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Google erkennt falsche Sprache: html lang Fehler und Übersetzungshinweis

Talha Aslan 18 Minuten Lesezeit 3 Aufrufe

Google erkennt falsche Sprache: Was bedeutet das und was tun Sie zuerst?

Das heißt, Ihre Seite ist in einer Sprache geschrieben, aber Google oder der Browser hält den Text für eine andere. Meist merken Sie es also an einem Übersetzungshinweis oder an einem Titel und Snippet in der falschen Sprache. Prüfen Sie zuerst, in welcher Sprache der sichtbare Text steht und welchen lang Wert das html Element trägt.

Dieser Beitrag behandelt nur diese eine Situation. Die Verknüpfung von Sprachversionen ist ein eigenes Thema, das wir in unserem hreflang Leitfaden erklären. Deshalb wiederholen wir es hier nicht.

Lautet Ihr Befund „Google erkennt falsche Sprache“, bleiben Sie ruhig, denn die Ursache liegt meist in wenigen Vorlagendateien. Allerdings verlieren Sie Zeit, wenn Sie etwas ändern, bevor Sie die Ursache kennen. Die folgenden Abschnitte führen Sie vom Symptom über die Ursache zur Lösung.

  1. Öffnen Sie die Seite in einem privaten Fenster und prüfen Sie, ob ein Übersetzungshinweis erscheint.
  2. Notieren Sie, in welcher Sprache der Großteil des sichtbaren Textes steht.
  3. Suchen Sie im Quelltext den lang Wert des html Elements.
  4. Prüfen Sie die gemeinsamen Teile: Menü, Fußzeile und Cookie Hinweis.
  5. Inspizieren Sie die Adresse in der Search Console und halten Sie das Ergebnis fest.

Diese fünf Schritte zeigen in den meisten Fällen also die Ursache. Danach gehen wir jeden Schritt im Detail durch.

Wie bestimmt Google die Sprache einer Seite und liest es das lang Attribut?

Google schreibt in der Dokumentation von Search Central, dass es den sichtbaren Inhalt einer Seite nutzt, um ihre Sprache zu bestimmen. Dasselbe Dokument sagt außerdem, dass Google keine Sprachangaben im Code nutzt, etwa lang Attribute, und auch nicht die URL. Der html lang Wert ist also nicht die Grundlage für Googles Entscheidung (Quelle: Google Search Central, Verwaltung mehrsprachiger Websites).

Auf den ersten Blick wirkt lang damit unwichtig. Allerdings ist es in der Praxis differenzierter. Weil Google den Text selbst liest, kann ein gemischter Text zu einer falschen Entscheidung führen.

Zudem nutzen andere Systeme den lang Wert durchaus. Browser, Screenreader und Übersetzungswerkzeuge können ihn auswerten. Daher bleibt der richtige Wert für Menschen wichtig, auch wenn er Google nicht steuert.

  • Google verlässt sich auf: den sichtbaren Text der Seite.
  • Google nutzt für die Sprache nicht: das lang Attribut und die URL.
  • Andere Systeme brauchen: einen korrekten und einheitlichen lang Wert.

Kurz gesagt gibt es zwei Ziele. Für Google halten Sie den Text einsprachig, für alles andere schreiben Sie den richtigen lang Wert.

Warum fragt Chrome, ob die Seite übersetzt werden soll?

Ein Browser ermittelt die Seitensprache mit eigener Erkennung und bietet eine Übersetzung an, wenn sie von Ihrer Browsersprache abweicht. Die Chrome Hilfe erklärt zwar, wie Sie die Übersetzung nutzen. Wie die Spracherkennung genau arbeitet, erklärt sie allerdings nicht. Deshalb nennen wir keine feste Regel, sondern nur unsere Beobachtung aus der Praxis.

Unsere Beobachtung: Der Hinweis erscheint meist in zwei Fällen, nämlich dann: Erstens steht ein großer Teil des Seitentextes in einer anderen Sprache. Zweitens widerspricht der lang Wert der tatsächlichen Sprache.

Die Formulierung in der Überschrift ist nur eine Annäherung an einen häufigen Übersetzungshinweis. Der Oberflächentext kann nämlich je nach Version und Sprache abweichen. Daher sprechen wir von einem ähnlichen Übersetzungshinweis und verlassen uns nicht auf den genauen Wortlaut.

Wichtig ist also der Kern: Der Hinweis ist ein Warnzeichen. Ihre Seite enthält womöglich eine Sprachmischung, die den Browser verwirrt. Betrachten Sie ihn als Situation, die auch auf der Suchseite zu einem falschen Sprachsignal werden kann.

Wie führt eine gemischtsprachige Vorlage zu einem falschen Sprachsignal?

Angenommen, ein Teil Ihrer Vorlage ist in einer Sprache und der Inhalt in einer anderen. Dann trägt die Seite gemischten Text. Menübezeichnungen, Fußzeilen, Produktmerkmale und Formularmeldungen können in der falschen Sprache bleiben. Folglich wird die Gesamtsprache der Seite unklar, vor allem bei Seiten mit wenig Inhalt.

Googles Dokumentation nennt dieses Risiko, denn es schadet Nutzern. Wenn Sie nur den Vorlagentext übersetzen und den Großteil des Inhalts in einer Sprache lassen, kann das ein schlechtes Nutzererlebnis erzeugen. Derselbe Inhalt könnte nämlich mehrfach mit verschiedenen Vorlagensprachen in den Suchergebnissen erscheinen. Das Dokument empfiehlt außerdem, auf jeder Seite eine einzige Sprache für Inhalt und Navigation zu nutzen und keine Übersetzungen nebeneinander zu zeigen.

In der Praxis stammt die Sprachmischung meist aus diesen Quellen:

  • Menü und Schaltflächen in einer anderen Sprache aus einem fertigen Theme oder Plugin.
  • Eine unübersetzte Fußzeile, ein Cookie Hinweis und Fehlermeldungen in Formularen.
  • Automatisch erzeugte Kategorie und Schlagwortüberschriften in einer Standardsprache.
  • Eine kurze Produktbeschreibung neben einer langen technischen Tabelle in einer anderen Sprache.
  • Texte, die denselben Inhalt in zwei Sprachen nebeneinander wiederholen.

Diese Liste zeigt also, dass das Problem oft in der Vorlage liegt und nicht im Inhalt. Daher beginnen Sie am besten bei den Vorlagendateien.

Was passiert, wenn der html lang Wert falsch ist?

Ein falscher lang Wert schadet dem Google Ranking nicht direkt, denn Google stützt sich nicht darauf. Er kann jedoch den Übersetzungshinweis im Browser, die Aussprache von Screenreadern und das Verhalten mancher Werkzeuge verändern. Der Schaden zeigt sich also meist auf der Nutzerseite.

Zunächst empfiehlt das W3C, die Standardsprache der Seite am html Element anzugeben. Nutzt ein Teil der Seite eine andere Sprache, geben Sie dem umgebenden Element einen eigenen lang Wert (Quelle: W3C, Sprachangaben in HTML). Sprachcodes folgen BCP 47, daher verwenden Sie für Deutsch de.

Die häufigsten falschen Werte sehen so aus:

  • Ein Restwert aus dem Theme, der nicht zum Inhalt passt.
  • Ein leerer oder fehlender lang Wert.
  • Platzhalter aus der Entwicklungsphase.
  • Ein Tippfehler oder ein Sprachcode, den es nicht gibt.

Alle diese Fehler beheben Sie mit einer einzigen Änderung. Allerdings müssen Sie jede Version einzeln prüfen, wenn Sie mehrere Vorlagen haben.

Welches Symptom deutet auf welche Ursache hin?

Symptome ähneln sich oft, weil ihre Ursachen verschieden sind. Die folgende Tabelle ordnet häufige Symptome möglichen Ursachen zu. Sie ist also eine Diagnosehilfe und kein Urteil.

SymptomMögliche UrsacheErste Prüfung
Chrome bietet eine Übersetzung anGroßteil des Textes in anderer Sprache oder lang widerspricht dem TextSprache des sichtbaren Textes und lang Wert
Titel im Suchergebnis in anderer SpracheTitel und Beschreibung stammen aus der VorlageSeitentitel und Beschreibungsfeld
Screenreader spricht den Text mit falschem Akzentlang Wert falsch oder fehlendlang Wert am html Element
Kurze Seite wird falsch erkanntText sehr kurz, Menütext überwiegtAnteil von Menü und Fußzeile
Nur einige Seiten betroffenDiese Seiten nutzen eine andere VorlageVorlagendatei und Plugin Ausgabe

Beginnen Sie bei der Tabelle mit der günstigsten Prüfung. Oft löst ein einziger lang Wert oder eine Menübezeichnung das Problem.

Wie diagnostizieren Sie das Problem Schritt für Schritt?

Sie brauchen keine aufwendigen Werkzeuge, denn ein Browser und die Search Console reichen meist aus. Zunächst klären Sie, ob das Problem die ganze Website betrifft oder nur bestimmte Seiten.

  1. Wählen Sie drei betroffene und drei unauffällige Seiten.
  2. Öffnen Sie bei jeder den Quelltext und vergleichen Sie die lang Werte.
  3. Kopieren Sie den sichtbaren Text und schätzen Sie den Sprachanteil, auch von Menü und Fußzeile.
  4. Öffnen Sie in der URL Prüfung der Search Console die Seite, die Google sieht.
  5. Prüfen Sie, in welcher Sprache Titel und Beschreibung in den Suchergebnissen stehen.
  6. Tragen Sie die Unterschiede in eine Tabelle ein und bestimmen Sie die gemeinsame Vorlage.

Dieser Vergleich zeigt dann schnell, ob der Fehler zu einer einzelnen Seite oder zur Vorlage gehört. Grundlagen zur Search Console finden Sie in unserer Search Console Anleitung.

Außerdem hilft es zu verstehen, wie Google Ihre Seite abruft. Dazu lesen Sie unseren Googlebot Leitfaden.

Finden Sie in diesem Schritt einen Bereich im Panel nicht, kann sich der Name geändert haben. Bleiben Sie nicht an Menünamen hängen, denn das Ziel ist, die Seite so zu sehen wie Google.

Was tun, wenn das Menü in einer anderen Sprache ist als der Inhalt?

Zuerst bringen Sie das Menü in dieselbe Sprache wie den Rest der Seite. Das ist die wirksamste und zudem die sicherste Korrektur. Auf einer deutschen Website sollten Menü, Schaltflächen, Formularbezeichnungen und Fehlermeldungen ebenfalls Deutsch sein.

Liefert Ihr Theme oder Plugin Übersetzungsdateien mit, nutzen Sie diese. Gibt es keine, dann können Sie die Texte im Adminbereich von Hand ändern. Die Arbeit dauert oft einen Nachmittag, hängt aber von der Größe der Website ab.

Markennamen und Produktnamen müssen Sie nicht übersetzen. Zum Beispiel kann ein Softwarename bleiben, wie er ist. Der Text darum herum sollte allerdings zur Seitensprache passen.

  • Übersetzen Sie Menü und Untermenübezeichnungen.
  • Schreiben Sie Fußzeile, Urheberrecht und Datenschutzlinks in der Seitensprache.
  • Übersetzen Sie den Cookie Hinweis und die Fehlermeldungen in Formularen.
  • Prüfen Sie automatisch erzeugte Kategorie und Schlagwortüberschriften.
  • Halten Sie Alt Texte von Bildern passend zur Seitensprache.

Diese Korrekturen helfen also Google und Ihren Besuchern. Somit wirkt die Sprache der Seite einheitlich und klar.

Wie korrigieren Sie einen falschen lang Wert?

Zunächst finden Sie heraus, welche Datei den lang Wert erzeugt. Manche Websites haben zum Beispiel eine Hauptvorlage, andere haben für jede Sprache oder jeden Seitentyp eine eigene. Den Wert nur an einer Stelle zu ändern, genügt daher womöglich nicht.

Für eine deutsche Seite verwenden Sie de. Möchten Sie eine Region angeben, ist auch eine Form mit Regionszusatz gültig. Steht ein Abschnitt als Zitat in einer anderen Sprache, geben Sie dem umgebenden Element den Code dieser Sprache.

Bei dynamischen Websites kommt der Wert dagegen aus einer Einstellung. Ist zum Beispiel die Websitesprache im Redaktionssystem falsch gesetzt, tragen alle Seiten den falschen Wert. Ändern Sie die Einstellung, korrigieren Sie alle Seiten auf einmal.

  1. Notieren Sie den aktuellen Wert und seine Quelle.
  2. Ändern Sie den Wert in der Vorlage oder Einstellung auf den richtigen Sprachcode.
  3. Leeren Sie den Cache und prüfen Sie den neuen Wert im Quelltext.
  4. Öffnen Sie je Vorlagentyp eine Seite und wiederholen Sie die Prüfung.
  5. Halten Sie das Änderungsdatum fest und fordern Sie in der Search Console eine neue Prüfung an.

Dafür brauchen Sie keinen Codeblock, weil Sie ändern nur einen Wert. Ist Ihr Aufbau komplex, arbeiten Sie am besten mit Ihrem Entwickler zusammen.

Was ist notranslate und wann sollten Sie es einsetzen?

Die Anweisung notranslate sagt Google, dass Sie für die Seite keine Übersetzung wünschen. Laut Google kann es in den Suchergebnissen einen übersetzten Titellink und ein übersetztes Snippet anzeigen, wenn es erkennt, dass eine Seite nicht in der Sprache vorliegt, die der Nutzer wahrscheinlich lesen möchte. Die Anweisung schaltet dieses Verhalten ab (Quelle: Google Search Central, spezielle Tags).

Hier gibt es einen wichtigen Unterschied, und zwar: Die Anweisung löst also kein Problem der Spracherkennung. Sie korrigiert keine falsch erkannte Sprache, sondern schaltet nur die übersetzte Darstellung ab.

Sinnvoll ist sie zum Beispiel für Teile, die übersetzt ihren Sinn verlieren, etwa Markennamen oder Fachbegriffe. Schlecht ist es dagegen, sie auf die ganze Seite zu legen, um die eigentliche Ursache zu verstecken.

  • Nutzen Sie sie für Marken oder Fachbegriffe, die unverändert bleiben müssen.
  • Setzen Sie sie auf ganzen Seiten nur mit Vorsicht ein, denn sie nimmt auch ausländischen Besuchern die Übersetzung.
  • Verwenden Sie sie nicht, um ein Sprachmischproblem zu überdecken.

Beheben Sie also zuerst die Ursache. Danach setzen Sie notranslate gezielt ein, falls Sie es wirklich brauchen.

Wie reagieren Screenreader auf einen falschen lang Wert?

Ein Screenreader kann beim Vorlesen aus dem lang Wert die passenden Ausspracheregeln laden. Ist der Wert falsch, liest er deutschen Text womöglich mit den Regeln einer anderen Sprache und macht ihn schwer verständlich. Die WCAG Erläuterung beschreibt diesen Punkt klar (Quelle: W3C, Erläuterung zur Sprache der Seite).

Das betrifft vor allem blinde Besucher und Menschen, die eine Sprachausgabe nutzen. Auch Leser mit kognitiven oder Lernbeeinträchtigungen, die auf Vorlesewerkzeuge setzen, spüren den Effekt.

Beurteilen Sie den lang Wert daher nicht nur aus SEO Sicht. Er ist zudem ein grundlegendes Detail der Barrierefreiheit. Wenn Sie Hilfe bei der Barrierefreiheit wünschen, unterstützt Sie unser Team.

Schließlich bringt ein korrekter lang Wert zwei Vorteile: richtiges Vorlesen für den Besucher und eine richtige Übersetzungsentscheidung für den Browser. Beides hängt an einer kleinen Änderung.

Was tun, wenn Titel und Snippet in den Suchergebnissen in der falschen Sprache stehen?

Prüfen Sie zunächst die Felder für Titel und Beschreibung der Seite. Stammen sie aus der Vorlage in einer anderen Sprache, kann Google diesen Text verwenden. Beide in der Seitensprache zu schreiben, ist die erste Korrektur.

Google kann Titellink und Snippet aus mehreren Quellen bilden. Somit gibt es keine Garantie, dass Ihr Text genau so erscheint. Dennoch erhöhen einheitliche Signale in einer Sprache Ihre Chancen.

Zum Schreiben der Felder nutzen Sie unseren Meta Tag Generator. Für einen schnellen Gesamtblick auf die Seite hilft außerdem unser SEO Check.

Sehen Sie einen übersetzten Titel, hat Google die Seite womöglich als Inhalt in einer fremden Sprache eingestuft. Dann machen Sie zuerst die sichtbare Sprache der Seite eindeutig.

  • Schreiben Sie den Titel in der Seitensprache und passend zum Thema.
  • Halten Sie die Beschreibung in der Seitensprache und im Einklang mit dem Inhalt.
  • Vermeiden Sie gemischte Sprachen im Titel.
  • Fordern Sie nach der Änderung eine neue Prüfung an.

Das Suchergebnis ändert sich nicht unbedingt sofort, denn Google muss die Seite erneut verarbeiten.

Google erkennt falsche Sprache: Wie prüfen Sie das in der Search Console?

Zunächst ist die Search Console die verlässlichste Quelle dafür, wie Google Ihre Seite abruft und verarbeitet. Öffnen Sie die betroffene Adresse in der URL Prüfung und sehen Sie sich die Seitenversion an, die Google erfasst hat. Danach prüfen Sie, in welcher Sprache Menü und Inhalt erscheinen.

Außerdem können Sie ansehen, über welche Suchanfragen jede Seite Besucher bekommt. Erscheint Ihre Seite nicht bei Anfragen in ihrer eigenen Sprache, kann das Sprachsignal schwach sein. Das ist allerdings kein Beweis, denn Rankings hängen von vielen Faktoren ab.

Bereichsnamen in der Oberfläche können sich ändern, daher nennen wir keinen genauen Menüpfad. Aktuelle Namen finden Sie in der offiziellen Hilfe der Search Console. Ihr Ziel ist, zu sehen, wie Google Ihre Seite betrachtet und welchen Text es hervorhebt.

  • Inspizieren Sie die betroffene Adresse und öffnen Sie die verarbeitete Seitenversion.
  • Prüfen Sie die Sprache von Menü und Fußzeile.
  • Sehen Sie sich die Seiten an, die Anfragen in Ihrer Sprache erhalten.
  • Inspizieren Sie dieselbe Adresse nach der Korrektur erneut.

So vergleichen Sie Vorher und Nachher mit eigenen Augen. Zudem haben Ihr Team oder Ihr Kunde einen klaren Beleg.

Warum sind kurze Seiten anfälliger für ein falsches Sprachsignal?

Eine kurze Seite hat also wenig Inhaltstext, während Menü und Fußzeile gleich bleiben. Folglich nehmen fremdsprachige Wörter im Menü einen großen Anteil am Gesamttext ein. Zum Beispiel können dreißig Wörter Menütext auf einer Seite mit hundert Wörtern die Sprache verwischen.

Das ist eine Beispielrechnung und kein fester Schwellenwert. Wir nutzen sie nur, um zu zeigen, warum das Verhältnis zählt. Auf langen Seiten bleibt der Vorlagentext dagegen ein kleiner Teil des Ganzen.

Zu den kurzen Seiten zählen zum Beispiel Kontaktseiten, Dankeseiten, Einstiegsseiten von Kategorien und knappe Produktseiten. Sprachliche Einheitlichkeit ist hier noch wichtiger.

  • Schreiben Sie Formularbezeichnungen auf der Kontaktseite in der Seitensprache.
  • Geben Sie der Dankeseite einen kurzen, aber klaren Text.
  • Ergänzen Sie Kategorieseiten um einen einleitenden Absatz.
  • Versehen Sie technische Tabellen auf Produktseiten mit Überschriften in der Seitensprache.

So dominiert die Seitensprache auch auf kurzen Seiten. Dann wird das Sprachsignal eindeutig.

Wie beeinflussen Übersetzungsplugins und automatische Übersetzung die Sprachsignale?

Die Übersetzung im Browser ändert nur den Bildschirm des Besuchers und lässt Ihren Quelltext dann unberührt. Ein Übersetzungsplugin auf Ihrer Website kann dagegen den Seiteninhalt auf dem Server oder im Browser verändern. Die zweite Art beeinflusst das Sprachsignal direkt.

Übersetzt ein Plugin nur das Menü und lässt den Inhalt unangetastet, entsteht genau die gemischte Seite, vor der das Google Dokument warnt. Prüfen Sie daher konkret, welche Teile Ihr Plugin übersetzt.

Nutzen Sie außerdem für jede Sprache eine eigene Seite statt Übersetzungen nebeneinander. Diese Struktur ist für Leser und für Google klarer.

Lesen Sie automatische Übersetzungen, bevor Sie sie veröffentlichen. Ein schlecht übersetztes Menü senkt die Sprachqualität der Seite und kann das Vertrauen kosten.

Google erkennt falsche Sprache: Welche Irrtümer sollten Sie ablegen?

Einige verbreitete Annahmen kosten Zeit. Die Liste fasst zusammen, was wir am häufigsten hören, und nennt jeweils den Sachverhalt. Jeder Punkt stützt sich auf offizielle Dokumente.

  • Irrtum: Korrigiere ich lang, behebt Google die Sprache sofort. Sachverhalt: Google liest den Text, und lang dient vor allem anderen Systemen.
  • Irrtum: notranslate löst alles. Sachverhalt: Es schaltet nur die übersetzte Darstellung ab und repariert die Erkennung nicht.
  • Irrtum: Menütext ist unwichtig. Sachverhalt: Auf kurzen Seiten macht er einen großen Teil des Textes aus.
  • Irrtum: Nur die Startseite ist betroffen. Sachverhalt: Ein Vorlagenfehler wirkt auf jede Seite.
  • Irrtum: Der Übersetzungshinweis ist ein Google Fehler. Sachverhalt: Die Seite trägt meist ein gemischtes Sprachsignal.

Legen Sie diese Annahmen ab, fällt die Diagnose leichter. Konzentrieren Sie sich also zuerst auf Daten und dann auf die Lösung.

Google erkennt falsche Sprache: Welche Werkzeuge helfen?

Für die Diagnose brauchen Sie keine teuren Werkzeuge. Browser, Quelltext und Search Console reichen meist aus. Einige kostenlose Werkzeuge von uns beschleunigen die Arbeit trotzdem.

Titel und Beschreibung in der richtigen Sprache bereiten Sie mit unserem Meta Tag Generator vor. Die allgemeine SEO Sicht der Seite prüfen Sie schnell mit unserem SEO Check.

Bei der Barrierefreiheit zeigt ein kurzer Test mit einem Screenreader, wie sich der lang Wert anhört. Dafür genügt dann die eingebaute Vorlesefunktion Ihres Betriebssystems.

Bitten Sie außerdem eine Kollegin oder einen Kollegen, die Seite mit einer anderen Browsersprache zu öffnen. Der Übersetzungshinweis hängt von der Browsersprache ab, daher sehen Sie bei anderen Einstellungen womöglich ein anderes Verhalten.

  1. Öffnen Sie die Seite zweimal, jeweils mit einer anderen Browsersprache.
  2. Notieren Sie, ob der Übersetzungshinweis in beiden Fällen erscheint.
  3. Prüfen Sie den lang Wert im Quelltext.
  4. Inspizieren Sie dieselbe Adresse in der Search Console.

Lautet der Verdacht „Google erkennt falsche Sprache“ nur unter einer Browsereinstellung, zeigt dieses kleine Experiment, ob das Problem beim Browser oder beim Inhalt liegt.

Wie halten Sie die Sprachsignale auf einer mehrsprachigen Website sauber?

Auf einer mehrsprachigen Website sollte jede Sprachversion ihren sichtbaren Text in einer Sprache tragen. Bleibt das Menü auf einer Seite in einer anderen Sprache als der Inhalt, entsteht Verwirrung. Auch Google empfiehlt, Inhalt und Navigation in einer einzigen Sprache zu halten.

Die Verknüpfung der Versionen ist ein anderes Thema und steht in unserem hreflang Beitrag. Die übergeordnete Strategie finden Sie in unserem Leitfaden zur mehrsprachigen Website.

Hier betonen wir nur eines: Auch bei perfektem hreflang kann ein Sprachproblem bestehen bleiben, wenn der sichtbare Text gemischt ist. Google liest die Sprache aus dem Inhalt.

  • Halten Sie Menü, Fußzeile und Inhalt in jeder Version in derselben Sprache.
  • Schreiben Sie die Einträge des Sprachwechslers in der jeweiligen Eigenbezeichnung.
  • Nutzen Sie getrennte Seiten statt Übersetzungen nebeneinander.
  • Setzen Sie den lang Wert jeder Version auf ihre eigene Sprache.

Diese Regeln wirken einfach. Dennoch brauchen große Websites laufende Kontrollen.

Wann ändern sich die Ergebnisse nach der Korrektur?

Eine genaue Zeit nennen wir nicht, denn Google ruft Seiten nach eigenem Zeitplan ab und verarbeitet sie. Die Dauer hängt von der Größe der Website und der Abrufhäufigkeit ab. Etwas Geduld ist also nötig.

Zur Beschleunigung können Sie in der Search Console die Indexierung für die Adresse anfordern. Das gibt keine Garantie und teilt Google nur mit, dass sich die Seite geändert hat. Eine aktuelle Sitemap hilft zudem.

Der Übersetzungshinweis im Browser ändert sich deutlich schneller. Der Browser bewertet die Seite neu, sobald Sie sie wieder öffnen. Die erste Rückmeldung zu Ihrer Korrektur erhalten Sie also im Browser.

Führen Sie Notizen. Dann sehen Sie später, welche Änderung welches Ergebnis gebracht hat.

Was bringt das Problem nach der Korrektur zurück?

Das Problem kann nach einer Korrektur wiederkehren. Meist liegt es nämlich an einem Theme Update, einem neuen Plugin oder einer Änderung an der Vorlage. Eine kurze Prüfung nach jedem Update lohnt sich.

  • Ein Theme Update setzt den lang Wert womöglich auf einen Standard zurück.
  • Ein neues Plugin fügt Oberflächentext in einer anderen Sprache hinzu.
  • Neue Seitentypen mit fehlenden Sprachdateien bleiben unübersetzt.
  • Die Websitesprache im Adminbereich ändert sich versehentlich.
  • Teammitglieder, die Inhalte eingeben, fügen kopierten Text in einer anderen Sprache ein.

Bauen Sie deshalb eine einfache Sprachprüfung in Ihren Veröffentlichungsablauf ein. Öffnen Sie nach jeder neuen Vorlage oder jedem Plugin eine Beispielseite und prüfen Sie Menü und lang Wert.

Wenn Sie regelmäßige technische Kontrollen wünschen, sehen Sie sich unsere SEO Beratung an.

Wie unterscheiden Sie dieses Problem von ähnlichen Suchproblemen?

Ein falsches Sprachsignal lässt sich mit anderen Suchproblemen verwechseln. Fehlende Präsenz in einer Fragenbox oder ein Filter durch die sichere Suche sind zum Beispiel ganz andere Themen. Jedes hat nämlich eigene Ursachen und Lösungen.

Zur Sichtbarkeit in der Fragenbox lesen Sie unseren Beitrag zu den ähnlichen Fragen bei Google. Vermuten Sie, dass Ihre Website fälschlich gefiltert wird, lesen Sie unseren Beitrag zum SafeSearch Filter.

Diese beiden Themen sind unabhängig von der Spracherkennung. Trotzdem können mehrere Probleme zugleich auftreten. Behandeln Sie dann jedes einzeln.

Das typische Zeichen eines Sprachproblems ist ein Übersetzungshinweis oder ein Titel in der falschen Sprache. Andere Probleme zeigen dieses Symptom nicht.

Wie gehen wir bei diesem Problem vor?

Wir von Talha Aslan und Team beginnen in solchen Fällen mit Daten. Zunächst vergleichen wir betroffene und unauffällige Seiten, finden die gemeinsame Vorlage und korrigieren an einer Stelle. So vermeiden wir die Korrektur Seite für Seite.

Beispielszenario: Auf einer Unternehmenswebsite bleiben Menü und Fußzeile in einer Sprache, während der Inhalt in einer anderen steht. Wir übersetzen Menü und Fußzeile, prüfen den lang Wert und sehen Titel und Beschreibung durch. Danach fordern wir in der Search Console eine neue Prüfung an.

Das Ergebnis dieses Vorgehens garantieren wir nicht, auch wenn der Befund „Google erkennt falsche Sprache“ klar belegt ist. Google trifft Sprachentscheidungen mit eigenen Systemen. Gemischte Sprachsignale zu bereinigen, ist aber ein solider Schritt, der die Chance auf ein richtiges Ergebnis erhöht.

Möchten Sie also Unterstützung für Ihre eigene Website, nehmen Sie Kontakt für eine technische SEO Prüfung auf.

Wie sieht die abschließende Checkliste für Sprachprobleme aus?

Nutzen Sie die Liste nach jeder Korrektur und nach jedem größeren Update. Wenn Sie der Reihe nach vorgehen, sparen Sie somit Zeit.

  1. Steht der sichtbare Text einsprachig, auch in Menü und Fußzeile?
  2. Passt der lang Wert am html Element zur Seitensprache?
  3. Sind Titel und Beschreibung in der Seitensprache geschrieben?
  4. Haben Sie dieselbe Prüfung bei verschiedenen Vorlagentypen gemacht?
  5. Nutzen Sie notranslate nur dort, wo Sie es wirklich brauchen?
  6. Haben Sie einen kurzen Test mit einem Screenreader gemacht?
  7. Haben Sie für die korrigierten Adressen in der Search Console eine neue Prüfung angefordert?

Sind alle Punkte erledigt, dann haben Sie alles getan, was in Ihrer Hand liegt. Der Rest hängt davon ab, wie Google die Seite erneut verarbeitet.

Bedenken Sie, dass dieser Beitrag auf Dokumenten von Google und dem W3C beruht. Namen in der Oberfläche und das Verhalten können sich mit der Zeit ändern. Prüfen Sie deshalb die genauen Details in der offiziellen Hilfe.

Häufig gestellte Fragen

Liest Google das lang Attribut, um die Seitensprache zu erkennen?
Nein. Laut Google Search Central nutzt Google den sichtbaren Inhalt einer Seite, um ihre Sprache zu bestimmen, und keine Sprachangaben im Code wie das lang Attribut. Schreiben Sie den Wert trotzdem richtig, denn Browser, Screenreader und Übersetzungswerkzeuge können ihn nutzen. Für Google halten Sie den Seitentext einsprachig.
Warum bietet Chrome eine Übersetzung meiner Seite an?
Meist, weil Seitentext oder lang Wert dem Browser den Eindruck einer anderen Sprache geben. Ein Menü in anderer Sprache, eine unübersetzte Fußzeile und ein falscher lang Wert sind typische Ursachen. Die Chrome Hilfe erklärt die Erkennung nicht im Detail, daher nennen wir keine feste Regel. Machen Sie zuerst Text und lang Wert einheitlich.
Löst notranslate ein Problem mit falscher Sprache?
Nein. Die Anweisung notranslate sagt Google, dass für die Seite keine Übersetzung angezeigt werden soll. Sie korrigiert keine falsch erkannte Sprache. Sinnvoll ist sie für Markennamen oder Fachbegriffe, die nicht übersetzt werden sollen. Liegt die Ursache in gemischter Sprache oder einem falschen lang Wert, beheben Sie zuerst diese.
Senkt ein falscher lang Wert mein Ranking?
Einen direkten Rankingeffekt erwarten wir nicht, denn Google stützt sich nicht auf den lang Wert. Indirekte Folgen wie ein Übersetzungshinweis, falsche Aussprache und weniger Vertrauen sind aber möglich. Die Korrektur lohnt sich daher. Eine Rankingänderung versprechen wir nicht, weil Google viele Signale gemeinsam bewertet.
Wie lange dauert es, bis sich Ergebnisse nach der Korrektur ändern?
Eine genaue Zeit können wir nicht nennen. Google verarbeitet Seiten nach eigenem Abrufplan, und die Dauer unterscheidet sich je nach Website. In der Search Console können Sie die Indexierung anfordern, das garantiert aber keine Geschwindigkeit. Der Übersetzungshinweis im Browser ändert sich meist früher, oft schon beim erneuten Öffnen.
Ist es ein Problem, wenn das Menü in einer anderen Sprache bleibt?
Ja, es kann ein gemischtes Sprachsignal erzeugen. Google warnt, dass das Übersetzen nur der Vorlage bei einsprachigem Hauptinhalt ein schlechtes Nutzererlebnis schaffen kann. Passen Sie Menü, Fußzeile und Formulartexte an die Seitensprache an. Marken oder Produktnamen, die keine Übersetzung brauchen, dürfen unverändert bleiben.
  • html lang
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Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

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