt sein, wenn der Wiederkaufwert bekannt ist.
  • Liquidität: Lager und Zahlungsfluss begrenzen das Ziel ebenso wie die Marge; schnelles Wachstum ist nicht für jeden Shop das richtige Ziel.

Ändern Sie Ziele in kleinen Schritten und geben Sie den Kampagnen danach Zeit zum Lernen; große, häufige Sprünge lassen Smart Bidding nie zur Ruhe kommen.

Produktseite und Kasse als Teil der Kampagne

Produktseite und Kasse machen aus Werbebesuchern Bestellungen, und jeder Besucher, der dort verloren geht, erscheint im Werbekonto als höhere Kosten je Bestellung. Bei Google Ads für Onlineshops gehört eine Seitenprüfung darum in denselben Rhythmus wie die Kampagnenprüfung.

Googles Core Web Vitals geben eine solide Grundlage. LCP, die Ladezeit des größten sichtbaren Elements, gilt bei 2,5 Sekunden oder weniger als gut; INP, die Reaktionszeit auf Eingaben, bei 200 Millisekunden oder weniger; CLS, das Verrutschen des Layouts, bei 0,1 oder weniger. Auf dem Smartphone schaden schwere Produktgalerien und Popups mit Aktionen diesen Werten am meisten.

  • Versandkosten und Lieferzeit: Zeigen Sie beides auf der Produktseite vor dem Warenkorb; überraschende Kosten an der Kasse sind der klassische Abbruchgrund.
  • Größe und Passform: Größentabellen, Maße und Kompatibilitätslisten beeinflussen die Retourenquote stärker als jede Gebotsänderung.
  • Zahlarten: PayPal, Kauf auf Rechnung, Ratenkauf oder Apple Pay sollten vor der Kasse sichtbar sein, soweit Sie sie anbieten.
  • Gastbestellung: Ein Kundenkontozwang verhindert viele Erstbestellungen; testen Sie die Kontoanlage nach dem Kauf.

Der Preis im Feed muss mit Produktseite und Kasse exakt übereinstimmen. Bremsen Kasse oder Ladezeit die Werbung aus, bringt die Arbeit an der Onlineshop Entwicklung schneller Ergebnisse als jedes höhere Budget.

Zielgruppen, Remarketing und Kundenlisten

Zielgruppen erfüllen im Shopkonto zwei Aufgaben: Interessenten zurückholen und kein Geld für Menschen ausgeben, die gerade gekauft haben. Die zweite Aufgabe spart so viel, wie die erste einbringt, und fehlt trotzdem in vielen Konten.

Die Dauer des Remarketings richtet sich nach der Entscheidungszeit. Für günstiges Zubehör reichen wenige Tage, bei Sofas oder Haushaltsgeräten lohnt eine Begleitung über Wochen; diesen längeren Zyklus beschreiben wir auf der Seite Werbung für Möbelhändler.

  • Kaufabbrecher: Die Gruppe mit der höchsten Absicht; zeigen Sie denselben Artikel mit Bestand und Lieferzeit.
  • Produktbesucher: Holen Sie sie mit ähnlichen Artikeln oder den Bestsellern der Kategorie zurück.
  • Neue Käufer: Schließen Sie sie für die Nutzungsdauer des Produkts von Anzeigen genau dieses Produkts aus.
  • Kundenlisten: Laden Sie E-Mail Listen nur zu Google und Meta hoch, wenn Datenschutzhinweis und Einwilligung diese Nutzung abdecken.

Nach § 25 TDDDG braucht das Speichern und Auslesen nicht notwendiger Informationen auf Endgeräten eine Einwilligung, und Googles Richtlinie zur Einwilligung von Nutzern in der EU gilt für Besucher aus dem EWR, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz. Consent Mode gehört deshalb vor die erste Kampagne. Wer nicht einwilligt, landet in keiner Zielgruppe; kleinere Listen als erwartet sind daher kein Fehler.

Meta Katalogwerbung und weitere Kanäle

Meta ist der stärkste Ort, um Produkte Menschen zu zeigen, die noch nicht suchen, und Advantage+ Katalogwerbung mit Anbindung an Ihren Produktkatalog ist das Gegenstück zur Feedarbeit bei Google. Die Produktart entscheidet die Reihenfolge: Google zuerst bei Produkten, nach denen bereits gesucht wird, Meta zuerst bei Produkten, die entdeckt werden müssen.

Auf Meta entscheidet vor allem das Kreative. Mehrere Blickwinkel auf dasselbe Produkt, etwa Studiofoto, kurzes Anwendungsvideo, Satz aus einer Kundenbewertung und Vergleichsbild, bewirken mehr als jede Feinjustierung der Zielgruppe. Katalogwerbung kann Preis oder Rabatt im Bild einblenden, doch auch diese Angabe muss zum Shoppreis passen. Den vollständigen Aufbau beschreibt unsere Meta Ads Betreuung.

  • YouTube und Demand Gen: Die Kanäle, mit denen Google selbst Nachfrage schafft, sinnvoll bei Produktvideos, neuen Kollektionen und erklärungsbedürftigen Artikeln.
  • Marktplätze: Verkaufen Sie auch über Amazon, Otto, Kaufland oder Zalando, braucht die Marktplatzwerbung ein eigenes Budget und eine eigene Gewinnrechnung und sollte nicht gegen Ihren Shop um dasselbe Produkt bieten.
  • Organische Suche: Kategorieseiten, die über Werbung wachsen, sollten langfristig auch organisch ranken; planen Sie SEO für Onlineshops parallel zum Werbekalender.

Für einen neuen Kanal ziehen Sie kein Budget aus einem funktionierenden ab. Starten Sie mit einem getrennten, gedeckelten Testbudget und bewerten Sie es an der Gesamtzahl der Bestellungen im Shopsystem.

Aktionen, Preisregeln und der Handelskalender

Der Aktionskalender des Shops ist auch der Kalender des Werbekontos, und Aktionszeiten bringen die meisten Bestellungen und die meisten Fehler. Wer Wochen vorher plant, statt am Starttag Feed und Texte nachzuziehen, geht deutlich weniger Risiko ein.

In Deutschland verlangt § 11 PAngV bei jeder bekannt gegebenen Preisermäßigung die Angabe des niedrigsten Gesamtpreises der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung. Österreich setzt dieselbe EU Vorgabe mit eigenen Vorschriften um, in der Schweiz gelten eigene Regeln zur Preisbekanntgabe. Anzeigentexte und Aktionspreise im Feed bereiten wir danach vor; die rechtliche Prüfung im Einzelfall liegt bei Ihnen.

  1. Erstellen Sie den Kalender: Frühjahrssaison, Muttertag, Schulanfang, Black Week, Weihnachtsgeschäft mit den Versandfristen und Winterschlussverkauf.
  2. Dokumentieren Sie je Produkt die Preise der letzten 30 Tage, damit jeder Streichpreis belegbar ist.
  3. Übermitteln Sie Aktionspreise über sale_price mit sale_price_effective_date, damit der Preis zur richtigen Stunde wechselt.
  4. Prüfen Sie für kurze Aktionen eine Saisonabhängigkeitsanpassung und setzen Sie die Ziele danach zurück.

Kampagnen außerhalb der Saison ganz abzuschalten, kann das Gelernte von Smart Bidding löschen. Ein kleineres Budget bei laufendem Konto bringt Sie vorbereitet in die starken Wochen.

Berichte: CPA, ROAS und echter Zusatzumsatz

Ein Shopbericht muss eine Frage beantworten: Wie viele dieser Bestellungen wären auch ohne Werbung gekommen? Der ROAS im Dashboard beantwortet sie nicht, weil er den Kampagnen auch Kunden zuschreibt, die Ihren Namen eingegeben haben und ohnehin gekauft hätten.

  • Kosten je Bestellung (CPA): Lesen Sie sie je Produktgruppe neben dem Break Even; der Kontodurchschnitt allein führt in die Irre.
  • Neukundenanteil: Der Anteil der Erstkäufe ist das ehrliche Wachstumssignal.
  • Umsatz nach Retouren: Er steht in derselben Tabelle wie der Plattformumsatz.
  • Abgleich: Die Summen aus Google, Meta und GA4 werden jeden Monat mit den echten Bestellungen im Shopsystem verglichen.

Welcher Kanal zusätzlichen Umsatz bringt, zeigen kontrollierte Tests. Eine Kampagne in ausgewählten Regionen zu pausieren und mit dem Rest zu vergleichen oder die Markenkampagne kurz abzuschalten und die Gesamtbestellungen zu beobachten, liefert eine ehrlichere Antwort als jedes Attributionsmodell. Solche Tests gehören in ruhige Wochen.

Schreiben Sie den Bericht in klarer Sprache, mit Segmentnamen, die der Inhaber kennt, und schließen Sie jeden Monat mit der Testliste für den nächsten. Bremsen Produkttexte und Feedanreicherung, lohnt im selben Gespräch ein Blick auf KI im Onlineshop.

Typische Fehler in Werbekonten von Onlineshops

Die meisten Fehler stammen aus der ersten Einrichtung und bleiben monatelang unbemerkt, während sie still Budget verbrauchen. Jeder Punkt unten nennt gleich den besseren Weg.

  • Den Rohfeed des Plugins senden: Korrigieren Sie Titel, Kategorien und Kennungen über Zusatzfeed oder Regeln und führen Sie den Feed als Aussteuerung.
  • Das ganze Sortiment in einer Kampagne lassen: Trennen Sie Markensuchen und gruppieren Sie Produkte nach Marge und Leistung.
  • Umsatz für Gewinn halten: Berechnen Sie den Break Even ROAS je Produktgruppe und setzen Sie das Ziel darüber.
  • Jede Bestellung als endgültig zählen: Markieren Sie unbezahlte Rechnungskäufe und melden Sie Stornos und Retouren als Conversion Anpassung zurück.
  • Aktionspreise am Starttag in den Feed drücken: Planen Sie Preise mit dem Gültigkeitsdatum und dokumentieren Sie den Vorpreis.
  • Käufern weiter das gekaufte Produkt zeigen: Schließen Sie neue Käufer aus und zeigen Sie ihnen passendes Zubehör.

Allen sechs Fehlern liegt zugrunde, dass das Werbedashboard getrennt vom Shopsystem gelesen wird; ein monatlicher Abgleich fängt die meisten früh ab.

Agenturwahl für Google Ads für Onlineshops und nächster Schritt

Beurteilen Sie einen Partner für Google Ads für Onlineshops an seinen Antworten zu Feed und Messung, bevor Sie Kampagnenbilder ansehen. Ein Angebot, das ohne Blick in den Feed ein Budget vorschlägt oder einen ROAS Wert verspricht, spricht über Ihren Shop, ohne ihn zu kennen.

  • Die Feedfrage: Lassen Sie sich an einem Ihrer Produkte zeigen, wie Titel und Kategorie neu geschrieben würden.
  • Die Gewinnfrage: Fragen Sie, ob Ziele am Umsatz oder am Deckungsbeitrag ausgerichtet werden.
  • Die Messfrage: Fragen Sie nach Doppelzählung, Retourenanpassung und Bestellungen, die noch storniert werden können.
  • Die Eigentumsfrage: Klären Sie, auf wessen Namen Google Ads, Merchant Center und Meta laufen und ob ein Anteil am Werbebudget berechnet wird.

Bei uns laufen die Konten auf Ihren Namen, das Werbebudget geht von Ihrer Karte direkt an die Plattformen, und wir nehmen keinen Anteil daran; den Rahmen beschreibt unsere Google Ads Betreuung. Die Betreuungsstufen finden Sie unter Preise der Google Ads Betreuung, und für eine Einschätzung Ihres Shops schreiben Sie uns über die Kontaktseite.

Notieren Sie für das Erstgespräch Ihr Shopsystem, die ungefähre Produktzahl, eine grobe Margenreihenfolge Ihrer Produktgruppen und den Zugang zu Ihren bestehenden Werbekonten. Mit diesen vier Angaben sehen wir uns den Feed gemeinsam an und skizzieren eine realistische Kontostruktur und einen Messplan für den ersten Monat.