Werbung für Industrie und B2B

Google Ads für Industrieunternehmen: nach Produkt, Werkstoff und Verfahren

Wer Ihr Werk sucht, ist meist ein Einkäufer, ein Projektingenieur oder ein Händler auf Lieferantensuche, und er tippt den Bedarf, nicht Ihren Namen: 'Edelstahlflansch Hersteller', 'Kunststoffspritzguss Lohnfertigung', 'Förderband Sonderanfertigung'. Bei Google Ads für Industrieunternehmen bauen wir die Kampagnen um diese Suchen nach Produkt, Werkstoff und Verfahren, halten Einzelstückkäufer und Jobsuchende fern und messen den Erfolg an Anfragen, die zu Mustern und Aufträgen werden, nicht an der Zahl der Formulare.

Gruppen nach Produkt, Werkstoff und VerfahrenEndkunden und Jobsuchen ausgeschlossenAnfrageformular mit ZeichnungsuploadRückmeldung von Muster und AuftragExportkäufer in ihrer Sprache
  • Google Partner
  • Talha Aslan und Team
  • Deutsch, Englisch, Türkisch

Kurz gesagt

Google Ads für Industrieunternehmen heißt: Jede Produktgruppe, jeder Werkstoff und jedes Verfahren der Lohnfertigung erhält eine eigene Anzeigengruppe, Klicks führen auf ein Anfrageformular mit Menge und Zeichnung, Endkunden, Jobsuchen und Studienfragen fallen per Ausschlusskeywords heraus, und die Phasen Angebot, Muster und Auftrag fließen aus Ihrem CRM an Google Ads zurück. Exportkampagnen laufen in der Sprache des Käufers; Anzeigen nennen nur belegbare Zertifikate und Fähigkeiten.

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert:

Was diese Branche besonders macht

Was wir in Werbekonten von Industrieunternehmen am häufigsten sehen

In der Industrie ist das Suchvolumen klein und der einzelne Auftrag groß. Dasselbe Keyword tippt der Einkäufer, der einen Jahresliefervertrag plant, und der Monteur, der ein einziges Teil braucht; trennt das Konto beide nicht, landet das Budget beim Falschen.

Der Einzelstückkäufer

Suchen wie 'Kugellager Preis', '1 Edelstahlrohr kaufen' oder 'Gussform selber machen' passen auch zu den Anzeigen eines Werks, das nur in Serie fertigt. Anfragen unter Ihrer Mindestbestellmenge binden den Vertrieb, und die Gebotsstrategie wertet sie als Erfolg.

Jobsuchen und Studienfragen

Suchen wie 'CNC Fräser Stellenangebote', 'Produktionshelfer gesucht' oder 'Spritzguss Verfahren pdf' teilen Wörter mit Ihren Produkten. Wird der Suchbegriffbericht nicht regelmäßig gelesen, bringt ein Teil der Klicks Bewerber und Studierende statt Einkäufer.

Hunderte Produkte in einer Anzeigengruppe

Jeder Katalogartikel sieht dieselbe allgemeine Anzeige zur Industriefertigung und die Startseite. Ein Ingenieur, der ein Teil in bestimmter Größe oder nach einer Norm sucht, findet weder Teilenummer noch Werkstoff noch Toleranz in Anzeige oder Seite.

Volle Automatisierung mit wenig Daten

In den Konten, die wir prüfen, findet Performance Max oder vollautomatisches Bieten bei wenigen Anfragen im Monat selten genug Signale, um eine gute Anfrage zu erkennen. Das Budget wandert dann oft zu Markensuchen und billigen Displayplatzierungen.

Anfragen gehen im Formular unter

'Katalog herunterladen', 'Kontakt' und 'Angebot anfordern' zählen als dieselbe Conversion, und Google Ads erfährt nie, welche Anfrage zu einem Muster oder einem Erstauftrag wurde. Bei einem Verkaufszyklus von Monaten bleibt der echte Beitrag der Anzeigen unsichtbar.

Nach der Messe verpufft das Interesse

Ein Einkäufer, der Ihren Stand besucht hat, sucht Wochen später nach Ihrem Firmennamen oder Produkt. Ohne Markenkampagne und Remarketing für Seitenbesucher sieht er womöglich zuerst die Anzeige eines Wettbewerbers.

Unser Ansatz

Den Einkäufer mit konkretem Bedarf zum richtigen Produkt führen und die Anfrage bis zum Auftrag verfolgen

Wir bauen das Konto danach auf, woher Aufträge tatsächlich kommen, nicht nach der Reihenfolge Ihres Katalogs. Firmenname und eingetragene Produktnamen stehen in einer Markenkampagne; eigene Produkte sind nach Produktfamilie und Werkstoff gruppiert, Lohnfertigung wie Laserschneiden, CNC Bearbeitung, Guss oder Spritzguss nach Verfahren; Suchen nach Norm, Größe und Teilenummer erhalten eigene Anzeigengruppen. Jede Anzeige führt auf eine Seite mit den technischen Daten des gesuchten Produkts und dem Anfrageformular; für Größen oder Werkstoffe, die Sie nicht fertigen, schalten wir keine Anzeigen.

Weil das Volumen gering ist, laufen die ersten Monate über Suchkampagnen mit messbaren Anfragen; Performance Max oder Demand Gen testen wir erst, wenn genug Auftragsdaten vorliegen, und mit getrennten Markensuchen. Suchen Sie Händler oder verkaufen Sie eine Produktlinie an Endkunden, beschreibt die Seite Meta Ads Betreuung diesen Teil der Werbung, und unser Aufbau zur Leadgenerierung sorgt dafür, dass jede Anfrage vollständig im Vertrieb ankommt. Tragen Ihre Produktseiten keine Anzeigen, beginnen wir mit der Website für Hersteller.

Kontostruktur und Gebotsstrategie legt Google Partner Talha Aslan fest, die tägliche Arbeit übernimmt unser Team. Das Google Ads Konto bleibt auf Ihr Unternehmen registriert, Google stellt Ihnen direkt Rechnung, und unsere Betreuungsgebühr ist fest und nicht an Ihr Werbebudget gekoppelt.

  • Kampagnen nach Produktgruppe, Werkstoff und Verfahren
  • Endkunden, Jobsuchen und Studienfragen ausgeschlossen
  • Formular fragt Menge, Werkstoff und Zeichnung ab
  • Angebot, Muster und Auftrag fließen zurück
  • Konto auf den Namen Ihres Unternehmens
Kontogerüst für ein Industrieunternehmen

Google Ads

  • MarkeFirmennameEingetragene Produktnamen
  • ProduktgruppenProdukt und WerkstoffGröße und NormSuchen nach Teilenummer
  • LohnfertigungGruppen nach VerfahrenAnfrage mit Zeichnung
  • ExportEnglische KampagneFranzösische KampagneSprachen der Zielmärkte
  • HändlerSuchen nach HändlernHändlerbewerbungen
  • RemarketingBesucher der DatenblattseitenZuschauer des Werksvideos auf YouTube

Die Kampagne für Lohnfertigung läuft mit eigenem Budget; eine einzelne Anfrage mit Zeichnung und eine Anfrage zu einem Katalogprodukt werden nicht mit demselben Wert gemessen.

Die passende Kampagne

Lohnfertiger, Hersteller mit eigenem Programm oder exportierendes Werk?

Die Messbasis ist bei allen dreien gleich; den Unterschied machen das, was der Käufer sucht, und die Zahl der Personen, die mitentscheiden.

Lohnfertigung

Lohnfertiger und mechanische Werkstatt

Der Käufer sucht eine Fähigkeit, kein Produkt; die Anzeige nennt Verfahren, Werkstoff, Maschinenpark und Losgröße.

  • Anzeigengruppen nach Verfahren und Werkstoff
  • Anfrageformular mit Zeichnungsupload
  • Getrennte Conversions für Anfrage und Muster

Eigene Produkte

Hersteller mit Katalog

Ingenieure und Einkäufer suchen nach Teilenummer, Größe oder Norm; die Anzeige führt direkt zur Datenblattseite des Produkts.

  • Kampagnen nach Produktgruppe und Norm
  • Suchen nach Teilenummer und Größe
  • Remarketing für Besucher der Datenblätter

Export

Werk mit Auslandsgeschäft und Händlersuche

Der Käufer sucht in einem anderen Land und einer anderen Sprache; die Entscheidung folgt oft auf Muster, Werksbesuch und mehrere Gespräche.

  • Kampagnen in der Sprache des Zielmarkts
  • Eigene Gruppe für künftige Händler
  • Video der Fertigungslinie auf YouTube

Speziell für Industriewerbung

Entscheidungen in einem Werbekonto für die Industrie

Diese Punkte gehen wir beim Aufbau des Kontos einzeln mit Ihnen durch.

CE Kennzeichnung und Zertifikate

Nach Artikel 30 der Verordnung (EG) Nr. 765 vom 9. Juli 2008 darf die CE Kennzeichnung nur vom Hersteller oder seinem Bevollmächtigten angebracht werden, nur auf Produkten, für die eine Harmonisierungsvorschrift sie vorsieht, und Zeichen, die über ihre Bedeutung oder Form irreführen, sind verboten. Angaben wie 'CE gekennzeichnet', 'ISO 9001' oder 'nach Norm geprüft' schreiben wir deshalb nur für Produkte in Anzeigen, deren Unterlagen wir gesehen haben; die Auslegung des Geltungsbereichs bleibt bei Ihnen.

Embargierte Märkte

Die Google Ads Richtlinien erlauben keine Kampagnen, die auf die Krim, Kuba, Iran, Nordkorea oder die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk zielen, keine Anzeigen im Auftrag dort ansässiger Unternehmen und keine für sanktionierte Personen oder Organisationen; Konten können ohne Vorwarnung gesperrt werden. Gehören diese Märkte zu Ihrem Exportplan, ist Google Ads dafür nicht der Kanal; Exportkontrolle und Sanktionsprüfung bleiben Ihre Aufgabe.

Ausschlussliste für die Industrie

Stellenangebote, Ausbildung, Gehalt, Praktikum, Studienarbeit, Bachelorarbeit, pdf, 'was ist' und 'wie funktioniert', gebraucht und Schrott, Einzelstück und Endkundensuchen, Heimwerker und Hobby kommen am ersten Tag auf die Ausschlussliste. Werkstoffe und Größen, die Sie nicht liefern, ergänzen wir, und die Liste wächst jede Woche aus dem Suchbegriffbericht.

Ersatzteile und kompatible Produkte

Fertigen Sie Teile, die zu Maschinen einer anderen Marke passen, darf deren Name als Keyword dienen. Die Nutzung im Anzeigentext unterliegt der Markenrichtlinie von Google, die Werbetreibenden Raum lässt, deren Zielseite Komponenten, Ersatzteilen oder kompatiblen Produkten gewidmet ist; wir formulieren so, dass nie der Eindruck des Originalherstellers entsteht.

Vergleichende Werbung im B2B

§ 6 UWG gilt auch gegenüber Geschäftskunden: Ein Vergleich, der einen Mitbewerber erkennbar macht, ist unlauter, wenn er sich nicht auf Waren für den gleichen Bedarf bezieht, nicht objektiv auf wesentliche, nachprüfbare Eigenschaften abstellt, Verwechslungen schafft oder den Mitbewerber herabsetzt. Sätze wie 'doppelte Standzeit gegenüber Marke X' gehen nur mit Prüfdaten online.

Bestandskunden, Händler und Budgetzeitpunkt

Bestehende Kunden und Händlerlisten lassen sich per Kundenabgleich aus Neukundenkampagnen ausschließen; für die Ausrichtung auf eine Liste verlangt Google Kontohistorie und eine Mindestsumme bisheriger Ausgaben, kleinere Konten nutzen Listen zur Beobachtung und zum Ausschluss. Die Nachfrage folgt Jahreseinkaufsplänen, Messewochen und den Saisons Ihrer Abnehmerbranchen; das Budget geht zuerst in die Produktgruppe mit der besten Marge, und der Google Ads Budgetrechner hilft bei der ersten Schätzung.

Quellen: Verordnung (EG) Nr. 765/2008, Artikel 30: Allgemeine Grundsätze der CE Kennzeichnung (EUR Lex) · Google Ads Richtlinie: Rechtliche Anforderungen, Handelssanktionen und Exportkontrollen · Google Ads Hilfe: Kontosperrung wegen Verstoß gegen Handelssanktionen · Google Ads Richtlinie: Marken · Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), § 6 Vergleichende Werbung, Gesetze im Internet · Google Ads Richtlinien: Kundenabgleich (Customer Match)

Vergleich

Vorlagenkampagne oder Kampagne für Industrieunternehmen?

ThemaAllgemeine KampagnenvorlageKampagne für Industrieunternehmen
KeywordsBreite Begriffe wie 'Fertigung' und 'Lieferant'Suchen nach Teilenummer, Werkstoff, Norm und Verfahren
KäufertypEndkunde und Gewerbe sehen dieselbe AnzeigeGeschäftskunden ab Ihrer Mindestbestellmenge
ZielseiteStartseite oder ganzer KatalogProduktseite mit technischen Daten und Anfrageformular
AutomatisierungPerformance Max ab dem ersten TagErst Suche, Automatisierung mit wachsenden Daten
ConversionKatalogdownload zählt wie eine AnfrageAnfrage, Muster und Erstauftrag getrennt gemessen
ExportEine Sprache, ein LandSprache des Käufers, im Rahmen der Sanktionsregeln

Schnellcheck

Umfang der Google Ads Betreuung für Industrieunternehmen

Werbegrundlagen: Hat Ihr Konto das?

0 von 6 vorhanden Haken Sie ab, was vorhanden ist, und sehen Sie den Stand Ihres Werbekontos.

Nach Bedarf

  • Kampagnen in den Sprachen der Exportmärkte
  • Remarketing für Besucher der Datenblattseiten
  • Ausschluss per Kunden und Händlerliste
  • Video der Fertigungslinie auf YouTube
  • Meta Anzeigen für künftige Händler
  • LinkedIn Anzeigen (eigener Umfang)

Welche dieser Punkte Sie brauchen, legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.

Sprechen wir über Ihre Produkte und Kapazitäten

Nennen Sie uns die Produktgruppen und Verfahren, in denen Sie am stärksten sind, Ihre Mindestbestellmenge, Ihre Zertifikate und, falls vorhanden, Ihr bestehendes Werbekonto; im Erstgespräch legen wir gemeinsam fest, mit welcher Produktgruppe wir starten und wie Anfragen bis zum Auftrag verfolgt werden.

Ablauf

Vom Kontoaudit zur Optimierung in vier Schritten

  1. Konto Audit

    Haben Sie ein Konto, prüfen wir es zuerst: Struktur, Keyword Optionen, Negativ Keywords, Tracking. In den meisten Konten kommt der erste Gewinn aus dem Stoppen von Verschwendung.

  2. Messung und Aufbau

    Wir richten das Conversion Tracking ein, bauen die Kampagnen entlang des Ziels auf und stimmen Landingpage und Gebotsstrategie darauf ab.

  3. Optimierung

    Wir verschieben Budget zu gewinnbringenden Kampagnen und verfeinern Suchbegriffe, Negativ Keywords, Gebote und Anzeigentexte wöchentlich datenbasiert.

  4. Reporting und Skalierung

    Wir berichten Ergebnisse in Unternehmenssprache; gewinnende Keywords fließen in die SEO Strategie, Skalierungsentscheidungen fallen datenbasiert.

Kostenlose Tools

Prüfen Sie Ihre Industriewerbung kostenlos

Prüfen Sie Ihr bestehendes Konto, finden Sie Keywords für Produkte und Verfahren, sehen Sie Anzeigentexte in der Vorschau und versehen Sie Links zum Anfrageformular mit UTM Parametern. Alle Tools sind kostenlos und ohne Anmeldung.

Ads

Google Ads Audit Tool

Prüft Keyword und Kampagnenberichte mit 14 Checks: verschwendetes Budget, Qualitätsfaktor, doppelte Keywords, Budget und Rang, dazu Punktzahl und geschätzter Monatsverlust.

SEO

W-Fragen Tool

Findet W-Fragen und Keyword Ideen aus Google Suggest zu jedem Begriff, sortiert nach Fragewort, Buchstabe und Präposition.

Ads

N-Gramm Analyse (Suchbegriffe)

Zerlegt den Suchbegriffsbericht aus Google Ads in Wortgruppen aus 1, 2 und 3 Wörtern, summiert Klicks, Kosten und Conversions und bereitet auszuschließende Keywords vor.

Ads

Responsive Suchanzeigen erstellen

Schreiben Sie 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungen einer responsiven Suchanzeige mit Zeichenlimit und sehen Sie die Anzeigenvorschau für Google mobil und am Desktop.

Analytics

UTM Generator

Erzeugen Sie korrekt getaggte Links mit Ads-, Social- und Newsletter Vorlagen.

Conversion

Conversion Rate Rechner

Berechnen Sie Conversion Rate, CPA und Umsatz pro Besucher und planen Sie, wie viele Besucher Sie für Ihr Ziel brauchen.

Alle kostenlosen Tools

So arbeiten wir

Unser Ansatz für ein Werbekonto in der Industrie

Einen Industriekunden, dessen Werbekonto wir betreuen, haben wir bisher nicht. Statt einer Erfolgsgeschichte beschreiben wir deshalb die Arbeitsweise, die wir ab dem ersten Tag anwenden. Unsere Arbeit in anderen Branchen finden Sie auf der Referenzseite.

Start mit dem Vertrieb

Bevor eine Kampagne live geht, halten wir mit Ihrem Vertrieb schriftlich fest, was eine gute Anfrage ist, wie hoch die Mindestbestellmenge liegt und in welcher Phase ein Angebot ins CRM kommt.

Test mit einer Produktgruppe

Wir starten mit der Produktgruppe mit der besten Marge oder freien Kapazitäten und gehen mit den Erkenntnissen aus den Suchbegriffen auf weitere Gruppen über.

Fachsprache von Ihnen

Größen, Werkstoffe und Normen in den Anzeigentexten gibt Ihre Technik frei; eine Behauptung ohne Beleg schreiben wir nicht.

Transparentes Konto

Das Konto ist auf Ihr Unternehmen registriert, Sie zahlen direkt an Google, wir nehmen keine Provision auf das Budget, und jede Änderung sehen Sie mit Datum im CRM.

Alle Referenzen

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Google Ads für Industrieunternehmen

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns; Sie erhalten eine Antwort und ein schriftliches Angebot.

Nächster Schritt

Planen wir Ihre Industriekampagnen gemeinsam

Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir Produktgruppen, Fertigungsverfahren, Exportmärkte und Ihren Angebotsprozess durch; danach erhalten Sie Kontogerüst, Messplan und unser schriftliches Angebot.

Ausführlicher Ratgeber

Google Ads für Industrieunternehmen: von der Teilenummer zum Auftrag

Talha Aslan und TeamZuletzt aktualisiert: 15 Min. Lesezeit

Das Werbekonto eines Werks lebt von wenigen Suchanfragen mit großem Gewicht. Eine Teilenummer, die nur ein paar Mal im Monat gesucht wird, kann eine Lieferbeziehung über Jahre eröffnen, wenn sie auf der richtigen Seite landet; ein Klick von der falschen Person füllt dagegen die Woche Ihres Vertriebs mit Angeboten, die niemand unterschreibt. Bei Google Ads für Industrieunternehmen geht es deshalb weniger um mehr Keywords als darum, zu erkennen, wer hinter einer Suche steht und wohin sie führen soll.

Die folgenden Abschnitte folgen den Entscheidungen, die ein Hersteller oder Lohnfertiger beim Aufbau eines Kontos der Reihe nach trifft: Rolle des Suchenden, Keywordgruppen, Grauzonen, Anzeigentext, Zielseite, Messung, Export, Zielgruppen, Automatisierung, Budget und Bericht. Jeder Abschnitt enthält eine Prüfung, die Sie noch diese Woche im eigenen Konto vornehmen können.

Wer sucht: Einkauf, Konstruktion, Instandhaltung, Handel

In der Industrie suchen vier verschiedene Personen mit vier verschiedenen Formulierungen nach demselben Produkt; bevor eine Kampagne entsteht, muss klar sein, wer davon den Auftrag unterschreibt. Jede Rolle hinterlässt eine andere Spur in der Suche.

  • Strategischer Einkauf: Sucht eine zweite Bezugsquelle neben dem bisherigen Lieferanten und ergänzt Wörter wie "Hersteller", "Lieferant" oder "Großhandel"; Suchkampagne und kurzes Anfrageformular passen dazu.
  • Konstruktion: Tippt Teilenummer, Norm und Toleranz, lädt das Datenblatt herunter und kommt Wochen später zurück; Suchanzeigen und Remarketing für Besucher technischer Seiten decken das ab.
  • Instandhaltung: Braucht ein Teil für eine stehende Linie und will sofort anrufen; ein Anruf Asset, das während der Arbeitszeit läuft, entscheidet hier.
  • Künftiger Händler: Sucht nach "Vertriebspartner werden", "Händler gesucht" oder "Generalvertretung"; dafür braucht es eine eigene Anzeigengruppe und manchmal Unterstützung über soziale Netzwerke.

Lassen Sie Ihren Vertrieb die Aufträge des letzten Jahres nach diesen vier Rollen sortieren. Sind in einem Kundenunternehmen mehrere Rollen beteiligt, etwa die Konstruktion als Auswahl und der Einkauf als Besteller, notieren Sie zusätzlich, wer den ersten Kontakt hatte. Die Rolle mit den meisten Aufträgen bestimmt Sprache und Zielseite der ersten Kampagne.

Daraus folgt auch die Reihenfolge der Kanäle: zuerst die Suche, danach YouTube und Remarketing. LinkedIn kommt als eigener Umfang nur dort hinzu, wo ein Entscheider tatsächlich über seine Position erreicht werden muss. Gute Google Ads für Industrieunternehmen drehen diese Reihenfolge nicht um, nur damit mehr Budget fließt.

Suchen nach Teilenummer, Norm und Größe erfassen

Am nächsten am Auftrag sind Suchen, die eine Größe, eine Norm oder eine Teilenummer enthalten; sie gehören in eigene Anzeigengruppen, getrennt von allgemeinen Produktbegriffen. Wer "Flansch Hersteller" eingibt, recherchiert noch; wer "Vorschweißflansch DN100 PN16 EN 1092" eingibt, hat die Spezifikation längst festgelegt.

Diese Keywords stammen aus Ihrem eigenen Katalog, nicht aus einem Keywordtool. Exportieren Sie Teilenummern, Normbezeichnungen und Größenreihen aus dem ERP System in eine Tabelle und schreiben Sie neben jede Zeile, wie ein Käufer sie vermutlich eintippt.

  • Schreibweisen von Größen: "DN 100" und "DN100", "M10x30" und "M10 30" werden gemeinsam gedacht.
  • Regionale Schreibung: In der Schweiz steht "ss" statt "ß"; "Schweissen" und "Schweißen" werden deshalb getrennt geprüft.
  • Werkstattsprache: Begriffe aus der Fertigung wie "Drehteile" oder "Frästeile" stehen neben der offiziellen Katalogbezeichnung.
  • Normnummern: Suchen wie "DIN 912", "ISO 4762" oder "Werkstoff 1.4571" führen nur auf eine Produktseite, die diese Norm wirklich erfüllt.

Google Ads kann sehr selten gesuchte Keywords mit dem Status "Geringes Suchvolumen" versehen und vorübergehend aussetzen. Dann hilft eine Formulierung, die Produktfamilie und Norm verbindet, damit dieselbe Absicht weiter abgedeckt bleibt, ohne sich auf eine einzelne Teilenummer zu verlassen.

Lohnfertigung: Verfahren, Werkstoff und Losgröße

Wer Lohnfertigung sucht, sucht kein Produkt, sondern eine Maschine, die seinen Auftrag erledigen kann; Keywords entstehen deshalb aus Verfahren, Werkstoff und Menge. Ein Verfahren pro Anzeigengruppe sorgt dafür, dass Anzeige und Seite die Fachsprache genau dieses Auftrags sprechen.

  • Verfahren: "5 Achs CNC Fräsen", "Laserschneiden und Kanten von Blech", "Aluminium Druckguss", "Pulverbeschichtung Lohnarbeit".
  • Werkstoff: "Edelstahl Blechbearbeitung", "Titan Zerspanung", "Spritzguss PA6 glasfaserverstärkt".
  • Menge: "Serienfertigung", "Kleinserie", "Prototypenbau"; jede Stufe hat eine andere Ertragslage.
  • Zertifizierte Fertigung: Bezeichnungen wie EN 9100 für die Luftfahrt oder IATF 16949 für die Automobilindustrie kommen nur auf die Liste, wenn das Zertifikat vorliegt.

Über Prototypensuchen entscheiden Sie vorab. Binden Einzelteile Ihre Maschinen, ohne die Rüstzeit zu tragen, gehören sie auf die Ausschlussliste; ist der Prototyp Ihr Weg zum Serienauftrag, laufen sie in einer eigenen Gruppe mit niedrigerem Gebot.

Auch der Standort hängt vom Verfahren ab. Bei schweren und sperrigen Teilen bestimmt die Frachtstrecke Ihr Angebot, deshalb begrenzen Sie die Ausrichtung auf Regionen, in die sich der Transport noch lohnt. Kleine, leichte Teile können im ganzen Land und oft auch in Nachbarländern beworben werden.

Grauzonenbegriffe und die Wahl der Keyword Option

Das meiste Budget verbrennen in Industriekonten nicht die offensichtlichen Ausschlüsse, sondern Grauzonenbegriffe, die mal einen echten Einkäufer und mal einen Endkunden bringen. Stellenangebote und Studienfragen am ersten Tag auszuschließen ist leicht; schwierig sind Begriffe, die in beide Richtungen wirken.

  • "Preis" und "Kosten": Tippt der Monteur, der ein Teil braucht, aber auch der Einkäufer, der vor einer Rahmenbestellung den Markt prüft; einen Monat beobachten, dann anhand des Suchbegriffberichts trennen.
  • "Gebraucht" und "kaufen": Für einen Maschinenbauer mischen sie Neukäufer und Händler für Altmaschinen; verkaufen Sie keine Gebrauchtmaschinen, schließen Sie diesen Teil aus.
  • "Reparatur", "Service", "Ersatzteile": Ohne eigenen Kundendienst ausschließen; mit Kundendienst in einer eigenen Kampagne mit eigenem Budget.
  • "Nearshoring" und "Alternative zu Asien": Wer Lieferketten näher holt, ist eine echte Chance; der Text betont Lieferzeit und Erreichbarkeit.

Bei den Keyword Optionen starten Teilenummern und Normsuchen mit genau passender und passender Wortgruppe. Weitgehend passende Keywords warten, bis das Konto genug qualifizierte Conversions gesammelt hat und mit Smart Bidding läuft.

Suchbegriffe nach Wortbestandteilen zu gruppieren, statt sie einzeln zu lesen, macht die Grauzone schnell sichtbar. Fügen Sie den Bericht in die Wortgruppenanalyse für Suchbegriffe ein und sehen Sie, wie viel Suchen mit "Preis", "gebraucht" oder "wie funktioniert" insgesamt gekostet haben; die Entscheidung über Ausschlüsse beruht dann auf Daten.

Technische Angaben und belegbare Aussagen im Anzeigentext

Ein Ingenieur prüft vor dem Klick drei Dinge: Größenbereich, Werkstoff und Zertifizierung. Ein Text in dieser Reihenfolge sortiert die falsche Person schon vor dem Klick aus. Der Qualitätsfaktor von Google setzt sich aus erwarteter Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Zielseite zusammen; er dient der Diagnose und ist keine direkte Eingabe in die Auktion.

  • Anzeigentitel: Die gesuchte Teilenummer oder Norm und der gefertigte Bereich, etwa "Vorschweißflansche DN15 bis DN600".
  • Beschreibung: Die Mindestbestellmenge steht klar im Text, damit Einzelstückkäufer gar nicht erst klicken.
  • Snippet Erweiterungen: Unter der Überschrift "Typen" stehen Produktarten, unter "Dienstleistungen" Zusatzarbeiten wie Oberflächenbehandlung oder Montage.
  • Bild Assets: Echte Fotos von echten Maschinen und Teilen, keine Renderings.

Führen Sie eine Zertifikatstabelle: Bezeichnung, abgedeckte Produkte, Ablaufdatum und Stelle in den Anzeigen. Nach Artikel 30 der Verordnung (EG) Nr. 765 vom 9. Juli 2008 darf die CE Kennzeichnung nur dort angebracht werden, wo eine Harmonisierungsvorschrift sie vorsieht; läuft ein Zertifikat ab oder wird sein Geltungsbereich enger, ändert sich der Anzeigentitel am selben Tag.

Vergleiche mit Wettbewerbern unterliegen auch im B2B dem § 6 UWG und müssen sich objektiv auf wesentliche, nachprüfbare Eigenschaften beziehen. Eine Zeile wie "doppelte Standzeit gegenüber Marke X" geht nur mit Prüfdaten online, und jede technische Formulierung gibt Ihre Technik frei.

Was die Zielseite zeigen muss

Aus einer Anzeige wird nur dann eine Anfrage, wenn der Klickende Größe und Werkstoff, nach denen er gesucht hat, auf dem ersten Bildschirm sieht. Ein Einkäufer, der auf der Startseite oder in einem Katalog mit Hunderten Artikeln landet, wechselt meist zum Wettbewerber.

  • Passende Überschrift: Die Seitenüberschrift wiederholt Produktname und Norm aus der Anzeige.
  • Tabellen als Text: Maßtabellen stehen als Text, nicht als Bild, lassen sich auf dem Smartphone seitlich scrollen und kopieren.
  • Optionen: Werkstoffgüten, Oberflächen und Toleranzklassen sind auf einen Blick sichtbar.
  • Unterlagen: Datenblätter und Zertifikate lassen sich herunterladen, ohne das Formular zu verdrängen.
  • Kontakt und Pflichtangaben: Das Anfrageformular sitzt auf der Seite, Anruf und WhatsApp bleiben mobil sichtbar, das Impressum nach § 5 DDG ist mit einem Klick erreichbar.

Werksseiten werden oft durch schwere Fotos und große PDF Dateien gebremst. Google bewertet eine Seite in den Core Web Vitals als gut, wenn LCP, also das Laden des Hauptinhalts, höchstens 2,5 Sekunden dauert, INP, die Reaktion auf Eingaben, höchstens 200 Millisekunden und CLS, die Verschiebung des Layouts, höchstens 0,1 beträgt. Prüfen Sie zuerst die Seiten mit dem meisten Anzeigenverkehr, und zwar auf dem Smartphone.

Tragen Ihre Produktseiten noch keine Anzeigen, kommt die Seite vor der Kampagne. Aufbau von Produktdaten und Anfrageformular beschreiben wir im Leitfaden zur Website für Hersteller.

Messung vom Anruf bis zum Erstauftrag

Messung in der Industrie soll die Lücke schließen zwischen dem, was Google Ads eine Anfrage nennt, und dem, was Ihr Vertrieb einen Auftrag nennt. Solange diese Lücke offen ist, bewertet die Gebotsstrategie einen Studenten mit Katalogdownload genauso wie einen Einkäufer mit Jahresvertrag. Die Einrichtung folgt dieser Reihenfolge:

  1. Das Anfrageformular erhält versteckte Felder, damit Klick ID (GCLID) und UTM Werte zusammen mit der Anfrage ins CRM geschrieben werden.
  2. Für die Telefonnummer in Anzeigen und auf der Website wird eine Google Weiterleitungsnummer genutzt; eine Mindestdauer sorgt dafür, dass kurze und falsche Anrufe nicht zählen.
  3. Klicks auf den WhatsApp Button bleiben sekundäre Aktion; die eigentliche Conversion entsteht, wenn der Vertrieb den Chat im CRM als Anfrage anlegt.
  4. Die Phasen im CRM werden festgelegt: qualifizierte Anfrage, Angebot versendet, Muster verschickt, Erstauftrag.
  5. Diese Phasen werden regelmäßig als Offline Conversions in Google Ads hochgeladen; erweiterte Conversions für Leads ergänzen fehlende Klick IDs über einen gehashten E-Mail Abgleich.
  6. Die Phasen erhalten relative Werte, sodass ein Muster höher zählt als eine Anfrage und ein Erstauftrag höher als ein Muster.

Damit die Kampagnenkennzeichnung in allen Links einheitlich bleibt, hilft der UTM Generator. Das Formular braucht eine Datenschutzinformation nach Art. 13 DSGVO, und Tracking außerhalb des technisch Notwendigen setzt nach § 25 TDDDG eine Einwilligung voraus.

Dass die Anfrage schnell und vollständig im Vertrieb ankommt, ist ein eigener Ablauf; Zuweisung, Erinnerung und Messung der Antwortzeit behandeln wir in unserem Aufbau zur Leadgenerierung.

Exportkampagnen: Sprache, Standort und Uhrzeit

Eine Exportkampagne ist keine Übersetzung der Heimatkampagne, sondern wird mit den Fachbegriffen des Käuferlandes neu aufgebaut. Ein französischer Einkäufer sucht Drehteile als "décolletage" oder "usinage", und die richtigen Wörter kommen aus Wettbewerberseiten des Zielmarkts und den E-Mails Ihrer Kunden, nicht aus dem Wörterbuch.

  • Sprache und Seite: Anzeigensprache, Sprachausrichtung und Sprache der Zielseite stimmen überein; eine Produktgruppe ohne übersetzte Seite wird im Zielmarkt nicht beworben.
  • Zweite Sprache: In Märkten wie den Niederlanden oder Skandinavien fängt eine kleine englische Anzeigengruppe Ingenieure ab, die auf Englisch suchen.
  • Standortoption: Je Markt wählen Sie zwischen Personen im Land und Personen, die sich zusätzlich für das Land interessieren; die zweite Option bringt im Export oft Streuverkehr.
  • Werbezeitplaner: Er richtet sich nach der Zeitzone des Kontos; rechnen Sie die Arbeitszeiten des Käufers vorher um.

Eine eigene Kampagne je Land erlaubt es, das Budget nach Bedeutung des Marktes zu verteilen und Ergebnisse je Land zu lesen. Mehrere kleine Märkte in einer Kampagne zu bündeln, ist nur bei gemeinsamer Sprache sinnvoll.

Gebiete unter den Handelssanktionen von Google gehören nie in die Ausrichtung, und Google Ads für Industrieunternehmen ersetzen keine Sanktionsprüfung; stimmen Sie die Länderliste mit Ihrer Exportabteilung ab. Haben Sie im Zielmarkt ein Lager oder eine Vertretung, sagen Sie es im Text; sonst nennen Sie Lieferzeit und Versandart ehrlich.

Zielgruppen, YouTube und Meta für die zweite Begegnung

Weil Kaufentscheidungen Wochen dauern, halten Zielgruppenlisten und Video den Kontakt nach dem ersten Klick. Die Listen sind klein, doch jeder darauf hat Ihr Produkt bereits geprüft.

  • Besucher technischer Seiten: Wer Maßtabelle oder Datenblatt angesehen, aber nicht angefragt hat, bildet eine eigene Liste.
  • Abgebrochene Formulare: Wer das Anfrageformular geöffnet und nicht abgeschickt hat, sieht eine kurze Erinnerungsanzeige.
  • Videozuschauer: Wer auf YouTube Ihr Video zu Fertigungslinie, Qualitätsprüfung oder Prüfstand gesehen hat, wird Suchkampagnen als Beobachtungszielgruppe hinzugefügt.
  • Bestandskunden: Per Kundenabgleich bleiben sie aus Neukundenkampagnen heraus; hochgeladen werden nur Daten, die Sie selbst mit ordentlicher Information erhoben haben.

Für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum verlangt Google den Einwilligungsmodus für Mess und Personalisierungsfunktionen. Ist das Cookie Banner nicht korrekt eingerichtet, bleiben Remarketinglisten leer oder verstoßen gegen die Regeln.

Suchen Sie Vertriebspartner oder verkaufen Sie eine Produktlinie direkt an Endkunden, kommen Anzeigen in sozialen Netzwerken hinzu. Ausrichtung und Leadformulare dafür beschreiben wir auf der Seite zur Meta Ads Betreuung; LinkedIn planen wir als eigenen Umfang.

Gebotsstrategie und Reihenfolge der Automatisierung

In einem Industriekonto mit wenigen Conversions bleibt die Automatisierung begrenzt, bis genug Signale vorliegen; über den Wechsel zwischen Strategien entscheiden Daten, nicht der Kalender. Eine Kampagne mit wenigen Anfragen im Monat sofort vollautomatisch bieten zu lassen, überlässt den Algorithmus dünnen und verrauschten Daten.

  • Start: Manueller CPC oder "Klicks maximieren" mit Obergrenze für den CPC; Ziel sind saubere Suchbegriffsdaten.
  • Nächster Schritt: Kommen qualifizierte Anfragen regelmäßig, folgt "Conversions maximieren", mit der qualifizierten Anfrage als einziger primärer Conversion.
  • Portfolio: Ähnliche Kampagnen mit geringem Volumen teilen eine Portfolio Gebotsstrategie und lernen aus gemeinsamen Daten.
  • Wertbasiertes Bieten: Fließen Muster und Auftragswerte aus dem CRM zurück, testen Sie "Conversion Wert maximieren" oder einen Ziel ROAS.
  • Performance Max: Zuletzt, mit ausgeschlossenen Markensuchen und eigenem Budget.

Vor und nach jedem Wechsel gelten dieselben Kennzahlen: Anteil qualifizierter Anfragen, Kosten pro Anfrage und Anteil aussortierter Suchen. Sinkt die Qualität nach der Umstellung, ist der Schritt zurück kein Scheitern, sondern ein Zeichen, dass die Daten noch nicht reichen. Jede solche Entscheidung steht mit Datum im Änderungsprotokoll.

Budget nach Kapazität, Marge und Messekalender

In der Industrie ist das Werbebudget kein fester Monatsposten, sondern ein Ventil, das sich mit der Maschinenauslastung öffnet und schließt. Neue Anfragen für eine ausgelastete Linie belasten den Vertrieb mit Angeboten, die das Werk nicht liefern kann.

  • Kapazität: Budget wandert zu Verfahren mit freien Maschinen; Produktkampagnen für volle Linien werden gedrosselt, die Markenkampagne läuft weiter.
  • Marge: Die Produktgruppe, deren Angebote am häufigsten zu ertragreichen Aufträgen werden, kommt zuerst.
  • Messen: Vor einer Messe wie der Hannover Messe werden Marken und Produktsuchen gestärkt; danach steht Remarketing für Standbesucher im Vordergrund.
  • Kalender: Jahreseinkaufspläne der Kunden, Werksferien im Sommer und die Betriebsruhe zwischen den Jahren verschieben die Nachfrage.
  • Abnehmerbranchen: Bausaison, Ernte oder ein Modellwechsel in der Automobilindustrie bewegen Lieferantensuchen Monate im Voraus.

Leiten Sie diese Zyklen aus eigenen Daten ab: Listen Sie zwei Jahre Anfragen nach Monaten auf und markieren Sie, welche Produktgruppe wann ihren Höhepunkt hat. Der Budgetplan baut auf diesem Kalender auf; seine Höhe bestimmen Zahl der Produktgruppen und Märkte.

Ein eigenes Budget je Kampagne statt eines gemeinsamen Topfes macht klar, welcher Hahn bei veränderter Kapazität zugedreht wird. Bei Google Ads für Industrieunternehmen wird jede Budgetänderung im laufenden Monat mit Grund protokolliert, damit Ausschläge im Bericht später erklärbar bleiben.

Anfragequalität und Aufträge im Bericht lesen

Die erste Zeile eines Industrieberichts sind nicht Klicks oder Impressionen, sondern Kosten pro qualifizierter Anfrage und die Zahl der Anfragen, aus denen Aufträge wurden. Klickrate und durchschnittlicher CPC bleiben als Diagnose weiter unten.

  • Kosten pro Anfrage: Nur auf qualifizierte Anfragen gerechnet und nach Produktgruppe und Verfahren getrennt.
  • Übergangsquoten: Anteil von Anfrage zu Angebot, von Angebot zu Muster und von Muster zu Erstauftrag, je Kampagne.
  • ROAS: Auf Basis des Auftragsumsatzes und wegen des Verkaufszyklus mit Verzögerung gelesen.
  • Anteil an Impressionen: Wie oft Anzeigen bei Suchen nach Teilenummer und Norm erscheinen, samt dem Anteil, der durch Budget oder Rang verloren geht.
  • Aussortierter Verkehr: Anteil der Kosten für Suchen, die als Endkunde, Jobsuche oder Studienfrage aussortiert wurden.

Da Aufträge Monate später eintreffen, lesen Sie den Bericht in zwei Fenstern: Anfragen des letzten Monats und Aufträge des letzten Quartals. Eine Kampagne nur nach den Aufträgen des letzten Monats zu beenden, übersieht Anfragen, die noch reifen.

Bezahlte und organische Suche gehören in dasselbe Bild. Um zu sehen, was mit Markensuchen passiert, wenn Anzeigen gedrosselt werden, und um die organische Sichtbarkeit für Teilenummern auszubauen, verfolgen Sie SEO für Industrieunternehmen im selben Bericht.

Häufige Fehler in Werbekonten der Industrie

In den Herstellerkonten, die wir prüfen, liegen Probleme selten am Budget, sondern an wenigen Entscheidungen beim Aufbau. Zu jedem Fehler steht hier die bessere Alternative.

  • Teilenummern weitgehend passend lassen: Suchen nach Codes driften zu fremden Größen und Marken; starten Sie genau und als Wortgruppe passend und erweitern Sie erst mit Daten.
  • Katalogdownloads als primäre Conversion zählen: Die Gebotsstrategie hält Studierende für Einkäufer; machen Sie Downloads sekundär und die qualifizierte Anfrage primär.
  • Die ganze Welt in einer Kampagne: Das Budget fließt in den Markt mit den billigsten Klicks; bauen Sie je Land und Sprache eine Kampagne mit eigener Seite.
  • Abgelaufene Zertifikate im Text: Das schafft rechtliche und reputative Risiken; gleichen Sie die Zertifikatstabelle jedes Quartal mit den Anzeigen ab.
  • Antwortzeit nicht messen: Eine Anfrage, die erst am nächsten Tag beantwortet wird, landet beim Wettbewerber; machen Sie die erste Antwortzeit zu einer Zeile im Bericht.
  • Kompatible Teile als Original darstellen: Das führt zu Markenbeschwerden und Ablehnungen; schreiben Sie klar "passend für" oder "Ersatz für".

Diese Liste mit dem eigenen Konto abzugleichen, ist die günstigste Verbesserung bei Google Ads für Industrieunternehmen, bevor eine neue Kampagne startet.

Partnerwahl und Vorbereitung auf das Erstgespräch

Bei der Wahl eines Partners für Google Ads für Industrieunternehmen zählt zuerst, ob er das Konto mit Auftragsdaten verbinden kann; Messdisziplin wiegt so schwer wie Branchenerfahrung. Stellen Sie im Erstgespräch diese Fragen:

  • Auf wessen Namen wird das Google Ads Konto eröffnet, und von wessen Karte geht die Zahlung an Google?
  • Wer richtet den Import von Offline Conversions aus dem CRM ein, und wer legt die Phasen fest?
  • Wie oft wird der Suchbegriffbericht gelesen, und wo werden Ausschlussentscheidungen festgehalten?
  • Wer gibt technische Angaben und Zertifikatsaussagen im Anzeigentext frei?
  • Ist die Betreuungsgebühr ein Prozentsatz des Werbebudgets oder ein fester Betrag?

Die Antworten zeigen schnell, ob eine Agentur Google Ads für Industrieunternehmen als Klickgeschäft oder als Teil Ihres Vertriebsprozesses versteht.

Gute Vorbereitung beschleunigt den Start. Eine Liste der Produktgruppen, Mindestbestellmengen, vorhandenen Zertifikate, der Herkunft der Aufträge des letzten Jahres und der angestrebten Exportmärkte genügt. Ein Lesezugriff auf ein bestehendes Werbekonto erlaubt es, im Erstgespräch über konkrete Lücken zu sprechen.

Wie wir Kontostruktur und Messplan aufbauen, sehen Sie auf der Seite zur Google Ads Betreuung. Unsere Pakete finden Sie auf der Preisseite, und über Ihre Produkte und Kapazitäten sprechen wir gern, wenn Sie uns über das Kontaktformular schreiben.