Künstliche Intelligenz

ChatGPT Datenschutz im Unternehmen: KI Tools im DSGVO Vergleich

Talha Aslan 21 Minuten Lesezeit 2 Aufrufe

Kurze Antwort

ChatGPT Datenschutz im Unternehmen: Nutzen ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot Ihre Daten?

ChatGPT Datenschutz im Unternehmen hängt vor allem vom Konto ab: In ChatGPT Business und Enterprise trainiert OpenAI laut eigener Aussage standardmäßig nicht mit Ihren Arbeitsdaten. Claude, Gemini in Google Workspace und Microsoft 365 Copilot geben für ihre Unternehmenspläne ähnliche Zusagen. Private Konten folgen dagegen anderen Regeln, und genau diese Unterschiede vergleichen wir unten.

Alle Details und Beispiele finden Sie weiter unten im Beitrag

Wenn unser Team für Unternehmen KI Automatisierung aufbaut, hören wir diese Frage in fast jedem ersten Gespräch. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, mit welchem Konto Ihre Mitarbeitenden tatsächlich arbeiten. Ein kostenloses privates Konto und ein vom Unternehmen verwalteter Plan teilen sich zwar die Oberfläche. Vertraglich gelten allerdings ganz unterschiedliche Bedingungen.

Dieser Leitfaden vergleicht vier Tools ausschließlich beim Datenschutz und bei der Nutzung im Unternehmen. Wenn Sie wissen möchten, welches Tool die besseren Antworten liefert, lesen Sie stattdessen unseren Vergleich zur Genauigkeit von ChatGPT, Gemini, Claude, Copilot und Perplexity. Dort geht es um Qualität, hier um das, was mit Ihren Daten passiert.

Hinweis: Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung. Klären Sie Fragen zur DSGVO vor einer Entscheidung mit Ihrer Rechtsberatung oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Wie sind wir bei diesem Vergleich vorgegangen?

Jede Angabe stammt aus den offiziellen Quellen des jeweiligen Anbieters: Datenschutzcenter, Trust Center, Planübersichten und Hilfeartikel. Bewertungen Dritter und Forenbeiträge haben wir bewusst ausgelassen. Konnten wir eine Zelle nicht auf einer offiziellen Seite bestätigen, steht dort "auf der offiziellen Seite prüfen" statt einer Vermutung.

Für den ChatGPT Datenschutz und die anderen Tools haben wir also diese Kriterien verglichen:

  • Ob Ihre Eingaben in das Modelltraining einfließen, samt Standardeinstellung und Abschaltmöglichkeit.
  • Den Unterschied zwischen privaten Plänen und Unternehmensplänen.
  • Ob Admins die Speicherdauer selbst festlegen können.
  • Adminkonsole und Single Sign On (SSO).
  • Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV, englisch DPA).
  • Datenstandort oder Regionsauswahl.
  • Auf der offiziellen Seite genannte Nachweise wie SOC 2 oder ISO 27001.
  • Auditprotokolle.

Preise, Nutzerzahlen und Modellversionen haben wir absichtlich weggelassen, denn sie ändern sich zu häufig. Außerdem küren wir keinen Sieger. Die richtige Wahl hängt von Ihrer vorhandenen Infrastruktur und Ihrer Risikobereitschaft ab. Pläne und Bedingungen ändern sich mit der Zeit; prüfen Sie deshalb jede Zeile vor der Unterschrift auf der aktuellen offiziellen Seite.

Warum ist der Unterschied zwischen privatem Konto und Unternehmensplan so wichtig?

Alle vier Anbieter behandeln Privatprodukte und Unternehmensprodukte nach unterschiedlichen Regeln. Zum Beispiel schreibt OpenAI in seinem Hilfecenter, dass bei privaten Konten wie ChatGPT Free, Plus und Pro die Einstellung zur Modellverbesserung standardmäßig aktiv ist. Nutzer können sie in den Datenkontrollen abschalten. Für ChatGPT Business, Enterprise und Edu erklärt OpenAI dagegen, Inhalte nicht zur Modellverbesserung zu nutzen, solange die Organisation nicht gesondert zustimmt.

Anthropic zieht eine ähnliche Linie. In Privatplänen wie Claude Free, Pro und Max hängt das Training mit Ihren Chats von Ihrer Wahl in der Einstellung zur Modellverbesserung ab. Für kommerzielle Produkte wie Team und Enterprise erklärt Anthropic, Eingaben und Ausgaben standardmäßig nicht für das Training zu nutzen.

Bei Google sieht es ebenso aus. Ist in der privaten Gemini App die Aktivitätsspeicherung eingeschaltet, kann Google Chats mithilfe menschlicher Prüfer zur Verbesserung seiner Dienste nutzen. Mit einem Arbeitskonto in einer passenden Workspace Edition sehen laut Google keine menschlichen Prüfer die Chats, und Google nutzt sie nicht zur Verbesserung generativer Modelle. Microsoft gibt zudem für Copilot im Unternehmen eine vergleichbare Zusage.

Kurz gesagt: Derselbe Markenname bedeutet nicht denselben Schutz. Meldet sich eine Mitarbeiterin mit ihrem privaten Konto an, greift keiner der Schutzmechanismen des Unternehmensplans. Deshalb beginnt jede Frage zum ChatGPT Datenschutz mit dem Konto, das tatsächlich im Einsatz ist.

Welches Tool erfüllt welches Datenschutzkriterium?

Die folgende Tabelle fasst die Unternehmenspläne anhand der Kriterien zusammen, die wir auf offiziellen Seiten bestätigen konnten. "Eingeschränkt" bedeutet, dass die Funktion nur im höheren Plan enthalten ist. Wo wir nichts bestätigen konnten, steht ein Prüfhinweis.

KriteriumChatGPT (Business, Enterprise)Claude (Team, Enterprise)Gemini (Workspace)Microsoft 365 Copilot
Training mit Ihren Daten als StandardNeinNeinNein (ohne Erlaubnis oder Anweisung)Nein (für Basismodelle)
Speicherdauer durch Admins steuerbarEingeschränkt: je nach Plan, offizielle Seite prüfenEingeschränkt: eigene Aufbewahrung im Enterprise PlanJa: Admins legen sie fest, Verwaltung mit VaultJa: Aufbewahrungsrichtlinien in Microsoft Purview
SSO und NutzerverwaltungJa: SAML SSO und SCIM im Enterprise Plan; für Business prüfenJa: SSO in beiden Plänen, SCIM im Enterprise PlanÜber die Kontoverwaltung von Workspace; Details prüfenJa: über Microsoft Entra
AuftragsverarbeitungsvertragJa: für Business, Enterprise und die APIVorhanden; Umfang auf der offiziellen Seite prüfenJa: Cloud Data Processing AddendumJa: Product Terms und Data Protection Addendum
DatenstandortJa: Regionsauswahl für berechtigte KundenOffizielle Seite prüfenOffizielle Seite prüfenJa: EU Data Boundary und Advanced Data Residency
NachweiseSOC 2 Type 2 und ISO ZertifizierungenSOC 2 Type I und II, ISO 27001, ISO 42001SOC 1/2/3, ISO 27001, 27018, 42001ISO 27001, ISO 42001 und weitere
AuditprotokolleEingeschränkt: Compliance Platform für Enterprise und EduEingeschränkt: nur EnterpriseJaJa: Purview Audit

Jede Zeile zeigt den Stand, den wir bei der Erstellung dieses Leitfadens auf der offiziellen Seite gesehen haben. Anbieter benennen Pläne gelegentlich um und verschieben Funktionen. Nutzen Sie die Tabelle daher als Checkliste für den Einstieg. Die endgültige Entscheidung treffen Sie dann auf Basis des Vertrags und des aktuellen Trust Centers.

Wie schützen ChatGPT Business und Enterprise Ihre Daten?

Im aktuellen Hilfecenter von OpenAI heißt der Teamplan ChatGPT Business; für größere Organisationen gibt es ChatGPT Enterprise. OpenAI erklärt, Arbeitsbereichsdaten aus Business Plänen standardmäßig vom Training auszuschließen. Eine Weitergabe für das Training setzt eine ausdrückliche Zustimmung der Organisation voraus. Die vollständigen Zusagen finden Sie auf der Seite von OpenAI zum Datenschutz für Unternehmen.

Zu den Stärken: Der Enterprise Plan bietet SAML SSO, SCIM, IP Allowlisting und einen Protokollstrom, den OpenAI Compliance Platform nennt. Zudem kann OpenAI nach eigener Aussage für Business, Enterprise und die API einen Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen. Berechtigte Kunden können außerdem eine Region wählen, in der OpenAI ihre ruhenden Daten speichert.

Allerdings gibt es Grenzen. Erweiterte Auditfunktionen wie die Complianceprotokolle gehören zu Enterprise und Edu; welche Kontrollen der Business Plan enthält, prüfen Sie daher auf der offiziellen Seite. OpenAI weist außerdem darauf hin, dass manche neuen Funktionen nicht sofort in jedem Zertifizierungsumfang liegen. In der Praxis sollten Sie also den Umfang prüfen, bevor Sie eine neue Funktion freischalten.

Beispielszenario: Ihr Marketingteam schreibt Kampagnenbriefings schon heute mit ChatGPT und kennt das Tool gut. Business bietet dann einen schnellen, verwalteten Einstieg. Verlangt Ihre Rechtsabteilung detaillierte Protokolle, prüfen Sie den Wechsel zu Enterprise.

Wie verarbeitet Claude Team und Enterprise Ihre Daten?

Anthropic bietet Claude für Einzelpersonen als Free, Pro und Max an, für Organisationen als Team und Enterprise. Das Unternehmen erklärt, Eingaben und Ausgaben kommerzieller Produkte standardmäßig nicht für das Training zu nutzen. Eine Ausnahme fällt auf: Bewertet jemand einen Chat mit Daumen nach oben oder unten, kann Anthropic dieses Feedback getrennt von Nutzerkennungen speichern und für das Training verwenden. Owner von Team und Enterprise können diese Bewertungsfunktion in den Organisationseinstellungen abschalten; Details liefert der Artikel im Datenschutzcenter von Anthropic.

Laut Preisseite enthalten Team und Enterprise gemeinsam SSO, Domainverifizierung, zentrale Abrechnung, Adminkontrollen für Konnektoren und Nutzungsanalysen. Enterprise ergänzt rollenbasierte Zugriffe, SCIM, Auditprotokolle, eine Compliance API und eigene Aufbewahrungsregeln. Für seine kommerziellen Produkte nennt Anthropic SOC 2 Type I und Type II, ISO 27001 und ISO 42001.

Zu den Grenzen: Auditprotokolle und eigene Aufbewahrung gibt es nur im Enterprise Plan, Team ist hier also die schlankere Variante. Eine Option zum Datenstandort für die Chatanwendung haben wir auf der Planübersicht nicht gefunden. Haben Sie eine Regionsvorgabe, klären Sie diese daher über die offizielle Seite oder den Vertrieb.

Beispielszenario: Ein kleines Beratungsteam, das lange Verträge und technische Dokumente zusammenfasst, kann mit Team starten. Sobald Auditprotokolle nötig sind, plant es dann den Wechsel zu Enterprise.

Welche Zusagen macht Gemini in Google Workspace?

Im Unternehmen nutzen Sie Gemini über ein Google Workspace Konto, sowohl in der Seitenleiste von Gmail, Docs und Drive als auch in der Gemini App. Im Datenschutzcenter für generative KI in Google Workspace erklärt Google, Kundendaten ohne Erlaubnis oder Anweisung des Kunden nicht für das Modelltraining zu nutzen. Ihre Inhalte fließen zudem nicht in Modelle anderer Kunden.

Die größte Stärke ist die direkte Einbindung in die bestehende Workspace Verwaltung. Admins können den Chatverlauf steuern, Gemini je Dienst ein oder ausschalten und die Speicherdauer festlegen. Außerdem bietet Google Vault für die Aufbewahrung und Auditprotokolle zur Nachverfolgung von Nutzeraktivitäten. Prompts gelten laut Google als Kundendaten im Sinne des Cloud Data Processing Addendum. Zudem nennt Google SOC 1/2/3 sowie ISO/IEC 27001, 27018 und 42001.

Bei den Grenzen fällt auf, dass wir im Datenschutzcenter keine allgemeine Zusage zum Datenstandort für Gemini gefunden haben. Google weist außerdem darauf hin, dass Einstellungen zur Datenregion für bestimmte Funktionen von Gemini nicht gelten. Haben Sie eine Regionsvorgabe, prüfen Sie deshalb jede Funktion einzeln. Auch der Funktionsumfang hängt von Ihrer Workspace Edition ab.

Beispielszenario: Stellen Sie sich einen Onlineshop vor, der E-Mail und Dokumente bereits in Google Workspace verwaltet. Für dieses Unternehmen ist Gemini der kürzeste Weg, ganz ohne neuen Anbieter.

Wie geht Microsoft 365 Copilot mit Unternehmensdaten um?

Microsoft 365 Copilot ist der Assistent für Unternehmen, der über Microsoft Graph auf E-Mail, Dokumente, Kalender und Inhalte aus Teams zugreift. Microsoft weist in seiner Dokumentation darauf hin, dass das Produkt inzwischen Microsoft Copilot heißt und der alte Name während der Umstellung noch auftauchen kann. Laut Microsofts Dokumentation zu Daten, Datenschutz und Sicherheit nutzt Microsoft Prompts, Antworten und über Graph abgerufene Daten nicht zum Training von Basismodellen.

Die größte Stärke liegt darin, dass Copilot das Berechtigungsmodell von Microsoft 365 unverändert anwendet: Copilot zeigt nur Daten, die eine Person mindestens ansehen darf. Admins können mit Microsoft Purview Aufbewahrungsrichtlinien festlegen und Interaktionen mit Copilot in den Auditprotokollen von Purview verfolgen. Für Nutzer in der EU gilt die EU Data Boundary; für andere Regionen gibt es Advanced Data Residency. Microsoft nennt zudem ISO 27001 und ISO 42001.

Die wichtigste Grenze ergibt sich aus demselben Berechtigungsmodell. Haben Sie Ordner in SharePoint zu großzügig freigegeben, macht Copilot dieses Durcheinander sichtbar. Dann sieht ein Mitarbeiter plötzlich die Zusammenfassung einer Datei, die er zwar öffnen durfte, von der er aber nichts wusste. Bereinigen Sie deshalb die Freigaben, bevor Sie Copilot einführen. Microsoft weist außerdem darauf hin, dass manche Modelle von Drittanbietern derzeit außerhalb der EU Data Boundary liegen.

Beispielszenario: Für ein Unternehmen, dessen gesamter Arbeitsalltag in Outlook, Teams und SharePoint stattfindet, arbeitet Copilot genau dort, wo die Daten ohnehin liegen.

Wer kontrolliert, wie lange Ihre KI Chats beim Anbieter liegen?

Beim ChatGPT Datenschutz ist die Speicherdauer genauso wichtig wie das Training. Auch ein Chat, der nie in ein Modell einfließt, liegt bis zur Löschung auf den Servern des Anbieters. Solange er dort liegt, bleibt er für rechtliche Anfragen, Sicherheitsvorfälle und interne Prüfungen relevant. Folglich gehört die Frage, wer die Aufbewahrung festlegt, zu den wichtigsten Punkten Ihres Vertrags.

So sieht es bei den vier Tools ungefähr aus:

  • Gemini: Admins bestimmen, wie lange Prompts und Antworten gespeichert bleiben, und verwalten sie mit Vault.
  • Microsoft 365 Copilot: Admins legen in Microsoft Purview Aufbewahrungsrichtlinien fest; Nutzer können ihren Aktivitätsverlauf löschen.
  • Claude: Eigene Aufbewahrungsregeln gibt es im Enterprise Plan; gelöschte Chats verschwinden innerhalb einer festgelegten Frist auch aus dem Backend.
  • ChatGPT: Die Aufbewahrung durch Admins hängt vom Plan ab; prüfen Sie die Details zu Enterprise auf der offiziellen Seite.

Konkrete Fristen nennen wir hier bewusst nicht, denn Anbieter ändern diese Werte und wenden sie je nach Plan unterschiedlich an. Prüfen Sie den aktuellen Wert auf der offiziellen Seite des Anbieters. Bedenken Sie außerdem, dass Anbieter laut eigenen Unterlagen Inhalte aus Sicherheitsprüfungen länger aufbewahren können.

Unser praktischer Rat: Legen Sie die Aufbewahrung von KI Chats nach derselben Logik fest wie bei E-Mail und Dokumenten. Bleiben KI Chats eine Ausnahme, können Sie später kaum noch erklären, wo welche Daten liegen.

Warum sind Adminkonsole, SSO und Auditprotokolle unverzichtbar?

Führen Sie ein KI Tool im ganzen Unternehmen ein, besteht das erste Risiko darin, nicht zu wissen, wer sich mit welchem Konto anmeldet. Single Sign On sorgt dafür, dass Mitarbeitende ihre Unternehmensidentität nutzen. Somit sperren Sie den Zugang ausscheidender Personen mit einem Schritt im Identitätssystem. SCIM gleicht danach das Anlegen und Entfernen von Nutzern automatisch mit Ihrem Identitätsanbieter ab.

Auditprotokolle beantworten die Frage, wer wann was getan hat. Zum Beispiel können Einträge zu Copilot in Microsoft Purview zeigen, in welcher Anwendung eine Interaktion stattfand und auf welche Dateien Copilot für die Antwort zugegriffen hat. Ebenso erlaubt OpenAI Enterprise Kunden, Protokolle an eigene Sicherheitswerkzeuge zu übergeben.

Wichtig ist, in welchem Plan diese Funktionen stecken:

  • Bei Claude gibt es SSO in Team und Enterprise, Auditprotokolle und SCIM dagegen nur in Enterprise.
  • Bei ChatGPT stehen SAML SSO, SCIM und die Compliance Platform im Enterprise Plan im Vordergrund.
  • Gemini und Copilot übernehmen diese Kontrollen aus der Verwaltung von Workspace oder Microsoft 365, die Sie bereits nutzen.

Für ein kleines Team wirken diese Unterschiede zunächst nebensächlich. Schickt Ihnen jedoch ein Kunde einen Sicherheitsfragebogen oder erleben Sie einen Datenvorfall, wird jede Antwort zu einem Tool ohne Protokolle sehr schwierig.

Was bedeuten Auftragsverarbeitungsvertrag und Datenstandort für die DSGVO?

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag legt fest, zu welchem Zweck, mit welchen Schutzmaßnahmen und mit welchen Unterauftragnehmern ein Anbieter personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet. Alle vier Anbieter stellen für ihre Unternehmensprodukte einen solchen Vertrag oder einen gleichwertigen Datenschutzanhang bereit. Trotzdem bedeutet ein vorhandener Vertrag allein noch keine Konformität. Sie müssen seinen Inhalt mit Ihrem eigenen Verarbeitungsverzeichnis abgleichen.

Der Datenstandort bestimmt, in welchem Land oder in welcher Region Ihre Daten liegen und wo die Verarbeitung stattfindet. Verarbeiten Sie Daten von Personen in der EU, gilt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) samt ihren Regeln für Übermittlungen in Drittländer. Orientierung zu Aufsichtsfragen bietet in Deutschland zum Beispiel der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.

Beim ChatGPT Datenschutz und bei den anderen Tools sieht es hier allerdings unterschiedlich aus. Microsoft ordnet Copilot der EU Data Boundary zu, und OpenAI bietet berechtigten Kunden eine Regionsauswahl. Für Claude und Gemini klären Sie die Regionsoptionen für Chatdaten auf der offiziellen Seite oder in den Vertragsgesprächen.

Hinweis: Dieser Abschnitt liefert allgemeine Informationen und ist keine Rechtsberatung. Klären Sie Ihre Pflichten nach der DSGVO mit Ihrer Rechtsberatung.

Was beweisen Zertifizierungen und Prüfberichte wirklich?

Ein SOC 2 Bericht zeigt, dass ein unabhängiger Prüfer die Sicherheits- und Datenschutzkontrollen des Anbieters untersucht hat. ISO 27001 betrifft das Managementsystem für Informationssicherheit, ISO 42001 das Managementsystem für KI. Außerdem nennen die offiziellen Seiten aller vier Anbieter einige oder alle dieser Nachweise.

Allerdings belegen diese Nachweise nicht Ihre eigene Konformität. Der Anbieter lässt seine Infrastruktur prüfen; kopiert eine Mitarbeiterin eine Kundenliste in das falsche Tool, liegt das außerhalb dieses Rahmens. Zudem decken Berichte meist bestimmte Produkte ab, und eine ganz neue Funktion steht womöglich noch nicht im selben Bericht.

Wir empfehlen, Nachweise in dieser Reihenfolge zu prüfen:

  1. Bestätigen Sie im Trust Center, dass Ihr Produkt und Ihr Plan im Prüfumfang liegen.
  2. Prüfen Sie, ob der Bericht einen aktuellen Zeitraum abdeckt.
  3. Fordern Sie bei Bedarf den vollständigen Bericht unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung an.
  4. Gleichen Sie den Abschnitt zu Kundenpflichten mit Ihren eigenen Kontrollen ab.

Den letzten Schritt überspringen allerdings viele Teams. Dabei schreiben Anbieter in ihren Berichten ausdrücklich, dass ein Teil der sicheren Nutzung beim Kunden liegt.

Welche Fragen sollten Sie einem Anbieter vor dem Kauf stellen?

Planübersichten zeichnen einen allgemeinen Rahmen. Fragen, die Ihr Unternehmen betreffen, klären sich dagegen meist erst im Vertriebsgespräch oder im Vertragsanhang. Wir raten unseren Kunden, die folgenden Fragen vor der Unterschrift schriftlich zu stellen. Danach legen Sie die Antworten zusammen mit dem Vertrag ab.

  1. In welchen Fällen können unsere Eingaben und Ausgaben in das Training einfließen, und welche Einstellung verhindert das?
  2. Wie lange speichern Sie Chatdaten, und können wir das als Admins ändern?
  3. In welcher Region speichern und verarbeiten Sie unsere Daten?
  4. Wer sind Ihre Unterauftragnehmer, und wie informieren Sie uns über Änderungen?
  5. Wer sieht Inhalte aus Sicherheitsprüfungen, und wie lange bewahren Sie diese auf?
  6. Können wir Auditprotokolle an unsere eigenen Sicherheitswerkzeuge übergeben?
  7. Wie und wie schnell löschen Sie unsere Daten nach Vertragsende?

Einige Antworten stehen bereits auf den offiziellen Seiten. Dennoch gibt Ihnen eine schriftliche Bestätigung im Streitfall einen konkreten Nachweis. Außerdem verrät die Art der Antwort viel über die Qualität des Supports für Unternehmen.

Wie verändern Konnektoren und Plugins den ChatGPT Datenschutz?

Alle vier Tools lassen sich inzwischen mit E-Mail, Kalender, Dateiablagen oder Anwendungen von Drittanbietern verbinden. Diese Verbindungen steigern die Produktivität; allerdings erweitern sie auch den Datenbereich, den der Assistent erreicht. Zum Beispiel empfiehlt Microsoft, bei jedem Agenten für Copilot dessen Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen gesondert zu prüfen.

Ebenso enthalten Claude Team und Enterprise Adminkontrollen für Konnektoren. Gemini folgt den Einstellungen je Dienst, weil es innerhalb von Workspace läuft. Für den ChatGPT Datenschutz und für jeden anderen Assistenten gilt deshalb: Mit jedem neuen Konnektor ändert sich das Bild. Betrachten Sie jeden Konnektor als eigenen Datenfluss.

In der Praxis empfehlen wir folgenden Ansatz: Lassen Sie Konnektoren standardmäßig aus, schalten Sie sie nur für Teams mit echtem Bedarf frei und dokumentieren Sie jede Freigabe. So können Sie jederzeit erklären, welches Tool auf welche Daten zugreift.

Welches Tool passt zu welchem Bedarf?

Es gibt nicht das eine richtige Tool; die beste Wahl hängt von Ihrer Infrastruktur und Ihrem Risikoprofil ab. Die Tabelle zeigt eine Empfehlung für den Einstieg, basierend auf den Anforderungen, die uns in Projekten am häufigsten begegnen.

BedarfZuerst ansehenWorauf Sie achten sollten
Das Unternehmen arbeitet bereits mit Microsoft 365Microsoft 365 CopilotFreigaben in SharePoint vorher bereinigen
Das Unternehmen arbeitet bereits mit Google WorkspaceGemini (Workspace)Funktionen der Edition und Datenregion prüfen
Kleines Team mit vielen langen Dokumenten und TextenClaude TeamAuditprotokolle und eigene Aufbewahrung nur im Enterprise Plan
Team, das eigene GPTs und breite Integrationen suchtChatGPT BusinessErweiterte Auditfunktionen in Enterprise und Edu
Organisation mit strengen Protokoll- und RegionsvorgabenEnterprise Pläne oder CopilotAVV und Region im Vertrag bestätigen
Daten dürfen Ihre Umgebung nie verlassenEigenes Modell auf eigenem ServerEinrichtung und Wartung liegen bei Ihnen

Behalten Sie beim Lesen einen Punkt im Kopf: Alle vier Unternehmenspläne trainieren standardmäßig nicht mit Ihren Daten. Der eigentliche Unterschied liegt also bei den Adminwerkzeugen, der Aufbewahrung und der Passung zu Ihrer Infrastruktur. Geht es Ihnen um einen engeren Einsatz wie Besprechungsprotokolle, behandelt unser Vergleich von KI Protokoll Tools die Datenschutzkriterien für genau dieses Szenario.

Was passiert beim ChatGPT Datenschutz, wenn Mitarbeitende private Konten nutzen?

Ein gekaufter Unternehmensplan bedeutet nicht, dass private Konten verschwinden. Das Muster, das wir am häufigsten sehen: Das Unternehmen lizenziert ein Tool, aber einige Mitarbeitende bleiben aus Gewohnheit bei kostenlosen privaten Konten. Dann gilt keiner der oben beschriebenen Schutzmechanismen für diese Chats.

Zum Beispiel ist in einem privaten ChatGPT Konto die Datenfreigabe zur Modellverbesserung standardmäßig aktiv. In einem privaten Gemini Konto können Chats bei eingeschalteter Aktivitätsspeicherung zudem bei menschlichen Prüfern landen. Darüber hinaus tauchen diese Chats in keinem Auditprotokoll des Unternehmens auf, und beim Ausscheiden nimmt die Person das Konto einfach mit.

Für dieses Phänomen hat sich der Begriff Shadow AI etabliert. Risiken und Gegenmaßnahmen beschreiben wir in unserem Leitfaden zu Shadow AI; hier nennen wir nur drei praktische Schritte aus Sicht des Datenschutzes:

  • Machen Sie das freigegebene Tool leicht erreichbar, denn wer das offizielle Tool bequem findet, kehrt selten zum privaten Konto zurück.
  • Legen Sie schriftlich fest, welche Datenarten niemand in ein privates Konto eingeben darf.
  • Schulen Sie, statt zu verbieten, weil ein Verbot die Nutzung nur unsichtbar macht.

Unterschätzen Sie außerdem nicht das Risiko, dass manipulierte Inhalte solche Tools steuern. Unser Artikel zu Prompt Injection behandelt diese Seite.

Checkliste für eine interne Richtlinie zur KI Nutzung

Eine Richtlinie muss also nicht lang sein. Ein kurzer, klarer Text, den Mitarbeitende wirklich lesen und anwenden, wirkt besser. Wenn wir mit Kunden Richtlinien erarbeiten, starten wir mit diesen Punkten:

  1. Nennen Sie die freigegebenen Tools und Pläne beim Namen.
  2. Verlangen Sie, dass sich alle nur mit Unternehmenskonten anmelden.
  3. Zählen Sie die Datenarten auf, die niemand in ein KI Tool eingibt, etwa Identitätsdaten von Kunden, Kartendaten, Passwörter und besondere Kategorien personenbezogener Daten.
  4. Bestimmen Sie, wer die Einstellungen zu Training, Aufbewahrung und Freigaben in der Adminkonsole verwaltet.
  5. Halten Sie fest, dass KI Ergebnisse nie ohne menschliche Prüfung an Kunden gehen.
  6. Legen Sie fest, wer neue Plugins oder Konnektoren freigibt.
  7. Klären Sie, wen Mitarbeitende bei einem Datenvorfall informieren.
  8. Überprüfen Sie die Richtlinie mindestens einmal im Jahr, denn Tools und Pläne ändern sich oft.

Diese Liste können Sie für Ihre Branche erweitern. Entscheidend ist, dass jeder Punkt eine verantwortliche Person hat; eine Regel ohne Verantwortliche bleibt Papier.

Wann reichen fertige KI Tools nicht aus?

Zunächst einmal sind fertige Chattools stark beim allgemeinen Schreiben, Zusammenfassen und Ideensammeln. Für manche Anforderungen reichen sie allerdings nicht. Wünschen Sie sich zum Beispiel einen Wissensassistenten, der mit internen Dokumenten arbeitet und jeder Person nur die erlaubten Daten zeigt, brauchen Sie statt Dateiuploads eine kontrollierte Architektur.

Eine Methode, die wir in solchen Projekten oft einsetzen, ist RAG, kurz für Retrieval Augmented Generation. Vor der Antwort holt das Modell die passende Textstelle aus Quellen, die Sie selbst festlegen; Ihre Daten bleiben also in Ihrer Umgebung. Die Methode erklären wir in unserem Leitfaden zu RAG.

Typische Fälle, in denen ein fertiges Tool nicht genügt:

  • Sie brauchen eine eigene Integration mit CRM, ERP oder Helpdesk.
  • Personenbezogene Daten müssen in einem bestimmten Land bleiben.
  • Sie müssen festhalten, auf welche Quelle sich jede Antwort stützt.
  • Sie müssen den Datenfluss für die DSGVO lückenlos dokumentieren.

An diesem Punkt baut unser Team im Rahmen unserer Leistungen zur KI Automatisierung Lösungen, die mit Ihren eigenen Daten arbeiten. Sind Sie noch unsicher, welcher Weg passt, erfassen wir in einer KI Beratung zunächst gemeinsam Ihre Datenflüsse und Risiken.

Wann lohnt sich ein Modell auf dem eigenen Server?

Ein Sprachmodell mit offenen Gewichten auf dem eigenen Server oder in einer privaten Cloud zu betreiben, ist eine Option, wenn Daten Ihre Umgebung nie verlassen dürfen. Bei diesem Ansatz bleiben Prompts und Antworten in Ihrer Infrastruktur. Alle Regeln zu Aufbewahrung und Zugriff legen Sie selbst fest.

Mehr Kontrolle bedeutet allerdings mehr Verantwortung. Sicherheitsupdates, Zugriffsverwaltung, Protokollierung und Hardwarekapazität liegen dann bei Ihnen statt beim Anbieter. Zudem erreicht ein Modell auf dem eigenen Server nicht bei jeder Aufgabe das Niveau großer kommerzieller Dienste. Deshalb empfehlen wir, den Einsatzbereich eng und klar zu halten.

Ein eigener Server kommt in diesen Fällen infrage:

  • Vertrag oder Regulierung erlauben keine Übermittlung an die Cloud eines Drittanbieters.
  • Die Aufgabe ist eng umrissen und wiederholt sich, etwa Klassifizieren oder Zusammenfassen.
  • Ihr internes Team oder ein externer Partner kann Server zuverlässig betreiben.

Die technische Seite, also wie Sie einen KI Agenten in der eigenen Infrastruktur betreiben, beschreiben wir in unserer Anleitung zum Selbsthosten eines KI Agenten. Für die meisten Unternehmen ist ein gemischter Weg realistisch: ein Unternehmensplan für allgemeine Aufgaben und eine kontrollierte interne Lösung für sensible Arbeiten.

Welche Fehler machen Unternehmen beim ChatGPT Datenschutz?

In unseren Projekten begegnen uns immer wieder dieselben Fehler. Die meisten haben mit Prozessen zu tun, nicht mit Technik.

  • Einen Unternehmensplan kaufen und private Konten nie thematisieren.
  • Das Tool für alle freischalten, ohne die Standardeinstellungen der Adminkonsole zu prüfen.
  • Einen Prüfbericht sehen und die eigenen Pflichten ausblenden.
  • Copilot oder Gemini einführen, bevor Sie die Dateifreigaben bereinigt haben.
  • Neue Plugins und Konnektoren ohne Freigabeprozess aktivieren.
  • Nie eine Aufbewahrungsfrist festlegen und sich mit dem Standard begnügen.

Gemeinsam ist diesen Fehlern, dass sie einen KI Assistenten wie gewöhnliche Software behandeln. Tatsächlich arbeiten diese Tools mit allen Daten, die Mitarbeitende ihnen vorlegen. Folglich zählen Nutzungsregeln genauso viel wie die Einrichtung.

Vor allem bei Verbindungen lohnt Zurückhaltung. Jede zusätzliche Anbindung vergrößert die Folgen eines einzelnen Fehlers. Starten Sie daher klein und erweitern Sie erst, wenn der geschäftliche Nutzen klar ist. Guter ChatGPT Datenschutz entsteht so Schritt für Schritt statt durch einen einzigen Kauf.

Über diesen Vergleich

Dieser Vergleich ist unabhängig. Wir erhalten von keinem der genannten Anbieter Honorare, Provisionen oder Einnahmen aus Partnerprogrammen, und keiner der Links ist ein Partnerlink. Die Angaben stammen von offiziellen Seiten und können sich ändern. Wenn Sie einen Anbieter vertreten und eine Angabe aktualisiert sehen möchten, schreiben Sie uns über unsere Kontaktseite.

Jede Zelle haben wir bei der Erstellung mit dem Datenschutzcenter, der Planübersicht oder dem Hilfeartikel des jeweiligen Anbieters abgeglichen. Ändern sich Plannamen oder Funktionen, aktualisieren wir den Artikel; prüfen Sie dennoch vor einer Entscheidung die aktuelle offizielle Seite.

Die Beispiele in diesem Artikel sind Beispielszenarien auf Basis typischer Situationen und keine echten Kundenfälle. Wir haben kein Tool getestet oder bewertet. Stattdessen haben wir die veröffentlichten Zusagen und Planangaben der Anbieter nebeneinandergestellt. Die Tabelle ist somit eine Übersicht zum ChatGPT Datenschutz und zu den drei anderen Tools, keine Rangliste der Leistung.

Womit sollten Sie also anfangen?

Der erste Schritt ist nicht die Toolwahl, sondern ein Blick auf den Istzustand. Finden Sie heraus, welche KI Tools Ihre Mitarbeitenden nutzen und mit welchen Konten. Danach betrachten Sie Ihre vorhandene Infrastruktur: Arbeiten Sie mit Microsoft 365 oder Google Workspace, ist der Assistent aus demselben Ökosystem oft der Weg mit der geringsten Reibung.

Prüfen Sie dann in der Adminkonsole die Einstellungen zu Training, Aufbewahrung und Freigaben, schreiben Sie eine kurze Nutzungsrichtlinie und informieren Sie Ihr Team darüber. So wird ChatGPT Datenschutz von einer einmaligen Kaufentscheidung zu einer dauerhaften Gewohnheit in der Verwaltung.

Denken Sie daran: Alle vier Unternehmenspläne trainieren standardmäßig nicht mit Ihren Daten. Das eigentliche Risiko steckt meist im falschen Konto, in einer fehlenden Einstellung oder in einer Regel ohne Verantwortliche. Lesen Sie schließlich die Datenschutzseiten der Anbieter mindestens einmal im Jahr neu, denn Plannamen, Standards und Umfang können sich ändern.

Häufig gestellte Fragen

Trainiert ChatGPT mit unseren Unternehmensdaten?
Das hängt vom Konto ab. Bei privaten Plänen wie Free, Plus und Pro ist die Freigabe zur Modellverbesserung standardmäßig aktiv, und Sie können sie in den Datenkontrollen abschalten. Für ChatGPT Business, Enterprise und Edu erklärt OpenAI, Inhalte nicht zur Modellverbesserung zu nutzen, solange Ihre Organisation nicht gesondert zustimmt. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen auf der offiziellen Seite.
Nutzt Claude Team unsere Daten für das Training?
Nein, Anthropic erklärt, Eingaben und Ausgaben kommerzieller Produkte standardmäßig nicht für das Training zu verwenden. Eine Ausnahme ist Feedback: Bewertet jemand einen Chat mit den Daumensymbolen, kann Anthropic diesen Chat getrennt von Nutzerkennungen nutzen. Owner von Team und Enterprise können diese Funktion in den Organisationseinstellungen abschalten, was Sie bei der Einrichtung prüfen sollten.
Ist Gemini mit einem privaten Gmail Konto für die Arbeit geeignet?
Für Unternehmensdaten raten wir davon ab. Bei einem privaten Konto mit eingeschalteter Aktivitätsspeicherung kann Google Chats mithilfe menschlicher Prüfer zur Verbesserung seiner Dienste nutzen. Mit einem Arbeitskonto in einer passenden Workspace Edition sehen laut Google keine menschlichen Prüfer die Chats. Halten Sie Unternehmensdaten deshalb in Arbeitskonten, die Admins verwalten.
Kann Microsoft 365 Copilot Mitarbeitenden Dateien zeigen, die sie nicht sehen sollten?
Copilot zeigt nur Daten, für die eine Person bereits eine Berechtigung hat, und umgeht keine Rechte. Sind Ordner in SharePoint oder OneDrive jedoch zu großzügig freigegeben, sieht jemand womöglich die Zusammenfassung einer Datei, die er öffnen durfte, aber nicht kannte. Prüfen Sie daher die Freigaben vor der Einführung und schließen Sie unnötige Zugriffe.
Macht ein SOC 2 Bericht oder ISO 27001 ein Tool DSGVO konform?
Nein, diese Nachweise zeigen, dass ein unabhängiger Prüfer die Kontrollen des Anbieters untersucht hat, sie belegen aber nicht Ihre eigene Konformität. Welche Daten Sie verarbeiten, wie Sie mit Drittlandübermittlungen umgehen und wie Mitarbeitende das Tool nutzen, bleibt Ihre Verantwortung. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung; sprechen Sie mit Ihrer Rechtsberatung.
Sollten wir private KI Konten nach dem Kauf eines Unternehmensplans verbieten?
Ein pauschales Verbot macht die Nutzung oft nur unsichtbar. Wirksamer ist es, das freigegebene Tool leicht erreichbar zu machen, klar festzulegen, welche Datenarten nie in private Konten gehören, und eine kurze Schulung anzubieten. So greifen Mitarbeitende lieber zum offiziellen Tool, und Sie können die Nutzung über die Auditprotokolle nachvollziehen.
  • KI Datenschutz
  • ChatGPT Enterprise
  • Claude
  • Gemini
  • Microsoft Copilot
  • DSGVO
  • KI Richtlinie
Teilen:
Talha Aslan

Google Partner und Experte für digitales Marketing. Seit 2012 praktisch in SEO, Google Ads, Webdesign und E-Commerce Projekten; jeder Beitrag hier stammt aus dieser Erfahrung.

Nächstes Projekt

Angebot für Ihr Projekt.

Ihre Anfrage geht direkt an Talha Aslan und Team: Strategie von Talha, Umsetzung durch ein erfahrenes Team. Wir melden uns am selben Tag und senden Umfang, Zeitplan und Preis innerhalb von 1 Werktag als schriftliches Angebot.