Outlook Signatur Bild wird nicht angezeigt: Ursachen und Lösung

Outlook Signatur Bild wird nicht angezeigt: Was tun Sie zuerst?
Wenn bei Outlook Signatur Bild wird nicht angezeigt als Problem auftritt, steckt meist einer von drei Gründen dahinter: Outlook blockiert das Bild aus Datenschutzgründen, Sie haben das Bild falsch in die Signatur eingefügt, oder die Nachricht ging als Klartext raus. Klären Sie zunächst, ob das Problem beim Empfänger oder bei Ihnen liegt.
Bleiben Sie ruhig. In den meisten Fällen kam Ihre Nachricht korrekt an, und das Outlook des Empfängers zeigt das Bild nur nicht an. Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:
- Senden Sie dieselbe Nachricht an eine zweite Adresse, die Sie selbst kontrollieren.
- Prüfen Sie, ob in der Nachricht ein Hinweis zum Herunterladen von Bildern steht.
- Stellen Sie sicher, dass die Nachricht im HTML Format rausging und nicht als Klartext.
- Klären Sie, ob das Logo in die Signatur eingebettet ist oder über eine Webadresse verlinkt.
- Verkleinern Sie die Datei und legen Sie sie unter einer sicheren Adresse mit https ab.
- Prüfen Sie die Signatur getrennt im Web, am Desktop und auf dem Handy.
Die folgenden Abschnitte erklären, warum jeder Schritt zählt und wo seine Grenzen liegen.
Warum zeigt Outlook ein rotes X statt Ihres Logos?
Ein rotes X oder ein leeres Kästchen heißt: Outlook hat das Bild nicht geladen oder konnte es nicht laden. Meist ist das kein Fehler, sondern ein Schutzverhalten. Outlook wartet auf Ihre Zustimmung, bevor es ein verlinktes Bild aus dem Internet holt.
Ein ähnlicher Hinweis erscheint oft über dem Bild oder in einer Infoleiste. Laut der Microsoft Support Seite hält Outlook automatische Downloads zurück, um die Privatsphäre zu schützen. Den genauen Wortlaut zitieren wir nicht, denn er ändert sich je nach Version.
Ein rotes X kann auch andere Ursachen haben:
- Die Adresse, unter der das Bild liegt, funktioniert nicht mehr.
- Außerdem ist die Seite mit der Datei vielleicht langsam oder offline.
- Zudem kann das Netzwerk des Empfängers Fremdbilder sperren.
- Oder die Datei ist beschädigt oder hat ein nicht unterstütztes Format.
Deshalb müssen Sie zuerst klären, auf welchem Weg das Bild in die Signatur kam. Das behandeln wir in den nächsten Abschnitten.
Warum blockiert Outlook externe Bilder standardmäßig?
Outlook blockiert Bilder, die es erst aus dem Internet holen müsste. Die offizielle Microsoft Support Seite nennt dafür Gründe: Sicherheit, Schutz vor anstößigen Inhalten, Datensparen bei langsamen Verbindungen und Datenschutz. Beim Datenschutz geht es vor allem um Tracking Pixel.
Ein Tracking Pixel ist ein winziges Bild, das dem Absender meldet, dass eine E-Mail geöffnet wurde. Lädt das Bild nicht, bekommt der Absender kein Signal. Daher hält Outlook verlinkte Bilder zurück, bis Sie entscheiden, wem Sie vertrauen.
Das betrifft auch Ihre Signatur. Zeigt Ihr Logo auf eine Webadresse, behandelt Outlook es als externes Bild. Hat der Empfänger Sie nicht auf die Liste sicherer Absender gesetzt, bleibt das Logo möglicherweise verborgen.
Als Absender können Sie daran nichts ändern. Sie können die Signatur nur so bauen, dass sie damit zurechtkommt. Wie Datenschutzfunktionen die Messung in einem anderen Mailprogramm verändert haben, lesen Sie in unserem Beitrag zur plötzlich hohen E-Mail Öffnungsrate.
Was ist der Unterschied zwischen eingebettetem und verlinktem Bild?
Ein eingebettetes Bild (inline, CID) reist in der Nachricht mit. Ein verlinktes Bild steht in der Nachricht nur als Webadresse, und das Programm des Empfängers holt es aus dem Internet. Die Blockade von Outlook zielt vor allem auf verlinkte Bilder.
Dieser Unterschied erklärt die meisten Signaturprobleme. Ein eingebettetes Logo erscheint oft ohne Download Hinweis. Ein verlinktes Logo hängt dagegen von den Einstellungen des Empfängers ab.
Jede Methode hat Vor und Nachteile. Ein eingebettetes Bild macht jede Nachricht schwerer, weil die Datei mitwandert. Zudem listen manche Programme eingebettete Bilder wie Anhänge auf. Ein verlinktes Bild hält die Nachricht leicht, aber das Logo verschwindet, sobald die Adresse ausfällt, und der Empfänger muss es eventuell freigeben.
Kurz gesagt, es gibt keine beste Lösung. Sie wählen nach Ziel. Die Vergleichstabelle weiter unten stellt die Optionen nebeneinander.
Outlook Signatur Bild wird nicht angezeigt: Liegt es bei Ihnen oder beim Empfänger?
Um die Quelle zu finden, testen Sie drei Personen: sich selbst, einen Kollegen derselben Firma und einen Empfänger mit einem anderen E-Mail Dienst. Dieser Test zeigt, wessen Einstellung Sie korrigieren müssen.
So lesen Sie die Ergebnisse:
- Alle sehen das Logo außer einer Person, dann liegt es an deren Einstellung zum Bilder Download.
- Niemand sieht das Logo, dann stimmt die Signatur selbst nicht, etwa Methode, Adresse oder Format.
- Sie sehen es nicht in Ihrer eigenen Kopie, dann ist Ihre Signatur oder Ihr Sendeformat gestört.
- Das Logo fehlt nur auf dem Handy, dann ist die mobile Signatur getrennt.
Ein Beispielszenario: Eine Mitarbeiterin baut die Signatur am Desktop, antwortet aber vom Handy, und das Logo fehlt. Die Signatur ist dabei nicht kaputt. Die Handy App nutzt einfach ihre eigene Signatur.
Outlook Signatur Bild wird nicht angezeigt, weil es als Anhang ankommt: Was tun?
Kommt das Logo als Anhang an, hat sich das Bild nicht sauber in die Signatur gesetzt. Der Empfänger sieht unter der Nachricht Dateien wie "image001.png", und in der Signatur bleibt eine Lücke.
Dafür gibt es einige typische Gründe. Eine Signatur aus einem anderen Programm zu kopieren und einzufügen, kann die Formatierung zerstören. Der Microsoft Artikel zur Signatur warnt außerdem, dass VML Tags in einer Signatur Bilder als Anhang statt inline erscheinen lassen können.
Probieren Sie Folgendes:
- Erstellen Sie die Signatur von Grund auf im Signatureditor von Outlook.
- Fügen Sie das Bild mit der Bildschaltfläche des Editors ein und kopieren Sie es nicht aus einer Webseite.
- Löschen Sie die alte Signatur und speichern Sie eine neue.
- Öffnen Sie Ihre Testnachricht in einem anderen Konto.
Helfen diese Schritte nicht, sprechen Sie mit der Person, die Ihre Vorlage erstellt hat, oder mit Ihrer IT Administration.
Warum entfernt Klartext das Logo aus Ihrer Signatur?
Klartext kann keine Bilder, Farben oder reiche Formatierung tragen. Der Microsoft Support Artikel erwähnt, dass Klartext Nachrichten keine verlinkten Bilder enthalten. Geht Ihre Nachricht also als Klartext raus, erscheint das Logo mit keiner Methode.
Es gibt drei typische Wege in den Klartext. Erstens bleibt eine Antwort auf eine Klartext Nachricht oft ebenfalls Klartext. Zweitens wandeln manche Kontoeinstellungen oder Firmenrichtlinien jede Nachricht in Klartext um. Drittens haben Sie das Format im Nachrichtenfenster womöglich von Hand umgestellt.
Prüfen Sie zunächst die Formatoptionen beim Schreiben. Menünamen ändern sich je nach Version, daher bestätigen Sie den genauen Pfad auf der aktuellen Microsoft Support Seite. Stellen Sie die Nachricht dann auf HTML um und fügen Sie die Signatur erneut ein.
Liest der Empfänger Klartext, zählt eine saubere Textsignatur mehr als das Logo. Name, Funktion, Telefonnummer und Webadresse müssen ohne Bild lesbar sein.
Verschwindet das Logo, wenn die Bildadresse nicht https nutzt?
Eine unsichere Bildadresse kann in manchen Umgebungen blockiert oder markiert werden. Browser und Mailprogramme bevorzugen sichere Verbindungen. Wenn Sie also ein verlinktes Logo nutzen, achten Sie darauf, dass die Adresse mit https beginnt und das Zertifikat gültig ist.
Die Liste der Adressprobleme ist kurz, aber wirksam:
- Zunächst beginnt die Adresse mit http und wird womöglich gesperrt.
- Dann ist vielleicht das Zertifikat abgelaufen.
- Oder jemand hat die Datei verschoben oder gelöscht.
- Schließlich kann die Domain abgelaufen oder gesperrt sein.
Der letzte Punkt entgeht oft. Hat die Domain, die Ihr Logo ausliefert, ein Problem, bricht das Logo in jeder je versendeten Signatur. Gesperrte Domains erklären wir im Beitrag zum Domain Status clientHold.
Außerdem hängt ein eingebettetes Logo gar nicht von einer Adresse ab. Genau das ist die größte Schwäche eines verlinkten Bildes.
Kann eine zu große Logodatei Signaturprobleme verursachen?
Ja, wenn die Datei größer ist als nötig. Ein großes Bild macht die Nachricht schwerer, lädt langsam und vergrößert beim Einbetten jede einzelne Nachricht. Manche Mailsysteme verzögern oder begrenzen außerdem große Nachrichten.
Der Microsoft Artikel zur Signatur nennt keine genaue Pixel oder Dateigröße, daher erfinden wir auch keine Zahl. Die Faustregel ist einfach: Das Logo wirkt in einer Signatur klein, also halten Sie auch die Datei klein.
So bereiten Sie das Bild vor:
- Exportieren Sie das Logo nahe an der Größe, die es in der Signatur haben wird.
- Komprimieren Sie es, ohne die Schärfe zu verlieren.
- Vergrößern Sie es nicht nachträglich auf dem Bildschirm.
- Brauchen Sie hohe Auflösung, testen Sie zuerst mit einer kleinen Datei.
Zum Verkleinern nutzen Sie unser Bild verkleinern Tool, zum Wechseln des Formats den Bildformat Umwandler. Die allgemeine Vorbereitung beschreibt unser Leitfaden zum Optimieren von Bildern für Ladezeit und SEO nach derselben Logik.
Outlook Signatur Bild wird nicht angezeigt: Welches Bildformat eignet sich?
Als Faustregel wählen Sie für das Signaturlogo gängige und sichere Formate: PNG oder JPEG. Viele Mailprogramme zeigen Vektorformate oder neuere Bildformate nicht einheitlich an. Meiden Sie daher Formate, deren Unterstützung Sie nicht bestätigen können.
PNG funktioniert bei Logos mit scharfen Linien und Text meist gut. JPEG kann bei Fotos leichtere Dateien liefern. Bereiten Sie die Datei in jedem Fall nahe an der gezeigten Größe vor.
Beachten Sie diese Punkte:
- Probieren Sie PNG, wenn das Logo Text und klare Kanten hat.
- JPEG ist womöglich leichter, wenn das Bild Fotos enthält.
- Animierte Bilder bleiben in manchen Versionen auf dem ersten Bild stehen, verzichten Sie also darauf.
- Vermeiden Sie Leerzeichen und Sonderzeichen im Dateinamen, denn Adressen funktionieren dann zuverlässiger.
Dennoch hat das Programm des Empfängers das letzte Wort. Testen Sie das Ergebnis in mehreren Programmen, bevor Sie es ausrollen.
Was tun, wenn das Signaturbild im Dark Mode verschwindet?
Im Dark Mode können dunkle Teile eines Logos mit dem Hintergrund verschmelzen. Ein transparentes Logo mit schwarzer Schrift wird zum Beispiel auf dunklem Grund unlesbar. Das Bild wurde dann zwar geladen, aber das Auge erkennt es nicht.
Testen Sie Ihr Logo deshalb auf hellem und dunklem Hintergrund. Statt eines völlig transparenten Hintergrunds hilft eine dünne helle Unterlage oder ein kleiner Rand, damit sich das Logo in beiden Themen abhebt. Eine schlichte einfarbige Version erleichtert Ihnen die Arbeit zusätzlich.
So testen Sie:
- Schalten Sie in Ihrem eigenen Konto den Dark Mode ein.
- Öffnen Sie die Testnachricht dort und schauen Sie auf das Logo.
- Ist es schwer zu lesen, bereiten Sie eine Version mit heller Unterlage vor.
- Fügen Sie die neue Version in die Signatur ein und testen Sie erneut.
So merken Sie, dass ein Teil der Beschwerden "Bild wird nicht angezeigt" in Wahrheit "Bild nicht lesbar" lautet.
Warum erscheint das Signaturbild in Antwortketten wie ein Anhang?
In langen Antwortketten tauchen Logos älterer Signaturen oft in der Anhangsliste auf. Jede Antwort trägt die Bilder früherer Nachrichten mit, daher sieht der Empfänger eine Liste voller Dateien im Stil von "image001". Meist ist das kein Fehler, sondern eine Nebenwirkung eingebetteter Bilder.
Sie können das auf mehrere Arten verringern. Nutzen Sie in Antworten eine kürzere Signatur ohne Bilder, dann wächst die Anhangsliste nicht. Außerdem verwenden viele Teams in der ersten Nachricht die volle Signatur und in späteren Antworten nur Name und Telefonnummer.
Anders gesagt, Ihre Signatur muss nicht aus einer einzigen Version bestehen. Wir empfehlen oft zwei: eine volle Signatur mit Logo für die erste Nachricht und eine kurze Textsignatur für Antworten. Das passt zu den getrennten Einstellungen von Outlook für neue Nachrichten und Antworten, doch bestätigen Sie die Menünamen auf der aktuellen Microsoft Seite.
Bei verlinkten Bildern sehen Sie weniger von diesem Durcheinander. Dafür kehrt allerdings das Thema Blockade zurück.
Wie unterscheiden sich das neue Outlook und das klassische Outlook bei Signaturen?
Beide Versionen legen die Signatureinstellung an unterschiedlichen Stellen ab. Laut dem Microsoft Artikel zur Signatur finden Sie sie im neuen Outlook über Einstellungen, Konten und Signaturen. Im klassischen Outlook führt der Weg über Datei, Optionen, E-Mail und Signaturen. Menünamen können sich ändern, prüfen Sie also die aktuelle Seite.
In der Praxis wandert eine in einer Version erstellte Signatur nicht unbedingt in die andere. Nutzen Sie beide auf einem Rechner, prüfen Sie die Signatur an beiden Orten.
Der Artikel sagt zudem, dass das klassische Outlook eine neue Signatur nicht in eine bereits geöffnete Nachricht einfügt. Dann fügen Sie sie von Hand ein. Manche Klagen "meine Signatur ist weg" stammen also allein von diesem Verhalten.
Einige Nutzer berichten auf den Community Seiten von Microsoft außerdem, dass Signaturbilder in bestimmten Builds des neuen Outlook lokal defekt aussehen. Prüfen Sie dann die Updates und melden Sie es dem Microsoft Support. Das ist allerdings ein Nutzerbericht und keine Gewissheit.
Warum stellen Sie die Signatur im Web, am Desktop und mobil getrennt ein?
Jede App führt ihre eigene Signatureinstellung. Eine Signatur, die Sie im Desktop Outlook erstellen, erscheint nicht automatisch in der Webversion oder in der Handy App. Daher kann das Logo nur in Nachrichten von einem Gerät fehlen.
Nutzen Sie diese Checkliste:
- Zunächst die Signatur und die Standardzuordnung in der Desktop App.
- Dann die Einstellung für neue Nachrichten und Antworten in der Webversion.
- Ebenso das Signaturfeld in der Handy App.
- Schließlich die Einstellung jedes weiteren Mailprogramms, das Sie nutzen.
Handy Apps schränken Bilder in Signaturen häufig ein. Deshalb ist auf dem Handy eine saubere Textsignatur sinnvoll. Bestätigen Sie die Menünamen auf der aktuellen Hilfeseite der App.
Richten Sie gerade erst Ihre Firmenadresse ein, helfen unsere Beiträge zum Einrichten von Outlook und zur E-Mail mit eigener Domain. Diese Themen wiederholen wir hier nicht.
Wie bringt der Empfänger das Logo zum Vorschein?
Sind Sie der Empfänger und das Logo bleibt verborgen, können Sie den Absender zu Ihrer Liste sicherer Absender hinzufügen. Laut der Microsoft Support Seite bietet ein Rechtsklick auf den blockierten Inhalt Optionen, den Absender oder die ganze Domain aufzunehmen.
Auch die allgemeine Einstellung lässt sich ändern. Im klassischen Outlook liegt der Bereich für den automatischen Download unter Datei, Optionen und Trust Center. Dort können Sie das Kästchen entfernen, das den automatischen Bilder Download stoppt.
Dennoch raten wir davon ab, die allgemeine Einstellung abzuschalten. Dieselbe Einstellung schützt Ihre Privatsphäre und Sicherheit. Nehmen Sie stattdessen nur Absender und Domains auf, die Sie kennen.
Sagt Ihnen ein Kunde "ich sehe Ihr Logo nicht", erklären Sie den Weg ruhig. Halten Sie Ihre Signatur außerdem ohne Bild lesbar. Dann erreicht der Kunde Ihre Kontaktdaten, auch wenn er nichts ändert.
Was kann die Administration im Firmennetz tun?
In einer Firma kann das Verhalten beim Bilder Download aus einer Gruppenrichtlinie stammen. Der Microsoft Artikel zur Fehlersuche sagt, dass in älteren Versionen ein Registrierungswert, der verlinkte Bilder blockiert, per Richtlinie zurückkehren kann. Dann macht die Richtlinie die Änderung eines Nutzers rückgängig.
Finden Sie die Einstellung also nicht oder ist sie gesperrt, fragen Sie Ihre IT Administration. Ändern Sie die Registrierung nicht selbst. Eine falsche Änderung kann ernste Probleme verursachen, und Microsoft erinnert an die vorherige Sicherung.
Eine Administration kann diese Optionen prüfen:
- Zunächst eine Signaturvorlage, die das Firmenlogo einbettet.
- Dann vertrauenswürdige Domains auf Richtlinienebene festlegen.
- Schließlich die Signatur zentral verwalten und regelmäßig testen.
Diese Entscheidungen berühren Ihre Sicherheitsrichtlinie. Wägen Sie die Risiken daher gemeinsam mit Ihrem IT Team ab.
Wie testen Sie das Logo, bevor echte Nachrichten rausgehen?
Ein regelmäßiger Test fängt das Problem ab, bevor es ein Kunde bemerkt. Nutzen Sie mindestens zwei verschiedene E-Mail Dienste und prüfen Sie jeweils Desktop und Handy. Notieren Sie die Ergebnisse in einer kurzen Tabelle.
Diese Testroutine empfehlen wir:
- Senden Sie nach jeder Änderung der Signatur eine Testnachricht an sich selbst.
- Schicken Sie dieselbe Nachricht an zwei weitere Adressen, die Sie kontrollieren, eine mit Outlook und eine ohne.
- Vergleichen Sie den blockierten Zustand mit der Ansicht nach der Freigabe der Bilder.
- Öffnen Sie die Nachricht im hellen und im dunklen Thema.
- Prüfen Sie, ob die Textsignatur in der Klartext Ansicht lesbar bleibt.
Testen Sie nicht an echten Kundenadressen. Konten unter Ihrer Kontrolle genügen. So schicken Sie niemandem unerwünschte Testnachrichten.
Absenderruf und Zustellung sind ein eigenes Thema. Dazu lesen Sie unseren Leitfaden zur E-Mail Zustellbarkeit.
Eingebettet, verlinkt oder angehängt: Welche Methode wählen Sie?
Die Entscheidung hängt von Ihrem Publikum und Ihrem Nachrichtenvolumen ab. Die Tabelle zeigt allgemeine Tendenzen. Es sind Einschätzungen aus der Praxis und keine Garantien, denn das Programm des Empfängers entscheidet.
| Methode | Vorteil | Nachteil | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Eingebettetes Bild (inline) | Erscheint oft ohne Download Hinweis | Vergrößert die Nachricht, wird in manchen Programmen wie ein Anhang gelistet | Wenige, wichtige Nachrichten |
| Verlinktes Bild (URL) | Hält die Nachricht leicht, Logo an einer Stelle aktualisierbar | Outlook blockiert es standardmäßig, die Adresse muss funktionieren | Massenversand an vertraute Empfänger |
| Bild als Anhang | Die Datei bleibt bei der Nachricht | Stört das Signaturlayout und verwirrt Leser | Meist unerwünscht |
| Reine Textsignatur | Überall lesbar | Geringere Markensichtbarkeit | Klartext und Handy |
Viele Teams kombinieren zwei Methoden. Sie nutzen eine kurze, saubere Textsignatur und fügen das Logo nur in der ersten Nachricht ein. So bleibt die Nachricht vollständig lesbar, selbst wenn das Bild nie lädt.
Warum ist der Alternativtext wichtig, wenn das Logo nicht erscheint?
Der Alternativtext ist die kurze Beschreibung, die anstelle eines nicht geladenen Bildes erscheint. Wird das Logo blockiert, kann der Leser Ihren Firmennamen trotzdem im leeren Kästchen lesen. Außerdem macht er Ihre Signatur für Menschen mit Screenreader verständlich.
Ein guter Alternativtext ist kurz und klar. Schreiben Sie zum Beispiel Ihren Firmennamen statt nur "Logo". Dieses kleine Detail hält Ihre Marke sichtbar, auch wenn das Bild gesperrt ist.
Derselbe Gedanke gilt für andere Teile der Signatur. Setzen Sie die Telefonnummer nicht ins Bild, denn sie verschwindet mit dem Bild. Schreiben Sie sie als Text und lassen Sie sie anklickbar.
Achten Sie zudem darauf, dass Linktexte in der Signatur aussagekräftig sind. Statt "hier klicken" nutzen Sie eine Formulierung, die das Ziel beschreibt.
Welche Fehler vermeiden Sie bei einem Signaturlogo?
Die meisten Probleme stammen aus wenigen wiederkehrenden Fehlern. Wer sie kennt, wiederholt sie nicht. Die Liste sammelt die Muster, die unser Team am häufigsten sieht.
- Zunächst das Kopieren der Signatur von einer Webseite oder einem anderen Dokument.
- Dann ein riesiges Bild klein anzeigen, obwohl die Datei weiterhin schwer ist.
- Außerdem das Logo auf einer temporären Adresse oder einem Freigabelink ablegen.
- Wichtige Kontaktdaten nur im Bild unterbringen.
- Die Signatur nur auf einem einzigen Gerät testen.
- Schließlich Empfänger bitten, Einstellungen zu ändern, statt die Signatur robuster zu bauen.
Der letzte Punkt zählt. Die Einstellungen Ihrer Empfänger steuern Sie nicht. Sie können aber eine Signatur entwerfen, die auch bei verborgenem Logo ihren Zweck erfüllt.
Ist das Logo selbst alt oder von geringer Qualität, reicht die Reparatur der Signatur nicht aus. Dann kann unsere Leistung Markenidentität helfen.
Was tun, wenn Sie es nicht selbst lösen können?
Helfen die Schritte oben nicht, liegt die Ursache meist bei einer Netzwerkrichtlinie, einer Kontoeinstellung oder der Hosting Seite. Sammeln Sie zunächst die Fakten: welche Outlook Version, welches Gerät, wer das Bild nicht sieht und ob ein rotes X oder ein Anhang erscheint.
Mit diesen Angaben hilft Ihnen die IT Administration oder Ihr E-Mail Anbieter schneller. Die Support Seiten von Microsoft sind die offizielle Anlaufstelle. Da sich Menüpfade ändern können, halten Sie sich an die aktuelle Seite.
Auch die Seite, die das Logo ausliefert, kann die Ursache sein. Stammt die Bildadresse von Ihrer eigenen Website, beeinflussen deren Tempo und Erreichbarkeit die Signatur. Unsere Leistung Webdesign deckt auch solche Details der Infrastruktur ab.
Wir versprechen für keine Methode ein Ergebnis. Das Programm des Empfängers hat das letzte Wort. Dennoch erhöhen Sie mit der richtigen Methode die Chance, dass Ihr Logo erscheint.
Offizielle Quellen finden Sie bei Microsoft: automatische Bilder Downloads blockieren oder zulassen, E-Mail Signatur in Outlook erstellen und hinzufügen und der Artikel zum Fehler verlinktes Bild kann nicht angezeigt werden.



