Falsches Vorschaubild in Google Suchergebnissen: So ändern Sie es

Warum erscheint ein falsches Vorschaubild in Google Suchergebnissen und was tun Sie jetzt?
Ein falsches Vorschaubild in Google Suchergebnissen bedeutet, dass Google für Ihre Seite ein anderes Bild als Vorschau wählt, als Sie möchten. Google trifft diese Wahl automatisch anhand von Signalen auf der Seite. Sie nennen das gewünschte Bild, halten es crawlbar und warten dann auf das erneute Crawling.
Bleiben Sie ruhig, denn meistens handelt es sich um ein Signalproblem, das sich beheben lässt. Allerdings sehen Sie das Ergebnis nicht sofort. Google muss die Seite zunächst erneut crawlen, das Bild verarbeiten und danach das Suchergebnis aktualisieren.
Gehen Sie zuerst diese kurze Liste durch:
- Finden Sie heraus, welche Bilddatei im Suchergebnis erscheint.
- Prüfen Sie, welche Signale auf Ihrer Seite ein bevorzugtes Bild nennen.
- Stellen Sie sicher, dass die robots.txt das Bild nicht sperrt.
- Beantragen Sie in der Search Console ein erneutes Crawling und geben Sie dem Ganzen Zeit.
In den folgenden Abschnitten erklären wir jeden Schritt. Unser Team sieht dieses Problem oft in SEO Projekten, und die Lösung besteht meist aus einheitlichen Signalen und Geduld.
Ist das Vorschaubild dasselbe wie das Favicon oder ein Bildergebnis?
Nein, das sind drei verschiedene Flächen. Das Vorschaubild ist die Vorschau neben manchen Seitenergebnissen. Das Favicon ist das kleine Seitensymbol im Ergebnis. Bildergebnisse sind dagegen eine eigene Liste einzelner Bilder in der Google Bildersuche.
Diese Unterscheidung ist wichtig, denn die falsche Lösung kostet Zeit. Wenn zum Beispiel Ihr Logo falsch aussieht, müssen Sie vermutlich beim Favicon ansetzen. Dafür haben wir eine Anleitung zum fehlenden Favicon.
Dieser Beitrag behandelt nur ein falsches, unpassendes oder veraltetes Vorschaubild neben einem Seitenergebnis. Zur allgemeinen Bildkompression und zur Ladezeit lesen Sie unseren Beitrag zur Bildoptimierung für Ihre Website. Das wiederholen wir hier nicht.
- Vorschaubild: das Vorschaubild neben dem Seitenergebnis.
- Favicon: das kleine Seitensymbol im Ergebnis.
- Bildergebnisse: die eigene Liste in der Google Bildersuche.
Vor allem Unternehmensseiten, Onlineshops und aktive Blogs sind betroffen. Denn mit wachsender Seitenzahl treffen die Vorlagen die Bildentscheidung für Sie. Deshalb reicht es nicht, nur eine Seite zu korrigieren; Sie müssen auch verstehen, wie die Vorlage arbeitet.
Wie wählt Google das Vorschaubild für eine Seite aus?
Laut den Best Practices für Bild SEO stammt das Vorschaubild aus mehreren Quellen, und Google wählt es automatisch. Daher garantiert kein einzelnes Signal das Ergebnis. Das auffällige Bild der Seite, sein Bezug zum Inhalt und seine Qualität spielen zusammen.
Google kann auch Ihre Präferenz berücksichtigen. Die Dokumentation nennt zwei Wege: die Eigenschaft primaryImageOfPage von Schema.org und den Wert og:image. Beide zeigen, welches Bild die Seite vertritt.
Entscheidend ist, dass diese Signale Hinweise sind und keine Befehle. Passt das Bild nach Googles Einschätzung nicht zur Seite, wählt Google womöglich ein anderes. Geben Sie den Hinweis deshalb auf ein repräsentatives Bild.
Laut Dokumentation bevorzugt Google relevante und repräsentative Bilder. Sie rät außerdem von generischen Bildern, extremen Seitenverhältnissen und textlastigen Grafiken ab.
Mit welchen Signalen nennen Sie Google Ihr bevorzugtes Bild?
Die offizielle Dokumentation nennt zwei Hauptwege. Erstens können Sie die Eigenschaft primaryImageOfPage in den strukturierten Daten der Seite setzen. Zweitens können Sie og:image im Kopfbereich der Seite festlegen. Hintergründe zu strukturierten Daten finden Sie in unserem Beitrag über Schema Markup.
Diese beiden Signale sollten sich nicht widersprechen. Zeigt zum Beispiel og:image ein Kampagnenbanner und primaryImageOfPage ein Produktfoto, zögert Google womöglich. Verweisen Sie daher beide auf dasselbe repräsentative Bild.
Eine praktische Checkliste:
- Zunächst wählen Sie das Hauptbild der Seite und einen einzigen Dateinamen.
- Dann nennen og:image und die strukturierten Daten dieselbe Datei.
- Außerdem verwenden Sie eine vollständige Bildadresse, die von der Seite erreichbar bleibt.
- Schließlich nutzen Sie dasselbe Bild auch im Inhalt der Seite.
Sie müssen keinen Code schreiben. Die meisten Content Management Systeme und SEO Plugins füllen diese Felder über ein Formular. Ein fertiges Hilfsmittel finden Sie in unserem Meta Tag Generator.
Was sind die häufigsten Ursachen für ein falsches Vorschaubild?
Nach unserer Erfahrung fallen die Ursachen in wenige Gruppen. Keine davon ist selten, und die meisten sind Konfigurationsfehler. Trotzdem erfahren Sie nur durch Prüfen, welche bei Ihnen zutrifft.
- Erstens nennt die Seite kein bevorzugtes Bild, also wählt Google aus dem Inhalt.
- Zweitens zeigen og:image und die strukturierten Daten auf verschiedene Dateien.
- Außerdem sperrt die robots.txt Ihr bevorzugtes Bild, oder es lässt sich nicht crawlen.
- Dann steckt das Bild nur als Hintergrundstil auf der Seite, nicht als normales Bildelement.
- Zudem blieb das alte Bild unter derselben Adresse, und Google zeigt eine zwischengespeicherte Version.
- Außerdem ist das Bild zu klein, extrem hoch oder breit oder voller Text.
- Schließlich fügt ein Theme oder Plugin jeder Seite dasselbe Standardbild hinzu.
Prüfen Sie den letzten Punkt sorgfältig. Auf vielen Websites teilen sich alle Seiten dasselbe Logo oder Platzhalterbild. Dann bleibt Google nichts anderes zur Auswahl.
Wie beheben Sie ein falsches Vorschaubild in Google Suchergebnissen?
Die Behebung folgt einer Reihenfolge. Überspringen Sie keinen Schritt, denn das Problem zeigt sich meist in den ersten drei. Die Abfolge unten entspricht der einfachen Routine, die unser Team in der Praxis nutzt.
- Finden Sie die Dateiadresse des falschen Bildes im Suchergebnis. Sie können das Bild mit der rechten Maustaste anklicken und die Adresse kopieren.
- Suchen Sie im Quelltext der Seite, wo dieses Bild vorkommt. Klären Sie, ob Theme, Plugin oder Vorlage es einfügt.
- Wählen Sie ein repräsentatives Hauptbild und legen Sie für og:image und primaryImageOfPage dieselbe Datei fest.
- Prüfen Sie, dass die robots.txt die Bildadresse nicht sperrt.
- Bestätigen Sie, dass das Bild als normales Bildelement auf der Seite steht.
- Veröffentlichen Sie die Änderung, prüfen Sie die URL in der Search Console und beantragen Sie die Indexierung.
- Warten Sie einige Tage bis einige Wochen und prüfen Sie das Ergebnis dann erneut.
Zusammengefasst geht es darum, Google eine einheitliche Botschaft zu senden. Danach haben Sie wenig weiteren Einfluss, der Rest hängt vom erneuten Crawling ab.
Wie prüfen Sie, ob das Bild crawlbar und indexierbar ist?
Google kann kein Bild wählen, das es nicht sieht. Prüfen Sie daher zuerst den Zugriff. Sperrt eine robots.txt Regel die Bilddatei oder liegt sie hinter einem Login, kann Google sie nicht als Vorschau nutzen. Die Logik erklärt unser Beitrag zur robots.txt.
Die offizielle Dokumentation sagt außerdem, dass Google Bilder im Quellattribut eines normalen Bildelements crawlt, CSS Bilder aber nicht indexiert. Ist Ihr Hauptbild also ein Hintergrundstil, ist es womöglich kein Kandidat für das Vorschaubild. Bei responsiven Bildern empfiehlt die Dokumentation ein Ersatzattribut für die Quelle.
Die Dokumentation nennt auch die unterstützten Formate: BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG und AVIF. Die Dateiendung sollte zum echten Format passen.
Kontrollieren Sie diese Punkte:
- Zunächst: Öffnet sich die Bildadresse im Browser, oder fragt sie nach einem Login?
- Außerdem: Sperrt die robots.txt das Bild?
- Dann: Steht das Bild als normales Bildelement auf der Seite?
- Schließlich: Gehört der Dateityp zu den unterstützten Formaten?
Bei Indexierungsproblemen hilft zudem unsere Anleitung, nicht indexierte Seiten zu finden.
Welches Bild sollten Sie als Vorschaubild wählen?
Das richtige Bild erklärt das Seitenthema auf einen Blick. Die Dokumentation verlangt relevante und repräsentative Bilder. Wählen Sie also auf einer Produktseite das Produkt selbst. Bei einem Blogartikel passt ein Bild, das das Thema veranschaulicht. Ein generisches Stockfoto oder ein Logo ist dagegen eine schlechte Wahl.
Genaue Zahlen zu Größe oder Seitenverhältnis nennen wir nicht, weil Google dafür keine festen Werte veröffentlicht. Der Grundsatz lautet: Meiden Sie extrem hohe oder breite Bilder, halten Sie die Auflösung ausreichend hoch und lassen Sie textlastige Grafiken weg.
Ein Originalbild schafft zudem Vertrauen. Ein echtes Foto Ihres Produkts, Ihres Teams oder Ihrer Leistung bleibt länger als Vertretung bestehen als ein generisches Bild. Außerdem nutzen Sie es einheitlich in sozialen Netzwerken und in Anzeigen.
Stellen Sie sich diese Fragen:
- Erstens: Erklärt das Bild das Seitenthema allein?
- Zweitens: Bleibt es verkleinert noch lesbar?
- Drittens: Sitzt das Hauptmotiv in der Mitte, oder verschwindet es beim Zuschneiden?
- Schließlich: Taucht dasselbe Bild auf vielen anderen Seiten auf?
Zum Verkleinern und Umwandeln nutzen Sie unser Tool Bild verkleinern. Für Beschreibungen hilft unser Beitrag zum Alt Text.
Wie wirkt sich max-image-preview auf das Vorschaubild aus?
Die Einstellung max-image-preview ist eine der Robots Anweisungen. Sie begrenzt, wie groß die Bildvorschau in den Suchergebnissen sein darf. Laut offizieller Dokumentation hat sie drei Werte: none, standard und large. None zeigt keine Vorschau, standard kann eine Standardvorschau zeigen, und large erlaubt eine größere Vorschau bis zur Breite des Anzeigebereichs.
Erscheint also gar kein Vorschaubild, prüfen Sie diese Einstellung. Ein Theme oder SEO Plugin setzt womöglich den Wert none auf Ihre Seite. Dann zeigt sich selbst das richtige Bild nicht als Vorschau.
Die Dokumentation weist außerdem darauf hin, dass die Einstellung nicht gilt, wenn ein Publisher separat die Erlaubnis über strukturierte Daten oder einen Lizenzvertrag erteilt hat. Details lesen Sie in der Dokumentation zum Robots Meta Tag.
Diese Einstellung korrigiert kein falsches Bild. Sie steuert nur die mögliche Größe. Steuern Sie daher Bildwahl und Vorschaugröße getrennt.
Wann ändert sich ein falsches Vorschaubild in Google Suchergebnissen?
Eine genaue Zeit können wir nicht nennen, weil Google keine verspricht. Die Änderung hängt davon ab, dass Google Ihre Seite erneut crawlt und die neuen Informationen verarbeitet. Die Crawling Häufigkeit unterscheidet sich von Seite zu Seite.
In der Favicon Dokumentation schreibt Google, das Crawling könne einige Tage bis mehrere Wochen dauern. Für Vorschaubilder gibt es kein eigenes Versprechen. Trotzdem ist eine ähnliche Erwartung realistisch. Den Wortlaut lesen Sie in der Favicon Dokumentation.
Zwei Dinge helfen beim Warten. Erstens beantragen Sie mit dem Tool zur URL Prüfung (englisch URL Inspection) in der Search Console die Indexierung der Seite. Zweitens stärken Sie die interne Verlinkung, denn oft besuchte Seiten crawlt Google tendenziell früher.
Außerdem kann das Ergebnis je nach Gerät und Art der Suche anders aussehen. Urteilen Sie also nicht nach einer einzigen Suche. Probieren Sie mehrere Suchanfragen, ein privates Fenster und ein anderes Gerät.
Eine Kontrolle pro Woche genügt. Hat sich dann nichts geändert, prüfen Sie Ihre Signale erneut.
Warum zeigt die Suche weiterhin das alte Bild?
Dafür gibt es einige logische Gründe. Erstens hat Google die Seite noch nicht erneut gecrawlt. Zweitens haben Sie das alte Bild unter demselben Dateinamen durch ein neues ersetzt. Dann zeigt Google womöglich eine Weile die zwischengespeicherte Version.
Drittens kann ein Content Delivery Network (CDN) oder ein Server Cache die alte Datei weiter ausliefern. Prüfen Sie auch Ihr Ladeverhalten für Bilder; unser Beitrag zu Lazy Loading hilft dabei.
Der sichere Weg: Vergeben Sie beim Austausch immer einen neuen Dateinamen. So sieht Google die neue Adresse als eigenes Bild, und nichts vermischt sich mit dem alten Eintrag. Steht die alte Adresse noch auf der Seite, entfernen Sie sie.
- Zunächst vergeben Sie dem neuen Bild einen neuen Dateinamen.
- Dann leeren Sie den Cache.
- Danach beantragen Sie ein erneutes Crawling der Seite.
- Schließlich entfernen Sie die alte Bildadresse von der Seite.
Beeinflussen URL Parameter und SafeSearch das Vorschaubild?
Manchmal, aber das sind eigene Themen. Parameter Versionen derselben Seite können in den Suchergebnissen anders aussehen. Prüfen Sie dann, welche Adresse im Index steht. Zu Parametern lesen Sie unseren Beitrag zum srsltid Parameter.
Das Filtern durch SafeSearch ist ein ganz anderer Vorgang. Filtert Google Teile Ihrer Website fälschlich, lesen Sie unseren Beitrag zu SafeSearch.
Verwechseln Sie diese Fälle nicht mit einem falschen Vorschaubild. Dabei vertritt Google Ihre Seite mit dem falschen Bild. Parameter und Filter betreffen dagegen das Ergebnis selbst.
Hier ein kurzer Vergleich:
| Symptom | Mögliches Thema | Wo Sie suchen |
|---|---|---|
| Im Ergebnis steht ein anderes Bild | Wahl des Vorschaubilds | og:image, primaryImageOfPage |
| Im Ergebnis fehlt jedes Bild | Vorschau oder Zugriff | max image preview, robots.txt |
| Das Logo sieht falsch aus | Favicon | Favicon Anleitung |
| Die Adresse endet mit einem Parameter | URL Parameter | srsltid Beitrag |
Ist die Vorschau beim Teilen in sozialen Netzwerken dasselbe?
Nein, sie ist nicht dasselbe, aber beide hängen zusammen. Soziale Netzwerke lesen ebenfalls den Wert og:image und zeigen ihn in der Teilen Karte. Google behandelt denselben Wert als Hinweis auf das repräsentative Bild der Seite. Ein Feld bedient also zwei verschiedene Flächen.
Deshalb garantiert eine korrekte Karte im sozialen Netzwerk nicht das richtige Bild in der Suche. Google entscheidet selbst. Sehen Sie aber auf der Karte ein falsches Bild, haben Sie in der Suche vermutlich ebenfalls ein falsches Signal gegeben.
Es gibt eine kleine Falle: Soziale Plattformen speichern Karten in ihrem eigenen Cache. Nach der Änderung sehen Sie womöglich weiter die alte Karte. Das hat mit Google nichts zu tun, also prüfen Sie beides getrennt.
Ein praktischer Tipp: Bereiten Sie für eine Kampagne ein eigenes Teilen Bild vor, nutzen Sie es nur auf der Kampagnenseite. Auf dauerhaften Kernseiten belassen Sie ein beständiges, repräsentatives Bild.
Wie unterscheidet sich die Bildwahl bei Produkt, Blog und Kategorie?
Das richtige Bild hängt vom Seitentyp ab. Auf einer Produktseite ist ein sauberes, wiedererkennbares Produktfoto die sicherste Wahl. Bei einem Blogartikel funktioniert ein Titelbild, das das Thema veranschaulicht. Eine Kategorieseite braucht dagegen ein Bild, das die Kategorie am besten vertritt.
Kategorieseiten machen die meisten Probleme. Sie enthalten Dutzende Produktbilder, und unklar ist, welches repräsentativ ist. Google wählt womöglich ein beliebiges. Legen Sie daher für jede Kategorie bewusst ein repräsentatives Bild fest.
- Produktseite: ein Bild mit schlichtem Hintergrund, denn es zeigt das Produkt selbst.
- Blogartikel: ein Bild, das das Thema erklärt, mit wenig Text darauf.
- Kategorieseite: ein einheitliches Bild, das die Kategorie zusammenfasst.
- Leistungsseite: ein Originalbild vom Team oder von der Leistung.
Ein Originalbild schlägt ein Stockbild immer. Denn Stockbilder tauchen auch auf anderen Websites auf und heben Ihre Seite nicht ab.
Was beachten Sie bei der Vorbereitung der Bilddatei?
Die offizielle Dokumentation empfiehlt beschreibende Dateinamen. Wählen Sie also statt eines generischen Namens einen, der das Motiv beschreibt. Platzieren Sie das Bild nahe am passenden Text und nutzen Sie es auf einer Seite, die zum Thema passt. Außerdem schreiben Sie einen Alt Text, der kurz, informativ und nicht überladen ist.
Laut Dokumentation hilft der Alt Text Google, das Bild zu verstehen, und verbessert die Barrierefreiheit. Keyword Stuffing schadet dagegen der Nutzererfahrung.
Auch die Geschwindigkeit zählt. Ein sehr schweres Bild bremst die Seite, ein überkomprimiertes Bild wirkt jedoch unscharf. Das Gleichgewicht finden Sie mit unserem oben genannten Beitrag zur Bildoptimierung.
Eine kurze Liste zur Vorbereitung:
- Zunächst vergeben Sie einen beschreibenden Dateinamen.
- Dann halten Sie die Dateiendung passend zum echten Format.
- Außerdem schreiben Sie einen kurzen Alt Text zum Thema.
- Schließlich platzieren Sie das Bild neben dem zugehörigen Text.
Hilft eine Bild Sitemap beim Vorschaubild?
Sie wählt das Vorschaubild nicht direkt, hilft aber beim Entdecken des Bildes. Laut offizieller Dokumentation helfen Bild Sitemaps Google, Bildadressen zu finden, die sonst entgehen könnten. Außerdem dürfen Sie Bildadressen einer anderen Domain angeben, was für Websites mit CDN wichtig ist.
Laden Ihre Bilder also per JavaScript oder liegen sie auf einem CDN, kann eine Bild Sitemap nützlich sein. Auf einer gewöhnlichen Website brauchen Sie sie oft nicht. Die Grundidee lesen Sie in unserer Anleitung zur XML Sitemap.
Denken Sie daran: Eine Sitemap ist ein Hinweis und keine Garantie. Wichtiger als der Eintrag ist, dass die Bildadresse crawlbar bleibt. Also zuerst der Zugriff, dann die Sitemap.
Welche Fehler halten ein falsches Vorschaubild in Google Suchergebnissen am Leben?
Manche Gewohnheiten verlängern das Problem. Der häufigste Fehler ist, nach einer einzigen Änderung sofort ein Ergebnis zu erwarten. Dann folgt es, mehrere widersprüchliche Signale auf einer Seite zu lassen. Drittens fügen manche das Bild nur über CSS ein.
Ein weiterer Fehler sind Platzhalterbilder auf jeder Seite. Dann findet Google überall dasselbe Bild und kann keine eigene Wahl treffen. Außerdem sind textlastige Grafiken verkleinert unlesbar, und Google wählt sie trotzdem womöglich.
Vermeiden Sie diese Fehler:
- Erstens: auf Googles Wahl zu warten, ohne ein Präferenzsignal zu geben.
- Zweitens: das Bild per robots.txt zu sperren und trotzdem eine Vorschau zu erwarten.
- Drittens: jeder Seite dasselbe Platzhalterbild zu geben.
- Dann: das alte Bild unter demselben Namen zu ersetzen und sofort ein Ergebnis zu erwarten.
- Schließlich: ein fremdes Bild ohne Erlaubnis zu nutzen.
Beachten Sie beim letzten Punkt das Urheberrecht. Das ist keine Rechtsberatung; bei Lizenzfragen fragen Sie eine Fachperson.
Wie überwachen Sie die Seite in der Search Console?
Die Search Console zeigt am verlässlichsten, wie Google Ihre Seite sieht. Mit dem Tool zur URL Prüfung (englisch URL Inspection) sehen Sie, ob die Seite indexiert ist, wie ihr letzter Crawl lief und was Ihr Indexierungsantrag macht. Den Zugang erklärt unsere Search Console Anleitung.
Menünamen und Oberflächentexte können sich mit der Zeit ändern. Suchen Sie daher im Bereich der Oberfläche den passenden Abschnitt und vergleichen Sie den Bildschirm mit der offiziellen Hilfeseite. Sie müssen nicht jede Beschriftung auswendig kennen.
Möchten Sie eine Vorschau selbst testen, simuliert unsere Google SERP Vorschau, wie Titel und Beschreibung aussehen. Das Vorschaubild zeigt sie nicht, aber Sie prüfen die Textseite.
Notieren Sie nach jeder Änderung für die Seite: welches Bild, an welchem Datum, mit welchem Signal. So erkennen Sie leichter, was das Ergebnis beeinflusst hat.
Wie sieht die komplette Checkliste der Reihe nach aus?
Die Liste unten fasst den ganzen Beitrag in einem Ablauf zusammen. Folgen Sie bei jeder Seite derselben Reihenfolge, sehen Sie, an welchem Schritt es hakt. Meist liegt das Problem in einem der ersten fünf Schritte.
- Notieren Sie die Dateiadresse des Bildes im Suchergebnis.
- Finden Sie heraus, woher dieses Bild auf Ihrer Seite kommt.
- Legen Sie ein repräsentatives Bild für die Seite fest.
- Verweisen Sie og:image und primaryImageOfPage auf dieselbe Datei.
- Prüfen Sie, dass das Bild crawlbar ist und nicht per robots.txt gesperrt wird.
- Kontrollieren Sie, dass das Bild ein normales Bildelement ist.
- Stellen Sie sicher, dass der Wert für
max-image-previewnicht none lautet. - Geben Sie dem neuen Bild einen neuen Dateinamen.
- Veröffentlichen Sie die Änderung und beantragen Sie in der Search Console ein erneutes Crawling.
- Prüfen Sie wöchentlich und aktualisieren Sie Ihre Notizen.
Diese Liste passt zu jeder Website, aber wie lange das Ergebnis braucht, kann niemand garantieren.
Bei welchen Beispielszenarien entsteht ein falsches Vorschaubild?
Die Szenarien unten sind keine echten Kunden. Es sind Beispiele für Muster, die unser Team oft sieht. In jedem kommt das Problem von einer anderen Stelle, doch die Lösung beruht immer auf einheitlichen Signalen.
Szenario eins: Auf einer Unternehmensseite nutzen alle Seiten dasselbe Standardbild zum Teilen. Neben jedem Ergebnis erscheint dasselbe Bild. Die Lösung: Legen Sie für die wichtigen Seiten eigene repräsentative Bilder fest.
Szenario zwei: Ein Shop ersetzt das Banner der letzten Saison unter demselben Dateinamen durch ein neues. Das alte Banner erscheint eine Weile weiter. Die Lösung: Nutzen Sie einen neuen Dateinamen und beantragen Sie ein erneutes Crawling.
Szenario drei: Ein Blog fügt sein Titelbild nur als Hintergrundstil ein. Google sieht es nicht als Kandidat und wählt ein anderes Bild aus dem Inhalt. Die Lösung: Fügen Sie das Titelbild als normales Bildelement ein.
- Dasselbe Standardbild: stattdessen eigene repräsentative Bilder festlegen.
- Gleicher Name nach dem Austausch: dann einen neuen Dateinamen vergeben.
- Bild als Hintergrundstil: außerdem zum normalen Bildelement wechseln.
Diese Beispiele sind Geschichten und keine Berechnungen; wir nennen keine Zahlen oder Erfolgsquoten.
Wann sollten Sie Hilfe von Fachleuten holen?
In den meisten Fällen lösen Sie das selbst. Vergehen jedoch mehrere Wochen ohne Änderung oder zeigen viele Seiten dasselbe Problem, ist eine technische Prüfung nötig. Fehler auf Vorlagenebene verschwinden nicht durch Seite für Seite Korrekturen.
Unser Team prüft zuerst die Signale, dann den Bildzugriff und schließlich die Funktionsweise der Vorlage. Haben wir die Ursache gefunden, kann eine einzige Korrektur Hunderte Seiten betreffen. Das ist keine Garantie, sondern nur unsere Methode.
Liegt das Problem in der Vorlage selbst, hilft unser Webdesign. Für laufende technische Prüfungen sehen Sie unsere SEO Beratung. Seien Sie in jedem Fall vorsichtig bei Personen, die unbefugten Zugriff auf Ihre Website oder Konten verlangen; das ist nie eine sichere Lösung.



